TS SD 150mm f/8 FPL53 / Lanthanglas

Leo Fischel

Aktives Mitglied
Liebe (Forums)Gemeinde,

ich habe hier sehr gute Dinge über das TS SD 150mm f/8 FPL53 / Lanthanglas gelesen und bei einem deutschen Anbieter gibt es dieses gerade stark reduziert. Allerdings habe ich auch gesehen, dass hier im Markplatz viele dieser Teleskop gebraucht angeboten wurden (of nach nur kurzem Gebrauch). Ich frage mich natürlich, warum diese Mitglieder das Teleskop nach so kurzer Zeit wieder verkauft haben. Kann mir jemand hier von Langzeiterfahrungen mit dem Teleskop berichten bzw. gibt es negative Eigenheiten dieses Modells die erst bei Gebrauch sichtbar werden?

Besten Dank,
Leo
 
Ich kann mir vorstellen, dass der ein oder andere schlicht die Größe des Teleskop unterschätzt.
Ist aber nur eine Vermutung...

Gruß Horst
 
TS ist nicht gerade für gute Qualitätskontrolle bekannt, vorsichtig ausgedrückt. TS ist eher auf Masse und niedrige Preise denn auf Qualität ausgerichtet. Ob das Ding wirklich die Bezeichnung "Apo" verdient, wage ich mal zu bezweifeln. Bei d=150 mm ist die Anforderung "farbrein" sehr schwierig zu erfüllen.
Markus Ludes hat mal gepostet, dass er nicht versteht warum die Leute den 150er nehmen, obwohl der 140er viel besser korrigiert sei. Für die Fotoheinis scheint das keine große Rolle zu spielen, die haben nicht so hohe Ansprüche wie visuelle Beobachter.
 
TS ist nicht gerade für gute Qualitätskontrolle bekannt, vorsichtig ausgedrückt. TS ist eher auf Masse und niedrige Preise denn auf Qualität ausgerichtet.

Die Qualität muss letztlich der Hersteller liefern und da hat TS auch unter der Eigenmarke unterschiedliche Hersteller bzw. unterschiedliche Serien mit unterschiedlicher Qualität zu unterschiedlichen Preisen im Programm.
Das ist aber auch bei anderen Händlern so.
Hier pauschal zu sagen TS hätte nur billig Zeug mit minderer Qualität ist Unsinn.

Ob das Ding wirklich die Bezeichnung "Apo" verdient, wage ich mal zu bezweifeln. Bei d=150 mm ist die Anforderung "farbrein" sehr schwierig zu erfüllen.
Markus Ludes hat mal gepostet, dass er nicht versteht warum die Leute den 150er nehmen, obwohl der 140er viel besser korrigiert sei. Für die Fotoheinis scheint das keine große Rolle zu spielen, die haben nicht so hohe Ansprüche wie visuelle Beobachter.

Ich finde es nicht in Ordnung von dir ohne eigene Erfahrungen hier irgendwelche Zweifel zu säen.
Die APO Frage ist eh müßig da hier eine Festlegung sowiso nur rein willkürlich getroffen werden kann.

Fakt ist jedenfalls das der TS 125F8 FPL53/ Lanthan auch kritische User bezüglich Farbkorrektur sehr überzeugt hat.
Das kann man in diversen Foren unter anderem auch hier zu genüge nachlesen.
Zum 150F8 FPL53/ Lanthan welcher die gleiche Glaspaarung haben dürfte gibt es nicht so viele Berichte, weil sich nicht so viele einen so großen APO kaufen.

Rein Theoretisch sollte sein Farblängsfehler wegen der größeren Öffnung bei gleicher Öffnungszahl um Faktor 1,2 größer als der des 125F8 sein.
Da sollte also bei der sehr guten Farbkorrektur des 125gers auch für den 150ger noch eine recht ordentliche Farbkorrektur zu erwarten sein.
Es wäre aber möglich das der 150ger genau wie der 125 bezüglich der Lage der Schnittweiten stark auf Blau korrigiert ist und mit Glasweg noch etwas besser abschneidet.
Wenn die Schnittweiten optimal liegen sollte der 150F8 etwas besser wie ein 140F7 mit gleicher Glaspaarung korrigiert sein

Grüße Gerd
 
TS ist nicht gerade für gute Qualitätskontrolle bekannt, vorsichtig ausgedrückt. TS ist eher auf Masse und niedrige Preise denn auf Qualität ausgerichtet. Ob das Ding wirklich die Bezeichnung "Apo" verdient, wage ich mal zu bezweifeln. Bei d=150 mm ist die Anforderung "farbrein" sehr schwierig zu erfüllen.
Markus Ludes hat mal gepostet, dass er nicht versteht warum die Leute den 150er nehmen, obwohl der 140er viel besser korrigiert sei. Für die Fotoheinis scheint das keine große Rolle zu spielen, die haben nicht so hohe Ansprüche wie visuelle Beobachter.
Ein ziemlicher Bullshit-Beitrag. TS ist weder ein Billig-Laden, noch ist Deine Aussage zu den „Fotoheinis“ in irgendeiner Form richtig, nutzbringend oder sonst irgendwie maßgebend. Respektvoll schon gar nicht. Einfach mal was hingerotzt. Schweigen wäre besser gewesen.
 
Ein ziemlicher Bullshit-Beitrag. TS ist weder ein Billig-Laden, noch ist Deine Aussage zu den „Fotoheinis“ in irgendeiner Form richtig, nutzbringend oder sonst irgendwie maßgebend. Respektvoll schon gar nicht. Einfach mal was hingerotzt. Schweigen wäre besser gewesen.
Deine Wortwahl finde ich unangemessen, ich denke eine Entschuldigung wäre angebracht. Du hast keine Substanz in diesen Faden gebracht, ich hingegen habe über 20 Jahre Erfahrung mit TS und habe dort bereits sehr viel gekauft und weiß deshalb, dass man dort billig Mittelklasse einkaufen kann , aber keine Spitzenqualität, weil die Kompetenz letzlich fehlt. Ich habe schon vieles returnieren müssen, zum Beispiel einen katastrophal schlechen Williams "Apo" mit dreieckigen Sternen, oder ganz offensichtlich nicht neue Gerätschaften. Das ist natürlich nicht die Regel dort, um das mal klarzustellen, aber insgesamt gehört der Qualitätsanspruch bei TS nicht zur Spitzenklasse. Dabei bleibe ich.

Zum Thema Foto: Für Fotoanwendungen sind die Ansprüche anders und eher niedriger, als für rein visuelle Anwendungen, vielleicht hat eine Art Spezialisierung stattgefunden auf einen größeren Markt, was betriebswirtschaftlich nachvollziehbar wäre.

Anderer Punkt: Die guten Mitarbeiter bleiben dort aus bestimmten Gründen nicht lange. Oder kannst Du jemanden namentlich nennen, der dort schon viele Jahre tätig ist, so wie das z.B. bei Baader, ICS oder Teleskop-Austria problemlos möglich ist?

Auch Gerd weiß dass der 150er Apo keiner ist, sofern man über einen undefinierten Begriff diskutieren möchte, aber er ist natürlich nicht neutral und sollte hier besser als Händlermitarbeiter sprechen und durch die Forenleitung als solcher gekennzeichnet werden, denn er entwickelt optische Geräte für APM und Andere.
 
Dein Beitrag, auf den ich reagiert habe, war herablassend gegenüber TS und gegenüber den Leuten, die unser Hobby fotografisch betreiben, ich sehe nicht, warum ich mich für eine deutliche Replik darauf entschuldigen sollte. Du darfst Dir gerne deinen Teil dazu denken, so wie ich es auch mache, und damit ist das Thema für mich durch.
 
Ein Zweilinser mit diesen Spezifikationen kann nicht zu 100% farbrein sein.
Man sollte also nicht glauben, dass man die Performance eines Triplet ala TEC, Tak, oder LZOS bekommen würde.

Selbst bei den High End APOs kann der kritische Beobachter noch Unterschiede erkennen.
So wurden die Astro Physics, oder die TEC EDs, häufig mit einem wärmeren bräunlichen Farbton beschrieben.
Während Caf2 Triplets häufig mit einem kühlen weißen Farbton beschrieben wurde.
Auch am "blau" von Sternen und farbigen Details in den Jupiterbänder soll man eine bessere Farbkorrektur sehen können.

Vergleichbare Zweilinser waren, der 6" Takahashi FS, welcher ebenfalls als nicht 100% farbrein angesehen wurde.

Der AOM 160 welcher als "visueller APO" bzw. als Farbrein angesehen wurde, dieser hatte jedoch f/10 und ein etwas teureres Partnerglas.

Der 6" APM/LZOS Zweilinser von Riccardi, welcher etwas besser als die China ED/SD von der Farbkorrektur sein soll, dazu in LZOS Fertigungsqualität.

Leider gibt es diese schönen Zweilinser alle nicht mehr.

Der Farbfehler wird sehr unterschiedlich wahrgenommen.
Es gibt Sternfreunde die sehen keinen Unterschied zwischen einem langen Achromat mit f/15-20 und einem APO.

Oder sie sehen keine Farbtönungen, wenn das Bild gelblichen bräunlich, bzw. wärmere Farbtöne welche auch bei vielen Okularen zu finden sind.

Auch die Atmosphärische Dispersion wird von manchen nicht gesehen.

Auch andere Aberrationen werden unterschiedlich gesehen.
Für den Einen ist die Koma im Bildfeld völlig Ok, für den Anderen ist es ein no go.
Tubusseeing = Athmosphärisches Seeing usw.
LG
 
Also ich kann CA sogar in Reflektoren ausmachen, die dann wohl von meinem Baader Amici Prisma oder meinen Morpheus Okularen stammen müssen (aber nur an weißen Schnittkanten bei Sonnenschein) - meistens stört mich aber CA nicht sonderlich. Mir geht es eher um klar definierte Sterne die nicht aufgeblasen wirken und die Möglichkeit hoher Vergrößerungen ohne Bildzusammenbruch. Falls jemand andere Teleskope in der 140mm-150mm Klasse in den Ring werfen möchte, freue ich mich. Binoviewertauglichkeit ist ein Plus.
 
Hallo Leo,
wenn Geld keine Rolle spielt, dürfte der TEC 160 f/11 Fluorit "Yellow Submarine" zur Zeit die Referenz unter den Zweilinser sein ;)
Der braucht dann noch eine hohe und stabile Montierung.
meistens stört mich aber CA nicht sonderlich. Mir geht es eher um klar definierte Sterne die nicht aufgeblasen wirken und die Möglichkeit hoher Vergrößerungen ohne Bildzusammenbruch.
Vermutlich liegst du dann bei den TS und APM Produkten nicht falsch?
LG
 
Du hast keine Substanz in diesen Faden gebracht, ich hingegen habe über 20 Jahre Erfahrung mit TS und habe dort bereits sehr viel gekauft und weiß deshalb, dass man dort billig Mittelklasse einkaufen kann , aber keine Spitzenqualität, weil die Kompetenz letzlich fehlt. Ich habe schon vieles returnieren müssen, zum Beispiel einen katastrophal schlechen Williams "Apo" mit dreieckigen Sternen, oder ganz offensichtlich nicht neue Gerätschaften. Das ist natürlich nicht die Regel dort, um das mal klarzustellen, aber insgesamt gehört der Qualitätsanspruch bei TS nicht zur Spitzenklasse. Dabei bleibe ich.

Was Substanz anbelangt, da sitzt du selber im Glashaus und solltest daher lieber nicht mit Steinen werfen.
Zumindest hast du zum Thema dieses Threads dem SD 150F8 absolut nichts mit Substanz beigetragen.
Lediglich wildle Behauptungen die von Olaf auch völlig zurecht kritisiert wurden.
Ja der Ton war nicht der Richtige aber in der Sache hat Olaf völlig recht.

Was deine Erfahrungen mit dem Händler TS anbelangt sind diese völlig Irrelevant bei der Frage nach der Qualität oder der Farbkorrektur des angefragten SD150F8.
Herstellungsqualität, Design und Farbkorrektur ist erst mal Sache des Herstellers und nicht des Händlers.

TS vertreibt auch Produkte von Herstellern die ordentliche Qualität liefern.
Zb.von Vixen oder Televue.
Wenn du mir jetzt ernsthaft erzählen willst das zb. ein bei TS gekaufter TeleVue NP127 nur billige Mittelklasse wäre kann ich da nur herzhaft drüber lachen.


Auch unter der Eigenmarke TS findet man hochwertige Optiken Made in Japan.


Du kannst übrigens den SD150F8 auch gerne bei einem anderen Händler kaufen, wenn du ihn nicht bei TS kaufen möchtest.
Es bleibt trotzdem der gleiche APO.

Zum Thema Foto: Für Fotoanwendungen sind die Ansprüche anders und eher niedriger, als für rein visuelle Anwendungen,

Bei dem von dir angesprochenem Thema Farbkorrektur ist es aber genau anders rum.
Bezüglich Farbkorrektur sind die Anforderungen bei Foto größer, weil bei Foto ein deutlich breiterer Spektralbereich mit hoher Empfindlichkeit erfasst wird.

Auch Gerd weiß dass der 150er Apo keiner ist, sofern man über einen undefinierten Begriff diskutieren möchte, aber er ist natürlich nicht neutral und sollte hier besser als Händlermitarbeiter sprechen und durch die Forenleitung als solcher gekennzeichnet werden, denn er entwickelt optische Geräte für APM und Andere.

Wenn ich rein aus Hobby das ein oder Andere Design für APM völlig kostenlos erstellt habe werde ich deswergen nicht gleich zum Händlermitarbeiter.
Ich denke dazu müsste ich dort angestellt sein oder zumindest bezahlt werden.
Beides ist nicht der Fall so das auch kein Interessenskonflikt finanzieller Natur besteht.

Ich kann also trotzdem neutral sein und ich denke das merkt man auch wenn ich hier zb. einen TS APO verteidige obwohl dessen Design eben nicht von mir ist.
Wäre ich nicht neutral müsste ich den von dir angesprochenen APM SD140 in den Himmel loben und den TS schlechtmachen.

Grüße Gerd
 
Ein Zweilinser mit diesen Spezifikationen kann nicht zu 100% farbrein sein.

Na ja so pauschal ist das nicht ganz richtig wie dieses Doublet hier beweist.



So wurden die Astro Physics, oder die TEC EDs, häufig mit einem wärmeren bräunlichen Farbton beschrieben.
Während Caf2 Triplets häufig mit einem kühlen weißen Farbton beschrieben wurde.

Hier sollten wir unterscheiden zwischen dem von dir gerade angesprochenen Farbton welcher durchaus auch von den Gläsern oder auch der Reflektionsschicht eines Spiegels beeinflusst werden kann und dem eigentlichen Farbfehler der sich an harten Kotrasten, Kanten zeigt.
Das ein Spiegel keinen Farbfehler hat ist klar aber dennoch kann auch das Reflexionsvermögen der Beschichtung für unterschiedliche Wellenlängen unterschiedlich gut sein so das auch hier der von dir beschriebene Farbton Effekt eintreten kann.
Jee nach dem ob das Reflexionsvermögen des Spiegels im Blauen oder im Roten größer ist wird das Bild etwas kälter oder wärmer erscheinen.

Grüße Gerd
 
Na ja so pauschal ist das nicht ganz richtig wie dieses Doublet hier beweist.


Wo ist denn hier bitte ein Beweis?
Das ist eine Anzeige von einem Händler.
Auch auf der website von Agema werden fragliche Behauptungen getätigt.
Ich denke, niemand in D hat bislang einen 150er Agema am Himmel getestet, geschweige denn auf der optischen Bank.
Im Gegensatz zu den CaF2-Triplets von TEC, und selbst diese haben keine perfekte Farb- und sphärische Korrektur und erreichen diesbezüglich nicht das Level von TOA, APQ oder (einem guten, hier Stichwort Serienstreuung) LZOS.
 
Ja den Agema gab es auch noch, der hatte doch auch ein exotisches Partnerglas.

Mit den Spiegeln hast du natürlich auch recht, da gab es vor vielen Jahren hier ebenfalls Diskussionen, z.B. bei der Markteinführung der Hilux Verspiegelung.
Aber auch bei russischen Teleskopen wurden gelbstichige Bilder gesehen.

Farbtönungen habe ich auch bei einigen alten Teleskopen und Okularen gesehen.
Zum Beispiel bei Zeiss AS, oder den kleinen Zeiss Orthos.
Die wahren wie mit eingebauten Gelbfilter.
LG
 
Das U-Boot ist natürlich ein Traumrefraktor, aber eher in der Typhoon Klasse zu verordnen (also viel zu groß für meine kleine Wohnung und kleinen Balkon. Über Agena hatte ich auch schon nachgedacht. Bekommt man die wirklich nach einem Jahr Wartezeit oder sind die ähnlich gut zu bekommen wie Astro Physics Produkte?
 
Wo ist denn hier bitte ein Beweis?
Das ist eine Anzeige von einem Händler.
Auch auf der website von Agema werden fragliche Behauptungen getätigt.
Ich denke, niemand in D hat bislang einen 150er Agema am Himmel getestet, geschweige denn auf der optischen Bank.
Im Gegensatz zu den CaF2-Triplets von TEC, und selbst diese haben keine perfekte Farb- und sphärische Korrektur und erreichen diesbezüglich nicht das Level von TOA, APQ oder (einem guten, hier Stichwort Serienstreuung) LZOS.
Im amerikanischen Partnerforum (in dem ich sehr aktiv bin) haben in einem 71-seitigen thread zumindest ein paar Leute, die ein Agema 130mm gegen ein AP 130GTX getestet haben, die Behauptung aufgestellt, dass das Agema visuell besser abschneidet als das AP und nur fotographisch unterlegen sei.

PS, Der Ton ist echt rau hier - vielleicht ist das normal in deutschen Foren. Ich bin trotzdem über jeden Beitrag hier dankbar ...
 
Unser lieber Gerd hat mit dem Ton schon immer so seine Probleme, deswegen bekommt er auch meist ein ebensolches Echo. Das ist ganz normal und muss Dich nicht erschrecken. Er kommt eben von der Theorie und hat noch nicht durch allzuviele Fernrohre geschaut.
 
Hier sollten wir unterscheiden zwischen dem von dir gerade angesprochenen Farbton welcher durchaus auch von den Gläsern oder auch der Reflektionsschicht eines Spiegels beeinflusst werden kann und dem eigentlichen Farbfehler der sich an harten Kotrasten, Kanten zeigt.
Das ein Spiegel keinen Farbfehler hat ist klar aber dennoch kann auch das Reflexionsvermögen der Beschichtung für unterschiedliche Wellenlängen unterschiedlich gut sein so das auch hier der von dir beschriebene Farbton Effekt eintreten kann.
Jee nach dem ob das Reflexionsvermögen des Spiegels im Blauen oder im Roten größer ist wird das Bild etwas kälter oder wärmer erscheinen.
Aber auch bei russischen Teleskopen wurden gelbstichige Bilder gesehen.

Das kenne ich so von meiner Intes MN86 De Luxe Optik, gnadenlos scharf aber das Bild ist nicht neutral sondern "angenehm warm" das liest sich schöner als gelbstichig. So extrem wie beim berühmt gelbstichigen Lomo Bertele ist es bei weitem nicht.


Viele Grüße Felix
 
Ich hab den TS 150 f/8 FPL53 / Lanthanglas, es ist ein handselektiertes Stück muss ich dazu sagen. Er ist nicht so gut wie mein Tak FC100 aber sehr nahe dran.
Ich bin nur visuell unterwegs und als fix montiertes Gerät in der Hütte ist der TS 150 für den Preis so gut dass ich das mehr für einen Tec 140 und 150 nicht als notwendig sehe. Ist halt groß, also nix Mobiles denke ich.
Muß aber halt jeder selbst wissen wie penibel er ist und ich denke ich hab ein sehr gute Exepmplar erhalten, das ist nicht unbeding Standard.
Viele Grüße,
Peter
 
Wo ist denn hier bitte ein Beweis?
Das ist eine Anzeige von einem Händler.

Es ging hier erst mal um die Frage was mit einem 150F8 Doublet möglich ist und nicht um die Fertigungsqualität von Agema.
Und da beweist das Design des Agema das es sehr wohl möglich ist mit einem Doublet und geeigneter Glas bzw. Glas Kristallkombination eine hervorragende Farbkorrektur auf dem Level eines vergleichbaren Triplets zu erreichen wie die Strehlkurve als auch die Kurve zum Farblängsfehler zeigt.


Das hat mit einer Händleranzeige nichts zu tun sondern das ist ein Fakt den das Design liefert und der auch überprüfbar ist.
Ich habe selber ähnliche Design erstellt und kann bestätigen das so etwas möglich ist.

Es ist auch mit einem Doublet möglich 3 Farben in einem Fokus zu vereinigen wie unschwer am S-förmigen Verlauf der Kurve zum Farblängsfehler erkennbar ist.
Auch das kann ich anhand eigener Design bestätigen.

Auch auf der website von Agema werden fragliche Behauptungen getätigt.

Und das wäre?

Ich denke, niemand in D hat bislang einen 150er Agema am Himmel getestet, geschweige denn auf der optischen Bank.

So so, ein guter APO muss also zwingend in DE getestet worden sein sonst ist er nix.
Ich denke etwas weniger Hybris wäre hier schon angebracht.
Auch anders wo auf der Welt kann man APOs testen und vernünftig beurteilen.
Wie Leo schon erwähnte hat man sich auf CN ausführlich mit den Agema APOs auseinandergesetzt und da gibt es auch Erfahrungsberichte.

Klar die sind sehr teuer und es dürfte noch nicht allzu viele davon geben.
Vor allem die größeren Öffnungen wie den 150ger dürften sehr selten sein.
Von daher ist es nicht verwunderlich wenn in DE vielleicht noch kein 150er existiert aber DE ist ja auch nicht der Mittelpunkt der Welt.
Das muss also noch lange nicht heißen das der 150er Agema deswegen schlecht wäre.

Grüße Gerd
 
ich habe fast alles bei TS gekauft und kann berichten das TS äußerst kundenfreundlich und professionell ist. Ich kann so ziemlich alles zurück geben wenn es nicht meinen Vorstellungen entspricht. So hätte ich auch den CF-180-F7-Refraktor zurück geben können. Das war aber nicht nötig weil die Optik und die Mechanik auch im Vergleich zum 175er LZOS von Matthias ziemlich gut ist. Wer hat schon diese Erfahrung und kann abschließend beurteilen ob eine Optik in allen Aspekten wirklich gut ist. Dazu muss man viele Optiken gesehen/besessen haben und sich auch in sehr vielen Stunden mit der Materie vertraut gemacht haben, was bei mir nicht zutrifft.
 
Ich hab den TS 150 f/8 FPL53 / Lanthanglas, es ist ein handselektiertes Stück muss ich dazu sagen. Er ist nicht so gut wie mein Tak FC100 aber sehr nahe dran.
Ich bin nur visuell unterwegs und als fix montiertes Gerät in der Hütte ist der TS 150 für den Preis so gut dass ich das mehr für einen Tec 140 und 150 nicht als notwendig sehe. Ist halt groß, also nix Mobiles denke ich.
Muß aber halt jeder selbst wissen wie penibel er ist und ich denke ich hab ein sehr gute Exepmplar erhalten, das ist nicht unbeding Standard.
Viele Grüße,
Peter
Hallo Haberberger,

vielen Dank für Deinen Input. Wie hast Du die beiden Teleskope denn verglichen und in welchen Bereichen war das Takahashi besser? Sprichst Du rein von der farbtreue oder auch von Schärfe etc.?

Danke,
Leo
 
@Leo Fischel
Jupiter ist für mich eine gute Vergleichsbasis.
Also in den 90ern hab ich sehr viel Jupiter mit einem 100mm f10 Frauenhofer beobachten, meist mit 160x und der Farbsaum war schon störend.
Ab 2013 hab ich Jupiter mit einem FC100 meist bei 210x beobachten, keinerlei sichtbarer Farbsaum und knackscharf. Ich und andere die mal durchgeguckten haben den Eindruck der FC100 ist ein gutes Exemplar. Ich hab auch schon durch einen TSA 120 geguckt und der war nicht farbreiner als mein FC100.
Seit 2023 hab ich den TS 150, wenn Seeing es zulässt habe ich bei 267x auf Jupiter auch keinen merklichen Farbsaum und das Bild ist scharf, vielleicht vom Farbton nicht so neutral wie der TAK und der Fokus springt nicht so direkt auf scharf wie der Tak, ich muss etwas mehr Gefühl am Mikrofokus einsetzten bis es passt. Sehr kleine Unterschiede wenn du mich fragst.
Das ist zwar alles subjektiv aber das ist was für mich zählt.

Clear Skys,
Peter
 
@Leo Fischel
Jupiter ist für mich eine gute Vergleichsbasis.
Also in den 90ern hab ich sehr viel Jupiter mit einem 100mm f10 Frauenhofer beobachten, meist mit 160x und der Farbsaum war schon störend.
Ab 2013 hab ich Jupiter mit einem FC100 meist bei 210x beobachten, keinerlei sichtbarer Farbsaum und knackscharf. Ich und andere die mal durchgeguckten haben den Eindruck der FC100 ist ein gutes Exemplar. Ich hab auch schon durch einen TSA 120 geguckt und der war nicht farbreiner als mein FC100.
Seit 2023 hab ich den TS 150, wenn Seeing es zulässt habe ich bei 267x auf Jupiter auch keinen merklichen Farbsaum und das Bild ist scharf, vielleicht vom Farbton nicht so neutral wie der TAK und der Fokus springt nicht so direkt auf scharf wie der Tak, ich muss etwas mehr Gefühl am Mikrofokus einsetzten bis es passt. Sehr kleine Unterschiede wenn du mich fragst.
Das ist zwar alles subjektiv aber das ist was für mich zählt.

Clear Skys,
Peter
Hallo Peter,

gerade das mit dem "in den Fokus springen" kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich finde es macht ein riesigen Unterschied in der Qualitätswahrnehmung, ob man mit einem Teleskop/Fokuser einen klar wahrnehmbaren Fokuspunkt hat oder nicht.

VG,
Leo
 
Solange man den Fokus findet zählt für mich ob ich dann mehr Details sehe und da punktet der TS 150.
 
Liebe (Forums)Gemeinde,

ich habe hier sehr gute Dinge über das TS SD 150mm f/8 FPL53 / Lanthanglas gelesen und bei einem deutschen Anbieter gibt es dieses gerade stark reduziert. Allerdings habe ich auch gesehen, dass hier im Markplatz viele dieser Teleskop gebraucht angeboten wurden (of nach nur kurzem Gebrauch). Ich frage mich natürlich, warum diese Mitglieder das Teleskop nach so kurzer Zeit wieder verkauft haben. Kann mir jemand hier von Langzeiterfahrungen mit dem Teleskop berichten bzw. gibt es negative Eigenheiten dieses Modells die erst bei Gebrauch sichtbar werden?

Besten Dank,
Leo

Viele, nicht alle, aber vor allem gut betuchte und unerfahrene Kunden kaufen sich ein "großes Fernrohr" um damit auch "viel" zu sehen bzw. angeben zu können. Man hat ja auch die vielen schönen Astroaufnahmen im Kopf, die im Internet überall zu finden sind. Ein großer APO wie der 150SD passt da vielelicht noch ins Budget und zack, die Bestellung ist draussen.
Nach der ersten Bebachtunsnacht kommt dann meistens die Ernüchertung: Die Objekte sind nicht so schön bunt wie auf den Fotos, das sieht ja ganz anders aus als gedacht, sind ja teilweise richtig unscheinbar und viele Objekte sieht man nur indirekt. Indirekt? Was ist das? Planeten erscheinen richtig klein und dazu die wabbernde Luft..... Dann ist die erste Freude verflogen, die Partnerin sagt: Warum liegt das Zeug hier herum?..... Ein paar Tage später wird dann inseriert.

Das mag jetzt ein wenig überspitzt formuliert sein, aber so ähnlich dürfte es schon so manchem Hobbyastronomen ergangen sein.
Ich bin ja was Refratkoren anbelang bei 4" mehr oder weniger stehen geblieben. Einen größeren Refraktor habe ich mir noch nicht geleistet weil mir diese Dinger zu umständlich in der Handhabung sind. Schwer, groß und wuchtig. Viel zu schleppen und anspruchsvoll bezüglich Montierung. Wenn ich mir heute einen 6" Refraktor kaufen müsst, käme der APM 140SD wohl in die engere Wahl. Nicht ganz so schwer mit unter 10kg und noch einigermaßen transprorabel, optisch nach gängiger Forenmeinungen soweit ganz okay.

LG Walter
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,
was sagt ihr denn zum TS SD 102 Photoline Refraktor? Wäre das eine günstige Alternative?
Gruß
Michael
Diese Frage ist so schlicht nicht beantwortbar, Teilaspekte werden besser (z.B. Gewicht, CA, etc.), Teilaspekte bleiben ähnlich (Verarbeitung, OAZ,etc.), Teilaspekte werden schlechter ( Auflösung, Grenzgröße, etc.).
Und ein jeder wird die Teilaspekte anders gewichten.

Unterm Strich glaube ich aber nicht, dass jemand der einen guten 6" Refraktor sucht, mit einem qualitativ ähnlichem 4" eine Alternative sieht...

Gruß Horst
 
Liebe (Forums)Gemeinde,

ich habe hier sehr gute Dinge über das TS SD 150mm f/8 FPL53 / Lanthanglas gelesen und bei einem deutschen Anbieter gibt es dieses gerade stark reduziert. Allerdings habe ich auch gesehen, dass hier im Markplatz viele dieser Teleskop gebraucht angeboten wurden (of nach nur kurzem Gebrauch). Ich frage mich natürlich, warum diese Mitglieder das Teleskop nach so kurzer Zeit wieder verkauft haben. Kann mir jemand hier von Langzeiterfahrungen mit dem Teleskop berichten bzw. gibt es negative Eigenheiten dieses Modells die erst bei Gebrauch sichtbar werden?

Besten Dank,
Leo
Hallo Leo,

auch ich besitzte dieses Gerät seit nunmehr 4 Jahren und kann nur Gutes davon berichten. Für einen 6" f/8-Refraktor mit 2,5"-Auszug ist das Gerät sogar verhältnismäßig leicht.
Von der visuellen Performance konnte am ATM vor 2 Jahren der 6" f/8 problemlos mit zwei daneben stehenden TOA130ern mithalten. Farbkorrektur identisch, Detailauflösung sogar ein kleines bisschen besser, er hat natürlich auch 20mm mehr Öffnung.
Insofern mit Sicherheit keine schlechte Wahl. Zur Serienstreuung kann ich nix sagen, aber auf meiner Homepage habe ich einige Mond- und Planetenfotos, die ich mit dem Gerät gemacht habe, ich denke, da kann man sich schon einen Eindruck der Performance verschaffen.
Ein Verkauf kommt für mich definitv NICHT in Frage!

Viele Grüße

Markus
 
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