Tubus schwärzen - kein Unterschied ???

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

komposer

Aktives Mitglied
Hallo,

im Internet finden sich ja viele Berichte zum Dobson Tuning, so dass man da ja schon fast ein schlechtes Gewissen bekommt.
Das Thema Kontrastgewinn durch Tubusschwärzen ließ mir da keine Ruhe.
Da ich mich einfach nicht traue den GSO 8'' F6 Dobson komplett zu zerlegen wollte ich zumindest die einfache Variante mit der Schwärzung des Bereichs gegenüber des OAZ testen.
Für 1 Euro habe ich ein Stück Filz im Bastelladen gekauft und gegenüber des OAZ platziert.
Am Tag sieht man den Unterschied zum normalen Tubus deutlich.

Tubus mit Filz von vorne:
Link zur Grafik: https://abload.de/img/tubus-filz1ttlmf.jpg

Hier durch den OAZ fotografiert und den Filz so eingelegt, dass man ihn zur Hälfte sieht um den Vergeich zur normalen Tubuswand zu verdeutlichen:
Link zur Grafik: https://abload.de/img/tubus-filz251xe1.jpg

Tja, da war ich noch voller Hoffnung, dass sich diese doch einfache Maßnahme später lohnen würde.
Die Ernüchterung folgte dann schon während der Dämmerung bei der Jupiter Beobachtung.
Visuell einfach kein Unterschied zu sehen.
Später kurz vor Mitternacht dann der Test am Stern und wieder kein Unterschied. Ich hatte dann noch die Hoffnung, dass zumindest fotografisch eine Verbesserung zu erkennen sein könnte.
Naja Ihr könnt Euch das Resultat schon denken:
Link zur Grafik: https://abload.de/img/filztestdxaid.gif

Ein Blick durch den OAZ ohne Okular erklärt das ernüchterne Ergebnis eventuell.
Die Tubusrückwand ist schwarz, alles dunkel ob mit oder ohne Filz.
Ist vielleicht auch logisch, denn der Anblick am Nachthimmel mit den Sternen lässt sich nicht mit dem Anblick am Tag vergleichen.
Das bisschen Licht, da wirkt sich die nicht optimale Schwärzung im Tubus wahrscheinlich nicht sichtbar aus, oder ?

Ich beobachte im recht lichtgeschützen Garten, also kein direktes Störlicht durch Straßenlaternen.
Allerdings wohne ich nicht auf dem Land sondern in der Nähe einer größeren Stadt. Die Lichtverschmutzung würde ich als mittelmäßig einstufen.

Jetzt bin ich am überlegen ob ich das Filzstück trotzdem mit doppelseitigem Klebeband befestigen soll oder nicht.
Eine komplette Tubusauskleidung ist auf jeden Fall vom Tisch. Ich glaube nicht, dass dies so viel mehr bringt. Der Bereich gegenüber des OAZ soll laut Internetrecherche ja sehr wichtig beim Thema Streulicht sein und meine Maßnahme hätte sich ja zumindest etwas bemerkbar machen müssen.

Woran kann das enttäuschende Ergebnis nun aber liegen ?
1. Sind die eigentlich durchweg positiven Berichte Im Internet einfach übertrieben weil man nach der Arbeit mit der Tubusauskleidung auch eine Verbesserung sehen will?
2. Habe ich zu wenig Streulicht ? Wirkt es sich nur aus, wenn z.B. der Vollmond in der Nähe ist ?
3. Fotografisch nur bei längeren Belichtungszeiten im Deep Sky Bereich?

Ich hoffe, dass Ihr mir da weiterhelfen könnt und warte mit dem Einkleben noch Eure Einschätzungen ab.

Gruß,
Holger
 
Hallo Markus,

danke, den Thread kannte ich noch nicht und es war schon mal hilfreich.
Ich habe das Stück Filz übrigens extra noch nicht eingeklebt um hier im Forum auch anderen über den konkreten Unterschied und den Nutzen berichten zu können.
Wenn es in manchen Situationen eine Verbesserung bewirkt, wäre das ja eine echt günstige und einfache Variante gegenüber einer Komplettauskleidung. Ich bin doch bestimmt nicht der Einzige, der vor so einer Maßnahme Hemmungen hat.

Gruß,
Holger
 
Hallo Holger,

sei froh über Deinen offensichtlich gut vor direktem Streu-/Störlichteinfluss auf das Teleskopo geschützten Standort.
Wo kein direktes Streu-/Störlicht ist, kann es auch nicht bekämpft werden. Eine diffuse, eher gleichmäßige Himmelshaufhellung ohne direkte Quelle im Bereich der Öffnung ist hier nicht gemeint und auch in der Auswirkung auf das Teleskop nicht durch Velours zu beeinflussen.

Du musst ja nicht gleich eine Straßenlampe aufstellen :/ , aber mach mal Deinen nächsten Test wenn der Mond (Virtel-/Halbmond) möglichst noch in der Nähe des zu beobachtenden Objekts steht und nimm dabei auch mal etwas schwächere Nebelchen aufs Korn.

Da brauchst Du nicht nur en Velourslappen gegenüber dem OAZ. Extrem hilfreich und nochmal deutlich kontraststeigernd wirkt sich dann noch eine zusätzliche Tau-/Störlichtkappe mit einer Länge von 1,5xD-Tubus über vordere Fangspiegelkante aus.

Die Vollauskleidung mache ich übrigens in erster Linie weil damit eine leichte, gleichmäßige dämmende Wirkung auf den dünnen Blechtubus einher geht. Das wirkt schon recht gut gegen Tubusseeing, zumindest deutlich besser als nichts.
diese Wirkung kommt von dem Luftpolster in den feinen Velourshärchen und die hat Farbe, wie sie im bereits gesetzten Link Thema ist, eben nicht.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Günther,

danke für Deine Antwort.
Ich habe das eben nochmal bei schwachem Sonnenlicht (leichte Bewölkung) an einem Dach getestet.
Visuell konnte ich keinen Unterschied ausmachen.
Da aber immer etwas Zeit vergeht bis ich den Filz verschoben habe, kann ich nicht direkt mit Blick durchs Okular wechseln.
Ich habe dann per Hand mit Digicam durchs Okular fotografiert um später die Bilder direkt wechseln zu können.
Der Vergleich im Anhang kann natürlich täuschen.
Abstand zum Okular war nicht gleich und die Automatik der Digicam lässt sich auch nicht abstellen.
Man könnte aber zumindest den Eindruck gewinnen, dass mit Filz der Dachziegel etwas dunkler und schärfer wirkt. Aber das kann, wie erwähnt, an der unterschiedlichen Aufnahmesituation liegen.
Außerdem ist eine Sonneneinstrahlung von der Seite schon eine extreme Lichtquelle, eher unrealistisch.

Eine Kappe / Pappröhre für die Tubusöffnung hatte ich mir für die Merkuraufnahme am Taghimmel schon gebastelt. Bei Vollmond könnte ich die ja auch zur Streulichtminderung verwenden.

Thema Tubusseeing / Lüfter / Isolierung bin ich auch am überlegen. Einen umgedrehten Eimer mit saugendem 120mm Lüfter habe ich schon gebastelt.
Bisheriges Ergebnis: Keine Veränderung. Vielleicht ist das normale Seeing bei mir zu dominant. Eine Isolierung von Außen mit Heizkörpertapete wäre ja noch ohne Eingriff ins Teleskopsystem provisorisch schnell zu realisieren aber ich befürchte da, dass dies bei mir auch nichts Wahrnehmbares bringen wird.

Gruß,
Holger
 

Anhänge

  • filztestbmit-k.JPG
    filztestbmit-k.JPG
    30,5 KB · Aufrufe: 1.209
  • filztestbohne-k.JPG
    filztestbohne-k.JPG
    30,6 KB · Aufrufe: 1.263
Hallo Holger,

Tagesbeobachtungen sind da m.E. wenig aussagekräftig und ja, es geht nicht um hopp oder top, es geht auch mal um kleine, subtile Verbesserungen von 5-15%, die oft weniger offensichtlich und auch nicht immer und an allen Objekten zu sehen sind.

Hier mal auszugeweise eine Begebenheit dazu, von mehreren versierten Beobachtern mitbeobachtet und nachvollzogen:

........Um solche Teleskope (Gitterrohrkonstruktionen) vor Stör-/Streulicht zu schützen kommen so genannte „Socken“ zum Einsatz, also möglichst lichtdichte und gleichzeitig leichte Stoffhüllen.

Die Idee von Leuten, die so etwas für unsinnig halten ist dann, dass Streif-, Stör- und Falschlicht ja gar nicht in den Fokus gelangen kann, weil der Spiegel ja nur Licht unmittelbar aus dem Strahlengang, also senkrecht von oben empfängt und verwertet, gerne wird auch noch der Vorteil des luftigen und damit für die Temperaturanpassung günstigen Aufbaus verknüpft.

Eher ungewollt, weil auf einem Fehler basierend, lieferte die Mythossäge eines Nachts sehr anschauliche Beweise und Einsichten gegen solche Ansichten.

Wie es so ist, konnte es gar nicht schnell genug gehen, das Teleskop fertig zu stellen und unter den Himmel zu bringen. Es funktionierte dann auch so gut, dass zunächst mal nur noch beobachtet wurde, Restarbeiten wurden vertagt.

Eines Nachts, auf der ordentlich dunklen Wiese war es dann so weit, Jupiter kam in beobachtenswerte Höhen über dem Horizont und sollte mit dem Zoom auf Basis des 7er Nagler T6 doch einen erbaulichen Anblick in stattlicher Größe bieten können.

Das Seeing war gut genug, 5-6 mm Okularbrennweite zuzulassen, mit Geduld für gute Momente auch mehr. 250 bis 300fach, da geht schon was. Also stellte ich mich auf eine längere, detailreiche und genussvolle Jupiterbeobachtung ein. Ein Okular mit großen Eigengesichtsfeld ist am Dobs dafür bekanntlich nicht schlecht, wobei auch das größte Feld den recht kleinen Bereich beugungsbegrenzter Abbildung in der Mitte des Felds kaum größer macht, man hat halt mehr Zeit und Ruhe den Planeten, immer wieder neu ansetzend, durch eben diesen Bereich laufen zu lassen.

Ich fuchse mich also ein wenig rein und ein versierter Mitbeobachter kommt auch mal zum Zuge. Ihm fällt dann zuerst auf, dass Jupiter beim Durchlauf auf einer Seite wesentlich bessere Details zeigt, als auf der anderen. Wir finden heraus, dass es in der Mitte des Feldes mitten durch den Planeten eine Diagonale gibt. Auf einer Seite ist die Abbildung wesentlich kontrastreicher als auf der anderen. Ich kann machen was ich will, Jupiter läuft von rechts oben in den guten Feldbereich hinein, zeigt in ruhigen Momenten scharfe Details, um schon ab der Feldmitte nach links unten wieder deutlich flau zu werden. Das ist eindeutig nicht Seeing, da läuft eine Linie durchs Feld, ab der die Abbildung wieder schwächer wird.

Aua, was ist das? Justage wird überprüft, der Sitz des Okulars, alles passt. Das Zoomset kommt wegen Verkippung und Streulichtproduktion in Verdacht, aber an einem anderen Teleskop ist es in Ordnung. Ein anderes Okular zeigt ähnliches, Wechsel auf den kleinen Spiegel bringt Besserung, aber da ist auch viel weniger Auflösung im Spiel. Wo klemmt es im Strahlengang, das ist die Frage der ich dann nachgehe und ich will es abkürzen.

Im Kern handelt es sich beim Tubus um einen ausrangierten, serienmäßigen GSO Blecheimer.

Der Tubusüberhang ab Mitte OAZ zur Öffnung hin beträgt 130 mm. Ich habe dann festgestellt, dass ich bereits beim gar nicht mal sehr schrägen Blick durch den Okularauszug aus dem Tubus herausschauen kann. Die ohnehin geplante, aber eben auf die Schnelle noch nicht gefertigte Tau-/Streulichtkappe (1,5 x D-Tubus über obere Fangspiegelkante) beendete das Spiel, das Bild ist nun mit jedem Okular homogen, scharf und kontrastreich.

Dazu sei noch bemerkt, dass der Fehler ohne diese beinahe als scharfe Trennlinie zu bezeichnende Zweiteilung des Jupiterbildes wohl kaum aufgefallen wäre, denn es gab auf der schwächeren Seite auch schon genug zu sehen, was da fehlte kann man ohne den Vergleich durchaus auch als gute Abbildung bezeichnen oder halt auf Seeing schieben.

Eventuell war das Erkennen des Sachverhalts sogar von der konsequent durchgeführten Innenschwärzung des Tubus abhängig, eine wirklich extrem helle Störlichtquelle konnten wir gar nicht ausmachen. Es war halt der normale Landhimmel mit etwa 6 Mag, im Zenit etwas mehr, am Horizont mit einigen Aufhellungen und direkt sichtbare künstliche Beleuchtung gibt es dort in Form einiger weniger Straßenlampen und erleuchteter Fenster vom Dorf deutlich unterhalb des Platzes und genügend großem Abstand. Winzige Lichtkleckse deren direkten Anblick man bei Deepsky Beobachtungen vermeiden kann und sollte, die aber bei der Planetenbeobachtung nicht stören, da hier die Dunkeladaption ohnehin weder möglich noch nötig ist.

Diese Erfahrung aus Unwissenheit oder auch nur Unbedachtheit hat noch einige Versuche nach sich gezogen und so konnte klar erkannt werden, dass z.B. ein sehr offen gestalteter 8“ Gittertubus selbst an diesem recht guten Standort massive Einbußen an Seherlebnis, hauptsächlich Kontrast brachte. Hier war z.B. auch die Annäherung einer Person mit eingeschalteter, „astrotauglicher“ Rotlicht-Stirnlampe schon aus 10 Metern Entfernung durch einen rötlichen Komplettschein oder auch Streiflichter und bei weiterer Annäherung sogar durch harte, rote Reflexe erkennbar. Zwei leichte, gut angepasste Halbschalen aus Isoschaummatte machten dem Spuk ein Ende. Streu-/Störlicht schlägt auch nicht, wie z.B. Seeing oder auch ein Qualitätsdefizit erst bei höherer Vergrößerung zu. Nein, das beginnt schon bei großer AP und geringer Vergrößerung, ja es wirkt sich bei ohnehin schon schlechten Bedingungen und einen durch Lichtsmog grauen Himmel zusätzlich deutlich verschlechternd aus. Fehlender Streulichtschutz wird hier nicht unbedingt einem 20-Zöller die Schau gegenüber einem 10-Zöller stehlen, aber ein diesbezüglich gut gerüsteter 10er sieht eventuell gegen einen ansonsten gleichwertigen12-Zöller ziemlich gut aus und der Unterschied bei gleicher Öffnung und Qualität ist geradezu fatal..........



Es ist wie immer.
Perfektion macht aus einem 8-Zöller keinen 12-Zöller, schon gar nicht über alle Disziplinen, aber man kommt der möglichen Leistung auch unter ungünstigen Bedingungen näher.
Nimm Obstruktion, da ist es genau so.
Ich mache aus einem 0,8 Strehler mit 20% Obstruktion keinen Konkurrenten zum perfekten Teleskop mit 30% Obstruktion, auch kann ich mit einem perfekten 8-Zööller nicht mal eben locker einen guten 10-Zöller knacken.
Wenn ich aber von 36% Obstruktion auf 26% Obstruktion runtergehe UND trotzdem gegenüber der Serienauslegung die Ausleuchtung verbessere UND mir dabei noch einen FS mit besseren Spezifikationen einbaue, dann sehe ich einen merklichen, einen lohnenswerten Unterschied, weil ich zuvor grundsätzlich gegebene, aber "amputierte" Leistung freigesetzt habe.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Günther,

danke, sehr interessant. Ja die kleinen Verbesserungen sieht man wohl nur im direkten praktisch zeitgleichen Vergleich. Deswegen fällt mir da visuell wahrscheinlich kein Unterschied auf, da ich ja kurz vom Okular weg muss um das Stück Filz zu verschieben.

Das mit dem Tubusrand zum OAZ musste ich direkt bei meinem GSO 8'' F6 Dobson testen. Grob gemessen sind es 12cm von der Mitte OAZ bis zum Rand. Aber der Tubusdurchmesser ist ja nicht so groß.
Wenn ich schräg in den OAZ blicke kann ich nicht über den Rand hinaus schauen.

Mal sehen ob ich das Filzstück reinklebe, schaden kann es ja eigentlich nicht.


Gruß,
Holger
 
Hallo,

ich habe das Filsstück auch noch am Mond getestet und keinen Unterschied festellen können.

Ich wollte Euch das noch mitteilen, da es im Netz ja sehr viele positive Berichte zu finden gibt.

Da es aber sicherlich nicht schaden wird und bei Tageslicht das Filzstück deutlich dunkler aussieht, habe ich es dennoch eingeklebt.

Gruß,
Holger
 
Hallo Holger,

dass diese Art des Tunings zumindest an passablen Plätzen ohne viel Streulicht keine Wunder bewirkt kann ich so bestätigen. Ich habe mal das Leo Triplet ohne Steulichtsocke so gut gesehen wie nachher trotz Socke und Gummi-Streulichtschutz nie wieder. Dabei mag der düstre Wald gegenüber des OAZ eine Rolle gespielt haben, vor allem aber eine Eins A Durchsicht.


CU
Klaus
 
Schon ein bisschen älter der Thread aber dennoch.

Ich habe mal ein altes 8x30 Fernglas zerlegt und das Innenleben mit Velour ausgekleidet.
Um zu sehen, ob es einen wirksamen Effekt hatte, habe ich absichtlich erst mal nur eine Seite des Fernglases bearbeitet (okularseitig + Hauptlinsenseitig).

So hatte ich einen direkt Vergleich.
Und dieser war meiner Meinung nach sehr deutlich.
Die ausgekleidete Seite wirkte deutlich Farbenprächtiger und Kontraststärke wie die nicht ausgekleidete Seite.
Die wirkte eher ein wenig blasser.

Gut ... am Tag hat man ja auch reichlich Streulicht.

Aber dennoch trat eine (meiner Meinung nach) Verbesserung ein.


Aber ich traue mich auch nicht den Tubus zu zerlegen ^^
Allerdings würde ich eher dann mit Antireflexfarbe (nicht Tafellack) arbeiten.

Vielleicht versuche ich es mal so schwer kann ein Newton auch nicht aufgebaut sein.

Oder unterscheidet sich ein Grundjustierung erheblich von einer Nachjustierung ?
Sind doch die gleichen Einstellarbeiten oder Irre ich da ?

Gruß
Markus
 
Hallo Markus,

das Justieren bereitet mir keine Sorgen, aber z.B. Spinne ausbauen schon eher.
Vielleicht kommt eine Verbesserung bei der Velourauskleidung auch eher durch die isolierende Wirkung zustande.

Aus diesem Grund hatte ich mir im Winter auch eine Autoscheibenabdeckung gekauft. Aber ehrlich gesagt konnte ich da im direkten Vergleich wieder keine wahrnehmbare Verbesserung feststellen.

Vielleicht sind meine Tuningmaßnahmen einfach nicht konsequent genug oder ich bin da blind. Da ich aber bisher keinen positiven Effekt feststellen konnte, mache ich mir darüber bei meinem neuen 12" Dobson zur Zeit keine Gedanken mehr. Der bleibt erst einmal so wie er ist und wird so oft es geht benutzt.

Optimiert habe ich eher den Ablauf des Aufbaus.
Tubus lagert im Originalkarton auf einem niedrigen Küchenschrank in Griffhöhe ausgekühlt in der Garage. Rockerbox & Plattform sind ebenfalls dort gelagert und der Rechner mit Monitor zusammen auf einem kleinen Tisch ist auch sofort einsatzbereit.

So ist der Riese in ca. 1 Minute aufgebaut und es kann losgehen.

Gruß,
Holger
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben