niemandanders
Mitglied
Hallo,
ich bin seit etwa 10 Jahren stolzer Besitzer eines 16" Meade Lightbridge (Newton/ Dobson).
In dieser Zeit habe ich es, wenn's hoch kommt, vielleicht 5 mal benutzt, da das Handling eines solch großen und schweren Gerätes nicht so einfach ist. ( Es ist mein einziges und erstes richtiges Teleskop neben einem 30 Jahre alten 100DM Kinderteleskop)
Ich würde dem Hobby aber gerne aktiver nachgehen und bin am überlegen, auf ein möglichst kompaktes 12" umzusteigen, was zusammengeklappt möglichst in den Kofferraum passt, ohne die Sitze umzuklappen. Ca 80x90x50 cm Platz vorhanden).
Nun mache ich mir natürlich Sorgen, dadurch viel weniger zu sehen, als mit dem 16".
Ich muss dazu sagen, auch wenn es in den Kofferraum passt, wird es zu 95% im Garten verwendet werden. (Kleines Dorf ca 5km einer Kleinstadt.)
Oder kann der Umstieg auf 12" im Garten sogar förderlich sein, da das 16" empfindlicher für das seeing ist?
Dazu muss ich sagen, das 16" habe ich vor 10 Jahren gebraucht gekauft und es wurde schon mindestens 2x der Spiegel gereinigt. Eine weitere Reinigung stünder zudem vermutlich an, der es jetzt länger in einem Raucherhaushalt stand. (Aber abgedeckt und in verschlossenem Raum)
Sehen möchte ich natürlich alles, mache mir beide der Verkleinerung aber Sorgen um Lichtschwäche Objekte.
Zum Thema kompaktes 12" Dobson stößt man erstmal auf das Explorer Scientific Ultra Light, was erstmal gut aussieht und perfekt in Budget passen würde. Aber nach dem Lesen einiger Erfahrungsberichte, bin ich davon 3 Schritte zurückgetreten. Das einzig andere, ähnliche, was ich gefunden habe, ist das Geoptik Nadirus, was mal eben das doppelte kostet. Zudem weiß ich nicht, ob so viel Holz langlebig sein kann? Schön wäre preislich etwas dazwischen, an dem man nicht so viel handwerklich korrigieren muss, wie am ES.
Die nächste Frage ist, ob mein Zubehör noch passt.
Wobei ich mir da generell auch noch unsicher bin und bisher nur 2 nennenswerte Okulare besitze und eigentlich nur insgesamt in 3 bis 4 gute investieren möchte.
Als Übersichtsokular habe ich das ES 30mm 82°.
Eigentlich könnte man bei beiden f5 bis 35mm gehen um eine AP 7mm zu erreichen, aber ich hatte mich damals bewusst für 6mm AP entschieden, da ich chronischen Zeitmangel habe, und dann wohl oft mit nicht ganz geöffneten Pupillen davor stehen würde.
Ich denke mir halt, so geht wenigstens immer das ganze Lichtbündel ins Auge. Keine Ahnung, ob diese Überlegung Sinn macht?
Dazu kommt, dass es mir hier um das maximale Gesichtsfeld geht, und bei mehr als 30mm 82° (Sichtfeld 1,614°) lachen mich nur noch Televue und co an, die außerhalb meiner Preisklasse liegen. Das ES für seine damals 350€ ist absolute Schmerzgrenze, die ich nicht für jedes Okular ausgeben kann.
Ich denke also, dass ich hier gut aufgestellt bin.
Deutlich schweres fällt mir da, das richtige Okular für die maximale Vergrößerung und Details an Planeten zu finden.
Diverse Onlinerechner sagen mir, bei 300mm Öffnung sind 428x die optimale Vergrößerung und 600x die maximal sinnvolle Vergrößerung. Bei 400mm sogar 578x und 800x.
Nur scheinen diese Rechner nicht zu berücksichtigen, dass mein Teleskop innerhalb der Erdatmosphäre und auf fast Meereshöhe steht. Man liest unterschiedlichste Behauptungen, dass das seeing unabhängig vom Teleskop eh fast nie mehr als 200x zulässt. Andere sagen 300x geht oft und sogar 400x ein paar Mal im Jahr.
Anscheinend habe ich damals auf das Maximum von 400x am 16x gezielt und so liegt hier ein 5mm 100° Omegon Panorama II rum, was auch am 12" noch 300x ergibt. Das Gesichtsfeld finde ich gut und das hilft sicherlich ungemein beim Nachführen, aber ob 5mm hier eine Gute Wahl sind, weiß ich nicht.
Welche maximale Vergrößerung macht bei meinen Gegebenheiten Sinn?
Die "200x gehen immer" wären 7,5mm.
300x wäre mein 5mm.
Und 400x wären ein 3,5mm.
3 gute Okulare übersteigen aber einfach mein Budget. Wo setzt man hier am besten an, um das meiste zu sehen?
Für diese maximal Vergrößerung würde ich nochmal tiefer in die Tasche greifen, aber eben nur für ein Okular. Das Televue Nagler 3,5 lächelt mich immer wieder an, aber ist eigentlich über der Schmerzgrenze, vor allem wenn es praktisch nicht einsetzbar ist. Optimal wäre für diese Vergrößerung wohl ein Zoom Okular, aber da ist das Gesichtsfeld klein, das Bild vermutlich schlechter als bei festen und das einzige in diesen Brennweiten über 800€ teuer...
Dazwischen würde ich dann abhängig vom maximalen mit 1 oder 2 weitwinkligen Oklularen mit 20-10 mm auffüllen, wobei ich als Bezahlbare immer wieder auf die ES 82° und Panorama II 100° stoße.
Alle Okulare sollten zudem einen möglichst großen Augenabstand haben.
Ansonsten habe ich noch einen Astronomie 2" UHC Filter, den ich auf Grund seines Preises auch gerne am 12" weiter verwenden würde.
Die Möglichkeit, Equipment bei anderen Leuten zu testen, bevor ich sie kaufe, ist bei mir zeitlich und organisatorische leider nicht möglich.
Vielleicht habt ihr ja ein paar Tipps und Meinungen.
Vielen Dank schonmal.
ich bin seit etwa 10 Jahren stolzer Besitzer eines 16" Meade Lightbridge (Newton/ Dobson).
In dieser Zeit habe ich es, wenn's hoch kommt, vielleicht 5 mal benutzt, da das Handling eines solch großen und schweren Gerätes nicht so einfach ist. ( Es ist mein einziges und erstes richtiges Teleskop neben einem 30 Jahre alten 100DM Kinderteleskop)
Ich würde dem Hobby aber gerne aktiver nachgehen und bin am überlegen, auf ein möglichst kompaktes 12" umzusteigen, was zusammengeklappt möglichst in den Kofferraum passt, ohne die Sitze umzuklappen. Ca 80x90x50 cm Platz vorhanden).
Nun mache ich mir natürlich Sorgen, dadurch viel weniger zu sehen, als mit dem 16".
Ich muss dazu sagen, auch wenn es in den Kofferraum passt, wird es zu 95% im Garten verwendet werden. (Kleines Dorf ca 5km einer Kleinstadt.)
Oder kann der Umstieg auf 12" im Garten sogar förderlich sein, da das 16" empfindlicher für das seeing ist?
Dazu muss ich sagen, das 16" habe ich vor 10 Jahren gebraucht gekauft und es wurde schon mindestens 2x der Spiegel gereinigt. Eine weitere Reinigung stünder zudem vermutlich an, der es jetzt länger in einem Raucherhaushalt stand. (Aber abgedeckt und in verschlossenem Raum)
Sehen möchte ich natürlich alles, mache mir beide der Verkleinerung aber Sorgen um Lichtschwäche Objekte.
Zum Thema kompaktes 12" Dobson stößt man erstmal auf das Explorer Scientific Ultra Light, was erstmal gut aussieht und perfekt in Budget passen würde. Aber nach dem Lesen einiger Erfahrungsberichte, bin ich davon 3 Schritte zurückgetreten. Das einzig andere, ähnliche, was ich gefunden habe, ist das Geoptik Nadirus, was mal eben das doppelte kostet. Zudem weiß ich nicht, ob so viel Holz langlebig sein kann? Schön wäre preislich etwas dazwischen, an dem man nicht so viel handwerklich korrigieren muss, wie am ES.
Die nächste Frage ist, ob mein Zubehör noch passt.
Wobei ich mir da generell auch noch unsicher bin und bisher nur 2 nennenswerte Okulare besitze und eigentlich nur insgesamt in 3 bis 4 gute investieren möchte.
Als Übersichtsokular habe ich das ES 30mm 82°.
Eigentlich könnte man bei beiden f5 bis 35mm gehen um eine AP 7mm zu erreichen, aber ich hatte mich damals bewusst für 6mm AP entschieden, da ich chronischen Zeitmangel habe, und dann wohl oft mit nicht ganz geöffneten Pupillen davor stehen würde.
Ich denke mir halt, so geht wenigstens immer das ganze Lichtbündel ins Auge. Keine Ahnung, ob diese Überlegung Sinn macht?
Dazu kommt, dass es mir hier um das maximale Gesichtsfeld geht, und bei mehr als 30mm 82° (Sichtfeld 1,614°) lachen mich nur noch Televue und co an, die außerhalb meiner Preisklasse liegen. Das ES für seine damals 350€ ist absolute Schmerzgrenze, die ich nicht für jedes Okular ausgeben kann.
Ich denke also, dass ich hier gut aufgestellt bin.
Deutlich schweres fällt mir da, das richtige Okular für die maximale Vergrößerung und Details an Planeten zu finden.
Diverse Onlinerechner sagen mir, bei 300mm Öffnung sind 428x die optimale Vergrößerung und 600x die maximal sinnvolle Vergrößerung. Bei 400mm sogar 578x und 800x.
Nur scheinen diese Rechner nicht zu berücksichtigen, dass mein Teleskop innerhalb der Erdatmosphäre und auf fast Meereshöhe steht. Man liest unterschiedlichste Behauptungen, dass das seeing unabhängig vom Teleskop eh fast nie mehr als 200x zulässt. Andere sagen 300x geht oft und sogar 400x ein paar Mal im Jahr.
Anscheinend habe ich damals auf das Maximum von 400x am 16x gezielt und so liegt hier ein 5mm 100° Omegon Panorama II rum, was auch am 12" noch 300x ergibt. Das Gesichtsfeld finde ich gut und das hilft sicherlich ungemein beim Nachführen, aber ob 5mm hier eine Gute Wahl sind, weiß ich nicht.
Welche maximale Vergrößerung macht bei meinen Gegebenheiten Sinn?
Die "200x gehen immer" wären 7,5mm.
300x wäre mein 5mm.
Und 400x wären ein 3,5mm.
3 gute Okulare übersteigen aber einfach mein Budget. Wo setzt man hier am besten an, um das meiste zu sehen?
Für diese maximal Vergrößerung würde ich nochmal tiefer in die Tasche greifen, aber eben nur für ein Okular. Das Televue Nagler 3,5 lächelt mich immer wieder an, aber ist eigentlich über der Schmerzgrenze, vor allem wenn es praktisch nicht einsetzbar ist. Optimal wäre für diese Vergrößerung wohl ein Zoom Okular, aber da ist das Gesichtsfeld klein, das Bild vermutlich schlechter als bei festen und das einzige in diesen Brennweiten über 800€ teuer...
Dazwischen würde ich dann abhängig vom maximalen mit 1 oder 2 weitwinkligen Oklularen mit 20-10 mm auffüllen, wobei ich als Bezahlbare immer wieder auf die ES 82° und Panorama II 100° stoße.
Alle Okulare sollten zudem einen möglichst großen Augenabstand haben.
Ansonsten habe ich noch einen Astronomie 2" UHC Filter, den ich auf Grund seines Preises auch gerne am 12" weiter verwenden würde.
Die Möglichkeit, Equipment bei anderen Leuten zu testen, bevor ich sie kaufe, ist bei mir zeitlich und organisatorische leider nicht möglich.
Vielleicht habt ihr ja ein paar Tipps und Meinungen.
Vielen Dank schonmal.
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