und nochmal ne konkrete okular frage:-)

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MatthiasDi

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Halli ihr,
es ist soweit ich hol mir nächste woche mein galaxy d8 8" dobs ab.
Wie ist das nun nochmal konkret...lar kann ich mir die okularempfehlungen auf den "einsteigerseiten nachlesen"...
dan red ich mit leuten auf der sternwarte und die sagen ganz was anderes...

Also ich würde ein 32er und ein 9er plössl mitbekommen.
nun wurde mir vom hänler vorgeschlagen, ich soll mit ein 2" wide 42mm kaufen und dann das 32er gegen ein 15er einzu tauschen...

somit hätte ich ein 42er wide, 15er udn 9er...

Auf der sternwarte wurde mir gesagt dass das 42er schon grenzwertig ist und nur unter äußerst dunklem himmer empfehlenswert.. (ich bin auf nem kleinem dorf daheim in bayern-wir haben wirklich sehr dunklen himmel)-trotzdem bin ich nun stutzig...

ja und dann überleg ich halt auch ob ich nicht noch gern n 4-5mm hätte...das kostet halt nochmal mind nen 100er...und den hab ich grad eigentlich nicht...:-)

Wie würdet ihr nun vorgehn?!?

Vielen Dank schonmal und CS
Matthias

 
Hallo Du,

Auf der sternwarte wurde mir gesagt dass das 42er schon grenzwertig ist und nur unter äußerst dunklem himmer empfehlenswert..

Da haben sie auf der Sternwarte Recht.

ich bin auf nem kleinem dorf daheim in bayern-wir haben wirklich sehr dunklen himmel

Vielleicht ist der Himmel dunkel genug, warscheinlich aber nicht.
Ich würde schätzen daß du mit einem Okular zwischen 35mm und 30mm
Brennweite besser hinkommen wirst.


Vorerst noch nichts dazu kaufen! Du hast Kontakt zu einer Sternwarte,
das ist doch prima.
Dort kannst du dir bei gemeinsamen Beobachtungstreffen verschiedene
Okulare von anderen Sternfreunden zum beobachten ausleihen.

Und dann erst mit deinen Erfahrungen weitere Okulare kaufen,
von denen du dann aber sicher sein kannst daß du sie tatsächlich
gebrauchen kannst und sie zu deinem Teleskop passen.

Das erspart dir sehr viel Lehrgeld (sorry ihr Händler).

MfG,Karsten
 
Hi Matthias,
ganz klar, erst mal nichts kaufen!
Anfangen probieren, einlesen und dann konkrete Forderungen
auf Basis von Erfahrungen und etwas Wissen stellen.

Warum, wirst Du vllt fragen.
Ganz einfach Nichts ist subjektiver wie die Okularwahl.
Okulare sind mindestens so wichtig wie das Scope
Eine gute wertige Okularsammlung kostet weit mehr als Dein Scope. Auch deshalb sollten sie zu Dir passen.

42 ist bei f/6 7mm Ap das kann durchaus grenzwertig sein. Weil der Himmel nicht paßt oder sich Deine Pupillen vllt gar nicht so weit öffnen.

CS
 
"gar nichts kaufen" heisst?
das 32er udn 9er plössl einfach mitnehmen? mit den 2 werd ich aber nicht lange freude haben bei meinem first light oder?
oder einfach ein 2" 32er oder so kaufen und dann das 9er und eben ein 15er plössl (umsonst) mitnehmen?!

Mit dem kurzbrennweitigen wart ich dann halt noch.,..


CS und danke schonmal
Matthias
 
Hallo Matthias,

es geht um den Beipack, 9 mm Plössl und 32er Plössl (wir hatten das schon mal).
9 mm Plössl ist ok, der Tausch zum 15er Plössl auch.

Nun geht es um das 2" WW Okular anstatt des 32er Plössls.

Wenn es der Händler ist, den ich vermute, so hat er neben dem 42er Weitfeld auch ein 30er Weitfeld zum gleichen Preis im Programm. Das würde ich als Erstanschaffung dem 42er auf jeden Fall vorziehen, 5 mm AP sind nun Mal unter stockdunklem Himmel sehr brauchbar aber eben auch Mal bei Halbmond noch akzeptabel.
Dieser Händler hat aber z.B. auch noch unter 100 € ein 33er William Swan im Angebot, das wäre dann ein Kompromiss von der AP her und es bietet mehr Feld (Werksangabe 72°, Weitfeld 65°) bei sicher nicht schlechterer Abbildungsqualität im Vergleich zu der Weitfeld-Hausmarke.

Händler kommt von handeln!

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo Mathias,

ich nimm an du meinst das Galaxy Super View 42mm- das bringt dir an deinem 200/1200 Newton eine Austrittspupille von 7mm bei einer Vergrößerung von 28-fach.

Ist noch akzeptabel, aber der Himmel sollte schon gut dunkel sein. Ich hab ein 40-er Pentax für meinen 12" Galaxy, also eine AP von 8- bedeutet das mir also Licht verlorengeht weil die Pupille in meinem Auge kleiner ist als das Feld aus dem Licht aus dem Okular austritt.

Dazu kommt das dein Auge bei hellerem Himmel sozusagen geblendet wird und deine Pupille weiter schließt, also geht noch mehr Licht neben dran vorbei.

Das 32-er nehme ich eigentlich ganz gern, das 15-er habe ich auch, verwende ich aber sehr selten, meistens suche ich mit dem 32-er und wechsel dann auf mein 9mm Nagler.

Also das 42-er für Übersicht verwenden sollte schon noch passen, aber um richtig gut damit beobachten zu können müsste halt der Himmel schön dunkel sein. Soweit meine Einschätzung.

Welche Peilhilfe nimmst du mit? Den Sucher original- als Winkelsucher oder einen Telrad? Ich habe festgestellt das der Sucher deswegen so heißt weil man damit sucht- den Telrad kann man als "Telradfinder" bezeichnen weil man damit die Objekte findet- nimm dir einen mit, wirst es nicht bereuen.

Gruß
Stefan

PS: habe gerade die Antwort von Günther gelesen- der Tip ist gut, das genannte 33er William Swan kostet dich gerade mal 10€ mehr. AP = 5,5mm und 36-fach
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Matthias,
ja das heißt das mitnehmen was ist. Alles andere kommt mit der Zeit. Wirsts sehen. Und jemehr Erfahrungen Du hast umso eher wirst wissen was das richtige für Dich ist.
Und mit den Sternwarten leuten wirst auch andere Okus probieren können um da voran zu kommen.

Wieso solltest keine Freude damit haben?
Evtl wirst Du was vermissen, aber was genau wirst Du mit der Zeit merken. Aber man muß nicht groß wechseln. Ich hatte schon öfter Nächte wo ich mit 2 Okus auskam.
CS
 
Hallo Matthias,

ich lese gerade etwas von Peilsucher.
Also ganz ehrlich, ein 32er Plössl + Peilsucher ist für den Anfang mehr wert als ein 42er 2" Okular nur mit dem optischen Sucher.
Wenn du also mit Peilsucher und 32er + 15er + 9er Plössl am 8" F/6 startest kannst Du herrliche Beobachtungen machen und dann langsam aber sicher gute Okulare nach eigenen erkannten Wünschen und Anforderungen kaufen.

Gruß und CS
*entfernt*
 
also...
ich denke ich werde nicht nur das 32er und das 9er plössl mitnehmen...
denke ich werd das 9er behalten und das 32er in ein 14 oder 15mm tauschen lassen. dann werd ich mit noch ein aufsuchokular kaufen...entweder ein 32er 2" oder sowas oder da von günther genannte, echtn guter tipp!

ja als aufsuchgerät wollte ich eigentl nen telrad...
die an der sternwarte sagen ein winkelsucher 8x50 ist viel besser, weil man schon während dem suhen was "sieht"...
da bin ich mri also auch noch unsicher...

ach und was ich vermissen könnte? :-)
naja wenn ich mir z.b saturn anschau-dann kann ich mir vorstellen dass das verlangen nach noch höherer vergrößerung und schärfe aufkommt:-)

CS
Matthias
 
Hallo Matthias,

die an der sternwarte sagen ein winkelsucher 8x50 ist viel besser, weil man schon während dem suhen was "sieht"...

dann frag die in der Sternwarte doch mal wie du denn mit dem
Winkelsucher das richtige Gebit am Himmel erwischen sollst.

Ich habe auch einen 8x50 geradsichtigen Winkelsucher am 8"f/6 ATM Newton,
aber zusätzlich einen Rigel Quickfinder (sowas ähnliches wie ein Telrad,
nur kleiner und leichter). Diese Kombination ist extrem cremig.
Grobsuchen mit dem Rigel, evtl dann noch aufsuchen mit dem Winkelsucher
(und zwar bequem ohne Verrenkungen), damm im Hauptrohr beobachten.

Aber wenn es nicht für inen zusätzlichen Peilsucher reicht,
dann vergiß besser den Winkelsucher.

Ansonsten:
Also doch jetzt Kohle für Okulare raushauen von denen du noch
nicht wissen kannst ob sie zu deinem Himmel, deinen Augen,
deinem Teleskop und den von dir bevorzugt beobachteten Objekten
passen?!

CS,Karsten
 
später kann ich das 32er plössl halt niht mehr gegen ein 15er umtauschen...:-/
und ein einigermaßen brauchbares aufsuchokular braucht man doch sowieso oder?
oder nicht? Ist das schwierig mensch...

CS
Matthias
 
Hi Mathias,

weil man schon während dem suhen was "sieht"...
das stimmt ja auch, aber du siehst eigentlich "zuviel".

Beispiel- du siehst ein Sternbild und wählst dir einen Stern davon aus, dann schiebst du deinen Dobs ungefähr in die Richtung und guckst durch den Sucher- und siehst jede Menge Sterne, viel mehr als mit dem Auge- und viele davon sind hell- ob derjenige den du dann in die Mitte stellst wirklich der gewünschte ist ??

Mit dem Telrad siehst du das Sternbild weiterhin ganz und stellst den gewünschten in den inneren Kreis- oder den äußeren so im Abstand daneben wie es in einer der Aufsuchkarten eingezeichnet ist weil dort z.B. ein Nebel oder was anderes zu finden ist.

Wenn Sucher dann den Winkelsucher, du verbiegst dir sonst den Nacken, ich hab beides drauf, Winkelsucher und Telrad, also Luxusversion.

Zum Okutausch- wenn du schon für das 32-er ein 15-er willst, schau dir dann mal das Galaxy Super View 15mm an, das hat 65° Scheinbares Gesichtsfeld, ein normales Plössl hat nur 50°- und beim Dobs ist es besser wenn du mehr Feld hast. Oder das 15mm William SWAN, das hat 72°.
Vom Preis ist nicht viel um, das Super View kostet 10 mehr, das SWAN nochmals 10.

Gruß
Stefan
 
Hallo Matthias,

ich habe zwar auch mittlerweile einen Telrad, bin aber lange Zeit auch ohne ausgekommen - mit einem 8x50 Sucher ohne Winkel.
Der Trick ist, mit dem rechten Auge durch den Sucher zu schauen und mit dem linken an den Himmel. Man konzentriert sich links auf das zu suchende Gebiet und nimmt rechts indirekt das Fadenkreuz war. Man kann dann erkennen, wenn das Fadenkreuz im zu durchsuchenden Gebiet ist und seine Konzentration auf das Sucherbild verlagern, um das Objekt aufzusuchen.
Hört sich vielleicht kompliziert an, geht aber genau so schnell, wie mit dem Telrad.
Die "Verrenkungen" werden oft überbewertet (hast Du auch beim Telrad). Du willst den Großteil Deiner Zeit ja nicht am Sucher verbringen - oder?

Soweit meine persönlichen Erfahrungen. Aber auch hier gilt: wenn Du die Möglichkeit hast es bei Sternfreunden auszuprobieren, nutze die Chance.

Gruß
Chris

PS: Wenn nach so vielen Ratschlägen der Kopf schwirrt, ggf. mal den Bauch fragen ;-)
 
ja telrad oder nicht werd ich wahrscheinlih vor ort entscheiden...bin mir wirklich unsicher...
sucher UND finder zugleich sind problemlos möglich?!? Ich meine vom Gewicht her...

Und zu den okularen, vielleicht mach ichs wirklich so, dass ich dann ein SWAN 33mm wide nehm, und das 32er plössel in ein 15mm Galaxy super view tausche, dann noch das 9mm beipack-plössl mitnehm.

Wäre das so von allen hier akzeptiert? :-) Alos ich meine, das ist für den anfang ok oder? oder gibts zweifel?

Noch ne frage dazu: sollte ich das nun so machen, sind das alles dann okulare, die ich spätestens in 2 jahren wiecder weghauen werde oder sind die recht "in ordnung", dass man sie behalten kann?

Liebe Grüße und CS
Matthias


 
Hallo,

nochmal zum Peiler: Beides parallel ist schon möglich, ob du es brauchst ist die andere Sache. Du schreibst ja du hast recht dunklen Himmel, da ist nach meiner Erfahrung ein optischer Sucher keine Notwendigkeit. Auch hier ist das Problem, dass das Zurechtkommen mit der einen oder anderen Variante bei jedem anders liegen kann, ich sehe nur dass der Gros mit dem Peiler besser zurecht kommt.

Ich hatte zu Beginn immense Schwierigkeiten mit meinem ersten Teleskop mit dem Mini-Pseudo-Sucher, bei deinem Gerät ist natürlich ein grösserer dabei aber das Problem bleibt bestehen, durch die mitunter grosse Sternfülle ist man sich nicht unbedingt sicher ob man wirklich in der richtigen Ecke hängt und muss dann halt das Objekt selbst erspähen oder charakteristische Sternmuster in dessen Umgebung. Bei mir ist es so, dass ich dermassen den optischen Suchern entwöhnt bin, dass ich vor ein paar Wochen ernsthaft Schwierigkeiten hatte durch ein 8x30 M13 anzupeilen, ich hab dann verärgert über den Tubus ganz ohne Peiler oder Sucher gepeilt und er stand in der Bildmitte ;)

Beim Peiler schaut man wo das Objekt auf der Sternkarte liegt richtet den Punkt oder die Kreise so aus, dass sie an eben der Stelle am Himmel hängen und mit einem Übersichtsokular hat man das Objekt in 90%-95% der Fälle schon im Blick, ansonsten kreist man leicht und hat es in den anderen Fällen dann auch. Ist also eine Frage wie gut der Himmel ist, wenn man nur wenige Sterne mit blossem Auge sehen würde kann das mit dem reinen Peilen mangels Referenzpunkte wieder etwas schwieriger werden aber Bayern + ländlich, ich denke da wirds keinerlei Probleme geben. Ich würde bei den Sternwartenleuten mal durch einen Peiler und einen optischen Sucher schauen und mal einen Stern anpeilen, dann weisst du schon was intuitiver und schneller geht - Ich würde tauschen...

Noch ne frage dazu: sollte ich das nun so machen, sind das alles dann okulare, die ich spätestens in 2 jahren wiecder weghauen werde oder sind die recht "in ordnung", dass man sie behalten kann?

Schwere Frage, es gibt Leute die sind lange bis auf ewig mit den Einstiegsokularen "zufrieden" - meist aber nur weil der Vergleich mit höherwertigen fehlt, bei mir hat es nachdem ich durch gute Okulare geschaut habe nicht mehr lange gedauert bis ich sie als sehr wichtig und gewinnbringend angesehen habe :) Aber das ist eine Geldfrage, du fängst gerade an, wenn du in einem halben Jahr keine Lust mehr haben solltest (was natürlich keiner hoffen will) dann würdest du evtl. mit Okularen dasitzen die zwar ganz hervorragend sind aber ein mehrfaches des Teleskops gekostet haben... 2 jahre ist schon lang, ich denk mal wenn du Beobachtungserfahrung gewinnst und auch immer wieder bei anderen durchschaust wirst du die Plössl sicher nach spätestens einem Jahr tauschen wollen, so ging es jedenfalls den Meisten die ich kenne, aber da sie kostenlos dabei sind und beim Weglassen eh nix bringen - Mitnehmen und bei anderen Anderes ausprobieren.

Viele Grüße Benny
 
Hallo Matthias,
Telrad und Sucher geht beides zusammen.Falls der Dobs dann,je nach Okular,zu Kopflastig wird,einfach einen Magneten(von einem alten Lautsprecher z.B.)als Gegengewicht unten an den Tubus hängen.Wenn es keine Kratzer geben soll,mit Veloursfolie Bekleben.
Zum 33er Swan kann ich dir keine Empfehlung geben,da mir unbekannt.Im dem Preisbereich ist ein entgültiges Übersichtsokular nicht zu Finden - wohl aber eine dauerhafte "Übergangslösung" ;) Aber das 9mm Plössl wird über kurz oder lang ein Austauschkandidat sein.(knapper Augenabstand)Das 15er hat bestimmt eine längere Überlebebenschance.
Ich habe mit 2 Okularen Angefangen...
Grüße Rainer
 
Hi Matthias,

zwischen dem Plössl 32 und dem SWAN 33 ist von der Vergrößerung her kaum ein Unterschied, nur das Sichtfeld ist halt bei dem SWAN größer- und damit besser. Gilt auch für das SWAN 15 wenn du das nimmst. Vom Preis her noch günstig und allgemein als ganz ordentlich beschrieben, denke das kannst du durchaus so machen.

Das 9mm Plössl bringt schon sehr kurzen Augenabstand, aber wenn du kein Brillenträger bist kannst du damit leben. Vom Sichtfeld her nur 50°, also beim Dobs musst du schon häufig nachführen- deswegen wirst du dir schon bald da was besseres wünschen- ich hab an der Stelle gleich viel GEld ausgegeben und mir ein 9mm Nagler genommen.

Aber wie auch mein Vorschreiber meinte- probier am Anfang erst mal aus und schau mal ob du nicht in deiner Gegend andere schon besser bestückte Sterngucker findest.

Mit dem ausprobieren des Telrad vor Ort- am Tag wird dir das nicht so auffallen, da siehst du mit dem Sucher ja genug und findest das Ziel auch. Am Himmel ist es ein bisschen anders, wie oben schon beschrieben siehst du mit dem Sucher eben viel Sterne- nicht jeder kommt mit der Methode- zwei offene Augen am Sucher- zurecht. Und mit einem durchgeschaut kannst du nichtmehr so recht unterscheiden welchen Stern du tatsächlich im Fadenkreuz hast, geht mir jedenfalls so.

Also- wenn du sparen willst- lieber den Telrad gegen Aufpreis, ist Geld übrig- Telrad + Winkelsucher.
Vergleich Sucher gerade gegen Winkel kannst du vor Ort probieren, aber stell auch mal steiler dabei !!

Gruß
Stefan
 
Hallo Matthias,

Alos ich meine, das ist für den anfang ok oder? oder gibts zweifel?

ich denke, das ist für den Anfang OK.

Das Problem ist halt, dass es verschiedene Okulare mit verschiedenen Eigenschaften und insbesondere verschiedenen Preisen gibt. Manche wollen großes Feld, manche große Austritsspupille, manche maximale Schärfe auf der Achse, manche wollen angenehmen Einblick weils sonst mit Brille unangenehm wird etc. pp. Dann hängts noch von den Beobachtungsbedingungen ab. Ap z.B. Als Faustregel sagt man, die maximale AP soll etwa der Grenzgröße des Himmels entsprechen unter dem man beobachet. Deswegen sagen mancge 42mm bei F6 ist super weil maximales Licht, mache sagen das ist bereits zuviel weils bei etwas aufgehelltem Himmel nichts bringt - beide haben recht. Obs für Dich richtig ist mußt Du selber kucken.

Es kommt also sehr auf Deine Situation und auf Deine Vorlieben an. d.h, Du mußt mit der Zeit selbst herausfinden was Dir wichtig ist und wieviel Geld Du ausgeben willst - das kann Dir im Endeffekt niemand abnehmen.

Auch die Frage, ob Du diese Okus in 2 Jahren wieder verkaufst: das hängt von Dir ab. Erfahrungsgemäß wird man (leider - oder zum Glück :gutefrage:) schnell recht anspruchsvoll. Ich schätze, dass diese Okus keine ********* sein werden.

Ich würde mir jetzt aber auch nicht so nen großen Kopf machen. Genieß mal den Himmel in nächster Zeit, probier mit anderen was aus und dann wirst Du sehen. Wie Günther schon sagte: mit diesen 3 Teilen wirst bereits ne super Zeit haben!

CS

Klaus
CS

Klaus
 
Hallo Matthias,

ich denke auch, Deine Entscheidung geht für Dich in Ordnung.

Schau Mal, ein 31er Nagler kostet trotz derzeitiger Dollarschwäche über 500 €, ein 35er Panoptik 400 €.

Das wäre so die Klasse von Okularen wo es wirklich deutlich sichtbar besser wird am 8" F/6, wenn man es Mal "nur" am der Randschärfe festmacht.
Ich habe ein 28er UWAN, das hat auch seine Vorteile gegenüber einem Swan, ist aber auch mehr als doppelt so teuer und ich habe für große AP noch ein 38er TSWA darüber sitzen (nein, kein 42er trotz manchmal +6 Mag Himmel).
Wenn man da mit einem einzigen Okular klar kommen will und das kann man durchaus sehr gut, dann ist 32-35 mm Brennweite nach meiner Erfahrung die richtige Entscheidung.

Ein Telrad Sucher hat seine Vorteile, er ist aber auch ein riesiger Klotz, ich selbst bevorzuge den leichteren, kleineren Riegl-Quickfinder obwohl er nur zwei zielkreise und einen etwas gewöhnungsbedürftigen Einblick hat (man muss etwas besser zielen).
Manche Leute kommen auch nur mit einem Leuchtpunktsucher klar und denken sich die Zielkreise dazu, das könnte Geld sparen, ein einfacher funktionstüchtiger Red-Dot kostet knapp die Hälfte und lässt sich genau so gut mit einem optischen Sucher kombinieren.
Eine solche Kombination ist für Beginner einfach eine sichere Variante, in der Suche erfolgreich zu sein, also auch zu finden. Ob man mit der Zeit den optischen Sucher entbehrlich findet oder ob er dauerhaft und gerne benutzt wird, kann aus der Ferne schlecht beurteilt werden, das ist individuell sehr unterschiedlich.

Die beiden Plössl sehe ich auch nicht unbedingt als endgültige Okulare an, sie haben am Dobson einfach den Nachteil des kleinen Feldes, wenig teurer gibt es schon weitwinklige Okulare. Das muss aber m.E. nicht zwingend von Anfang an sein.
Was bei einem "perfekten" Übersichtsokular sehr teuer wird, kann bei Okularen ab ca. 20 mm Brennweite abwärts schon leichter gelingen. Man kann sich das Geld zusammensparen und langsdam aber sicher SEINE perfekten Okulare für den eigenen erkannten Anspruch kaufen. Zw. 50 und 150 € das Stück ist da schon was drin.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hi
endgültig ist keines der beiliegenden und auch keines der Alternativkandidaten. Dann reden wir über andere Lösungen.
Ich sags nochmal kauf nichts dazu und nimm die Plössl erstmal. Schnell wirst Du wissen was Du willst und brauchst.
Dann wirds auch nicht mehr so schwer. ;)
Erfahrung heißt das Zauberwort, das in diesem Hobby so viel ausmacht. Und so lange die fehlt eierst Du hier rum und grübelst über Optionen die derzeit für Dich nicht zu beurteilen sind, weil eben Erfahrungen fehlen.

Zum Sucherthema, kann ich aus eingere Erfahrung mit jede Menge Leuten und vielen Einsteigern sagen. Mit Peilern kommen wirklich fast alle zurecht, mit optischen Suchern dagegen haben viele Ihren Kampf.
Da Geld knapp ist, würde ich sicher nicht in einen Winkelsucher investieren. Nimm Telrad oder den Leuchtpunktsucher und gut ist.
CS
 
Hallo Matthias,

ich antworte Dir hier mal als noch Anfänger.
Ich benutze von Anfang an den Baader Skysurfer 3 als Finder.
Der projeziert nur einen roten Punkt, ist aber schön klein und leicht und auf der ATT sicher für 25€ zu bekommen.
Der Sucher hat außerdem kaum Tauprobleme, da die Plexiglasscheibe mittig im Gehäuse sitzt.

Gruß
Andreas
 
Hallo Mathhias,

ich denke, Du bist gerade dabei das gleiche Gerät mit den gleichen Okularen zu erwerben, wie ich vor kurzem. Ich habe das 42" Widefield genommen. Es ist richtig, dass das nur bei dunklem Himmel ein wirklich gutes Bild gibt, mich störte aber der etwas hellere Himmel (Vorstadtregion) nicht. Das Einblickverhalten ist gut und 7mm AP für Dorf denk ich okay.

Bei den Plössl ist das Einblickverhalten etwas gewöhnungsbeürftig. Wie hier schon gesagt wurde, werden diese Okulare aber bestimmt nicht Deine letzten sein.

Zusätzlich habe ich den Telrad genommen. Es ist zwar auch richtig, dass das Dingens wirklich ne große Plasteschachtel ist, aber den mitgelieferten Sucher habe ich persönlich noch nie benutzt, weil man sich schon verrenken muss umd richtig durchblicken zu können.

Viel Spaß beim spechteln
CS Webster
 
Hallo Leute,

noch mal etwas zur "Aufsuchvergrößerung" und hier besonders zur AP.
Ich bringe ein ganz einfaches konkretes Beobachtungsbeispiel welches sogar in nächster Zeit im laufe der Nacht jeder selbst nachvollziehen kann.

Mein sehr erfahrener (Sternen)Freund Fred und ich haben beide 6" F/6 Dobsons und suchen im Sommer ab und zu eine Bergkuppe mit genialer Südsicht auf.
vom Adler über Schütze bis Skorpion gibt es dann eine Fülle sehr schöner Objekte zu sehen.
Wir kommen dort bis zu M 6 und M 7 runter, also -35° aber es machen sich horizintnahe Aufhellungen einiger Städte bemerkbar,die im Schnitt etwa 40-60 km entfernt einen Ring um den Platz bilden.
Von den 6 Mag und mehr im Zenit bleiben dort am Horizont 4-5 Mag übrig.
Fred nutzte ein 40er Okular, ich nutzte ein 30er.
Er tat sich mit vielen Objekten etwas schwerer als ich und dann kamen wir zu M 55, einem relativ großen Kugelsternhaufen am Rand des Schützen zum Steinbock, auf etwa -32°.
Ich fand den Haufen zuerst, sah im Übersichtsokular eine große, helle, diffuse Nebelwolke und versuchte Fred dort hin zu dirigieren indem ich Sternmuster beschrieb.
Fred fand den Haufen nicht, ich ging zu ihm rüber, er war an der richtigen Stelle. Dann kam sein 20 mm Okular zum Einsatz und der KS stand im Okular, genau an der Stelle wo im 40er Okular nichts zu sehen war.

Es ist also nicht die Frage, ob der aufgehellte Himmel bei Beobachtung mit für die Verhältnisse zu großer AP, für jemanden persönlich die Ästhetik stört.
Es ist der entscheidende Unterschied zwischen sehen und nicht sehen.
Es ist nicht nur der dunkler werdende Himmelsgrund, der entscheidend hilft, denn auch das Objekt an sich wird in gleichem Maße dunkler.
Es ist die Tatsache, dass der Mensch hellgrau von mittelgrau schlechter unterscheiden kann als mittelgrau von dunkelgrau.
Ebenfalls sehr entscheidend ist die höhere Objektvergrößerung die durch geringere Okularbrennweite erzielt wird und die damit gesteigerte Auflösung des Systems Auge + Okular + Fernrohr.
So werden schwache Objekte schon in Aufsuchvergrößerung eher über die Wahrnehmungsschwelle gehoben.
Dann kann man objektverträglich "durchvergrößern".

Daher halte ich persönlich Extremokulare, also sowohl 7 mm AP aus auch nach unten 0,5 mm AP, nicht für die idealen Erstanschaffungen zum Teleskop.
7 mm AP mit 2" O III Filter, dann auf Cirrus oder Nordamerika, das ist genial, aber eben schon eine etwas speziellere Sache, die auch mit 5 mm AP am 8" F/6 sehr schön geht.

Gruß und CS
*entfernt*

 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Günther,

eine Frage an den Experimentierfreudigen unter uns, der das bestimmt schon ausprobiert hat ;)

Wäre es für solche, durchaus häufige Fälle (zenitnah guter Himmel, horizontnah schlecht) nicht eine Idee, sich einen Objektiv"deckel" mit 150 mm Öffnung zu bauen, der aus dem f/6 einen f/8 macht, also einfach eine Blende?

Dann muss man kein zweites Übersichtsokular kaufen, sondern braucht nur die Blende aufzustecken. Liefert auch gleich den direkten 1:1-Vergleich (Kugelhaufen weg, Kugelhaufen da).

Wenn ich nicht noch andere Baustellen hätte........

Ciao
Martin
 
Hallo Martin,

das mit der Blende stimmt schon.
Nur:
Was passiert beim Foto, wenn Du abblendest?
Richtig! Es wird dunkler und Du muss länger belichten.
Also hier nicht die Lösung!

Das Ergebnis wäre:
Kugelhaufen weg - Kugelhaufen ganz weg!

Du gewinnst Tiefenschärfe, es ist also leichter schraf zu stellen,
aber Du hast dann statt einem 200-er nur noch ein 150-er.

CS
Steffen ....der auch schon mal kurz so ne Idee hatte :D
 
Hallo Martin,

wie Steffen schon geschrieben hat, weniger Öffnung und weniger Auflösung sind keine Problemlösung für diesen Fall.

Gruß und CS
*entfernt*

 
Hi Martin
Übersichtsokulare sind immer ein Spagat zwischen Himmelsgüte, biologisch erreichbarer Pupillengröße, Objektkontrast, Flächenhelligkeit, AP am Scope und Gesichtsfeld.
Wie Günther schön beschreibt, helles Objekt vor hellem Hintergrund hebt sich nicht ab. Erst wenn der Hintergrund dunkler wird kommt man irgendwann an die Schwelle, wo der Kontrast Objekt zu Himmel groß genug ist, das es da ist.

U.a. auch deshalb rate ich bei einer Erstausstattung zu einem ÜBersichtsokular mit nicht zu großer AP, sprich Grenzgröße = AP.
CS
 
Hallo ihr,
vielen Dank für die gute Diskussion hier.
Ja ich denke ihr habt mich von dem 42er trotzdem schon ein wenig abgebracht...denke ich werde eher zu nem 33er Swan oder nem 32er wide tendieren...

Ich galube einfach dass ich wenn ich nur die beiden (9, 32) Beipackplössls nehme ich nach meinem Firstlight so neugierig nach nem 15mm oder so bin... unds mir dann sowieso kaufen "müsste":-)
Ja ich weiß auch net, ich denke dass man das 32er wide oder 33er swan eher etwas länger behält als das 32er plössl mit geringem gesichtsfeld...und deshalb denk ich tausch ich das 32er plössl gegen ein 15 super vciew ein. das 9er plössl nehm ich mit wies ist und für knapp 100 euro bekomm ich das 33er swan...

Denke so komm ich gut hin...
laufe ich dann noch auf gefahr, dass ich saturn, der sicherlich mein erstews zeil sein wird mit dem 9mm nur sehr klein sehe? Und somit gleich bei ebay nach nem 5mm suchen muss? :-D

Danke nochmal, viele grüße und CS
Matthias
 
Hallo Matthias,

ich bin draußen und mache gerade Teepause.
Im Garten ist es zwar nicht so dunkel wie im Feld, aber es ist halt schön bequem.
Auch im Garten hole ich Objekte (heute ist "Das haar der Berenike" dran) mit dem 8-Zöller die z.B. Karkoschka und DS-Reiseatlas nicht mehr drin haben, ohne Probleme, dazu gehört allerdings auch eine gute Portion Erfahrung.
Das 38er bleibt im Koffer, ich nehme ausschließlich das 28er. 32/33mm ist ein guter Kompromiss für alle Fälle.

Natürlich läufst Du Gefahr, dass Dir der Saturn mit dem 9 mm Okular zu klein erscheint.
Ich war in der Dämmerung mit dem 10er dran und mit dem Speers-Zoom (5-8 mm).
Im 10er ist er noch recht klein, aber man hat an so einem "normalen" Abend schon annähernd alle Details die man mit 5 mm (falls das Seeeing passt) auch sieht.
Man sieht ein dunkles Band über den Ringen, aufgrund der geringen derzeitigen Ringöffnung (wir nähern uns der Kantenstellung) sieht man die Cassiniteilung derzeit nur in den "Ansen", also seitlich neben dem Planeten (quasi in der Kurve). Fünf Monde sind schon zu identifizieren.
Schau erst Mal und spar unterhalb des 9er Okulars auf was "Gutes". Eventuell will Dir ja jemand zum Geburtstag oder zu Weihnachten eine besondere Freude machen, so lange müssten die drei geplanten Okulare reichen und Du kannst Erfahrungen sammeln.
Ich würde an Deiner Stelle jetzt kein 6er Plössl oder ähnliches kaufen, nur um die Brennweite zu besetzen.
Das Geld ist versemmelt und wenn es auch nur 20 € sind.

Es ist eine ganz logische Sache, dass man am Anfang sehr gerne in Richtung Maximalvergrößerung will.
Das ist auch völlig in Ordnung, denn es gibt wirklich gute Nächte in denen man das schön nutzen kann. Trotzdem lässt mit der Zeit der Hang zur V.-Max. ganz erheblich nach und man schaut lieber ein ruhiges kleines Planetenbild mit feinen Details an als ständig an der Höchstvergrößerung rumzukratzen und sich die Augen zu verbiegen.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo Mathias,

wie Günther gerade schrieb, klar wird der Saturn nicht so groß werden mit dem 9mm, aber lass dir ruhig Zeit. Für die hohen Vergrößerungen brauchst du auch etwas Übung. Ich habe heute Abend erstmals in dem Jahr richtig gute Sicht gehabt und auch das erste Mal mein erst kürzlich erworbenes 6mm Radian eingesteckt, sogar mit der 2-fach Powermate versucht.
Am Saturn brachte mir das nicht mehr so viel, an der Mondsichel schon, aber du glaubst gar nicht wie schnell die Objekte da durch das Blickfeld flitzen.

bei meinem 300/1500 Dobs komm ich da ja auf 500-fache Vergrößerung. Da ist der Mond bzw. der Saturn nur so am rennen und du bist ständig am schubsen.

Es ist halt das Problem für uns Dobser- wir brauchen ein großes Gesichtsfeld damit wir ein wenig länger gucken können ohne gleich wieder schieben zu müssen ;)

Das kostet uns Geld bei den kurzen Brennweiten- und bei den langen geben wir viel aus weil wir da auch gute haben wollen, aber ruhig angehen, ein Teil nach dem anderen kaufen und immer vermeiden billig zu kaufen- lieber länger warten und was besseres nehmen.

Gruß und klaren Himmel

Stefan
 
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