Uranometria oder Alternative?

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Faager

Mitglied
Hallo!
Ich suche derzeit einen "Großen Bruder" für den Karkoschka. Habe nur Gutes über Uranometria 2000.0 gehört, aber es gibt ja auch (mir unbekannte) Alternativen.
Wie gut sind die (Schwächen und Stärken) im Vergleich zur Uranometria. Würde gern "alle" (14 mag) Deepsky-Objekte schön (z.B. nach Sternbild oder RA) geordnet zum einfachen Auffinden, und das um rund 100€.

Danke und CS
 
Hallo

aufzählen könnte ich noch:
SkyAtlas 2000
The AAVSO Variable Star Atlas
The Cambridge Star Atlas

selber besitze ich keinen dieser, aber ich selbst würde eine laminierte Uranometria Version nehmen.
Die reicht für den Rest des Lebens!
 
Guten Abend,
eine überlegenswerte Alternative wäre durchaus der neue Kosmos Atlas Sterne und Planeten, dr mir auf den ersten Blick gut gefällt: Er bietet Karten des gesamten Himmels bis 7,5m und eine Reihe von Detailkarten bis 9.0/10.0m. Es werden 1000 Objekte in einer Tabelle aufgeführt, die sich alle in den Karten wiederfinden, ein Großteil davon wird ausführlich beschrieben; im Vergleich zum Karkoschka wird hier sehr viel mehr geboten, außerdem in Farbe- allerdings sind im K. mehr Aufsuchkarten (bis 9,0m). Beide Atlanten wüden sich gut ergänzen; hinzu kommt noch ein sehr guter Mondatlas von Rükl als Zugabe.

Wide skies

Peter
 
Ein Hinweis dazu: der NSOG ist zwar prima eine prima Quelle für Beobachtungsziele, aber er kann mit seinen eher schlechten Aufsuchkarten keinen Atlas ersetzen.

Die Uranometria selbst enthält keine Objektdaten, die findet man im separaten "Field Guide". Allerdings sind die Angaben dort tabellarisch und beschreiben nicht den Eindruck im Okular, wie es der NSOG für Teleskope verschiedener Größe so schön macht (und die Sternchenskala im DSFG ist auch sehr hilfreich).

Kauft man Uranometria und DSFG dazu, reichen 100€ nicht aus.

Kauft man den NSOG, dann braucht man eigentlich noch einen Atlas dazu und dann reichen 100€ auch nicht.

Man sollte allerdings bedenken, dass die Investition in einen Atlas und gute Literatur (es gibt ausser dem NSOG noch eine ganze Menge mehr) langfristig Nutzen bringt und der Spaß beim Beobachten ganz wesentlich von solchen guten Grundlagen profitiert. Wer nicht nur Messier rauf und runter beobachten will, kommt um diese Anschaffungen kaum herum.

Alternativen gibt es aber in elektrischer Form: ein Notebook mit einem guten Kartenprogramm (für den Feldeinsatz kommen vor allem MegaStar5, Guide 8 oder SkyMap pro in Betracht) und dem Beobachtungsplaner "Eye&Telescope" macht die dicken Bücher am Fernrohr unnötig. 128 MB RAM, 500 MHz und ein paar GB Plattenspeicher reichen dafür. Wer mit dem Auto rausfährt, kann den Strom dort zapfen (viele NBs kommen mit 12V aus, obwohl das Netzteil mehr Spannung rausgibt -> Spannungswandler oft unnötig) und hat dann keinen trouble mit einem schlappen Akku. Eine rote Folie oder Plexiglasscheibe vors Display, Nachtmodus an und nix blendet. Ein Handtuch drüberlegen und das Gerät bleibt warm und trocken (Tau!). Nachteile seien nicht verschwiegen: bei strenger Kälte (< -10°C) macht die Technik nicht mehr mit.

Gruß,
Tom
 
Hallo!
Aus deinem Beitrag kann ich schliessen dass die Uranometria eine gute Ergänzung zum DSFG wäre, und dass man sich am Besten beide anlegen sollte. Ist das richtig, oder habe ich was falsch verstanden ? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/confused.gif" alt="" />
Wirt halt leider mein Budget sprengen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/frown.gif" alt="" />.
Gruß und CS
 
Hi,

es ist eher andersherum: der DSFG ist das "Datenbuch" zum Atlas. Die Objektdaten sind dort nach den Seitenzahlen des Atlas geordnet. Wenn du unbedingt beim Papier bleiben willst, ist das Duo URA&DSFG wirklich gut. Ich würde aber nicht den DSFG kaufen wenn ich keine Uranometria hätte.

Wenn die elektrische Lösung auch OK wäre, kann ich dir Megastar 5 empfehlen (es gibt m.W. eine Demo davon) - die Datenbasis enthält das Material des DSFG. Leider bietet Willman-Bell die Daten nicht separat an und man ist entweder auf das dicke Buch oder Megastar 5 angewiesen.

Sofern du deine Beobachtungen vorbereitest (was ich ausdrücklich empfehle!) brauchst du unterwegs nur Karten und keinen DSFG. Ich würde dann überlegen, ob als "Datenquelle" nicht ein anderes gedrucktes Werk oder auch eine zuhause genutzte Software die bessere alternative darstellen.

Der DSFG hat den Charme eines Telefonbuchs. Im Burnham, dem Night Sky Observers Guide oder dem Deep Sky Reiseführer kann man auch mit Spaß lesen. Ich stöbere gerne in solchen Büchern (davon steht inzwischen fast ein halber Meter im Regal) und die interessanten Objekte setze ich mir in ein Beobachtungsprojekt von "Eye&Telescope". Dann habe ich das parat wenn es endlich mal klar wird und die Frage akut wird, was beobachtet werden kann / soll.

Als Autor von Eye&Telescope bin ich befangen, aber wenn du diese Software noch nicht kennst, solltest du dir vor dem Kauf von Uranometria oder anderen Büchern wenigstens mal die Demo (oculum.de) anschauen und damit herumspielen. Vielleicht kannst du dann nachvollziehen, dass die Investition in E&T als Ergänzung zur Uranometria sehr nützlich ist. E&T zeigt in aktueller Version noch die Seitennummern alten Uranometria (erste Auflage), aber die Erweiterung für Ura 2nd ed. steht auf meiner Verbesserungsliste.

Gruß,
Tom
 
Hallo Namenloser,

ich stand genau vor derselben Frage, und habe mir deshalb bei astro-shop Uranometria 1,2,DSFG, Night Sky Observers Guide und den Burnham bestellt. Kann ich Dir nur auch empfehlen, die liefern auf Rechnung. Die Bücher sind nämlich grundverschieden. Hier meine persönliche und natürlich ganz subjektive Einschätzung:

Uranometria: Reines Kartenmaterial, und das ist gut so. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" /> Ich komme mit einer Uranometria-Karte besser klar als mit einem Ausdruck eines Astronomie-Programms. Irgendwie scheint die Uranometria mehr Wert darauf zu legen, auf was es für den DS-Beobachter ankommt, während hingegen ein Programm - zumindest in der default-Einstellung - eine Karte halt immer "dumm" ausdruckt. Inwieweit die U. besser/schlechter als andere Karten ist, weiß ich nicht, da ich die anderen Karten nicht kenne. Ich weiß aber, daß ich persönlich mit der U. gut klarkomme. Zudem ist sie das meistzitierte Kartenwerk, und ich denke auch das hat seine Gründe. Als "Erstkarte" machst Du mit der Uranometria sicher nichts falsch. --> ABSOLUT EMPFEHLENSWERT

Deep Sky Field Guide: Wie schon gesagt ist es das "Telefonbuch" zur Uranometria. Es sind alle Objekte der U. mit Koordinaten, Helligkeit, Größe und evtl. einem kurzen Kommentar versehen. Die Seitenzahlen entsprechen dabei den Uranometria-Kartennummern, d.h. man kann Objekte sehr schnell finden. Allerdings kann ich diese Daten (bis auf den Kommentar, auf den man aber gut verzichten kann) auch in jeder Astronomie-Software abrufen. --> NICHT EMPFEHLENSWERT

NIGHT SKY OBSERVERS GUIDE: Hier steht - vergleichbar zum DS-Reiseführer nur ausführlicher und mit weniger Fehlern - die Prosa. Es wird sehr schön beschrieben was man sieht, und das abhängig vom Teleskop. Ich finds garnicht schlecht, vorab nachlesen zu können, auf was man besonders achten soll. Mit so einem "roten Faden" an der Hand holt man als Anfänger doch irgendwie mehr aus einer Beobachtung raus. Zumindest mir gehts so. Was ich nicht verstehe ist, warum sowohl NSOG als auch DSR Karten abdrucken. Die sind nämlich beide ziemlich miserabel. Warum, liebe Autoren, verzichtet Ihr nicht darauf und packt dafür lieber mehr Prosa in Eure Bücher? Jeder der so ein Buch kauft wird wohl auch ein Karkoschka o.ä. haben um sich zu orientieren. --> NSOG EMPFEHLENSWERT, DSR BEDINGT EMPFEHLENSWERT

Burnham Celestial Handbook: Als ich den (bzw. die, es sind drei Bände) aufgeschlagen habe war ich ziemlich schockiert, da alles mit Schreibmaschine geschrieben ist, und die Tabellen noch von Hand gezeichnet sind. Aber je länger ich mich mit dem Werk beschäftige, um so besser gefällt es mir. Erstens verzichtet er auf Karten. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" /> Und zudem hat er eine ganz bezaubernde Sprache die Dinge am Himmel zu beschreiben. Und er nimmt sich Zeit, bzw. Platz dafür. Die "descriptive note" zu M13 z.B. umfaßt ganze 9 Textseiten, 5 Bilderseiten und einige Diagramme. Außerdem legt er viel Wert auf die Beschreibung von einzelnen Sternen (DS, Var) mitsamt Helligkeits-Verlaufdiagrammen und Positionsdiagrammen. Inwieweit diese Fakten heute noch Gültigkeit haben weiß ich nicht, aber alleine der Textteil ist schon "kaufenswert". --> EMPFEHLUNG für den der mehr erfahren will

Eye & Telescope: Scheint mir ein ganz nützliches Tool zu sein. Aber 80 Euro für ein Programm im Windows95-16bit-Charme das zudem noch gegen ziemlich viele Regeln moderner Software-Ergonomie verstößt finde ich ehrlich gesagt eine Unverschämtheit. Da mache ich meine Beobachtungslisten lieber von Hand, auch wenn mir so ein Programm eigentlich ganz Recht käme. --> NICHT EMPFEHLENSWERT

Mein Fazit: Ich finde die Kombination Uranometria und NSOG ein gutes Team, das man später z.B. noch mit dem Burnham ergänzen kann.


Micha
 
Hallo Faager,
ich kann mich eigentlich allen meinen Vorrednern zumindest teilweise anschließen: Uranometria (Band 1+2, ohne DSFG) als Atlas und NSOG als Beobachtungsbuch zur Vorbereitung sind gedruckt wohl das ultimative Team für größere Teleskope. Nachteil: der Gesamtpreis von ca. 200 Euronen.
Bis 8 Zoll kommt man mit Sky Atlas + DS-Reiseführer auch lange aus und bezahlt 70-160 Euro, je nach Atlasversion (ich biete gerade eine laminierte an). Vorteil, dass man wirklich nur die in Frage kommenden Objekte vorgestellt bzw. kartiert hat und nicht tausende schwächerer mühsam herausfiltern muss.

Software ist geschmackabhängig. Ich mache zum Herumschmökern nicht gern die Glotze an, nachts mit einem Laptop in der Pampa wäre mir erst recht nichts.

Aber Eye & Telescope hat ja wirklich ein tolles Kozept als Grundlage und lässt sich so auf alle Teleskopgrößen und Bedingungen zuschneiden, es wächst also mit - und man kauft nicht alle 2 Jahre neue Atlanten...

CS
Kay
 
Hallo !
Ein herzliches Dankeschön an alle die mir geholfen haben eine (teure aber gute) Wahl zu treffen die wohl mein für mein ganzes Astroleben ausreichen wird. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />

Es werden also wohl Uranometria "roh" und DSFG werden <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/laugh.gif" alt="" />.
Gruß und CS
 
Soll das so stehen bleiben?

Hallo Micha,

deine ausführliche Besprechung der Literatur ist sehr nützlich. Vergangene Threads zeigen, dass du mit deiner Meinung, dass ein Beobachtungsführer auf Karten verzichten sollte (ist auch mein Standpunkt) allerdings ziemlich auf verlorenem Posten stehst. Die meisten Leser wünschen sich Karten in einem Beobachtungsführer.

Eye & Telescope: Scheint mir ein ganz nützliches Tool zu sein. Aber 80 Euro für ein Programm im Windows95-16bit-Charme das zudem noch gegen ziemlich viele Regeln moderner Software-Ergonomie verstößt finde ich ehrlich gesagt eine Unverschämtheit. Da mache ich meine Beobachtungslisten lieber von Hand, auch wenn mir so ein Programm eigentlich ganz Recht käme. --> NICHT EMPFEHLENSWERT

Diese Aussage empfinde ich als Unverschämtheit.

E&T ist eine native 32bit-Anwendung, die von Win95 bis XP überall läuft. Das ist kein Nachteil. Wenn du unter "Windows95-Charme" die Klickibunti-Oberflächen mit vielen sinnlosen Icons verstehst, die man einfach nicht in einen adaptionsschonenden Nachtmodus versetzen kann, dann magst du recht haben. Blendwerk ist meine Sache nicht.

Bitte schildere uns doch einmal ganz klar und nachvollziehbar, wo und warum das Programm deiner Meinung nach gegen "so ziemlich alle Regeln moderner Software-Ergonomie" verstößt. Wenn du dich auf die Regeln berufst, musst du sie ja kennen. Ich bin noch lernfähig und -bereit. Also bitte "Butter bei die Fische"!

E&T bietet konsequente Unterstützung der Zwischenablage, Drag&Drop, Kontextmenüs, kontextsensitive Hilfe, eine ausführliche Hilfedatei, fast komplette Mausbedienung (im Dunkeln wichtig), persistentes Fensterlayout, Druckvorschau und Datenexport in vielen Dateiformaten sowie Unterstützung fremder Sofware und eine Datenhaltung, die auch mit Standardsoftware Zugriff erlaubt. Dazu kommen Funktionen, die man weltweit in anderer Software vergebens sucht. Das sind die Fakten.

Das "Praxishandbuch Deep Sky" nennt E&T deswegen "das ultimative Programm für den aktiven Beobachter" und spricht davon, dass es "perfekt auf die praktischen Bedürfnisse abgestimmt" ist.

Deine Aussage steht ausserdem im direkten Widerspruch zu Statements von Anwendern, die die Bedienung von E&T "besser als der allermeisten anderen Astroprogramme" finden. Bei Live-Präsentationen wie auf dem ATT ist die Reaktion der Sternfreunde sehr positiv.

Wenn du dich hier so weit aus dem Fenster lehnst, dann solltest du gute und allgemein nachvollziehbare Begründungen für das Verdikt bringen.

Damit wir uns nicht missverstehen: ich habe kein Problem damit, dass du E&T *nicht* empfiehlst. Man kann auch ohne leben. Man braucht auch keinen Computer. Oder kein Fernrohr.
Du kannst gerne auf E&T verzichten. Und ich auf dich als Kunden.

Gruß,
Tom
 
Hallo Deep-Sky Beobachter,

bei der Beobachtungsplanung gehe ich folgendermaßen vor:

Zuerst stelle ich mir eine Liste interessanter Objekte zusammen. Die Objekte suche ich mir aus den Beschreibungen im DSOG, dem Reiseführer, Interstellarum und dem A.de-Beobachtungsboard zusammen. Dies ist mehr so eine langfristige Geschichte. Weil ich ein "Genußspechtler" bin, sollten die Objekte schon etwas hermachen: Also interessante Strukturen oder Formen, mehrere Objekte gleichzeitig im Gesichtsfeld und ähnliches.

Mit Eye&Telescope überprüfe ich kurz vor der Beobachtungsnacht, welche Objekte aus der Liste mit den entsprechenden Geräten und unter den jeweiligen Beobachtungsbedingungen überhaupt sinnvoll beobachtet werden können. Dabei empfinde ich E&T als ein sehr nützliches Tool, denn je nach Mondphase und Optik fliegt der Großteil der Wunschobjekte aus der Liste raus. Grenzwertige Objekte (knapp an der Wahrnehmungsgrenze laut E&T) lasse ich in der Liste stehen, um später anhand der Sichtbarkeit die Einstellungen von E&T ein wenig optimieren zu können.

Das Aufsuchen der Objekte mache ich mit digitalen Teilkreisen am 12"-Dobson, dem Karkoschka oder Ausdrucken von Guide. Bücher und Atlanten (bis auf den Karkoschka, den ich deshalb auch 5x besitze) nehme ich grundsätzlich nicht mit nach draußen. Die Bücher sind mir einfach zu schade, um sie in der nächtlichen Feuchtigkeit zu verheizen. Die Uranometria finde ich ganz gut und auch besser als die Guide-Ausdrucke, ich benutze sie aber auch nur zur Vorbereitung.

Schöne Grüße,
Stefan
 
Hallo!
Ich meinte natürlich NSOG und nicht DSFG (diese Schnellposter <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />...)
Ich will momentan keine Software, bin eher ein Papierliebhaber und kann mir keinen Laptop auf Beobachtungsnacht vorstellen.
Gruß und CS
 
Also ich muss der Kritik an Eye&Telescope voll recht geben. 'Windows95-16bit-Charme das zudem noch gegen ziemlich viele Regeln moderner Software-Ergonomie verstößt finde ich ehrlich gesagt eine Unverschämtheit.' kann ich voll unterschreiben. Die Bedienung ist total hakelig und es sieht schlimm aus. Keine Aha-Effekte zudem. Astronomie ist was fürs Auge. Das sollte ein Programm dann auch bieten und vor allem in der Bedienung Spass machen!


Schonmal STARRY NIGHT gesehen? Das ist Top-Bedienung und aktuelles PC-Niveau. Sogar mit 3D-Kartenunterstützung!

So muss es sein und nicht anders. Allein sowas sollte dann auch den MEhrwert für Guide 9.0 ausmachen. (Wenn die es schaffen es einzubauen)
 
Hallo Michael,

schön, dass sich in der Zwischenzeit zwischen mir und "Neumond" bereits ein konstruktiver Austausch ergeben hat: seine berechtigten Kritikpunkte flossen bereits in das nächste Update ein.

Nicht schön, dass du es nun ebenfalls für nötig hältst, undifferenzierte Kritik vorzubringen. Warum ist die Bedienung hakelig? Warum empfingen so viele Benutzer das Programm als praktisch und nützlich? Wenn sich bei dir kein Aha-Effekt einstellt: hast du dir mal die Touren durch E&T angesehen? Zuhörer bei Live-Demos sind spontan begeistert, wenn sie E&T vorgeführt bekommen - ein Aha-Effekt folgt dem nächsten.

Du hast recht: E&T sieht nicht so schön aus wie Starry Night . Es ist ein Beobachtungsplaner, kein Allzweck-Sternkarten- oder Multimediaprogramm. Wer klickibunti will, soll klickibunti kaufen. E&T bietet Infos und Unterstützung für praktische Beobachter, keine Hochglanzgrafik, die jedes alte Notebook für draussen sofort in die Knie zwingen würde.

Clear skies,
Tom
 
Ciao,

WENN (!) Du eigentlich sowieso ein Notebook hast, dann würde ich Dir anstatt Ura doch zu Software raten. Ich will Dir nur meine Erfahrung schildern. Ich bin EIGENTLICH ein Software-Hasser, und habe mir auch ursprünglich die Ura gekauft. Ist schön, man kann reinzeichnen (Kometen, NEOs, etc), man hat Papier, man muss nicht booten um mal schnell was nachzusehen, viele Objekte... Alles klasse + gut + schön.

Dann hab ich mir - zunächst als Zusatz gedacht - Guide 8.0 zugelegt für 125 Euro. Das Resultat ist mittlerweile: ich fasse die Ura praktisch nicht mehr an. Guide geht tiefer, hat mehr Objekte, ist erweiterungsfähig, zeigt Dir auch fotografische Objektbilder, ist immer voll aktuell (Planeten, Kleinplaneten, Finsternisse, Planetenmonde,...) und ist einstellbar (Sichtbar/unsichtbar, Auf/Untergang) auf jeden Punkt der Erde. Die Infos gehen WEIT über den Inhalt eines reinen Kartenwerks (Ura) hinaus. Man hat alle Infos zu einem Objekt sofort im Zugriff ohne weitere Sucherei mit Nummern in Band 3 der Ura (z.B. wie hell ist diese Galaxie eigentlich?). Dann noch Simulation von Finsternissen, Auf- Untergang von Planeten, Sonne Mond, etc ... D.h. auch ein astronom. Jahrbuch ist damit schon grossteils abgdeckt und man braucht keines mehr eigentlich ....!

Just my 2 pence,
Peter

PS: Guide 8 Links
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Was gibt es noch ? Cartes du Ciel - für 0 Euro !
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