Thomas_Pfleger
Aktives Mitglied
Liebe Sternfreunde,
Seit letzten Sommer habe ich mir ein C8 EdgeHD zugelegt, weil ich für den Blick zu Mond und Planeten von zu Hause aus etwas mehr Öffnung als die 80mm des so schön mit einer Hand tragbaren Refraktors haben wollte. Nach jahrzehntelanger visueller Beobachterei reizte es mich auch, mit der Astrofotografie zu experimentieren. Nach anfänglichen Versuchen mit der Spiegelreflex mit diversen Fotoobjektiven und dem problemlosen StarAdventurer habe ich dann begonnen, Mond und Planeten mit dem C8 und einer Cam aufzunehmen.
Hier im Forum sieht man ja fantastische Bilder von Mond und Jupiter, da konnte ich neben der Freude beim Betrachten auch manches lernen.
Vor einer guten Woche habe ich mit der QHY 5III 462c am C8 mal den Uranus anvisiert. Dessen vier hellste Monde waren im 14,5" Dobson visuell ohne Probleme bei mehreren früheren Beobachtungen zu sehen gewesen. Kriegt man die auf's Bild? Mit der schnellen und empfindlichen Kamera musste man ja bei Mond und Planeten meistens nicht länger als ein paar Millisekunden belichten.
Die Einzelbilder zeigten etliche Hotpixel, also ließ ich Sharpcap ein Dunkelbild erstellen. Die 12 Bilder wurden dann gestackt und das Dunkelbild abgezogen (mit DSS). Anschließend fing das Rätselspiel an: welcher Lichtpunkt im Bild könnte dahin passen, wo Guide 9 oder SkySafari die Monde zum Zeitpunkt der Aufnahme anzeigten? War gar nicht so einfach, denn zunächst war mir der Maßstab der Aufnahme nicht klar und Uranus ist so stark überstrahlt, dass sein wahrer Durchmesser auf dem Bild nicht als Vergleich dienen kann. Aber dann "klickte" es und ich habe das Bild so rotiert, dass (wenigstens ungefähr) Norden oben ist.
Natürlich sieht man nicht mehr, als dass es die Monde gibt
Vielleicht inspiriert euch mein Experiment zu eigenen Versuchen. Falls ja, dann zeigt doch mal eure Bilder.
Liebe Grüße
Tom
Seit letzten Sommer habe ich mir ein C8 EdgeHD zugelegt, weil ich für den Blick zu Mond und Planeten von zu Hause aus etwas mehr Öffnung als die 80mm des so schön mit einer Hand tragbaren Refraktors haben wollte. Nach jahrzehntelanger visueller Beobachterei reizte es mich auch, mit der Astrofotografie zu experimentieren. Nach anfänglichen Versuchen mit der Spiegelreflex mit diversen Fotoobjektiven und dem problemlosen StarAdventurer habe ich dann begonnen, Mond und Planeten mit dem C8 und einer Cam aufzunehmen.
Hier im Forum sieht man ja fantastische Bilder von Mond und Jupiter, da konnte ich neben der Freude beim Betrachten auch manches lernen.
Vor einer guten Woche habe ich mit der QHY 5III 462c am C8 mal den Uranus anvisiert. Dessen vier hellste Monde waren im 14,5" Dobson visuell ohne Probleme bei mehreren früheren Beobachtungen zu sehen gewesen. Kriegt man die auf's Bild? Mit der schnellen und empfindlichen Kamera musste man ja bei Mond und Planeten meistens nicht länger als ein paar Millisekunden belichten.
Die Einzelbilder zeigten etliche Hotpixel, also ließ ich Sharpcap ein Dunkelbild erstellen. Die 12 Bilder wurden dann gestackt und das Dunkelbild abgezogen (mit DSS). Anschließend fing das Rätselspiel an: welcher Lichtpunkt im Bild könnte dahin passen, wo Guide 9 oder SkySafari die Monde zum Zeitpunkt der Aufnahme anzeigten? War gar nicht so einfach, denn zunächst war mir der Maßstab der Aufnahme nicht klar und Uranus ist so stark überstrahlt, dass sein wahrer Durchmesser auf dem Bild nicht als Vergleich dienen kann. Aber dann "klickte" es und ich habe das Bild so rotiert, dass (wenigstens ungefähr) Norden oben ist.
Natürlich sieht man nicht mehr, als dass es die Monde gibt
Vielleicht inspiriert euch mein Experiment zu eigenen Versuchen. Falls ja, dann zeigt doch mal eure Bilder.
Liebe Grüße
Tom