Robert_Lebek
Aktives Mitglied
Re: Wir sind nicht ver ar scht, denn wir sind der Staat
Hallo Dietmar,
was soll ich dazu sagen? Du weisst doch, daß meckern <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> einfacher ist als selbst machen. Aber mal im Ernst. Sicherlich wird Dir nicht entgangen sein, daß sämtliche Änderungsversuche die man durchführen möchte, einfach durch Mitmachen, oder Angagement in einer Partei, gar nicht einfach ist. Dies würde für einen Quereinsteiger Jahre in Anspruch nehmen....wenn es überhaupt klappen würde. Die eingestammten Parteimitglieder, sind auch so schlau und sobald sie sehen, daß ein Neuling an Ihre Felle will, haben sie genügend Möglichkeiten diesen Neuling kalt zu stellen. Ich will nicht behaupten daß eine grundsätzliche Änderung nicht gehen würde, aber dies würde m.M. sehr langsam vonstatten gehen. Ich war mitglied in einer Partei, von der ich meinte sie würde meine Meinung vertreten, aber nachdem ich gesehen habe wie hier und dort gearbeitet wird, also nach welchen Prioritäten immer gehandelt wurde, hab ich mir gedacht, ok...das willst du ändern. Aber nach 3 Jahren Mitarbeit, die völlig sinnlos war, hab ich es aufgegeben. Es hat keinen Sinn. Hätte ich einen wichtigeren Posten im Stadtrat bekleiden sollen (weil Stimmen genug da waren) hieß es....hmmm da müssen wir aber zuerst den Sohn von X darauf setzen.....er war vorher da...Einmal lässt du das durch...aber wie oft hat man die Gelegenheit dort wirklich reinzukommen? Wie gesagt, ich spreche aus Erfahrung. Und genau so ging es in der Opposition...ein damaliger Freund von mir war dort halt aktiv und berichtete mir Ähnliches. Also politisch kann man sich nur in seinem Ort angagieren. Dort macht man den Anfang. Wenn es dort nicht klappt...muss man entweder umziehen, oder eine eigene Partei gründen. Wie schwer das hier in D ist, weiss Du wohl.
Sieh mal bezüglich Deiner Frage "wer ist der Staat" um Dich. Sicher sind seine Bürger der Staat. Aber welche Möglichkeiten der Änderung hat der Bürger hier? Stichwort Einführung des Euro. Wer wurde gefragt? KEINER.
Also das sind erstmal Werkzeuge, die unserem Volk grundsätzlich fehlen, um überhaupt etwas ändern zu können.
Schönen Gruß
Robert
Hallo Dietmar,
was soll ich dazu sagen? Du weisst doch, daß meckern <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> einfacher ist als selbst machen. Aber mal im Ernst. Sicherlich wird Dir nicht entgangen sein, daß sämtliche Änderungsversuche die man durchführen möchte, einfach durch Mitmachen, oder Angagement in einer Partei, gar nicht einfach ist. Dies würde für einen Quereinsteiger Jahre in Anspruch nehmen....wenn es überhaupt klappen würde. Die eingestammten Parteimitglieder, sind auch so schlau und sobald sie sehen, daß ein Neuling an Ihre Felle will, haben sie genügend Möglichkeiten diesen Neuling kalt zu stellen. Ich will nicht behaupten daß eine grundsätzliche Änderung nicht gehen würde, aber dies würde m.M. sehr langsam vonstatten gehen. Ich war mitglied in einer Partei, von der ich meinte sie würde meine Meinung vertreten, aber nachdem ich gesehen habe wie hier und dort gearbeitet wird, also nach welchen Prioritäten immer gehandelt wurde, hab ich mir gedacht, ok...das willst du ändern. Aber nach 3 Jahren Mitarbeit, die völlig sinnlos war, hab ich es aufgegeben. Es hat keinen Sinn. Hätte ich einen wichtigeren Posten im Stadtrat bekleiden sollen (weil Stimmen genug da waren) hieß es....hmmm da müssen wir aber zuerst den Sohn von X darauf setzen.....er war vorher da...Einmal lässt du das durch...aber wie oft hat man die Gelegenheit dort wirklich reinzukommen? Wie gesagt, ich spreche aus Erfahrung. Und genau so ging es in der Opposition...ein damaliger Freund von mir war dort halt aktiv und berichtete mir Ähnliches. Also politisch kann man sich nur in seinem Ort angagieren. Dort macht man den Anfang. Wenn es dort nicht klappt...muss man entweder umziehen, oder eine eigene Partei gründen. Wie schwer das hier in D ist, weiss Du wohl.
Sieh mal bezüglich Deiner Frage "wer ist der Staat" um Dich. Sicher sind seine Bürger der Staat. Aber welche Möglichkeiten der Änderung hat der Bürger hier? Stichwort Einführung des Euro. Wer wurde gefragt? KEINER.
Also das sind erstmal Werkzeuge, die unserem Volk grundsätzlich fehlen, um überhaupt etwas ändern zu können.
Schönen Gruß
Robert