Heljerer
Aktives Mitglied
Gelegentlich gibt es hier Threads zum Thema "Astrokleidung". Dann geht es meist um Moonboots und Kühlhauskleidung, um sich vor der nächtlichen Kälte zu schützen.
Heute hatte ich dagegen einen Beobachtungsnachmittag ganz anderer Art. Ich hatte nicht, wie sonst so oft, mit Tau sondern mit heruntertropfenden Schweiß zu kämpfen.
Gegen 15:00 habe ich meinen 18-Zoll-Dobson aufgebaut, um mir die Venus-Jupiter-Konjunktion anzuschauen.
Die Venus war aufgrund ihrer Helligkeit schnell gefunden. Jupiter war bei 77facher Vergrößerung im gleichen Gesichtsfeld (ca. 1°) auch relativ einfach auszumachen. Er setzte sich als deutlich größerer Fleck aber mit recht geringem Kontrast gegenüber dem Himmelshintergrund ab.
Im Laufe des Nachmittags veringerte sich die Höhe über dem Horizont. Hierdurch war es immer schwerer Jupiter überhaupt noch zu sehen. Zeitweise war er nur noch dadurch zu finden, dass ich wusste, wo ich genau hinsehen musste. Ab ca. 18:00 Uhr hat sich der Kontrast dann wieder verstärkt. Um 19:45 Uhr waren die Bänder bereits deutlich zu sehen. Der Abstand zwischen Venus und Jupiter hatte bis dahin sichtbar abgenommen. Kurz nach 20:00 Uhr verschwanden dann beide Planeten hinter einem Gebüsch, womit für mich die schweißtreibendste astronomische Beobachtung endete, die ich jemals hatte.
Wolfgang
Heute hatte ich dagegen einen Beobachtungsnachmittag ganz anderer Art. Ich hatte nicht, wie sonst so oft, mit Tau sondern mit heruntertropfenden Schweiß zu kämpfen.
Gegen 15:00 habe ich meinen 18-Zoll-Dobson aufgebaut, um mir die Venus-Jupiter-Konjunktion anzuschauen.
Die Venus war aufgrund ihrer Helligkeit schnell gefunden. Jupiter war bei 77facher Vergrößerung im gleichen Gesichtsfeld (ca. 1°) auch relativ einfach auszumachen. Er setzte sich als deutlich größerer Fleck aber mit recht geringem Kontrast gegenüber dem Himmelshintergrund ab.
Im Laufe des Nachmittags veringerte sich die Höhe über dem Horizont. Hierdurch war es immer schwerer Jupiter überhaupt noch zu sehen. Zeitweise war er nur noch dadurch zu finden, dass ich wusste, wo ich genau hinsehen musste. Ab ca. 18:00 Uhr hat sich der Kontrast dann wieder verstärkt. Um 19:45 Uhr waren die Bänder bereits deutlich zu sehen. Der Abstand zwischen Venus und Jupiter hatte bis dahin sichtbar abgenommen. Kurz nach 20:00 Uhr verschwanden dann beide Planeten hinter einem Gebüsch, womit für mich die schweißtreibendste astronomische Beobachtung endete, die ich jemals hatte.
Wolfgang