Venus-Jupiter-Konjunktion: Beobachtung bei 36 °C

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Heljerer

Aktives Mitglied
Gelegentlich gibt es hier Threads zum Thema "Astrokleidung". Dann geht es meist um Moonboots und Kühlhauskleidung, um sich vor der nächtlichen Kälte zu schützen.

Heute hatte ich dagegen einen Beobachtungsnachmittag ganz anderer Art. Ich hatte nicht, wie sonst so oft, mit Tau sondern mit heruntertropfenden Schweiß zu kämpfen.

Gegen 15:00 habe ich meinen 18-Zoll-Dobson aufgebaut, um mir die Venus-Jupiter-Konjunktion anzuschauen.

Die Venus war aufgrund ihrer Helligkeit schnell gefunden. Jupiter war bei 77facher Vergrößerung im gleichen Gesichtsfeld (ca. 1°) auch relativ einfach auszumachen. Er setzte sich als deutlich größerer Fleck aber mit recht geringem Kontrast gegenüber dem Himmelshintergrund ab.

Im Laufe des Nachmittags veringerte sich die Höhe über dem Horizont. Hierdurch war es immer schwerer Jupiter überhaupt noch zu sehen. Zeitweise war er nur noch dadurch zu finden, dass ich wusste, wo ich genau hinsehen musste. Ab ca. 18:00 Uhr hat sich der Kontrast dann wieder verstärkt. Um 19:45 Uhr waren die Bänder bereits deutlich zu sehen. Der Abstand zwischen Venus und Jupiter hatte bis dahin sichtbar abgenommen. Kurz nach 20:00 Uhr verschwanden dann beide Planeten hinter einem Gebüsch, womit für mich die schweißtreibendste astronomische Beobachtung endete, die ich jemals hatte.

Wolfgang
 
Hi Wolfgang,

dein Bericht ist ja so passend zu meinem....Du noch im Schweisse ...und ich empfehle die Wintersachen rauszuholen, weil mich Orion so verschreckt hat....beide aber stöhnend in subtropischer Luftzufuhr....

....Jupiter am Tage? Das höre ich zum erstenmal Wolfgang und es scheint ja zu klappen...nur mit solchen Lichtkanonen wie Deiner? Wow...

Gruss von Anette
 
Hallo Anette!

Nein, man braucht keinen Lichteimer, um Jupiter bei Tag zu sehen.

Ich habe die letzten Monate regelmäßig Jupiter mit einem Meopta Meostar 8x32 beobachtet.

Jetzt kommt das große Aber:

Ob man einen Planeten bei Tag sehen kann, hängt von seinem Kontrast gegenüber dem Himmelshintergrund ab. Entscheidend ist also:

1.) Die Flächenhelligkeit des Planeten. Durch Extinktion in der Atmosphäre nimmt die Helligkeit ab, wenn der Planet tiefer steht.

2.) Himmelshelligkeit an der Position des Planeten.

Die Himmelshelligkeit hängt wiederum ab von:

a) Höhe über dem Horizont (nach unten hin wird's heller)
b) Höhe der Sonne (kurz vor Sonnenuntergang wird's dunkler)
c) Winkelabstand zur Sonne (nah bei der Sonne wird's heller)

Ob man den Kontrast auch wahrnehmen kann, hängt aber auch entscheidend von der Vergrößerung ab. Je staärker man vergrößert, um leichter ist auch ein schwacher Kontrast noch wahrzunehmen.

Gestern Nachmittag war z.B. mit einem 8x32 bei Jupiter nichts zu machen. Der Kontrast war um 17:00 Uhr selbst bei 120facher Vergrößerung noch grenzwertig.

Die Sichtbarkeit ist ganz erheblich von der Planeten- und Sonnenposition abhängig. Am hellen Tag (so ca. 3 - 4 Stunden vor Sonnenuntergang) konnte ich Jupiter mit dem 8x32er trotz großem Höhenwinkel immer nur nach einiger Zeit im Gesichtsfeld ausmachen. Man braucht einfach Zeit bis man ihn endlich sieht. Wenn man ihn dann einmal gesehen hat, fragt man sich immer warum es so lang gedauert hat. Daher ist ein Stativ und eine sichere Zielmethode dringend erforderlich.

Ich habe mich intensiver mit der Thematik "Tag-Astronomie" beschäftigt. Zur Zeit bin ich dabei, ein Gerät zu basteln, um die Himmelshelligkeit zu messen. Nächstes Jahr im Frühling werde ich auf dem TAN (Taubensuhler Astronächte) einen Vortrag über Tag-Astronomie halten. Mal sehen - vielleicht mache ich auch ein Vortragsskript, das ich dann ins Internet stellen werde.

Gruß Wolfgang
 
Hallo,

... Jupiter am Tage? Das höre ich zum erstenmal Wolfgang und es scheint ja zu klappen...nur mit solchen Lichtkanonen wie Deiner? Wow...

Es braucht wirklich kein großes Teleskop zu sein, um einen
Planeten am Taghimmel zu beobachten.

Es reicht schon ein kleines Teleskop, oder auch ein Fernglas.
Viel wichtiger ist es, das der Himmel auch richtig transparent
ist, damit ein Planet genug Kontrast zum Hintergrund hat.

Bei einem dunstig, weißen Himmel hat man nur geringe bis
keine Chancen, einen Planet am Taghimmel zu finden.
Auch wenn ein Planet zu nahe am Horizont steht wird es
schwierig bis unmöglich einen Planet zu finden.


Viele Grüße
*entfernt*
 
Also, mir ist es auch schon zweimal gelungen, den Jupiter tagsüber freiäugig zu sehen. Das gelang beiden Fällen allerdings nur, weil der Mond in der Nähe war und ich somit wusste, wo ich zu suchen hatte. Erstmalig als Kind, 1963 vor Sonnenuntergang. Das mag zur Oppositionszeit gewesen sein denn der Mond war sehr rund.

Die zweite Sichtung war allerdings Ende Juni 2011, morgens ca. 1 Stunde nach Sonnenaufgang mit weniger als 90 Grad Elongation denn der abnehmende Mond war schon recht sichelig. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich ihn vorher noch während einer Autofahrt im Dunkeln gesehen hatte und daher genau wusste, wo ich zu suchen habe.

Vorigen Mai habe ich Venus nachmittags am hellen Taghimmel mit einer Kompaktkamera aufgenommen mit auf Kleinbild umgerechneter normaler Brennweite von 50 mm.
 
Hallo Gerd,

ich hab gerade mal deinen Link "Planeten am Taghimmel" geöffnet. Das deckt sich weitgehend mit meinen Erfahrungen.

Ich hab jahrelang einen 114er Newton und ein C9 - beides jeweils auf einer parallaktische Montierung - verwendet, um Planeten am Tag zu beobachten. Die Vixen GP und GP-DX lässt sich besonders gut verwenden, da man sich nicht um die fummeligen Teilkreise kümmern muss, sondern einfach über die Anzahl der Umdrehungen in Rektaszension und Deklination gehen kann. (1 Umdrehung = 10 min. Rektaszension bzw. 2,5° Deklination)

Bevor ich mir letztes Jahr den Dobson gekauft habe, dachte ich, dass ich damit die Planeten bei Tag nicht mehr finden würde. Dann habe ich aber festgestellt, dass das mit dem Dobson sogar alles wesentlich einfacher und schneller funktioniert. Und der Lichteimer hilft bei schwacher Objekten dann doch.

Beim letzten ITV konnte ich damit Ganymed am Taghimmel sehen. Die Parameter waren aber auch recht günstig:

Datum: 05.05.2016
Uhrzeit: 19:00 Uhr (1h 50 min vor Sonnenuntergang)
Höhenwinkel Ganymed: 36,9°
Höhenwinkel Sonne: 16,7°
Winkelabstand Sonne-Ganymed: 146°

Optik: Dobson 18", f/4,4; Ethos 10 mm

Jupiter selbst war übrigens sehr schön strukturiert - eigentlich schöner als bei Nacht.

Gruß Wolfgang

 
Moin zusammen!

Da werde ich doch glatt neidisch! Natürlich hatte ich mir auch vorgenommen, dieses Spektakel am Himmel beobachten zu können, aber - wieder hat das Wetter nichr mitgespielt. Pünktlich um 16 Uhr zog der Himmel komplett zu und später gab es dann nur noch heftiges Blitzen und Donnern und das bis heute morgen...

Danke für den Link "Planeten am Taghimmel"! Ich habe bisher immer nur mit dem Fernglas geschaut und bin dankbar für Tipps wie diesen!!!

Gruß,
Hermann
 
Hi!

Ich hab gerade mal den Kontrast zwischen Jupiter und Himmelshintergrund berechnet und zwar für 2 verschiedene Bedingungen:

1.) Für gestern während der Venus-Jupiter-Konjunktion, 16:00 Uhr

Kontrast = 5,6 %


2.) Bei den super Bedingungen während des ITV (Ganymed-Sichtung)

Kontrast = 38 %


Ab etwa 1 - 2 % ist ein Kontrast zwischen zwei Flächen gerade noch wahrnehmbar.


Die Berechnung enthält natürlich viel graue Theorie:

1.) Die berechnete Himmelshelligkeit gilt für völlig klare Bedingungen.

2.) Die atmosphärische Extinktion ist ebenfalls von den konkreten Bedingungen abhängig und kann nur grob abgeschätzt werden.

Nach meinem Eindruck sind die berechneten 5,6 % für weite Phasen der Beobachtung realistisch. Dass es zwischendurch schlechter wurde, hat wahrscheinlich mit den nicht perfekten atmosphärischen Bedingungen zu tun.

Bei 38 % funktioniert's auch mit Fernglas bei 5,6 % nicht!


Gruß Wolfgang
 
Grosser Gott, eine Wissenschaft für sich....Tagastronomie....aber gut zu wissen!!!!!!!!! Wenn das Hoch so weiter subtropische Trockenluft hereinweht, dann geh ich tagsüber bald am Stock, das fehlte mir noch....

müde Grüsse von Anette
 
Hallo,

Es geht aber auch ganz ohne optische Hilfsmittel, einen
Planeten am Taghimmel zu sehen.
Dazu muss die Luft nur sauber genug sein und damit der Himmel
sehr transparent sein.

In Österreich, auf der Bielerhöhe beim Silvrette-Stausee konnte
ich die Venus unterm Tag mit den freien Augen sehen.
Sie stand sehr deutlich am Himmel.
Mit einer einfachen Kamera und Automatik-Programm konnte ich
das Lichtpünktchen auch auf einem Bild festhalten.

Das wichtigste an der Taghimmel Beobachtung ist meiner
Meinung nach die Güte und Transparenz des Himmels.
Je blauer, umso einfacher und besser sind die Planeten oder
auch eine schmale Mondsichel zu sehen, je weißlicher, umso
schwieriger wird es.

Eine einfache Methode um das festzustellen ist die
"Daumenprobe":
Mit dem Daumen das Sonnenscheibchen abdecken. Wenn es dann
nicht oder nur gering weiß oder "milchig" um die Sonne ist,
dann passt meist auch der Himmel.


Viele Grüße
*entfernt*
 
Hallo Gerd,

du schreibst, dass man einen Planeten am Taghimmel ohne optische Hilfsmittel sehen kann.

Für mich persönlich liegt leider die Betonung auf "einen" Planeten. Außer der Venus habe ich keinen anderen Planeten jemals bei Tag mit bloßen Augen gesehen. Wie krass der Unterschied in der Sichtbarkeit zwischen Venus und Jupiter ist konnte ich gestern mehr als deutlich bei der Konjunktion sehen: Venus hell und knackig - Jupiter ein blasser Fleck.

Auriga_HH beschreibt seine Jupiter-Beobachtungen mit bloßen Augen. Ich habe die letzten Monate während meiner Fernglas-Beobachtungen immer wieder versucht auch Jupiter mit bloßen Augen zu sehen. Wenn man die genaue Richtung dank Fernglas kennt, fällt es einfach leichter. Es hat aber nie, nie, nie funktioniert.

Die Venus habe ich zum ersten Mal am Grand Canyon gesehen. Damals habe ich noch gedacht, dass man die große Höhe und sehr gute Transparenz braucht. Ich weiß mittlerweile aber, dass das auch von zu Hause auf der Terasse vor dem Haus bei 235 m Meereshöhe kein Problem ist.

Ich werde zukünftig versuchen, die Himmelhelligkeit bei jeder Tagbeobachtung zu messen. Dann lässt sich die Sichtung oder Nicht-Sichtung wesentlich besser beurteilen. Das, was du als weißlichen Himmel beschreibst, ist einfach eine höhere Hintergrundhelligkeit, die bei einer solchen Messung quantifiziert und mit dem theoretischen Optimum verglichen werden kann.

Gruß Wolfgang
 
Hallo Wolfgang,

Es ist tatsächlich nur die Venus, die ich am Taghimmel sehen
kann, und das auch nur im Hochgebirge.
Von meinem Standort ist es unmöglich, außer in der Dämmerung
mit bereits untergegangener Sonne, einen Planet am Taghimmel
mit den freien Augen sehen zu können.

Anders ist es mit Teleskopen, hier habe ich schon mehrmals
einen Planeten am Taghimmel beobachtet.

Das, was du als weißlichen Himmel beschreibst, ist einfach eine höhere Hintergrundhelligkeit

Dieser weißer Hintergrund kommt sicher von in der Luft
enthaltener Aerosolen, die das Licht der Sonne streuen und
somit den Kontrast heruntersetzen.
Das können Wasserdampf oder auch Staubteilchen o.ä. sein.


Viele Grüße
*entfernt*

 
Hallo Gerd,

Zitat von *entfernt*:
Dieser weißer Hintergrund kommt sicher von in der Luft
enthaltener Aerosolen, die das Licht der Sonne streuen und
somit den Kontrast heruntersetzen.
Das können Wasserdampf oder auch Staubteilchen o.ä. sein.

Klar! Wir reden schon über das gleiche.

Die CIE (Commission Internationale de l'Éclairage) definiert verschiedene Himmelstypen - je nach Bewölkungsgrad. In unserem Zusammenhang sind interessant:

Nr. 12: CIE Standard Clear Sky, low illuminance turbidity

Nr. 13: CIE Standard Clear Sky, polluted atmosphere

Beispiel:
Höhenwinkel Sonne: 39° (27.08.2016, 16:00 Uhr)

Himmelshelligkeit im Zenit:
2280 cd/m² (Standardhimmel Nr. 12, low illuminance turbidity)
4020 cd/m² (Standardhimmel Nr. 13, polluted atmosphere)

D.h. für den laut CIE definierten "standardschmutzten klaren Himmel" ist ein Planetenkontrast nur noch etwa halb so groß wie für den sagen wir mal "richtig klaren Himmel".

Eine Messung der Himmelshelligkeit im Zenit und ein anschließender Vergleich mit den Standardhelligkeiten laut CIE gibt damit ein gutes Maß für die Himmelsqualität.

Gruß Wolfgang
 
Hallo,

Mein Bild, mit einer einfachen Kamera aufgenommen, habe ich
auf meiner Seite Veröffentlicht:

Link zur Grafik: http://www.corcaroli.de/Bilder/Berichte/2016/2016-08-27-Venus-Jupiter-klein.jpg

In größer gibt es das Bild auf meiner Seite.


Hallo Wolfgang,

Vielen Dank für die Informationen.
Das mit dem messen der Himmelshelligkeit klingt interessant.
Wie kann man sich das Vorstellen, bzw. mit welchen Geräten
oder welcher Methode wird gemessen?


Viele Grüße
*entfernt*


 
Hallo ihr Tagesbeobachter,

bei genügend Elongation, ausreichender Höhe und gutem Himmel kann ich die Venus eigentlich immer tagsüber mit freiem Auge finden, kurz vor Sonnenuntergang sogar richtig einfach.

Vorigen Mai habe ich mir mal einen Sport daraus gemacht, schon am Nachmittag die Venus mit einer normalen Kompaktkamera abzulichten. So einfach, wie bei Gerd in den Bergen, geht es bei mir am Hamburger Stadtrand natürlich nicht. Trotzdem habe ich sie erwischt, weil mir der Mond den Weg gewiesen hat. Die beiden besten Suchbilder sind hier zu sehen:

https://flic.kr/s/aHskHu1t2P

In die große Darstellung, die etwa der 100%-Auflösung entspricht, kommt man durch reinklicken ins Bild oder Eingabe eines "z". Dann ist sie auf jeden Fall zu finden.

Übrigens habe ich sogar schon mal Sirius morgens nach Sonnenaufgang ausmachen können. Das war allerdings im Flugzeug in 10 km Höhe und auch hier hatte ich ihn vorher schon im Dunkeln gesehen.

Gerd - dir, in der Höhenlage, müsste es eigentlich auch gelingen den Jupiter freiäugig zu erhaschen. Am erfolgversprechendsten wäre ein Tag, wo der Mond in der Nähe steht.

Helmut
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von *entfernt*:
Wie kann man sich das Vorstellen, bzw. mit welchen Geräten
oder welcher Methode wird gemessen?

Hallo Gerd,

ich habe ein Luxmeter von Testo:

https://www.testo.de/produkte/produktdetailseite.jsp?productNo=0560+0540

Das Luxmeter misst allerdings nur die Lichtstärke. Um die Leuchtdichte des Himmels zu messen, bastel ich gerade einen passenden Vorsatz aus einem Abwasserrohr, der mit je einer genau ausgemessenen runden Ein- und Austrittsöffnung sowie zwei innenliegenden Blenden versehen wird. Außerdem muss ich innen noch alles mit schwarzem Velours bekleben. Der Vorsatz erzeugt ganz einfach einen klar definierten Lichtfleck auf dem Sensor des Luxmeters. Dadurch, dass sich alles auf rein geometrische Größen reduzieren lässt, brauche ich auch keine weitere Kalibrierung vornehmen. (Das Luxmeter selbst ist werkseitig kalibriert.) Ein Bild zur Erklärung wäre natürlich hilfreich. Ich habe aber keine Zeichnung gemacht und bisher liegt alles nur in Teilen auf der Werkbank.

Nachher habe ich auch vor, auch meine Digitalkamera (Nikon D90) einzukalibrieren, indem ich einfach Fotos vom gleichen Himmelsareal mache und die Bilddaten mit den Messungen des Luxmeters abgleiche. Mit Fotos durch die Teleskopoptik könnte ich nachher sogar den Kontrast zwischen Planet und Himmel ausmessen. Ich beschäftige mich aber bisher nur mit visueller Astronomie.

Daher bräuchte ich noch einen Tipp, wie ich mit einfachen Mitteln Fotos direkt durch die Dobson-Optik machen kann.

Vielleicht kann mir ja da jemand von den Experten weiterhelfen. (Wahrscheinlich muss ich die Frage mal in einem anderen Unterforum einstellen.)

Gruß Wolfgang

 
Hallo,

*entfernt* - dir, in der Höhenlage, müsste es eigentlich auch gelingen den Jupiter freiäugig zu erhaschen. Am erfolgversprechendsten wäre ein Tag, wo der Mond in der Nähe steht.

Das mit dem Mond ist ein gutes Hilfsmittel für den Tag, denn
sobald man zum Mond schaut, sind die Augen auch schon auf
"unendlich fokussiert", und ein Planet kann dann besser
gesehen werden.

Diese Erfahrung habe ich auch schon gemacht.
Ich sehe die Venus am Tag viel leichter, wenn ich zuvor auf
dem Mond geschaut habe, und dann die Venus am Himmel suche.


Viele Grüße
*entfernt*
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben