UlrichK
Aktives Mitglied
Re: Vergleich APO/Spiegel - nein, diesmal anders ;
Hallo Andreas,
freut mich, daß Du was mit dem Link anfangen konntest. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />
Deine Vermutungen deuten auf ausreichendes Verständnis hin - man hätte eigentlich auch kreutz und quer schreiben können...
Was ich hervorheben wollte, ist daß selbst unter Linsen-Objektiven die MTF´s ein reges eigenleben haben, wenn Sie über das Bildfeld betrachtet werden.
Du wirst sicherlich gemerkt haben, daß Objektive, die für kleinere Bildsensoren gerechnet wurden i.d.R. deutlich schneller außerhalb der Bildmitte in´s straucheln geraten... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
Visuell hat man einen Bildsensor, der in seiner Größe (bei kleinwinkligem Einblick / Strahlengang) etwa dem "besserer" Kompaktkameras entspricht und wohl auch in etwa deren Bildpunkteabstand (wobei dir hier Leute mit aktuellen Kenntnissen über die Verteilung, Größe und Reizschwellenwerte der "Lichtsammeleinheiten" incl. individueller Schwankungen dieser Eigenschaften des menschlichen Sehapperates, genaueres sagen können müßten) besitzt.
Da hier unzweifelhaft jedes detektierte Lichtquant, egal ob von dem "gewünschten" Beugungsscheibchen und dessen Beugungsringen, oder einer Überlagerung mit dem Nachbarbeugungsscheibchen (und dessen Ringen), oder anderem "Falschlicht", daß von Reflektion, Streuung und Zusatzbeugungseffekten an Hindernissen herrührt, zur Bildgestaltung und damit zur Kontrast / Detailauflösungsfähigkeit beiträgt, kann man m.E. mit Sicherheit davon ausgehen, daß jegliche Optimierung von Vorteil für die Findung des wahren Bildes der Realität ist - so es denn Eins gibt...
Diese Überlagerungsmöglichkeit, sorgt m.E. für eine gewisse Symbiose-Wahrscheinlichkeit, die der eigentlichen Detailauflösungsfähigkeit überlagert wird und damit zu den wohl teilweise bekannten "positiven" MTF-Verlaufsanhebungen durch Obstruktion o.Ä. führt.
Ob Diese dann von einem realen Beobachter wahrgenommen werden können, oder lediglich von dafür ausgelegten Detektoren, ruft dann (mal wieder) die allseitsbeliebte Papiertigerdiskussion auf den Plan...
Vor Allem wenn man berücksichtigt, daß sich bei regelmäßigen Strukturen (wie sie gern bei diesen Untersuchungen verwendet werden) solche Effekte (mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit) anders ausprägen, als in der von Hobbyastronomen beobachteten Natur. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/erschreck.gif" alt="" />
Und wer weiß, vielleicht kann ja das trainierte Gehirn die MTF auf ähnliche Weise über den Wert 1 heben, wie es die digitale Signalverarbeitung auch erlaubt... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gutefrage.gif" alt="" />
Nur wann und unter welchen Randbedingungen klappt das und sieht man dann tatsächlich, was vorhanden ist, oder gehen wir dann wieder dem persönlichen, aus Erfahrungen aufgebauten Wunschdenken auf den Leim? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" />
Ulrich
Hallo Andreas,
freut mich, daß Du was mit dem Link anfangen konntest. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />
Deine Vermutungen deuten auf ausreichendes Verständnis hin - man hätte eigentlich auch kreutz und quer schreiben können...
Was ich hervorheben wollte, ist daß selbst unter Linsen-Objektiven die MTF´s ein reges eigenleben haben, wenn Sie über das Bildfeld betrachtet werden.
Du wirst sicherlich gemerkt haben, daß Objektive, die für kleinere Bildsensoren gerechnet wurden i.d.R. deutlich schneller außerhalb der Bildmitte in´s straucheln geraten... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
Visuell hat man einen Bildsensor, der in seiner Größe (bei kleinwinkligem Einblick / Strahlengang) etwa dem "besserer" Kompaktkameras entspricht und wohl auch in etwa deren Bildpunkteabstand (wobei dir hier Leute mit aktuellen Kenntnissen über die Verteilung, Größe und Reizschwellenwerte der "Lichtsammeleinheiten" incl. individueller Schwankungen dieser Eigenschaften des menschlichen Sehapperates, genaueres sagen können müßten) besitzt.
Da hier unzweifelhaft jedes detektierte Lichtquant, egal ob von dem "gewünschten" Beugungsscheibchen und dessen Beugungsringen, oder einer Überlagerung mit dem Nachbarbeugungsscheibchen (und dessen Ringen), oder anderem "Falschlicht", daß von Reflektion, Streuung und Zusatzbeugungseffekten an Hindernissen herrührt, zur Bildgestaltung und damit zur Kontrast / Detailauflösungsfähigkeit beiträgt, kann man m.E. mit Sicherheit davon ausgehen, daß jegliche Optimierung von Vorteil für die Findung des wahren Bildes der Realität ist - so es denn Eins gibt...
Diese Überlagerungsmöglichkeit, sorgt m.E. für eine gewisse Symbiose-Wahrscheinlichkeit, die der eigentlichen Detailauflösungsfähigkeit überlagert wird und damit zu den wohl teilweise bekannten "positiven" MTF-Verlaufsanhebungen durch Obstruktion o.Ä. führt.
Ob Diese dann von einem realen Beobachter wahrgenommen werden können, oder lediglich von dafür ausgelegten Detektoren, ruft dann (mal wieder) die allseitsbeliebte Papiertigerdiskussion auf den Plan...
Vor Allem wenn man berücksichtigt, daß sich bei regelmäßigen Strukturen (wie sie gern bei diesen Untersuchungen verwendet werden) solche Effekte (mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit) anders ausprägen, als in der von Hobbyastronomen beobachteten Natur. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/erschreck.gif" alt="" />
Und wer weiß, vielleicht kann ja das trainierte Gehirn die MTF auf ähnliche Weise über den Wert 1 heben, wie es die digitale Signalverarbeitung auch erlaubt... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gutefrage.gif" alt="" />
Nur wann und unter welchen Randbedingungen klappt das und sieht man dann tatsächlich, was vorhanden ist, oder gehen wir dann wieder dem persönlichen, aus Erfahrungen aufgebauten Wunschdenken auf den Leim? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" />
Ulrich