Vergleich MAK - SC

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schischi

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Hat mal jemand von euch einen MAK mit einem SC in der Klasse 5 bis 6 Zoll verglichen?

Was habt ihr dabei erfahren?

Täte mich mal interessieren....

Und: Welche MAKs in der Öffnungsklasse 5 bis 6 Zoll könnt ihr empfehlen? Sind z.B. die China-Geräte von brauchbarer Qualität? Unschlagbar sind sicher die Intes Micro, wie z.B. das M500. Aber wenn ich mir die Preise davon mittlerweile mal anschaue:

http://www.teleskop-express.de/shop...Alter-M-500---5-f-10-Maksutov-Cassegrain.html

Grüße
Michael



 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Michael,

ich konnte ein (altes) C5 mit einem 5" Sky-Watcher Mak vergleichen, mit einem Wort: das C5 war um Welten schlechter. Weniger Kontrast, Schärfe, Details, etc.

Bei 6" Öffnung muß du aber aufpassen. Die 6" MC's von Sky-Watcher, Bosma usw., also jene aus chinesischer Fertigung, taugen nicht viel. Das ist ein C6 sicher genauso gut. Bei 6" Öffnung unbedingt ein Intes oder Intes-Micro nehmen.

Sehr empfehlen kann ich das 5" Sky-Watcher MC. Kenne zwei Stück davon und beide haben eine sehr gute Optik und kaum Shifting.

cs, Bino-Tom
 
Hallo Bino,

hm, ich fasse noch mal zusammen:


- das C5 ist deulich schlechter als ein 5"-Skywatcher-MAK

Ok, akzeptiert.


- die 6"-Skywatcher, Bosma usw. MAKs sind jedoch deutlich schlechter, da aus chinesischer Fertigung

Äh, ist das kleinere 5"-Skywatcher-MAK etwa nicht aus China? Und die größeren, also 6-Zöller-MAKs, sollen schlechter sein als die kleineren 5-Zöller? Beim Celestron SC - also C5 gegen C6 - soll das ja laut deinen Angaben genau anders herum sein...

Und: Wenn das C6 genauso gut wie die relativ schlechten chinesischen 6"-MAKs ist, dann folgt daraus für mich, dass das C6 auch nicht besonders gut ist, oder?


- die Intes-Geräte sind am besten

Das möchte ich nicht anzweifeln, aber sie kosten auch ca. 3 Mal so viel (z.B. Vergleich C5 oder 5"-China-MAK gegen M500).


- Das 5"-Skywatcher-MAK ist nach deiner Erfahrung sehr gut.

Klingt nicht schlecht. Das wäre dann eine echte Alternative mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.


Gibt es eigentlich noch weitere Geräte ( SC + Maks oder dergleichen) in der 5-6"-Klasse?

Danke übrigens schon mal für deine Infos!

Grüße
Michael

 
Mir fallen da noch die ETX125 von Meade ein.
Ausserdem kommen von denen doch bald auch 6"ACF auf ner Einarm Gabel auf den Markt.
 
Zitat von Axel:
Mir fallen da noch die ETX125 von Meade ein.
Ausserdem kommen von denen doch bald auch 6"ACF auf ner Einarm Gabel auf den Markt.

Stimmt, aber leider gibt´s die ja nur mit der "Computer-Monti".

Das 6" ACF wird sicher nicht billig werden, kostet es doch hier schon einiges:

http://www.optcorp.com/product.aspx?pid=1-600-603-571-1406-12322

Und das ETX-125PE kostet hier gerade mal umgerechnet ca. 650 € ...

Grüße
Michael
 
Hallo,

also ich hab einen Bosma/Quentis 6 Zöller und der ist echt gut von der Abbildung her. Ok etwas Spiegelshiftig ist da, aber da ich ihn in gutem Zustand gebraucht für 350 Euro gekauft habe, wäre wenn das mal stört auch noch ein ordentlicher OAZ drin.
Im Vergleich mit einem guten TAL Newton, einem ETX und einem C5 kann das Gerät auf jeden Fall bestehn. Der einzige wirkliche Nachteil sind die gut 6kg.

Gruß Alex
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ich habe seit 15 Jahren ein 6-Zoll Intes Mak, einen ganz alten MK-63. Ich werde ihn nie weggeben.

Was nützt es, ein preisgünstiges Instrument zu kaufen, was dann so viel zeigt wie ein halb so großes Qualitätsgerät? An einem wirklich guten Gerät wird man sein Leben lang seine Freude haben, auch bei etwas weniger Öffnung. Über Billig-Schrutz ärgert man sich so lange, bis man es endlich wieder verkauft hat.
 
Hallo Michael,

du hast recht, ich muß das präzesieren.
Natürlich ist auch der 5" Sky-Watcher Maksutov aus chinesischer Fertigung. Sein Vorteil im Vergleich zum C5 sind aber die sphärischen Flächen, die einfacher in hoher Genauigkeit zu fertigen sind, das betrifft vor allem die Meniskus-Linse, die wesentlich glatter ist als die Schmidtplatte vom C5. Das Problem von allen SC's ist eben die Schmidtplatte, die eine ordentliche Portion Flächenrauheit einführt und damit den Kontrast in den Keller zieht. Eine Meniskuslinse von einem MC hat dieses Problem in der Regel nicht, die ist meistens [zensiert]glatt.

Ein 6" Bosma-Maksutov konnte ich selbst mal eine Nacht lang mit mehreren Kollegen testen. Wir waren alle entäuscht. Die Optik war gar nicht mal schlecht, konnte aber nicht zeigen was in ihr steckt, da das Gerät auch nach 3 Stunden noch nicht annähernd ausgekühlt war und auch die ganze restliche Nacht über ein Warmluftkeil im Tubus existent war, der die Abbildung enorm verschlechtert hat. Das Gerät ist solide und massiv gebaut, das ist auch schön und gut, aber ohne Lüfter zeigt es nur die Hälfte von dem was es kann. Mein 80/1200mmm Vixen-Fraunhofer zeigt z.B. auf Saturn mehr Details als das 6" Bosma. Im Sommer, wenn Temperaturunterschiede keine Rolle spielen, gibt es sicher ein paar Nächte wo auch das Bosma gut performt, aber in den bei uns üblichen Nächten mit kühlen Temperaturen ist das leider nicht der Fall. Wenn man sich sowas zulegt gibts nur eines, ein Loch fräsen und einen Lüfter einbauen, dann taugt auch das Bosma was.

Das 6" Maksutov von Sky-Watcher ist wiederum ein ganz anderer Fall. Das ist ein reines Deepsky-Gerät für geringe Vergrößerung, was aber ein Absurdum ist, da ein MC auch bei geringer Vergrößerung keine großen Gesichtsfelder liefern kann und daher auch für Deepsky nur bedingt tauglich ist. Daher ist das 6" Sky-Watcher MC auch nur zu einem nütze, nämlich zu nichts! Das ist ein Spielzeug für Leute die zuviel Geld haben und es daher in unnütze Sachen investieren. Woran liegt das aber? Es liegt daran, daß ein Maksutov nach dieser Bauart, ein Gregory-Maksutov, bei dieser Öffnung nicht mehr beugungsbrenzt abbilden kann. Das optische Design hat hier einfach seine Grenze überschritten. Aus gutem Grund haben die russischen MC's einen separaten Fangspiegel mit eigenem Radius. Nur so funktioniert ein MC dieser Größe noch.

So, ich hoffe das erklärt nun einiges mehr.

cs, Bino-Tom
 
Danke für die ausfürliche Antwort!

Der einzige Vorteil der verschiedenen Katadiopter ist ja nur die kompakte Baugröße, ansonsten würde ich sowieso jederzeit einen einfachen Newton vorziehen.

Der M500 wäre natürlich perfekt, aber auch schon ordentlich teuer.

Grüße
Michael
 
Hi Michael

Ich habe einen der beiden Skywatcher 5"MAKs von denen Tom geschrieben hat.
Wenn Du hier im Forum schaust gehen die 5"er von Skywatcher immer so zwischen 200 und 250€ gebraucht weg, bevor ich da viel Geld in einen M500 investiere, würde ich um wenig Geld ein gutes Gerät kaufen :-)

Wenn ich das Geld hätte würde ich mich eher um einen 6"er umschauen.
Über den Bosma gibt es hier im Forum einen Erfahrungsbericht - hat leider nicht so gut abgeschnitten, sonst hätte ich ihn mir behalten.
Aber wie Tom schom geschrieben hat, bei 6" hat die Chinaware Probleme und der Rest ist richtig teuer.

lg

Mathias
 
Ein Zusatz noch: schau Dir auch mal ein TAL 150K an.

lg

Mathias
 
Hallo Mathias,

habe Deinen Erfahrungsbericht über den Bosma MAK gelesen.

Fazit: "Hätte ich noch keinen MAK, so wäre der Bosma meine erste Wahl wenn das Geld für einen Intes Micro fehlt."


Über den Bosma gibt es hier im Forum einen Erfahrungsbericht - hat leider nicht so gut abgeschnitten, sonst hätte ich ihn mir behalten.
Was veranlasst Dich zu Deiner jetzigen Aussage?

MfG Leo
 
Hallo Uwe,

ganz meine Meinung :super:

Ich besitze auch noch ein altes Maksutov 7" von MEADE - Baujahr vor 2000. Da stimmte noch alles bzgl. der Optik und die Mechanik war auch noch robust.

Über ein ETX 125 habe ich mich dann nur noch bzgl. Plaste und Elaste bei der Mechanik geärgert.

Gruß und CS

Paul
 
Hallo Leo

Was sich seit damals bei mir geändert hat, ist die Zeit die ein Teleskop zum Auskühlen bekommen kann.
Ich bin einfach nicht mehr in der Lage etliche Stunden darauf zu warten, dass das Teleskop auskühlt - und der Bosma braucht etliche Stunden, leider.

Darum auch der Hinweis auf das TAL 150K - wenn ich das richtige verstanden habe, ist das TAL vorne offen und kühlt somit einfach schneller aus.
Der 5" Skaywatcher MAK kühlt zwar auch lamgsam aus aber ist dabei immer noch schneller als der Bosma.

lg

Mathias
 
Zitat von mathiasaumayr:
Wenn Du hier im Forum schaust gehen die 5"er von Skywatcher immer so zwischen 200 und 250€ gebraucht weg, bevor ich da viel Geld in einen M500 investiere, würde ich um wenig Geld ein gutes Gerät kaufen :-)

Ehrlich gesagt ist mir aufgefallen, dass die 5"-Skywatcher-Maks sogar oft für unter 200,- wieder verscheuert werden und hatte daraus schon Schlüsse bzgl. deren Qualität gezogen...

Grüße
Michael
 
Hallo Mathias,

Danke für Deine Antwort.
Bin immer wieder verwundert, wie problematisch hier das Temperaturmanagement geschlossener Systeme SC, MC gesehen wird.
Nach jahrelanger Erfahrung mit mehreren eigenen Geräten dieses Typs, habe ich das nie als Problem empfunden.
Natürlich muss man schon eine ausreichende Temperaturanpassung gewährleisten :schwitz:.
Das hat aber nichts mit der nach erfolgter Temperaturanpassung möglichen Beobachtung/Fotografie im Hochvergrösserungsbereich zu tun.

Grüsse Leo
 
Hi Michael

Dann gibt es nur eine Lösung: schau Dir den MAK selber an und bilde Dir ein Urteil.
So verbreitet wie der ist, kannst Du sicher leicht in Deiner Nähe einen Astrofreund mit Skywatcher MAK finden.

Günstig und gut :-)

Der Intes Micro ist vermutlich sehr gut ... aber auch nicht mehr günstig.

lg

Mathias
 
Hi Leo,

Die Frage ist: fällt es auf?
Mir ist es damals sehr aufgefallen, vor allem dass das Bild, während der Auskühlphase, im Skywatcher MAK rasch besser wurde und im Bosma hat es vergleichsweise ewig gedauert.
Es ist halt "fad" wenn man ein 6" Gerät hat, das seine 6" nicht voll ausspielen kann.

Würde der Hersteller ein paar vernünftige Lüfter einbauen, wäre das alles kein Problem.

lg

Mathias
 
Zitat von schischi:
Zitat von mathiasaumayr:
Wenn Du hier im Forum schaust gehen die 5"er von Skywatcher immer so zwischen 200 und 250€ gebraucht weg, bevor ich da viel Geld in einen M500 investiere, würde ich um wenig Geld ein gutes Gerät kaufen :-)

Ehrlich gesagt ist mir aufgefallen, dass die 5"-Skywatcher-Maks sogar oft für unter 200,- wieder verscheuert werden und hatte daraus schon Schlüsse bzgl. deren Qualität gezogen...
Wird wohl auch manchmal an einer ohne Umbau nur schwer justierbaren Spiegelzelle des SKM127 liegen.
An dieser bin ich nach einer Velours-Aktion auch gescheitert, so dass ich die Zelle etwas "anpassen" musste.

Das Ergebnis ist ein nahezu perfekter 5-zölliger Mak, welchen es so nicht zu kaufen gibt.
(natürlich gibt man so ein Teil dann nicht mehr her...)

Gruß Norbert
 
Hallo Matthias,

ja, werde mal sehen, was ich mache. Ob ich das Geld für ein M500 investiere oder mal erst einen günstigen SW-Mak erwerbe...

Das TAL 150K ist ziemlich schwer und auch nicht sooo billig.

Grüße
Michael
 
N`Abend Loide,

Das 6" Maksutov von Sky-Watcher ist wiederum ein ganz anderer Fall. Das ist ein reines Deepsky-Gerät für geringe Vergrößerung, was aber ein Absurdum ist, da ein MC auch bei geringer Vergrößerung keine großen Gesichtsfelder liefern kann und daher auch für Deepsky nur bedingt tauglich ist. Daher ist das 6" Sky-Watcher MC auch nur zu einem nütze, nämlich zu nichts! Das ist ein Spielzeug für Leute die zuviel Geld haben und es daher in unnütze Sachen investieren. Woran liegt das aber? Es liegt daran, daß ein Maksutov nach dieser Bauart, ein Gregory-Maksutov, bei dieser Öffnung nicht mehr beugungsbrenzt abbilden kann. Das optische Design hat hier einfach seine Grenze überschritten. Aus gutem Grund haben die russischen MC's einen separaten Fangspiegel mit eigenem Radius. Nur so funktioniert ein MC dieser Größe noch.

das ist unzutreffend. Ein Gregory-Maksutov kann selbst noch mit
200mm Öffnung auf der Achse beugungsbegrenzt abbilden.
Siehe dazu Rutten/van Venrooij: Telescope Optics, Seite 109 oben.

Avseits der Achse wird die Koma mit zunehmender Öffnung bei
gleichem Öffnungsverhältnis beim Gregory Mak mit rein
sphärischen Flächen allerdings immer schlimmer.

Der Rumak kann dagegen komafrei abbilden.

CS,Karsten
 
Zitat von KaStern:
Ein Gregory-Maksutov kann selbst noch mit
200mm Öffnung auf der Achse beugungsbegrenzt abbilden.
Siehe dazu Rutten/van Venrooij: Telescope Optics, Seite 109 oben.

Man sollte aber beachten, dass ein Design wie z.B. der 127mm F/12 Gregory-Mak nicht 1:1 auf 200mm hochskaliert werden kann.
Man muss dann also auf F/16 oder noch weiter gehen, um eine beugungsbegrenzte Abbildung zu erreichen.

Zur Veranschaulichung:
Ein Design, das gerade so beugungsbegrenzt abbildet hat ja eine bestimmte Winkelauflösung.
Skaliert man jetzt die Anordnung hoch (z.B. doppelte Öffnung), so bleibt diese Winkelauflösung gleich, wogegen die theoretisch mögliche (beugungsbegrenzte und öffnungsabhängige) Auflösung linear mit der Skalierung steigt.

CS Norbert
 
Hallo Norbert,

was du schreibst ist richtig:
Man kann ein Teleskopdesign nicht einfach hochskalieren.
Aber das Argument zieht in diesem Falle nicht, denn:

Im Rutten/van Venrooij sind die Spotdiagramme eines 200mm f/15
Gregory-Mak abgebildet. Die Spots passen gut in das gezeigte
Kringelchen welches die Größe des Beugungssheibchens darstellt.

Dieser Mak ist beugungsbegrenzt. Und da das beim 8" f/15
schwieriger ist als bei 6"f/15 wäre ein runterskaliertes 6"f/15
ebenfalls beugungsbegrenzt.

CS,Karsten
 
Zitat von binoviewer:
Das 6" Maksutov von Sky-Watcher ist wiederum ein ganz anderer Fall. Das ist ein reines Deepsky-Gerät für geringe Vergrößerung, was aber ein Absurdum ist, da ein MC auch bei geringer Vergrößerung keine großen Gesichtsfelder liefern kann und daher auch für Deepsky nur bedingt tauglich ist. Daher ist das 6" Sky-Watcher MC auch nur zu einem nütze, nämlich zu nichts!
Hallo Tom,

verwechselst du da nicht den 6-Zoll Skywatcher mit dem DS-Mak, den TS im Programm hat (oder hatte)?

Mir ist da ausser dir jetzt sonst keine Quelle bekannt, in welcher der 6" Skywatcher derart schlecht wegkommt.

CS Norbert
 
Hallo Karsten,
Zitat von KaStern:
Im Rutten/van Venrooij sind die Spotdiagramme eines 200mm f/15
Gregory-Mak abgebildet. Die Spots passen gut in das gezeigte
Kringelchen welches die Größe des Beugungssheibchens darstellt.

Dieser Mak ist beugungsbegrenzt.
das ist zwar richtig, aber bei dem Beispiel ist die erste Fläche des Meniskus nicht sphärisch, sondern erheblich deformiert. Rutten/van Venrooij schreiben 'aspheric deformation approx. 1/4 wavelength'. Das Weglassen der Deformation in diesem Beispiel lässt den theoretischen Strehlwert bei 546nm von 0.99 auf ca. 0.58 abfallen.

Gruß
Hans-Jürgen
 
Hallo Hans-Jürgen,

vielen Dank für deinen wichtigen Hinweis!
Ich habe das Buch nochmal zur Hand genommen und tatsächlich gefunden,
daß im 8"f/23 Gregory-Mak alle Flächen sphärisch bleiben können,
während im 8"f/15 entweder der Hauptspiegel oder der Korrektor
asphärisiert werden müssen um die sphärische Aberration im System
zu eliminieren. Und in Tabelle 11.1a habe ich den von dir erwähnten
Hinweis auf die Asphärisierung der ersten Korrektorfläche gefunden:
"aspheric deformation approxim. 1/4 wavelength".

Damit ist klar daß Binoviewer mit seiner Aussage richtig liegt
und ich viel zu schlampig recherchiert habe. Also Bino:
Ich bitte dich um Entschuldigung :blush:

Damit wird mir klar, daß da Rumak Design sogar noch vorteilhafter ist
als es aus den Spotdiagrammen in 11.2 erscheint, da es mit seinen
rein sphärischen Flächen (Sekundärspiegel mit einem eigenen Radius)
weniger Sphärochromatismus aufweist und eine wesentlich bessere
Abbildung abseits der Achse hat.

Eine Frage:
Woher hast du den theoretischen Strehlwert von 0.58 beim rein
sphärischen 8"f/15 Gregory-Mak? Hast du den mit deinem Programm berechnet?
Denn im Buch habe ich den nicht gefunden (oder habe ich den wieder übersehen?!)

Viele Grüße, Karsten
 
Hallo Karsten,

im Buch habe ich auch nichts darüber gefunden, Du hast also nichts übersehen, oder wir sind beide blind. Den Strehlwert habe ich mit meinem Programm gerechnet, deshalb möchte ich nicht unbedingt meine Hand dafür ins Feuer legen. Ich werde das gleiche aber nochmal mit OSLO versuchen. Vielleicht könnte auch Harrie noch etwas dazu sagen, wenn er mitliest?

Gruß
Hans-Jürgen
 
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