TobiGH3
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
Vielleicht klingt die Frage erstmal doof. Dennoch sind bei mir noch einige Fragezeichen im Kopf, wenn ich über das Thema Auflösung, Brennweite etc. nachdenke.
Vor allem geht es mir hier um das Thema Auflösung und den Nutzen von großen Öffnungen.
Denn die Auflösung ist ja soweit ich weiß, besonders in unseren Breiten, Seeing-limitiert. Eine größere Öffnung als ~10" bringt dementsprechend also garnichts, da die potentielle Auflösung unter dem Seeing liegt.
Klar, Lucky Imaging ist eine Sache, aber selbst bei 12" und mehr?
Dazu kommt dann auch die Brennweite: Da die Auflösung von der Öffnung bestimmt wird, die dann auch noch limitiert ist, frage ich mich, was hier extrem hohe Brennweiten nützen (außer Planetenfotografie).
Wäre es nicht sinnvoller, einfach eine kürzere Brennweite zu nehmen, wodurch man bei gleicher Auflösung mehr Gesichtsfeld hat?
Natürlich ist mir klar, dass es gerade bei der Fotografie einen Nutzen haben kann je nach Kamerasensor und Pixelgröße, aber nur mal beispielsweise verstehe ich nicht, was ein riesiges SC mit 14" Öffnung und 4 Meter Brennweite bringen soll.
Eine weitere Sache ist auch die Lichtstärke eines Teleskops, die ich nicht ganz verstehe.
Ein f/4 ist natürlich lichtstärker als ein f/5. Aber der Unterschied ist ja eigentlich nur das Gesichtsfeld durch die veränderte Brennweite. Also sammelt man ja von der selben Stelle (z.B. einer Galaxie) nicht mehr Licht ein, es ist einfach nur ein größerer Bereich von dem man Licht sammelt. Die Belichtungszeit müsste also in beiden Fällen gleich sein wenn ich mich nicht irre.. Nur dass man bei dem f/4 halt ein größeres Sichtfeld hat als beim f/5.
Das sind vermutlich sehr stümperhafte Fragen, aber dennoch gehen sie mir nicht aus dem Kopf.
Ich dachte zudem bis vor Kurzem, dass nicht die Öffnung die Auflösung bestimmt, sondern die Brennweite. Ich war immer in der Annahme, dass die Brennweite gepaart mit der Pixelgröße (natürlich auch Seeing-limitiert) der limitierende Faktor ist. Dabei ist es ja die Öffnung aufgrund der Beugungsscheibchen.
In jedem Fall scheint nach meinem Verständnis mehr Öffnung und mehr Brennweite keine Vorteile zu bringen. Das ist mit Sicherheit zwar falsch, aber ich bitte hier einfach mal um eine kleine Erleuchtung
Viele Grüße
Tobi
Vielleicht klingt die Frage erstmal doof. Dennoch sind bei mir noch einige Fragezeichen im Kopf, wenn ich über das Thema Auflösung, Brennweite etc. nachdenke.
Vor allem geht es mir hier um das Thema Auflösung und den Nutzen von großen Öffnungen.
Denn die Auflösung ist ja soweit ich weiß, besonders in unseren Breiten, Seeing-limitiert. Eine größere Öffnung als ~10" bringt dementsprechend also garnichts, da die potentielle Auflösung unter dem Seeing liegt.
Klar, Lucky Imaging ist eine Sache, aber selbst bei 12" und mehr?
Dazu kommt dann auch die Brennweite: Da die Auflösung von der Öffnung bestimmt wird, die dann auch noch limitiert ist, frage ich mich, was hier extrem hohe Brennweiten nützen (außer Planetenfotografie).
Wäre es nicht sinnvoller, einfach eine kürzere Brennweite zu nehmen, wodurch man bei gleicher Auflösung mehr Gesichtsfeld hat?
Natürlich ist mir klar, dass es gerade bei der Fotografie einen Nutzen haben kann je nach Kamerasensor und Pixelgröße, aber nur mal beispielsweise verstehe ich nicht, was ein riesiges SC mit 14" Öffnung und 4 Meter Brennweite bringen soll.
Eine weitere Sache ist auch die Lichtstärke eines Teleskops, die ich nicht ganz verstehe.
Ein f/4 ist natürlich lichtstärker als ein f/5. Aber der Unterschied ist ja eigentlich nur das Gesichtsfeld durch die veränderte Brennweite. Also sammelt man ja von der selben Stelle (z.B. einer Galaxie) nicht mehr Licht ein, es ist einfach nur ein größerer Bereich von dem man Licht sammelt. Die Belichtungszeit müsste also in beiden Fällen gleich sein wenn ich mich nicht irre.. Nur dass man bei dem f/4 halt ein größeres Sichtfeld hat als beim f/5.
Das sind vermutlich sehr stümperhafte Fragen, aber dennoch gehen sie mir nicht aus dem Kopf.
Ich dachte zudem bis vor Kurzem, dass nicht die Öffnung die Auflösung bestimmt, sondern die Brennweite. Ich war immer in der Annahme, dass die Brennweite gepaart mit der Pixelgröße (natürlich auch Seeing-limitiert) der limitierende Faktor ist. Dabei ist es ja die Öffnung aufgrund der Beugungsscheibchen.
In jedem Fall scheint nach meinem Verständnis mehr Öffnung und mehr Brennweite keine Vorteile zu bringen. Das ist mit Sicherheit zwar falsch, aber ich bitte hier einfach mal um eine kleine Erleuchtung
Viele Grüße
Tobi