Versuch der Schneckenradherstellung

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Re: Dumme Frage ?

Hallo,

der Preis ist für ein komplettes Getriebe (Schneckenrad + Schnecke). Eine einzelne Schnecke zu beziehen für ein original EQ6 Schneckenrad ist aber nicht möglich. Die Geometrie meiner Schnecken ist anders als die der Originalschneckenräder der EQ6.

Gruß
Richard
 
Re: Dumme Frage ?

Hi,
Economy-Serie-nur bis D 240 mm !
da frag ich mal ganz dumm <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" /> sind 360 bzw 450 mm machbar ?Preise kannste per PN mitteilen.
und die Schneckengetriebe verbleiben wie bisher?!Konstruktiv sowie Preislich?!
soweit ich weiß hat dein Profi-Schneckenrad D 290 soviel wie ein OTE- D 360 mm Schneckenrad ~gekostet <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/pfeif.gif" alt="" />
Will dich ganz gewiß nicht unter Stress setzen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/knuddel.gif" alt="" />
 
Begegnung mit einem Kremp-Rad

Hallo nochmal,

meine weiteren Schneckenrad-Versuche werden mit einem Führungsgetriebe auf Basis von Kremp-Komponenten erfolgen.

Dazu habe ich mir ein 10 Sr 100 Schneckenrad mit passender Schnecke bestellt. Modul 1, Zähnezahl 100. Dieses Getriebe wird in den neu zu kreierenden Rad-Rohling-Support integriert werden.

Die Bestellabwicklung bei Fa. Kremp für Kleinstkunden macht einen ausgesprochen positiven Eindruck. Bestellung (als Neukunde) per Email, am Tag danach war das Päckchen bereits unterwegs. Lieferung per GLS, die Rechnung kam zeitgleich per Post. Spesen 7 EUR für Verpackung und Versand. Die Verpackung war übrigens recht aufwendig, die Teile waren mehrfach einzeln in Papier eingeschlagen und das ganze sehr gut gepolstert.

Sehr positiv überrrascht hat mich der Preis: exakt wie in der Liste vom Januar 2002 angegeben! 23,06 EUR Rad, 10,82 EUR Schnecke. 4 Jahre ohne Preiserhöhung, wo findet man das noch bei Nicht-Massengütern? (Man denke z.B. an den am gleichen Ort ansässigen Verspiegler).


So, nun zum Rad selbst. Bisher ist es nirgendwo eingebaut, also beschränkt sich die "Wareneingangsprüfung" auf visuelle Inspektion und elementare Maßkontrollen.

Das Schneckenrad wurde aus einem Guss-Rohling hergestellt, der an den wesentlichen Stellen überdreht wurde. Ansonsten ist er im Rohzustand, mit 5 Löchern zur Materialersparnis zwischen Nabe und Verzahnungskranz. Die bearbeiteten Oberflächen sind sauber, haben aber feine Riefen.

Verwunderlich, je nach Anwendung evtl. sogar ärgerlich ist der Nabendurchmesser: 27,96mm statt wie angegeben 30mm +0,2. Hier wurden ca. 3mm runtergedreht, wie man am Übergang zur Rohfläche sieht.

Die Verzahnung wirkt, vergleichen mit meinen Selbstmachversuchen, sehr viel robuster. Der Modul ist natürlich größer (1 statt 0,62), und durch den Flankenwinkel von 15° statt 30° taucht die Schnecke viel tiefer ein als eine M16-Gewindestange beim selbstgemachten Rad.

Die Zahnflanken zeigen feine Riefen vom Fräsvorgang. Das dürfte zu der spezifizierten Qualität 9 passen. An der Schnecke sind diese Spuren auch vorhanden, aber weniger ausgeprägt. Man sollte wohl unbedingt ein Kremp-Getriebe einschleifen, falls es als Stundenantrieb dient.

Jetzt wäre es natürlich hochinteressant den Teilungsfehler des Rades zu ermitteln. Dafür muss ich mir noch was überlegen. Als ersten Schritt habe ich die gleiche Messmethode angewendet wie bei den selbstgemachten Rädern, also mit dem Meßschieber über mehrere Zähne (in diesem Fall jeweils 10) gemessen.

Ergebnis: mit meinem Meßschieber (Nonius-Teilung 0,02mm) kein Teilungsfehler zwischen den gemessenen Zahnflanken feststellbar. Zunächst vermutete Abweichungen von 0,02mm waren bei Folgemessungen nicht reproduzierbar.

Damit steht auf jeden Fall fest dass der "großräumige Teilungsfehler" sehr viel (Faktor 10) kleiner ist als bei meinen Selbstmachversuchen. Das bedeutet weiter wenn es gelingt das Kremp-Getriebe als Führungsgetriebe in den Gewindebohrer-Fräsaufbau zu integrieren, und der fehlende Hinterschliff des G-Bohrers eine äußere Führung zulässt, ein sehr viel besseres Resultat zu erwarten ist als mit der Freilauf-Methode. Mit moderatem Kostenaufwand.

Ich werde weiter berichten.

Viele Grüße
Martin
 
Re: Dumme Frage ?

Zitat:
da hat eh schon jeder einen Reibradantrieb (in 40-50 Jahren)

So sicher wäre ich mir dieser Sache nicht! Da wird es immmer noch sehr gut funktionierende Montierungen mit Schneckenradantrieb geben. Was allerdings bis dahin möglicherweise anders sein könnte: Man wird die heutigen CCD-Kameras genauso lächelnd betrachten wie wir heute die alten Plattenkameras...

Grüße in die Zukunft, Nirosta
www.zellix.de
 
Re: schneckenradherstellung....

hallo martin!
ich hatte dich mal per pn angeschrieben, aber ich hab mein problem mit den rädern mitlerweile anders gelöst. und zwar hab ich ein nagelneues zahnrad aus dem schrott gezogen. durchmesser ca. 175mm, und 120 zähne.

ich hab auch mal den teilungsfehler gemessen:

01-10 48,92mm
10-20 48,92mm
20-30 48,92mm
30-40 48,91mm
40-50 48,92mm
50-60 48,91mm
60-70 48,91mm
70-80 48,92mm
80-90 48,91mm
90-100 48,90mm
100-110 48,92mm
110-120 48,92mm

gemessen hab ich mit digitalem messschieber über jeweils 10 zähne, messungenauigkeit des messchiebers laut spezifikation des herstellers 0,02mm.

könntest du mir mal ausrechnen, welchen fehler in " das rad hätte? dürfte nahe null gehen, aber ich weis nicht wie mans ausrechnet.

punkt nummer 2:
das zahnrad ist geradverzahnt, und dann gibts natürlich probleme mit der noch anzufertigenden schnecke. ich hab mir folgendes überlegt:

ich such mir ein metrisches gewinde, das ziemlich genau die steigung der zähne hat. da ein normales gewinde aber einen steigungswinkel von 15° (?) hat, hab ich ja immer nur eine punktlast. was würde dagegen sprechen, die schnecke einfach im 15° winkel zum rad einzubauen? dann wäre die belastung besser auf die flanken verteilt.

was haltet ihr davon?
 
Re: schneckenradherstellung....

Hallo Julian,

auf der Schneckenseite von Nirosta steht, daß er das schon probiert hat, aber nur als Primitivlösung und nicht für Fotographie empfehlen kann.

http://www.zellix.de/schn.htm

Die Seite hätte ich mir so wie so viel früher ausdrucken sollen und nicht nur mal schnell im Netz überfliegen. Dann wären wir wohl schneller auf dem Erkenntnisstand gewesen, wo wir jetzt sind...
Aber gut, hat ja auch was für sich, wenn mehrere Leute voneinander unbeeinflußt zum gleichen Ergebnis kommen.

Gruß,

Daniel
 
Re: schneckenradherstellung....

meine güte, das ging aber flott!

die seite sieht interessant aus, muss ich jetzt erstmal lesen.
primitivlösung? genau das soll es auch sein, ich habe keinerlei interesse an der fotographie! nur soll meine montierung endlich mal ans laufen kommen! für unterwegs geht nix über einen dobson, aber daheim in der hütte will ich nicht auf eine parralaktische montierung verzichten <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/neinnein.gif" alt="" />

da ich mir aber keine leisten kann, hab ich mir einfach eine selber gebaut, die meine 10"er auch gescheit tragen kann. kosten bisher ca 30€, inklusive säule, ich glaub billiger gehts nicht.

auf den fehler kam ich nur zu sprechen, da martin irgendwo weiter oben schrieb, das bei seinem rad der fehler bei +/- 120" läg, das machst sich visuell auch schon bemerkbar.

daher die fragestellung....
 
Re: schneckenradherstellung....

Hallo Julian,

mit deinen Messwerten würde man erhalten:

(48,92 - 48,90)/10 Zähne = 2um/Zahn mittl. Teilungsfehler. Bei einem Teilkreisradius von 90mm (das Rad hat wohl Modul 1,5, d.h. 120 Zähne * 1,5 = 180mm Teilkreisdurchmesser) ergibt das als Winkelabweichung nach 1 Schneckenumdrehung von arctan(2um/90mm) = 4,6 Bogensekunden. Wenn das der einzige Fehler wäre, und eine passende Schnecke zu finden ist... von der Seite durchaus respektabel.

Bei der Schnecke sehe ich aber das Hauptproblem: eine Gewindestange müsste eine Steigung von 4,7mm haben, und schräg liegend eingebaut werden (da die Zähne am Rad nicht seitlich geneigt sind wie beim Schneckenrad). Ausserdem hat man dann wie du schreibst nur eine Punktberührung.

Ein "normales" Gewinde hat 30° Flankenwinkel (gegen die Senkrechte), ein Stirnzahnrad üblicherweise 20°. Dieser Winkel entscheidet nicht über die Schräglage der Schnecke, dafür ist entscheidend welchen Durchmesser die Schnecke hat. Eine sehr dicke Schnecke könnte fast waagrecht liegen, eine dünne müsste stark geneigt sein.

Nicht gerade einfach das Ganze....

Viele Grüße
Martin
 
Neuer Aufbau, mit Getriebe

Hallo zusammen,

wie angekündigt habe ich den alten "passiven" Rohling-Support jetzt durch eine Variante ersetzt, bei der ein Kremp-Schneckengetriebe zur Zwangsführung des Rohlings dient. Dieses Getriebe wird dann synchronisiert mit der Drehspindel angetrieben.

Hier ein paar Bilder:

Link zur Grafik: http://www.astroselbstbau.homepage.t-online.de/fuehrgetr2.jpg

Link zur Grafik: http://www.astroselbstbau.homepage.t-online.de/fuehrgetr1.jpg


Durch die beengten Höhenverhältnisse (Drehachse liegt 75mm über Support) musste ich die bisherige Kegelrollen-Lagerung der Supportwelle ersetzten durch zwei 618007 Rillenkugellager, die in einer Passung der 20mm Aluplatte sitzen. Am unteren Ende der Welle befindet sich eine Passung für die Nabe des Schneckenrades, welches durch die zentrale Schraube angeprest wird.

Die Schneckenwelle wird angetrieben über ein 5:1 Stirnzahnrad-Getriebe, und dieses von einem Schrittmotor (400 Halbschritte/U). Somit ergibt sich eine Schrittauflösung von 200000 Inkrementen pro Radumdrehung.

Dieser Schrittmotor-Antrieb ist die Vorbereitung auf die bereits angesprochene Idee einer "elektronischen Kupplung". Im Normalfall würde man die Schneckenwelle über ein Getriebe mit der Drehspindel koppeln, do dass pro Umdrehung des Gewindebohreres sich das Führungsgetriebe um den richtigen Winkel weiterdreht. Hierbei gehen jedoch alle Fehler der Getriebe mit ein.

In der elektronischen Form, so die Idee, erzeugt ein Drehgeber an der Drehspindel Impulse (einige Hundert pro Umdrehung), und leitet sie zu einem PC. Dieser kennt die Fehler des Führungsgetriebes, und schickt korrigierte Schritte zum Schrittmotor. Im Prinzip sowas wie PEC.

Hier eine schematische Darstellung des Aufbaus:


Link zur Grafik: http://www.astroselbstbau.homepage.t-online.de/diagr_fg.jpg


Hier ist natürlich im Vorfeld die Übertragungsfunktion des Getriebes zu ermitteln. Das will ich mit einem hochauflösenden Drehgeber machen. Der Schrittmotor läuft mit konstanter Frequenz, und der Drehgeber ermittelt laufend die Ist-Position der Abtriebswelle. Diese "PEC-Daten" dienen dann während des Rad-Fräsens als Korrekturwerte.

Eigentlich ganz einfach <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Viele Grüße
Martin
 
Re: Neuer Aufbau, mit Getriebe

Da sich niemand meldet, sage ich was: Willst du hierzu allen Ernstes einen üblichen Gewindebohrer als Werkzeug verwenden??

Alle Mechaniker in Bayern (gute wie schlechte) wünschen dir jedenfalls: „Hoffntlich haut’s da do nix zam!"

(Leida gibt's dazua koa smaili)
 
Re: Neuer Aufbau, mit Getriebe

Hallo Martin,
interessanter Versuch <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />, finde ich jedenfalls. Ich wünsche Dir viel Erfolg und bin gespannt, was Du erreichst.
Übrigens habe ich mir nach Deinen positven Erfahrungen mit Kremp jetzt dort auch ein Schneckenradgetriebe für eine Monti bestellt und habe ebenfalls sehr gute Erfahrungen gemacht (danke für den Tip <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />).

CS. Frank
 
Re: Neuer Aufbau, mit Getriebe

Hallo Martin,

ich verfolge ja schon eine zeitlang volller Interesse diesen Thread.

Letzlich fiel mir ein, dass ich zu diesem Thema mir mal nen Artikel runtergeladen, und gespeichert hatte.
Nach kurzem Suchen fand ich diesen auch wieder auf meiner Festplatte.

Der Titel lautet:
"Notes on Machining Techniques for Worm Gears", von Chris Heapy.

Doch leider ist dessen HP, wo ich den Artikel fand, nicht mehr aktiv.
Aber dafür bin ich an anderer Stelle fündig geworden:
Und zwar auf z.B. dieser Web Seite.

Darin wird die Herstellung eines Werkzeugs zur Fertigung einer Schnecke,
und ein Schneidwerkzeug für das Schneckenrad beschrieben.

Ein Gewindeschneider zur Fertigung und ein Gewinde als Schnecke ist zwar einfach,
aber wohl nicht optimal, wie Nirosta schon bemerkte.

Das Schneiden des Schneckenrades in dem Artikel geschieht freilaufend.
Aber um den richtigen Abstand der Gewindegänge zu erhalten,
werden in den Schneckenradrohling Schlitze im richtigen Abstand mit einer Säge eingebracht.

Dein Vorhaben mit der Zwangsführung sit sicher ein Schritt in die richtige Richtung.
Die Bilder von dem Getriebe sehen ja schon sehr vielversprechend aus.

Allerdings glaub ich nicht, dass Du damit einen PE des Getriebes in diesem Stadium vermeiden kannst.
Meiner Meinung nach reicht es aus, wenn der Motor ordentlich auf die Spindelumdrehung synchronisiert wird.
Das scheint mir am einfachststen mit einer einfachen PLL (Phasenregelschleife) machbar zu sein.
Die Ipulse von der Spindel werden mit den Impulsen des Taktgebers für den Schrittmoters verglichen,
und regeln diesen entsprechend nach.

Vielleicht kannst Du ja mit meinen Anregungen was anfangen.

Span(n)ende Grüsse,
Thomas
 
Re: Neuer Aufbau, mit Getriebe

Hi Frank,

habe dein Montiprojekt gerade gesehen! Sehr schick! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />

Ich bin mal gespannt welche Genauigkeit das Kremp-Getriebe bei Dir hervorbringt. Denk an eine steife Schneckenlagerung! Gleitlager scheinen nach meinen Erkenntnissen hier durchaus nicht verkehrt zu sein, Kugellager sind schlecht da in diesen Baugrößen sehr unsteif.

Viele Grüße
Martin
 
Re: Neuer Aufbau, mit Getriebe

Hallo Nirosta,

ich hoffe nach wie vor dass der G-Bohrer ebenso gut schneidet wie in der freilaufenden Version.

Und zwar deshalb weil der Vorschub durch das Führungsgetriebe genauso groß sein wird wie sich der G-Bohrer auch selbst weiterschrauben würde. Nur eben gleichmäßiger. Die äußere Zurechtweisung wird er hoffentlich nicht gar zu übel nehmen... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />

Viele Grüße
Martin
 
Re: Neuer Aufbau, mit Getriebe

Hallo Thomas,

diesen Artikel bzw. die Website habe ich auch vor einiger Zeit entdeckt. Mir schienen einige Ausführungen nicht so recht überzeugend, vor allem bezüglich der Genauigkeit der Kerben und der Genauigkeit des fertigen Getriebes. Er hat wohl auch nur 2 Räder auf diese Weise hergestellt (im Gegensatz zu J.Sapp).


In der einfachsten Version des Führungsgetriebes, also mit konstanter Drehzahl, bietet sich auf jeden Fall eine direkte mechanische Kopplung über die an der Drehmaschine ohnehin zur Gewindeherstellung vorhandenen Wechselräder an. Dabei ist auch der richtige Übersetzungsfaktor mit hoher Genauigkeit erreichbar. Aber es summieren sich eben auch alle Fehler.

Mit Motor über eine PLL ist sicher was für Hartgesottene: eine einfache PLL erzeugt nur im Mittel die richtige Frequenz. Der Momentanwert pendelt um den Mittelwert, und bei Änderungen des Sollwerts bzw. der Referenzfrequenz kommt es zu weiteren Fehlern. Sollte man sich nicht unbedingt antun <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/crazy.gif" alt="" />

Wieso meinst Du eine Korrektur der Getriebefehler funktioniert nicht? Wegen Problemen im konkreten Aufbau, oder eher prinzipiell? Das Ziel wäre vor allem eine Reduzierung des sicher vorhandenen Teilungsfehlers, weniger des periodischen Fehlers.

Viele Grüße
Martin
 
Re: Neuer Aufbau, mit Getriebe

Hi Martin,

Mir schienen einige Ausführungen nicht so recht überzeugend,
vor allem bezüglich der Genauigkeit der Kerben und der Genauigkeit des fertigen Getriebes.
Dadurch, dass Schnecke und Schneidwerkzeug in einem Arbeitsgang geschnitten werden,
ergibt sich m. E. von vornherein eine höhere Genauigkeit,
als wenn das Schneckenrad mit einem Gewindebohrer geschnitten wird,
und dann als Schnecke eine übliche Gewindestange eingesetzt wird.

also mit konstanter Drehzahl, bietet sich auf jeden Fall eine
direkte mechanische Kopplung über die an der Drehmaschine....
Aber es summieren sich eben auch alle Fehler.
Fehler, die von dem(n) Getriebe(n) vor dem Schneckentrieb herrühren, spielen keine grosse Rolle,
da diese um den Übersetzungsfaktor des Schneckentriebes verringert werden.

eine einfache PLL erzeugt nur im Mittel die richtige Frequenz.
Der Momentanwert pendelt um den Mittelwert
Stimmt nicht! Die Regelabweichung in der Frequenz bei ner eingeschwungenenen PLL ist exakt Null.
Es verbleibt lediglich eine Regelabweichung in der Phase.
Bei sprunghaften Änderungen der Steuerfrequenz dauert es natürlich eine gewisse Zeit,
bis die PLL auf die neue Frequenz eingeschwungen ist.
Bei langsamen Frequenzänderungen ist ne PLL durchaus in der Lage, den Änderungen zu folgen.


Wieso meinst Du eine Korrektur der Getriebefehler funktioniert nicht?
Um sehr kleine Fehler zu bestimmen, muss der Drehgeber schon extrem hochauflösend sein!
Bei 3600 Impulsen/U entspricht das erst einer Auflösung von 6arcmin, also noch ziemlich grob.
Wenn Du jetzt diese 6´ ordentlich auflösen willst, z.B. in 10 Stufen,
dann muss der Drehgeber schon 36000 I/U liefern.
Wenns sowas gibt, dann wirds sehr teuer.

Soweit grob meine Überlegungen zu dem Thema.

Gruss,
Thomas
 
Re: Neuer Aufbau, mit Getriebe

Hallo Thomas,

Dadurch, dass Schnecke und Schneidwerkzeug in einem Arbeitsgang geschnitten werden,
ergibt sich m. E. von vornherein eine höhere Genauigkeit,
als wenn das Schneckenrad mit einem Gewindebohrer geschnitten wird,
und dann als Schnecke eine übliche Gewindestange eingesetzt wird.

Schnecke und Werkzeug am Stück zu fertigen erspart wohl etwas Zeit beim Einschleifen. Ansonsten kann ich hier keinen Vorteil erkennen.
Eine Gewindestange als Schnecke halte ich für keine gute Idee wegen des Rundlauffehlers. Die kann man sich genausogut selbst drehen, und dann ist Rundlauf kein Thema.

Vielmehr kann ich mir kaum vorstellen die Kerben auf <1/100mm genau einzuarbeiten. Einen Teilungsfehler dürfte man nicht wieder rauskriegen.

Fehler, die von dem(n) Getriebe(n) vor dem Schneckentrieb herrühren, spielen keine grosse Rolle,
da diese um den Übersetzungsfaktor des Schneckentriebes verringert werden.

Bei einem Schneckengetriebe mit 100 Zähnen, und (wie in meinem Fall geplant) ein Rohling mit 170mm Durchmesser entspricht 1 Umdrehung der Schnecke einem Vorschub von 5,3mm. Wenn ich einen Teilungsfehler von max. 5um haben will (das wären bereits 12 Bogensekunden Fehler pro Zahn!), dürfen Übertragungsfehler und Spiel aller Vorgetriebe-Komponenten max. 1/1000 Umdrehung betragen. Das muss man erst mal erreichen...


Stimmt nicht! Die Regelabweichung in der Frequenz bei ner eingeschwungenenen PLL ist exakt Null.
Es verbleibt lediglich eine Regelabweichung in der Phase.
Bei sprunghaften Änderungen der Steuerfrequenz dauert es natürlich eine gewisse Zeit,
bis die PLL auf die neue Frequenz eingeschwungen ist.
Bei langsamen Frequenzänderungen ist ne PLL durchaus in der Lage, den Änderungen zu folgen.

Ich erinnere mich dunkel, mit PI-Regler war das wohl so.
In den eingeschwungenen Zustand muss man erst mal kommen. Beim Radfräsen muss man zwischendurch anhalten, Drehzahl verändern etc. Der Spindelantrieb (Asynchronmotor über Keilriemen) wird auch keine sonderlich konstante Frequenz produzieren. Man bräuchte dafür wohl eine Reglerstruktur, bei der das Integral über die Regeldifferenz zu Null wird (ich glaube man nennt das Regelfläche). Ansonsten wandert die Ist- von der Sollposition mit jeder entstehenden Regelabweichung ein Stück weiter weg.

Ich werde die Sache erst mal über Software versuchen: Spindelgeber am Druckerport, sampeln mit einigen 10-100kHz, bei Geberpuls Zähler inkrementieren, zugehörige Schrittmotorposition aus Tabelle auslesen, erforderliche Schrittanzahl ausgeben, auf neuen Geberpuls warten.
Das Ganze unter DOS, um echtzeitfähig zu sein.

Um sehr kleine Fehler zu bestimmen, muss der Drehgeber schon extrem hochauflösend sein!
Bei 3600 Impulsen/U entspricht das erst einer Auflösung von 6arcmin, also noch ziemlich grob.
Wenn Du jetzt diese 6´ ordentlich auflösen willst, z.B. in 10 Stufen,
dann muss der Drehgeber schon 36000 I/U liefern.

Wäre mir zu knapp <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> Der Drehgeber soll über den Schneckenrad-Rohling angetrieben werden, wenn dieser bereits für den Fräsvorgang aufgespannt ist. Rohling und ein kleineres Rad auf dem Drehgeber bilden ein Reibrad-Getriebe, ca. 1:5. Der mir vorliegende Geber hat ein Analog-SIN/COS Gitter mit 4000 Strichen, und einen internen 20fach-Interpolator. Mit 4fach-Auswertung hätte man 320000 Impulse/U, zusammen mit dem Reibrad-Getriebe 1600000 Pulse... das wären 0,81 Bogensekunden pro Inkrement an Auflösung <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />

Die absolute Genauigkeit ist natürlich wesentlich schlechter, und wird in einem noch zu definierenden Vorversuche zu ermitteln versucht.

Es sei denn ein solches Teil wird wegen eines Fehlers an der Elektronik verschrottet... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Viele Grüße
Martin
 
Genauigkeitsmessung Kremp-Getriebe

Hallo,

nach längerer Zeit mal wieder ein Update vom Schneckengetriebeselbstmachprojekt.

Also Stand der Dinge war ja dass die Radfräserei mit freilaufendem Rad keine Aussicht auf Erfolg hat, da der dabei entstehende Teilungsfehler zu groß ist. Und die Sache mit dem mehr oder weniger guten Treffen des 1. Zahns nach einem Umlauf, was allem Anschein nach reinen Zufallscharakter hat. Jedenfalls bei meinen Versuchen.

Nächster Schritt war die Beschaffung eines kommerziellen Schneckengetriebes, das beim Radfräsen synchron mit dem Gewindebohrer angetrieben wird und als Führung des Rohlings dient.

Jetzt habe ich dieses Getriebe, bezogen von Fa. Kremp, mal ausgemessen. Um eine Ahnung zu bekommen ob ein solches billiges Getriebe von der Genauigkeit her für diesen Zweck ausreicht (und um überhaupt mal zu wissen wie gut diese einfachen Getriebe überhaupt sind, falls man sie zur Nachführung einsetzt).


Der Messaufbau sieht folgendermaßen aus:
Das Getriebe befindet sich bereits im Support für die spätere Verwendung beim Radfräsen (siehe Beitrag mit Fotos weiter oben). Die Schneckenwelle wird über ein 5:1 Stirnzahnrad-Vorgelege von einem Schrittmotor angetrieben (400 Halbschritte pro Motorumdrehung). Damit benötigt die Schnecke für 1 Umdrehung 2000 Motorschritte, und das Rad 200000 Motorschritte.

Auf der Welle des Supports wird eine präzise rund- und zentrisch gedrehte Aluscheibe aufgespannt (das wäre später der Rad-Rohling). Hier dient sie als Reibrad-Getriebe: seitlich gegen diese Scheibe drückt ein Drehgeber (=Inkrementalgeber, =Encoder). Auf dessen Welle befindet sich ein kleineres Reibrad.

Der Geber sitzt radial beweglich auf einer Linearführung, mit einigen Gummiringen wird er gegen die große Scheibe gedrückt. Hier ein Bild der Angelegenheit:

Link zur Grafik: http://www.astroselbstbau.homepage.t-online.de/getrmess.jpg


Der Drehgeber liefert pro Umdrehung seiner Welle 80000 Inkremente. Mit der Übersetzung der Reibräder von 3,456 ergeben sich pro Schneckenrad-Umdrehung ca. 276000 Inkremente, entsprechend einer Auflösung von 4,69 Bogensekunden.

Gesteuert wird die ganze Sache über einen PC, mit einem kleinen DOS-Programm (damit man 100% der Rechenzeit zur Verfügung und konstante Laufzeiten hat).
Die Signale des Gebers gehen zu einem 8 Bit Vor/Rückwärtszähler, der Zählerstand wird über den Druckerport eingelesen. Ebenfalls über den Druckerport werden Pulse ausgegeben, die den Schrittmotor ansteuern (mit einer entsprechenden Leistungsendstufe dazwischen).

Das Programm gibt eine bestimmte Anzahl von Schritten aus, und liest nach jedem Schritt die aktuelle Stellung des Schneckenrades über den Geber ein. Die Daten landen in einer Datei zur späteren Auswertung.


Schauen wir uns jetzt mal an was dabei so typischerweise rauskommt. Die folgende Messung deckt 1 Mio Motorschritte ab, beschreibt also 5 Radumdrehungen bzw. 500 Schneckenumdrehungen. Dargestellt ist die Abweichung der gemessenen Position von der theoretisch zu erwartenden Position, falls das Getriebe die Motorschritte fehlerfrei übertragen würde.


Link zur Grafik: http://www.astroselbstbau.homepage.t-online.de/w47_dev.jpg


Ein wildes Gezappel. Bei genauer Betrachtung erkennt man: Alle 200000 Schritte (=1 Radumdrehung) zeigen sich Wiederholungen. Das könnte also ein Rundlauffehler des Schneckenrades sein, oder ein Teilungsfehler der Verzahnung, der sich 1x pro Umdrehung wiederholt. Die Höhe des Fehlers liegt irgendwo um 30 - 35 Inkremente, das wären ca. 150".

Hm, eine erste Gelegenheit um kurz innezuhalten: 150" Übertragungsfehler über die gesamte Verzahnung... würde bedeuten, wenn man ein damit ausgerüstetes Teleskop über den halben Himmel verfahren lässt, stimmt die Zielposition auf etwa 0,04°... würde mal sagen gar nicht schlecht für ein 35-Euro-Getriebe!


Das Gezappel innerhalb der einzelnen Umdrehungen muss aber noch erklärt werden. Es fällt auf dass sich hier etwa die 3,5-fache Frequenz zeigt (17 Hügel auf 5 Radumdrehungen). Da war doch was... genau, der Faktor des Reibrades für den Geber! Diese Zacken laufen synchron mit der Geberwelle, also macht der Geber pro Umdrehung seiner Welle auch einen periodischen Fehler. Dieser scheint zufällig in der gleichen Größenordnung zu liegen wie der des Schneckengetriebes, wodurch sich dieses Durcheinander im Bild ergibt.

Hier mal eine 2. Messung, alles identisch, nur wurde der Geber zu Beginn auf eine andere Startposition gestellt (180° verdreht).


Link zur Grafik: http://www.astroselbstbau.homepage.t-online.de/w48_dev.jpg


Die Sache sieht im Prinzip gleich aus, nur dass sich die Spitzen verschoben haben. da Minima und Maxima der Getriebefehler und Geberfehler an anderen Stellen aufeinender treffen. 2 weitere Messreihen mit anderen Startwinkeln (+/-90°) zeigen Entsprechendes.


Um den mathematischen Anspruch etwas zu heben greifen wir jetzt doch mal zum erleuchtenden Mittel der Fourier-Transformation. Das heisst, wir transformieren die Messdaten in den Frequenzbereich, um zu sehen aus welchen Frequenzen sich die Fehlerkurve zusammensetzt. Ist zur Analyse mehrstufiger Getriebe recht nützlich, da man sofort sieht welche Drehzahlen und damit welche Getriebestufe zum Fehler beiträgt.

Ein kleines Programm macht also eine diskrete Fourier-Transformation (schnell programmiert, in keiner Weise optimiert, deshalb ätzend langsam bei 1 Mio Datenpunkten...)

Hier das so ermittelte Frequenzspektrum der Fehlerkurve:


Link zur Grafik: http://www.astroselbstbau.homepage.t-online.de/w48_dft.jpg

Irgendwo bei kleinen Frequenzen tut sich was, und bei "500". 500 bedeutet: 500 Perioden über den Datensatz von 1 Mio Werten (=5 Radumdrehungen). d.h. 500 ist die Frequenz mit der sich die Schneckenwelle dreht.

(Hier nicht zu sehen: bei 2500 sieht es ähnlich aus, mit ca. 1/5 der Amplitude. Das ist die Drehzahl der Motorwelle.)

Den unteren Bereich mal vergrößert:


Link zur Grafik: http://www.astroselbstbau.homepage.t-online.de/w48_dft50.jpg

Aha, 0, 5, und 17,5. 0 ist der Gleichanteil, kommt von der Normierung der Daten (ich habe die Fehlerkurve aus Gründen der Darstellbarkeit so skaliert dass der 1. und letzte Datenpunkt bei Null liegen).

5 ist einfach: 5 Mal hat sich das Schneckenrad während der Messung gedreht. Und 17,5 ist nach obiger Erkenntnis 3,5 x 5, diese Linie kommt also vom Geber. Anscheinend hat dieser vor allem einen sinusförmigen Fehler (da diese Linie recht schmal ist). Also wohl Rundlauffehler.

Jetzt kommt ein Schritt wo ich mir nicht ganz sicher bin ob ich das so machen darf: wenn ich die Linien 16-18 einfach mal auf Null setze, müsste ich genau den Beitrag des Gebers aus den Messdaten entfernen können. Also ein Ergebnis erhalten wie mit einem idealen Geber.

Wenn man das macht, und das entsprechend modifizierte Spektrum wieder in den Zeitbereich zurücktransformiert, kommt folgendes raus:


Link zur Grafik: http://www.astroselbstbau.homepage.t-online.de/w47_idft.jpg


Eine Fehlerkurve ohne den Fehleranteil des Gebers? Sieht deutlich periodischer und sinusförmiger aus, aber die Amplitude erscheint mir zu klein. Möglicherweise fehlt noch ein Faktor der Größenordnung 2 in meinen Rechnungen.

Der unsaubere Verlauf ganz links und rechts im Bild dürfte ein Artefakt der DFT sein (da ich die Transformation nur mit einem kurzen Zeitausschnitt der Fehlerkurve durchgeführt habe, mal müsste sehr viele Perioden verwenden).

Ich würde dieses Ergebnis erst mal so stehen lassen, und allein aus den obigen zappeligen Kurven darauf schließen dass der gesamte Getriebefehler irgendwo kleiner 150" ist.


Was macht jetzt der uns alle interessierende Schneckenfehler ("periodische Fehler")?

Hier ist die Antwort:

Link zur Grafik: http://www.astroselbstbau.homepage.t-online.de/w48_period.jpg

Dieser Ausschnitt (5 Schneckenumdrehungen) ist typisch für alle Messungen. Hier wurde über je 8 Messpunkte der gleitende Mittelwert gebildet, deshalb ist die Auflösung der Darstellung größer als die Geberauflösung.
Man sieht: etwa 5 Inkremente Fehlerbreite, d.h. 23,5". Oder in der anderen Schreibweise: +/- 12" ... also GP-Niveau.

Nicht unbedingt sinusförmig, aber zumindest recht gut periodisch.

Übrigens hatte das Getriebe zunächst einen recht ruppigen Lauf der Schnecke. Von Hand gedreht war eine deutlich schwergängige Stelle auszumachen. Deshalb habe ich das Getriebe erst mal geläppt: eine Prise Aluminium-Oxid 9um, das Gute vom Spiegelschleifen, mit einem Teelöffel Vaseline verrührt, und in die Verzahnung geschmiert. Knirscht zunächst, rauscht dann, und quietscht zum Schluss. Aber dann (nach ca. 10 Radumdrehungen) lief die Schnecke völlig geschmeidig.

Zuvor hatte der Schneckenfehler einen ähnlichen Verlauf, wobei die Fehlerbreite ca. 45" war. Hat also was gebracht, aber der Fehler ist nicht um soviel kleiner geworden wie die Schnecke jetzt geschmeidiger läuft... offenbar ist der verbleibende Fehler nicht auf Rundlauf, sondern eher auf Steigungsfehler zurück zu führen.


Ja, aber jetzt mal ehrlich: wer von euch hätte gedacht dass so ein billiges Kremp-Getriebe diese Genauigkeit bringt? Ich jedenfalls nicht!

Damit kann's jedenfalls weitergehen was die Rädermanufaktur betrifft.

Viele Grüße
Martin
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Die Schnecken zum Schneckenrad

Hallo allerseits,

die Ankopplung des Führungsgetriebes an die Drehmaschine ist noch nicht fertig. Ein paar Zahnräder und deren Lagerung fehlen noch.

Also habe ich dieses Wochenende genutzt um schon mal die Schnecken anzufertigen. Passend zum Gewindebohrer ein M16 Gewinde mit 2mm Steigung. Die Schnecken bzw. Schneckenwellen sind natürlich am Stück hergestellt und in einer Aufspannung bearbeitet. Material ist ein Automatenstahl (9SMn28).

Die Schneckenwellen werden später in Gleitlagern laufen (Messing-Buchsen mit 10mm Bohrung, Radialspiel einstellbar über den Lagerbock). Zur axialen Einstellung dient eine Wellenmutter, entsprechend haben die Schneckenwellen ein M10x0,75 Gewinde.


Link zur Grafik: http://www.astroselbstbau.homepage.t-online.de/schnecken.jpg


Viele Grüße
Martin
 
Versuch 2: jetzt mit Führungsgetriebe

Hallo allerseits,

heute habe ich den Fertigungsaufbau mit Führungsgetriebe fertiggestellt, und auch gleich das RA-Rad für meine Montierung gefräst.

Will sagen: wenn es jetzt nicht passt werde ich keine weiteren Anläufe mehr unternehmen. Seit knapp 5 Monaten zieht sich die Sache bereits hin, Schmerzgrenze erreicht. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/crazy.gif" alt="" />


Also, das Rad soll ca. 170mm Durchmesser und 11mm Dicke haben, und 264 Zähne bekommen. Der Rohling besteht aus hochfestem Alu (7075 T6), bei Ebay in Scheibenform organisiert.

Link zur Grafik: http://www.astroselbstbau.homepage.t-online.de/wheel8.jpg



Leider hat das Rohmaterial 200mm Durchmesser und 22mm Dicke, es musste also gut 1kg hochfestes Alu zerspant werden.
<img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/krank.gif" alt="" />

Link zur Grafik: http://www.astroselbstbau.homepage.t-online.de/wheel9.jpg


Gegenüber "normalem" Alu ist die Bearbeitung schon deutlich schwerer, ohne Kühlschmiermittel läuft der Meißel sehr schnell heiß.

Ich habe übrigens Innen- und Außendurchmesser, sowie eine Stirnseite in einer Aufspannung auf der Planscheibe abgedreht. Guter Rundlauf kann ja nie schaden.


So, jetzt zum Fräsaufbau. Unterhalb des Rohlings befindet sich wie bereits berichtet das Kremp-Schneckengetriebe. Über mehrere Zahnräder mit einer Gesamtübersetzung von 2,64 wird dieses Führungsgetriebe synchronisiert mit der Drehspindel, und damit auch dem Gewindebohrer, angetrieben.


Link zur Grafik: http://www.astroselbstbau.homepage.t-online.de/hob10.jpg

Link zur Grafik: http://www.astroselbstbau.homepage.t-online.de/hob11.jpg


Hier war schon eine ziemliche Bastelei an der Drehmaschine erforderlich. Außer dem Übersetzungsfaktor muss auch der Abstand von Drehspindel und Schneckenwelle genau passen. Durch die recht lange Welle (450mm) vom Getriebekasten (links) zum Führungsgetriebe (rechts) ist es möglich beim Fräsen wenige mm zuzustellen, ohne dass etwas blockiert. Die Welle läuft dann leicht schief. Die Edellösung wären hier natürlich Kardangelenke.

Vorne unterhalb des Gewindebohrers und seitlich rechts bei 3 Uhr wird der Rohling von je einem Kugellager unterstützt, um die Steifigkeit der Radlagerung zu erhöhen.

Der Rohling bzw. dessen Lagereinheit wurde mit der Messuhr parallel zur Drehachse und in der Höhe ausgerichtet.


Die Fräserei ging also los. Zuerst mit minimaler Zustellung (<0,1) wurde geprüft dass die Zähne diesmal wirklich nach dem 1. Umlauf zusammenfallen. Das war natürlich perfekt erfüllt, dank dem Führungsgetriebe.

Im Gegensatz zur freilaufenden Methode habe ich hier von Anfang an nur sehr wenig zugestellt, um die Kräfte möglichst klein zu halten. 0,1mm, dann 0,06mm pro Umdrehung. Ab einer Tiefe von 1mm dann nur noch 0,04 alle 2 Umdrehungen.

Link zur Grafik: http://www.astroselbstbau.homepage.t-online.de/hob13.jpg


Link zur Grafik: http://www.astroselbstbau.homepage.t-online.de/hob12.jpg


Fast ständig habe ich eine grobe Bürste von hinten gegen den Gewindebohrer gedrückt, um Späne zu entfernen. Und immer wieder Schneidöl zugegeben.

Im Ablauf gibt es eigentlich keine Unterschiede zur Version ohne Führungsgetriebe. Was allerdings im weiteren Verlauf auffiel: der Rohling wurde recht warm. So stark war mir das bei den früheren Versuchen nicht aufgefallen. Ursache evtl. der fehlende Hinterschliff des G-Bohrers, und/oder einfach wegen des festeren Materials. Beim Drehen wurde der Meißel beim 7075 auch sehr viel heißer als bei Alu normaler Festigkeit.

Gegen Ende habe ich dann nur noch 0,01 zugestellt, und immer ein paar Umdrehungen laufen lassen.


Was kam jetzt raus:

Link zur Grafik: http://www.astroselbstbau.homepage.t-online.de/wheel10.jpg

Link zur Grafik: http://www.astroselbstbau.homepage.t-online.de/wheel11.jpg


Gemessen habe ich noch nicht.

Auf jeden Fall werde ich das Getriebe im endgültigen Aufbau intensiv einschleifen. Ich hoffe die Schnecke zu einer leichten Globoide hinzuschleifen, wo immer mehrere Zähne im Eingriff sind. Das sollte dann die jetzt sicher vorhandenen Zahn-zu-Zahn-Ungleichheiten verkleinern.


Link zur Grafik: http://www.astroselbstbau.homepage.t-online.de/worm10.jpg

Link zur Grafik: http://www.astroselbstbau.homepage.t-online.de/wheel13.jpg


Viele Grüße
Martin
 
Re: Geht also doch??

Hi ...

gnurps/tilt/overload <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/mauer.gif" alt="" /><img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/mauer.gif" alt="" /><img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/mauer.gif" alt="" />

mechanical items brain area deactivated from processing overload ...

Junx, wie wär's, wenn Ihr Zerspanungsgötter das mal in einen Bericht fassen würden, aufgegliedert und für alle verständlich? -> und dann ab unter die Berichte auf www.astronomie.de <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />

Wenn ich's recht verstehe wäre das nämlich wirklich was für's Selbermachen (lassen) - wenn richtig kapiert.

CS

J.
 
Re: Versuch 2: jetzt mit Führungsgetriebe

Hallo Martin

Und einmal mehr bleibt mir die Sprache ob deiner Selbstbauaktivitäten weg! Ich kann da nur den Hut ziehen - Respekt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />!

Konntest Du den Versatz aus dem ersten freilaufenden Versuch nun auf 0 reduzieren?

Wirst Du dein Schneckenrad hart-anodisieren? Losmandy hat seine 7075-er Schneckenräder angeblich auch special coated.

Mit welchem PE rechnest Du?

Ich bin absolut gespannt wie es weitergeht. - Weiterhin viel Erfolg.
 
Re: Versuch 2: jetzt mit Führungsgetriebe

Hallo Peter,

Danke für das Lob, aber ich will erst mal sehen wie groß die Fehler wirklich sind bevor ich die Methode als geeignet einstufe.

Einen Zahnversatz gab es diesmal definitiv nicht. Es war an der Überlappungsstelle keinerlei Ungleichmäßigkeit zu sehen. Mit dem Führungsgetriebe kann das auch kaum passieren.


Allerdings sind mir im Laufe der Fertigung einige Dinge aufgefallen, die die Genauigkeit potentiell verschlechtern:

- es kamen offenbar gelegentlich Späne zwischen die Unterstützungsrolle und den Rohling. Das sieht man an den Laufspuren, die die Rolle im Rohling hinterlassen hat.

- Es gab einen Bereich von ca. 45° bei jeder Radumdrehung, wo das Führungsgetriebe gequietscht hat. Vermutlich also eine Schwergängigkeit, die in diesem Bereich einen Teilungsfehler verursacht haben könnte

- die 450mm-Übertragungswelle könnte zu dünn gewählt sein. Hier war eine gewisse Drehfederwirkung zu spüren.

- Bei der Fertigung der Schnecken habe ich wohl einen Fehler gemacht: ich hätte den Gewindestahl so zustellen sollen dass sich immer das Spiel der Drehmaschinen-Leitspindel rausdrückt. Habe ich leider zu spät gemerkt, hier könnte ein unnötig großer Axial-Pendelfehler der Schnecke entstanden sein.

Deshalb ist deine Frage nach dem vermuteten PE schwer zu beantworten... sagen wir mal so: mein Minimalziel ist +/-12", wie bei der GP.


Oberflächenbehandeln will ich das Rad nicht. Davon habe ich auch keine Ahnung. Das würde ohnehin erst nach dem Einschleifen Sinn machen, und ob sich dann eine Oberfläche aufbringen lässt die wirklich überall konstante Schichtstärke hat?

Viele Grüße
Martin
PS: Dein Design ist prima, näheres folgt per PM
 
Re: Geht also doch??

Hi Jörg,

gnurps/tilt/overload <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/mauer.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/mauer.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/mauer.gif" alt="" />

mechanical items brain area deactivated from processing overload ...

DAS will ich von einem Berufskollegen aber nicht hören <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/neinnein.gif" alt="" />

Du weisst doch: Aus einem schlechten Elektriker kann immer noch ein wunderbarer Mechaniker werden <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/totlach2.gif" alt="" />


Viele Grüße
Martin
 
Re: Geht also doch??

Hallo Martin,
erst einmal mein Respekt für Deine Arbeit!
Sieht echt Klasse aus und hoffe das auch ein super Ergebnis der Lohn sein wird <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />
Die Genauigkeit der Fertigung hängt auch von der Genauigkeit der Drehbank ab. So wie ich sehe besitzt Du eine Optimum oder Quantum, richtig? Wie verhält es sich mit der Rundlaufgenauigkeit Deiner Maschiene?
Bei meiner Drehe made in China brauchte ich recht lange um sie wenigstens auf 1/150 zu bringen. Sie hat aber auch von Anfang an einige Probleme bereitet. Aber man kann von einer HBM 450 nicht das verlangen, was man von einer Optimum erwarten kann, bzw. zugesichert bekommt. Dafür ist die HBM 450 sie ja auch um den Faktor "2" preiswerten <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
Zum Läppen:
Meine Antriebe werde ich denmächst auch läppen, dazu werde ich eine Vorrichtung an der Drehe bauen. Wie machst Du es, auf der Drehbank oder anders? Eine weitere Frage, mit welcher Geschwindigkeit wird der Läppvorgang am besten durchgeführt? Meine untere Drehzahl liegt recht hoch, 120 ist derzeit die langsamste Umdrehung. Das wird aber demnächst noch abgeändert, ich denke da an eine schöne FPU-Steuerung und einen besseren Motor.

Gruß Bernd
 
Re: Geht also doch??

Hallo Bernd,

also meine Drehe ist eine HBM 250x400 <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
Über Ebay für 698 EUR (neu). Nix Optimum oder so, wäre viel zu teuer... wobei mir auch die Unterschiede nicht so ganz klar sind.

Rundlauf, na ja. Die Spindel bringt genau die spezifizierten 0,9/100, das 3-Backen-Futter so um die 2-3/100.

Ich versuche immer alle kritischen Stellen in einer Aufspannung zu fertigen oder nochmal zu überdrehen, dann passt das schon. Kritischer ist die Reitstock-Einstellung, hier muss ich wenn's genau werden soll eigentlich immer zuerst eine Präzisions-Welle einspannen und mit der Messuhr ausrichten.

Ein paar Tuning-Maßnahmen habe ich auch drangebastelt:
- Handrad an der Leitspindel. Keine Ahnung wie man ohne auskommen soll
- Späneabdeckung für die Leitspindel
- Plexiglas-Deckel als Augenschutz
- Elektrik verbessert: Not-Aus Taster, Signallampen, Erdungsanschlüsse eingebaut, die grottenschlechten China-Klemmen rausgeschmissen
- "Maschinenlampe" = Hand-Leuchtstofflampe
- Fräsaufsatz
- Halterungen und Zusatzgewinde für Zustellkontrolle mit der Messuhr am Support etc.

(bei den China-Drehen ist es wie bei China-Teleskopen -> Pimpen)


Die Schneckengetriebe würde ich nur im fertigen Aufbau läppen, also an der Monti angebaut. Es dürfte schwer sein außerhalb die Schnecke exakt in die gleiche Lage und Orientierung zu bekommen. Man braucht hier auch keine sonderlich hohe Drehzahl. Weiter oben (Gehauigkeitsmessung Kremp-Getriebe) hatte ich geschrieben dass dort ein paar Radumdrehungen ausreichend waren um eine große Verbesserung des "gefühlten" Schneckenlaufes zu erreichen.

Ich denke mit dem Monti-Antrieb im Schnellgang (32x oder so) oder einem extern drangebastelten Motor kann man innerhalb weniger Stunden das Einschleifen erledigen.


Viele Grüße
Martin
 
Re: Geht also doch??

Hallo Martin,
da habe ich mich wohl, schon wegen der Farbe des Supports, etwas "linken" lassen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />
Für den Preis hast Du aber wirklich ein Schnäppchen gemacht, meine HBM 450 hat neu 1000.- Euro gekostet.

Hier mal Deine Drehe:
HBM 250x400
Technische Daten der HBM 250 x 400 A
Maximaler Drehdurchmesser: 250 mm
Spitzenweite: 400 mm
Spindeldurchlass: 20 mm
Spindelaufnahme: MK 3
Drehzahlbereich: von 125 bis 2000 U/min
Vorschub: 0.1 - 0.2 mm/rev
Getriebestufen (9 Stück)
Maximale Drehstahlgröße: 14 x 14 mm
Gewindeschneiden: Metrisch: 0.4 - 2,75 mm ( 11 Arten )
Aufnahme Reitstock: MK 2
Motoranschluss : 220 Volt 550 Watt
Abmessungen: 1052 x 550 x 565 mm
Gewicht: ca. 115 Kg

Hier meine:
HBM 450 ]
Technische Daten der HBM 450 :
Spitzenweite: 400 mm
Drehdurchmesser: 250 mm
Drehdurchmesser über Support 150mm
Skaleneinteilung: Metrisch
Spindeldurchlass: 26 mm
Spindelaufnahme: MK 4
Gewindeschneiden Metrisch: ( 17 Stück) von 0,2 bis 3,5 mm
Zoll: ( 21 Stück ) vo 8 bis 56 TPI
Geschwindigkeitseinstellungen Getriebekasten:
( 3 ) von 0,06 bis 0,23 mm/r
Ausladung Reitstock: 50 mm
Aufnahme Reitstock: MK 3
Drehzahlen: ( 9 ) von 125 bis 1800 U/min
Gewicht: ca. 120 Kilogramm
Abmessungen: 105 x 47 x 34 cm
Motorleistung: 230 Volt 550 Watt
Lieferumfang:
- 3 Backenfutter( 125 mm. )
- 4 Backenfutter( 160 mm. ) einzelverstellbar
- feste Lünette
- mitlaufende Lünette
- Aufspannplatte
- 4 Seiten Drehstahlhalter
- Spindelabdeckung
- Längsvorschub
- Quervorschub!!
- Set Wechselräder
- Links / Rechts lauf
- Feste Spitzen

Ich denke das es den Ein oder Anderen auch interessiert mit welchen Maschinen gearbeitet wird.
Nix Optimum oder so, wäre viel zu teuer... wobei mir auch die Unterschiede nicht so ganz klar sind.
Der Unterschied, HBM garantiert NICHTS in Richtung Genauigkeit! Bei der Optimum wird sie angegeben (1/100). Die Quantum ist etwas ungenauer wie die Optimum, dass ist der Unterschied. Hatte mich vor dem Kauf mächtig schlau gemacht, die Optimum ist schon eine sehr gute Drehe. Aber der Preis.... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Für mich war die Grundausstattung der Ausschlag die HBM 450 zu kaufen. War halt alles dabei was man so braucht.

Zum Läppen:
Die Schneckengetriebe würde ich nur im fertigen Aufbau läppen, also an der Monti angebaut.
genau das war auch meine Überlegung, dies ist sicher die einfachste Methode die Getriebe einzuschleifen. Sicher ist auch, das Läppen würde nicht unbedingt "viel" bringen, ich denke da an max. +/-0,3". Deshalb, die Nachführung würde sicher viel "geschmeidiger" laufen, also durchaus Lohnenswert den Aufwand zu betreiben.
Meine Räder sind aus Rotguß, die Schnecke aus Edelstahl. Da fragt sich nur, wie gut wird gleichzeitig die Schnecke sauber eingeschliffen? Zum Einschleifen würde ich Ventilschleifpaste benutzen, ich denke das sollte auch wunderbar funktionieren.
Ich werde mal berichten wenn ich mein Aufbau fertig habe, Ergebnisse werden natürlich auch gepostet.

Was mich wirklich interessiert, welche Genauigkeit bei Deinen Antrieben erreicht wird. Denn wünschen würde ich Dir +/-12" Gesamtfehler. Aber das wird erst die Fehlerbestimmung am Stern zeigen, da müssen wir wohl alle noch etwas warten.

Gruß Bernd

PS: Die Konstruktion Deiner Montierung ist wirklich genial, da habe ich mir schon was abgeschaut <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> Ein Freund und ich konstruieren auch eine Montie. Die bekommt aber Schneckenantriebe von Richard Gierlnger, die 130er <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
Ist aber bis jetzt noch in der Konstruktion und in der Machbarkeitsstudie. Hierzu stehen dann aber größere Drehbänke und eine FP-4 zur Verfügung. Mal sehen was dabei rauskommt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/ooo.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />
 
Re: Versuch 2: jetzt mit Führungsgetriebe

Hi Martin,


siehst du, ich habe dann wohl doch den Nagel auf den Kopf getroffen:

DU BIST EIN FREAK <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />.

Sieht ja echt klasse aus, ich hoffe, das ich das Endprodukt mal demnächst auf´m Peterberg begutachten darf <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/augenruppel.gif" alt="" />.

Aber es geht ja erst mal wieder auf Vollmond zu <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/mauer.gif" alt="" />.
 
Re: Versuch 2: jetzt mit Führungsgetriebe

Hallo Martin,

sag mal Du bist doch bestimmt von Beruf Werkzeugmacher,Dreher und Fräser oder?

Aufjedenfall mal Hut ab da hast Du einen guten Durchblick!

Jetz sag blos nicht das Du Dir das ganze wissen nebenbei angeeignet hast.
Sonst bekomm ich hier die Krise als Mechaniker müßte ichs ja wissen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Freu mich auch ewich drauf bei euch auf´n Peterberg spechteln zukommen.
Typisch:Jetz wird das Wetter besser und genau dann wie Spica auch schon sagte geht es auf Vollmond zu. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/augenruppel.gif" alt="" />

Letzter Zeit haben Wir aber auch gar kein Glück mit Spechteln.

In voller Hoffnung auf baltigen CS
Klaus
 
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