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DerLinguist

Neues Mitglied
Hallo erst einmal,habe mich hier angemeldet weil ich einfach seit einer Woche am verzweifeln bin was das Thema Teleskop angeht.

Habe mich seit 3 Monaten wieder damit beschäftig und rausgefunden das mein Tchibo Teleskop von 1990 doch in die Jahre gekommen ist,also soll ein neues her.

Aber jetzt die große frage, welches und so machte ich mich auf die suche in die Weiten den Internets.
Am anfang war es ein Skywatcher 114/900 dann ein Megastar 150/1400 (von dem ich nichts gutes gelesen habe)
jetzt hab ich meine Augen auf ein Skywatcher 130/650mm mit Parabolspiegel EQ-2 aber da schreckt mich die Montierung ab.
Dann noch das SkyWatcher Heritage 130P/65, was wieder ein ganz anderes Gerät ist.

Ich möchte einfach ein gutes Einsteiger Teleskop für unter 200 bei dem ich schon die Planeten und ein wenig DeepSky beobachten kann.
Was habt ihr für Idden oder Tipps was für mich in diesem Bereich das beste wäre.

Schon einmal vielen Dank und einen lieben Gruß Mario
 
Hallo Mario,

Erst einmal Herzlich Willkommen im Forum,

Du hast schon genannt was Du gerne beobachten möchtest und wie Dein Budget ist. Interessant wäre noch folgendes:

- Hast Du einen Garten oder Balkon zur Verfügung?
- Wohnst Du eher in einer dunklen Gegen oder in der Stadt
- Wie mobil bist Du (Auto zum Transport - vermutlich nicht als Junior-Mitglied)
- Müßtest Du ein Teleskop erst mal mehrere Stockwerke nach unten schleppen, oder hast Du es einfacher?

Bei den 200EUR Teleskopen kenne ich mich nicht aus, aber du "erhöhst" Dein Budget schon mal wenn Du auch gebrauchte Ware (siehe hier im Forum unter "Biete") in Betracht ziehst.

LG
Dirk
 
Hallo Mario,

wilkommen im Forum :)

200 Euro ist sehr knapp bemessen, wenn Du was "Neues" suchst. Für den Preis gibt es kein wirklich prickelndes Komplettangebot auf dem Markt.

Bist "bastelbegabt"? Eventuell würde es ja reichen, Deinem alten "Tschiboscope" Rohrschellen zu spendieren und es auf eine gebrauchte EQ3 zu setzen? Und eventuell die alten Okulare gegen bessere (gebraucht) zu wechseln?

Unter EQ3 (die bekommst auf Anfrage bei den Händlern auch solo, oder eben gebraucht über das Board), würde ich nicht gehen. Die Montierung ist die Basis, die Dein Teleskop wackel- und schwingungsarm tragen muß. Eine Alternative wäre noch die CG4, die kostet neu um die 130 Euro. Da drauf kannst für visuell einen 4-6" Newton f=5 setzen und wirst für lange Zeit viel Spaß beim Beobachten haben...

Ich kann gut verstehen, daß Du nicht viel Geld ausgeben möchtest, aber Qualität hat eben ihren Preis...

CS
Fee
 
Also ich bin mit einem Auto ausgerüstet (das mit dem Junior Mitglied muss ich ändern) habe auch die Möglichkeit das ganze auf einem Balkon zu stellen und ich wohne in der Nähe des Pfälzer Waldes da sind einige Standpunkte perfekt für Beobachtungen.

Nur wie ich jetzt schon gelesen habe ist unter 200 Euro kaum was zu
Empfehlen, aber da muss es doch zumindest ein gutes Gerät geben das für den Einstieg gut geeignet ist. Mit dem man auch unter 200 Euro viel spaß hat den Nachthimmel zu erkunden.

Danke und Gruß Mario
 
Hallo Mario,

mein erstes Teleskop war ein Bresser Messier N-130. Ein 130er Newton mit 1000mm Brennweite und einer äquatorialen Montierung. So ohne allen SchnickSchnack. Was mir aber sehr gut gefallen hat, war zum Beispiel der erste Blick auf den Saturn oder die ersten großen Kugelsternhaufen oder offenen Sternhaufen z.B. im Perseus!! Gerade unter guten Bedingungen macht dieses Teleskop schon Spaß. Aber in der Größenordnung bekommst du da auch nur mit viel Glück was um 250 €.

Ich bin zwar kein Fan von Dobsons, da ich von vornherein auch immer den Gedanken hatte, das gesehene auch fotografieren zu wollen (k.o. für Dobson), aber wie wäre es denn mit einem 150/1200er Dobson? Gerade am Planeten müsste der doch eine recht gute Figur machen...

Oder wie Fee schon geschrieben hat, einfach mal hier im Board nach gebrauchten Teilen ausschau halten!

CS Markus



 
Hallo Mario,

die Bezeichnung "Junior Mitglied" vergibt die Foren-Software automatisch auf Grund der Anzahl der Beiträge. Daraus kann man nicht auf das Alter des Users schließen (passiert aber leider schon mal). Steigt die Anzahl der Beiträge, ändert sich auch die Bezeichnung.

Zurück zu deiner Frage: ich würde dir auch einen 150/1200er Dobson empfehlen. Der passt in der Grundausstattung auch in dein Budget, ist transportabel (2 Teile) und schnell aufgestellt.

Beispiele: hier und hier.

Wenn es eher was parallaktisch montiertes sein soll wäre z.B. dieses Angebot brauchbar, da die Montierung nicht ganz so wacklig ist, wie bei den anderen Angeboten: hier.

Bei beiden Angeboten sind Plössl Okulare dabei, die bei diesen Teleskopen auch eine ausreichende Abbildungsqualität liefern.
Bei allen Händlern gibt es ähnliche Angebote. Bei parallaktischer Montierung, hast du ja sicher schon festgestellt, ist es nur etwas schwerer ein Angebot mit brauchbarem Untersatz zu finden. Zur Not kann dir der Händler aber auch bestimmt ein Angebot mit der Montierung deiner Wahl zusammenstellen. Einfach mal anfragen.
Beim Dobson bekommst du natürlich deutlich mehr Öffnung, und damit Details in der Abbildung, für das gleiche Geld.



Viele Grüße
Chris
 
Hi!

Zum Reinschnuppern kenne ich zwei Teleskope aus eigener Erfahrung, die meiner Meinung nach zumindest mal ihr Geld wert sind - will sagen, dass du sie nicht frustriert in die Ecke stellst, weil die Mechanik Schrott ist (falls sie Schrott ist, ist's ein Garantiefall und nicht broken by design). Aber beide haben nur rund 7cm Öffnung, zeigen also nicht allzuviel am Himmel, bzw. man muss wissen, was geht. Falls du beim Hobby bleibst, ist früher oder später was größeres dran.

Und zu beiden findest du mit der Forensuche genügend Threads, die dir die Nachteile aufzählen...

Variante 1: FirstScope 76/300 - ein Mini-Dobson, den es als Celestron FirstScope, Skywatcher Heritage und vielleicht noch unter anderen Labeln gibt. Celestron hat die bessere Anleitung und Skywatcher wohl die besseren Okulare. Das Teleskop ist bis ca. 70fache Vergrößerung nett und somit vor allem für ausgedehnte Objekte geeignet (offene Sternhaufen, Milchstraße abfahren), beim Planet geht natürlich weniger. Nachteil: Du benötigst etwas, wo du das Teleskop drauf stellen kannst. Ich betrachte das Gerät gerne als vergleichbar mit einem Fernglas mit der Option auf höhere Vergrößerungen. Das von dir erwähnte 130er Heritage ist ähnlich, zeigt aber mehr - die Forumssuche dürfte einige Ergebnisse bringen, ich hab noch nie durch eins durchgeschaut.

Variante 2: Celestron AstroMaster 70AZ, ein langer 70/900-Refraktor auf azimutaler Montierung (Videoneiger) - nicht mit dem 70EQ verwechseln, der sitzt auf einer unterdimensionierten Montierung und wackelt. Das Gerät ist ruckzuck aufgebaut, allerdings brauchst du dann noch einen Stuhl zum bequem beobachten und erreichst die Objekte ganz im Zenit nicht. Wegen der langen Brennweite gehen allerdings keine großen Gesichtsfelder, dafür ist er an Mond, Planeten und Doppelsternen nicht schlecht - also die typischen Ziele, um mal ins Hobby reinzuschnuppern und auch mit kleiner Öffnung was zu sehen. Bei ca. 120x-140x ist Schluss.

Kleine Vorwarnung zum 70AZ: Das Teleskop war im letzten Jahr Teil des Astronomie-Startpakets, das Baader Planetarium (Teleskop), Astronomie.de (Kurs/Einführungsskript), Redshift (Planetariumssoftware) und Kosmos (Himmelsjahr) auf die Beine gestellt haben; ich hatte den begleitenden Onlinekurs (als PDF und Video) dazu erstellt. Von daher bin ich vielleicht etwas voreingenommen, was das Gerät angeht... Das Paket gibt's immer noch (http://astronomie-startpaket.de/), zurzeit für 145 Euro. Ich verdiene aber nichts mehr dran ;)

Wenn du die Forensuche nach Startpaket bemühst, wirst du einiges an Kritik finden, einfach mal durchlesen - trotzdem kenne ich mittlerweile einige Leute, die mit dem Teleskop ihren Spaß haben, gerade weil es sofort einsatzbereit ist. Sinnvolle Ergänzung wäre noch ein 32mm-Plössl-Okular, das passt auch noch in dein 200-Euro-Budget. Ob sich das für dich lohnt, hängt von deinen Vorkenntnissen ab.

Bei beiden Varianten hast du aber nur je 7cm Öffnung - ich rate gerne zur größten bezahlbaren und transportablen Lösung, weil man damit mehr sieht. Um kleinere Teleskope schätzen zu können, sollte man etwas Beobachtungserfahrung haben. Aber wie gesagt: Gerade Mond, Venus, Jupiter, Saturn, zahlreiche Doppelsterne und Doppelsternhaufen gehen mit den beiden Geräten schon ganz gut.

Auch das "Lidl" Skylux (von Meade/Bresser) wird immer wieder gelobt, ich hab aber noch keins in der Hand gehabt und habe gehört, dass die mechanisch Qualität wohl über die Jahre nachgelassen hat. Mit der parallaktischen Montierung ist der Aufbau schon etwas aufwendiger und dauert etwas länger.

Aber wie gesagt: Auf Dauer wird keins dieser Teleskope dein einziges bleiben, wenn du beim Hobby bleibst, und alle haben ihre Schwächen (vor allem die kleine Öffnung) - aber zumindest ist bei diesen Geräten die Montierung brauchbar. Eine komplette Ausstattung, die du über Jahre hinweg benutzen wirst, ist unter 500 nicht machbar - und das ist dann der berühmte 8"-Dobson mit kleinem Okularsatz, Rotlicht und bissel anderem Zubehör.

Die andere Alternative bei dem Budget ist der Besuch bzw. Beitritt zur nächsten Volkssternwarte/Astroverein: http://www.astronomie.de/gad/ Da kriegst du das meiste für dein Geld.

Gruß,
Alex
 
Von Meade/Bresser gibt´s doch auch immer mal wieder "Ausstellungsstücke" und ehe ich mir einen 70/900 kaufen würde, wäre der hier http://www.meadeshop.de/item.php5?lang=de&id=4790900001 schon eher meine pers. Wahl.

Auf der Montierung hatte ich meinen 130/1000er Newton und an der Gegengewichtstange hatte ich einen Kugelkopf um meine DSLR daran zu befestigen, zusammen mit einem Fadenkreuzokular waren auch schon erste Fotos OHNE Strichspuren machbar! Und so die MON-1 ist zwar die kleinste bei Bresser/Meade, aber das Wackeln hält sich in Grenzen! Wobei da dein Budget aber auch knapp überschritten wird..

Gruß

Markus
 
Moin Alex!

> Celestron AstroMaster 70AZ, ein langer 70/900-Refraktor auf azimutaler Montierung (Videoneiger)

Geht das schon wieder los, daß Du diesen Celestron-Plastikschrott empfiehlst?! Ich denk', das Thema hatten wir schon (mehrfach)!
 
Hallo!
Auch auf die Gefahr hin, dass ich ebenfalls Prügel für meine Empfehlung bekomme, will ich dich dennoch an meinen Erfahrungen teilhaben lassen.
Ich habe als zweit und schnellspechtel Teleskop ein 130/650 schiebe Dobson gekauft. Es ist sicher kein Überteleskop, aber das Preisleistungsverhältnis stimmt meiner Meinung nach.
Die Vorteile:
1.Kompaktheit. Es ist enorm Handlich und durch die SChiebemechanik super zu verstauen.
2. Dobson: Dadurch entfällt langwieriges Aufbauen. Selbst wenn der Himmel mal mit Wolken droht, kann man es schnell mal auspacken und den Himmel geniessen.
Ich habe es bisher wesentlich öfter genutzt als mein 10" auf der EQ6 weil ich in der Stadt im 4. Stock wohne und ein spechtelabend dadurch gut geplant sein muss.

Edit: Preis ist 150 euro
Über die Qualität des Spiegels kann ich nich viel sagen, da mir da die Erfahrung fehlt, aber ich konnte mit ihm vor ein paar Tagen am Jupiter den fleck erkennen.
3. Der Leuchtpunktsucher ist echt super, mit dem Ding finde ich alles schnell am Himmel. Viel besser als die Minisucher an so manchem anderen Teleskop

Zu den Nachteilen:
1.Ein Newton muss sowieso justiert werden, bei diesem ist es nicht anders. Vor jedem Spechteleinsatz überprüfe ich die Justage. Dadurch dass es ein Schiebedobson ist tut dies auch not. Vor allem den Fangspiegel nochmal richtig einstellen.
2.Der Okularauszug wird durch Schrauben verlängert. Die Verschraubung is ziemlich wackelig. Bei einem Schwere zoomokular wo man vielleicht noch mit Digiklemme eine Kamera montiert hat er Spiel.
3. Barlow kann ich bei meinem Zoomokular nicht verwenden, da einfach nicht genug herrausgeschoben werden kann um noch in den Fokus zu gelangen.
4. Die Okulare die beigelegt sind, sind mit dem Schnellen Öffnungsverhältnis überfordert. Zum Rand hin werden aus den Sternen schnell mal Eier.

Wenn du dich also für dieses Teleskop entscheidest solltest du dir auch ein Justierlaser dazu kaufen.
Trotz der Nachteile hab ich sehr viel Spaß mit dem Teil und wenn ich mir überlege, dass einige Okulare mehr gekostet haben als das ganze Teleskop fällt mein Fazit positiv aus.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Mario und alle anderen,

ich habe das AstroMaster 90AZ (ähnlich 70AZ) und ich muss sagen in dieser Zusammenstellung würde ich es niemand empfehlen.

Die azimutale Montierung ist wirklich nicht geeignet und ein Anfänger ärgert sich damit. Es ist keine Feinverstellung möglich und mit der Rutschkupplung rührt man nur die Luft um.

Das Teleskop an sich ist gar nicht so schlecht, vor allem für Mond und Planeten wegen des großen Öffnungsverhältnisses.

Aber mit dem 70AZ wird man wenig Deep Sky machen können unter normalen Himmel. Die 90iger Öffnung geht für die hellsten Objekte.

CS
Markus
 
Zitat von winnie:
Geht das schon wieder los, daß Du diesen Celestron-Plastikschrott empfiehlst?! Ich denk', das Thema hatten wir schon (mehrfach)!
Ja, und unter 200 (oder gar 100) Euro fallen mir auch keine Alternativen ein - oder nur welche, die wirklich Plastikschrott sind (so viel Plastik ist da nämlich gar nicht dran). Ihr habt mich immer noch nicht überzeugt, dass ich mit den Geräten nichts sehen kann, auch wenn ich auf die Suchfunktion verwiesen hab ;) Ich kenne viele Geräte, die mehr kosten und weniger taugen. Wenn's ein Komplett-Teleskop für den Preis von ein bis zwei guten Okularen sein soll, das Budget fix ist und ein Astroverein auch keine Alternativ wäre, bliebe sonst nur der Rat, es bleiben zu lassen - und da sind die Geräte allemal besser.

=> Markus: Den 90AZ würde ich auch nicht unbedingt empfehlen - wohl zu schwer für die Montierung, und mehr als doppelt so teuer. Einen 90/1000 hab ich normalerweise auf einer Vixen Superpolaris, was eine ganz andere Klasse ist.

Gruß,
Alex
 
Markus (Mac_gc) hat doch geschrieben, dass der den 90AZ nicht empfehlen würde und falls du meine Empfehlung meinen solltest, kann ich dir versichern, dass die Montierung meinen 130er Newton schon getragen hat, und der 90/900 Refraktor sogar noch leichter sein sollte...

MfG Markus
 
hallo,

viel Licht um wenig Geld gibts mit dem 114/900 Newton Klassiker, z.B. auf EQ2. Nicht das Stabilste, schon klar, aber für das Budget das meiste Licht (fast 3x soviel wie der 70mm Refraktor) und die grösste Auflösung. Der Kugelspiegel ist genau herstellbar und arbeitet bei der Brennweite beugungsbegrenzt. Auch gebraucht erhältlich.

lg Tommy
 
Nochmals: Gebrauchtmarkt! In der Regel gehen gebrauchte Dinge für ca. 50-60% des Neupreises hier über den Tisch, d.h. Deine 200EUR entsprechen zumindest 350EUR neu. Dafür gibt es ggf. einen 8" Dobson, sicher aber einen 6" Dobson mit Okularen (wenn auch erst mal einfacheren).

Nur mal a x-beliebiges Beispiel (das ist keine Empfehlung, da ich das Angebot nicht selber kenne, aber es zeigt mal was an Preisen geht). http://forum.astronomie.de/phpapps/...howflat/Number/751454/gonew/1/8_Dobson#UNREAD


Und noch einer für 200EUR: http://forum.astronomie.de/phpapps/...lat/Number/752225/gonew/1/GSO_8_Dobson#UNREAD

CS
Dirk
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von Sodiac:
Markus (Mac_gc) hat doch geschrieben, dass der den 90AZ nicht empfehlen würde und falls du meine Empfehlung meinen solltest, kann ich dir versichern, dass die Montierung meinen 130er Newton schon getragen hat, und der 90/900 Refraktor sogar noch leichter sein sollte...

MfG Markus
Hi!

Mit dem 90AZ sind wir auf einer Linie (besser nicht kaufen), und ich hab nur den Listenpreis betrachtet. Ich kann schlecht sagen, kauf XY, aber nur für maximal den halben Listenpreis:-)

Bei Schnäppchen- und Gebrauchtgeräten ist was günstiger - dein Link liegt ja regulär auch bei 329 Euro, da geht schon mehr.

=> Jörg: Die Kson-Dobsons sind recht neu am Markt. Ich hab noch keinen Erfahrungsbericht davon gelesen, auch wenn sie recht interessant klingen. Keine Daten, keine Ahnung.

Gruß,
Alex
 
Hallo Alex,

sorry, ich hab mich vorhin wahrscheinlich nicht richtig ausgedrückt ;)

Die beiden Refraktoren (70 und 90 von Celestron) finde ich gar nicht so schlecht, man kann gut damit beobachten. Was mich extrem gestört hat war die azimutale Montierung, egal welche der beiden Größen man darauf setzt.

Diese Montierungen schrecken Anfänger einfach nur ab, ich hab es damals halt auch nicht besser gewusst und hab mir gedacht da wird ein Kurs mit gemacht und nimmste halt ne Nummer größer.

Aber der Drehpunkt ist nicht im Schwerpunkt und das ist super schwer zu bedienen bei so einem langen Teleskop. Vorallem weil sich die Rutschkupplung wie meine Schraubzwingen in der Werkstatt anfühlt.

Ich hab den 90iger jetzt auf ner N-EQ3 und ich komme gut damit zurecht. Die azimutale Monti trägt jetzt mein Fernglas, das passt da wesentlich besser drauf.

Jetzt haben wir Mario bestimmt ordentlich verwirrt :blush:

CS
MaRKus

 
Hallo Mario,

Zitat von DerLinguist:
Also ich bin mit einem Auto ausgerüstet (das mit dem Junior Mitglied muss ich ändern) habe auch die Möglichkeit das ganze auf einem Balkon zu stellen und ich wohne in der Nähe des Pfälzer Waldes da sind einige Standpunkte perfekt für Beobachtungen.

Na dann ist die Sache doch recht einfach. Komm mit uns mit und schau erstmal, was wie wo welches Teleskop kann und was es kosten wird.

Wir, die Astrogruppe Pfalz sollten doch ganz in Deiner nähe hocken. Kommenden Freitag findet, so Petrus will, unser nächstes Treffen statt. wir pflegen aber auch eine Partnerschaft mit dem Arbeitskreis Astronomie vom Naturkundemuseum Bad Dürkheim, die ebenfalls monatlich Beobachtungsabende anbieten. Auch da sind wir regelmäßig vertreten.

Mehr dazu findest Du hier:
http://www.astrogruppe-pfalz.de
 
Ich denke die ganze Zeit ernsthaft über ein SkyWatcher Heritage 130P/650 nach.
Aus dem grund das es schnell rausgeholt werden kann und es doch schon eine große öffnung hat für den preis.
nachteile gibt es sicherlich genauso viele aber ich denke einfach das es vielleicht genau das richtige ist für den Einstieg und diese Preisklasse.
 
Bei dem SkyWatcher Heritage 130P/650 kommt es wirklich nur darauf an ob man Glück hat und einen guten Spiegel erwischt, dann soll man sogar sehr viel spaß mit dem Gerät haben
Aber ich als Anfänge würde es nicht merken ob der Spielen schlecht oder gut ist.
 
Hallo Mario,
Der Test ist doch ziemlich objektiv gehalten. Er spiegelt im großen ganzen meine Erfahrungen wieder, ich hatte dazu ja schon was geschrieben. Bisher war ich bei meinem Hauptspiegel zufrieden, auch bei 130 facher Vergrößerung, vielleicht gibt es ja da eine gewisse Streuung in der Produktion, vielleicht fehlt mir auch das Auge um die Defizite zu erkennen.Wer das super high End Gerät für diesen Preis erwartet is selber schuld.

Meine Frage an dich ist folgende:
Findest du das Gerät schlecht oder findest du das Preis/Leistungsverhältnis unzureichend?

Gruß Deadlock
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ich finde das Gerät nicht schlecht ich finde es hat viele Vorteile und für meine Erwartungen auch nicht schlecht.
Denn ich will ja erst einmal in das Thema reinschnuppern und so würde ich mir jetzt ein riesen Gerät kaufen für 300 euro und dann steht es in einem halben oder einem Jahr in der Ecke und ich Ärger mich.

deshalb sehe ich beim SkyWatcher Heritage 130P/650 meine vorteile ich kann entspannt den Himmel beobachten kann es auch mal auf meine Wandertouren mitnehmen usw

klar für 150 € erwarte ich kein top Produnkt aber zumindest eines das mir den Weg in die Astronomie öffnet und mir denk ich mal ein wenig spaß bereitet.
 
Ich würde es begrüßen, dass wenn du tatsächlich diese Teleskop kaufst, du nochmal deine Erfahrungen hier im Forum schilderst.
 
Ich schlafe nocheinmal eine Nacht drüber (was ich schon seit einer Woche jeden Abend sage) und morgen treffe ich die entscheidung.
Ich denke für den Einstieg und öfters mal in den Nachthimmel schauen ist dieses Teleskop keine schlechte wahl.

 
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