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Neues Mitglied
Hallo Allerseits!
Anlässlich der sächsischen Ornithologentagung
http://www.vso-internet.de/mitte.asp
vergangenes Wochenende in Bad Düben hatte mein Optiker Weiss den Zeiss-Musterkoffer mit allen möglichen Ferngläsern im Geschäft. So war Gelegenheit, einmal das Zeiss Victory FL 10x42 mit meinem Canon 10x42L IS WP zu vergleichen.
Leider war es nicht möglich, am Sternhimmel zu testen. Am späten Nachmittag gegen den bedeckten Osthimmel beobachteten wir kahle Bäume, Dächer und Vögel.
Zur Optik bei ausgeschalteter Stabilisierung:
Ich kann eigentlich keinen Unterschied feststellen. Ein Star im Baumwipfel gegen eine sehr helle Wolke zeigte beim Victory etwas mehr Zeichnung im Gefieder als beim Canon. Das wäre mit einer geringfügig besseren Transmission bzw. Kontrastübertragung zu erklären. Herr Weiss glaubte, das Zeiss habe ein größeres Sehfeld. Ich konnte das nicht bestätigen. Nach den technischen Daten ist es umgekehrt. Auch die Sichtbarkeit des Sehfeldes mit Brille war bei beiden Geräten vergleichbar. Ein Ziegeldach füllte vollständig den Sichtbereich aus. Bildfeldebnung und Schärfe waren bei beiden Gläsern bis in die Ecken tadellos. Chromatische Fehler waren nicht zu bemerken. (Beim Victory 7x56 T und einer randscharfen Werbeschrift zeigten sich dagegen schon leichte Farbsäume.)
Zur Stabilisierung im Freihandbetrieb:
Wenn man dann beim Canon die Stabilisierung zuschaltet, ist die Welt eine andere. Mit dem eingebauten Stativ nimmt die Erkennbarkeit von Details wesentlich zu. Nun müsste man das Victory zum Vergleich auf ein externes Stativ montieren. Das stand uns leider nicht zur Verfügung.
Zur Handhabung bei ausgeschalteter Stabilisierung:
Das Victory ist hier deutlich überlegen. Der klobige Körper des Canon lässt sich nicht besonders gut greifen. Da das Zeiss besser in der Hand liegt, kann man es – obwohl nur halb so schwer - ruhiger halten! Das war für mich schon beeindruckend. Die Fokussierung des Canon ist leichtgängiger, ansonsten ist sie bei beiden untadelig. Die Augenmuscheln des Zeiss sind wesentlich besser. Erstens machen sie mechanisch einen ordentlichen Eindruck. Sie lassen sich straff und mit deutlichen Rastpunkten herausdrehen, verformen sich nicht und haben am Ende keine Blende. Der dünne Hartgummi von Canon macht einen wenig dauerhaften Eindruck. Da die Victory-Augenmuscheln einen geringeren Durchmesser haben, kann ich ohne Brille konfliktfrei beobachten. Die großen Canon-Zylinder sind meiner Nase im Wege. Bei eingedrehten Augenmuscheln und mit Brille ist kaum ein Unterschied zu bemerken. Das große Sehfeld verleitet zum Pupillenschwenk, der bei beiden Gläsern zu Verschattungen führt. Mein Herr Weiss glaubte hier das Zeiss im Vorteil. Ich hatte zunächst auch den Eindruck, konnte das aber nach weiteren Experimenten nicht mehr nachvollziehen.
Der Kontrollblick durch Objektiv bzw. Okular bringt bei beiden Geräten keine Einschränkungen ans Licht. Pupillen sind kreisrund und zentriert. Der Einblick durch das Objektiv ist im vollen Querschnitt bis zum Okular möglich.
Mein Gesamteindruck:
Bezogen auf diese Beobachtungssituation ist für mich optisch kein Unterschied sichtbar, haptisch und ergonomisch fällt das Canon deutlich ab, die Stabilisierung mach das aber mehr als wett.
Der Eindruck von Optiker Weiss:
Das Canon ist 'auch ein recht schönes Glas'. Aber Zeiss ist eben dauerhafter und wertbeständiger und sieht halt besser aus.
Der Musterkoffer war voller schöner Ferngläser, bei denen man schon schwach werden könnte:
Wenn schon Zeiss, dann würde ich unstabilisiert eher ein 8x30 oder 8x32 nehmen. Im Vergleich zwischen Dialyt und Victory - jetzt allerdings im Ladengeschäft und durch die Schaufensterscheibe - waren die Unterschiede so marginal, dass ich wohl nicht das Geld für ein Victory ausgeben würde. (Wir hätten eben doch noch auf eine sternklare Nacht warten müssen!)
Auf das Zeiss 20x60 S mit mechanischer Stabilisierung war ich natürlich besonders gespannt. Zu meiner Verwunderung ist hier die Handhabung sehr gewöhnungsbedürftig. Die Stabi-Taste ist zwar schön groß und auch mit Handschuhen zu finden, hat aber einen merkwürdigen Stellweg und muss permanent gedrückt werden! Da Einstellrad und Stabi-Knopf im Objektivdrittel angeordnet sind, schien mir die Haltung nicht ganz problemlos. Man muss die Arme sehr weit abwinkeln, um das Glas zu führen. Das ist eine ziemlich unnatürliche Stellung, bei der ich nicht besonders ruhig bleiben konnte. So war zwar die Stabilisierung schön zu bemerken, allerdings konnten meine Wackler nicht ausgeglichen werden. Und die waren meines Erachtens nicht nur wegen der doppelten Vergrößerung so stark!
Unser gemeinsames Fazit:
Die Stabilisierung beim Zeiss 20x60 S ist wohl eher für das Stativ gedacht, um hier die restlichen mechanischen Schwingungen zu kompensieren!
Beim Canon 10x42 gab es in dieser Hinsicht in verschiedenen Foren Kritik, z. B. zur Anordnung des Stabiknopfes. Bei ihm habe ich gelernt, dass man etwas probieren muss, bis man auf die beste Bedienmethodik kommt. Ich fokussiere mit dem Zeigefinger der rechten Hand und schalte die Stabilisierung zielgenau mit dem Ringfinger der gleichen Hand zu, weil es sich so völlig problemlos ergibt. Sicherlich müsste man beim Zeiss 20x60 auch etwas üben. Da aber der Stabiknopf auf der linken Seite ist, der Fokusring rechts, kann man nur mit beiden Händen beobachten - auch auf dem Stativ.
Mich hat das Resultat des Vergleichs etwas überrascht. Ich war zuvor der Meinung, dass Zeiss schon besser ist als Canon und ich nur die richtige Stelle finden müsste. Optisch schienen mir die Gläser unter den Beobachtungsbedingungen gleichwertig. Möglicherweise würden Unterschiede unter kritischen Verhältnissen und auf einem Stativ deutlich. Wenn ich hingegen die Handhabung der beiden Stabigläser vergleiche, dann haben Canon u n d Zeiss Schwächen, wenn auch verschiedene. An das Canon habe ich mich inzwischen so gewöhnt, dass ich sie keineswegs als Einschränkungen empfinde. Ob es auch beim Zeiss-Stabi so wäre, würde ich bezweifeln (Vorsicht, Subjektivismus!).
Bleibt die Dauerhaftigkeit. Hier würde ich im Moment den Zeiss-Produkten den Vorrang geben. Das liegt aber an einem Effekt, den ich mit einiger Verunsicherung vor kurzem bei meinem Canon beobachtete: Sein Stabilisator gleicht nicht vorhandene Bewegungen aus!
Jetzt rede ich aber über einen Umstand, der dem normalen Nutzer und vor allem unter den Bedingungen unseres Vergleichstests niemals auffallen würde! Ich hatte das Canon im Wohnzimmer auf ein Stativ montiert und bei laufender Stabilisierung auf das Vogelhäuschen im Garten gerichtet. Bei absoluter Stille und garantiert Null Bewegung und Straßenverkehr hörte man Korrekturgeräusche der Stabilisierung und konnte die zugehörigen Bewegungen am Dach des Vogelhäuschens sehen! Kurze Geräusche korrellierten mit minimaler Bewegung der senkrechten Kanten des beobachteten Objekts.
Nun kann ich nicht sagen, ob dieser Effekt neu ist, oder schon von Anfang an da war. Ich hatte seiner Zeit anlässlich meines Vergleichs mit dem Canon 12x36 IS II
http://wwwm.htwk-leipzig.de/~m6bast/astro/canonis4.pdf
bei diesem im Freien Geräusche bemerkt, die beim Schwenken mit laufender Stabilisierung auftraten. Mein Händler, den ich darauf ansprach, konnte das nicht nachvollziehen. Für mich war es ein Grund, das geräuschfreie 10x42 zu nehmen. Die Problematik beim 10x42 ist mir erst langsam ins Bewusstsein gekommen, bis zu dem Tag mit dem Test auf dem Stativ. Wenn ich damit zum Canon-Service käme, würde der vermutlich nichts merken, schon wegen des Lärms im Großraumbüro. Eile wäre geboten, da Canon nur ein Jahr Garantie gibt.
Mein Gespräch mit dem Optiker Weiss hat mich nachdenklich gemacht. Ist es wirklich so wichtig, dass Ferngläser dank perfekter Qualität und rennomierter Marke nach dem Kauf noch Wertsteigerungen erfahren und 'ein Leben lang halten' oder steht die optimale Benutzbarkeit unter den gewünschten Einsatzbedingungen im Vordergrund – auch auf die Gefahr hin, dass man eines Tages ein neues kaufen muss? Wenn ich nachts mit meinem Hund und nur seinetwegen auf den Wiesen vor der Stadt unterwegs bin und dabei Zeit und Muße habe, mit einem 'eingebauten elektronischen Stativ' ungezwungen den Himmel zu betrachten, ist für mich persönlich die Frage entschieden.
Beste Grüße aus Leipzig
Klaus.
Anlässlich der sächsischen Ornithologentagung
http://www.vso-internet.de/mitte.asp
vergangenes Wochenende in Bad Düben hatte mein Optiker Weiss den Zeiss-Musterkoffer mit allen möglichen Ferngläsern im Geschäft. So war Gelegenheit, einmal das Zeiss Victory FL 10x42 mit meinem Canon 10x42L IS WP zu vergleichen.
Leider war es nicht möglich, am Sternhimmel zu testen. Am späten Nachmittag gegen den bedeckten Osthimmel beobachteten wir kahle Bäume, Dächer und Vögel.
Zur Optik bei ausgeschalteter Stabilisierung:
Ich kann eigentlich keinen Unterschied feststellen. Ein Star im Baumwipfel gegen eine sehr helle Wolke zeigte beim Victory etwas mehr Zeichnung im Gefieder als beim Canon. Das wäre mit einer geringfügig besseren Transmission bzw. Kontrastübertragung zu erklären. Herr Weiss glaubte, das Zeiss habe ein größeres Sehfeld. Ich konnte das nicht bestätigen. Nach den technischen Daten ist es umgekehrt. Auch die Sichtbarkeit des Sehfeldes mit Brille war bei beiden Geräten vergleichbar. Ein Ziegeldach füllte vollständig den Sichtbereich aus. Bildfeldebnung und Schärfe waren bei beiden Gläsern bis in die Ecken tadellos. Chromatische Fehler waren nicht zu bemerken. (Beim Victory 7x56 T und einer randscharfen Werbeschrift zeigten sich dagegen schon leichte Farbsäume.)
Zur Stabilisierung im Freihandbetrieb:
Wenn man dann beim Canon die Stabilisierung zuschaltet, ist die Welt eine andere. Mit dem eingebauten Stativ nimmt die Erkennbarkeit von Details wesentlich zu. Nun müsste man das Victory zum Vergleich auf ein externes Stativ montieren. Das stand uns leider nicht zur Verfügung.
Zur Handhabung bei ausgeschalteter Stabilisierung:
Das Victory ist hier deutlich überlegen. Der klobige Körper des Canon lässt sich nicht besonders gut greifen. Da das Zeiss besser in der Hand liegt, kann man es – obwohl nur halb so schwer - ruhiger halten! Das war für mich schon beeindruckend. Die Fokussierung des Canon ist leichtgängiger, ansonsten ist sie bei beiden untadelig. Die Augenmuscheln des Zeiss sind wesentlich besser. Erstens machen sie mechanisch einen ordentlichen Eindruck. Sie lassen sich straff und mit deutlichen Rastpunkten herausdrehen, verformen sich nicht und haben am Ende keine Blende. Der dünne Hartgummi von Canon macht einen wenig dauerhaften Eindruck. Da die Victory-Augenmuscheln einen geringeren Durchmesser haben, kann ich ohne Brille konfliktfrei beobachten. Die großen Canon-Zylinder sind meiner Nase im Wege. Bei eingedrehten Augenmuscheln und mit Brille ist kaum ein Unterschied zu bemerken. Das große Sehfeld verleitet zum Pupillenschwenk, der bei beiden Gläsern zu Verschattungen führt. Mein Herr Weiss glaubte hier das Zeiss im Vorteil. Ich hatte zunächst auch den Eindruck, konnte das aber nach weiteren Experimenten nicht mehr nachvollziehen.
Der Kontrollblick durch Objektiv bzw. Okular bringt bei beiden Geräten keine Einschränkungen ans Licht. Pupillen sind kreisrund und zentriert. Der Einblick durch das Objektiv ist im vollen Querschnitt bis zum Okular möglich.
Mein Gesamteindruck:
Bezogen auf diese Beobachtungssituation ist für mich optisch kein Unterschied sichtbar, haptisch und ergonomisch fällt das Canon deutlich ab, die Stabilisierung mach das aber mehr als wett.
Der Eindruck von Optiker Weiss:
Das Canon ist 'auch ein recht schönes Glas'. Aber Zeiss ist eben dauerhafter und wertbeständiger und sieht halt besser aus.
Der Musterkoffer war voller schöner Ferngläser, bei denen man schon schwach werden könnte:
Wenn schon Zeiss, dann würde ich unstabilisiert eher ein 8x30 oder 8x32 nehmen. Im Vergleich zwischen Dialyt und Victory - jetzt allerdings im Ladengeschäft und durch die Schaufensterscheibe - waren die Unterschiede so marginal, dass ich wohl nicht das Geld für ein Victory ausgeben würde. (Wir hätten eben doch noch auf eine sternklare Nacht warten müssen!)
Auf das Zeiss 20x60 S mit mechanischer Stabilisierung war ich natürlich besonders gespannt. Zu meiner Verwunderung ist hier die Handhabung sehr gewöhnungsbedürftig. Die Stabi-Taste ist zwar schön groß und auch mit Handschuhen zu finden, hat aber einen merkwürdigen Stellweg und muss permanent gedrückt werden! Da Einstellrad und Stabi-Knopf im Objektivdrittel angeordnet sind, schien mir die Haltung nicht ganz problemlos. Man muss die Arme sehr weit abwinkeln, um das Glas zu führen. Das ist eine ziemlich unnatürliche Stellung, bei der ich nicht besonders ruhig bleiben konnte. So war zwar die Stabilisierung schön zu bemerken, allerdings konnten meine Wackler nicht ausgeglichen werden. Und die waren meines Erachtens nicht nur wegen der doppelten Vergrößerung so stark!
Unser gemeinsames Fazit:
Die Stabilisierung beim Zeiss 20x60 S ist wohl eher für das Stativ gedacht, um hier die restlichen mechanischen Schwingungen zu kompensieren!
Beim Canon 10x42 gab es in dieser Hinsicht in verschiedenen Foren Kritik, z. B. zur Anordnung des Stabiknopfes. Bei ihm habe ich gelernt, dass man etwas probieren muss, bis man auf die beste Bedienmethodik kommt. Ich fokussiere mit dem Zeigefinger der rechten Hand und schalte die Stabilisierung zielgenau mit dem Ringfinger der gleichen Hand zu, weil es sich so völlig problemlos ergibt. Sicherlich müsste man beim Zeiss 20x60 auch etwas üben. Da aber der Stabiknopf auf der linken Seite ist, der Fokusring rechts, kann man nur mit beiden Händen beobachten - auch auf dem Stativ.
Mich hat das Resultat des Vergleichs etwas überrascht. Ich war zuvor der Meinung, dass Zeiss schon besser ist als Canon und ich nur die richtige Stelle finden müsste. Optisch schienen mir die Gläser unter den Beobachtungsbedingungen gleichwertig. Möglicherweise würden Unterschiede unter kritischen Verhältnissen und auf einem Stativ deutlich. Wenn ich hingegen die Handhabung der beiden Stabigläser vergleiche, dann haben Canon u n d Zeiss Schwächen, wenn auch verschiedene. An das Canon habe ich mich inzwischen so gewöhnt, dass ich sie keineswegs als Einschränkungen empfinde. Ob es auch beim Zeiss-Stabi so wäre, würde ich bezweifeln (Vorsicht, Subjektivismus!).
Bleibt die Dauerhaftigkeit. Hier würde ich im Moment den Zeiss-Produkten den Vorrang geben. Das liegt aber an einem Effekt, den ich mit einiger Verunsicherung vor kurzem bei meinem Canon beobachtete: Sein Stabilisator gleicht nicht vorhandene Bewegungen aus!
Jetzt rede ich aber über einen Umstand, der dem normalen Nutzer und vor allem unter den Bedingungen unseres Vergleichstests niemals auffallen würde! Ich hatte das Canon im Wohnzimmer auf ein Stativ montiert und bei laufender Stabilisierung auf das Vogelhäuschen im Garten gerichtet. Bei absoluter Stille und garantiert Null Bewegung und Straßenverkehr hörte man Korrekturgeräusche der Stabilisierung und konnte die zugehörigen Bewegungen am Dach des Vogelhäuschens sehen! Kurze Geräusche korrellierten mit minimaler Bewegung der senkrechten Kanten des beobachteten Objekts.
Nun kann ich nicht sagen, ob dieser Effekt neu ist, oder schon von Anfang an da war. Ich hatte seiner Zeit anlässlich meines Vergleichs mit dem Canon 12x36 IS II
http://wwwm.htwk-leipzig.de/~m6bast/astro/canonis4.pdf
bei diesem im Freien Geräusche bemerkt, die beim Schwenken mit laufender Stabilisierung auftraten. Mein Händler, den ich darauf ansprach, konnte das nicht nachvollziehen. Für mich war es ein Grund, das geräuschfreie 10x42 zu nehmen. Die Problematik beim 10x42 ist mir erst langsam ins Bewusstsein gekommen, bis zu dem Tag mit dem Test auf dem Stativ. Wenn ich damit zum Canon-Service käme, würde der vermutlich nichts merken, schon wegen des Lärms im Großraumbüro. Eile wäre geboten, da Canon nur ein Jahr Garantie gibt.
Mein Gespräch mit dem Optiker Weiss hat mich nachdenklich gemacht. Ist es wirklich so wichtig, dass Ferngläser dank perfekter Qualität und rennomierter Marke nach dem Kauf noch Wertsteigerungen erfahren und 'ein Leben lang halten' oder steht die optimale Benutzbarkeit unter den gewünschten Einsatzbedingungen im Vordergrund – auch auf die Gefahr hin, dass man eines Tages ein neues kaufen muss? Wenn ich nachts mit meinem Hund und nur seinetwegen auf den Wiesen vor der Stadt unterwegs bin und dabei Zeit und Muße habe, mit einem 'eingebauten elektronischen Stativ' ungezwungen den Himmel zu betrachten, ist für mich persönlich die Frage entschieden.
Beste Grüße aus Leipzig
Klaus.