Video erstellen

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Schnuller

Mitglied
Hallo Leute ,
evtl. der falsche platz hier .
ich möchte aus meinen .fits dateien eine video sequenz machen .
ist das überhaupt möglich ? muss man die dateien vorher alle stretchen und
dann zusammen fügen ? weis da irgendjemand bescheid ? für hilfe wäre ich sehr dankbar .

CS Dietmar
 
Man kann super einfach mit ffmpg im Prozess BLINK (solltest Du PI nutzen) Videos erstellen, also zum Beispiel den durchlaufenden Kometen… klappt super, und ist einfach.

Ansonsten wirst Du die Frames als PNG oder JPG abspeichern müssen und dann als Video (Photoshop z.B.) zum Video zusammenführen.

Viel Erfolg,
Ernie
 
Hallo Steffen ,
bin echt zu doof .
bekomme die fits dateien nicht in siril geladen . hab sie aber durchgehend nummeriert . 111(1) , 111(2) , 111(3).fits usw.
siril ist neuland für mich .

CS Dietmar
 
Hallo Dietmar,

Du musst die einzelnen FIT Dateien erstmal in Siril als Sequenz importieren.
Am einfachsten geht das, wenn die Dateien schon durchnummeriert sind und etwa das folgende Namens-Schema haben:
test_001.fit
test_002.fit
test_003.fit
Die Anzahl der Stellen der Nummerierung ist dabei egal, es geht auch z.B. test_00001.fit. Es sollte nur einheitlich sein.
Wenn Du dann mit dem Haus-Symbol-Knopf oben das Verzeichnis auswählst, in dem die Dateien liegen, dann kannst Du im "Sequenz"-Tab einfach auf "Suche Sequenzen" gehen, und es sollte eine Sequenz "test" erscheinen, mit der Du weiter arbeiten kannst.

Wenn die Dateien noch nicht so schön durchnummeriert sind, dann kannst Du sie entweder mit einem Massen-Umbenennungstool in diese Form bringen, oder Du kannst die Dateien in den "Umrechnung"-Tab ziehen und dort in eine Sequenz umwandeln. Da empfiehlt es sich aber, mit symbolischen Links zu arbeiten, weil sonst alle Dateien kopiert werden.

Falls die FITS Dateien übrigens noch linear sind, dann wird der direkte Export als Video sicher wenig Freude machen. Das Ergebnis wird natürlich zu dunkel, und farbkalibriert sind die Aufnahmen auch nicht.
Zur Farbkalibrierung kann man z.B. das erste Bild der Sequenz öffnen, es farbkalibrieren (z.B. mit photometrischer Farbkalibration) und wieder abspeichern. Dann kann man wieder die Sequenz laden und als neue Sequenz mit Normalisierung exportieren. Dann hat man schonmal eine farbkalibrierte Sequenz.

Die kann man dann laden, und stretchen. Sowohl der Histogramm-Stretch, als auch der GHS ("verallgemeinerte hyperbolische Streckungstransformation") kann auf die ganze Sequenz angewendet werden. Damit hat man schon eher etwas, was man als Video exportieren kann.

Hoffe, das hilft weiter.
Grüße und CS,
Steffen
 
Hallo Dietmar,

alles ist möglich, aber wahrscheinlich nicht alles mit einer Software. Nach dem "Vorstrechen" kannst Du die Sequenz auch als 16bit Tiff in DaVinci Resolve von Black Magic laden und dort das Streching verfeinern und auf die möglichen Veränderungen (Lichtverschmutzung, Dämmerung usw.) während der Bildsequenz anpassen. Mit After Effects geht das natürlich auch, aber das kostet halt, während man DaVinci halt auch ohne zu löhnen nutzen kann.
Problematisch könnte auch Flickern zwischen den Bildern sein. Dafür gibt es natürlich auch spezielle Plugins, aber auch die kosten wieder. Mit Virtual Dub und dem MSU Deflicker Plugin kann man diesen Fehler kostenlos, aber nur in 8bit ausbügeln. Wenn man den Schritt ganz ans Ende der Verarbeitung legt funktioniert das aber recht gut.


MfG

Rainmaker
 
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