Hallo Dietmar,
Du musst die einzelnen FIT Dateien erstmal in Siril als Sequenz importieren.
Am einfachsten geht das, wenn die Dateien schon durchnummeriert sind und etwa das folgende Namens-Schema haben:
test_001.fit
test_002.fit
test_003.fit
Die Anzahl der Stellen der Nummerierung ist dabei egal, es geht auch z.B. test_00001.fit. Es sollte nur einheitlich sein.
Wenn Du dann mit dem Haus-Symbol-Knopf oben das Verzeichnis auswählst, in dem die Dateien liegen, dann kannst Du im "Sequenz"-Tab einfach auf "Suche Sequenzen" gehen, und es sollte eine Sequenz "test" erscheinen, mit der Du weiter arbeiten kannst.
Wenn die Dateien noch nicht so schön durchnummeriert sind, dann kannst Du sie entweder mit einem Massen-Umbenennungstool in diese Form bringen, oder Du kannst die Dateien in den "Umrechnung"-Tab ziehen und dort in eine Sequenz umwandeln. Da empfiehlt es sich aber, mit symbolischen Links zu arbeiten, weil sonst alle Dateien kopiert werden.
Falls die FITS Dateien übrigens noch linear sind, dann wird der direkte Export als Video sicher wenig Freude machen. Das Ergebnis wird natürlich zu dunkel, und farbkalibriert sind die Aufnahmen auch nicht.
Zur Farbkalibrierung kann man z.B. das erste Bild der Sequenz öffnen, es farbkalibrieren (z.B. mit photometrischer Farbkalibration) und wieder abspeichern. Dann kann man wieder die Sequenz laden und als neue Sequenz mit Normalisierung exportieren. Dann hat man schonmal eine farbkalibrierte Sequenz.
Die kann man dann laden, und stretchen. Sowohl der Histogramm-Stretch, als auch der GHS ("verallgemeinerte hyperbolische Streckungstransformation") kann auf die ganze Sequenz angewendet werden. Damit hat man schon eher etwas, was man als Video exportieren kann.
Hoffe, das hilft weiter.
Grüße und CS,
Steffen