Visuelle Beobachtung vs Astrofotografie

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Hallo Peter,

dank dir. Ich finde auch das man so ganz gut erkennen kann wo abseits der Farbe noch Unterschiede sind. Wobei meine Astrofotos echt nicht toll sind :)

Grüße Dimi
 
Vielleicht sollte man noch anmerken, dass Sensoren auch mehr sehen als wie das menschliche Auge. Das so nebenbei.
Gruß, *entfernt*
 
Hallo Udo,

das kommt darauf an, welche „Disziplin“ des Sensors man jeweils betrachtet. Bei vielen trifft das zu, aber nicht uneingeschränkt. In punkto gleichzeitiger Wahrnehmung eines großen Dynamikbereichs in Echtzeit ist das Auge dem Chip beispielsweise immer noch haushoch überlegen. Das sieht man schön, wenn man Gegenlichtaufnahmen macht. Hier zeigt das Auge bedeutend mehr Abstufungen gleichzeitig, während der Sensor sich in aller Regel nur auf eine bestimmte „Helligkeit“ einstellen läßt. Andere Details werden entweder über- oder unterbelichtet.

P.S.: Schau dir mal das direkte Umfeld der Sonnenscheibe an, welche du zusammen mit der Sonne abfotografieren möchtest. Da wird es echt schwierig noch feinste Strukturen in Wolken daneben abzubilden. Das Auge ist dazu in der Lage.

Viele Grüße
Werner
 
Zuletzt bearbeitet:
Oder im H alpha, Oberflächen und Protuberanzen kann man super gleichzeitig beobachten, für die Fotografie muss man schon ein bissl arbeiten um Beides gleichermaßen auf ein Bild zu bekommen.

Auch Seeingeinflüsse kann der Auge-Hirn Komplex viel besser verarbeiten als ein Sensor.

LG
Olli
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben