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das kommt darauf an, welche „Disziplin“ des Sensors man jeweils betrachtet. Bei vielen trifft das zu, aber nicht uneingeschränkt. In punkto gleichzeitiger Wahrnehmung eines großen Dynamikbereichs in Echtzeit ist das Auge dem Chip beispielsweise immer noch haushoch überlegen. Das sieht man schön, wenn man Gegenlichtaufnahmen macht. Hier zeigt das Auge bedeutend mehr Abstufungen gleichzeitig, während der Sensor sich in aller Regel nur auf eine bestimmte „Helligkeit“ einstellen läßt. Andere Details werden entweder über- oder unterbelichtet.
P.S.: Schau dir mal das direkte Umfeld der Sonnenscheibe an, welche du zusammen mit der Sonne abfotografieren möchtest. Da wird es echt schwierig noch feinste Strukturen in Wolken daneben abzubilden. Das Auge ist dazu in der Lage.
Oder im H alpha, Oberflächen und Protuberanzen kann man super gleichzeitig beobachten, für die Fotografie muss man schon ein bissl arbeiten um Beides gleichermaßen auf ein Bild zu bekommen.
Auch Seeingeinflüsse kann der Auge-Hirn Komplex viel besser verarbeiten als ein Sensor.
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