praktikant
Aktives Mitglied
Hi,
ich hatte mal mit einem Tasco 114/500 Newton angefangen. Lag unterm Weihnachtsbaum und war sowas von grottenschlecht, es ist ein Wunder dass ich es nicht sofort aufgegeben habe mit der Astronomie. Vor Allem die Montierung ging überhaupt nicht. Die DEC Achse ließ sich nur in engen Grenzen verstellen, dadurch hab ich zwei Jahre nicht kapiert wie das mit der Deutschen Montierung überhaupt funktionieren soll. Justieren war auch nicht so einfach für einen 12 Jährigen, geschweige denn den Sch... den Berg rauf zu tragen.
Mit 14 habe ich mir dann vom Konfirmationsgeld ein ETX 90 der ersten Serie mit damals unglaublich teuren Vixen LV und Meade SWA Okularen gekauft. Unkomplizierte Gabelmontierung und recht gute Optik, aber aus heutiger Sicht riesige Geldverschwendung. Mit 14 bin ich auch dem Astronmieverein beigetreten bzw. da wurde dieser gegründet. Und da hab ich dann durch einen 80/1200er Vixen auf Mars schauen dürfen. Was für eine Offenbarung im Gegensatz zu meinen Geräten.
Und so schnell wird man Refraktorfan.
Später kamen dann große schwere Newtons und teure Apos bis hin zur aktuellen Ausrüstung.
Aus heutiger Sicht hätte man das damals schon wesentlich einfacher, billiger und besser haben können. Auch damals gab es schon 8 Zoll Dobsons und 4 Zoll FHs.
Leider gab es aber kein Forum, kein eBay und gesagt hat es mir auch keiner. Und im Vergleich: mit den 2000 DM für das ETX von 1998 und 200 DM für ein LV - was könnte man damit heute als Einsteiger anfangen?! Inflation hin oder her.
Zu der Spiegel/Linsen Diskussion gibts viele Meinungen, die Frage war ja aber nun welcher Refraktor für Planetenbeobachtung. Grundsätzlich kann man mit einem Refraktor Planeten beobachten und es gibt ja auch einige Mitglieder, die das sogar gegenüber anderen Bauweisen bevorzugen. Ich denke also der 2. Post dieses Threads ging schon ganz gut auf die Fragestellung ein.
Ich finde es aber auch nicht schlimm in der Diskussion ein wenig vom Thema abzukommen. So zeigt sich, dass die individuelle Prägung auf die eine oder andere Bauweise sehr deutlichen Einfluss auf die persönlichen Präferenzen hat und dass sich diese offensichtlich auch lange halten.
So scheint es auch einen Unterschied zu machen, ob man sich vor der Astronomie schon näher mit der Fotografie beschäftigt hat oder nicht. Ich erinnere mich, dass vor ein paar Jahren in einem ähnlichen Tread auch für den Einsteiger schon zur Videoastronomie geraten wurde, weil man mit elektronisch gepimpten Augen einfach mehr sieht. Das wollen aber nicht Alle.
Unser Hobby ist vielfältig und dass ist gut so will ich damit sagen.
cs Alex
ich hatte mal mit einem Tasco 114/500 Newton angefangen. Lag unterm Weihnachtsbaum und war sowas von grottenschlecht, es ist ein Wunder dass ich es nicht sofort aufgegeben habe mit der Astronomie. Vor Allem die Montierung ging überhaupt nicht. Die DEC Achse ließ sich nur in engen Grenzen verstellen, dadurch hab ich zwei Jahre nicht kapiert wie das mit der Deutschen Montierung überhaupt funktionieren soll. Justieren war auch nicht so einfach für einen 12 Jährigen, geschweige denn den Sch... den Berg rauf zu tragen.
Mit 14 habe ich mir dann vom Konfirmationsgeld ein ETX 90 der ersten Serie mit damals unglaublich teuren Vixen LV und Meade SWA Okularen gekauft. Unkomplizierte Gabelmontierung und recht gute Optik, aber aus heutiger Sicht riesige Geldverschwendung. Mit 14 bin ich auch dem Astronmieverein beigetreten bzw. da wurde dieser gegründet. Und da hab ich dann durch einen 80/1200er Vixen auf Mars schauen dürfen. Was für eine Offenbarung im Gegensatz zu meinen Geräten.
Und so schnell wird man Refraktorfan.
Später kamen dann große schwere Newtons und teure Apos bis hin zur aktuellen Ausrüstung.
Aus heutiger Sicht hätte man das damals schon wesentlich einfacher, billiger und besser haben können. Auch damals gab es schon 8 Zoll Dobsons und 4 Zoll FHs.
Leider gab es aber kein Forum, kein eBay und gesagt hat es mir auch keiner. Und im Vergleich: mit den 2000 DM für das ETX von 1998 und 200 DM für ein LV - was könnte man damit heute als Einsteiger anfangen?! Inflation hin oder her.
Zu der Spiegel/Linsen Diskussion gibts viele Meinungen, die Frage war ja aber nun welcher Refraktor für Planetenbeobachtung. Grundsätzlich kann man mit einem Refraktor Planeten beobachten und es gibt ja auch einige Mitglieder, die das sogar gegenüber anderen Bauweisen bevorzugen. Ich denke also der 2. Post dieses Threads ging schon ganz gut auf die Fragestellung ein.
Ich finde es aber auch nicht schlimm in der Diskussion ein wenig vom Thema abzukommen. So zeigt sich, dass die individuelle Prägung auf die eine oder andere Bauweise sehr deutlichen Einfluss auf die persönlichen Präferenzen hat und dass sich diese offensichtlich auch lange halten.
So scheint es auch einen Unterschied zu machen, ob man sich vor der Astronomie schon näher mit der Fotografie beschäftigt hat oder nicht. Ich erinnere mich, dass vor ein paar Jahren in einem ähnlichen Tread auch für den Einsteiger schon zur Videoastronomie geraten wurde, weil man mit elektronisch gepimpten Augen einfach mehr sieht. Das wollen aber nicht Alle.
Unser Hobby ist vielfältig und dass ist gut so will ich damit sagen.
cs Alex