Visuelles Einsteiger Equipment

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Wow hier ist ja richtig was los :)
Danke für die vielen Antworten! Bin aktuell noch auf der Arbeit und muss mir das heute Abend mal genauer alles durchgehen. Was den Balkon angeht: er müsste etwas mehr als 3m Tief sein und der Dachüberstand beträgt ca. 2m sprich es müssten grob 1m frei sein.

Blickrichtung ist grob Süd Südost. Wobei ich auch ganz gut nach Westen schauen kann da dort keine Wand ist.

Das ist übrigens nicht bei Bad Münstereifel, sondern in Mittelhessen ;) :)
 
Ich glaube ihr habt mich fast mit den Dobsons :D
Aber 250er sind mir dann doch klar zu groß und vor allem zu schwer, die sind ja fast schwerer wie ich ?
Was würdet ihr denn von folgendem halten:

So wie ich das versteh wäre das ja schon ein „besserer„ Dobson. Wie kann man die Marken den allgemein so sehen? Bresser wirkt auf mich so eine Art „Discountermarke“. SkyWatcher und Omegon ist da glaube etwas höher angesiedelt oder?
 
Omegon ist die Hausmarke vom Astroshop, nix weiter als ein Sticker, und die nehmen Apothekenpreise.
Skywatcher und GSO sind natürlich die Massenmarkt Platzhirsche.

LG
Olli
 
So wie ich das versteh wäre das ja schon ein „besserer„ Dobson. Wie kann man die Marken den allgemein so sehen? Bresser wirkt auf mich so eine Art „Discountermarke“. SkyWatcher und Omegon ist da glaube etwas höher angesiedelt oder?
na ja, das ist mM kein besonderes Teleskop.
Für mich hätte der auch ein schlechtes Öffnungsverhältnis (Lichtstärke) von nur 1/8.
Die Optiken/Spiegel beim Newton sind vom Durchschauen das Wichtigste und sind heutzutage alle ok und unterscheiden sich in dem Preisbereich nicht sehr.

Vom Lichtsammelvermögen und das sollte möglichst gross sein, zählt nur der Durchmesser des Spiegels.
Also ich würde bei einm150mm Spiegel eher einen 150/750 er nehmen. Ist auch mit einer EQ/Nachführ-Montierung eine gute Foto-Maschine.

Oder halt doch gleich ein "richtiger" ( ;) ) Dobson mit 200mm Spiegel.
Das ist die anerkannte Standardgrösse um gut Deep Sky Objekte und natürlich auch Planeten visuell beobachten zu können.

Gruß
Peter
 
Hallo,

399 Euro wäre mir zu teuer.

Der GSO 150er kostet nur 324 Euro.
Der 8er, denn ich selbst habe 449 Euro.

Sind beide ungefähr gleich lang. 8" ist natürlich dicker, den Tubus kann man noch locker unter einen Arm klemmen.
6" F8 geht mehr in Richtung Planeten, 8" F6 ist der bessere Allrounder.

Gruß,
Holger
 
Also ich würde bei einm150mm Spiegel eher einen 150/750 er nehmen. Ist auch mit einer EQ/Nachführ-Montierung eine gute Foto-Maschine.

Oder halt doch gleich ein "richtiger" ( ;) ) Dobson mit 200mm Spiegel.
Das ist die anerkannte Standardgrösse um gut Deep Sky Objekte und natürlich auch Planeten visuell beobachten zu können.
wenn es ein Dobson werden soll, würde ich auch eher zum 8"-er (200mm) mit 1200-er Brennweite greifen.
Zum 150-er macht das schon was aus. Der 8"-er ist auch nur etwas dicker :D . Tragetechnisch und transporttechnisch wird sich da nicht viel tun.
OK, das Budget kann etwas überreizt werden.

So ein 150/750 ist für den Start auch gut geeignet. Mit solch einem habe ich auch angefangen. Leider mit einer nicht ganz so passenden Montierung drunter.
Da gehört aber was anderes an Montierung drunter als die EQ3-2, das Original von Sky Watcher, so wie diese Kombination oft angeboten wird.
Wird aber mit EQ5 oder vergleichbares teuer.

Was man zum Dobson noch erwähnen sollte, das Schubsen um nach zuführen muss man mögen und üben. Aber grundsätzlich kein Hexenwerk.
 
Schau mal dieser zB. Der hat 200mm Öffnung. Kostet aber auch etwas mehr. Liegt noch unter den 500. Würden nur noch 1-2 zusätzliche Okulare fehlen.


Gesamtgewicht 23 kg.

Aber ich bin nicht der Experte für Newtons bzw. Dobsons... ich bin der Refraktortyp :)

VG Mark
 
Hallo zusammen,

ich selbst beobachte mit einem 10“ f/5 Dobson von GSO. Tubus und Rockerbox trage ich separat (!) von der Garage 10 Meter in den Garten.
Wenn Du den Dobson auf der Dachterrasse lagern könntest, sollte das auch kein Problem sein.

Würde Dir aber trotzdem eher einen 8“ f/6 Dobson empfehlen. Nicht zuletzt wegen dem gutmütigeren Öffnungsverhältnis, das bei der Kollimation etwas einfacher sein sollte.

Ein 10“ f/5 und 8“ f/6 sind übrigens etwa gleich lang und passen noch auf die Rückbank von kleineren PKWs. Also auch super, um das Gerät mal an dunklere Locations mitzunehmen.

8“ Dobsons werden übrigens sehr sehr oft gebraucht angeboten, v.a. bei Kleinanzeigen. Da würde ich an Deiner Stelle auf jeden Fall schauen und das gesparte Geld dann in bessere Okulare investieren :)

Viel Glück!

CS
Johannes
 
Egal wie das Seeing ist, mehr Öffnung sammelt mehr Licht, Stichwort Deep Sky.
Das Öffnungsverhältnis spielt visuell keine Rolle, und Fotografisch auch nicht wenn man nicht bereits eine Cam besitzt, denn man kann für schnelle Belichtungszeit statt schnellem Öffnungsverhältnis auch einfach große Pixel nehmen. Das Sampling ist entscheidend.
Visuell ist die Sache mit dem Öffnungsverhältnis eine ganz andere, an einem 150/1200 funktionieren günstige Okulare sehr gut, an einem 150/750 braucht man schon recht teure Okulare für eine ordentliche Abbildung.
An einem 150/750 hat man mit einem 20mm Okular das selbe Bild wie beim 150/1200 mit einem 32mm Okular.

LG
Olli
 
na ja, das ist mM kein besonderes Teleskop.
Für mich hätte der auch ein schlechtes Öffnungsverhältnis (Lichtstärke) von nur 1/8.
Die Optiken/Spiegel beim Newton sind vom Durchschauen das Wichtigste und sind heutzutage alle ok und unterscheiden sich in dem Preisbereich nicht sehr.

Vom Lichtsammelvermögen und das sollte möglichst gross sein, zählt nur der Durchmesser des Spiegels.
Also ich würde bei einm150mm Spiegel eher einen 150/750 er nehmen. Ist auch mit einer EQ/Nachführ-Montierung eine gute Foto-Maschine.

Bei dem Budget von max. 500,- würde ich von einem f5 Newton eher abraten der verlangt ungleich teurere Okulare als der f8 Dobson.

Ob 6"f8 oder 6"f5 ist nur ein Unterschied weil der f5 ein größeres Feld erreichen könnte ansonsten läßt sich das über eine andere Staffelung bei den Okularbrennweiten ausgleichen. Da wo der f5 ein 5mm Oku bekommt gibt's halt ein 8mm für den f8...

Viele Grüße Felix
 
Uih... mal den armen @Iron Hide mit der Okulardiskussion nicht überfordern ;) .
Klar werden die in absehbarer Zeit wichtig, aber es geht ja noch um die Teleskopfindung.

Mit der Wahl eines 8"-er Dobson wird es diesbezüglich einfacher sein.
 
Wenn ich es richtig verstanden habe, ist schon ein 100/1000 auf einer brauchbaren Montierung da. Da würde ich dan erstmal bleiben und für die 500€ ordentliche Okulare kaufen.

Wenn du gefallen findest und durch andere Geräte, von Kollegen... geschaut hast wirst du eh weiter gehen wollen und das Büdget wird anders aussehen. Dan kann man immer noch nen dobson oder Sonst was kaufen.
 
Hi @Iron Hide und gesundes neues Jahr.

Ich bin vor kurzem in die visuelle Astronomie eingestiegen.

Ich kann dir nur Empfehlen, deine örtliche Sternenwarte mal zu besuchen und durch die verschiedenen Typen von Teleskopen zu schauen (hatte zumindest bei meiner in Berlin das Glück, dass mehrere Teleskope, Dobson usw., zur Verfügung standen).

Anfangs dachte ich, es muss ein MaK oder Dobson sein, konnte aber nach dem Sternenwartenbesuch für mich Entscheiden, das es ein Refraktor wird. Ist ein Skywatcher EvoStar 90/900 geworden.

Bin auch ein "Balkonbeobachter" und seid dem ich durch ein Baader Hyperion (13mm) Okular die Plejaden gesehen habe....brennt das Feuer richtig haha.


An die Community Mal die Frage:

Derzeit ist eine EQ-2 die Montierung unter dem Teleskop. Welche Montierung ist für ein Refraktor 90/900 geeignet. Tendiere derzeit ehr zu Az-Montierungen (bsp. explore scientific montierung twilight i az).

Danke im vorraus für Antworten
 
So, da haben wir den Salat. Der Fragende ist so schlau wie am Anfang und zusätzlich noch verwirrt.
Da bleibt mir nur mein üblicher Text: Besuche eine Volkssternwarte! Mittelhessen ist voll davon. Und da kannst du bestimmt ein gebrauchtes Fernrohr erwerben, das im Rahmen deines Budget bleibt. Ansonsten bei begrenztem Budget immer gebraucht kaufen, aber nur mit Selbstabholung und Vorführung, am besten zusammen mit einem erfahrenen Astrokollegen.
CS Harald
 
Das hier macht halt schon Lust auf einen 200er: BINOVIEWER - BEOBACHTUNGSPRAXIS - Teleskopvergleich am Planeten Jupiter

Aber kann man die großen Öffnungen eigentlich oft genug überhaupt nutzen? Stichwort Seeing und co.
Die Seite ist mir bekannt, hat mir früher auch schon geholfen.

Ja, 200mm Öffnung zeigt dir mehr und ist auch noch sehr häufig nutzbar.
Mein erstes Upgrade war von 114/900mm Newton auf Wackelmontierung zu einem 8" F6 Dobson.
Das war ein Quantensprung in allen Bereichen ! Ein riesen WOW Erlebnis !

Inzwischen bin ich bei 12" F5 gelandet aber da war der Sprung viel geringer und auch nur bei besseren Bedingungen deutlicher wahrnehmbar.

Deswegen empfehle ich bei dem Budget zum Einstieg eher den 8er Dobson.
Handhabung ist sehr simpel: Rockerbox hinstellen, Tubus einhängen, loslegen.
Da wackelt nichts mehr, sehr stabil, kein Vergleich zu meinem vorherigen Wackelnewton.
Auf Youtube Videos kann man sich das bestimmt auch ansehen aber ehrlich, so viel Gedanken hatte ich mir da gar nicht gemacht.
Ich wollte für mein knappes Budget möglichst viel Öffnung. Da sollte also alles in die Optik fließen und nicht in eine wackelige Montierung.

Gruß,
Holger
 
Zuletzt bearbeitet:
@Kusifu Nein also bisher habe ich noch kein Teleskop. Das einzige was ich habe ist ein 25x70 Fernglas.
Aktuell bin tatsächlich dabei das 200er GSO Dobson in die engere Auswahl zu nehmen. Als Pflicht Zubehör würde ich da ja eigentlich nur einen Justierlaser benötigen oder nicht?
Was die Sternwarte angeht muss ich mal schauen, gibt wohl 2 die grob in meiner Region liegen, wobei ich für beide schon ein gutes Stück fahren muss. Wobei die Geräte die die dort haben zum Teil haben schon recht mächtig sind.
 
@Kusifu Nein also bisher habe ich noch kein Teleskop. Das einzige was ich habe ist ein 25x70 Fernglas.
Aktuell bin tatsächlich dabei das 200er GSO Dobson in die engere Auswahl zu nehmen. Als Pflicht Zubehör würde ich da ja eigentlich nur einen Justierlaser benötigen oder nicht?
Was die Sternwarte angeht muss ich mal schauen, gibt wohl 2 die grob in meiner Region liegen, wobei ich für beide schon ein gutes Stück fahren muss. Wobei die Geräte die die dort haben zum Teil haben schon recht mächtig sind.
Genau, für die Kollimation bräuchtest Du tatsächlich nur einen Justierlaser (oder ein anderes Hilfsmittel), der sehr komfortabel in der Anwendung ist und für f/6 vollkommen ausreichen sollte.
Je nachdem, ob Du neu oder gebraucht kaufst, sind dann halt entsprechend Okulare dabei oder nicht :)

Bei Okularen würde ich auch nach gebrauchten hier im Forum Ausschau halten. Aber das ist nochmal ein anderes Thema :D

CS
Johannes
 
Hallo,

Als Pflicht Zubehör würde ich da ja eigentlich nur einen Justierlaser benötigen
Nein, ich habe meinen ohne Laser nach Prinzip Filmdose mit einer milchigen Okularkappe mit mittigem Loch justiert.
Das kann man locker selbst basteln z.B. mit einer Filmdose aber gibt es auch für 6 Euro als Justierkappe zu kaufen.

Beim GSO ist nur ein 25mm Okular dabei, da würde ich noch ein bis zwei weitere zulegen.
Ca. 6mm und eins zwischen 10-15mm

Günstig ist das Super 10mm, ich habe das damals in einem Set gekauft und finde das gar nicht so schlecht.
Natürlich nur nach Preis Leistungs Prinzip, kostet ja auch nur 25 Euro.

Gebraucht habe ich hier im Forum auch schon gute Erfahrungen gemacht.
Günstig und mit gutem Preis-Leistungsverhältnis finde ich da Planetarys oder Goldkanten / Blaukanten)

Vielleicht auch mit dem Händler sprechen, eventuell legt der auch ein Super 10 mit dabei, ist ja ein typisches Beilagenokular.
10mm und 25mm, damit könntest du schon erste Erfahrungen sammeln und dann gezielter nachlegen.

Gruß,
Holger
 
Zuletzt bearbeitet:
So, da haben wir den Salat. Der Fragende ist so schlau wie am Anfang und zusätzlich noch verwirrt.
Ja natürlich, weil ihm mal wieder der Forenwille aufgezwungen wurde, statt ihm zu dem Gerät zu beraten, das er sich rausgesucht hat.
Es MUSSSSS immer und überall und bei jedem der 8" Dobson sein, sonst ist der deutsche Forensofaschiedsrichter nicht zufrieden.

Wie soll der Jung denn zB mit nem Dobsen Winkel unter 35° erreichen können hinter der Balkonbrüstung?

Das ist doch völliger Käse
 
Guten Morgen,

Aktuell bin tatsächlich dabei das 200er GSO Dobson in die engere Auswahl zu nehmen.
wenn Du an Hand der hier gegebenen Antworten zu diesem Schluß gekommen bist und somit von der ersten Idee eines Refraktor teilweise abgekommen bist, ist das OK. Der Refraktor noch in der engeren Auswahl ist.
Solange Du nicht das Gefühl hast überredet geworden zu sein.

Was die Sternwarte angeht muss ich mal schauen, gibt wohl 2 die grob in meiner Region liegen, wobei ich für beide schon ein gutes Stück fahren muss.
so gut wie diese Anregung ist, ich gebe sie auch gern s. #10, für manche ist sie einfach nicht praktikabel. Da kann man nur den Weg über Bücher, Internet, ... ... ... gehen und muss sich schon am Start alles in Eigenregie erarbeiten. Mühsamer, aber machbar.

Es sind reichlich gute Anregungen und Erfahrungen kund getan worden.
Keine ist zwingend bindend oder verpflichtend ;) und sie sind subjektiv eingefärbt.

Jetzt muss ich mein Mantra aus der Schublade holen ;).
Grundsätzlich kannst Du mit jedem Teleskop anfangen.
Das System in sich muss stimmig sein. Da muss das Teleskop zur Montierung passen. Es macht z.B. wenig Sinn einen 200/1000 Newton auf eine EQ3-2 zu packen. Es geht, die Montierung bricht nicht gleich zusammen (leidet aber auf Dauer trotzdem), aber da kommt vom Start weg keine Freude auf.
Je nach dem auf welches System die Wahl gefallen ist, kann man da die für dieses System prädestinierten Objekte gut beobachten. Alles andere geht natürlich auch, aber eben mit Abstrichen. Die viel erwähnte Eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht, wie hier auch schon erwähnt wurde.

Das ganze ist aber auch von Deinen Beobachtungsbedingungen abhängig.
Also Stadt, Land (nein nicht Fluß :D oder doch :unsure:), transportabel, Garten, Balkon, ... ... ... abhängig.

Meist fällt die Empfehlung in Richtung Dobson.
Besonders bei etwas knappen Budget (meist aus verständlichen Gründen nachvollziehbar) und der Vorgabe alles beobachten zu wollen.
Die Teile sind halt für die Euros, die sie kosten, recht optimal.
Bis 8 oder 10" (ja da gehen die Meinungen auseinander) gut zu transportieren.
Einfach zu bedienen und zügig aufgebaut.

Alles andere wird kostspieliger.
Sobald das Stativ mit Montierungskopf ins Spiel kommt werden die Teleskope kleiner.
Die Montierung, also Stativ mit Montierungskopf, limitiert die Aufnahme von Teleskopen. Im Zusammenhang mit dem Budget, auch ein erweitertes, sagen wir bis 1000,-€, hat einfach Grenzen.
Wenn ich da solch einen Newton, 200/1200, aus dem Dobson, montieren will, geht es aufwärts ab HEQ5 Klasse los. Da mal die anderen Problemchen außen vor lassend.
Selbst kleineres, z.B. eine EQ3-2 mit einem FH 120/600 für Weitfeld, wird es teuer. Da ist Dein Budget schon mit dem Refraktor aufgebraucht.
Das Zeugs ist in den letzten 2 bis 3 Jahren unverschämt teuer geworden. Die Hoffnung das sich das nach dem ganzen durcheinander auf der Welt wieder nach unten reguliert ist wohl dahin. Aber gänzlich anderes Thema ;), was hier nicht zur Diskussion steht.

Also wäge ab. Überstürze nichts.
Die Sterne sind aller Voraussicht nach noch länger da wo sie hin gehören.
Du packst nicht unerhebliche Euros an. Nichts ist unsinniger als ein Teleskop das auf dem Dachboden oder im Keller verstaubt.
OK, es kann auch im Biete-Forum landen.

In diesem Sinne :coffee::alien:.
 
Wie soll der Jung denn zB mit nem Dobsen Winkel unter 35° erreichen können hinter der Balkonbrüstung?
Man muß den Dobson nicht unmittelbar an der Brüstung aufstellen wenn man horizontnah beobachten will. Platz ist ja genug vorhanden.

Ein 102/1000 Achromat ist auf jedenfall ein ganz guter Anfang, mit dem man durchaus langfristig glücklich werden kann, wenn man weiß, was man von dem Teleskop erwarten kann/soll/darf.

Aber du musst bedenken, dass jedes System seine Macken und Vorzüge hat.
Bei einem Newton muss man die Spiegel einstellen, ja, aber mit etwas Übung ist das in einer Minute gemacht, und bei einem Newton in Dobson Bauweise bekommt man definitiv am meisten Teleskop fürs Geld.
Refraktoren müssen auch auskühlen, die Auskühlzeit hängt dabei von der Größe der Optik ab. Ein 200mm Newton braucht nicht länger als ein 100mm Refraktor weil es ein Spiegel ist, sondern weil es viermal soviel Glas ist, das abkühlen muss.
Spiegel müssen justiert werden, Refraktoren eigentlich auch, aber haben idR nicht die Möglichkeit dazu, dann muss man Glück im Lotto haben einen zu erwischen, wo das zufällig ab Werk passt. Meist ist das der Fall, aber wenn dann doch mal was ist, kann man oft nichts machen.
Auch haben Refraktoren einen Farbfehler, der bei hohen Vergrößerungen schon im spürbar Wege steht.

Ich will dir aber hier nicht einen Dobson einreden, oder dich vom Refraktir abbringen, das soll nur zur Information sein, dass es überall Vor und Nachteile gibt, das perfekte Teleskop für alles gibt es nicht.
Das bringt es ganz gut auf den Punkt irgend einen Kompromiss geht man immer ein.

Mein Tipp an Iron Hide wäre: such nach Beobachtern in der Umgebung in Hessen gibt es welche - sogar gar nicht mal wenige - und schau Dir einige Röhren an und durch. Dann weißt Du genauer was Ollis Ausführung in der Praxis bedeutet.

Viele Grüße Felix
 
Man muß den Dobson nicht unmittelbar an der Brüstung aufstellen wenn man horizontnah beobachten will. Platz ist ja genug vorhanden.
klar muss der von der Brüstung weg. Hat ja den Einblick Vorne.
Also wenn er weg von der Brüstung steht, ist die Gefahr des drauf knallen auf selbige nicht gegeben.
Aber geh ich in die flachere Beobachtung, nun ja, Brüstung beobachten ist auf Dauer Fad. Aus diesem Grund habe ich mir damals ein Podest gebastelt.
Also muss der Dobson auf eine stabile Erhöhung.

Mit Stativ und Montierungskopf habe ich die Problematik nicht. Die sind, so meine Erfahrung, alle samt über der Brüstung. Bringen aber andere, hier erwähnte, Probleme mit sich.
 
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