Vixen Tele

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Gasoline

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Hallo!
Will mir (wenn genug gespart) dieses Jahr "ernsthaft" in dieses für mich hochinteressante Hobby einsteigen. Dazu eine kurze Einleitung was ich mir vorstelle:

a.) Zunächst sollte das Gerät visuell (im besonderen deep sky) was hergeben....dachte da an 8 Zoll Öffnung
b.) das Gerät sollte transportabel sein und wenn geht justierstabil
ferner sollte es nicht zu schwer (max.6kg) und nicht zu lang (<1m) sein
c.) Für später sollte Astrofotografie möglich sien
d.) Montierung sollte stabil und doch nicht zu schwer im Gewicht (siehe Transportabilität)..wenn geht mit GoTo
e.) der Preis (Tubus+Monti)sollte die 2500€ Marke nicht
überschreiten.

Nach meinen Recherchen im Netz kam ich zu folgendem möglichen Equipement:
Optik: Vixen VC 200L
Montierung: HEQ-5 Synscan
Jetzt zu meinen Frage: Ist dieses Gerät für einen Neuling zu empfehlen oder braucht man da schon ne Menge Erfahrung um auch das bestmögliche da raus zu holen?
Es soll zwar fotografisch ausgelegt sein, habe aber gelesen das visuell (im Vergleich zum VMC 200) kaum Unterschiede auftreten. Habe weiters gelesen das die Justierung bei so manchem Probleme verursacht.
Wie gesagt...werde wohl zunächst visuell beobachten und vielleicht mit piggyback mich an die astrofotografie herantasten.
Zu der von mir angesprochenen System hätte ich noch einige Fragen:
-Tubusverformung bei Belastung
-Okularauszug
-Rohrschellen
-welche Okulare
-Montierung (Genauigkeit, laut oder leise, stabilität--)
etc. etc.
Wenn jemand Erfahrung mit dem von mir angesprochenen Gerät hat bitte ich um ein paar Erfahrungswerte.
Bedanke mich schon mal im Voraus!!!

Grüsse
Brian

Acj ja:
Die Möglichkeit eines Dobson Kaufs schliesse ich aus da das "Schubsen" nicht unbedingt meins ist und die Dobsons wegen Transportabilität für mich nicht in Frage kommen.
 
Hallo Brian,

wenn Du vorhast später zu fotografieren, würde ich Dir empfehlen, die Montierung eine Nummer größer auszulegen. Also EQ-6. Welche Version ist in der Hinsicht erstmal egal, denn da kann
man so einiges nachrüsten.
Damit hättest Du eine Monti, die schon einiges an Tragkraft hat,denn um ernsthaft Astrophotografie zu betreiben braucht man noch ein Leitrohr und eine Kamera wiegt auch noch ein wenig.

Belichtungstechnisch ist das VC 200L auch nicht so der Hit, hier würde
ich maximal einen Newton mit f5 nehmen.
z.B: http://www.teleskop-service.de/gsseiten/GSVorschau/Komplettgeraete/gsovorschau.htm#2001000
oder:
http://www.teleskop-service.de/gsseiten/GSVorschau/Komplettgeraete/gsovorschau.htm#150750

Den Rest des Geldes würde ich für gute Okulare verwenden.

Grüsse & CS
Thomas
 
Hallo Algorab,
Tubus VC1200L: Länge: 486mm; 6,3 kg
Leitrohr: z.B. Mak 80/1000: Länge: 33cm; 1,5kg inkl.
Rohrschellen
Kamera (EOS 350d): 0,5kg

Macht alles zusammen 8,3 kg
Die HEQ5-skyscan z.B. trägt Gewicht bis 12kg laut TS
Da brauche ich doch wohl keine EQ6 ins Gelände schleppen oder???
Klar bei den von Dir genannten GSO Geräten würde die Montierung überfordert sein da mehr (einiges mehr) Tubusgewicht dazukäme (GSO f/5 wiegt allein 9kg) der 6 Zoller zeigt mir dann wahrascheinlich visuelle weniger als der 8er.
 
Hy Gasoline.

Das hängt weniger mit der Ladakapazität, als mit der Nachführgenauigkeit der beiden Montis zusammen.
Die EQ 6 ist ein stabiler Haufen, der eine 1A Basis für spätere Astrofotogrphie ist. Von der HeQ 5 rate ich prinzipiell ab, da sie nicht viel taugt (meine Meinung).

Oder halt die GPDX eine Stufe runter. Die ist auch ultrastabil, jedoch mit der EQ6 nicht zu vergleichen.
Der Gewicht des Tubus ist auch so eine Sache. Das Gewicht kann man leicht verkraften, jedoch der Hebel wird interessant.

Ich habe z.b. mal eine mit 25kg belastete DX zur Probe gehabt. Ohne Probleme. Jedoch niedriger Standpunkt und masig Gegengewichte waren nötig.

Grüße
 
Hallo Brian,

ich wollte Dir die EQ 6 als stabile Basis empfehlen, die Du theoretisch Dein Leben lang nutzen kannst, auch bei Anschaffung größerer OTAs.

Zur Fotografie ist ein lichtstarker Newton F5 und weniger, zumindest bei DS besser geeignet und der hat einen längeren Hebel, als ein SC.
Aber einen 8 Zöller F5 sollte die EQ 6 problemlos tragen.
Nachteil bei den schnellen Newton ist, das er kritischer bei der Okularwahl ist.

Gruß & CS
Thomas
 
hi
also wenn ich mir vorstelle bei jeder beobachtung die 23 kg schwere monti in den Lift runter zum Auto rein ins auto raus aufs feld raus aus dem Auto....usw. da kommt meinem Rücken jetzt schon das schaudern....neee
da verzichte ich lieber auf fotos...
die HEQ5 lass ich mir höchsten ausreden wenn da einer sagt "die CAM GoTo" ist und diesen und jenen Bedingungen besser.
Wie schon oben erwähnt....PRIMÄR will ich mal visuell gucken.
Wenn ich in ein paar Jahren oder kürzer draufkomm ich will mich der ernshaften Astrofotografie verschreiben....gibt es da ja mehrere Möglichkeiten:
z.B. nen leichten APO auf die Monti etc.
Mich wundert dass hier niemand etwas zum Vixen VC oder VMC berichtet !!!
 
Hallo Gasoline,

hier meldet sich mal ein VMC 200L Besitzer. Eins vorweg ich kann dir keine Fachfragen beantworten, da ich nur ein stiller Genießer bin. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />
Das VMC ist sehr stabil was die Justage angeht. Ich hatte es nach gut 1 Jahr mal mit bei einem Teleskopen- Treffen und keiner hatte gesagt das es nicht richtig justiert sei, obwohl ich es noch nicht justiert hatte. Das heißt ich brauchte über 1 Jahr keine Justierung vornehmen.
Ich hatte hier im Forum auch schon gelesen, dass das Teleskop nichts richtig kann (Deep Sky, Planeten), dem muss ich leider zustimmen. Beim Saturn konnte ich bisher nur die Cassiniteilung erahnen, und bei Deep Sky kann man keine großflächigen Nebel im gesamten sehen (zu kleines Gesichtsfeld). Einige Galaxien konnte ich bisher auch schon sehen. Die Auskühlzeit ist von Zimmertemperatur auf sagen wir mal 0 Grad doch schon sehr lang, gut 1 Stunde.
Zu dem Teleskop habe ich die GP Montierung mit einem Alu- Stativ und finde es visuell noch ganz okay.
Da ich im 4 Stock wohne muss ich die ganze Ausrüstung runter tragen und mache das alles in einem Gang, es darf nur keiner im Treppehaus entgegenkommen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />
In der 1. Hand trage ich das VMC in der anderen Hand das Stativ mit der aufgeschraubten Montierung. An den Klapphocker habe ich eine Schnurr befestigt und hänge mir diese um den Hals und im Rucksack habe ich dann gut verpackt eine Taschenlampe Okulare und sonstigen Kleinkram.
So das soll es erst mal gewesen sein.
Ich hoffe das ich dir einen kleinen Einblick verschaffen konnte.

Gruß
Steffen
 
Hallo,
hier mal eine andere Zusammenstellung, die vom Gewicht und der Deep-Sxy Freundlichkeit entgegenkommt:
Vixen GP-DX als Basis, in beiden Achsen motorisiert. GOTO kann man nachrüsten, wenn`s denn sein muß. Dazu den Galaxy Newton f:4/800mm mit Rohrschellen.
Das ist eine ideale Kombi zur Fotografie und zum visuellen schauen.
Einziger Nachteil ist die Justierinstabilität, die allen f:4 Geräten anlastet. Aber wenn Du später Astrofotografie auch im Primärfocus der Optik machen möchtest, kommst Du an f:4 einfach nicht vorbei.
Von der von Dir vorgeschlagenen Montierung halte ich persönlich nichts, die Vixen ist einfach genauer gearbeitet und trägt bei mir einen f:6/1200mm Newton klaglos. Fotografieren tue ich damit allerdings nicht, dazu ist der Hebel meines Newtons zu lang (wackelt).
Mit dem "kleinen" aber feinen Newton mit Crayford-Auszug und 1:10 Untersetzung wärst Du bestend bedient. Und zwar in beiden Richtungen. Justiert ist so ein Teil in 2-3 Minuten, das lernt man sehr schnell und sollte einem nicht davon abhalten, Kompromisse einzugehen, die man später bereut.
Die Geräte bekommst Du bei www.intercon-spacetec.de , um mal andere Namen außer immer wieder TS zu nennen...

Gruß
Winfried
 
hallo,
danke mal für die threads
Die Sache ist die:
Ich als Neuling habe gelesen (in diversen threads) das es betreffend Allroundgerät auf dem Markt kaum oder überhaupt keine befriedigende Lösung gibt. Deshalb will ich ein eher ds orientiertes Gerät was heisst....Öffnung und nochmals Öffnung...die Crux ist das ein 10,12 oder mehrzöller zu schwer für mich ist (mobilität....)..nen Dobson habe ich aus oben genannten Gründen ausgeschieden...
Was noch geht wäre ein 8 Zöller. Gut. Dann beginnt das Spiel von Neuem.
8`` f/4´,f/4,5...eher fotografisch ausgelegt,justierinstabil, okularkritisch
8''f/5,f/6....langer Hebel, schwer...
Wie soll man wissen ob man ein "visueller" oder fotografischer". Besuche von Sternwarte etc. muss ich leider ausschliesse (hunderte km Autofahrt), ausserdem hat ja eh jeder seine besonderen Vorlieben für "sein" Gerät.
Ich habe noch kein System gefunden bei dem nicht irgendwo ein Haken ist. Habe mir ne Liste zusammengestellt mit + und - Eigenschaften betreffend diverser Eigenschaften.
Und als bestes sind oben genannte Geräte (VC 200L, VMC 200) herausgekommen. Naja..schlussendlich muss ich wohl da durch...aber mit jedem neuen thread (auch über dieses Gerät) erweitert sich meine Bewertungsliste...und das uist gut so
Brian
 
Hallo Brian,

schwierig, schwierig - geht glaub ich nicht nur Dir so.

Die Idee mit Deiner Liste find ich aber schon mal sehr gut.
Das Problem mit Bilanzen ist halt immer die Bewertung: Worauf beruht Deine Bewertung?

Mir ist in diesenm Thread aufgefallen, dass viele pauschale Ausagen ohne weitere Begründung gefallen sind (was natürlich nicht heisst, dass es diese Begründungen nicht gibt). In der Regel gibts ja recht konträre Meinungen zu den verschiedenen Geräten.

Sag doch mal genauer, was für Dich Mobilität heisst (Du hast ja immerhin ein Auto zur Verfügung) und woher die Gewichtsbeschränkungen kommen.

CS

Klaus
 
hallo klaus,

Zur Gewichtsbeschränkung:
a.) Habe in meiner Wohnung (und auch im Keller) nicht so viel Platz wo ich z.B. nen 12 zöller oder dergleichen unterbringen kann
c.) Muss mit meinen 56 Jahren doch schon mehr auf meinen Rücken achtgeben...kann halt nicht mehr so viel schleppen wien 30iger
b.) Bin beileibe nicht der stärkste
Zur Mobilität:
Ich habe ein Auto...gottseidank...
muss aber doch schon mal ne halbe Stunde fahren um einen halbwegs dunklen Beobachtungsplatz zu haben.

Zeit habe ich...das wär nicht das Problem...aber 30 oder mehr kilos von einem Punkt A über B zu C zu hieven...das will ich halt nicht. Deswegen suche ich leichtere Geräte..die man auch handlich gut verpackt in nem Koffer transportieren kann.
gruss
Brian
 
Hallo Brian,

ich hatte Dir gestern eine PN geschickt. Schau mal in Deinem Postfach nach ob die angekommen ist.

Gruß,

Gerrit
 
Hallo Brian,

ja, das sind natürlich handfeste Gründe ...

Ich kenne den VC200 selbst nun nicht, unter Deinen Bedingungen finde ich die Wahl aber nicht schlecht.
Interessante Info zur Justierung (Stichwort: für Anfänger geeignet) ist hier:

http://www.astrooptik.com/Zubehoer/justier_cass.htm

Vielleicht wäre ja ein Leichtbaunewton noch was für Dich? Orion UK hat da interessante Geräte.

Ansonsten vielleicht auch mal auf die Gewichtsangaben bei den Montierungen sehen - die wiegen ja auch was.

Mir würde noch einfallen Beobachtung und Fotografie zu trennen - dann könnte man insgesamt an den Gewichten evtl. nach unten gehen (z.B. Vixen GP für Foto mit kürzeren Brennweiten).

CS

Klaus
 
hallo Klaus

an den (oder die) leichtbaunewtons habe ich auch schon gedacht....da sehe ich aber bei diversen threads immer wieder die Problematik mit dem Tubus. Der Tubus macht keinen sehr stabilen Eindruck, die Rohrschellen noch weniger.
Das mit der Trennung visuell - fotografie hab ich mir auch schon überlegt....Will mich wie oben erwähnt zunächst auf visuell konzentrieren. Aber ob ich später Lust bekomme zu fotografieren kann ich mir selbst nich beantworten. Offen lassen möchte ich es mir beim Kauf aber auf jedenfall.
greetz
Brian
 
Hi Brian,
weißt Du worin Dein Auswahlrpob besteht?
Du willst alles - incl Fotooption - und das wo Du noch nicht mal weißt ob Du wirklich je Fotos machst.

Wenn Du irgendwann mal mit Fotos beginnst - und damit meine ich nicht Webcam und Planet - dann sicher nicht mit einfach mal so und direkt mit der Brennweite eines VMC oder SC. Das geht dann mit höchster Wahrscheinlichkeit in die Hose.
Auch die Allroundeigenschaften sind weniger gegeben, weil das Öffnungsverhältnis zu langsam ist, was Foto entgegensteht und auch Großfeld schwierig macht.

Einerseits magst Deepsky gucken ud wirfst 8, 10 Zoll Öffnung in den Raum aber wiegen darfs nichts. Diese Kombination ist ausschließlich in einem Dobson zu vereinbaren.

Den Dob willst aber nicht weil Du schieben ablehnst.
Das Thema Transport und Lagerung das Du anführst ist in dem Zusammenhang falsch,
denn ein 8" auf HEQ5 wiegt immer mehr als ein Dob wiegen muß. Und Platz braucht er auch weniger. Schon die HEQ mit Stativ und 10 Kilo Gegengewicht kompensiert das quasi. Und dann hast noch kein Teleskop und keine Stromversorgung.
Und wenn Du nun noch keinen Chinastandart Dob nimmst, sondern sowas -> ,
http://www.dietermartini.de/dobson300.htm rechtes Bild, dann bist wirklich leicht unterwegs. Aber Du willst ja keinen Dob.....

Lange Rede, gehe noch mal in Dich und sortiere Deine Forderungen nochmal neu.
Du hast Widersprüche in den Forderungen die nicht zu lösen sind. Dann sehen wir weiter.
CS
 
Hallo Antares
ad ich will alles:
Ist mir schon klar das man kein Allroundgerät haben kann..aber ich will ein Gerät das noch am ehesten an dieses imaginäre Gerät herankommt...keine Spezialisierung...von
allem halt soviel das es für die ersten Jahre mal reicht.
ad Fotografie: Habe ja erwähnt das ich Piggyback machen werde und nicht gleich voll einsteigen will (wenn überhaupt)
ad Dobson: Ich will entspannt beobachten und ein Objekt länger im Gesichtsfeld haben...den Stress mit dem ewigen "nachschubsen" möcht ich mir nicht antun.
Ach was solls.....werd mir einen Feldstecher kaufen...und mit dem Geld das ich für Astronomie ausgeben würde mit meinem Girl auf die Malediven jetten...vielleicht ists unter Wasser weniger kompliziert als im Weltall
greetz
Brian
 
Hallo Brian,
wenn Du Deine eigenen Einschätzungen liest, dann müsstest Du feststellen, daß Du die Astronomie schon aufgegeben hast, bevor Du begonnen hast.
Du möchtest einen Porsche, der mindestens 280 km/h fährt, gleichzeitig aber auch die ganze Familie und das Gepäck mitnehmen, also muß er ein Großraumvan sein. Zudem soll er in die kleinste Garage passen und womöglich noch voll geländetauglich sein....

So zumindest hören sich Deine Wünsche an.

Wer sowas möchte, der kauft sich eben einen Porsche, einen Geländewagen und einen Van.

So läuft das bei den Autos und so läuft das bei den Teleskopen. Die Reinheit eines APO-Refraktors verbunden mit möglichst viel Öffnung und hoher Lichtstärke, das läuft nun mal nicht. Man muß sich für eines entscheiden und das andere eben aufschieben.
Nicht umsonst habe ich insgesamt 5 astronomische Geräte, dabei 2 recht große.

Armin hat Dir genau aufgezählt, was machbar wäre. Und uns "alten Hasen" sollte man etwas Glauben schenken, wir machen das nicht erst seit gestern.

Wirf die Flinte nicht gleich ins Korn, sondern überlege Dir Deine Premissen noch einmal ganz genau.

Gruß
Winfried
 
Hallo Brian,

tja, möchte wetten, dass Du beim Kauf von Taucherglas, Schnorchel und sonstiger Ausrüstung letztendlich auf dieselben Probleme stösst, nur eben vielleicht nicht so offensichtlich.
Du kannst Dir auch eine Modelleisenbahn zulegen und dann darüber nachdenken, dass eine leichte, billige Lok Deinen 10-Waggon Intercity einfach nicht gezogen bekommt, während Dir eine schwere Lok mit ordentlichem Antrieb zu teuer ist und auch zu aufwändig in der Wartung.

Dabei müsstest Du nicht weiter tun als zu akzeptieren, dass Du vielleicht bei Änderung Deiner Interessen später noch andere Geräte zukaufst. Wie zum Beispiel zur Fotografie. Der wenig stabile Tubus eines Leichtbaunewtons stört ja visuell überhaupt nicht und fotografisch kann man beim 8-Zöller damit leben, wenn man keine zu hohen Ansprüche stellt. Und selbst wenn diese Ansprüche kommen sollten, dann wirst Du eben den Tubus durch einen maßgefertigten Tubus aus Pertinax oder Carbon ersetzen. Das alles schließt sich doch nicht aus!

Du kannst es aber gerne auch drangeben, wenn Du der Meinung bist, dass Deine Vorstellungen sowieso nicht erfüllbar sind.

Clear Skies
Sven
 
hi,
Was meine Taucherausrüstung betrifft....da kann mir in diesem Forum wohl kaum einer was erzählen (18 Jahre Erfahrung)....und ich weiss noch wie ich angefangen habe mit meiner Ausrüstung.....ujiegal
Warum sollte es in diesem Genre anders sein ?
Mir ist bewusst das man nicht alles auf einmal bekommen kann...aber mir ist auch bewusst das ich irgendwo mal anfangen muss...ob die Gerätschaften gut oder schlecht ist weiss ich nicht....hab ja null Erfahrung aus diesem Grund bin ich u.a. auch in diesem Forum...und ich bedanke mich wirklich für jede Empfehlung !!!!
Ich versteh nur die Ganze Problematik die hier an den Tag gebracht wird nicht ganz...angenommen ich kauf mir nen 8 Zöller auf ner HEQ-5. Ich merke visuell geht das Ganze recht gut. OK. Nach zwei Jahren will ich in die Astrofotografie einsteigen...HEQ-5 wird verkauft und ne Losmandy oder ähnliches wird angeschafft und dazu nochn kleiner Refraktor der fototauglich ist.
Ist doch kein Problem. Es wäre doch fast schon nem Lottogewinn der höheren Art gleichzusetzen wenn man als Neueinsteiger die für sich passende Gerätschaften erwirbt. Und wenns so ist ist es auch gut.
Wie bei allen neu angefangenen Hobbies muss man schätzomativ halt mal Erfahrung sammeln...und dazu gehört auch mal ne Portion Lehrgeld dazu.
greetz
Brian
 
Hy

Jetzt versteh ich es. Nagut. Du hasst also bereits Anforderungen, an das Gerät, welches du kaufen möchtest. Fotografie und Visuelles beobachten sind 2 vöööllig verschiedene paar Schuhe. Die Anforderungen beim visuellen Beobachten an die Mechanik sind denkbar gering. Das wächst aber exponentiell bei der Astrofotografie. Auch läst sich sagen, dass du nicht mit jedem Gerät,welches du visuell benutzt Fotografie betreiben lässt. Denn ich glaube nich, dass sich jemand n F6 oder gar F8 auf ne EQ schnallt.

Aber aus deinen wünschen nehme ich heraus: 1.Das Gewicht muss passen und nicht zu schwer sein
2. Möglichst Große Öffnung
3. Transportable Abmessungen der Gerätschaften
4. Sonstiges (Okus etc.)

Zu 1 und 2: Hierbei läst sich sagen, dass je größer die Öffnungen sind, desto schwerer werden die Geräte. Hierbei ist wohl der f/f 8" Newton erste Wahl. Das Gewicht würde ich bei ~max. 6kg einschätzen.

Zu 3: Warum unbedingt eine HEQ-5? Ich habe selbst ma eine HEQ 5 von nem Freund testen dürfen. Bei dem ging nicht einmal die Rektaszensionsachse. Also mein *persönlicher* Rat, weg von der HEQ-5 und ne GP drunter geschnallt. Gibt es immer mal wieder Gebraucht siehe bei OSDV. Motorisiert für ca. su für ~800 Euros bei Ebay. Die trägt den 8er ohne Probleme aber ist definitiv nicht für Astrofotografie geigenet, zumindest durch das Rohr, mangels genauer Nachführung. Aber Piggyback funktioniert einwandfrei.
Die GP trägt auch später mal die kleineren Reiseteleskope wie z.b. einen 80er TMB oder nen 4"er. Visuell is die GP eigentlich der Favorit bei Teleskopen mit geringem Gewicht.

Zu 4: Jedes Teleskop ist nur so gut wie das Okular wo man durchschaut. Das ist die ultimative Regel beim Beobachten. Jedoch muss auch hier einiges gesagt werden. Nich jedes Okular harmoniert mit jedem Teleskop. Da gilt es zu versuchen, ob man mal Probeschauen darf. Daher gilt auch: NIEMALS bei irgendwelchen Optikern kaufen, die keine Ahnung von der Materie habe und nur Kohle verdienen wollen. Ich würde bei den "Großen Dreien" kaufen, sprich TS, APM oder ICS oder halt Baader-Planetarium. Wobei die Händler meist Baader-Artikel führen. Die bieten auch an, dass man durch die Geräte Probeschauen darf und man sich so das für einen selbst perfekt zugeschnittene Gerät kaufen kann. Auch sollte man die ein oder andere Autofahrt zu den Händlern nich scheuen. Die fressen einen nich auf. Aber zu den Okularen:
Ich würde für den Anfang DREI Okulare kaufen. Ein Extremlangbrennweitiges, z.B. das 42er TS Erfle, ein 17er Panoptic und ein 9er Nagler. Damit hast du a) schönes Großfeld und 2 weitere Vergrößerungsstufen um Objekte wie z.b. M13 in Einzelsterne aufzulösen.

Ich hoffe, diese Ausführung konnte nochmal helfen.

Grüße

Martin
 
hi Martin,
danke vorab für den Tipp...
beim newton ( f/f 8" Newton ) welchen meinst Du da...den f/4,5 (200/900 TS Leichtbau) ?
Denk mal Du meinst nen Leichtbau Newton von Orion UK...alle anderen sind nicht unter 9kg.
grüsse
Brian
 
Der f/8 war nur ein Beispiel um dir zu zeigen, was es für Monstren unter den Newtons gibt. Überleg ma 1,6m Lang. Das schafft nich jede Montierung <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/shocked.gif" alt="" />

Der f/4,5 is wohl der beste. Leichtbauweise is sogar noch ein Stückchen sinnvoller. Kostet aber auch etwas mehr als z.B. der f/4 von GSO. Obwohl da die Gewichte kaum einen Unterschied haben dürften. Meines Wissens sind beide aus Alu gewalzt.

Grüße

Martin
 
hidanke für den Tipp
Habe in den letzten Stunden mir folgendes System ausgedacht:
Was hältst Du (ihr) davon?????

Optik: TS Orion Leichtbaunewton 200/900 (auf das Stück Planetenleistung kann ich verzichten im Vergleich zum 200/1200er)
Montierung: GP-D2 von Vixen mit Motoren, und Boxdörfer MTS3 Steuerung dazu ein Berlebachstativ.
Und wenn ich fotografieren will ne Doppelplattform installieren wo ich mein Leitrohr anbringe (glaube ist besser für den Hebel).
Okulare: Es ist mir bewusst das ein f/4,5 ziemlich okularkritisch ist...aber das nehme ich in Kauf, ebenso die Tatsache das ein f/4,5 wahrscheinlich justieranfälliger ist (das werde ich doch hoffentlich auch noch lernen).
Kritikpunkte zu oben genannten System sind erwünscht und hilfreich!!!!!

beste Grüsse
Brian
 
Heiliger Bimbam.

Das System ist ULTRAstabil. Die GPD2 is die oben so oft gelobte GP-DX von der ich dir erzählt habe, dass sie bei mir mal 23kg getragen hat. Der Newton passt auch, hat meines Wissens auch einen Standardcrayford, verspricht also feinfühliges Fokussieren. Die Steuerung ist auch Top. Später kannst du dir ja die FS2 von Koch kaufen, Die harmoniert auch sehr gut mit den Standard-MT1-Motoren. Das GOTO der FS2 ist einfach genial.

Wenn du noch ein wenig Geld übrig hast, dann sieh dir doch die Hyperions mal genauer an. Sind wirklich feine Okulare zu einem wirklichen Top Preis.

Mit diesem System wirst du viele Jahre lang Freude haben.

Grüße

Martin
 
Ach und nich vergessen:

Beim Kauf das Chesire nich vergessen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/cool.gif" alt="" />

Grüße

Martin
 
Hi Brian,

OK, unter der Prämisse dass Du für 8" f/4,5 das alles akzeptierst eine gute Wahl. Fotografisch eine schnelle Optik, die man mit einem normalen MPCC fotografisch gut komakorrigieren kann.
Okularempfehlungen gab's schon, ich würde Dir noch raten, bei www.pteng.de die Barlowed-Laser-Methode zur Feinjustage mal anzuschauen. Meiner Meinung nach das beste, was man machen kann. Allerdings braucht man einen Laser mit großer Mattscheibe/Projektionsschräge.

Was die Okulare angeht, würde ich gerne noch verfeinern. Die Hyperion sind bei f/4,5 so ab 13mm abwärts wirklich interessant, längere Brennweiten bekommen ihre Randprobleme und wären eher "Austauschkandidaten" auf lange Sicht. (Die neuen asphärischen mal ausgenommen, darüber gibt's noch keine Erfahrungen.)
Bei so schnellen Optiken sind richtig gute Übersichtsokulare teuer. King of Currywurst ist zweifellos das 31mm Nagler Typ 5. Vor dem Blick in die Preisliste bitte anschnallen!
Hier solltest Du eine Entscheidung treffen: Entweder gleich ein teures Okular oder ein günstiges für den Start und dann mal sehen.

Clear Skies
Sven
 
hi Sven
danke für die Tipps mit den Okularen,
da ich mir im Moment das Ganze System nicht leisten kann (was vielleicht nicht so schlecht ist)
stelle ich die Astrofotografie zunächst mal bischen hintenan (will heissen kein Kauf von Leitrohr, Fadenkreuzoku,Komakorrektor Doppelbefestigung etc.)
Wichtig ist mir zunächst mal die Optik und die Montierung.
Frage zur Optik:
a.) Was wäre denn ne gute im Mittelfeld (preislich) liegende Barlow ?
b.)Wäre visuell ein UHC Nebelfilter oder eher ein O-III Nebelfilter zu empfehlen ?
Frage zur Montierung:
a.) DX Stativ anstelle des Berlebach ratsam (100€ weniger Kosten) ?
b.) Powerflex GoTo Ausbaukit empfehlenswert ?
c.) Wie sieht es mit der Stromversorgung aus...unproblematisch mit z.B. Powertank ?

oohhh Mann...sorry....das Ganze geht zu weit...zuviele Frage (die ja kaum beantwortbar sind)
trotzdem Thanks nochmal für den Tipp mit den Okularen
greetz
Brian
Betreffend der Okularauswahl werde ich mal zum Start nicht gleich ins Volle treffen wollen...ich bin Neuling und brauche perhaps sicher ein Jahr bis ich mal mit den Geräten so halbwegs Hand in Hand gehe.
 
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