Re: Vixen VSD100F3.8 (Pentax)
Hallo Gerrit,
oh vielen Dank für diese außerordentlich liebenswerte Anrede aber ich bin weder als Lehrer noch als Oberlehrer tätig.
Aber wenn Du das so ansprichst will ich mich extra für Dich gerne mal so verhalten.
Es scheint mir erforderlich Dir mal ein paar elementare Benimmregeln beizubringen.
Man spricht den Diskussionspartner hier üblicherweise mit Namen an und man verabschiedet sich dann höflich unter Angabe seines eigenen Namens.
Optimal wäre dann noch ein Zitat zu bringen auf das sich die Antwort bezieht damit der richtige Bezug hergestellt werden kann.
Ich hab‘ Dir hier mal vorgemacht, vielleicht lernst Du es ja noch.
Aber nun soll‘s Doch wieder um Optik gehen.
ich denke, jeder der sich mit der Materie solcher Teleskope beschäftigt wird auch in der Lage sein die Maßstäbe zu berücksichtigen.
Ich denke das sich sehr viele vom ersten Eindruck blenden lassen und den sehr groben Maßstab schnell mal übersehen.
Auch werden etliche nicht ganz so vertraut mit der Materie sein so das ein Hinweis auf Ungewöhnlichkeiten durchaus angebracht ist.
Über den Maßstab ist es schließlich keine Kunst Spots winzig klein aussehen zu lassen und die 0,2mm Box beim Vixen ist geradezu gigantisch, sowas hab ich noch bei keinem anderen Astrografen gesehen, das größte was mir da untergekommen ist ist die 0,1mm Box beim FSQ und die ist mir schon zu groß.
Wirklich aussagefähige Spots werden üblicherweise in einer wesentlich kleineren Box dargestellt zb. mit 0,025mm wie es bei der Dokumentation zu den ASA Korrektoren der Fall ist.
Aber wenn Du schon das Baststöckchen und den Kreidefinger am Anschlag hast, dann vergleiche wenigstens mal zwei identische Öffnungsverhältnisse: FSQ mit Reducer.
Falls Du es überlesen hast.
Zitat von Gerd_Duering:
Andersrum hat der FSQ ja „nur“ f/5.
Es geht hier aber nicht nur um die Würdigung der Leistung des Designs selbst bei diesem absoluten Extrem f/3,8.
Meine Anerkennung hab ich dafür ja auch schon zum Ausdruck gebracht sondern auch um die Beurteilung der Abbildung.
Hier zählt Schicht das Verhältnis von Spotgröße zur Pixelgröße.
Es ist dem Sensor egal ob es schwieriger ist bei f/3,8 kleine Spots zu erreichen.
Er stellt die Spots des f/5 genauso wie die des f/3,8 dar, jedenfalls solange die geometrischen Spots größer wie das Beugungsscheibchen sind und das ist hier ja eindeutig der Fall.
Von daher ist es absolut legitim die Spots eines f/3,8 mit denen eines f/5 zu vergleichen wenn man wissen will welche Optik die bessere Abbildung liefert bzw. ob sie auf ähnlichem Level liegt.
Da sieht die Welt schon wieder ein kleines, kleines bißchen anders aus.
Nöö überhaupt nicht, sie obige Erklärung.
Juckt aber keinen, weil selbst ne Kamera mit 9 my prima damit zurecht kommt.
So So woher weißt Du das denn so genau?
Hast Du das mit dem Vixen und einem großen 9my Pixel Sensor schon ausprobiert?
Grüße Gerd