Wolf_der_Medicus
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Hallo liebe Leute,
Freitag abend (16.09.2016)war ja die Halbschattenmondfinsternis, aber leider war es bei uns so bewölkt, dass keine Aufnahmen möglich waren. Am späteren Abend jedoch riss die Wolkendecke auf und ich konnte noch ne Bilderserie machen.
Es war das erste Mal, dass ich mich überhaupt mit Mondfotografie beschäftigt hab (bin sonst eher im Deep-Sky-Bereich unterwegs).
Jedenfalls hab ich keine Planetencam, hab also meine Canon 60 DA genutzt und ne Serie von 75 Bildern bei ISO100 und 1/320 sek Belichtungszeit genommen.
Die Bearbeitung war echt schwierig. Insbesondere das Stacking hat mich Nerven gekostet. Im folgenden möchte ich beschreiben, warum und wie ichs letztlich hinbekommen hab. Vielleicht gibt´s hier ja auch Leute, die ähnliche Probleme haben und für Lösungen/Vorschläge dankbar sind (Für wen´s uninteressant ist, kann ja unten aufs Bild schauen :smiley47: ):
Ich hab mich belesen, mit welchen Programmen man Mondbilder am ehesten stacken kann (AviStack/Autostakkert/Registax), mir diese runtergeladen und stand vor dem nächsten Problem: "keine RAWs bitte".. Also Program zum Wandeln von RAWs zu Tiffs gezogen (Avistack sollte ja mit Tiffs arbeiten können..)
Seltsam: RAW ca 19 MB pro Bild vs Tiff ca 50 MB pro Bild.
Naja, egal, Avistack bestückt, laufen lassen, ging soweit, aber beim letztlichen Stacken eingefroren.. "keine Rückmeldung".. mehrfach!! Weniger Bilder hats nicht verbessert..
Also andere Programme ausprobiert: kein Durchblick; wo wie was wann einstellen..--> aufgegeben..
Dann: Fitswork probiert: erst Bilder ausgewählt, nächster Schritt: FarbCCD zu RGB; dann gestartet. --> Fitswork erstellt 75 Fits-Dateien.. soweit so gut.. Diese Bilder in Fitswork geladen Planetenstacking ausgewählt, "kreuzkorrelation", mehrere Orientierungspunkte gewählt und als Stackingmethode sigma gewählt. --> Gestartet!
Lief sauber durch, sauberes Scharfes Summenbild erhalten und damit weitergearbeitet. (Photoshop, Neatimage, PixInSight in dieser Reihenfolge)
Gruß, Wolf
PS: Tatsächlich hab ich keine künstlichen Farben zugefügt (wüsste nicht mal wie das geht), sondern nur die Sättigung angehoben und das verstärkt, was im Summenbild vorhanden war..
Freitag abend (16.09.2016)war ja die Halbschattenmondfinsternis, aber leider war es bei uns so bewölkt, dass keine Aufnahmen möglich waren. Am späteren Abend jedoch riss die Wolkendecke auf und ich konnte noch ne Bilderserie machen.
Es war das erste Mal, dass ich mich überhaupt mit Mondfotografie beschäftigt hab (bin sonst eher im Deep-Sky-Bereich unterwegs).
Jedenfalls hab ich keine Planetencam, hab also meine Canon 60 DA genutzt und ne Serie von 75 Bildern bei ISO100 und 1/320 sek Belichtungszeit genommen.
Die Bearbeitung war echt schwierig. Insbesondere das Stacking hat mich Nerven gekostet. Im folgenden möchte ich beschreiben, warum und wie ichs letztlich hinbekommen hab. Vielleicht gibt´s hier ja auch Leute, die ähnliche Probleme haben und für Lösungen/Vorschläge dankbar sind (Für wen´s uninteressant ist, kann ja unten aufs Bild schauen :smiley47: ):
Ich hab mich belesen, mit welchen Programmen man Mondbilder am ehesten stacken kann (AviStack/Autostakkert/Registax), mir diese runtergeladen und stand vor dem nächsten Problem: "keine RAWs bitte".. Also Program zum Wandeln von RAWs zu Tiffs gezogen (Avistack sollte ja mit Tiffs arbeiten können..)
Seltsam: RAW ca 19 MB pro Bild vs Tiff ca 50 MB pro Bild.
Naja, egal, Avistack bestückt, laufen lassen, ging soweit, aber beim letztlichen Stacken eingefroren.. "keine Rückmeldung".. mehrfach!! Weniger Bilder hats nicht verbessert..
Also andere Programme ausprobiert: kein Durchblick; wo wie was wann einstellen..--> aufgegeben..
Dann: Fitswork probiert: erst Bilder ausgewählt, nächster Schritt: FarbCCD zu RGB; dann gestartet. --> Fitswork erstellt 75 Fits-Dateien.. soweit so gut.. Diese Bilder in Fitswork geladen Planetenstacking ausgewählt, "kreuzkorrelation", mehrere Orientierungspunkte gewählt und als Stackingmethode sigma gewählt. --> Gestartet!
Lief sauber durch, sauberes Scharfes Summenbild erhalten und damit weitergearbeitet. (Photoshop, Neatimage, PixInSight in dieser Reihenfolge)
Gruß, Wolf
PS: Tatsächlich hab ich keine künstlichen Farben zugefügt (wüsste nicht mal wie das geht), sondern nur die Sättigung angehoben und das verstärkt, was im Summenbild vorhanden war..