Warum nicht ein Mak?

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thehefi

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Tag zusammen!

Zuallererst gleich ein Dank voraus für die sehr informativen, interessanten und kompetenten Seiten und Beiträge hier im Forum! Hab schon sehr viel daraus gelernt.

Spricht aus Eurer Expertensicht irgendetwas gegen ein Maksutov für Einsteiger?

Am liebsten hätte ich ja einen 6 Zoll f/6 Newton (egal ob Parallaktisch oder Dobson oder ohne Montierung), aber so etwas habe ich noch nirgends gefunden, leider ;-(

Vielen Dank im voraus
/-/efi
 
Ich habe vor 10 Jahren ein Gerät gesucht, mit dem ich 'alles' machen kann, auch fotografieren, und bin bei einem russischen 6-Zoll-Mak auf einer parallaktischen Gabelmontierung gelandet. Das war keine schlechte Wahl für den Anfang. Später habe ich bemerkt, daß ich eher ein visueller Typ bin und habe jetzt einen größeren Dob.

Was ich nach den vielen Jahren als Nachteile des Mak einschätze:
- Spiegelverkehrtes Bild. Man muß sich spiegelverkehrte Karten besorgen. Mit Software kein Problem. Aber am Mond bleibt es unangenehm.
- das größte Gesichtsfeld ist 1°. Man findet am Himmel die schwächeren Objekte schlechter, Starhopping ist erschwert.

Es gibt aber auch handfeste Vorteile:
- justierstabil
- geschlossenes System. Nach dem Auskühlen weniger Probleme mit Tubus-Seeing
- es ist einfach, hohe Vergrößerungen zu erreichen
- die Sterne (und anderes) sind bis zum Rand des Gesichtsfeldes scharf
- die Nachführung erleichtert alle Beobachtungen bei hohen Vergrößerungen
- Der Einblick ist immer einigermaßen an derselben Stelle.
 
Hi Hefi,

hm, komisch, Du hättest gerne einen f/6 Newton, präferierst dann aber statt eines f/8 Newton einen Mak - wobei die meisten ja f/10 und größer sind.
Oder leigt es "nur" am langen Hebel, den ein 6" f/8 hat?

Was wären denn Deine Beobachtungsziele?

Hast Du schon Kontakt zu Sternfreunden in Deiner näheren Umgebung aufgenommen?

Ein Blick sagt mehr als 1000 Katalog- /Internetseiten.

Gruß

Carsten
 
Hallo nochmal,

wusste ja, das es Sinn macht online zu bleiben, weil hier immer sauschnell reagiert wird ;-)

@Uwe:
Danke für die kurze und prägnante Gegenüberstellung!
Ist eine gute Entscheidungshilfe.

@Carsten:
Liegt einerseits an der Grösse und ist andererseits für mich eine Alternative zum klassischen Newton.
Die Universalität von f/6 ist auch ein Grund. In meinen Augen sind schnellere eher für Fotografie (die ich erst viel, viel später machen werde) und f/8 eher Planetengeräte.

Hin und wieder findet man auch gebrauchte Maks kleinerer Brennweite (meistens Exoten, aber das ist mir Wurscht), auf die warte ich. Mit Geduld und Spucke fängt man jede Mucke ;-)

Meine Ziele sind noch nicht klar, da ich (Wieder)Einsteiger bin, also suche ich ein "Universalgerät". Mir ist klar und bewusst, dass es das nicht wirklich gibt, aber es gibt Kompromisslösungen, wie hier auch in vielen Beiträgen nachzulesen ist.

Ich plage mich seit etwas mehr als 2 Monaten mit einem Optus 76/700 Newton in der Originalausstattung (Okulare mit Plastiklinsen, Wackelmontierung) aus dem Wohnzimmerfenster durch die Lichtverschmutzung über Wien. Habe aber schon einige gute Spechtl-Abende hinter mir und extreme Lust auf mehr bekommen.

Mit Sternfreunden habe ich lange bevor ich das Teleskop in Händen hatte Kontakt aufgenommen und schon viele Abende bei Treffen erlebt. Dabei hatte ich Gelegenheit viele Teleskoptypen und -größen (leider noch keinen Schiefspiegler) mit eigenen Augen zu vergleichen.
Mit Abstand am meisten verbreitet sind die Meade SCTs (LX200, usw.), da habe ich auch am öftesten durchgeguckt, gefolgt von einem 18" Dob (geil, geil, geil!).
Aber die GoTo's interessieren mich nicht. Das Budget reicht nicht und lernen tu ich auch nix.
Bin eher der Tüftler und Forscher, das liegt mir mehr, als auf Knopfdruck irgendwas aus dem Katalog anzufahren, das kann ich bei den Treffen ohnehin, weil ein GoTo Teil ist immer dabei.

Hab mich auch schon durch jede Menge Literatur und Internetseiten (grosses Lob an dieser Stelle an DeepSkyBrothers und Sven Wienstein) gewältzt.

Bin sicher noch einige Zeit am gustieren, denken, prüfen.
Kaufe vielleicht auch erst mal ein oder zwei vernünfige Okulare zu meiner 76/700er Gurke oder (gebraucht) eine vernünftige Montierung. Dabei spielt aber der Gedanke an das Nachfolge-System mit. Ja, man hat's nicht leicht...

Wollte und will weiterhin aber auf jeden Fall mal Eure Meinung hören, weil es sich dann besser grübelt...

/-/efi
 
Hi,

ich hab mit einem Mak angefangen und kann ein bisschen beschreiben, was damit geht und was nicht geht. Aufgrund des Oeffnungsverhaeltnisses (meiner hat f/10) sind allzu grosse Austrittspupillen (AP) nicht moeglich. Man ist beschraenkt auf ca 3-4 mm AP und aufgrund des kleinen Gesichtsfeldes kann man vor allem grossflaechige schwache Gas-Nebel (z.B. Rosettennebel, ...) vergessen. Auch z.B. die Plejaden passen nicht mehr so richtig ins Gesichtsfeld. Fuer Nebel und grosse Gesichtsfelder hab ich mir deshalb noch zusaetzlich einen Richfield-Refraktor angeschafft.

Wenn dir schwache Gasnebel nicht wichtig sind, dann ist der Mak keine schlechte Wahl. Mond, Planeten, offene und Kugel-Sternhaufen, Planetarische Nebel gehen ganz gut damit und das Geraet ist natuerlich schoen kompakt und stellt nicht so hohe Anforderungen an eine Montierung.

Es gibt uebrigens einen 6" f/6 Mak-Newton, aber der ist ziemlich schwer und fuer einen Anfaenger ein bisschen teuer.

Viele Gruesse,

Martin
 
Hi efi (?),

Deine Frage nach einem günstigen 6" F/6 Newton ist sher berechtigt und genauso sehr....erfolglos. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/frown.gif" alt="" />

Ein solches Gerät ist offensichtlich hersteller-/händlerseits nicht gewollt und gewünscht,
weil ein solcher Allrounder so manche schrottige Teleskop/Monti Kombination, wie sie
massenhaft günstig im Angebot sind überflüssig machen würde und damit auch die schon beim Verkauf
eingeplanten Folgegerätschaften.
Fragen danach werden freundlich desinteressiert abgewimmelt oder man "arbeitet" dran und das schon seit Jahren. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smirk.gif" alt="" />

Der Verweis auf das bestehende Angebot F/5 und F/8 folgt sofort, aber das löst Dein Problem nicht
und der sehr gute Allrounder 8" F/6 ist auch nur eine günstige Lösung, wenn man mit der Größe
dieses Teils klar kommt und ihn als Dobson wählt.

In irgendeinen sauren Apfel wirst Du beißen müssen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/pftroest.gif" alt="" />

6" F/5 Newton = justier- und okularkritisch
6" F/8 Newton = wenig großfeldtauglich, große AP schlecht erreichbar
6" Mak oder ähnlich = kritisch im Auskühlverhalten und je nach F fällt Großfeld auch mehr oder weniger flach.
8" F/6 Dobson = der Allrounder schlechthin, aber groß, schwer, teuer zu parallaktisieren

CS
*entfernt*

PS: Oder Du schleifst Dir Deinen 6" F/6 Spiegel selbst. Ich würde für den Zweiten einen fairen Preis bezahlen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />
 
........hallo *kanns nicht schreiben/sprechen*, gebe mal bei ebay Maksutov Newton ein. Und wenn dein Vertrauen in eBay und deren Verkäufer nicht geschwunden ist, kann´ste einen Intes MN-61 abgreifen. Wenn die Optik des angebotenen Intes noch gut sein sollte, dann kann er um die 500,- den Besitzer wechseln.............wenn es denn sein sollte, dann mach´ste nix falsch mit dem Teil. Würde aber auf Nummer sicher gehen und den Verkäufer ein evtl. Rückgaberecht abverlangen oder mindestens anhören, ob er einwilligt......

Gruß
Volker

PS: .....das Teil wird aus Italien aus angeboten.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi thehefi,

vielleicht nochmal eine kleine Anmerkung zum Maksutov-Newton. Aufgrund des kleinen Fangspiegels ist dieses Geraet auch nicht so richtig fuer Grossfeld geeignet, ist aber trotzdem universeller als ein MakCass.

Gruesse,

Martin
 
Servus!

@Martin:
Danke für die Schilderung aus der Praxis.
Es ist immer wieder wichtig zu hören - besser natürlich selbst zu sehen, aber das geht halt nicht immer - was und wie gut was möglich ist.
Wegen GF und AP möchte ich ja ein schnelleres System.
Auf schwache Nebel kaprizier ich mich nicht, das kann ich verschmerzen, wenn die m´nicht gehen.
Ansonsten bin ich, wie bereits geschrieben, am Erkunden, was mir am meisten Spass macht.
Apropos Montierung: Wie Du selbst schreibts, gibts ganz schön schwere Onkels, dann geht die Monti auch ins Geld...

@Günther:
So habe ich das noch nicht betrachtet.
Denkst Du tatsächlich, dass das so ein tolles Teil wäre?
Und Danke für die Alternativenliste!

@Volker:
hab ich nicht gefunden

@Martin:
Danke für den Hinweis!
Aber haben wirklich alle Mak-Newtons einen kleinen Fangspiegel?
Leider sind die Hersteller- und Händlerangaben nicht immer Vollständig.
Antares? Sven?

An alle:
Meine Favoriten der Alternativen sind (derzeit):
Skywatcher 8" f/6 Dobson vom astroshop.de
Skywatcher Newton 130/900 auch vom astroshop.de (vielleicht nur OTA und Rockerbox-Selbstbau für Dobson)
Meinungen?

Wie seht Ihr die Sache mit dem 6" f/6 Newton?
Wär das tatsächlich so ein toller Allrounder? (Kann ja gar nicht glauben, dass ich mit meiner Kurzzeit-Forschung und Bildung so viel verstanden habe)
Lohnt sich da tatsächlich der Selbstbau?
Wenn ja:
wer hilft mir?
wo die Spiegel hernehmen? (selber schleifen trau ich mir nicht zu, oder ist das nicht so schlimm, wie ich es mir vorstelle? Habe schon einiges darüber im web gelesen, Buch aber noch keines)
welche Bücher empfehlt Ihr?

Uff!
Dass da plötzlich wieder so viele unerwartete andere Fragen auftauchen...
...aber das ist ja keine Seltenheit hier!
Es kommen immer wieder Beiträge mit Wissen und Erfahrung, von dem man noch nie was gehört hat, an das man bisher überhaupt nicht gedacht hat, usw.
Genau deshalb treibe ich mich ja hier herum!
Macht weiter so!

Der immer mehr grübelnde, aber nicht ungeduldige
/-/efi
 
Hi Hefi,

hm, also die Planetennewtons sind ja meinstens noch längerbrennweitig als f/8, von daher kann man imho f/8 als universell bezeichnen, wobei ich doch wieder einmal darauf hinweisen möchte, dass es die eierlegende Wollmilchsau nicht gibt. Es gibt Planetengeräte, die auch Grossfeld können , aber dann bei Galaxieen einknicken (kleiner APO/ED), es gibt Planetenkiller, mit denen KH und Nebel gehen aber kein Grossfeld (MAK, SC) und es gibt MItteldinger, die zwar von allem etwas, dafür aber nichts wirklich richtig gut können (z.B. f/8 Newton - verglichen mit den Spezialisten). Daher landen die meisten von uns ja früher oder später beim zweit- oder Drittgerät oder, wie der Armin beim fünftgerät (oder wie war da der aktuelle Stand?;-).

Man kann sich viel Frust und Geld sparen, wenn mer das von vorneherein einsieht und akzeptiert und dann evtl. mit einem Planetengerät einsteigt und das Deepskygerät nachkauft (ok., momentan wäre es andersherum vielleicht besser, weil grad keine ausgesprochene Planetensaison ist :-)).

Aber das ist die subjektive Meinung von jemandem, der auch schon viel Geld im vermeintlich jetzt doch richtigen endgültigen Gerät versenkt hat ;-).

Dabei ist es nicht zuletzt wichtig, dass man für sich selbst festlegt, was einem wichtig ist, beim einen ist es Transportabilität, beim anderen Öffnung, der eine möchte nicht dauernd justieren, wieder ein anderer möchte auf goto nicht verzichten, der eine möchte visuell, der andere fotografisch - habe ich jetzt wen vergessen? bitte melden :-).

Gruesslies

Carsten
 
Hi Efi,

ja, ich denke, das wäre ein tolles Teil.

Man kann auch zu des Händlers Freude, ein Mak (für höhere Vergrößerungen)und dazu einen
(meist zu kurzen) FH (für Großfeld)nehmen, wie Du schon in einer Antwort lesen konntest.
Zwei Geräte und m.E. doch nicht so richtig Allround. Meine Definition vom Allroundteleskop sieht so aus,
dass es den Nutzer in die Lage versetzen sollte, die hellsten Vertreter aller für
Hobbyastronomen sichtbarer Objektklassen so zu sehen, dass er ihre Natur/Struktur erkennen kann.
Für uns liegt die Grenze für diese Anforderung "zufällig" bei 6-8 Zoll Öffnung.
Das Öffnungsverhältnis F/6 ist relativ okular-/justierunkritisch, stellt m. E. auch
vom erreichbaren Gesichtsfeld her einen guten Mittelweg zw. F/5 und F/8 dar und auch die Obstruktion
hält sich in einem Rahmen, der sehr detailreiche Planetenbeobachtungen zulässt.

Rein visuell ist der 8" F/6 Dobson für mich der Allrounder schlechthin mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis.
Dies gilt, solange man ihn transportieren will und kann und nicht auf Langzeitfotografie aus ist,
denn eine taugliche Montierung verschlingt reichlich Geld.

Da kommt nun der nicht vorhandene 6" F/6 (mit 2" OAZ)ins Spiel. Er wäre als Dobson anzuschaffen logischer Weise
noch etwas günstiger im Preis, leichter, kleiner, besser transportabel und dementsprechend auch
leichter und günstiger parallaktisch zu montieren.
Ein solches Gerät macht also die möglichen Weiterentwicklungen des Hobbyastronomen
mit, ohne dass gleich ein neues Teleskop her muss. Das wäre dann erst erforderlich, wenn sich ein
Trend/Interesse so weit verfestigt hat, dass eine Verbesserung/Steigerung unumgänglicher Wunsch ist.
Dann könnte man den kleinen 6"F/6 immer noch zum Reisegerät oder Schnellspechtler umstricken.

Legst Du Dich aufs visuelle fest und "packst" den 8" F/6, rate ich Dir dazu. Vorsicht, die Teile sind in
der Anschaffung sehr günstig, müssen mit etwas Heimwerkergeschick optimiert werden
und vertragen jede Menge teures Zubehör bis mann die volle Leistung überhaupt nutzen kann.

Bist Du unentschlossen, wäre ein 130/900 auf Selbstbaudobsonmonti nicht schlecht,
wenn das nicht bei allen mir bekannten Geräten ein Kugelspiegel wäre und unterhalb F/8
braucht man für gute (beugungsbegrenzte) Abbildung einen Parabolspiegel.
Wenn du wirklich irgendwann fotografieren willst (das ist ein langer, zeitfressender, teurer
Weg und ein Hobby im Hobby), würde ich dann lieber zu 5" oder 6" F/5 greifen.

CS
*entfernt*
 
Hallo zusammen!

@Carsten:
Bin HeFi (kommt von den jeweils ersten beiden Buchstaben von Vor- unf Nachname).
Wie recht Du hast!
Ich möchte aber nicht viel investieren, weil eben meine Richtung noch nicht feststeht.
Bin mir im klaren, dass es da gilt abstriche zu machen oder zumindest Kompromisse einzugehen.
Was ist denn Dein "vermeintlich jetzt doch richtigen endgültiges Gerät"?

@Günther:
Du nennst genau die Gründe meines 6" f/6 Verlangens!
Und vielen Dank für den Hinweis auf den Kugelspiegel!!!
Das habe ich glatt übersehen.
Allerdings habe ich gar keine Angaben zum Hauptspiegel des Skywatcher 130/900 gefunden.
Woher weisst Du das?

Antares, Sven, Rest der Community:
Wo bleibt Euer Senf zu dem Thema?
Speziell in Richtung 6" f/6 Selbstbau?

Der sehr gespannte
Hefi
(jetzt mal in normaler Schreibweise, damit es nicht wieder zu Missverständnissen kommt ;-)
 
Hi HeFi,

also, der Armin ist im Urlaub und der Sven ist momentan glaubich in anderen Diskussionen involviert ;-).

Von meiner idealen Gerätekombi habe ich momentan erst die Hälfte, und zwar eine Vixen GP als Systemmonti, einen kleinen 3,5" APO für Planeten, Grossfeld und später Foto und als Ersatz für meinen (momentan noch) vorhandenen Intes Micro 615, der einfach eine zu lange Brennweite hat, ein 603 wäre da evtl. schon wieder was anderes, ein Orion Newton, der auch auf der Vixen montiert werden wird.
Dazu noch evtl. ein Fernglas (evtl. Myauchi) für das Fotostativ - Apogee Bino habe ich verkauft, weil es einfach zu schwer war für das Stativ und dann is gut.

Gruesslies

Carsten
 
Ciao,

oh Mann, es gibt 8" f/6 Dobsons für 300 Euro (ok das sind die billigsten), und Du willst mit Blood Sweat and Tears (und viel Lernen aus Fehlern usw usw) einen 6" f/6 selber bauen ? Willst Du bauen oder beobachten (mit Verlaub und sorry an die Selbstbauer + sonstigen Ratgeber) ? Wenn Du beobachten willst kauf doch einfach einen solchen 8" Dob und fertig ! VIELE Leute haben so ein Ding, warum wohl ?

Man kann sich auch verrückt machen (lassen). :-)
Nichts gegen alle anderen Ratgeber, aber nur so mal als (meine) alternative Meinung.

Wenn man etwas mehr Geld hat, würde ich einen 8" f/4.5 kaufen (f=900mm wie Dein 6" f/6, also auch gleiche Feldgrösse), es gibt welche mit 5kg Tubusgewicht. Ist sehr gut transportabel (nur ein Teleskop unter gutem Himmel ist ein gutes/befriedigendes Teleskop !). Er hat etwas Koma, aber so what... (auch dagegen gibt es später langfristig dann Mittel: KomaKorr, bessere/teurere Okulare). Auch parallaktisch kein so grosses Problem später...

Einen guten 8" Newton (besonders als Richfield-Teleskop, deshlab f/4.5) wirst Du nie mehr hergebn, Dein Leben lang - selbst wenn andere Teleskope folgen ! Mit einem 6" hör ich Dich schon in 1 Jahr dann posten: Wieviel zeigt ein 8" mehr, lohnt sich der Umstieg usw usw... (Kauf nen 8" Newton, dann fehlen Dir später noch ein >=12"-14" und ein 3-4" und dann aber fertig.)

Ausserdem:
- Ich finde 6" für DeepSky noch etwas klein !
- Keinen Mak als Anfänger (Feldgrösse wegen langer Brennweite zu klein)!

----> Und: Wieviel willst Du eigentlich ausgeben (in den nächsten 1-2 Jahren) ?

Schöne Grüsse,
Peter
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Hefi,

ich habe da keinen Senf dazu, weil ich gar nicht weiß, worauf Du so aus bist. Irgendwie sind die Rahmenbedingungen für Dein Vorhaben in kleinen und eher unvollständigen Fetzen durch den Thread verteilt. Dann fängt der Thread irgendwie mit einer Fangfrage an - warum soll ich gegen einen Mak argumentieren, wenn ich nicht weiß, was damit gemacht werden soll, und welcher Mak es ganz konkret mal werden wird. Schließlich ist "der Mak" etwas, daß es pauschal so wenig gibt wie "der Newton", weil man einen Mak von f/5 bis f/schlagmichtot bauen kann, und das für den jeweiligen Spezialzweck sogar vernünftig.

Daher von mir kein Senf, weil ich die Wurst noch nicht sehe. Der Senf könnte höchstens aufs Hemd gehen.

Clear Skies
Sven
 
Hi HeFi,

ich hab mir damals den Mak zugelegt, weil ich es leicht, transportabel und kompakt haben wollte. Ich weiss, dass ich mir in naeherer Zukunft auch mal ein Teleskop mit groesserer Oeffnung (> 8") zulegen werde.
Deshalb muss ich Peter in dem Punk recht geben, dass das Preis/Leistungsverhaeltnis eines 8"-f/6 Dobson doch sehr gut ist. Und 8" sind eben 8".
Das einzige, was mich stoeren wuerde, ist dass man selbst noch einiges optimieren muesste. Aber wenn du eh schon ueber
Selbstbau nachdenkst ...
Ich will dir jetzt kein Teleskop ein- oder ausreden, aber die Frage ist, was du beobachten willst, wo du beobachten willst und vor allem, wie du da hinkommst.

Viele Gruesse,

Martin
 
Hallo Leute,

also sorry, das mit den Selbstschliff war nicht sooo ernst gemeint von mir und da muss man sich
schon ernsthafte Gedanken machen, bevor man so etwas anfängt. Ich sah auch nicht, dass
dieser Gedanke weiter verfolgt wurde.
Den Rat an einen Beginner, mit 8" F/4 einzusteigen sehe ich aber schon etwas kritisch.
Ich habe in der Anfangszeit mit einem kleinen F/4 Spiegel gekämpft und so manches Mal über die
"zickige" Justierung und die mangelnde Abbildungsqualität, sowohl durch die mnagelnde Justierung
als auch durch unpassende Okulare geflucht.
Da lässt sich ein F/6 doch wesentlich leichter zu einer sauberen Abbildungsleistung "überreden"
und kommt in der Anschaffung auch und vor allem beim Zubehör erheblich günstiger.
Ich hatte schon gewarnt, dass man um die Möglichkeiten des Geräts gut auschöpfen zu können (und
das will man ja) für Filter Okulare pp noch reichlich Geld los werden kann.

CS
*entfernt*
 
Hi Hefi,
auch der schönste Urlaub geht mal zu Ende - und so bin ich nun wieder hier. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />

Im Grunde beantwrotest Du die Frage doch selbst. Du weißt das die Standartmaks vom Öffnungsverhältnis her keine Universalgeräte sind und somit bestimmte Teilbereiche nicht möglich sind.
Andereseits willst Du was Universelleres weil Du Dich noch nicht auf eine Richtung festlegen willst. Und viel Geld solls auch nicht kosten.

Da sehe ich eigentlich erst mal den 8" f/6 Dob, die es ja teils schon neu für unter 300 gibt, als gute Lösung.

Ist der zu groß, dann hole Dir nen 150/750iger und mache ein Dob draus ( Rockerbox bauen ). Kostet etwas weniger und zum Start ist das lockerst ausreichend.

Irgendwo bei dem Thema Größe und Seherlebnis wirst Du Deinen Kompromiß machen (müssen), aber da Du schon durch Scope gesehen hast, solltest Du das für Dich ausreichend beurteilen können.

CS
 
Ei guude Armin,

na - wieder im Lande? Hast einige schöne Nächte verpasst - momentan ist naja, siehste ja selber.
Apo ist jetzt auf der GP zuhause:-)

Gruß

Carsten
 
Hallo Hefi,

ich hatte noch eine Frage übersehen:
Woher weisst Du....
Nun, wenn ein Parabolspiegel eingebaut ist, steht das exponiert, mindestens ein Mal, sehr
gut L E S B A R in J E D E M Werbetext, oft werden sogar Mindestqualitäten beworben und diese
Texte muss man dann auch wieder interpretieren können um zu wissen, ob das so gut ist, wie es aussehen soll.

Ist kein Parabolspiegel verbaut findest Du, wenn es einigermaßen fair läuft, irgendow
was von "Sphäre" und das ist bis F/8 auch wirklich kein Drama. Ansonsten nur "sehr glatte
Oberflächen", "enorme Lichtleistungen" und sonstige inhaltlose, nicht zu verifizierende Sülze.

CS
*entfernt*
 
Hallo thehefi,

schau mal im Biete-Board,
da gibts einen 6"/f7.
Vielleicht interessant für dich!

Gruß Jochem
 
Hallo Peter,

Du hast hast mich wieder auf den Boden der Tatsachen gebracht.
Danke dafür!

Von f/4.5 wird allgemein gesagt, dass die Justage nicht so einfach ist (ich nehme an, wegen der erforderlichen Genauigkeit) und dass die Ansprüche on die Okulare höher sind (z.B. Randschärfe).
Deshalb ist der nicht in meinen Überlegungen dabei.

Zustimmung: 6" ist sicher noch nicht das Tor zur wahrem DS, das wird allgemein erst ab 8" so gesehen.
Aber erstens habe ich mich mich (noch) nicht wirklich darauf festgelegt und zweitens ist es auch eine Frage von Geld, Platz und Transportabilität.

Vom Mak bin ich auch bereits wieder abgekommen.
Dank der sehr kompetenten Ausführungen hier habe ich jetzt ein genaueres Bild davon bekommen.

Gruß
Hefi
 
Hallo Sven!

Ja, das mit der Verteilung im Thread ist so passiert, sorry dafür.
Eine Fangfrage sollte das nicht sein!
Es tut mir leid, wenn das so rüberkam, war vielleicht nicht ganz so toll formuliert und schon gar nicht präzise, da stimme ich dir vollkommen zu.
Ist normalerweise nicht meine Art, aber die Euphorie...

Damit der Senf nicht aufs Hemd grät (Hihi):
Ich habe mich für Abwarten, Lernen und Erfahrung sammeln entschlossen.
Möchte erst mal 1 oder 2 Okus für mein Newton 76/700 anschaffen, die ich später auch noch einsetzen kann.

Soll ich mit den Fragen dazu einen neuen thread starten?
(Damit die werten Leser hier nicht vom Betreff dieses threads verwirrt sind.
Wär doch mal was neues, nicht einen Themenslalom in einem einzigen thread zu veranstalten.)


Clear Skies
Hefi
 
Hallo Antares,

jaja, der Urlaub ist immer zu kurz.
Ich hoffe du hattest Gelegenheit und Himmel zum Spechteln.

Auch bei Dir volle Zustimmung und die Bitte um Gnade, dass ich mich nicht so richtig entscheiden kann.

Dobson ist nach wie vor mein Favorit, aber ich denke auch daran Erfahrung mit einer parallaktischen Montierung sammeln zu können ist auch kein Fehler.
Soll nicht schon wieder Verwirrungstaktik sein, sondern meine Gedanken wiederspiegeln,
Es macht ja keinen Sinn, sich nur deshalb in eine Richtung (vielleicht die falsche) festzulegen, damit die Diskussion nicht zu schwierig wird.
Gerade diese Offenheit zu allen Vorstellungen der Newbies und die breite Fachkompetenz schätze ich hier sehr (untrer Anderem).

Werde noch zuwarten (was Euch in der Zwischenzeit natürlich nicht vor Fragen meinerseits bewahrt ;-) und mal Okus holen (siehe Antwort an Sven).
Was meinst Du: neuer thread zu den Okus?

Clear Skies
Hefi
 
Hallo Jochem,

danke für den Tipp.
Habe ich allerdings für zuwarten entschieden (siehe andere Posts).

Gruß
Hefi
 
Hi Hefi,
kein Grund um Gnade zu bitten.
So ist das nun mal mit den Entscheidungen.
Irgendwas scheint Dir noch nicht so recht zu passen
aus dem Kompromiß den Du für Dich machen mußt.

Und da stehst Du bei der Erstfrage Dob oder parallaktisch ja auch noch nicht auf einem für Dich gesicherten Erkenntnisstand.

Hier hilft probieren und für sich Entscheiden.
Wobei man halt bedenken muß, das eine Monti Platz braucht und Geld kostet - und da gehts für dich schon los mit den Kompromissen.

Okulare für ein Tchibotorpedo - mit Zukunftsorientierung ?
Da geht nicht so lange Du nicht weißt wo Du hin willst - in Zukunft.

Für den Torpedo allein: 32iger Plössl und etwas im Bereich 7-6mm , so er 1,25" hat.
Da gehts schon los. 6-7 am Torpedo ist was für Planeten am 8" Dob dagegen eher ein Oku für die Kugelsternhaufen und PN - also eher WW.
Ich würde in den Tchibo nicht groß was investieren, weil er leistungsmäßig halt doch recht beschränkt ist.
CS
 
Hallo Antares!

Und da stehst Du bei der Erstfrage Dob oder parallaktisch ja auch noch nicht auf einem für Dich gesicherten Erkenntnisstand.

Hier hilft probieren und für sich Entscheiden.
Genau deshalb habe ich mich dazu entschlossen die Pause-Taste zu drücken, was die Anschaffung betrifft, nicht das Spechtln, Lernen, Probieren und Studieren wohlgemerkt.

Okulare für ein Tchibotorpedo - mit Zukunftsorientierung ?
Da geht nicht so lange Du nicht weißt wo Du hin willst - in Zukunft.

Für den Torpedo allein: 32iger Plössl und etwas im Bereich 7-6mm , so er 1,25" hat.
Da gehts schon los. 6-7 am Torpedo ist was für Planeten am 8" Dob dagegen eher ein Oku für die Kugelsternhaufen und PN - also eher WW.
Na also, geht ja doch!
Hat 1,25".
WW am Dob für GC und PN ist ja eine zukunftsorientierung.
Ich hab an Super-Plössls gedacht, was sagst du dazu?

Ich würde in den Tchibo nicht groß was investieren, weil er leistungsmäßig halt doch recht beschränkt ist.
Klar, aber besser eine Blinde im Bett, als eine Taube auf dem Dach ;-) (herrlich politisch unkürrekt)
Hatte aber trotz der geringen Leistung des Teils schon viele interessante Abende und Nächte!
_IN_ den "Tchibo" (weiss zwar nicht, ob er von dort herkommt, ist nämlich eine zeitlich unlimitierte Leihgabe Marke Optus eines Sternfreunds) möchte ich eh nicht investieren, habe aber schon einige Chefs im web gefunden, die 76/700er mit besseren Okus (deshalb meine dahingehenden Überlegungen) immer noch für Planeten, Mond, Sonne und als Schnellspechtler respektive Zweit- oder Drittteleskop nutzen.
So abwegig finde ich Okularanschaffung nicht, denn die Huygens Plastikteile sind schlimm (Farbsäume, finster, Tunnelblick, Randschärfe...) und ich hab mit verschiedenen guten Okus bei Spechtltreffen schon an meiner Gurke geguckt. Der Unterschied ist mehr als deutlich merkbar.

Den Gedanken an einen Nebelfilter (UHC oder OIII) hatte ich auch schon, da ich hauptsächlich aus einer Wohnung am Stadtrand von Wien aus dem Fenster(!) gucke.
Aber da höre ich viel unterschiedliches.
Manche empfehlen einen, andere waren wieder enttäuscht.
Wobei ich nicht so genau weiss, ob sie den auch für die richtigen Objekte verwendet haben.

Und wenn mir eine sehr günstige EQ-1 über den Weg läuft, kann ich ja eventuell damit auch erste Erfahrungen sammeln.

Wenn man heutzutage ein Konzert besucht sind auch gleich 50 Euronen weg und man hat nur einen Abend was davon ;-)
Parallaktisch habe ich sicher merere Abende Beschäftigung für den selben Betrag (wenn ich vom Neupreis ausgehe).

Clear Skies
/-/efi
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
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