Was habt ihr für Rotlicht-Lampen?

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starfunkel112

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Hallo!

Hab schon wieder eine Anfängerfrage, aber irgendwie kann ich mir beim besten willen keine zufriedenstellende Antwort anlesen, und glaubt mir ich lese viel!

Also: wie sehen eure Rotlichtspender aus???
Stirnlampe oder Handlampe?
Eigenbau mit roter Folie oder Gekauft?
Muss die Lampe Dimmbar sein?
Viele klagen über schlechte verarbeitungsqualität der speziellen Astrolampen, habt ihr eine Empfehlung?

Danke schonmal!
Gruss
Christian
 
Hay..

ich hab' so'n mini fahrradrücklicht.. (1 led)
ist halb so groß wie ein tischtennisball.. ;)
(4.- im toom)

grüßle dat faxerisch



 
Hallo Christian,

die Frage, ob es eine Stirnlampe oder Handlampe sein soll, hat sich für mich schon seit ein paar Jahren erledigt: Ich benutze beides. Die Stirnlampe ist gekauft und sehr vielseitig, da auch mit weißem Licht (Weitwinkel oder Spot, dimmbar) ausgestattet. Ein Nachteil sind die Klappen für die Batteriefächer, welche bei den meisten dieser Lampen verbaut werden. Der Verschluß besteht aus sprödem Kunststoff, weshalb er mir bei der ersten Lampe beim zweiten Batteriewechsel gebrochen ist. Die zweite wurde von einer anderen Firma hergestellt, aber nicht nur ist der Kunststoff weiterhin von der spröden Art, sondern er kommt auch dort wieder klar daher, wo man es nicht gebrauchen kann.

Seit mehreren Jahrzehnten sind Eigenbau-Handlampen im Einsatz. Es kommt aber keine Folien zum Einsatz, sondern rote LEDs mit 3000 mcd. Dimmbar wäre mitunter hilfreich, aber so selten, daß ich die Lampen auf volle Lichtleistung auslege.

Ein vielleicht hilfreicher Vorschlag: Gehe in einen entsprechenden Laden, zum Beispiel für Outdoorausrüstung, und probiere die Teile dort aus. Einige dieser Geschäfte ermöglichen es, die Lampen in einem dunklen Bereich zu testen. Der Test ist besonders hilfreich, wenn man ein Buch in einem passenden Format mitnimmt.

Grüße

fquadrat
 
Moin Christian!

Ich benutze seit fast 20 Jahren die US-Army-Lampe ( sowas hier ). Die Dinger sind günstig und quasi unkaputtbar. Außerdem verbreiten sie ein diffuses rotes Licht, das nicht blendet - was man von den heutigen LED-Funzeln nicht sagen kann. Besonders übel sind die viel zu hellen Stirnlampen und die Fahradrücklichter.
 
Hallo Christian,
Ich finde eine Handlampe besser, da man damit unter anderem gezielt bzw. schräg von der Seite die Sternkarte beleuchten kann. Das hat den Vorteil dass störende Reflexe vermieden werden. Auch würde mich es stören etwas ständig an der Stirn herumbaumeln zu haben.

Eine dimmbare Lampe ist Sinnvoll, da unter anderem bei "frischen" Batterien die Lampe oft zu hell wirkt. Vor allem bei Deep Sky Beobachtungen mit sehr lichtschwachen Objekten darf das Licht nur so hell sein, dass man gerade so die Karten lesen kann.

Anfangs habe ich mit einer dimm- und umschaltbaren (rot/weiß) LED-Leuchte gearbeitet. Jedoch halten die Kunststofflampen bei mir nicht lange.


Mittlerweile habe ich mir einen Adapter für meine Taschenlampe gebaut. Dieser besteht lediglich aus einer gedrechselten Hülse aus Buchenholz, einem variablem Polarisationsfilter und einer Scheinwerferfolie. Im Forum Stellarum habe ich vor längerer Zeit dazu einen ausführlichen Bericht mit Bildern geschrieben. Mittlerweile verwende ich allerdings eine andere Folie, welche ab ca. 630 nm aufmacht. Die Folie wird unter anderem vom Musikhaus Korn vertrieben. Hersteller ist Lee. Die genaue Artikelbezeichnung ist "787 Marius Red".

Gruß
Simon
 
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Moin,

Meine Rotlichtlampe ist eine Mini-Maglite (nicht mit LED) die ich selbst mit roter Filterfolie ausgestattet habe. Die hängt um meinen Hals und bei Bedarf nehme ich sie in die Hand oder in den Mund.
Wichtig ist die Folie. Eine echte Filterfolie aus dem Fotobedarf (Hersteller Lee) blockiert tatsächlich das ganze Spektrum außer Rot. Einfache rote Folie oder Farbe lässt noch zu viel Weißlicht durch, was dann doch wieder zu Blendung führt. Durch mehrere Lagen kann man das Licht zusätzlich dimmen.

Für den Atlas und als Kofferbeleuchtung habe ich Kartenlampen von Astrogarten mit flexiblem Hals.

Bis dann:
Marcus
 
Moin,

ich habe mir zu erst eine kleine LED Lampe auf rote LED umgebaut. Diese Lampe nutzt nur eine AA Batterie und Pumpt die Spannung für die LED hoch. So ist die immer gleich hell, bis die Batterie komplett leergelutscht ist.

Beim Kartenlesen und Auf-Abbau fehlte mir eine Hand und ich war es leid die Lampe mit den Zähnen zu halten.
Dafür habe ich eine Kopflampe auf Rote LEDs umgebaut.
Die Kopflampe hatte drei Funktionen: 4 LEDs an, 8 Leds an, 2 LEDs blinken.
Für die erste Stufe habe ich ganz schwache LEDs eingelötet, für die zweite Stufe extra Helle. Die dritte Stufe ist nutzlos.

Das ist aber auch nur ne übergangslösung, bis ich Zeit finde auch die Elektronik umzubauen.
Dann soll eine Stufenlose Helligkeitseinstellung rein und Weißlicht zum Auf-/Abbau.
Das ganze will ich dann so Energieeffizient wie möglich aufbauen.

Vg, CS!
Sebastian
 
Ich benutze eine LED-Fahrradrückleuchte. Die passt gut in die Faust, der Ein-/Ausknopf lässt sich mit dem Daumen bedienen. Ich lasse nur so viel Licht durch die Finger durchsickern wie nötig. Dann blendet auch nichts.

Thomas
 
Hallo Christian,

bei mir ist derweil alles mögliche an Rotlichtquellen im Einsatz. Eine Stirnlampe ist mir beim Aufbau sehr wichtig. Die alte Energizer ist heute kaum zu bekommen, aber ein ganz gravierender Vorteil ist der Schiebeschalter. Die moderne Variante hat wie andere Blödellampen auch nur einen Tippschalter und verblitzt einen erstmal mit Weißlicht, ehe Rotlicht auf den 2. Drücker kommt. Unbrauchbar.
Früher hatte ich eine Maglite mit rotem Filtervorsatz. Die ist nun ersetzt durch eine selbst auf LED umgebaute Taschenlampe. Dazu kommt eine LED-Schwanenhals-Leselampe mit Buchklemme, die ebebfalls auf rot umgebaut ist und z.B. am kleinen Atlas hängen kann. Über der Ablageplatte der Montierung hängt eine LED-Lampe die zwischen rot und weiss umschaltbar ist und über den 12V-Durchschleifstecker der Montierung versorgt wird.

Mein Fahrradrücklicht ist wegen zu ungleichmäßiger Ausleuchtung ausrangiert. Rote Folien die nicht rot sind, sondern mal rosa oder mal orange, habe ich derweil genug gesehen. (Die von Maglite funktioniert, ist halt für Leute gedacht, die ernsthaft Rotlicht brauchen.) Es gibt auch rote LEDs, die nicht tiefrot sind (siehe z.B. meine am Ende erfolgreiche Suche nach der passenden Sofitte für den Kofferraum).

Clear Skies
Sven
 
Hallo,

wow mein Lieblingsthema :D

Antwort: Dutzende... immer wieder wechselnd.

Am Anfang hatte ich diese Armeeknicklampen (die Winni verlinkt hat), die haben schon rote Scheiben dabei gehabt, aber die Batterien sind teuer... und meine ist derzeit leider kaputt.

Fahrradrücklichter hatte ich bereits einige und ein paar sind echt brauchbar, aber fast alles sind viel zu hell! Man muss dann etwas Gewebeband drüber kleben, damit sie ordentlich gedimmt werden. Ich hatte auch mal eine Klemm-Schwanenhalslampe von Astrogarten, leider war der Lack schnell ab :(

Eine Stirnlampe hatte ich auch mal, das finde ich aber inzwischen als nogo - zumuindest wenn man nicht alleine beobachtet, denn die blenden IMMER irgendjemanden...

Es gibt in Krabbelkisten immer mal so winzige 1-LED Fahrraddinger zum klemmen, wirklich von Natur aus schon schön dunkel und nur 1€, da hatte ich mal einen ganzen Satz (verteile ich auch immer gerne wenn jemand sein Lämpchen vergessen hat).

Was die Folien angeht: Ich habe bis vor kurzem auch keine echt rote gefunden - bis mir ein altes Knoff-Hoff Buch in die Hände fiel mit einer genialen A5 Folie als Beigabe, da wird demnächst nochmal was mit gebastelt ;)

Wichtig: Egal wie schwach die Funzel ist, ich merke vor allem beim Zeichnen immer, dass das Auge selbs da noch ein paar Sekunden angeschlagen ist wenn man vom Blatt wieder zum Okular wechselt... aber ganz ohne geht es eben nicht.

Was die Unterschiede angeht, hatte ich vor Jahren mal ein paar fotografiert:

1.) Eigenkonstruktion aus roten LEDS

Link zur Grafik: http://www.joern-lenhardt.de/benny/artikel_gfx/lampen_06.jpg

2.) ungedimmtes Fahrradrücklicht und die Klemmlampe

Link zur Grafik: http://www.joern-lenhardt.de/benny/artikel_gfx/lampen_08.jpg

3.) Nagellack-Lampe mit schwachen Batterien

Link zur Grafik: http://www.joern-lenhardt.de/benny/artikel_gfx/lampen_04.jpg

4.) Klemmlampe mit rotem Lack und zusätzlich Folie

Link zur Grafik: http://www.joern-lenhardt.de/benny/artikel_gfx/lampen_05.jpg

5.) Die beiden schwächsten Lampen im realen Anblick bei Nacht

Link zur Grafik: http://www.joern-lenhardt.de/benny/artikel_gfx/lampen_dunkel.jpg

6.) NUR ZUM VERLGEICH: Smartphone im "Nachtmodus" also nur schwarz/rot auf dem Bildschirm zu sehen in kleinster Helligkeitsstufe

Link zur Grafik: http://www.joern-lenhardt.de/benny/artikel_gfx/lampen_00.jpg

Viele Grüße Benny
 
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Hallo!

Uiuiui, da hab ich ja anscheinend ein sehr delikates Thema getroffen. Hiermit muss sich wohl jeder "rumärgern" und ein golden standard ist eindeutig nicht zu erkennen.

Bennys vergleichsbilder zeigen doch deutliche unterschiede der verschiedenen Lösungsansätze.

Ich werde eine Handlampe selbst mit roter filterfolie ausrüsten, glaube so fahre ich gut und günstig. Die idee mit einem variablen polfilter zu dimmen finde ich auch super! mal sehen obs klapp!

gruss Christian
 
Hallöchen

Was habt ihr eigentlich alle gegen die Serienlösung?
Die weissen LEDs sind schnell totgelegt wenn man möchte und 3 Lagen "milchiges" Klebeband oder (R) Leukosilk auf der (rausnehmbaren) Scheibe sorgen für schön diffuses Licht.
Dimmbar ist sie ausserdem.

Ich habe auch lange mit Fahrradlampen und allerlei anderem rumgemacht;
auch eine (kleine, alte) Astrogarten-Lampe war Mein,
ich landete aber schlussendlich bei dem Skywatcher-Modell,
welches sich nach minimaler Modifikation doch am besten eignet.

Kopflampen: Ausschließlich für Alleine-Gucker ! Und selbst die blenden sich im Zweifel doch noch selbst. Sowas geht mMn nur zum Aufbau, nicht zum beobachten.


Grüße
Abell :cool:
 
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Hallo Benny,

ach ja richtig... Nagellack ist bei mir auch schonmal fehlgeschlagen: an der Taschenlampe, die ich dann vom Steckbirnchen auf LED umgebastelt habe. Es gibt 650nm LEDs, die sind richtig.
Nagellack nutze ich jetzt nur noch in Schwarz als "Schnellisolationsmasse Girlpower (TM)" für die diversen Lötstellen der LED-Bastelleien.

Schönes "Beweisfoto" vom Smartphone. Gilt für sämtliche Displays. Nachtdarstellung ist ein reines Alibi. Glücklicherweise besitze ich eine große Plexi-Platte in Tiefrot für mein Display und Scheinwerfer-Filterfolie für z.B. Kameradisplays.

Clear Skies
Sven
 
Hallo,

ich habe mir vor 2 jahren in einem sportgeschäft die "Back Diamond - Storm" gekauft, das rote licht kann man nicht dimmen, aber dafür kann man es so einstellen, dass man immer das rotlicht ein & ausschaltet, ohne mit dem weißen licht in kontakt zu kommen.

Ich habe außerhalb am durchsichtigen kunststoffgehäuse mit einen schwarzen stift nich zusätzlich das licht verdunkelt.

http://albertteow.com/blog/

http://www.light-test.info/index.ph...cree-xp-e&catid=35:czolowki&Itemid=54&lang=en

Ich finde die lampe praktisch, mit 100 lumen ideal in der nacht für mich beim inline skaten / radeln oder anderen outdoor aktivitäten. Ich glaube, 50 euro habe ihc dafür bezahlt. Laut herstellerangaben ist sie auch wasserfest.

Lg, Marius
 
Hallo,

Ich hab mir da selbst was kleines und günstiges gebastelt.

Alles in allem so Kompakt wie möglich, "standhaft" und wenn man beide Hände braucht, hält's der Mund auch.

Kosten für die Einzelteile (ohne Batterie) etwa 1,5€
Ein oder zwei Rote LEDs, ein Vorwiderstand, ein Kippschalter, ein 9V-Clip mit ein wenig Lötzinn und Heißkleber.

Ist die Batterie leer kann man es einfach auf die nächste klippen.


CS Robert
PS: ich hoffe das mit dem Bild funktioniert
 

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    DSC_0600.jpg
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..für mich ist die neue dimmbare Kopflampe von Astroleuchten.de die Beste derzeit auf dem Markt erhältliche. :super:

Wer jetzt sagt: Ja aber es ist eben eine Kopflampe!, dem muss ich leider zustimmen. Mich stört daran, das ich im Winter die Lampe und meine Fellmütze schlecht auf meinem Kopf gemeinsam platzieren kann. Aus dem Grund schnüre ich mir die Lampe einfach über die Gummibändern am Unterarm - kurz über dem Handgelenk auf der Jacke - fest. So bleibt der Kopf immer schön warm, mir rutscht nix auf die Nase und meine Hände bleiben trotzdem frei. :applaus:

CS
Dirk
 
Hallo,

ich nutze sowohl eine dimmbare Celestron-Rotlicht-Lampe mit zwei LED, die ich zusätzlich noch mit rotem Transparentpapier zur besseren Streuung versehen habe, als auch eine Astrogarten-Kartenlampe. Mit beiden bin ich zufrieden. Tun, was sie sollen.

Beste Grüße,

Achim
 
Haben hier auch eine Astroleuchte (Kopflampe 2) aus dem Hause Heininger, wirklich tiefes Rot, das Handspektroskop peilt 650-660nm. Zum Vergleich zeigt das Teil bei handelsüblichen roten LEDs etwa 625nm. Hört sich nicht viel an, ist aber deutlich sichtbar.

Gruß Robert
 
Hallo,

nach wie vor frage ich,ob Rot wirklich gut ist. Ich bin seit langer Zeit mit schwacher grüner Beleuchtung im Gange und sehe bei Grün sehr viel schärfer als bei Rot.

Grüße
*entfernt*
 
Hi,

ich baue ja Taschenlampen als Hobby. Ich habe mir daher auch ein paar rote gebaut. Jeder der sowas wirklich will sollte sich mal die Tiefroten LED´s von Osram anschauen. Dagegen sieht jede normale rote LED aus wie eine orangene. Leider sieht man das nur im direkten vergleich das sich das Auge da gerne täuschen läßt. Ebenso kann kein Foto den Unterschied wirklich zeigen.

Diese LED meine ich:
LED.de Oslon Hyper rot

Hier sieht man auf dem letzten Bild einmal eine normale rote Lampe und einmal die Hyper red:
Icon F1 vergleich
Wie bereits geschrieben kann auch ein Foto den Unterschied nicht wirklich fest halten.

Dimmen kann man die Led´s natürlich auch, was man auch sollte. Aber die Hyper red Led´s sind von Haus aus schon deutlich dunkler. Sowas in einer Stirnlampe mit einer matten Linse wird nahezu das optimum sein für unser Hobby.

Falls jemand mal ein Treiber für sowas braucht kann er sich gerne bei mir melden. Ich baue und programmiere die Dinger selbst. Von daher kann jede gewünschte Helligkeit und Mode programmiert werden...

Gruß Markus
 
Hallo Dietrich,

schärfer vielleicht schon, aber es geht ja um die Adaption, also um das Sehpurpur. Die "Blendung" scheint ein reiner Iris-Effekt zu sein. Grün verblitzt (also wenn es zu hell wurde) darf man erstmal wieder 20 Minuten lang Adaption aufbauen.

Der 9V Selbstbau oben erinnert mich an die "Grablichte", die ich zur Markierung zweier mächtiger Findlinge in der Einfahrt gebaut habe. Da ist ein ähnlicher Klumpen basierend auf 2x AA in einer Batteriehalterung entstanden.

Clear Skies
Sven
 
Ich benutze billige Fahrradrücklichter. Wichtig ist es die Oberfläche anzuschleifen um ein diffuses Licht zu bekommen und leere Batterien verwenden. Dann funzeln die Dinger sehr schön. Mit vollen Batterien sind sie mir zu hell.
 
Hi Dietrich,

Der Effekt der Dunkeladaption liegt darin das die Iris auf maximale Öffnung geht. Dazu muss den Sehzellen und Hirn gesagt werden das es Dunkel ist. Leider gibt es dann den Nebeneffekt das das Scharfsehen nicht mehr so gut klappt. Verwendest du tiefrotes Licht zum ausleuchten, springt der Irisverkleinerungseffekt nicht so schnell an. Erst bei entsprechender Leuchtstärke - auch von Rotlicht - beginnt die Iris mit ihrer Kontraktion. Verwendest du andere Lichtfarben, zieht sich die Iris schon bei viel weniger Lichtintensität zusammen. Da die Sehzellen besonders empfindlich auf grünes Licht reagieren, brauchst du auch viel weniger Grünlicht als Rotlicht zum ausleuchten. Bei dir wird es dann so sein, das deine Dunkeladaption = maximale Irisöffnung schon nicht mehr besteht. Das gleiche Problem haben auch die Kollegen die mit zu hellem Rotlicht beobachten.

Merke: Rotlicht ist nicht immer gut und andere Farben nicht immer schlecht. Wie immer kommt es bei der Dunkeladaption auf die Lichtintensität an. Deshalb müssen Astrolampen dem Einsatzzweck individuell entsprechend Dimmbar sein!

CS
Dirk
 
Hallo,
ich bin neu hier, beobachte aber bereits seit 30 Jahren und habe viele Rotlichtlampen besessen, die mich meist nicht überzeugten. Oft gab es Kontaktschwierigkeiten, sie gingen bald kaputt oder waren zu hell. Seit über zehn Jahren benutze ich nun eine alte Schreibtischlampe mit roter Glühbirne, die ich über einen einfachen Dimmer regele, wenn es ohne Licht mal nicht geht. Voraussetzung ist natürlich eine Steckdose in der Nähe. Das basteln habe ich aufgegeben. Am besten ist aber der Verzicht auf jegliches Licht. Daher stelle ich mein Zubehör stets an einen festen Platz und plane meine Beobachtung zuvor, um möglichst nichts nachlesen oder in einem Koffer suchen zu müssen.

Gruß
Stefan
 
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