Was haltet Ihr von diesem Refraktor ??

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Michel1967

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Hallo an alle,

was haltet Ihr von diesem Refraktor für mich als Einsteiger?

Guckst Du hier!

Sowohl für Erd-als auch für Planetenbeobachtungen in Ordnung? Von der Ausstattung her scheint es auch preiswert zu sein.

Gruß,
Michael
 
moin,

mond, saturn okay...alles andere mit viel phantasie. das problem ist die etwas kleine öffnung. da ist effektiv eine maximal vergrößerung von 140 drin. für den mond gut, beim saturn siehste auch die ringe. alles andere ist zu weit weg für details. mars und konsorten sieht man auch damit, aber halt nur als scheibchen. für den schnelleinstieg okay, aber nix für längere zeit, wenn man bei der astronomie bleiben will. die kleine öffnung des refraktors limitiert dich vorallem bei den deepsky-objekten. da geht mit dem strohhalm nix. selbst mit doppelt soviel öffnung, braucht man schon nen guten himmel.
für erdbeobachtung ist das bestimmt in ordnung, nur da ist wohl eine azimutale monitierung besser. auf dem bild ist eine paralaktische montierung. wenn man die gut eingenordet hat, braucht man nur an einem rad drehen und das objekt am himmel bleibt immer in der mitte des okulars. für erdbeobachtung ist das aber völlig irrelevant.

tschau norman
 
Für so wenig Geld gibt es wenig Alternativen, außer vielleicht einem vernünftigen Fernglas. Das Instrument selbst wird einiges zeigen, wenngleich manches nur mit Mühe. Pronlematisch ist die wackelige Montierung.

Als Alternative in dieser Preissektion kommt ein 11,4-cm Newton mit 90 cm Brennweite in Frage. Von der Detailauflösung etwa gleich, bietet er mehr Licht. Problem auch hier wieder die Montierung. Ich sähe hier mindestens eine Astro-3 drunter, dann sind wir preislich aber knapp beim Doppelten.

Letzten Endes nützt es nichts, sich etwas vorzumachen. Ein Instrument, was nicht benutzt wird, ist schließlich das teuerste. Wenn man sehr geduldig und leidensfähig ist, und noch ein wenig herumbastelt, dann wird man unter einem dunklen Himmel auch zahlreiche schöne Beobachtungen machen könenn. Aber so ist die heutige Welt nicht. Es muss gleich funktionieren und ohne Mühe klappen.
 
Hallo Michael,

ich schließe mich Norman mit ein paar Einschränkungen an. Ich habe mit einem 60/900mm-Refraktor begonnen und würde von dir genanntes Gerät jedem Einsteiger empfehlen:

1. Die Montierung auf dem Bild macht für den Preis einen sehr soliden Eindruck. Das ist wichtig, da einem sonst schnell die Freude vergeht, wenn das Bild wackelt.

2. Mit 70mm Öffnung kann man im Sonnensystem eine Menge sehen: Der Mond ist eine wahre Fundgrube von Details, es dauert Jahre, bis man das Potential des Geräts am Mond ausgeschöpft hat.

Saturn zeigt die Ringe und bei sehr guten Bedingungen das Haupt-Wolkenband und eine Handvoll Monde (so war es bei meinem 60mm-Rohr).

Jupiter zeigt die zwei dunklen Haupt-Wolkenbänder und den Großen Roten Fleck. Er ist zur Zeit jedoch sehr blass und kontrastarm.

Mars offenbart in Erdnähe die Polkappen und seine größten Albedostrukturen.

Uranus und Neptun sind nur bläulich-türkise Lichtpunkte.

Soviel zum Leistungspotential im Sonnensystem. Bei Deep-Sky-Objekten sind offene Sternhaufen wie die Plejaden oder die Krippe Paradeobjekte. Viel mehr ist da allerdings nicht machbar.

Nun zum Gerät selber:

1. Die Okularpalette der Grundausstattung ist sinnvoll gfewählt. Die Barlow bringt jedoch keinen Nutzen, das Bild wird dann wegen Übervergrößerung flau.

2. Durch die relativ geringe Lichtstärke hast du kaum Farbfehler bei der Beobachtung zu erwarten.

Insgesamt bekommst du ein gutes Einsteigergerät, das wesentlich solider und durchdachter zu sein scheint als manches Kaufhausfernrohr. Eine Ferndiagnose per Bild ist ja leider nur schwer möglich.

VG Christian
 
Hi Michael,

ich hatte eine Bresser Lyra als erstes Teleskop: ein 70/900 auf einer astro3.

Stabilität: ziemlich wacklig, bei höheren Vergrößerungen ziemlich unangenehm.

Meine Meinung: dieses Teleskop ist zum Schnuppern nett, für Deep Sky nur eingeschränkt verwendbar und von der Mechanik her sehr leicht ausgeführt. Zum Schnuppern würde es ein gebrauchtes Lidl-Scope für nen 50er genauso tun.

Was möchtest Du denn erreichen, welchen Aufwand willst Du beim Auf/Abbau/justieren treiben und wieviel Geld willst Du ausgeben?

CS

Klaus
 
Hi Klaus,

ich möchte eigentlich unter der 200 € Marke bleiben für den Anfang. Man muß ja nicht gleich übertreiben.

Ich möchte zuerst mal relativ ansehnliche Beobachtungen von Mond, Jupiter, vielleicht auch Saturn, Mars machen und mich in die ganze Materie einarbeiten (wie man diese Montierungen ganz sicher bedient muß gelernt werden, wie man die Sterne oder Planeten findet mit dem Sucher u.s.w.). Ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen :)

Dafür denke ich, ist vielleicht auch dieser Refraktor geeignet und sprengt nicht mein Budget:

Achromat 90/900

Was denkst du?

Gruß,
Michael
 
Hi Michael,

der Refraktor ist noch schwerer und die Montierung ist noch wackeliger.
Könnte sein, dass Du mit der Ausstattung schnell wieder die Lust an der Astronomie verlierst.
Such Dir Gleichgesinnte in Deiner Gegend, die Dir mal verschiedene Geräte zeigen können. Wenn nicht möglich, geh mal zu einem Händler und schau Dir die Geräte an - ohne Dich zum Kauf drängen zu lassen. Nur so kannst Du die Unterschiede selbst feststellen.
Nichts übers Knie brechen. 200 EUR kann man auch sinnvoll in Bücher, wie den "Fernrohrführerschein" etc. investieren. Es gibt jede Menge Einsteigerliteratur.
Und wenn Du unbedingt für wenig Geld vernünftig beobachten willst, überdenke vielleicht Deine Ansprüche und versuch es mal mit Fotostativ und einem brauchbaren Feldstecher.

Viele Grüße
Chris
 
Hallo Michael,

ich Stimme Chris zu. Diese Einsteigsrefraktoren sind oft recht wacklig montiert. Was "ansehnlich" heisst ist jetzt auch wieder so ne Frage. Ich schätze mal, dass Du schon ein bisschen Detail sehen willst am Planeten.

Problem also: Du brauchst eine gewisse Öffnung und das einigermaßen stabil montiert. Dazu noch Okulare mit denen Du auch was erkennen kannst.

200 EUR sind nun nicht so viel Geld, Zubehör mußt Du ja auch noch einkalkulieren.

Vielleicht kannst Du mit dem Händler reden und für den 90er Refraktor eine stabilere Montierung bekommen. Das wäre eine Alternative.

Was man jetzt noch überlegen kann: Je kompakter das Teleskop, desto kleiner kann die Monti ausfallen.

Eine Alternative zum Refraktor wäre daher ein kleiner Maksutov. Die sind im Preis leider etwas höher angesiedelt. Käme ein Gebrauchtkauf in Frage? Dann würde ich mal nach nem Travelmax mit 90 oder 100mm Öffnung und einer eq2 besser noch eq3-Montierung Ausschau halten. Aufpassen, dass Okulare mit dabei sind, ansonsten harmonieren die Travelmaks mit einem Seben-Zoom ganz nett.

Eine dritte Möglichkeit wäre der 114/900mm Newton auf ner eq3 - vermutlich auch nur gebraucht mit Deinem Budget zu kriegen.

Wenn Du wirkliche erst mal reinschnuppern willst würde ich versuchen hier im Forum oder über Ebay (ist halt mit nem gewissen Risiko verbunden) ein gebrauchtes Lidl-Scope (auch skylux genannt) zu bekommen. Das wird vermutlich schnell den Wunsch nach was größerem aufkommen lassen, der finanzielle Aufwand ist dann aber klein, wenns in der Ecke landet oder weiterverkauft wird.

Und vor dem kaufen hier mal lesen:

www.sven-wienstein.de und www.deepsky-brothers.de

Dort gibts auch konkretere Empfehlungen.

CS

Klaus
 
Hi Klaus,

meinst Du dann vielleicht so ein Maksutov?

Maksutov SKM 102

Gruß,
Michael
 
Hallo Michael,

Ich möchte zuerst mal relativ ansehnliche Beobachtungen von Mond, Jupiter, vielleicht auch Saturn, Mars machen und mich in die ganze Materie einarbeiten

Dem Satz entnehme ich, dass Du astronomisch noch ganz am Anfang stehst, richtig? Daher wäre meine erste Frage, wie gut kennst Du Dich denn schon am Himmel aus (also Sternbilder)?
Wenn kaum, dann wäre mein Rat, stecke zunächst Geld in Literatur und lerne den Himmel ohne Fernrohr kennen. Denn ohne dieses Basiswissen landet das Fernrohr schnell in der Ecke, weil Du kaum was damit finden wirst.

Dann noch einige Überlegungen zu Deiner Objektwahl:
- Mond klar, dort sieht man mit jedem Gerät Details
- Jupiter steht sehr tief, d.h. Details sind kaum zu sehen, weil sie im Dunst untergehen
- Saturn kommt in Kantenstellung, soll heißen der tolle Ring ist nicht (oder kaum) zu sehen.
- Mars wird erst in 1 1/2 Jahren wieder interessant und ich meine bei dieser Opposition ist er sehr weit weg. Also für die angepeilte Geräteklasse auch uninteressant.

Bist Du Dir sicher, dass Dich diese Aussichten bei Laune halten werden? Deshalb würde ich Dir auch nicht zu einem Maksutov raten, wenn Du Dich nicht auf Mond spezialisieren möchtest.

Sollte es dennoch ein Fernrohr werden, dann wäre mein erster Rat sich mal umzuschauen, ob in der Nähe nicht ein Sternfreund sitzt, bei dem Du mal die Geräte live anschauen kannst, das spart manche negative Überraschung.
Falls das nicht geht, dann schau mal auf www.binoviewer.at . Dort findest unter Beobachtungspraxis einige Vergleiche, was man von verschiedenen Teleskopgrößen erwarten darf.

Wenn´s nun immer noch gleich ein Fernrohr sein soll, dann ist mein Rat: Schau für den Anfang in den Gebrauchtmarkt und suche Dir einen 114/900 auf (oder separat) eine stabile Montierung (EQ-3, Tal-1). Habe ich vor kurzem gemacht, TAL-1 und den 114/900 lagen zusammen bei 120€, also im Bereich deines Refraktors. Und der macht schon mehr Freude als der 70/900 Refraktor (habe ich auch hier, also direkter Vergleich).

Wenn Du Dich dann "eingearbeitet" hast, dann kannst Du viel gezielter ein für Dich passendes Fernrohr kaufen.
Und wenn Du das obige Gerät dann später wieder verkaufen willst, wirst Du vermutlich wenig Verlust machen.

CS
Volker
 
Mein Kollege hat solch ein Gerät mal in irgendeiner Weiterbildung gewonnen. Otisch zufriedenstellend, aber die Montierung ist nahe an unbrauchbar. Du kannst versuchen, damit zuurechtzukommen, Mond und Planeten wirst du schon finden. Aber das nächste Geld steckst du in eine bessere Montierung, das ist meine Prophezeihung. Wenn du nicht vorher abspringst.
 
Hallo Michael,

ganz genau. Das wäre in Deinem Fall eine Alternative wegen Geldknappheit und deswegen kleinerer nötiger Montierung und Deinem Wunsch nach Mond und Planeten.

Volker hat ja noch ein paar Aspekte eingebracht was Planeten angeht. Das wäre für Dich schon wichtig zu berücksichtigen.

CS

Klaus
 
Hi,

vorweg: Ich bin auch noch relativ neu in der Materie - ich kann dir nur raten, auf die Kommentare der "Amateur-Profis" zu hören.
Ich selber habe mit einem typischen Gerät begonnen: Einem 8'' Newton auf Dobson-Montierung. Dieses Gerät ist wohl DAS Einsteigerteleskop schlechthin. Der Clou: Es bietet enorm viel Öffnung (Deepsky ist problemlos machbar) und kostet wenig Geld, da es auf einer simplen Holzkonstruktion (Rockerbox) steht. Somit müsstest du im Gegensatz zu einer äquatorialen Montierung 2 Bewegungsachsen bedienen, was nach ein bisschen Gewöhnung sehr einfach ist. Ich und viele andere lieben diese Teleskope für ihre intuitive Bedienung und den schnellen Aufbau. Für Astrofotografie wäre das Gerät natürlich nicht einsetzbar.
Auf visueller Ebene (du möchtest ja "nur" beobachten, nicht?) bist du damit aber wirklich erstklassig ausgestattet: Wenn es bei der Astronomie bleiben soll, wirst du dir lange Zeit (vllt. sogar für immer) kein neues Teleskop wünschen.
Ein solches Gerät bekommst du ab 300 Euro. Selbst mit den 2 mitgelieferten Okularen wirst du so viel mehr sehen, als mit einem von dir vorgeschlagenen Gerät. Und das passende Zubehör kann man immer noch kaufen.

Mein Tipp wäre: Abwarten, lesen und sparen. Du müsstest theoretisch nicht mal Geld für Bücher ausgeben, denn das Internet bietet eine riesige Fundgrube an spannenden Artikeln, Videos und Bildern rund ums Thema Astronomie. Wenn dir das Lesen Spaß bereitet und du merkst, dass das Thema nicht langweilig wird, kannst du an den Teleskopkauf denken. Außerde gibt es in deiner Nähe bestimmt einen Astro-Club oder Sternwarte, wo sich ein Besuch immer lohnt.

Wenn du jetzt Geduld hast, dich informierst und sparst, wirst du lange Jahre Freude an deinem neuen Hobby haben - ohne von einer wackeligen Montierung und zu kleiner Öffnung abgeschreckt worden zu sein.

Das ist meine subjektive Sicht der Dinge.

Gruß, Jonas
 
Servus Michael,

mein Rat für dich lautet: 8" Dobson

WARUM? Für mich das ultimative Einsteigerteleskop (allerdings Reflektor, also Spiegelteleskop). Zudem ist der Preis in letzter Zeit stark gesunken. Das Geld wird viel mehr in die Öffnung gesteckt, als in komplizierte und aufwendige Montierungen. Zudem ist das Gerät auch noch DeepSky-tauglich! Schlichtes Gerät mit einfacher Bedienung und riesengroßem Spaßfaktor! Er wird dir lange lange Freude an der Astronomie bereiten, da der Dobson durch weiteres Zubehör (bessere Okulare, Nebelfilter, und und und) zu einem Gerät entwickeln kann, das gar Jahrzehnte taugt und sich immer weiterentwickeln kann (speziell auch durch Tuning). Ich denke es gibt kein anderes Teleskop, das dieses Preis/Leistungs-Verhältnis übertrifft. Und das denken viele!

>> Dunkler Himmel aber immer vorausgesetzt.

Letztendlich liegt es aber bei dir, ob du dir gleich ein TOP-Gerät anschaffst, das dein Budget übersteigt, andem du jedoch lange Freude haben wirst, oder ob du klein, ganz klein anfängst und später wieder Geld für ein neues Gerät ausgibst, weil dich das alte nicht mehr erfüllt.

Wie gesagt, das sollte nur ein Rat sein. Lass dir alles nocheinmal durch den Kopf gehen und überlege es dir gut. :gutefrage:

Gruß & CS
Peter
 
Hallo Michael,

Du merkst schon viele Köpfe, viele Meinungen. :gutefrage:
Daher ist der Rat nichts zu überstürzen sehr weise. :cool:

Vielleicht ist in Deiner Nähe bald mal ein Teleskoptreffen, da könntest Du die verschiedenen Geräte mal live sehen und evtl. auch mal das Handling der unterschiedlichen Montierungen selbst ausprobieren.

Weil vorhin mal 300 Euro in den Raum gestellt wurden.
Wenn Du noch über keinerlei Astroausrüstng verfügst würde ich auf jeden Fall (egal welches Teleskop) mal noch 50-100 Euro für das allernotwendigste Zubehör (wie Rotlichtlampe, drehbare Sternkarte, Karkoschka) hinzurechnen.

CS
Volker
 
Hi,

also für Astrobeobachtungen ist, wenn ich das jetzt richtig gelesen und mitbekommen habe, eine große Öffnung nötig, um ein großes Gesichtsfeld zu haben.

Ferner muß (oder sollte) das Teleskop ein großes Auflösevermögen haben, um auch Planeten mit geringen Winkeldurchmesser erkennen zu können. (Auflösevermögen = 12,6 / D [cm]).

Es sollte eine relativ kurze Baulänge haben wegen der Hebelkräfte, die auf das Stativ und die Montierung wirken.

Und es sollte (wenn möglich) ein hohes Lichtsammelvermögen haben (bei einem 102mm Durchmesser = Grenzgröße ca. 11,8 mag).

Dann bieten sich mir die folgenden Teleskope an:

Hier!

oder:

Hier!


bzw.:

Hier!

Gruß,
Michael
 
Zitat von Michel1967:
also für Astrobeobachtungen ist, wenn ich das jetzt richtig gelesen und mitbekommen habe, eine große Öffnung nötig, um ein großes Gesichtsfeld zu haben.

Die Öffnung hat mit dem Gesichtsfeld nichts zu tun. Eher im Gegenteil. Was man braucht ist ein 2" Okularauszug und eine möglichst kurze Brennweite. Außerdem ein 2" Übersichtsokular mit möglichst großer Feldblende.

Beispiel (ich habe jetzt kein spezielles Okular / Teleskop im Auge): Feldblende 45mm, Brennweite 500mm. Das ergibt dann ein reales Gesichtsfeld von 2*arctan(45/1000) = ca. 5,2°. Das wäre etwas, was schon in Fernglasnähe kommt!

Bei gleichem Öffnungsverhältnis haben Teleskope mit großer Öffnung eine längere Brennweite und damit ein kleineres Bildfeld.

Thomas

P.S. Uups! Antares kam mir zuvor.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ach so ja,

ist dann DIESER

Refraktor die bessere Wahl?

Gruß,
Michael
 
Hi Michael

Einfache Refraktoren mit so schnellen Öffnungsverhältnissen zeigen Farbsäume. Manche stört das nicht, andere geben ein Vermögen aus, um ähnliche Geräte mit aufwändigen Gläsern / Glaskombinationen ohne/ mit weniger Fehlern zu erstehen (sogenannte APOs).
Falls dich dieser Farbfehler stört, dann schau lieber nach einem Gerät mit einem Öffnungsverhältnis von 1/10 oder noch langsamer. Da fällt er dann kaum mehr auf. Hat dann aber andere Nachteile, da durch die lange Brennweite kaum mehr große Gesichtsfelder Möglich sind.
Sollte das wichtig sein, dann lieber einen kleinen Newton (114mm Öffnung, 450mm Brennweite, Parabolspiegel).
Oder gleich ein Fernglas.

CS
Jürgen
 
Hallo Michael,

Ganz grob:

Der Refraktor mit 102 Offnung und 500 mm Brennweite bietet die Möglichkeit große Gesichtsfelder bei geringer Vergrößerung zu erreichen.

Der MAK mit 102 mm Öffnung und 1300 mm Brennweite bietet die Möglichkeit hohe Vergrößerungen zu erreichen und diese scharf abzubilden.

Beide Geräte sind mit ihren Stärken auf die gegebene Öffnung festgelegt, die Schwäche des Einen ist die Stärke des Anderen.

Im Prinzip wäre eine Kombination dieser beiden Geräte eine ansprechende Ausstattung für alle mit 4" Öffnung (100mm) erreichbaren Ziele.

Beide Geräte plus die erforderliche Aufstellung (Monti/Stativ) gibt aber das Budget nicht her. Zudem gibt es für diesen Preis und auch schon darunter Alternativen die den Kompromiss aus beiden Geräten in einem Gerät bieten.
Hier sind etwas langbrennweitgere Linsenteleskope und etwas kurzbrennweitigere Spiegelteleskope (Newtons) zu nennen, ein wenig mehr Öffnung schadet auch nie.

Du siehst, so ganz trivial ist das alles nicht.
Etwas mehr Information, Kontakt zu anderen Sternenfreunden, Mitbeobachten, schadet VOR EINEM KAUF nie.

Gruß und CS
*entfernt*

 
Zitat von Nasus:
Hi Michael

Einfache Refraktoren mit so schnellen Öffnungsverhältnissen zeigen Farbsäume. Manche stört das nicht, andere geben ein Vermögen aus, um ähnliche Geräte mit aufwändigen Gläsern / Glaskombinationen ohne/ mit weniger Fehlern zu erstehen (sogenannte APOs)

Die Schärfe leidet auch (bei höheren Vergrößerungen), da die Wellenlängen nicht alle in einem Punkt abgebildet werden. Ich bin mit einem 70/700 Refraktor (Öffnungsverhältnis 1:10) angefangen. Dem unschlagbar günstigen ;) Skylux, den man damals bei Lidl bekam. Kriegt man den noch bei eBay? Ich war sehr zufrieden für etwa 1 Jahr und habe alle Sachen (Planeten, Mond, Deepsky) damit abgegrast. Dann musste aber ein 10"-Dobson her. ;) - in Kombination mit inzw. 2 Ferngläsern für das große Bildfeld!

Thomas
 
Hallo Michael,
das Lidl war für mich ein Jahr lang der absolute Appetithappen, dann kam der 102/500, der zeigte an Details nicht viel mehr, aber sein Gesichtsfeld mit 2" Ausrüstung war ein echter Spaß. Danach steigerte ich auf 102/1000 und sah mit dem die Planeten besser als mit dem Kurzen 500ter und diesen verkaufte ich für einen 10" Dobson, der unschlagbar ist, wohl mein Partner fürs Leben und daneben habe ich noch einen 152/1200 der kommt was Vergrößerungen anbelangt nicht ganz an den Dobson ran, zeigt aber ein dunkleres Bild und ist durch seine Monti auf Stativ und bald mit Verlängerungssäule bei meinem total zugebauten Horizont eine Alternative, weil ich mit dem Dobs manchmal nicht hoch genug komme.

Das Lidl oder den Skywatcher 102/500 kann man immerhin als Zweitgerät sinnvoll behalten, wenn man dann wirklich meint, das Astronomie nicht mehr aus dem Leben wegzudenken ist und sich später ein größeres Teleskop zulegt. Aber der Einstieg mit einem 8er Dob ist auf jedenfall niemals verkehrt, von Anfang an eigentlich unschlagbar.
Grüssle von Anette
 
Hallo

Nicht gleich das erste beste Teleskop überstürzung
kaufen da gibt es noch einige
in Auswahl,da haben die viele schon beraten in Qualität
und Stativ.
Also mit einem Refraktor 60/800mm 3"von Tasco habe Ich mit 16 im erstem
Ausbildungs Jahr 1979 auch angefangen.
Ein Refraktor dieser Größe zeigt auch Deepsky Objekte,
die Plaaden,
Andromeda Galaxie, Offene Sternhaufen im Fuhrmann und Zwilingen ,Krebs
ha&chi im Perseus, Orionnebel sogar sehr schön noch eineige Nebel dazu gehört aber
wieder Nebel Filter OIII und ein Buch für Deepsky der Anfänger mit kleinen Teleskopen.

Manfred
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi,

die Würfel sind nun nach langem Überlegen, lesen und zuguterletzt dem Besuch der einzigen Sternwarte im Saarland gefallen..!

Meine Wahl fiel auf diesen Refraktor hier!

Werde mal nach eingehenden Tests über meine ersten Erfahrungen posten :super:

Gruß,
Michael
 
oh ja, den hatte ich auch mal, auf ner GP...
schöne Farben, aber ansonsten gut zu gebrauchen...
aber auch n ganz schöner brocken... mit monti kommste da schnell über die 20 kg marke :)

Gruß

der Rayko wars
 
Hi RaykoM,

ja, schöner Brocken: in der Beschreibung steht: 6kg Eigengewicht. Montierung EQ5 noch mal 4kg plus Stativ ca. 3kg = ca. 13 kg.

Aber soll ja auch nicht wackeln wie ein Kuhschwanz. :super:

Wie waren Deine Erfahrungen so (außer dem Farbfehler.....den vernachlässigen wir jetzt mal, ist ja bekannt)?

Gruß,
Michael



 
also ich hatte ihn auf einer GP, mit einem Hartholzstativ... insgesamt war ich genau 10 kg schwerer als du, dann noch 5 kg. bleigelakku dazu :)

transportabel wars nicht, aber an der sonne ging der sehr gut, abgeblendet (durch den geteilten deckel, wirste sehen) hat der kaum noch farbe, und geht optimal, ich hatte selbst mit ner dslr (also nicht webcam) schöne granulation drin...

also scharf isser, und wenn die achse stimmt, justierbar isser ja, dann macht er richtig spass, auch wenn ich lieber den kürzeren 120er gehabt hätte, weil ich lieber im widefield versinke :)

selbst helle DS-Objekte wie M42 usw. sind gut drin, und dann spielt die CA auch keine Rolle mehr...

du wirst schon deinen Spass damit haben, und mit ner 3x barlow und ner webcam auch am planeten... oder per 5mm Hyperion und auge :)

Gruß

der Rayko wars
 
Hallo Michi


Also wies so ist,viel spas mit deinem Anfänger Teleskop,
damals als Ich mein erstes Teleskop mit gekauft habe war
das natürlich am anfang der 80ger recht teuer um die 200DM,
war dagegen aber nur ein 60mm 8omm Refraktor von
Tasco mit dem Ich die ersten beobachtungen gemacht habe.

In Heutiger zeit habe Ich ein Dob 12,5" ein Refraktor 6" ein Newton 6" und bin damit sehr zu frieden,was mit den
Farb Feller ist, das muß man auch Akzeptieren,denn nicht jeder Anfänger oder Amateur hat Kohle.

Teste den Refraktor auch ausführlich da der bestimt Garantie hat.


Manfred
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi,

nur mal so aus Interesse:

Habe hier! einen Mak gesehen, der eventuell eine Alternative wäre zu meinem ausgesuchten Refraktor!

Was haltet Ihr von dem Nutzen (dann würde ich es mir noch mal überlegen mit dem 120/1000mm) und der Abbildungsqualität?

Gruß,
Michael
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
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