Was ist von diesem Gerät zu halten?!

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Hi Andreas,
das ist ein kleinerer Newton mit schnellem Öffnungsverhältnis.
Ein Gerät, welches für Großfeldbeobachtungen prädestiniert ist.
Natürlich gehen auch andere Anwendungen bzw. Beobachtungsgebiete, aber dafür ist es nicht ideal. Das schnelle Öffnungsverhältnis sorgt für Begleiterscheinungen, die man nicht mißachten sollte.
Es muß peinlich genau justiert sein/werden und Okulare mit besonderer Korrektur haben, wenn Du über das gesamte Gesichtsfeld eine gute Abbildung haben möchtest.
Hinsichtlich des Preises, könnte ein Vergleich noch mal lohnen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Ist es das was Du wissen wolltest?
CS
 
Was hat es denn konkret für Vor- bzw. Nachteile und das Wichtigste: Hat es mehr Vorteile als Nachteile, ergo lohnt sich der Kauf?!
 
Hi Andi,
hab ich doch oben angesprochen. Justagethema und Okularanforderungen.
Vor oder Nachteile, das hängt von Deinem Einsatzzweck, sprich Beobachtungsziel ab. Jedes Teleskop hat Vor- oder Nachteile. Ein Rohr das für alle Zwecke ideal ist gibt es nicht.
Von daher kann mann Dir so , ohne weitere Infos , nicht zu- oder abraten.
Schau doch mal in unsere Einsteigerecke, dort behandeln wir dieses Thema detaillierter.
CS
 
Es gibt für mich kaum ein Gerät, dass für einen Anfänger so ungeeignet ist wie der Pluto. Als Kometencatcher vielleicht ganz nett, aber als Allroundgerät?

Einziger echter Vorteil für mich ist die extrem kompakte Bauweise, so dass keine Ansprüche an die Montierung gestellt werden braucht.
Da man eh nicht groß vergrößern sollte, ist es dann aber für mich auch egal, ob die Monti wackelt.

 
Ich dachte da an Mondbeobachtung, Planetenbeobachtung und teilweise DS (natürlich nur die ganzganz hellen). Ist ein Refraktor einem solchen Reflektor in solchen Belangen deutlich überlegen? Würde ich mit einem 70/900 besser wegkommen?!

Ich habe mich eigentlich immer an dem Leitsatz "Öffnung ist Alles" Orientiert. Wo liegen denn die Unterschiede zwischen einem 114/900 und einem 114/500, außer der Brennweite natürlich?!



Andreas
 
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Hi Andreas!
Von dem "Erstangebot ... nichts. Und beim 70/900er Refraktor ist die Optik sicher besser, aber die Montierung zu schwach - Wackelage ist angesagt. Empfehlung: Versuche, den bekannten "Lidl"-Refraktor zu bekommen (wird auch als "Sky Lux" angeboten auch bei ebay). Für den zahlst Du ca. 70 € und bekommst einen 70er Refraktor auf einer gut ausreichenden Montierung. Und Tips für das Teil findest Du hier reichlich; Stichwort eben "Lidl-Refraktor. Und für die Differenz zum "Pluto" - immerhin 129 € - kannst Du Dir einige recht anständige Okulare besorgen.

Gruss Hannes
 
Hmm . . . ist gar kein So gutes Feedback für das Gerät . . . Wo liegen denn die Probleme, wenn ich nun konkret mit diesem Gerät den Mond, Planeten und etwas DS beobachten möchte?! Was für Begleiterscheinungen waren eigentlich gemeint?
 
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Du meinst jetzt den "Pluto"? Bei dem ist die Montierung zunächst einmal unterdimensioniert; will heissen, das das Teleskop sehr schnell anfängt zu wackeln (z.B durch leichten Wind, beim Fokussieren etc.)
Und zur Optik: i.d.R. sind die Spiegel nicht parabolisiert; bei einem Gerät wie dem Pluto mit 114mm Öffnung und 500 mm Brennweite ist das für ein scharfes Bild aber unabdingbar notwendig. Zudem hast Du beim Pluto einen recht großen Fangspiegel, der mit seiner Abschattung stark kontrastreduzierend wirkt. Oder - hat es auch schon gegeben,- der FS wurde zu klein gehalten, das nur das Licht der inneren ca 80mm zum Okular gelenkt wurden.
Auch kann es passieren, dass der Okularauszug beim Fokussieren in den Lichtweg reinrauscht, was wiederum Schattenwurf am HS und somit Licht- und Kontrastverluste mit sich bringt.

Wie schon empfohlen: Erkundige Dich mal nach dem 70/700er "Lidl"-Refraktor.

Soll es ein Spiegelteleskop sein, dann denn 114/900er Spiegel auf einer besseren Montierung. Um Spass zu haben, sollte sie ungefähr der alte Vixen-New Polaris - mindestens aber der EQ3 entsprechen. Die ist für den schon nicht mehr so ganz leichten Tubus dieses Newton gut dimensionert und garantiert eine recht gute Stabilität.
So Angebote, wie den 114/900er auf EQ1 oder EQ2 ... aus Stabilitätsgründen mit Vorsicht geniessen, auch wenn die preismässig zunächst verlockend erscheinen mögen.
Also mein Tip: Lidl-Refraktor! Derr hat in dem Preissegment das absolut beste Preis/Leistungsverhältnis.
Soll es später mal mehr werden, hast Du damit immer noch ein nettes Zweitgerät

Gruss Hannes
 
Hi Andi,
genau dafür
Ich dachte da an Mondbeobachtung, Planetenbeobachtung ...
ist es nicht gerade top.
Schau doch einfach mal auf unserer HP oder der anderer User hier vorbei.
Die Einsteigerecken werden Dir weiter helfen.
Ohne ein wenig Theorie oder Grundlageninformationen ist die Gefahr eines Fehlkaufs groß. Auch Schnellschüsse sind kein guter Ratgeber.
Zu den Newton dieses Bautypes hat Hannes das wesentliche gesagt.
CS
 
Hallo,

das spezielle Gerät in der Ausführung Bresser Pluto ist zum Würgen. Ich hab es nämlich selber <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/crazy.gif" alt="" /> .
Diese Geräteklasse, also ein Newton mit 114mm Spiegel und 450mm Brennweite also f/4,4 , ist
aber ein hochinteressantes Gerät, wenn es einen Parabolspiegel, dünne Fangspiegelstreben
hat und der Fangspiegel ausreichend groß ist.
Selbst auf der EQ1 ist das ausreichend stabil montiert, extrem handlich ( das Handling macht
wirklich richtig Spaß ) und liefert auch am Planeten wirklich ansehnliche Bilder. Es muß nur gut
justiert werden. Außerdem braucht es hochwertige Okulare, die mit dem Öffnungsverhältnis klar-
kommen, Plössl sind da schon die unterste Grenze.
Der Wolfi bietet sowas an. Ich würde dazu ein 30mm Plössl und einen Leuchtpunktsucher nehmen, denn
diese 5x24 Kaugummiautomatsucher kannst Du vergessen. Außerdem noch ein 20mm und ein 6mm Plössl und
eine 2x Barlow. Dann hast du 6 Vergrößerungen zwischen 15x und 150x, damit sollte alles gehen.
Ästheten verlangen zwar nach deutlich teureren Okularen, aber in meinen Augen sind Plössls für
den Anfang ausreichend. Die Okulare die Wolfi mal mitgeliefert hat, waren aber Mist ( billige
Kellner oder so ). Für die Krönung des Luxus, kannst Du dann noch einen Motor an die EQ1 anbauen.
Damit kannst Du eine Menge machen, und das ganze ist äußerst kompakt und zusammengebaut tragbar,
also auch bestens fürs Schnellspechteln geeignet. Und das beste Teleskop ist das, was man am
meisten benutzt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> .
 
Hallo,

irgendwie habe ich das Gefühl das die Plutos hier immer sehr schlecht weg kommen, obwohl es ein Gerät mit unbestreitbaren Vorteilen ist. Nachteile hat es natürlich auch.

>>Bei dem ist die Montierung zunächst einmal unterdimensioniert; will heissen, das das Teleskop sehr schnell anfängt zu wackeln (z.B durch leichten Wind, beim Fokussieren etc.)<<
Das ist bei meinem Gerät definiv nicht so! Das geringe Gewicht und der kurze Tubus stellen weniger Anforderungen an die Montierung als ein Tchibo Torpedo. Ich gehe sogar so weit zu sagen, das es mein am stabilsten montiertes Gerät ist! Das viel empfohlene 114/900er stellt meiner Ansicht nach wesentlich(!) höhere Anforderungen an die Monti, unter EQ3 bzw. Astro5 ist das wohl kein Vergleich.

>>Und zur Optik: i.d.R. sind die Spiegel nicht parabolisiert<<
Das ist richtig und wohl der größte Kritikpunkt. Sterne werden schnell großflächig und Planeten sind so gut wie nicht möglich.

>>der FS wurde zu klein gehalten<<
Ja, leider. Oder besser gesagt, der OAZ ist zu lang! Eigentlich braucht man einen neuen Tubus um den OAZ kürzer gestalten zu können und dann passt es wieder, aber das ist halt viel Bastelarbeit.


>>Auch kann es passieren, dass der Okularauszug beim Fokussieren in den Lichtweg reinrauscht, was wiederum Schattenwurf am HS und somit Licht- und Kontrastverluste mit sich bringt.
Wie schon empfohlen: Erkundige Dich mal nach dem 70/700er "Lidl"-Refraktor.<<
Der Umstand ist doch beim Lidl der gleiche. Auch da schattet der OAZ ab und muß gekürzt werden, das kann also kein Kriterium sein.

Vorteile Pluto:
Extrem transportabel und lichtstark
Nachteile:
viel Bastelei notwendig
sphärischer Hauptspiegel
durch das schnelle Öffnungsverhältnis schwierige Justage und hohe Anforderungen an die Okular.

Ich kann mit den Nachteilen leben und würde niemals mein Pluto gegen ein Lidl oder einen 900er tauschen.

Ach ja, das Lidl benutze ich eigentlich nur für den Mond, wenn Leute dabei sind die ein "richtiges" Teleskop sehen wollen.
Das 900er Vixen benutze ich eigentlich nie, weil die Abbildung in der Russentonne um einiges besser ist.

Mein Pluto kühlt immer auch mit den größeren Instrumenten aus, es könnte ja sein das ich durchsehen will. Zum schnellspechteln ausschließlich Pluto und auf Reisen sowieso.

Aber bei dem Wetter sollte man sich das von außen schönste Teleskop zulegen, da ist die Optik leider schon fast zweitrangig.

Mal richtig CS,
Robert

Ich wollte nicht persönlich werden oder eine heiße Diskussion entfachen. Aber ich mag mein Pluto mit seinen Macken und mir geht es ein wenig auf den Keks das es immer heißt Pluto Flop, Lidl Top.
 
Danke für diese Erfahrugsbericht. Ich kann mir irgendwie auch nicht vorstellen, dass ein LIDL Teleskop "Pluto" um Längen voraus ist. Ich denke, dass wenn ich es noch weiter Aufrüste(Okulare, anderer Sucher), es wohl ein gutes Ersttelekop sein wird. Aberr erstmal sehen, testen und dann bewerten.


Warum sind damit Planeten nur schlecht beobachtbar?! Und wenn ja, was sehe ich, was sehe ich nicht bei ihnen?!
 
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Hallo Andi,

wie schon andere geschrieben haben, ist mit dem sphärisch geformten Spiegel keine vernünftige Abbildung bei höheren Vergrößerungen möglich. (Anders ist das bei langbrennweitigen Newtons, z.B. 114/900, also f/8.) Da man bei Planeten immer jenseits der 100fach beobachtet, hat das Bresser/Meade Pluto da verloren.

Deswegen sind parabolische Spiegel für Planetenbeobachtungen besser, z. B. der hier:

http://www.teleskop-service.de/OrionUS/Newton/OrNewton.htm#StarBlast

Kostet das gleiche, hat einen Parabolspiegel,einen besser nutzbaren Leuchtpunktsucher. "Nachteil" ist die Dobson-ähnliche Montierung, die aufgrund der Höhe einen stabilen Tisch drunter braucht. Darüberhinaus ist bei höheren Vergrößerungen das Nach"schubsen" evtl. etwas schwierig. Besser sind da parallaktische Montierungen.

Allerdings kann man den Newton auch parallaktisch montiert bekommen:

http://www.teleskop-service.de/Astro/Reflektor/reflektor.htm#114500

Die EQ-1 ist für das Gerät bei visueller Beobachtung ausreichend stabil. Evtl. muss das Stativ versteift werden (oder man nimmt die relativ wenig wackelnde Tischstativ-Variante, was wiederum nach einem stabilen Tisch schreit).

Natürlich kann man auch versuchen, das Lidlscope zu bekommen. Die Astro-3-Montierung ist sehr gut und wäre auch eine stabile Sache für einen kurzen 114er Newton. Insofern könntest Du mit dem Lidl erst mal schauen, was geht und später dann aufrüsten.

Ciao
Martin
 
Moin Andi!

> Warum sind damit Planeten nur schlecht beobachtbar?!

Sach' mal, wie oft willst Du das noch fragen?! Die Antworten darauf sind
Dir doch schon mehrfach gegeben worden: Der Pluto/S besitzt nur einen
sphärischen Spiegel. Das dadurch erzeute Bild mag zwar für Übersichts-
beobachtungen bei geringen Vergrößerungen geeignet sein, wird Dir aber
bei den Vergrößerungen, die für die Planetenbeobachtung relevant sind,
nur ein unscharfes (= verschwommenes) Bild liefern.
Ich hatte bisher drei Pluto/S in Gebrauch und kann Dir sagen, daß man
z.B. mit einem Tchibo-Spiegel (76/700 mm) am Planeten mehr sieht als mit
dem Pluto.

Zweitens: Der Fangspiegel ist zu gering dimensioniert. Dadurch geht
Teleskop-Öffnung verloren. Bei einem 32 mm-FS bleiben von den originalen
112 mm nur schlappe 86 mm Öffnung übrig.
Selbst wenn der FS ausreichend groß wäre (40 mm), dann schlägt die sogen.
Obstruktion mit ihren Beugungserscheinungen gnadenlos zu. Auch das führt
zu einem kontrastärmeren Bild bei hohen Vergrößerungen. Ein kontrastreiches
Bild ist gerade bei Planeten wichtig.

Drittens: Der Pluto/S ist eine f/4-Optik und damit sehr empfindlich,
was die Justage angeht. Justagefehler wie Astigmatismus (durch dejustierten
FS) und Koma (dejustierter HS) wirken sich ebenfalls auf die Bildqualität
aus.

Da kannst Du noch so gute Okulare in den OAZ reinstecken, besser werden
die Bildfehler des Pluto dadurch nicht.

Alles in allem: Diese Optik ist m.E. nur etwas für Übersichtsbeobachtungen,
nichts, um damit Planeten vernünftig zu beobachten. Da sind z.B. Newtons
mit 114/900 mm die weitaus universelleren Teleskope, die wesentlich
"gutmütiger" konstruiert sind. Teuer muß so ein längeres Gerät zum Einstieg
auch nicht sein. Beim Teleskop-Service auf den Einsteiger-Seiten gibt es
ein Angebot für 129 E., bestehend aus N-114/900 auf Astro-3, zwei brauchbaren
1,25"-Okularen, 2x Barlow-Linse und 6x30-Sucher. An Deiner Stelle würde
ich hier eher zuschlagen, denn da kriegst Du mehr Teleskop als z.B. auch
beim Lidl.
 
Seltsam, in dem Foto-Laden, über den ich bestellt habe ist nicht der Pluto sondern ganz was Anders angekommen. Daher: bye bye Pluto . . . . Ich habe daraufhin, nach weiterer Überlegung natürlich, folgendes bei TS bestellt:

TS Megastar 1550
Öffnung 150mm / Brennweite 1400mm in Kompaktbauweise
Ein leistungsstarkes Deep Sky Gerät zum wirklichen TOP Preis




nun, was ist davon zu halten? Ich denke mal, dass Nebel und DS Objekte besser zu beobachten sind als mit dem Pluto, was Planeten und den Mond angeht bin ich mir nicht so ganz sicher, aber ich denke das müsste akzeptabel sein.
 
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Daher: bye bye Pluto . . . . Ich habe daraufhin, nach weiterer Überlegung natürlich, folgendes bei TS bestellt:

TS Megastar 1550
Öffnung 150mm / Brennweite 1400mm in Kompaktbauweise
Ein leistungsstarkes Deep Sky Gerät zum wirklichen TOP Preis

wuhahahahihihohuuukichernachluftschnappjapsgröhlaufdieschenkelklopfhähähä

ich wünsche dir viel Freude damit,du hast es nicht besser verdient wenn du
nicht bereit bist dich mit den z.T. sehr guten Antworten auseinanderzustzen
und dir wenigstens die Grundlagen kurz anzulesen.

Fassungslos,Karsten
 
Moin Andi!

Ohauerha - erst blind bestellen und dann fragen: "Was ist von dem Gerät
zu halten?" - ich glaube, Du bist völlig falsch davor...

Gib' mal "Megastar" in die Suchfunktion dieses Boards ein, da wirst
Du einiges zu finden, denn dieses Thema ist hier schon öfters abgehandelt
worden.
 
Hallo Andreas,
bitter, bitter........
Aber wahrscheinlich wirst Du gar nicht erkennen können, was für ein Schrott das Megastar ist.
Sorry, wenn jetzt Illusionen zerstört werden, aber von so vielen guten Geräten gerade das?????
Na ja, dennoch viel Vergnügen damit und zur Not gibt es ja die 14 Tage Umtauschrecht.
Grüsse
Nikita
 
Hallo,

versteh mein Posting nicht falsch, der Bresser Pluto ist von der Optik her schlecht! Und zwar aus
seinem Konstruktionsprinzip heraus, da ein Kugelspiegel bei f/4,4 nicht funktioniert. Der kurze
Newton ist nur mit Parabolspiegel brauchbar. Liegt Dein Interesse mehr bei Planeten als bei Deep-Sky,
dann nimm den 114/900. So einen habe ich auch (von Celestron), und meiner ist am Planeten sehr sehr gut. Der kurze
als Skywatcher mit Parabolspiegel ist ein tolles Reise- und Deep-Sky Gerät. Sein großes Plus ist eben
da die Handlichkeit. So ein 4,5" f/8 Newton ist dann doch schon ein richtiges Teleskop, und braucht
auch schon eine ordentliche Montierung.
 
Hi,

ich würde sagen, Du liest mal hier, warum Deine jetzige Bestellung der zweite Fehlschuß ist. Und dann liest Du dort, was meiner Meinung nach als Erstteleskop wirklich vernünftig ist.
Und weil lesen bildet, kannst Du Dir die Einsteiger-Ecke meiner Homepage komplett, am besten mal auf mehrere Abende verteilt, vornehmen.

Clear Skies
Sven
 
Hallo,

warum diese Hast beim Einkauf, ist bei Dir gutes Wetter? Prinzipiel ist ein 6" Newton ein tolles
Gerät, aber gerade der Megastar stellt das untere Ende dieser Kategorie dar. Ich würde für DeepSky
einen 6" f/5 nehmen von GSO und für Planeten einen 6" f/8 von GSO oder Orion UK. Aber darüber müßtest
Du Dich mal intensiv und am besten life bei einer Beobachtergruppe in Deiner Nähe informieren. Das
geht viel besser als über lesen und auf dem Board diskutieren. Dinge wie Montierungen und Okulare
u.s.w. muß man mal in natura gesehen haben, um sich ein Bild zu machen. Dazu gibt es ja hier das
Treffpunkt Board oder eine Volkssternwarte in Deiner Nähe.
 
Hi Robert,

hm, Lidl Top finde ich auch nicht unbedingt richtig, aber zum Pluto ein klares "ist aber so!"

Man muß ganz klar sehen, daß dieses Gerät für schwache Vergrößerung konzipiert ist und damit eben nicht für Mond- und Planetenbeobachtung. Wer ein anderes Teleskop für diese Aufgaben hat, darf froh sein. Ein Einsteiger-Teleskop muß aber ein Allrounder sein. Ist das Pluto/S nicht.

Was geht ist ein 114/500 mit parabolisiertem Hauptspiegel (kostet eine ecke mehr). Der braucht aber immer noch teure Okulare um gute Planetenabbildungen zu zeigen. Zu so einem Gerät mit parabolisiertem Hauptspiegel würde ich ja noch nicken. Wenn man für die Planetenbeobachtung eine Barlow verwendet, bilden auch normale Okulare ganz OK ab. Dann hat man wirklich einen kleinen Alleskönner, der nebenbei auch bei schwacher Vergrößerung riesige Himmelsausschnitte zeigt und daher zu Milchstrassenspaziergängen einlädt. Na, und das Objekte suchen geht auch viel leichter.
Blos, ein Problem seh ich noch: So mancher Ebay-Händler wird wohl auf Anfrage auch dem kugeligsten Kugelspiegel bescheinigen "ja sicher ist das ein Parabolspiegel". Sollte man also nur von solchen Händlern kaufen, die sich auch auskennen.

Clear Skies
Sven
 
Hallo,

>TS Megastar 1550
>Öffnung 150mm / Brennweite 1400mm in Kompaktbauweise
>Ein leistungsstarkes Deep Sky Gerät zum wirklichen TOP Preis

Tja, du hast es so gewollt. ;-)

Mich würde jetzt mal interessieren, warum du nicht das von den anderen
empfohlene 114/900 - Teleskop genommen hast?

Für die 50 Euro Einsparung hätte man z.B. sogar noch eine bessere Barlow-
Linse und zum Ausgleich für die im Set enthaltene Einfach-Barlow evtl. ein
zusätzliches Okular nehmen können.


Gruß
Larry
 
Hi Robert
>>Das 900er Vixen benutze ich eigentlich nie, weil die Abbildung in der Russentonne um einiges besser ist.>>
Reden wir vom 114/900 er Vixen Newton?
Wenn ja, dann solltest Du den Newton mal genauestens checken.
Wenn der Newton nicht völlig dejustiert, verstellt oder ne Supergurke ist(davon hab ich bei Vixen noch nie gelesen oder es erlebt), kann ich das kaum glauben.
CS

 
Ok, habt Recht, wenn ich schlau gewesen wäre hätte ich mich nach euch richten sollen/müssen . . .asche auf mein haupt . . . Jedoch werde ich mir das Megastar auch erstmal angucken müssen. In einigen über google gefundenen Artikeln wird Öffnung als wichtigste Eigenschaft eines Teleskops beschrieben, ganz gleich, was es sonst noch gibt. Daher sprang mir das Megastar sofort entgegen. Ich habe es irgendwann vor Sylverster zu Hause, werde es mal testen und wenn es wirklich so zum Würgen ist, geht es halt zurück. Wo liegt denn das Problem beim Megastar, billige Gläser oder die Monti?! (Oder alles?) Ich kann mir echt nicht vorstellen, das es bei anfänglichen DS Beobachtungen so schlecht sein soll!
 
Hi,

bitte bitte bitte, lies die Sachen, die ich Dir genannt habe. Da steht genau drin, daß das Problem beim Megastar ist, daß Du die Optik nicht genau justiert bekommst, und daß das Unschärfe erzeugt. Gehe nicht davon aus, daß dieses Ding nach dem typischen Paketdienst-Transport noch ausreichend justiert ist.

Wenn Du die Hilfen, die Dir hier gegeben werden, ignorierst, dann werde ich keine weitere Zeit investieren, damit Du Dein Geld vernünftig anlegst. Dann ist es mir egal, und Du musst alleine klarkommen.
Öffnung ist nicht alles. Nur sauber funktionierende Öffnung zählt.

Clear Skies
Sven
 
Hallo zusammen,

ich kann aus eigener Erfahrung sagen, daß ein parabolischer 114/450 Newton ein sehr schönes Teleskop sein kann. Ich habe selber eins, das eine wirklich gute Optik hat. Das zeigt bei der Mond- und Planetenbeobachtung sicherlich mehr als das Lidlscope, und ich habe es mit einem 90/900 Fraunhofer vergeichen können, und auch diesem steht es bei der Planetenbeobachtung nicht deutlich nach.
Und zu den Okularen: ich habe für die Planetenbeobachtung ein 6,3-mm-Superplössl und ein 3,6-mm-RK. Die Abbildung im RK ist kontrastreich - und vor allem farbrein. Insofern geht es auch mit Okularen, die in der Preisklasse liegen, die zu dem Teleskop paßt und es werden nicht solche gebraucht, die zwei- bis dreifach teurer sind.
Jedenfalls geht die Cassiniteilung z.B. umlaufend, der Wolkenstreifen auf Saturn und die dunklere Polregion sind zu erkennen, am Jupiter geht der GRF etc.
Will sagen: der Bresser Pluto ist sicher nicht sinnvoll, einen so kurzbrennweitigen Newton mit sphärischem Spiegel zu konstruieren ist blödsinnig, aber mit parabolischem Hauptspiegel ein ganz feines Gerät, das z.B. von einer EQ-2 stabil und dabie doch leicht und äußerst transportabel montiert ist.
Zu dem kann ich wirklich nur raten, wenn jemand zumindest justieren kann - das ist bei einem f/4 Newton natürlich unumgänglich.

Gruß und CS,

Stefan
 
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