KlausF
Neues Mitglied
Hallo liebe Sternen- und Fernglas-Freunde,
seit jeher faszinieren mich die Geheimnisse des Universums. In die Hobby-Astronomie wollte ich bisher aber nicht so recht einsteigen – ich brauchte nicht noch so ein Hobby, bei dem schnell die Tendenz entsteht, sich mehr mit Technik und Bastelei zu beschäftigen als mit dem eigentlichen Thema … Ihr kennt das sicher
.
Aufgrund gewisser Vorkenntnisse in Fotografie, Optik (Mikroskopie) und Bildbearbeitung, war ich durchaus kurz versucht, mir dieses Thema über die Fotografie zu erschließen (Stacking). Ich verstehe die Faszination die darin liegt, aber siehe ganz oben… und ich möchte lieber selber sehen, als Sensoren sehen lassen.
Nun bin ich hier auf das Thema binokulares Beobachten aufmerksam geworden und dies erscheint mir (für mich) die ideale Form dieses Hobbys zu sein. Sozusagen per visuellem live-Stack durch die Sternenwelt zu fliegen muss ein tolles Erlebnis sein. Kleiner Vorgeschmack mit meinem alten Zeiss Jena 8x30w macht Appetit auf mehr.
Einen Favoriten hätte ich auch schon: APM MS 25x100 Magnesium ED (Geradeeinblick).
Ein 100er oder gar 120er ED oder SD mit Wechselokularen wäre natürlich auch fein, aber ich bin nicht sicher, ob sich für meine Interessenlage der Mehrinvest lohnt… .
Generell frage ich mich, was genau kann ich denn überhaupt erwarten von einem Gerät dieser Kategorie?
Mein Interesse liegt neben dem Milchstrassensurfen vor allem bei Deep-Sky-Objekten – v.a. Nebeln und Galaxien. Welche Sktrukturen lassen sich da erkennen? Orion-Nebel – ok, der sollte grossflächig sichtbar sein und Strukturen zeigen. Aber der ist ja auch hell. Wie sieht es z.B. mit dem Cirrus-Nebel aus – überhaupt erkennbar? Einzelheiten? Evtl. mit Nebelfilter? Andere Nebel evtl.?
Besteht die Chance, mit dem o.g. Gerät mehr von Andromeda zu sehen als eine feine Dunstwolke?
Gibt es Galaxien in denen man Staubbänder bzw. Spiralarme erkennen kann? (Passendes Seeing vorausgesetzt, versteht sich).
Es wäre nett, wenn Ihr mir ein wenig weiterhelfen könntet, damit ich einschätzen kann, was man eigentlich sehen kann mit so einem Fernglas und was nicht.
Danke und viele Grüße
Klaus
seit jeher faszinieren mich die Geheimnisse des Universums. In die Hobby-Astronomie wollte ich bisher aber nicht so recht einsteigen – ich brauchte nicht noch so ein Hobby, bei dem schnell die Tendenz entsteht, sich mehr mit Technik und Bastelei zu beschäftigen als mit dem eigentlichen Thema … Ihr kennt das sicher
Aufgrund gewisser Vorkenntnisse in Fotografie, Optik (Mikroskopie) und Bildbearbeitung, war ich durchaus kurz versucht, mir dieses Thema über die Fotografie zu erschließen (Stacking). Ich verstehe die Faszination die darin liegt, aber siehe ganz oben… und ich möchte lieber selber sehen, als Sensoren sehen lassen.
Nun bin ich hier auf das Thema binokulares Beobachten aufmerksam geworden und dies erscheint mir (für mich) die ideale Form dieses Hobbys zu sein. Sozusagen per visuellem live-Stack durch die Sternenwelt zu fliegen muss ein tolles Erlebnis sein. Kleiner Vorgeschmack mit meinem alten Zeiss Jena 8x30w macht Appetit auf mehr.
Einen Favoriten hätte ich auch schon: APM MS 25x100 Magnesium ED (Geradeeinblick).
Ein 100er oder gar 120er ED oder SD mit Wechselokularen wäre natürlich auch fein, aber ich bin nicht sicher, ob sich für meine Interessenlage der Mehrinvest lohnt… .
Generell frage ich mich, was genau kann ich denn überhaupt erwarten von einem Gerät dieser Kategorie?
Mein Interesse liegt neben dem Milchstrassensurfen vor allem bei Deep-Sky-Objekten – v.a. Nebeln und Galaxien. Welche Sktrukturen lassen sich da erkennen? Orion-Nebel – ok, der sollte grossflächig sichtbar sein und Strukturen zeigen. Aber der ist ja auch hell. Wie sieht es z.B. mit dem Cirrus-Nebel aus – überhaupt erkennbar? Einzelheiten? Evtl. mit Nebelfilter? Andere Nebel evtl.?
Besteht die Chance, mit dem o.g. Gerät mehr von Andromeda zu sehen als eine feine Dunstwolke?
Gibt es Galaxien in denen man Staubbänder bzw. Spiralarme erkennen kann? (Passendes Seeing vorausgesetzt, versteht sich).
Es wäre nett, wenn Ihr mir ein wenig weiterhelfen könntet, damit ich einschätzen kann, was man eigentlich sehen kann mit so einem Fernglas und was nicht.
Danke und viele Grüße
Klaus