Was stimmt mit unseren Bildern nicht?

#1
Moin!
Wir haben uns in der letzten Zeit an 2 Objekten versucht.
Nur wollen uns die Bilder in der EBV einfach noch nicht gelingen....
Es sind von der Belichtungszeit her sogar die längsten Bilder die wir bisher gemacht haben. Zum einen NGC6888 der Mondsichelnebel und NGC6960 der Cirrusnebel (Sturmvogel).

Hier NGC6888 mit dem 130/650 f5 Newton Baader MPCC III und Canon Eos1000Da.
12x600s = 2h
Mondsichelnebel 2h 12x600.jpg



Und hier der Sturmvogel mit dem TS APO 72/432 f6 mit dem günstigen Skywatcher Flattener und ebenfalls Canon Eos1000Da:
17x600s = 2,8h
Cirrusnebel 2,8h 17x600.jpg



Beim Apo müssen wir wohl doch nochmal mit dem Arbeitsabstand spielen.
Und bei NGC6888 kommen uns die Sterne ein wenig zu aufgebläht vor.

Uns wundert an beiden Bildern, dass da nicht mehr rauszuholen ist... bei deutlich weniger belichteten Bildern auf unserer Homepage sieht man deutlich mehr.
Haben wir evtl. die Helligkeit (oder besser Dunkelheit :p) der Objekte unterschätzt? Oder sind wir einfach zu Blöd? o_O

Würden uns über Hilfe freuen!

Grüße und CS
Tobi
 
#3
Hallo Tobi,

um Tips zur Bildbearbeitung zu geben, brauchts erstmal ne Info, wie die bisherige Bildbearbeitung aussieht.

Hast Du zu den Lights auch passende Darks, Flats und Biasframes aufgenommen? Wie wurden die Bilder gestackt? Ich hab den Eindruck, daß die Vignettierung nicht richtig durch ein passendes Flat korrigiert wurde.

Dann kommt noch dazu, daß 2 Stunden bei diesen beiden Motiven arg knapp sind. Ich hab unter Stadtbedingungen 6 Stunden Belichtungszeit mit dem CLS-Clipfilter in meiner 450Da verwendet und auch nicht viel mehr bekommen. Die brauchen guten, dunklen Himmel...
 
#4
Moin,

den schwachen Teilen fehlt erstmal Belichtungszeit. Wie Sternenfee schrieb, wenn Ihr keinen wirklich dunklen Himmel habt wird das mit den Targets schwierig, Ihr braucht deutlich mehr Nutzsignal, damit Ihr das richtig bearbeiten könnt. Ansonsten sehen die Bilder so übel doch gar nicht aus.

Legt mal min. die gleiche Zeit nach, ich denke dann werdet Ihr massiv weniger Probleme mit der EBV haben. Zudem sauber kalibrieren usw.

Welche Software verwendet Ihr und wie sieht Euer Workflow exakt aus? Das wäre zur Beurteilung sehr wichtig, damit man sich ein Bild machen kann wie Ihr vorgeht.

CS
Jörg
 
#5
Moin Tobi,

ich stoße ins gleiche Horn. Die Aufnahmen sehen für die Belcihtungszeit eigentlich so aus, wie ich es erwarten würde. Also Nachlegen. Und dann ist die Bearbeitung erstens leichter und man kann ggf. mehr strecken, dann wirken die Objekte auch heller.

viele Grüße
Jens
 
#6
Hallo Tobi,

Ich schließe mich meinen Vorrednern an. Die Belichtungszeit ist noch relativ gering.

Was aber erschwerend hinzu kommt hatte Sternenfee bereits erwähnt.
Es ist eine starke Vignettierung im Bild, die ein stärkeres Strecken verhindert.

Wenn man die Vignettierung entfernt kann man noch eine ganze Menge mehr aus dem Bild holen.

NGC6888 Tobi

Das Bild ist im Stagingbereich von Astrobin und nur durch diesen Link einsehbar.
Wenn ich es wieder löschen soll, gib bescheid.

Die wichtigste Grundlage für die EBV ist die genaue Kalibrierung der Rohbilder mit Darks, Bias und ganz besonders Flats.

Man kann zwar per Bildbearbeitung noch etwas machen, aber eben nie das Ergebnis erreichen, daß mit kalibrierten Rohbildern erzielt werden kann.

Liebe Grüße
Heiko
 
#7
Nabend Leute!
Erstmal vielen Dank für die doch recht einstimmige Meinung! (y)
Unser Himmel hier ca. 30km nördlich von Hannover ist eigentlich ganz ok. Wir haben im Süden die Lichtkuppel von Hannover, allerdings nicht besonders hoch.

Ich fange mal ganz von vorne an:
Aufnehmen tun wir die Bilder mit APT. (Kann man eigentlich diesem "Bahtinov-Aid" trauen oder sollte man bei den Sternen lieber selber gucken ob der senkrechte Strich wirklich in der Mitte ist?)
Die einzigen Korrekturbilder die wir aktuell machen sind Darks. Noch keine Flats und Bias (wir arbeiten daran :whistle:).

Also ich versuche mal unseren Workflow so gut es geht zu beschreiben:
Gestackt wird mit DSS
Gestreckt mit Photoshop
Dann wird mit Fitswork geebnet (Nebel), damit bekommt man einen Großteil der Vignettierung weg.
Und danach wird eigentlich nur noch in Photoshop (sinnlos) rumgefummelt bis es einigermaßen aussieht, teils mit Annis Astro Actions (wers nicht kennt, das ist so eine Sammlung von Aktionen die man in Photoshop ausführen kann um Zeit zu sparen).
Der letzte Punkt ist evtl. der an dem es bei uns noch am meisten hängt.

Wir werden dann bei Gelegenheit noch etwas Belichtungszeit nachlegen!
CS
Tobi

PS: An Heiko: Womit hast du die Vignettierung entfernt?
 
Zuletzt bearbeitet:
#8
Hallo Tobi,

Ich habe die Vignettierung mit PixInsight entfernt.
Mit Fitswork soll es auch gehen. Damit kenne ich mich allerdings nicht aus.

Zur EBV mit Photoshop gibt es viele Tutorials im Internet.
Mit Photoshop kann man sehr gut die Astroaufnahmen bearbeiten. Viele Tutorials gucken lohnt also.

Die EBV ist sehr aufwendig und Zeitintensiv, so daß die Aufnahmezeit zumindest bei mir den geringsten Zeitaufwand verursacht.

Flats und Bias solltest Du unbedingt machen.
Für Flats benutze ich eine solche Flatfieldbox.
Das geht ganz fix am Ende der Nacht.

Liebe Grüße
Heiko
 
#10
Hallo Tobi,
die Bahtinow-Aud von Apt ist sehr genau, freihändig schafft man die Präzision nur schwer.
Zu den Flats: es gibt auch die T-Shirt-Methode (einfach googeln). Unbedingt machen, zur Not auch im Nachhinein. Damit kriegt man die Vignettierung weg und kann besser strecken.
Den Rest haben die Vorredner schon gesagt.

VG
Wolfgang
 
#11
Hallo Tobi,
ich kann mich den Vorpostenden nur anschließen: noch mehr Belichtungszeit wäre absolut wünschenswert. Daneben ist die saubere Kalibration mit passenden Darks, Flat- und Biasframes unverzichtbar. Wenn die Flats fehlen und du trotzdem noch eine einigermaßen befriedigende Bildfeldebnung hinbekommen willst, würde ich aus eigener Erfahrung zur Freeware "Fitswork" greifen und hier insbesondere mit dem Menuepunkt "Hintergrund ebnen variabel" arbeiten. Hier dann die Nebelbereiche und die helleren Sterne bestmöglich maskieren und danach die sauberste Ebnungswirkung testweise ermitteln, geht in Fitswork wirklich relativ unkompliziert. Des weiteren würde ich im selben Programm die (erste) Histogrammbearbeitung einschl. stretchen vornehmen und danach zu Gimp oder PS o. ä. wechseln. M. E. könntest du ergänzend dann ja noch mal mit Ebenen- und Maskierungstechnik in Gimp oder PS versuchen, die Nebelteile gezielt aber angemessen helligkeits- und kontrastmäßig etwas mehr zu betonen. Hier aber mit Augenmaß vorgehen. Schau dir doch mal die Videotutorials von "Astrohardy" auf YouTube an. Die sind sehr sehenswert, wenn es um Ratschläge zur Bildbearbeitung mit verschiedenen Programmen geht.

Viele Grüße und Erfolg beim weiteren Vorgehen wünscht
Stefan
 
#12
So wir haben viel gelesen was Bildbearbeitung angeht und haben uns viele Tutorials z.B. auf Youtube angesehen. Dennoch haben wir Probleme, ich befürchte mittlerweile, dass es was mit unserer Bildgewinnung zu tun hat.

Ich will mal ein Beispiel bringen:

Alle folgenden Bilder wurden OHNE irgendwelche Filter aufgenommen.
Wir haben am 15.10.2017 die Plejaden aufgenommen. Es war eines unserer ersten Versuche in der Astrofotografie, noch mit unmodifizierter Canon 1300D und bei relativ feuchtem Wetter.
Hier mal ein Einzelbild davon 1x300Sek.:
151017.jpg


Und hier das fertig bearbeitete Summenbild aus 7x300 Sek. (Wie gesagt wir hatten mit der ganzen Sache erst angefangen):
Plejaden1.jpg



Soooo… nun haben wir von kurzem am 03.11.2018 die Aufnahme wiederholt um mehr Details etc. sichtbar zu machen.
Hier ein Einzelbild 1x300Sek. diesmal mit Astromodifizierter Canon 1000D:
031118.JPG


Und hier das fertig bearbeitete Summenbild aus 34x300Sek. (!!!):
Stack6.jpg


Wie gesagt … das neue Bild sieht trotz der bei weitem höheren Belichtungszeit und der mittlerweile denke ich besseren Bildbearbeitung als damals, kaum besser aus …
Woran kann das nun liegen? Hilft uns da evtl. so ein Streulichtfilter?
Langsam werde ich glaube ich Wahnsinnig! Ich hab schon bald keine Lust mehr neue Bilder zu machen weil die Bearbeitung so aussichtslos ist.... :mad:

CS
Tobi
 
#13
Hallo Tobi,

entgegen der Mehrheit der hießigen Meinungen - da MÜSSTE mehr aus den Rohdaten zu holen sein!
Hier mal als simplen Vergleich, mein NGC6888 mit nur 8x430sec, bei etwa f/4.6: NGC6888
Wo habt ihr denn den Buckel des Histogrammes bei den RAW-Bildern?
Die Vignette ist unschön, keine Frage - aber man kann sie bei kompakten(!) Objekten auch teilweise wegschneiden und den Rest per FITSWORK sehr gut korrigieren!
Mein Verdacht: euer Himmel war während der Aufnahmen schlechter als angenommen :( Ich nutze selbst unter Vorgebirgshimmel einen CLS, bzw. einen IDAS D1. Die heben das Nutzsignal erkennbar über den Himmelshintergrund und machen so eine nachträgliche Bildbearbeitung deutlich einfacher!
Die Plejaden aber, als reiner Reflexionsnebel, schließen diverse Lichtverschmutzungsfilter leider aus und bedürfen eines wirklich klaren, dunklen und trockenen Himmels!

viel Erfolg - Ronald
 
#14
Hallo Tobi,
in der Tat, bei 34x300sec müsste mehr zu sehen sein. Könntest Du Deine Rohbilder mal irgendwo ablegen? Ich würde gerne mal testen, ob aus den Rohbildern mehr rauszuholen ist. Ideal wäre auch, wenn Du die Darks und Flats dazu packst - so vorhanden.

VG
Wolfgang
 
#15
Erstmal Danke für die Antworten!

Wo habt ihr denn den Buckel des Histogrammes bei den RAW-Bildern?
Der "Buckel" ist ziemlich weit links im Histogramm bei Fitswork.

Ja ich könnte mal gucken ob ich da was geregelt bekomme ;)(y)
Ich melde mich dazu dann nochmal!

PS: Die Gesamten Rohdaten (Lights, Darks, Bias, Flats) sind zusammen ca. 775MB. Bei meinem Internet hier dauert das ne weile das hochzuladen o_O

CS
Tobi
 
Zuletzt bearbeitet:
#16
So da ich jetzt keine bessere Idee hatte, habe ich einfach kurz eine Internetseite erstellt und die Bilder auf meinen Webspace geladen.
Hier der Link !

Wenn irgendwas nicht geht kurz melden!
Wenn sich an den Daten noch wer anders Probieren will, tut euch keinen Zwang an!

CS und viel Erfolg
Tobi
 
#18
Hallo Tobi,

ich habe mir nur mal die ersten 20 Lights angeschaut... naja... da ist nicht viel zu holen!
Mein Verdacht scheint sich zu manifestieren.
Wenn ich mir das Histogramm (LR4.4) vom 1ten und 20ten Bild anschaue, da ist dort eine DEUTLICHE Verschlechterung des Himmels erkennbar. Desweiteren sind um die hellen Sterne sehr gut kreisförmige blaue Halos erkennbar - das deutet auch auf Verschleierung des Himmels / hohe Luftfeuchte, bzw. Tau auf der Optik hin. Und gerade das sind Probleme, welche besonders bei Reflexionsnebeln gnadenlos zuschlagen!

viele Grüße - Ronald
 
#19
Ich glaube auch nicht, das bei den Plejaden ein sogenannter Skyglow Filter was bringt.
Wie schon erwähnt, ist es ein Reflextionsnebel. Heist wird durch das Licht der Sterne aufgehellt.
Diese Skyglow Filter schlucken aber auch teilweise auch das Sternenlicht.
Sie sind eher für andere Nebelarten vorteilig.
Nicht aber unbedingt bei Sternen oder Galaxien.

Ich selber habe es zumindest bei meinem UHC-Filter so wahr genommen.

Gruß
Markus
 
#20
Hallo Tobi,
ich sehe es wie Ronald, der Himmel war einfach nicht gut genug - oder vielleicht doch Tau auf der Optik - oder eine Kombination...
Trotzdem, da sind noch auch noch Dinge, die Du beim Aufnehmen verbessern kannst:
- Die Schärfe stimmt nicht optimal. Schau Dir mal die Spikes der hellen Sterne genauer an. Da siehst Du doppelte Spikes. Am Newton ist das ein Indikator, dass der Fokus nicht sauber getroffen ist.
- Die Sterne sind ausgebrannt. Bei den Plejaden darfst Du nicht so lange belichten, wähle mal irgendwas zwischen 60 und 120 sec.

Nicht aufgeben, Astrophotographie erfordert viel Geduld!

VG
Wolfgang
 
#21
bald keine Lust mehr neue Bilder zu machen weil die Bearbeitung so aussichtslos ist.... :mad:
Huch! Deshalb musste ich auch mal in Deine Frames gucken... dass Du die Lust verlierst, ist ein Warnschuss.
- flats:
-- * die sind 24 Stunden später gemacht worden. Um den Ist-Staub und v.a. die Ist-Vignettierung wirklich erfolgreich herauszubekommen, muss das System so "ab-geflattet" :D werden, wie es beim Knipsen war.
-- * 1 Sekunde Belichtung, das Histogramm ist ganz rechts/? Das ist doch nicht normal. Oder? Was sagen die anderen? Kann denn DSS davon überhaupt ein gescheites Masterflat erstellen?

- darks: da sind welche dabei von 2017 und welche von Feb-Mär '18. Irgendwann danach hast Du auch astro-modifiziert, hast Du geschrieben. ... ich nehme an, die alten Darks solltest Du wirklich nicht mehr verwenden. Wer weiss z.B., wie warm oder kalt es im Nov. '17 oder Febr.'18 war und was die Entfernung des Hotmirrors beim Astromodden für Folgen hatte.

- bias: die sind glaubich okay. ISO 800, 1/4000 sek und auch gleich anschliessend an die Imaging Session aufgenommen.

- lights: wie die anderen sagen: etwas out of focus, am Anfang und Ende zogen hohe, dünne Wolken durch (diese frames sind heller), das Tracking war nicht ganz präzise genug f 300s.

- white balance: die astro-modded Kamera steht auf "Auto" und der metering mode auf "Pattern". Das ist nicht okeh so.
Die Programme, Fitswork, DSS, Gimp - die gucken alle irgendwann doch in dieses Informations-Feld rein, auch bei RAW, und machen damit irgendwas; ich glaube mittlerweile, die tun das auch, wenn man an den vorhandenen Tickboxen für whitebalance und Temperatur jeweils die Häckchen wegnimmt.

Bei nicht-modded Kameras stellt man Whitebalance auf Daylight und als metering mode: Spot.

Für astro-modded ist das anders:
2. Use a Custom White Balance in the Camera
Raw linear data does not have a white balance adjustment applied to it in the camera like JPEG images. However, there are notations, called tags, that are included in the raw files, that describe what white balance the camera was set to when the image was taken.

When a raw image is opened in the camera manufacturer's dedicated image processing program, such as Canon's Digital Photo Professional, or Nikon View, the embedded tag is usually applied as the default white balance setting. This setting can easily be changed for the raw file in this software or if the raw file is opened in Photoshop. Standard white balances, such as daylight, can be applied. With a stock, non-modified camera, all we need to do is simply select daylight as the white balance for the deep-sky image.

Daylight White Balance will not work however for modified cameras because their settings are configured with the manufacturer's long-wavelength filter in place in front of the sensor. With a modified camera, we can shoot a custom white balance as a work around.

Shooting a Custom White Balance
  • Use a digital gray card directly illuminated by sunshine on a clear day at noon with the Sun high in the sky.
  • You can also use a white piece of paper.
  • Fill the frame with the card or piece of paper.
  • Do no let your shadow fall on the card.
  • Use raw file format.
  • Use auto exposure and take a picture of the card.
  • Select this card in your camera's menu to use as a custom white balance. Read your camera's manual to find out exactly how to do this as it is different for different cameras.
  • Use this custom white balance to shoot another picture of your gray card or white piece of paper, again on auto exposure, as a test to be sure your custom white balance is working. It should come out gray.
For the obsessive compulsive like me, you should use a spectrally uniform gray card to shoot a custom white balance. White paper can have ultra-violet brighteners in it that may throw off the custom white balance.
When you use auto exposure on a white piece of paper, it will not be white, it will be underexposed. This is correct. On a modified camera it will probably also be red, and this is also correct. This red color is what the custom white balance will correct.
It is ok to use something like a 50mm lens to shoot the custom white balance. Then use that custom white balance when you shoot through the scope, or with another lens, if you are using that same filter.
If you plan to shoot with a light-pollution filter, you should use that on the camera when you shoot the custom white balance.
The white balance that you use in the camera, stock or modified, to shoot the gray card in the sunshine does not matter because the camera will set the white balance on the raw data.
Store the picture file of your gray card on an old memory card and keep it with you. That way, if you change the custom white balance, you can re-apply it at night at the telescope without having to shoot it again in the sunshine.
Follow your camera's instructions for shooting a custom white balance. This frame is then selected in the camera's custom white balance menu. The camera then sets the white balance for all subsequent images shot with this setting as standard. This custom white balance information is stored in the metadata that accompanies each image file that is shot with it. Programs like Images Plus will apply this custom white balance to the raw file when it is opened.
Using a Custom White Balance for Astrophotography

:)

Ich hab mal die lights #64-86, die ohne Wolken, nur mit den Darks aus der Session in Fitswork gestackt und in Aperture an den curves rumgespielt.
Tobi64-86AStroBayerR1.2B1.9-wAdj.Dark-Flats - Version 3.jpg

Und an Deinem hier hochgeladenen Jpeg auch mal etwas mehr Licht reingelassen.
Stack6 (1).jpg

Dein hochgeladenes Jpeg Zum Vergleich:
Stack6.jpg

Einklich gefällt mir Dein Original-Jpeg davon noch am besten. :)
 
#22
Hallo Leute!
Vielen Dank für eure Hilfe!

- Die Schärfe stimmt nicht optimal. Schau Dir mal die Spikes der hellen Sterne genauer an. Da siehst Du doppelte Spikes. Am Newton ist das ein Indikator, dass der Fokus nicht sauber getroffen ist.
- Die Sterne sind ausgebrannt. Bei den Plejaden darfst Du nicht so lange belichten, wähle mal irgendwas zwischen 60 und 120 sec.

Nicht aufgeben, Astrophotographie erfordert viel Geduld!
Aufgeben werden wir nicht!
Ich habe tatsächlich nur ein mal mit dem Bahtinov-Aid von APT fokussiert, am Anfang. Allerdings stand das Teleskop da schon 2 Stunden draussen… evtl. sollte ich zwischendurch nochmal nachfokussieren. Anseonsten werde ich mir deine Tipps zu Herzen nehmen!


- flats:
-- * die sind 24 Stunden später gemacht worden. Um den Ist-Staub und v.a. die Ist-Vignettierung wirklich erfolgreich herauszubekommen, muss das System so "ab-geflattet" :D werden, wie es beim Knipsen war.
Ich hatte in der Zwischenzeit die Kamera NICHT vom Teleskop abmontiert. Also sollte das eigentlich passen.


-- * 1 Sekunde Belichtung, das Histogramm ist ganz rechts/? Das ist doch nicht normal. Oder? Was sagen die anderen? Kann denn DSS davon überhaupt ein gescheites Masterflat erstellen?
Ich bin mit meiner selbstgebauten Flatkiste noch am experimentieren! Wo guckst du dir denn da das Histogramm an? Ich hatte mir beim aufnehmen der Flats das Histogramm von der Kamera angesehen und da waren die "Buckel" in der Mitte, wie oben im Bild zu sehen ist.


- darks: da sind welche dabei von 2017 und welche von Feb-Mär '18. Irgendwann danach hast Du auch astro-modifiziert, hast Du geschrieben. ... ich nehme an, die alten Darks solltest Du wirklich nicht mehr verwenden. Wer weiss z.B., wie warm oder kalt es im Nov. '17 oder Febr.'18 war und was die Entfernung des Hotmirrors beim Astromodden für Folgen hatte.
Wir haben eine "Dark-Datenbank" in der die Darks nach Temperatur und Belichtungszeit sortiert sind. Und alle die wir verwendet haben passten dazu. Sämtliche Darks sind mit dieser modifizierten Kamera gemacht! Wir haben zwar in '17 mit einer NICHT modifizierten EOS 1300D angefangen, aber dann relativ schnell (noch '17) auf die modifizierte EOS 1000D gewechselt. ;)


- white balance: die astro-modded Kamera steht auf "Auto" und der metering mode auf "Pattern". Das ist nicht okeh so.
Die Programme, Fitswork, DSS, Gimp - die gucken alle irgendwann doch in dieses Informations-Feld rein, auch bei RAW, und machen damit irgendwas; ich glaube mittlerweile, die tun das auch, wenn man an den vorhandenen Tickboxen für whitebalance und Temperatur jeweils die Häckchen wegnimmt.

Bei nicht-modded Kameras stellt man Whitebalance auf Daylight und als metering mode: Spot.

Für astro-modded ist das anders: Using a Custom White Balance for Astrophotography
Ich habe damals als wir die Kamera gekauft haben den Verkäufer nach den Einstellungen gefragt, weil das erste Foto welches ich in unserer Wohnung mit einem einfachen Objektiv gemacht habe, eher blau/grün als rot war. Darauf meinte er ich soll den Weißausgleich auf "Auto" stellen und so auch die Astrofotos machen. Auf "Auto" war mein Bild dann auch rot.
Jetzt habe ich grade wie in deinem Link beschrieben ein Bild auf einer weißen Fläche (PC Monitor, erstmal zum test…) gemacht und bei "Custom" ist das Bild blau. :oops:
In dem Link steht das Bild sollte rot sein.... Stimmt mit der Kamera doch irgendwas nicht?
Und vom "Metering Mode" steht in dem link ja nichts. Ist das nicht nur wichtig wenn ich den Autofokus bei nem Objektiv verwende? :unsure:


Auf jeden Fall bin ich schonmal recht zuversichtlich was unsere nächsten Bilder angeht! Ich meine wir haben ja offensichtlich bisher einiges falsch gemacht!

Danke nochmal an alle die versuchen mir zu helfen! :giggle:(y)

CS
Tobi
 
#23
Mahlzeit!
Ich habe nochmal einiges zum Thema Weißabgleich gelesen! In sämtlichen Astroforen wo nach sowas gefragt wurde kam man zum selben Ergebnis!
Es ist offensichtlich völlig egal was in der Kamera eingestellt ist weil man den Weißabgleich bei der Bildbearbeitung sowieso nochmal macht.
Also lasse ich weiterhin meinen Weißabgleich von der Kamera machen und lasse ihn dann in DSS ignorieren ;)(y)

Grüße + CS
Tobi
 
#24
Hi! Ich nerve nochmal!

-- * 1 Sekunde Belichtung, das Histogramm ist ganz rechts/? Das ist doch nicht normal. Oder? Was sagen die anderen? Kann denn DSS davon überhaupt ein gescheites Masterflat erstellen?
Wo guckst du dir denn da das Histogramm an? Ich hatte mir beim aufnehmen der Flats das Histogramm von der Kamera angesehen und da waren die "Buckel" in der Mitte.
Ist bei Fitswork ebenfalls in der Mitte. Deswegen fragte ich ja in welchem Programm ich mir das Histogramm ansehen soll um es vernünftig bewerten zu können?

- white balance: die astro-modded Kamera steht auf "Auto" und der metering mode auf "Pattern". Das ist nicht okeh so.
Die Programme, Fitswork, DSS, Gimp - die gucken alle irgendwann doch in dieses Informations-Feld rein, auch bei RAW, und machen damit irgendwas; ich glaube mittlerweile, die tun das auch, wenn man an den vorhandenen Tickboxen für whitebalance und Temperatur jeweils die Häckchen wegnimmt.

Bei nicht-modded Kameras stellt man Whitebalance auf Daylight und als metering mode: Spot.

Für astro-modded ist das anders: Using a Custom White Balance for Astrophotography
Ich habe damals als wir die Kamera gekauft haben den Verkäufer nach den Einstellungen gefragt, weil das erste Foto welches ich in unserer Wohnung mit einem einfachen Objektiv gemacht habe, eher blau/grün als rot war. Darauf meinte er ich soll den Weißabgleich auf "Auto" stellen und so auch die Astrofotos machen. Auf "Auto" war mein Bild dann auch rot.
Jetzt habe ich grade wie in deinem Link beschrieben ein Bild auf einer weißen Fläche (PC Monitor, erstmal zum test…) gemacht und bei "Custom" ist das Bild blau. :oops:
In dem Link steht das Bild sollte rot sein.... Stimmt mit der Kamera doch irgendwas nicht?
Ist da jetzt meine Schlussfolgerung aus meinem letzten post ok so?

Ich habe nochmal einiges zum Thema Weißabgleich gelesen! In sämtlichen Astroforen wo nach sowas gefragt wurde kam man zum selben Ergebnis!
Es ist offensichtlich völlig egal was in der Kamera eingestellt ist weil man den Weißabgleich bei der Bildbearbeitung sowieso nochmal macht.
Also lasse ich weiterhin meinen Weißabgleich von der Kamera machen und lasse ihn dann in DSS ignorieren ;)(y)
CS
Tobi
 
#26
Mahlzeit!
Ich habe nochmal einiges zum Thema Weißabgleich gelesen! In sämtlichen Astroforen wo nach sowas gefragt wurde kam man zum selben Ergebnis!
Es ist offensichtlich völlig egal was in der Kamera eingestellt ist weil man den Weißabgleich bei der Bildbearbeitung sowieso nochmal macht.
Also lasse ich weiterhin meinen Weißabgleich von der Kamera machen und lasse ihn dann in DSS ignorieren ;)(y)

Grüße + CS
Tobi
Hallo Tobi,

wenn Du RAW/FITS-Daten bearbeitest hast Du, außer dem was die Kamera unbeeinflußbar intern damit vor dem Speichern anstellt, die Sensordaten.

Der Weißabgleich wird zur Aufbereitung als .jpg benutzt, insofern ist die Automatikeinstellung die, die ich immer drin lasse, da ich die .jpg nur zur direkten Weiternutzung verwende, wenn mir der Weg über die RAW-Entwicklung zu lang dauert bzw. nicht nötig ist.
Wenn ich meine Bilder mit dem Canon-eigenen Programm endbearbeite (CFP) dann erzeugt das selbst einen Weißabgleich, den ich auch beeinflussen und bearbeiten kann. Damit lassen sich dann auch Fotoserien die mit verschiedenen Kameras gemacht wurden sauber auf die gleiche Farbtemperatur abgleichen.
Das machen die Astroprogramme letztlich auch. Da man dort die Farbkalibrierung auch am Objekt vornehmen kann (z.B. nach Sternfarben) ist der Kameraweißabgleich egal, da sind sich auch die Foren bekanntlich einig.

Wie entsteht der Weißabgleich:

Der Tageslichtweißabgleich wird anhand einer theoretischen mittleren Graudeckung von 18% aus den Bildinformationen gerechnet, dieselbe Referenz nutzt übrigens auch der Belichtungsmesser. Dazu gab es in einer Fotozeitschrift (Color-Foto ?) mal einen sehr ausführlichen Artikel.
Grundlage dafür ist das Sehempfinden des Auges (Helligkeits- und Farbempfinden) und die bei uns üblicherweise herrschenden Farbverteilungen in der Natur.
Aus dem Grund kommt es bei Motiven mit einer dominierenden Farbe bzw. bei Menschen mit stark abweichendem Farbempfinden auch zu Problemen damit, entweder kann die Kamera die Farbverteilung nicht mehr ausgleichen und ess bleibt ein tatsächlicher Farbstich oder verschiedene Menschen erkennen in ein und demselben Bild verschiedene Farbstimmungen obwohl das Bild für die "normalsichtigen" neutral ist.

Das ist für die Fotografie bei Nacht völlig irrelevant, da die Kamera für den Weißabgleich die intern abgelegte Filterkurve ihres Sensors und ihre Rechenmuster benutzen will.
Da die vorhandenen Lichtinformationen aber dem hinterlegten Muster nicht entsprechen wird das Ergebnis zufällig. Daher entstehen bei manchen Kameras und Motiven Farbstiche, je nach dem wie der interne Algorithmus mit den Bildinformationen umgeht. Wenn die Bildinformationen der einzelnen Frames zudem sehr schwach sind, wird das nicht besser.
Daher kann die Kamera i.d.R. auch mit dem entfernten IR-Filter den Weißabgleich nicht mehr herstellen, es entsteht der bekannte Rotstich, da die Gewichtung der Kanäle sich gegenüber dem Soll-Verhältnis, das in der Berechnungsvorschrift hinterlegt ist, verschoben hat. Selbst wenn man mit entferntem Filter einen Weißpunkt setzt bleiben die Farben verstellt. Deswegen gibt es den OWB-Filter, der die Durchlaßkurve wieder real dem Normalzustand angleicht, damit die Kamera den Weißabgleich wieder treffen kann.
Insofern ist bei Astroaufnahmen das "Geraderücken" der Verhältnisse an einem Objekt bekannter Farbe nicht eine mögliche Option sondern quasi eine notwendige Kalibration in der Farbe, damit die restliche Farbinformation überhaupt zugeordnet werden kann und damit die Farbinformation korrekt erfaßt wird. Letzteres bei der Kombination von Komposit-Aufnahmen mit Monochromkameras um so mehr.

Übrigens - das Problem betrifft nicht nur die Astrofotografie und ist auch nicht neu: Wenn Du bei einer der Uralt-Canon DSLR D2000/D6000 mit der ursprünglichen Firmware den IR-Filter, der herausnehmbar ist, wegnimmst, hast Du KEINEN Rotstich, die Kamera nutzt für den Weißabgleich einen externen Sensor, der die Lichtfarbe hinter einem Diffusor misst.
Erst mit einer späteren Firmware wurde die interne Berechnung eingeführt, auch die allerersten EOS 1D/Ds hatten noch das weiße Feld im Handgriff, allerdings wohl schon ohne Funktion bzw. nur als zus. Information, da der IR-Filter schon fest verbaut war.
Insofern wird deutlich, dass die "AWB" kameraintern bleiben kann wie sie will, in dem Moment wo man bei der Endberabeitung den Weißpunkt neu (und richtig!) setzt ist alles wieder in Ordnung.

CS
Jörg
 
Zuletzt bearbeitet:
#27
Hallo,
Also bei mir sieht das Histogramm in PixInsight auch mittig aus, alles OK meiner Meinung nach.
Sehr gut! wenn sogar PixInsight sagt, dass das so ok ist dann ist ja gut! Vielen Dank für's nachsehen!;)



Hallo Jörg!
Erstmal vielen Dank für deine ausführliche Erklärung!

Insofern wird deutlich, dass die "AWB" kameraintern bleiben kann wie sie will, in dem Moment wo man bei der Endberabeitung den Weißpunkt neu (und richtig!) setzt ist alles wieder in Ordnung.
GANZ GENAU DAS dachte ich nämlich auch immer! Deswegen war ich um so verwirrter als Anette plötzlich schrieb, dass das mit dem Weißabgleich auf Automatik nicht Ok sei!
So kann ich wenigsten mit meinem Zeug hier mit etwas ruhigerem gewissen weiter machen. :cool:(y)

Grüße + CS
Tobi
 
#28
Hallo Tobi,

ich habe die Prozedur in DSS durchlaufen lassen.


gestackt mit Bias , Darks


gestackt mit Bias , Darks und Flats


fertiges Bild bearbeitet dann noch mit PS , Fitswork


nun gibt es einiges noch zu sagen :

Die Flats sind nur mit ISO 100 gemacht anstatt mit 800 wie die Lights .

Ich würde hier auch nicht über ISO 400 gehen . Meine 40D macht auch 500 oder 640 . Ich mache alles mit ISO 500 .

Die 4min hätte ich auch genommen bei meinem 21.50 er Landhimmel .

Die Flats sind zu hell . Flat und Lights sollten schon im Histogramm selben Wert haben .

Bias könnten noch mehr sein.

Flats mindestens genauso viel wie Lights

Bildausschnitt besser legen .

Schaut man sich den fertigen Stack an in DSS fällt eine ziemlich große Abschattung rechts auf . Stellt sich die Frage warum und ob dort irgendwas im Strahlengang ist .

Die eingestellten RAW Einstellungen übernimmt glaube ich DSS . Also müsstest du die Kamera so einstellen das es astro-technisch am besten passt . Also Weißlichtabgleich , Farbtemperatur , Farbbalance , Schärfe usw. Ich stelle den Farbraum etwas mehr vom rot weg . Die Modefizierte Canon hat ja wie man sieht extrem viel rot dann in den Aufnahmen .

Flats Bias Darks wenns geht immer in der selben Nacht ( Temperatur )

der Fokus ist eigendlich ganz gut getroffen
 
#29
m45.jpg


Hi Tobi,

oben stehend meine Version, mit grobem Hintergrundabzug um die dunkle rechte untere Ecke flach zu kriegen, und Farbkalibration. Ansonsten keine nichtlineare Streckung oder weitere Bearbeitung. Danke fuer die RAWs, damit konnte ich die neue beta-Version von THELI das erste mal testen.

Hier ein paar Statistiken:

stats.jpg


Oben rechts siehst du, dass dir der Fokus kontinuierlich weglaeuft. Sieht man auch per Auge in den Bildern sehr gut. In den ersten Bildern hast du noch etwa 3.5-4 pixel FWHM, spaeter bis zu 5 pixel. Sieht man auch in der Grafik unten rechts (Elliptizitaet der Sterne), da erkennst du wie der Astigmatismus sichtbar wird wenn du den Fokus verlierst. In deinem Fall haettest du waehrend der Serie 3-4 mal nachfokussieren muessen, um den Fokus optimal zu halten.

Unten links kannst du sehen, dass die Transparenz zur Mitte der Serie hin um 0.7 mag (Faktor 2) abgenommen hat, entweder Dunst / Cirrus oder Beschlag, danach wird es wieder etwas besser.

Die Flats sind nur mit ISO 100 gemacht anstatt mit 800 wie die Lights .
Das kann man gar nicht fest genug betonen. Alle Kalibrationsaufnahmen muessen die gleichen Einstellungen haben, sonst machen die wenig Sinn, oder funktionieren nicht optimal.

Die Flats sind zu hell . Flat und Lights sollten schon im Histogramm selben Wert haben .
Nein, das ist unabhaengig voneinander. Flats sind optimal, wenn sie etwa den halben Dynamikbereich ausnutzen, dann ist man gut im linearen Bereich und hat gutes Signal-zu-Rauschverhaeltnis.
Bei dunklem Himmel und einer CCD wird das bei den Lights schwierig, den Hintergrund so hoch zu kriegen.

Der einzige Grund die Histogramme gleich zu halten waere, wenn der Detektor stark nichtlinear waere, aber dann kann man die Kamera gleich als nicht astrotauglich einstufen.

Mehr ist immer gut, aber hier nicht noetig. Das Ausleserauschen im kombinierten Bias ist etwa einen Faktor 5 unterhalb des Hintergrundrauschens in den Lights und daher nicht mehr relevant.

Das lese ich oefters, stimmt aber nicht. Es reichen 5-10 Flats um z.B. Sterne in den (Daemmerungs)Flats statistisch gut erkennen und rausrechnen zu koennen.

Das Rauschen der Flats ist im allgemeinen vernachlaessigbar. Das liegt daran, dass die Lights durch das Flat dividiert werden, waehrend das Bias subtrahiert wird. Der Rauschterm der Flats wird durch die Helligkeit des Flats dividiert, bevor er (quadratisch) zu den anderen Rauschtermen addiert wird, um das Gesamtrauschen zu bestimmen. Bei z.B. 2000 ADU im Flat (CMOS) oder 20000 ADU (CCD) bleibt da im Vergleich zum Bias nicht mehr viel uebrig. Details siehe Fehlerfortpflanzung.

LG,

mischa
 

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