weiße Nacht oder das Pech klebt am Teleskop

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talesien

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Halli Hallo,

Leider haben sich die Ereignisse nach meinem letzten Bericht nicht entscheidend geändert.
Gestern abend. 21:00 die Sonne lächelt mir zu.
Kein Wölkchen. Ein Hauch von Wind. Alles bestens.
Danach ging der Blick automatisch in 10 Minutentakt gen Himmel. Jetzt hatte sich sogar der Wind gelegt.
Yep!
23:00 Uhr nun gilt es.
Raus das Material um die thermische Insuffizienz zu reduzieren....
Montierung steht, Newton ist in Bereitschaftstellung und entdeckelt....
Sucherfernrohr ebenfalls entdeckelt und bereit!
Der Okularkoffer ist offen und befindet sich auch schon im direkten Zugriffsbereich.
Montierung steht ausgerichtet auf Index.
Alles bestens.
Prüfender Blick zu Himmel.
Dat isses.
23:30 Da sind die ersten Sterne aber ein wenig mehr Dunkelheit brauch ich dann doch noch.
So während die Kaffeemaschine die nächtLiche Coffeindosis laut stöhnend bereitet, schnell den besten aller Hunde an die Leine genommen und nun nur mal eben die Wartezeit, ein halbes Stündchen, durch den üblichen Abendspaziergang überbrücken.
Es kommen immer mehr Sterne. Ich schaue nur zum Himmel und der beste alle Hunde ist sozusagen das Bodenradar, der jetzt dafür verantwortlich ist, das ich nicht in heimtückische Baugruben falle oder von irgendwelchen geräuschlosen Kamikazeradfahrern umgefahren werde. (Soll übrigens Charles Messier passiert sein (das mit dem Loch natürlich), der hatte aller wahrscheinlichkeit nach keinen Hund).
00:00 Uhr wir snd zurück. Alles bestens, wo kommen da denn jetzt die plötzlich die Wolken her am Horizont her?
Mit der Kaffekanne schnellstens auf die Dachterasse geeilt, bereit das Telskop zu aktivieren......
Können Wolken mit Überlichgeschwindigkeit aufziehen.
Das kann doch wirklich nicht sein! Aber so war es.
Also erstmal Kaffe getrunken und abgewartet.
Der beste aller Hunde warf mir noch einen Blick zu, und ging zu seinem Schlafplatz.
Als ich mein Geraffel wieder zusammengepackt hatte schlief er bereits.
Irgendwie sah es aus als wenn er lachen würde.
Da habe ich mich aber bestimmt getäuscht......

Hoffentlich demnächst erfolgreichere BB`s

Viele Grüße und CS


Reiner

Kaffee nach oben
 
Geräuschlose Kamikazeradfahrer!!!!!!!!!!!! Das ist das Wort des Jahres.......ich hab mir schon immer Gedanken gemacht, wie man die wohl nennen könnte? Ich hab mir manchesmal gewünscht, so einer würde im nächsten Graben landen, ich tät gnadenlos dran vorbeigehen.........ich hab mich überhaupt schon oft gefragt, welchen Sinn es hatte, alle Raubtiere aus deutschen Wäldern zu entfernen, wenn wir Spaziergänger erst nachdem so ein Wahnsinniger mit 100 Sachen geräuschlos an uns vorbeigerast ist uns ständig fragen müssen, wie wir das überlebt haben....ein kleiner Zufallsschwenker hätte uns das Leben gekostet.......da können noch nicht mal die besten aller Hunde solchen Unholfen in die Knöchel beissen, wie das gute alte Dorfköter mit Fahrradfahrern in meinen Kindheitstagen gemacht haben.........ich wünsche denen ein paar Sternlein die um den Kopf sausen, diese Kollisionserscheinungen, die man hat, wenn man den Detz angeschlagen hat.....und mir gehts gerade mit meinem Teleskop genauso, alles schön aufgebaut heute bei strahlendem Sonnenschein im Garten....und nu isses wieder zu..............Deutschland, Deutschland....über ...ja über dir ist immer alles zu.
Grüssle von Anette
 
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"Wir" Mountainbiker denken uns aber auch unseren Teil über Spaziergänger. Immer in breiter Front, laut schnatternd und daher nix hörend (keine Klingel, kein "Hallo", kein Bremsengeklapper). Und dann immer furchtbar erschreckt und empört, wenn man sich an ihnen vorbeiquält. Der obligatorische Hund rennt natürlich auch immer im Weg bzw. baut Stolperfallen mit Hilfe straff gespannter Hundeleinen.

Macht aber ein gutes Intervalltraining. ;)

Thomas

P.S. OK, Ich nehme 1, 2 "Immer" zurück, wenn du auch das eine oder andere Klischee zurücknimmst. ;)
 
Hallo Rainer,

ich kann es nachvollziehen - mir ging es gestern nicht viel anders: Das ganze Zeugs vorab aufgebaut und aufgestellt, gewartet bis es finster wird...
Kaum waren die ersten Sterne zu sehen, kamen sie auch schon; die dicken fetten schwarzen Wolken (wieso sind die eigentlich so flott, je dicker sie werden :gutefrage:).
Ergo alles wieder verräumt und am garantiert immer sternenklaren PC angesehen, was ich heute wieder einmal alles 'versäumt' habe ;)

Vielleicht sollte ich mich auch auf Gewitter und -wolken verlegen, da dürfte ich mehr Erfolg damit haben :/

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Grüße & cs,
Ekkehard
 
Hi

"Wir" Mountainbiker denken uns aber auch unseren Teil über Spaziergänger. ... Und dann immer furchtbar erschreckt und empört, wenn man sich an ihnen vorbeiquält.

Volle Zustimmung. Rentnergruppen sind die schlimmsten... :cool: Am besten find ich folgendes: man klingelt, die einen weichen nach links aus, die anderen nach rechts und schon hat man die gleiche Situation wie vor dem Klingeln.

Christian

 
Dann hilft nur noch absteigen. Muss man dann aber mit Humor nehmen, dann geht's, denn Wanderer sind ein lustiges Völkchen.

Ich möchte jetzt aber keinen Wanderer:Mountainbiker-Krieg entfachen. ;) Wenn's zu eng wird, kann man nicht einfach vorbeidüsen...

Thomas
 
Hallo allerseits,


Tja die Mountainbiker.....
(obwohl es hier im Flachland nun wirklich keine Mountains gibt [nachweislich], fallen hier dennoch ganze Heerscharen von Mountainbikern ein.....
Komisch eigentlich.
*wirklichnachdenklichsei*
Naja vielleicht sind die auf der Suche nach den Bergen und haben sich schlicht und einfach nur verfahren.

Übrigens Klingeln haben die schon garnicht, dass zerstört nachhaltig den cw-Wert und schon allein aus Gewichtsgründen wird jedes zusätzliche Gramm unnötiges Geraffel eingespart. Gleiches gilt für auch so höchst überflüssige Sachen wie Schutzbleche, Beleuchtungseinrichtungen, und Bremsen.
Jawohl, echte Hardcorebiker brauchen keine Bremsen!!!!
*es gilt: wer bremst verliert*

Bevor wir jetzt vollkommen den Pfad des ot`s beschreiten...
möchte ich Themenbezogen noch anführen, dass einer der Gründe von der Dachterasse aus zu beobachten, natürlich aus den Moutainbikern resultiert. Dort oben bin ich wenigstens ungefährdet und muß keine Ängste hegen, dass wertvolle Optik und womöglich auch deren Besitzer unter groben Stollenreifen enden....
;-)

Viele Grüße

Reiner



 
Hallöle, habe gestern dann doch noch Wolkenlückensternenjagt betrieben und hatte den M13, der ja nun um 23h absolut im Zenit steht so knackscharf im 26mm2", als ich das 5mm reinschraubte, reichte das Gesichtsfeld nicht aus um ihn reinzubekommen, weil der FH ans Stativbein anschlug und weder vor noch zurück konnte...hei denei....Grüssle von Anette
 
Hallo Annette,

Dein Kurz-BB ist wirklich etwas positves!
Offensichtlich ist es mit der Dämmerung schon ein ganz schöner Unterschied.
Hier im Bremer Raum kannst Du um 23 Uhr vielleicht Akturus sehen, wenn Du Ausschau hälst.
Wirklich durch die Optik schauen geht es wirklich nach 0:00 Uhr....
Gestern war es übrigens klar, bis auf wenige Wolken.
Ich habe einen Spaziergang gemacht, Du weißt schon mit wem, und dann setzte auch pünktlich die Bewölkung ein.
(Ich hatte dieses Mal allerdings nichts aufgebaut).
Was solls?.

Mit Deinem Refraktor scheint es der Beginn einer großen Leidenschaft zu werden. Der gibt sich zickig.
Stellt Dich vor Probleme, die es mit einem Dobson nicht gibt.
Tja der will offensichtlich erobert werden
und dann bietet er nadelfeine Sternabbildungen im Kugelhaufen um gleich danach wieder ein wenig zu herumzuzicken, ähh ich meine gegen das Stativbein zu geraten.....

Viele Grüße

Reiner
 
Zitat von talesien:
möchte ich Themenbezogen noch anführen, dass einer der Gründe von der Dachterasse aus zu beobachten, natürlich aus den Moutainbikern resultiert. Dort oben bin ich wenigstens ungefährdet und muß keine Ängste hegen, dass wertvolle Optik und womöglich auch deren Besitzer unter groben Stollenreifen enden

Und was ist mit Paraglidern? Keine Angst vor Paraglider-Stiefeln von oben oder davor vom Fallschirm erstickt zu werden? ;)

Zum Thema: Anfang Juni war ich in der alten Heimat (bei Bremen-Nord) und war erstaunt, wie hell das noch nach 23 Uhr war. Gegen 1 Uhr Morgens war der Himmel aber doch so dunkel, dass ich mit dem Fernglas schön Deepsky-Spechteln konnte: M13, offene Sternhaufen aber auch M27 gingen gut. Die Milchstraße war aber etwas blass.

Thomas
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Thomas,

das mit den Paraglidern wäre natürlich ein Risiko.... aber zum Starten brauchen die auch wiederum Berge....

Immerhin scheinst Du ein echter Mountainbiker zu sein, der die Niederungen von Bremen Nord verlassen hat, um endlich einmal in Bergnähe zu biken....

Das mit den Unterschieden in den Dämmerungszeiten scheint innerdeutsch schon recht drastisch zu sein.
Hier mußt du schon bis Mitternacht warten, um zu entscheiden, Beobachtung oder Abmarsch in die Horizintale, bei gleichzeitger Betrachtung des inneren Sternenhimmels.

Viele Grüße und cs

Reiner
 
Hallo Reiner!
Als ich noch Bremer war bin ich immer mit dem Rennrad durch's Blockland gedüst. ;) Als Mountainbiker bin ich richtiger Pionier! Ich war nämlich in den 80ern in den USA, Utah (Wasatch Mountains, Canyonlands, Wüste) und habe mir ganz zu Beginn, als das Mountainbike gerade erfunden wrde ein solches gekauft. Später war ich dann immer in bergigen Regionen: bergisches Land, Odenwald, bayerischer Wald.

Für Planeten und (zunehmenden) Mond kann man schon früher mit dem Beobachten anfangen. Vor ein paar Jahren war es noch prima, da konnte man Jupiter schon ab dem frühen Abend schön beobachten. Jetzt kommt er leider spät und steht tief. In den nächsten Monaten wird man ihn auch schon früher beobachten können - allerdings leider immer noch zu tief (besonders im Norden der Republik :( ). Also nicht ganz optimal dieses Jahr!

Thomas
 
hi all....

der thread ist zwar schon ein paar tage alt aber spricht nix gegen upen von sowas lustigem....

ich gehöre auch zu der bikenden fraktion(kein mountain, da zu schwer)... auch ich habe keine klingel und keine schutzbleche, von lichtgerätschaften ganz zu schweigen, an meinem rad...natürlich aus den oben genannten gründen, vorallem das gewicht sehe ich als problematisch....

meine reifen haben keine stollen und nur wenig profil(sind halt solche, wiegen nicht viel und machen weniger reibung und luftwiderstand)... und da liegt das problem:

selbst auf trockener "fahrbahn" habe ich einen sehr langen bremsweg.... bei nur etwas nässe brauche ich garnicht zu bremsen, das fahrrad fährt trotz blockiertem reifen einfach weiter.... soll ich jetzt deshalb mit nur 10kmh fahren? aus sicherheitsgründen bestimmt....


naja, auf jeden fall finde ich fussgänger auch als äusserst problematisch an... vor allem die, die sich nicht für eine ausweichrichtung entscheiden können... links rechts oder dochlieber ein sprung ins nächste gebüsch.... schon oft hat mich sowas in echte gefahr gebracht....

aber es gibt noch schlimmere:

die die an dunkelen stellen (also nachts, oder abends) ihrem hund soviel leine geben... bin schon öffters (sogar als fussgänger) an solchen stellen in diese falle getappt.... der hund kann ja nix dafür.... aber an stellen, an den man wirklich wenig sieht, sollte frauchen oder herrchen den hund dann doch etwas enger an die leinen nehmen....

auch wenn nicht oft, fahre auch ich manchmal nachts durch die gegend und habe dann immer angst einen kleinen unschuldigen hund ein paar meter mitzuschleifen, da sich seine leine irgendwo am fahrrad verfängt.... einen menschen sieht man eher...... in wirklich dunkelen winkeln kann man ja(auch als radfahrer) sein handy rausholen und mit dessen licht auf sich aufmersam machen... funktioniert immer top.... auch toll finde ich diese hundeleuchten....


das lustigste happening dieser art ereignete sich jedoch zu fuss im feld:

klar, es war nacht, sehr dunkel da abseits jeglicher urbaner beleuchtung. ein sehr schöner himmel, also schaute ich nach oben. ein entgegenkommender mann, wohl auch von dem himmel fasziniert, also nach oben schauend... ich dachte ich wäre gegen einen baum gelaufen, nur machte dieser, beim zusammenprall, so seltsam stönende geräusche. ich half dem man hoch, da er gestürzt und sehr erschrocken war und wir lachten beide etwa 5 minuten über diesen zusammenprall...



ach ich kanns nie lassen... ist schon wieder so lang geworden.... aber soviel zu dem nicht-thema....

zum thema: also man kann auch einfach vor dem aufbau sich die loop-sat-aufnahmen anschauen. dann weiss man, ob eine wolkenfront im anmarsch ist oder nicht. man weiss ja wo man wohnt. mache ich sowieso jeden tag.

mfg, cs, hf

mac
 
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