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Welche Reisemontierung darfs sein?

Hallo,
verstehe ich alles, ich hatte schon vierzehn Tage Regen im Westen, Calima, Erdbeben, Wolken und was auch immer! Ich fliege halt eben nicht nur für Astrofotografie nach La Palma, wenn was geht dann ist es fein! Ansonsten bin ich Wandern, Segeln, Monsterroller fahren und treffe Freunde auf der Insel sowohl Einheimische als auch Zugezogene! Muss aber gestehen das ich zuletzt 2022 im Herbst auf LP war, die Insel ist seit dem Vulkanausbruch nicht mehr die Selbe. Zwischenzeitlich war ich sowohl im Herbst als auch im Winter in Galicien und Andalusien dort in den Bergen gibt es noch dunkle Spots, wenn aber wie bei meinem letzten Urlaub in Andalusien (Sedella) die Ausrüstung streikt ist es halt nichts mit Astrofotografie! Wer halt 2-3 Wochen nur Astrofotografie betreiben möchte ist in Namibia, Chile, Marokko oder Australien wohl besser aufgehoben. Wobei auf La Palma oberhalb 2000m "fast" immer was geht! Bezüglich Astrofotografie kann ich nur von Chile, Brasilien, La Palma, Teneriffa (Nordwesten), USA (South Carolina, Georgia), Andalusien, Galicien sogar China berichten. Die Alpen kann ich mir natürlich sehr gut vorstellen, bin da aber meistens zum Ski laufen oder Wandern!

CS
Alex
 
Das sind natürlich meist schon echte Fernreisen. China hatte ich spaßenshalber Mal ChatGPT gefragt 🤭 - das muß ein Knaller sein. Aber zu den richtig dunklen Orten wird des wohl schon zur Expedition...
 
Naja China hatte ich nur der Vollstädigkeit halber erwähnt, ich war geschäftlich in Zhanjigang (Großraum Shanghai) und hatte dort einen kleinen Astrohändler entdeckt, der Kerl sprach ganz gut english, ich kaufte einiges bei ihm, für Traumpreise, hin und wieder ging ich nur auf einen Tee bzw. ein Bier zu Ihm er lud mich zu einer Astrosession an einem WE ein. Das war ne super Sache, da war von Ramsch bis High-End alles an Amateurequipment am Start aber im Umkreis Shanghai geht ohne Filter gar nichts! Eine Expedition ins Hinterland wollte ich mir nicht antun! War aber eine interessante Erfahrung. Das war 2019/2020 und da habe ich den Corona-Ausbruch vor Ort erlebt, ich bin mit dem vorletzten Lufthansa-Flieger am 26.01.2020 aus Shanghai zurück nach Frankfurt geflogen.

Fazit! Eine Astroreise nach China ist nicht zwingend erforderlich!

CS
Alex
 
Alex, du schreibst, dass die Insel seit dem Vulkanausbruch nicht mehr dieselbe ist. Was hat sich denn genau verändert? Ich war zuletzt 2019 dort.
 
Calima ist immer in Thema, das stimmt. Dass er über 10 Tage hält, ist nach meiner Erfahrung aber eher ungewöhnlich. Vom Norden der Insel würde ich eher abraten. Dunkel wie im Bärenar****, aber meist auch zu windig, um dort vernünftig zu fotografieren.
...ich denke ich werde mich in der Nacht eher außerhalb der "Sperrzone" aufhalten. Ein Fußmarsch vom Besucherzentrum bis zum höchsten Punkt sind 4,5 Km und etwa 1,5 Stunden zu laufen.
Man bedenke, dass man auf über 2000m samt 10kg Fotorucksack ist.
Da keucht man schon mal etwas mehr.
Ich schau mal auf Maps, wo gute Plätze für Fotos wären.
Außerhalb der "Sperrzone" gibt es da nicht sehr viel, fürchte ich. Über den Berg geht die LP-4, dort gibt es am Rand immer mal wieder Einbuchtungen, wo man sich hinstellen kann. Allerdings muss man dann mit gelegentlich vorbeikommenden Autos rechnen. Aber da gibt eben keine Seitenwege oder irgendwelche ablegenenen Parkplätze, die man nutzen könnte. Das Besucherzentrum wäre eine Möglichkeit, wenn es nicht zu windig ist.
 
Neben der LP4 sind einige Aussichtspunkte, mit Wanderweg verbunden, teils durch Fels von der Straße abgeschirmt, etwa in 300m vom Auto, das müßte gehen wenn die Luft trocken ist.
Eigentlich fährt auf der Straße schon am Tage niemand.
Auf alle Fälle am Tage schon besichtigen ob man das hinbekommt, vieles hat da mehrere Zugänge, wo auch andere Parkmöglichkeit finfbar ist.

Gruß Frank
 
...reden wir noch von der LP4 oben am Kraterrand entlang
Ich dachte so an den Aussichtspunkt Pico de la cruz.
Scheint sehr interessant. Nur Nachts mit Kamera ein Abenteuer
 
Alex, du schreibst, dass die Insel seit dem Vulkanausbruch nicht mehr dieselbe ist. Was hat sich denn genau verändert? Ich war zuletzt 2019 dort.
Ich denke da in erster Linie an die Menschen die alles verloren haben und teilweise noch heute in Notunterkünften leben! In 2022 habe ich eine befreundete spanische Famile in einer solchen besucht. Ich fühlte mich nicht gut dabei, meine Freunde leben in einem Container und ich verbringe meinen Urlaub in einer Villa mit Pool!
CS
Alex
 
Abenteuer, ja deswegen muss man gut planen was man da macht und wie man es festhält. Ohne Teile der Gegeng mit in den Bildern würde viel fehlen.

Gruß Frank
 
Eigentlich fährt auf der Straße schon am Tage niemand.

Gruß Frank
Würde ich so nicht unterschreiben. Ich stand vor zwei Jahren dort oben in der Nacht - da kamen immer wieder Autos vorbei. Ob ich da nachts wandern würde, weiß ich auch nicht. Schon allein aus sicherheitstechnischen Gesichtspunkten. Das Besucherzentrum würde doch einen guten Standort bieten. Außer der Wind macht einem einen Strich durch die Rechnung. In diesem Fall wäre es aber sogar günstig, ein Stückchen weiter auf der LP-4 zu fahren und sich irgendwo an den Rand zu stellen - unter Umständen schirmt der Berg dann den Wind ab.
 
...leider ist am Besucherzentrum die Sicht Richtung Süden nicht so doll.
 
Stimmt, da hast du einen Punkt. Das ist auf dem Roque ein allgemeines Problem, wenn abends die Schranke heruntergefahren wird. Folgt man der LP4-4, kommt man irgendwann zu einem Mirador mit Blick Richtung Süden (Mirador de Los Andenes). Dort sieht man nach Einbruch der Nacht immer einige Leute mit Kameras, hauptsächlich für Milchstraßenaufnahmen. Nur steht man dann auch an der Straße.
 
...da ich die meisten Nächte am ATHOS verbringe und nur eine Nacht für Milchstraßenaufnahmen einplane, wird diese wohl am Pico de la Cruz sein. In der Dämmerung schön hingelaufen um dort dann mit Rundumsicht ein paar schöne Aufnahmen zu machen. Auf dem Rückweg im Dunklen dann schön vorsichtig sein, dass ich nicht in die Caldera falle.
Mal schauen, wo man für die Zeit das Auto parken kann.
 
...nochmal zurück zu meiner SA GTI.
Ich überlege gerade ob ich meinen MGEN 3 auch noch mitschleppen soll oder wie lange ich mit der SA GTI belichten kann ohne dass es Striche gibt.
Für Milchstraße mit 24mm brauche ich sicherlich kein Autoguiding.

Aber ich habe mir noch ein paar Sachen rausgesucht, wo ich 100, 200 und evtl 400mm Brennweite nutzen möchte.
Dort könnte ich mit kurzen Belichtungszeiten um die 30-60 Sekunden arbeiten und evtl somit ohne Autoguider. Bzw. wo wäre bei diesen Brennweiten die Grenze ab wann eine Guider nötig wäre?

Viele Grüße
Andreas
 
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