Welchen Refraktor? Konfusion!

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Hi Antares,

Dein Vorschlag ist eine Überlegung wert, aber nur der reine Tubus, ohne Gabelmontierung.
Leider ist das Gewicht des Tubus nicht angegeben, dürfte so bei 5 kg liegen.

Lomo Astele 133,5/1335mm , Obstruktion 38%, als OTA zum Preis von 1100,- €
Öffnung 133.5mm abzügl. Durchm. FS 51mm = 82mm !

Bei 1335mm Brennweite ist allerdings kein Richfield mehr möglich, max. 2 Grad GF

Bei 600 Brennweite (APO) dagegen 4,5 Grad GesichtsFeld am Himmel; weiterhin kann
man den leichten Tubus auch auf ein Fotostativ fürs schnelle Spechteln schrauben.
 
Hi Christian,
nun das GF ist der "Abstrich", den ich ansprach. Vielleicht schaust Du Dir mein erstes Post weiter oben noch mal an.
Nun die 82mm freie Öffnung ist eine Sache, das Auflösungsvermögen eine andere. Und genau dieses ist mitunter entscheidend. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Ein Aspekt, der leider viel zu selten genannt wird.
CS

 
Hi Antares,

Nun die 82mm freie Öffnung ist eine Sache, das Auflösungsvermögen eine andere.
Und genau dieses ist mitunter entscheidend.

Das höhere Auflösungsvermögen verlangt aber auch nach hohem Kontrast,
welches ein MC aufgrund seiner hohen Obstruktion nicht in dem Maße wie
ein APO liefern kann.

Mein 180-er M703 kommt selten deutlich über die Leistung meines 80-er APO`s,
der Grund liegt u.a. in der Obstruktion und vor allem im begrenzenden Seeing
(Ausnahme: Nebel und kleine Galaxien), siehe mein Posting hier.
 
Mein 180-er M703 kommt selten deutlich über die Leistung meines 80-er APO`s, der Grund liegt u.a. in der Obstruktion und vor allem im begrenzenden Seeing

an der obstruktion??? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />

ich glaub jetzt kommt gleich schneewittchen in die küche und
kocht dem rotkäppchen ein wolfsschnitzel mit jägersauce.

Link zur Grafik: http://trinja.cryptek.org/robin/art/crazy.jpg

tom
BINOVIEWER
(Member of Albireo)
 
Re: reine psychologie...

hoffen wir, daß er sich für einen ordentlichen spiegel entscheidet.

JAWOLL!!! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
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so ein APO ist doch nur was für jene männer, die die zellulite ihrer
frau mit einem angebergerät wettmachen müssen (danke klarinetto )

JAWOLL!!! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
===============================================

männer mit hausverstand haben eine schöne frau und einen ordentlichen
newton zuhause. den newton im wohnzimmer und die frau in der küche und im bett

JAWOLL!!! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
===============================================

Restlose Zustimmung dieser überzeugenden Argumentation ...
JAWOLL!!! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
===============================================

Gruss Hannes
 
Hi Sheliak,

"Huch" denk ich mir grad, wie ich das lese. Und, "Der Mann will was edles."
Wie Du da über die Feldstecher schreibst, kommt mir der Verdacht, daß Du den APO als kleines, aber besonders edles Teleskop haben möchtest. Nun denn, wenn es so ist, dann muß die Leistung gar nicht so sehr im Vordergrund stehen. Wäre es da nicht das Beste, Du suchtest Dir Deine Lieblingsmarke aus, und unter deren Produktes jenes mit den Dir bequemsten Eckdaten?
Es gibt ja Leute, die schwören auf TeleVue, während andere APOs diese Marke als mittelmässig abtun. Mit anderen Marken sieht es ähnlich aus. In einem Produktbereich, wo so viel Markenvorliebe herrscht, und wo die so geringen Unterschiede so hart bewertet werden, kann eigentlich nur Dein eigenes Bauchgefühl die richtige Entscheidung treffen. Wer weiss, welches Kriterium das dann sein wird - vielleicht ist der grüne Hammerschlaglack vom Pentax einfach cooler, als das schlichte Elox-Alu von TMB. Oder gerade andersherum?

Das soll nun keineswegs von den ansonsten im Thread diskutierten Themen, also optische Eigenschaften usw, ablenken. Es soll nur mal das Augenmerk auf ein weiteres, wichtiges Entscheidungskriterium lenken.

Clear Skies
Sven
 
Hi Christian,
das ist ausschließlich eine Seeing Frage bie Dir - nichts anderes.
Bei gleicher Öffnung ist der Apo natürlich kontrastreicher, aber das nutzt wenig wenn Du die Details nicht auflösen kannst. Und da ging es im Vergleich um 80 APOmm gegen 133 Mak mm.
CS
 
Eine Geschichte zum BRÜLLen


Hi "bino...",
Du glaubst? - glauben bedeutet doch bekanntlich Nichtwissen und Nichtwissen ist...

...jetzt kommt gleich schneewittchen in die küche und
kocht dem rotkäppchen ein wolfsschnitzel mit jägersauce.
...so beginnt eine unglaubliche aber wunderbare Geschichte... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

...und der binoviever aus dem "Bergigen-Reich" schaut mit seinem "obstruktionsfreien" MN
und einem "99%" leistungsfähigen "10mm barium-kellner" dem Schnewittchen beim
Kochen zu und will sich gerade selbst zum Mitessen einladen.

Dann wechselt er nochmal schnell zum 100%-igen "Supermono" und was sieht er?

Oh Schreck, Schneewittchen kocht gar kein "wolfsschnitzel mit jägersauce",
sondern ein Wölfchen brät, ein echtes Wienerschnitzel vom Kälbchen - für Markus,
das "Schäfchen".
Der sitzt am langen Tisch, hat bereits die Serviette um und BRÜLLt vor lachen,
direkt durchs lange, lange binoview`scher Rohr und ruft "Mono", "Mono", "Mono"... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/blush.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Und wenn sie nicht gestorben sind... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/tongue.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />
 
Re: Eine Geschichte zum BRÜLLen

Hi Tom,

> "keine schlechte fortsetzung, gefällt mir sehr gut!"

Na, das freut mich aber - wollte Dich ja auch nicht verärgern.


> wäre aber mit etwas mehr idee und witz sicher noch lustiger geworden

stimmt, ich rufe deshalb das Forum zur Fortsetzung der Geschichte auf;
sollte doch gelacht sein, wenn Wolfi Dich und andere nicht noch ebenfalls zum
Essen einladen würde, der Tisch ist zumindest lang genug... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
 
Vergleich 80mm APO gegen 133 Mak

Hallo Antares,

ein 133MC mit 38% Obstruktion kann maximal die Kontrastschärfe eines Refraktors mit 82 mm liefern.
Er ist zudem deutlich schwerer und bekommt öfterer Probleme mit dem Seeing.

Siehe auch hier
 
ich lach mich kaputt!

????

dann hat mein 76mm tschibo-newton mit seinen 36% obstruktion
die "kontrastschärfe" (was soll das eigentlich sein)
eines 76-27=49mm refraktors.

ok, wenn du es sagst wird es so sein <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />

dann erkläre mir mal, wie ich mit einem 49mm refraktor
so eine saturnaufnahme und die danach folgende marsaufnahme
machen konnte???

Link zur Grafik: http://www.dnsolutions.at/binoviewer/galerie/Saturn/saturn_tschibo_20040305.jpg

Link zur Grafik: http://www.dnsolutions.at/binoviewer/galerie/mars/mars20031014_1951.jpg

hahaha, sowas schafft nichtmal ein 49mm tmb-tripplet-apo!

schonmal überlegt ob die formel von zmek vielleicht nur eine näherung
ist und vielleicht auch nur für öffnungen über einer gewissen
mindestgröße gedacht ist, zb. so um die 8" aufwärts? wohl nicht!

tom
BINOVIEWER
(Member of Albireo)
 
Mini-Refraktor

> lohnt es sich für mich, einen apo (oder einen anderen kleinen refraktor oder eine anderes leichtes gerät) zu kaufen, oder soll ich beim fernglas bleiben.

Hallo Sheliak,

wenn Du noch immer vorhast "... das Sterngucken ernsthafter anzupacken ...", dann lohnt sich ein kleines Teleskop auf jeden Fall. So wie Du die Fragestellung formuliert hast, kann man guten Gewissens davon ausgehen, daß Du Dir auch einiges dabei gedacht hast. Möglicherweise bist Du ja mit dem Leica Trinovid auf den Geschmack gekommen, was kleine aber feine Optiken betrifft. Mit den Randbedingungen:
Transportabel, auch ohne Auto.
Gute Qualität, soll auch nach Anschaffung eines Zweitteleskops in Verwendung bleiben.
Vorläufig nur Beobachten, später evtl. auch Fotografie.
Ort: mittelgrosse Stadt, aber gelegentliche Ausflüge.
ist es natürlich nicht besonders sinnvoll, Dir zu einem 8" Dobson zu raten. Meine Randbedingungen sind ähnlich und ich beobachte sehr oft mit einem kleinen Refraktor, ganz konkret mit einem Tele Vue 76. Die Vorteile liegen doch auf der Hand. Mit so einer kleinen Edelröhre kann man durchaus eine Menge bei Mond und Planeten anfangen und mit einem guten 2" Okular + Zenitspiegel kann man auch Deep-Sky Beobachtungen im Rahmen dessen betreiben, was die kleine Optik hergibt. Die Stärken liegen natürlich in erster Linie bei Weitfeldbeobachtungen, z.B. in der Milchstraße, aber auch viele offene Sternhaufen, ein paar kugelige und eine ganze Reihe hellerer Gasnebel kommen gar nicht so übel. Das bringt mich zum zweiten Punkt. So ein Miniapo leistet nicht nur zuhause bei Mond und Planeten sehr gute Dienste sondern (und vor allem) auch dann, wenn man der Stadtbeleuchtung entfliehen und einen richtig dunklen Himmel geniessen kann. Ich wohne auch in einer mittelgroßen Stadt und mir würde hier ein 8" Dob genauso wenig nutzen wie Dir. Den TV76 mit Zubehör in seiner Tragetasche und ein solides Berlebachstativ mit azimutaler Gabelmontierung kann ich problemlos zufuß auf den nächsten Acker tragen oder mit in den Urlaub nehmen. Dabei sollte man nie vergessen, es geht nichts über einen dunklem Himmel! Wenn ich mit so einem Miniscope schneller und öfter an einen solchen Platz gelange, dann habe ich möglicherweise mehr davon, als wenn ich mit meinem Dobson im Vorgarten sitze. Eine große Öffnung ist eine feine Sache, es ist aber bei weitem nicht der alleinige Weg, um Spaß unterm Sternhimmel zu haben.

Nun zu den von Dir genannten Geräten. Müßte ich wählen, dann würde ich mich zwischen TV85 und dem Borg 100 ED entscheiden. Der TV85 käme in die engere Wahl, da ich den TV76 sehr gut kenne und von diesem Refraktor überzeugt bin. Die Geräte von Tele Vue sind ungemein solide und dabei wirklich präzise gefertigt, damit kannst Du den sprichwörtlichen Nagel in die Wand hauen. Dazu kommt eine astreine Optik und es macht einfach nur Spaß, mit so einem Fernrohr zu beobachten. Natürlich spielt hier das Gefühl eine große Rolle. Ein 80mm China Apo würde es wahrscheinlich (beinahe) genauso gut tun, ein TV Refraktor hat aber seinen eigenen Reiz. Der TV85 wäre schon ein guter Kompromiß zwischen den von Dir angeführten Geräten. Er hat eine ausgezeichnete Optik, ist noch gut zu transportieren und die Anforderungen an die Montierung halten sich in Grenzen. Der Borg 100 ED ist auch was feines. Ich hatte vor Jahren so ein Rohr, allerdings gab es damals noch Probleme mit der Kollimation der Optik. Wenn man das heute im Griff hat, dann ist der Borg ebenfalls eine Überlegung wert. Der Vorteil bei Borg ist die sehr leichte und modulare Bauweise. Das Rohr ist erstaunlich kompakt und man kann so eine 100mm Optik noch gut auf eine azimutale Panorama-Montierung von Tele Vue setzen. Hier gilt das gleiche wie bei meinem TV76, auch den Borg kann man inklusive Zubehör, Stativ und Panorama-Montierung beidhändig und zufuß durch die Gegend tragen. Einzig der Drehfokussierer war bei meinem Borg etwas problematisch. Er ließ sich zwar sehr fein einstellen, hatte aber Probleme mit der Gängigkeit bei schwerem Zubehör. Ob das heute noch so ist, kann ich Dir nicht sagen. Auf jeden Fall war die Optik sehr gut, selbst bei Vergrößerungen um 200-fach war der Farbfehler nur sehr gering und störend war er schon gar nicht. Ich spreche jetzt nur aus der Praxis <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />. Für intra- und extrafokale Beobachter von Teststernen mag der Unterschied zu einem TMB "riesig" sein, ich hatte seinerzeit kein Verlangen den Borg gegen was anderes auszutauschen.

Wenn Du Dir so eine Miniröhre zulegen und dabei in erster Linie visuell beobachten willst, dann würde ich mir zuerst eine azimutale Gabelmontierung besorgen. Damit kann man genauso unkompliziert durch die Milchstraße hopsen wie mit einem Dob. Für den Borg sollte die Panorama-Montierung bzw. die Tele-Pod Gabel von Tele Vue genügen, besser wäre schon die Nummer größer, also die Gibraltar-Montierung. Nur ist die unverschämt teuer und mit einer Tele-Pod Gabel (die stammt von der kleineren Panorama-Montierung) und einem stabilen Stativ könnte man beinahe genausogut um die Runden kommen. Bei Planeten wird es dann schwierig, wenn man azimutal montiert beobachten will und dabei auf qualitativ hochwertige Okulare wie z.B. Orthos setzt. Das macht definitiv keinen Spaß, weil die Planeten viel zu schnell durchs kleine Sehfeld flitzen. Für Deep-Sky bei kleinen und mittleren Vergrößerungen ist so eine azimutale Montierung vollkommen ausreichend. Da bis zur nächsten Planetensaison ohnehin noch Zeit ist, kannst Du Dir ja in Ruhe überlegen, was besser ist: eine azimutale Montierung mit kurzbrennweitigen Weitfeldokularen (Nagler oder Pentax = teuer) oder eine kleine parallaktische Montierung und am Ende des Teleskops sehr gute, aber preisgünstige Orthos. Am besten sind natürlich beide Montierungen. Die azimutale Gabelmontierung ist hervorragend geeignet, wenn man mit möglichst wenig Gewicht transportabel bleiben und/oder verreisen will. Für eine Planetensitzung muß man nicht zwingend an einem dunklen Ort sein. Hier könnte man sich mit einer parallaktischen Montierung nicht zu weit entfernt vom Wohnort platzieren. Eine Sky-View Montierung auf Alustativ kann man auch durch die Gegend tragen, nur kommt man mit der azimutalen Montierung u.U. ein gutes Stück weiter <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> ...

Nun gibt es sicher noch eine Menge anderer Alternativen. Der chinesische 80mm APO ist bestimmt eine reizvolle Geschichte, hier kann man eine Menge Geld sparen und an anderer Stelle investieren. Eine Montierung, Zenitspiegel und Okulare (insbesondere in 2") gibt es ja nicht geschenkt. Ein kleiner Maksutov in Form des Intes-Micro ALTER M 500 ist auch ein feines Gerät, nur ist der nicht mehr so leicht zu transportieren wie ein TV85 oder der Borg. Die chinesischen Mak's würde ich außen vor lassen. Diese mögen optisch sehr gut sein, aber das Öffnungsverhältnis zielt schon zu sehr auf Mond und Planeten. Größere Sehfelder und angenehm große Austrittspupillen um 4 oder 5mm für Deep-Sky sind damit nicht mehr zu realisieren.

Wie Du Dich auch entscheidest, laß Dich von der Spiechelfraktion nicht unterkriegen. Ein kleiner, feiner Refraktor kann auf lange Zeit viel Spaß bereiten und notfalls kann man sich ja später einen 8" Dobson als Zweitgerät zulegen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> ... Eins ist aber klar, eine Investition von 1700 Euro in einen kleinen Refraktor sollte wohl überlegt sein. In der Regel ist das eine Anschaffung auf lange Sicht und man kauft sich nicht zwei Monate später den nächsten (es sei denn, Geld spielt keine Rolle). Ich vermute aber, so ganz unüberlegt hast Du die Diskussion nicht angeregt. Du wirst wohl auch gute Gründe gehabt haben, um das Trinovid zu kaufen und das Conquest im Schaufenster liegen zu lassen.

Frank.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: ich lach mich kaputt!

Hallo Bino,
deine sehr guten Bilder vom Mars sowie vom Saturn konnte ich in gleicher Qualität visuell mit meinem kleinen Zeiss 63/840 bei 170 Fach sehen.
 
Visueller Schärfeverlust durch Obstruktion

> "ich lach mich kaputt!"

Tom, was nutzt Dir das, Du solltest lieber genauer lesen und sachgerecht argumentieren.


Dieser Thread bezieht sich auf visuelles Beobachten, Deine Bilder besagen deshalb
hierzu rein gar nichts, insbesondere wenn sie bearbeitet sind.
Bei der Schärfeleistung für hochauflösende Fotografie spielt die Obstruktion
dagegen kaum eine Rolle.


Nochmals ganz langsam für den "kaputten binoviewer" ...
Die Berechnung der Kontrastschärfe eines Reflektors gilt nur bei "visuellem Beobachten"!


Martin Birkmaier zur Obstruktion, Zitat:
"In einem sehr guten, 2-teiligen Artikel in Sky&Telescope (July 93, Seite 91 und
Sept. 93, Seite 83) hat William P. Zmek die Anregung und Formeln für dieses
Kapitel geliefert. Die komplizierte Berechnung der Kontrastschärfe kann nach
Zmek durch folgende Prämissen ziemlich vereinfacht werden:

Alle Aussagen gelten nur für den durch das Auge wahrnehmbaren Bereich, d.h. die
nicht wahrnehmbaren Bereiche bleiben unberücksichtigt.
Alle Aussagen beziehen sich nur auf Details mit 20% Kontrast, wie er bei
Planeten und DeepSky Objekten häufig vorkommt.
Als Ergebnis berechnet Zmek nicht diffuse Wahrnehmungsverluste sondern harte
Öffnungsverluste bzw. effektive Durchmesser."


Falls Du Dich wieder eingerenkt hast hier nochmals der LINK...
Faustregeln zur Berechnung der visuellen Kontrastschärfe nach William P. Zmek


Astrooptik, Uwe Laux, (c) 1999, Zitat:
"Bei allen rotationssymmetrischen Spiegelsystemen findet durch Gegen- bzw.
Ablenkspiegel eine Zentralabschattung statt. Sie stellt einen Eingriff in die
Wellenfront und auf das Beugungsbild dar. Das hat zur Folge, daß durch diese
Zentralabschattung das Auflösungsvermögen (AV) verbessert wird (theoretisch),
der Kontrast für mittlere Ortsfrequenzen geht aber zurück. Das Bild wird
kontrastärmer als beim Refraktor und dies umso mehr, je größer die relative
Zentralabschattung ist. Es findet eine Umverteilung der Intensitäten des
Beugungsscheibchens statt...
Zentralabschattung: Auch Obstruktion, ist besonders bei Spiegelsystemen
relevant. Alle rotationssymmetrischen Spiegelsysteme ... sind
konstruktionsbedingt mit Zentralabschattung behaftet...
Bei den Spiegelsystemen ... kommt eine Streuung und Beugung am Haltekreuz
hinzu. Da das Haltekreuz nicht in der Pupille liegt, gibt es oftmals
asymmetrische Beugungs- und Streulichteffekte (z. Bsp. beim Schmidtteleskop ...)
Diese wirken sich besonders bei astrometrischen Aufgabenstellungen sehr störend
aus. Da Spiegelsysteme oftmals nicht die Beugungsgrenze erreichen (optische Güte
und Seeing), verschmilzt das erste Maximum mit dem Bildkern. Somit verschlechtert
sich in der Praxis das [Auflösungsvermögen] AV eines Spiegels erheblich, da die
theoretische Verkleinerung des Punktbildes in den Spiegelfehlern und Seeing
untergeht."

Abschließend noch ein Zitat von Walter_E_Schön...
"Man bezieht daher meistens auf den Durchmesser, weil die wichtigste Konsequenz
der Obstruktion, nämlich der Verlust an Auflösung und Kontrast durch Beugung,
damit recht gut korreliert: Wenn man vom Gesamt-Öffnungsdurchmesser den kleinen
Durchmesser des Fangspiegels (d.h. den Durchmesser der in axialer Richtung
gesehenen Kreisscheibe) abzieht, erhält man einen Wert, der in etwa dem
Durchmesser eines nicht obstruierten Teleskops, z.B. eines Refaktors, mit etwa
gleicher Bildschärfe entspricht.

Ein Newton von 150 mm Hauptspiegeldurchmesser und 20% durchmesserbezogener
Obstruktion (= 30 mm Durchmesser) hat also etwa die gleiche Auflösung und den
gleichen Kontrast wie ein Refraktor von ca. 120 mm Öffnungsdurchmesser...

...die Mondoberfläche, Planeten und andere Beobachtungsobjekte enthalten
beinahe unendlich viele Strukturen ganz unterschiedlicher Frequenz, und wie
schon vor mehr als drei Jahrzehnten von E. Heynacher und F. Köber nachgewiesen
wurde (siehe Zeiss-Informationen Nr. 51 von 1968), spielt für den visuellen
Schärfeeindruck in einem Bild der Kontrast in der groben Strukturen (vorliegen)
die Hauptrolle."


Übrigens war der visuelle Eindruck des Saturn in meinem 80mm FL-APO meist deutlich
besser (Kontrast/Schärfe) als Dein obiges Bild vom 76/700 Newton hier wiedergibt.

Mein 7" MC (Kontrastschärfe eines 120er APO`s) kann zwar nochmals sichtbar zulegen;
er tut dies aber Aufgrund des meist vorhandenen mäßigen Seeings leider zu selten.
Fallende Temperaturen mag er gar nicht, trotz (kleinen) Lüfters ergeben sich sichtbare
Bildverschlechterungen durch Tubusseeing.


Nochmals, falls Du es wieder vergessen hast...
Bei der Schärfeleistung für hochauflösende Fotografie spielt die Obstruktion
dagegen kaum eine Rolle.
"the obstruction has less effects in CCD than in visual"

Wenn Du Dich nun weiter kaputt lachen willst tu das ruhig - A M E N ! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/tongue.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
 
Re: ich lach mich kaputt!

Hi Bino!

Das würde mich doch sehr wundern, was ein gewisser "Binoviewer" alles aus einem 49mm TMB-Triplett-APO rauszuprügeln vermögen würde...

Ich erinnere mich an das Bild eines gewissen "Binoviewer" vom Saturn:

Link zur Grafik: http://www.dnsolutions.at/binoviewer/galerie/Saturn/saturn_stangl_20040124.jpg

(Edit: Okay, sind 11mm mehr, aber) Das lässt viele Hoffnungen aufflammen.

Auch hat ein gewisser "Binoviewer" sein ca. 15 Jahre alten Chinakracher mal auf 30mm (!!!) abgeblendet und auf Plato gehalten.
Link zur Grafik: http://www.dnsolutions.at/binoviewer/galerie/mond/moon3cm.jpg

Erinnerst Du Dich? Schade, hast Du damit nicht auch dem Mars während seiner Jahrtausend-Opposition geknipst, sonst wärst Du wahrscheinlich vorsichtiger mit Hypothesen über das Leistungsvermögen eines 49mm APO's... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: ich lach mich kaputt!

hallo silvio,

danke das du gleich meine schönen aufnahmen bringst, das gefällt
mir natürlich <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

aber mit 49mm öffnung könnte nicht mal ich die cassiniteilung
(fast) umlaufend auf den webcamchip bringen. da spielt die physik
leider nicht mit.

und wie du ja selbst sagst sind 60mm mit 49 nicht zu vergleichen.
gerade bei so kleinen öffnungen ist dieser unterschied gewaltig.
mit 60mm öffnung sieht man visuell die cassiniteilung sehr gut
und ein ganzes stück lang, mit 49mm (oder auch 50mm, ist egal)
sieht man sie nichtmal angedeutet. der unterschied ist sehr groß.

tom
BINOVIEWER
(Member of Albireo)
 
Re: ich lach mich kaputt!

ja, das kann ich mir sehr gut vorstellen und ist auch absolut glaubhaft.
habe selbst einen sehr guten 60/910er fraunhofer, der dem tschibo-newton
nicht viel nachsteht. dein zeiss ist nochmal ein ganzes eck besser als
mein kleiner fraunhofer, also wird er etwa dieselben details liefern
wie mein tschibo.

ein zeiss c-objektiv mit 49mm hätte aber garantiert keine chance
mehr mit dem tschibo mitzuhalten. nichtmal ansatzweise.
du könntest ja probieren, deinen zeiss auf 50mm abzublenden.
wäre ein interessanter versuch.

tom
BINOVIEWER
(Member of Albireo)
 
Re: Visueller Schärfeverlust durch Obstruktion

hallo christian,

danke für die vielen links und verweise, die kenne ich aber alle
auswendig und die betreffende literatur habe ich hier liegen und
schon mehrmals aufmerksamst gelesen.

Übrigens war der visuelle Eindruck des Saturn in meinem 80mm FL-APO meist deutlich besser (Kontrast/Schärfe) als Dein obiges Bild vom 76/700 Newton hier wiedergibt.

du versucht dich rauszuwinden und abzulenken.

wenn du mit deiner theorie recht hast, dann blende doch deinen
80mm APO einfach auf 49mm öffnung ab und sage mir, ob du dann
genau das damit siehst, was ich mit meinem 76mm tschibo sehe.
die cassiniteilung umlaufend sowie die bauchbinde auf saturn
klar und deutlich, auf jupter den GRF locker in zartrosa sowie BAR's
als kleine dunkle knoten und Festoons in der EZ.

wenn du mir erzählen willst, daß du das mit 49mm siehst, dann lach
ich mich gleich nochmal kaputt! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />

ich sags dir nochmal: die formel vom zmek ist nur eine näherung und
sie gilt nur für größere öffnungen. unter 4" öffnung kannst du sie
auf jeden fall vergessen. die praxis beweist es ganz schlicht und einfach!

tom
BINOVIEWER
(Member of Albireo)
 
Re: Visueller Schärfeverlust durch Obstruktion

Hallo Tom,

Du schreibst ...
> "...die vielen links und verweise, die kenne ich aber alle auswendig..."

Mag sein, aber auswendig kennen ist eine Sache, verstehen eine Andere. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/confused.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

In Deinen Postig`s hast Du nur "alberne Sprüche" losgelassen und nirgens sachgerecht
zu den Ausführungen argumentiert.

Du als "selbsternannter Fachmann" gibst Dir die Blöse und fragst mich...
> "die "kontrastschärfe" (was soll das eigentlich sein)"

Hast also noch nie etwas vom "obstruktionsbedingten Kontrastschärfeverlust" gehört.
Dann solltest Du Dich weniger "kaputtlachen" und genauer den zitierten Text und
meine Verweise lesen.

Die "Kontrastschärfe" wird allein bei Martin Birkmeier mind. 10x angesprochen.

Unter Kontrastschärfe verstehe ich die visuelle Schärfe, die ein Teleskop in der Lage ist,
z.B. am Paneten/Mond bei einem definierten Kontrastverhältnis tatsächlich zu liefern.

Der Kontrastschärfeverlust eines Teleskopes ist primär visuell; er ergibt sich
aus der theoretischen Auflösung aufgrund seiner Öffnung, abzüglich Verluste
durch Obstruktion, Rauhigkeit der Oberfläche u.a.


Du schreibst weiter...
> "wenn du mit deiner theorie recht hast"
Ich habe hier aber gar keine eigene Theorie veröffentlicht - hattest Du ordentlich gelesen
und Dich mit dem Text auseinandergesetzt, so wäre Dir das aufgefallen.

Die "theorie" wie Du sie nennst, habe ich übernommen von:
Martin Birkmaier, Uwe Laux, Thierry Legault, Walter_E_Schön und E. Heynacher,
F. Köber und William P. Zmek.
Du meinst also (um mal mit Deinen Worten zu sprechen) dass diese Herren
sämtlichst "Dummköpfe" sind, über die Du Dich kaputtlachen kannst;
naja, sie haben zumindest Deinen Wiener "Balkon-Weitblick" nicht.


Du schreibst:
> "die formel vom zmek ... gilt nur für größere öffnungen. unter 4" öffnung kannst
> du sie auf jeden fall vergessen"
Meine Vergleiche 80/85 APO gegen 5,2" und 7" MC liegen deutlich "unter 4" öffnung"
Kannst Du eigentlich Deine Behauptung belegen oder ist das lediglich Deine Meinung?


Wie kommst Du eigentlich darauf, dass ich Dir etwas darüber erzählen will,
was man mit 49mm Öffnung sieht?
Ich habe nichtmal im Ansatz über eine 49mm Öffnung gesprochen.

Du greift hier etwas aus der Luft, vesuchst dabei den Eindruck zu erwecken,
ich hätte es behauptet, nur um Dich lustig zu geben - find ich allenfalls albern. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/crazy.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/confused.gif" alt="" />


Ich habe also nichts dergleichen geschrieben, im nachfolgenden meine Aussagen
nochmals nur für Dich, diesmal besonders auf den Punkt gebracht...

1.) Ein 80-er FL-APO zeigt visuell bei mäßigem Seeing oder schnell fallenden Temperaturen,
.... an Planeten/Mond vergleichbar gute Bilder wie ein M703 (180-er MC) !!!

2.) Ein 133-er MC mit 38% Obstruktion liefert max. die "Kontrastschärfe" eines 82-er APO`s !!!
3.) Ein 133-er MC hat öfter Seeingprobleme als ein 82-er APO !!!.

4.) Das visuelle Bild des Saturn im 80mm FL-APO hat einen sichtbar besseren
.... Kontrast/Schärfe als das von Dir oben gepostete Saturnbild des 76/700 Newton.


Falls Du der Meinung bist, dass einige der 4 Aussagen nicht stimmen, wäre es schön,
wenn Du mehr dazu sagen könntest, als nur "ich lach mich kaputt" <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
 
Re: Visueller Schärfeverlust durch Obstruktion

1.) Ein 80-er FL-APO zeigt visuell bei mäßigem Seeing oder schnell fallenden Temperaturen,
.... an Planeten/Mond vergleichbar gute Bilder wie ein M703 (180-er MC) !!!

binotom: glaub ich dir gerne, weil dein MC eine gurke ist und du
damit nicht umgehen kannst.

2.) Ein 133-er MC mit 38% Obstruktion liefert max. die "Kontrastschärfe" eines 82-er APO`s !!!

binotom: hahaha, ich lach mich schon wieder kaputt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />
nur weil du es wiederholst, wird des auch nicht wahrer.

3.) Ein 133-er MC hat öfter Seeingprobleme als ein 82-er APO !!!.

binotom: auch falsch, nicht "öfter", sondern "andere" wäre hier richtig.

4.) Das visuelle Bild des Saturn im 80mm FL-APO hat einen sichtbar besseren
.... Kontrast/Schärfe als das von Dir oben gepostete Saturnbild des 76/700 Newton.

binotom: ja klar, aber nicht wenn du deinen 80er auf 49mm abblendest.
der tschibo hat nämlich genau 49mm "kontrastschärfe(?)". also blende deinen
APO einfach mal auf 49mm ab und dann sag mir, ob du die cassiniteilung
immer noch umlaufend siehst. deiner und zmeks theorie nach müßte das
nämlich der fall sein, sogar bei schwachkontrastigen details, wie dem
GRF sollte das sein. also GRF mit 49mm öffnung pur genauso gut wie
im 76mm tschibo? wenn du meinst....

übrigens: der begriff kontrastschärfe ist reiner quatsch!
was soll das sein? die schärfe des kontrastes oder der kontrast
einer bestimmten schärfe? ? ?

mag ja sein, daß ich nur von einem wiener balkon beobachte, aber
von hier aus sehe ich anscheinend weiter als du von deinem standort <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

tom
BINOVIEWER
(Member of Albireo)
 
Re: Visueller Schärfeverlust durch Obstruktion

Tom,
hast Du keine Lust beim Thema APO sachlich zu argumentieren oder kannst Du es
einfach nicht?

Deine "hohlen Sprüche" sollen wohl lediglich kleine APO`s ins schlechte Licht stellen.
Na wenn es Dir Spaß macht!

Ich denke gerade zurück an Deine Posting`s, in denen Du alle APO`s schlecht gemacht,
APO-Besitzer verunglimpft und Deinen MN als eine Art Super-APO bezeichnet hast.


Zurück zum M703; der ist keineswegs eine "gurke", er liefert bei gutem Seeing mühelos
kontrastreiche scharfe Bilder am Planeten/Mond und das bei 250- 300-fach!
Aber bei mäßigem Seeing halt nur bis 150-fach, das ist m.E. auch absolut normal.

Die 80-er FL-APO, sowohl VIXEN als auch TMB, liefern auch bei mäßigem Seeing noch
visuell annähernd perfekte, sehr kontrastreiche Bilder und das über 150-fach.

Ob Du`s hier anerkennen willst oder nicht ist mir nun sch... egal. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smirk.gif" alt="" />


Zusätzlich sind kleine APO`s ungemein handlich und Auskühlzeiten sind nicht erforderlich,
Tubusseeing ist ein absolutes Fremdwort.


Tom, Du solltest zumindest Deiner eigenen Argumentation folgen, nämlich, dass
"die formel vom zmek ... unter 4" öffnung jeden fall vergessen" werden kann.

Also warum soll ich dann meinen 3,1" APO unsinnigerweise auf 49mm abblenden ? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/mad.gif" alt="" />
Ich werde es aber trotzdem Mal am Mond testen, der ist ja hell genug dafür.


Tom, ich habe meine Ausführungen ausführlich belegt - Du bist nicht die Spur
dazu in der Lage gewesen - lustlos oder unfähig?


Tom Du schreibst schon wieder...
> der begriff kontrastschärfe ist reiner quatsch! was soll das sein?
Tom sag mal, bist Du unfähig einen längeren Text zu lesen und zu behalten?

Zum letzten Mal und vereinfacht...
Kontrastschärfe ist die visuelle Schäfe, die ein Teleskop in der Lage ist,
z.B. am Paneten/Mond tatsächlich zu liefern.



Lieber Tom, da Du zur Zeit anscheinend nur Sprüche klopfen kannst und unfähig
oder unwillig bist sachlich zu argumentieren, beende ich in diesem Thread die
Diskussion mit Dir. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/mad.gif" alt="" />

ENDE und AUS !!! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/frown.gif" alt="" />
 
Re: Visueller Schärfeverlust durch Obstruktion

christian, du glaubst doch nicht wirklich, daß ich hier jetzt eine
diskussion über apos, kontrast und die ganz zugehörige
optiktheorie anfange??? das haben wir hier schon hundertemale
eingehends diskutiert! das ist hier bei diesem thema auch gar
nicht notwendig.

es geht lediglich darum, daß du nicht einsehen willst, daß:

1. die formel von zmek, so man sie überhaupt als formel im engeren
sinne bezeichnen will, eine rein empirisch gefundene, sehr grobe
näherung ist.

2. diese sehr grobe näherung umso UNgenauer wird, je kleiner
die involvierten öffnungen sind.

um nichts anderes geht es! um das zu verstehen muß man auch
keinerlei optische theorien bemühen, man muß nur selbst
in der praxis die zugehörigen vergleichsbeobachtungen machen,
das ist alles. die formel von zmek bemüht nämlich selbst keinerlei
theorie, denn zmek hat seine näherung lediglich durch eigene
vergleichsbeobachtungen gefunden. diese von ihm gefunden näherung
wird heute aber von zu wenig kritischen sternfreunden einfach
völlig überstrapaziert und viel zuwenig hinterfragt!

vergleiche einfach selbst mal einen 50mm refraktor mit einem
76mm billig-tschibo, dann siehst du selbst sofort, daß zmeks
näherung nicht universell anwendbar ist, weil der tschibo deutlich
mehr details zeigt, stark- wie schwachkontrastige!

zur "kontrastschärfe":
du schreibst:
" Kontrastschärfe ist die visuelle Schäfe, die ein Teleskop in der Lage ist,
z.B. am Paneten/Mond tatsächlich zu liefern."

die kontrastschärfe ist also eine visuelle schärfe? das ist keine
erklärung, weil du ein wort erklären willst, indem du einen teil
des wortes selbst wieder zur erklärung bemühst.

"kontrastschärfe" ist ein sinnloses konstrukt! genauso sinnlos
und falsch wie die "tiefenschärfe". es gibt kontrast und es gibt
schärfe, aber es gibt keine kontrastschärfe! nur weil dieser
begriff in einigen quellen zu finden ist, muß er noch lange nicht
korrekt und sinnvoll sein.

tom
BINOVIEWER
(Member of Albireo)
 
Re: Visueller Schärfeverlust durch Obstruktion

Hi Cobra.

Dass auf einem Foto viel mehr Kontrast gebannt werden kann als visuell, dass weiss sogar ich, der keine Astrofotos knipst. (sonst fotografier'ich gerne; chemisch, mit'ner alten Spiegelreflex)

Und dass deshalb der Kontrastvetrlust durch Obstruktion bei Fotos weniger eine Rolle spielt als visuell, das leuchtet mir auch ein. (Lieber n'gut ausgeleuchtetes Bildfeld...)

Aaaber, über dieses hier wundere ich mich schon länger:

Ein Newton von 150 mm Hauptspiegeldurchmesser und 20% durchmesserbezogener
Obstruktion (= 30 mm Durchmesser) hat also etwa die gleiche Auflösung und den
gleichen Kontrast wie ein Refraktor von ca. 120 mm Öffnungsdurchmesser...

Tatsache ist doch, dass (bei gleicher optischer Qualität; und der APO hat 6 Flächen; der Newt nur 2) eigentlich die lichtsammelnde Fläche entscheidend ist. Diese ist beim 150mm Newt mit 30mm FS etwa 16'900mm^2 - beim 120mm APO dagegen nur etwa 11'300mm^2

Rechnen wir mal den APO mit 99% Transmission pro Linse (Reflexe nicht eingerechnet) und den Newt mit 88% und 96% Reflektion, dann hat der Newt immernoch 3'300mm^2 mehr...

Okay, die Spinne "frisst" natürlich auch noch etwas Licht weg: 4 Arme; je 60mm lang und 0,5mm dick, das macht nach Adam Riese 120mm^2...

Trotzdem würde ich drauf wetten (wenn auch nicht viel; höchstens ein Plössl <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> ), dass der visuelle Panetenvergleich von einem 76mm Newt gegen einen 49mm APO wohl eher für den Apo ausgehen würde.

Was nämlich gegen den Newt spricht, ist, dass die Lichtstrahlen 2x durch den Tubus müssen (Seeing)
und beim Mak muss das Strahlenbündel gleich 3x durch die wabernde Masse..

Naja, einen 49mm TMB wird's wohl nie geben - und auf einen wirklich objektiven & über jeden Zweifel erhaltenen Vergleich "130mm APO -> 150mm Newt" werden wir wohl auch lange warten können - deshalb bleibt das alles hier eh nur Spekulation... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/crazy.gif" alt="" />

Was aber nicht Spekulation ist: wenn ich das Geld für einen 130mm Apo hätte, würde ich mir damit 2Stk 150mm Newt's erwerben, dazu einige Teile und Okulare, und ein 150/1200 Bino-Dobs bauen... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Birkenstaubige Grüsse!
 
Re: Visueller Schärfeverlust durch Obstruktion

Boah,
eigentlich hatte ein interessierter Sterngucker nur um ein paar Tipps zur Auwahl eines Refraktors gefragt. Ich dachte den Bemerkungen von Frank Schäfer sei sachdienlich nichts mehr hinzuzufügen. Es scheint hier aber keine Seltenheit zu sein, dass es letztendlich in eine Art persönlichen "Schlagabtausch", der zur eigentlichen Fragebeantwortung nichts mehr beiträgt, ausartet. Ich bin als Forum-Einsteiger doch etwas befremdet.

Tommy
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: Visueller Schärfeverlust durch Obstruktion

Ich bin als Forum-Einsteiger doch etwas befremdet
na, so isses halt im leben, der herrgott hat einen grossen tiergarten... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />

da sind wir ja in eine schöne gesellschaft geraten! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/ooo.gif" alt="" />

cs
sheliak
 
Hoffentlich denk'ich daran...

Hi Tom!

Hoffentlich denke ich an Deine Worte

Manche Themen, die ich absolut nicht für "5-Sterne-würdig" hielt, habe auch ich schon mit 1 Stern bewertet, um den Durchschnitt (welcher ja angezeigt wird) runterzuziehen.

bei der nächsten Saturn-Saison. Ich habe nämlich viel Karton und viel Velours und ausserdem einen sehr exakten Kreisschneider. Da werde ich mal einige Blenden für mein 80-L herstellen... (sh*t, achon wieder ein Projekt auf der Wartebank!)

Dann kann ich Dir sagen, ob- und wieviel Cassiniteilung in einem annähernd farbreinen System mit 30, 40, 50, 55,... 80mm Öffnung ersichtlich ist.

btw. Wie ist das mit dem Farbfehler?
Das 80-L ist ja ein 80/1200, also f/15.
Wenn ich jetzt auf 60mm abblende, habe ich dann "echte" f/20? (bzw. bei 50mm dann f/24, bei 40mm f/30?)

Dann würde ja dann heissen, dass sich der "imaginäre" 49mm APO in einem abgeblendeten 80-L finden lässt...? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/ooo.gif" alt="" />
2.5 x Öffnung, das macht ja dann 125x.
So hoch ist das 80-L auch ohne Abblendung sehr farbtreu... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
Was aber die Auflösung dann macht, das werde ich herausfinden! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" />
 
Re: Visueller Schärfeverlust durch Obstruktion

Und dass deshalb der Kontrastvetrlust durch Obstruktion bei Fotos weniger eine Rolle spielt als visuell, das leuchtet mir auch ein

man kann mit digitaler nachbearbeitung vorhandene kontraste verstärken,
aaaaber, eben nur bereits vorhandene! du kannst durch bildbearbeitung
keine details herauszaubern, die nicht schon am rohbild drauf sind,
denn wo nichts ist kann nichts werden, zumindest nichts reales.
(unreale detailgewinnung geht natürlich immer und sowas nennt
man dann ein artefakt.)

die möglichkeiten der bildbearbeitung werden meistens deutlich
überschätzt, weil man im web heute so viele schöne aufnahmen zu sehen
bekommt. fakt ist, daß jedes auf einem bild real abgebildete detail
auch visuell zu sehen ist. zwar schwieriger und mit geringeren
kontrasten, aber vorhanden ist es. die entsprechende übung im
beobachten ist zum erfassen dieser schwachen details natürlich
voraussetzung.

wegen dem 49mm APO:
ich habe hier einen 60/910 fraunhofer, für den ich eine 5cm und eine
3cm - blende habe. des öfteren habe ich diesen damit schon auf
5cm abgeblendet, weil es mich immer wieder interessiert, was
mit so geringer öffnung noch geht. ich beobachte dann also mit
einem 50mm f/18 fraunhofer von ausgezeichneter optischer
qualität, der dann auch schon auf mindestens halb-apo niveau
agiert, eher besser. vom farbfehler ist visuell nichts mehr zu sehen.
ich habe auch den tschibo hier und diesen öfters visuell in verwendung
und ich habe diesen direkten vergleich, 49mm unobstruiert gegen
die dazu kontrast-äquivalenten 76mm obstruiert, akribisch genau
durchgeführt. der unterschied ist gewaltig, zugunsten des newtons,
sowohl bei saturn und jupiter, als auch am mond!

jeder der die möglichkeit hat, sollte diesen vergleich einmal selbst
machen, das ist sehr lehrreich.
es zeigt dieser vergleich zum einen, daß die näherung von zmek
nicht für so kleine öffnungen gilt und es zeigt auch, daß der einfluß
der obstruktion bei weitem überschätz wird.
wenn ich als besitzer eines MN78 das sagen, dann heißt das was,
denn leicht kommt mir das nicht über die lippen.

es zeigt so ein vergleich auch, wie wichtig die AUFLÖSUNG ist,
denn wo nichts aufgelöst wird, nützt auch die beste kontrastübertragung
nichts (MTF). denn erstmal muß ein detail überhaupt aufgelöst, also
vorhanden sein, damit es mit einem kontrast übertragen werden
kann und NICHT UMGEKEHRT (gelle cobra!).

also immer schön bei der praxis bleiben und uralt-formeln nicht
überstrapazieren!!! (das ist nochmal an cobra gerichtet!)

tom
BINOVIEWER
(Member of Albireo)
 
Re: Visueller Schärfeverlust durch Obstruktion

"kontrastschärfe" ist ein sinnloses konstrukt! genauso sinnlos
und falsch wie die "tiefenschärfe". es gibt kontrast und es gibt
schärfe, aber es gibt keine kontrastschärfe! nur weil dieser
begriff in einigen quellen zu finden ist, muß er noch lange nicht
korrekt und sinnvoll sein.
Wie bitte? Tiefenschärfe soll es nicht geben? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/ooo.gif" alt="" />
Ich verzichte mal darauf, zu erklären, was Tiefenschärfe ist. Ich vermute mal, dass jeder ausser Binoviewer weiss, was das ist.

Was Kontrastschärfe ist, das ist doch eigentlich ganz einfach:

Kontrastschärfe = Kontrast + Schärfe <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Die Obstruktion wirkt wie ein Weichzeichner. Also wird durch Obstruktion sowohl der Kontrast als auch die Schärfe schlechter: es wird also wird die Kontrastschärfe schlechter.

Zwei Geräte mit gleicher Kontrastschärfe zeigen daher einen vergleichbaren Bildeindruck.

Man kann die Kontrastschärfe eines 150mm APOs verschlechtern, indem man diesen z.b. auf 120mm abblendet oder indem man diesem eine Obstruktion von 20% vor die Linse hängt. Beide Aktionen würden sich in ähnlicher Größenordnung negativ auf den Kontrast und die Schärfe des Gerätes auswirken.


Gruß Harald
 
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