Welcher Himmelsatlas?

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Spitzi

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Hallo,
ich habe vor, mir in nächster Zeit einen Himmelsatlas zuzulegen. Den Atlas für Himmelsbeobachter von Karkoschka habe ich schon, das Problem besteht darin, dass ich mit meinem 8" SC schon einige Objekte beobachtet habe, die in diesem Atlas nicht mehr verzeichnet sind (Markarians Galaxienkette beispielsweise). Am ehesten denke ich an die Uranometria, ist die OK und was kostet die 3-bändige Ausgabe?
Wichtig ist mir, dass er möglichst umfangreich ist.
Vielen Dank und CS, Daniel
 
Der Atlas ließ bei mir keine Wünsche offen, aber ich kenne auch keine ählich detaillierten Werke aus eigener Anschauung.
Für die Nutzung unter freiem himmel ist sie sicher nicht geeignet, es sei denn, man kopiert die Seiten der Regionen, die man in der Nacht beobachten will.
Der Preis der 3 Bände beträgt fast 200 Euro.
Ich möchte, und darum schreibe ich obwohl ich Dir mangels Kenntnis nichts sachdienliches mitteilen kann, meine 3 Bände (herg. 1993) verkaufen. Ich nutze sie nicht, da ich fast nur noch mit dem Fernglas beobachte und auch nicht mehr fotografiere.
Solltest Du Dich für dieses Werk entscheiden, so kannst Du ja im Hinterkopf behalten, daß ich meines für 90 Euro anbiete. Es ist noch absolut neuwertig.

Gruß, Thomas Thomas.Kosubek@t-online.de
 
Für die Nutzung unter freiem himmel ist sie sicher nicht geeignet, es sei denn, man kopiert die Seiten der Regionen, die man in der Nacht beobachten will.
Warum nicht? Ein Atlas ist zum Benutzen da, nicht für den Bücherschrank. Nach einiger Zeit sieht man ihm das halt an. Zur Not besorgt man sich eine Plexiglasscheibe, die groß genug ist, den aufgeschlagenen Atlas abzudecken - für besonders feuchte Nächte.
Meine Uranometria ist immer mit draußen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
 
Hallo!

Kennst Du den großen Kosmos Himmelsatlas?
Ich finde den Klasse, er besitzt fotografierte Ausschnitte des Himmels, über die man Folien mit den Sternbildern und Objektbezeichnungen legen kann.

Echt super!

Ich persönlich finde ihn noch übersichtlicher als den Karkoschka, den ich auch habe.


Grüße
Thomas
 
Hallo Daniel,

eine gute Alternative ist der Sky Atlas 2000.0.

Von der "Tiefe" der Objekte her paßt er auch ganz gut zu einem Achtzöller, während die Uranometria für den normalen "Außenbetrieb" ziemlich unhandlich und eher noch auf größere Öffnungen zugeschnitten ist.

Den Sky Atlas gibt's auch in mehreren Ausführungen, zur verschärften Nutzung draußen bietet sich natürlich die laminierte Version an. Ob weiße Sterne auf schwarzem Grund oder umgekehrt, ist ein wenig Geschmacksache, einfacher zu lesen dürften schwarze Sterne auf weißem Grund sein. Unbedingt als Ergänzung empfehlenswert ist der dazugehörige Sky Atlas 2000.0 Companion als Katalog mit guten Beschreibungen der einzelnen Objekte und verschiedenen Indizes.

Bis Du die darin enthaltenen 2700 Deep-Sky-Objekte durchhast, dauert es nochmal seine Zeit, und dann kannst Du evtl. gleich auf den Millenium Star Atlas übergehen...

Clear skies, Michael

P.S.: Ich besitze die nicht laminierte Version und habe mir daher einen praktischen Tauschutz gebastelt; sieht in etwa so aus:

Link zur Grafik: http://www.rzuser.uni-heidelberg.de/~c88/Tauschutz1.jpg
 
Hallo!
Über einen großen Himmelsatlas habe ich auch schon nachgedacht, bin von der Idee inzwischen aber wieder abgekommen, weil die Atlanten mir nicht genügend Sterne zum Aufsuchen schwieriger Objekte zeigen und sehr teuer und unhandlich sind. Ich gehe derzeit so vor, daß ich mir Detailkarten am Computer mit Cartes du Ciel erstelle und diese in eine Klarsichthülle (gab es im Supermarkt im hunderter Pack) stecke und in einem Ringbuch abhefte. Für die Groborientierung habe ich dann noch den Karkoschka, der schön handlich ist. Die Blätter sind dann halbwegs wettergeschützt und nach meinem Bedürfnis zugeschnitten. Nachteilig ist, daß man sich schon vorher etwas Gedanken machen muß, was man beobachten wird. Dafür kann man sich die Blattsammlung jederzeit erneuern, auch Kometenaufsuchkarten einbauen und Bemerkungen zu den Objekten auf der Rückseite notieren. Für mich eine gute Lösung. Als Buch fände ich inzwischen ein Beobachtungshandbuch besser, daß auch etwas über die Besonderheiten der Objekte erzählt, damit man nicht nur lauter graue Flecken sieht. Hier käme vielleicht der Observer's Guide oder Burnham's infrage. Aber da muß ich noch etwas sparen.
Soll es doch ein Atlas sein, so ist wohl längerfristig für einen Deepsky-Fan doch nur die Uranometria befriedigend, da die anderen Atlanten viele Objekte nicht drinhaben. Andererseits finde ich die Vorstellung die doch recht wertvollen Bücher auf meiner taunassen Fernrohrkiste einzusetzten nicht sehr prickelnd.
Gruß Florian
 
Hallo Florian,
über ein Programm habe ich auch schon nachgedacht. Allerdings bin ich so ein Deep Sky Fan, speziell Galaxien und Planetarische Nebel. Deswegen bin ich irgendwie an der Uranometria hängen gebieben.
Der Observers Guide wäre wohl auch interessant, leider hat er nicht den enormen Umfang...
Danke für Deine Antwort und CS, Daniel
 
Hallo Michael,
Dein Vorschlag sieht auch interssant aus! Ich werde mir wohl noch etwas Zeit zum überlegen nehmen.
Danke für die Antwort, CS, Daniel
 
Ciao,

ich kann nur sagen für 90 Euro würde ich die Ura sofort nehmen, wenn ich sie nicht schon hätte (ist der Katalog dabei - d.h. 3 Bände komplett???). Das Ding hast Du ein Leben lang und man muss es nicht booten, das ist schonmal ein Vorteil ! Ausserdem hast Du das sichere gefühl dass Du immer und überall alles nachsehen kannst.

Ich hab die Ura immer dabei.

Schöne Grüsse,
Peter
 
Bitte beachtet, dass die angebotene Version eine alte und mit der aktuellen nicht vergleichbar ist, es sind viel weniger Objekte verzeichnet. 90 Euro ist trotzdem ein angemessener Preis.

Viele Grüße
Andreas
 
Da hab ich auch gleich mal eine Frage:
Ist dieser "Atlas" gut geeignet für ein Teleskop mit 70mm Öffnung?
Ich will nämlich nicht so viel Geld ausgeben, da ich im Moment relativ pleite bin...
 
Hi,

was Du da gewählt hast, ist das Kosmos Himmeljahr, ein Jahrbuch und kein Himmelsatlas. Noch dazu das Jahrbuch von 2003, welches Du gebraucht für 2 Euro bekommen könntest. Die meisten darin enthaltenen Infos findet man inzwischen im Netz, so dass die Bedeutung eines Jahrbuches immer weiter abnimmt, vor allem bei dem Preis.

Perfekt für Dein Teleskop ist der "Atlas für Himmelsbeobachter" von Erich Karkoschka. kostet 17,50 Euro. Diese Investition musst Du unbedingt tätigen, oder nach einem älteren, gebrauchten Exemplar suchen. So viel hat sich im Laufe der Jahre bei dem Buch nicht geändert, da kann man bedenkenlos auf eine Gebrauchtversion zurückgreifen.

Viele Grüße
Andreas
 
Hallo Daniel!

Hier gab's das Thema schon mal.

Eine alte Uranometria für 90 Euro ist wirklich fair - allerdings empfinde ich auch mit "nur" acht Zoll einen Bedarf nach mehr Grenzgröße, größerem Maßstab und qualifizierten Objektdaten als angemessen: man muss keinen oppulent dicken Eimer haben, um die Grenzen der Uranometria zu erfahren.

Wenn du ein Notebook hast, würde ich die Anschaffung eines fetten Papier-Atlas nochmal überdenken und die entsprechenden Programme wie Guide, Skymap Pro, CdC oder HNSKY mal antesten. Die Flexibilität solcher Software möchte ich beim Einsatz am Fernrohr nicht mehr missen!

Gruß,
Tom
 
Hallo,

ich habe auch schon verschiedene Käufe hinter mir, wie den Karkoschka, verdrehbare Sternkarte usw. Allerdings muss ich mich Thomas Meinung anschließen, der den großen Kosmos Himmelsatlas vorgeschlagen hat.

Gruß

Ralf
 
Hallo Tom,
über eine Software habe ich schon nachgegrübelt. Aber da ich kein Notebook habe und schon meinen Rechener raus schleppen muss, wenn ich die Webcam ans Teleskop anschliesse entfällt das. Ich will nicht jede Nacht den Computer in den Garten tragen.
Danke und CS, Daniel
 
Hi,

finde ich ne gute Einstellung. So ein Laptop macht die Stimmung total kaputt. Außerdem sind die Dinger auch im Nachtmodus viel zu hell für eine gute Augenadaption.

Ich selber hab mir den Sky Atlas zugelegt, würde aber wohl beim nächsten Mal zur Uranometria greifen wegen der viel höheren Objektanzahl und des etwas handlicheren Formates.

Viele Grüße
Andreas
 
Notebook zu hell? Abhilfe ist so einfach!

Hallo Andreas!

Ohne dich nun davon überzeugen zu wollen, dass es ohne Notebook nicht geht (das wäre wirklich totaler Quatsch): zwar sind die Displays erst mal viel zu helle, aber gute Software hat eigentlich immer einen Rot-Modus. Der ist zwar auch noch zu hell, aber mit einer simplen roten Folie vor dem Bildschirm (gibt es z.B. bei Conrad oder dimmer.de oder in einem gut sortierten Musik/Licht-Laden) und vielleicht noch einer Sonnenbrille (die einfach zwischendurch beim Notebook liegenbleibt) braucht sich niemand die Dunkeladaption kaputtmachen. Mir haben schon mehrere Leute bestätigt, dass sie auf diese Weise ebenso gut zurechtkommen wie ich.

Für mich ist die Frage "Notebook oder nicht" eine Frage nach der Menge an Gerödel, das zum Spechteln mit muss. Ich habe gerne wenig Kram und das ist auch einer der Gründe dafür, warum ich mich nie ernsthaft zur Astrofotografie aufgerafft habe: viel Zeugs, leicht hat man was vergessen oder es funktioniert ein wichtiges Teil nicht.

Wenn ich abwäge, entweder das Notebook (mit 12Volt-Adapter und Rotfolie) oder aber Uranometria mit Deep Sky Field Guide und den Night Sky Observers Guide in zwei Bänden mitzunehmen, dann entscheide ich mich im Winter fürs schwere Papier und bei freundlichen Temperaturen (über Null) für das Notebook. Bei mir schlägt langes Blättern und suchen auf die Stimmung; ich versuche, die reine Beobachtungszeit zu maximieren. Das Notebook hat sich dabei als wesentlich nützlicher herausgestellt als ich anfangs gedacht hätte. Noch vor zwei Jahren hätte ich selbst gesagt, dass so ein Ding am Fernrohr nur Spielkram ist, aber es bringt sehr viel Komfort und Zeitgewinn. Was zwar seinen Preis hat, aber dafür habe ich ja keine teure CCD-Kamera <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Gruß,
Tom
 
Re: Notebook zu hell? Abhilfe ist so einfach!

Hallo Tom,

das mit dem Gerödel versuche ich ebenfalls ständig zu minimieren, besonders Kabelsalat finde ich furchtbar. Deswegen stehe ich auch nicht so auf die motorisierten GP Montis. Dem gegenüber steht der Wunsch nach motorisiertem Beobachtungskomfort, weswegen meine Dobson Zeit eine sehr kurze war.

Die Notebooks, die manchmal so um mich herum aufgebaut sind, sind eben nicht so gut lichtgeschützt und mir geht das geklicke auf den Keks. Bei den älteren Teilen kommt auch noch Licht aus dem Gehäuse raus, diverse Lämpchen blinken, womöglich noch in grün.

Ich werds einfach mal selber ausprobieren demnächst, CdC hat ja einen Nachtmodus.

Gruß
Andreas
 
Re: Notebook zu hell? Abhilfe ist so einfach!

Hallo Andreas!

Das stimmt schon: gerade so alte Teile machen manchmal noch einen Geräuschpegel, der mich draussen unter einem schönen Sternhimmel sicher auch beim Eintauchen in den tiefen Himmel irritieren würde. Die alten Displays sind auch problematisch. Gegen austretendes Licht kann man Hockey-Tape drüberkleben, ist schwarz wie die Nacht und geht hinterher wieder ab.

Bei mir beginnt nun womöglich gerade das Zeitalter der Kabel, weil gestern der bestellte Sky Commander ankam. Die Kabel werden aber zu bändigen sein und ich verspreche mir davon wieder dasselbe wie vom Notebook: mehr Zeit am Okular. Dass ich Starhopping am kabellosen Fernrohr draufhabe, brauche ich nun niemandem mehr zu beweisen - ein Zeitlang staunten viele, wie jemand ohne solche Hilfe und nur mit einem Telrad auf dem Dobson gängige Objekte schneller einstellte als die GOTO-Fraktion <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Hier verspricht das Notebook in Verbindung mit den digitalen Teilkreisen eine neue Dimension des Komforts: gar nicht mehr blättern, weil die Karte gleich dahinzeigt, wo du hinschaust! Es kann aber auch gut sein, dass mich die Kabelverbindung zum Notebook stört und ich den SC lieber stand alone nutze, das wird sich ja herausstellen, wie es zweckmäßiger ist.

Gruß und clear skies,
Tom
 
Re: Notebook zu hell? Abhilfe ist so einfach!

Hi!

Was ist denn ein Sky Commander? Erkläre doch mal bitte das ganze System Montierung - Notebook - Sky Commander in zwei Sätzen, wenn es geht.

Danke!!!
Andreas
 
Sky Commander und "Computer Aided Observing"

Hallo Andreas!

Ein Sky Commander ist ein Gerät der Sorte "Digitale Teilkreise". Dessen Grundfunktion ist es, dir äquatoriale Koordinaten anzuzeigen, nachdem du zwei Referenzsterne angepeilt und quittiert hast. Die Stellung des Teleskops wird in den beiden Achsen jeweils von einem Encoder (=elektrischer Winkelmesser) gemessen. Da man den Montierungstyp (deutsch, Gabel, Dobson) einstellen kann, ist das Gerät recht universell verwendbar.
Der Sky Commander hat intern Objektdaten gespeichert und im Aufsuch-Modus kann man sich die Ablage (relative Koordinaten) zu einem ausgewählten Zielobjekt anzeigen lassen. Statt Schrittmotoren für sich arbeiten zu lassen schiebt man selber, bis beide Ablagewinkel auf Null kommen. Es gibt auch eine Möglichkeit, selber 58 Objekte einzugeben oder hochzuladen. Die Unterschiede zu anderen Geräten der Familie "Digital-Teilkreise" sind also gering, für den Sky Commander spricht aber ganz klar der wesentlich günstigere Preis. Viele Dobsonauten sind von dem Ding begeistert und ich hoffe das bald selber nachvollziehen zu können.

Der SC hat eine serielle Schnittstelle, die es Programmen erlaubt, die aktuelle Teleskopposition abzufragen. Damit fährt dann eine Markierung auf der Karte mit die zeigt, wo man gerade hinschaut. Leider gibt es noch keinen ASCOM-kompatiblen Treiber für den Sky Commander, so dass von den bekannten Programmen nur GUIDE und Skymap Pro den SC abfragen. Vielleicht schreibe ich aber mal einen ASCOM-Treiber für den SC, mal sehen, ob sich die Funktionen des Sky Commander sinnvollerweise auf die ASSCOM-Spezifikation abbilden lassen.

Ob das Kabel zwischen SC und Notebook nicht zur Stolperfalle und damit zum Ärgernis wird, sehe ich aber noch recht skeptisch. Philipp Keller sagte mir auf Nachfrage, dass mit einem *abgeschirmten* Kabel bis zu 15m Länge zu packen wären. Ich wollte nur vom Dobson bis zum Kofferraum kommen, wo das Notebook steht. Mal sehen, ob die Vorteile überwiegen.

Nun will ich nicht allzu viel Werbung für E&T machen, aber die konsequente Verbindung der ganzen Maschinerie wäre dann, in dieser Planungssoftware die Koordinaten des Zielobjekts über RS232 zum Sky Commander zu schieben und das Objekt einfach einzustellen. Alternativ könnte man die Objekte eines damit erstellten Beobachtungsplanes aber auch in den Sky Commander hochladen und nur mit diesem zum Spechteln rausfahren. Mir fallen noch viele Sachen ein, die eine Software mit Kenntnis der aktuellen Teleskopposition so veranstalten könnte, aber da stehen Sinnfragen (wozu? was bringt's wirklich?) erst einmal im Vordergrund.

Es gibt viele Möglichkeiten - als Protagonist der rechnergestützten Beobachtungsplanung will ich einfach mal selbst ausloten, was und wie es geht, wo Probleme und Nachteile liegen und wo sich echter Nutzen einstellt. Der Grundgedanke ist einfach: wenn der Rechner bei Routineaufgaben helfen kann, warum soll er das dann nicht machen? Automation, Fortschrittsglaube und Technik um jeden Preis ist Unsinn und jeder entscheidet selber, wie weit er/sie gehen will. Im Vergleich zu den "abbildenden Zünften" (CCD, Planeten- und Meteorbeobachtung mit Video u.s.w.) ist der Einsatz von Computern zu Zwecken der visuellen Beobachtungsplanung und -unterstützung aber meiner Meinung nach wirklich sinnvoll ausbaufähig. Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit diesem Thema und stelle fest, dass ein großes Nutzenpotential existiert, das eines ganz direkt fördert: den Spaß am Beobachten! Wenn man undogmatisch herangeht und nicht fragt, ob "echte Beobachter alles per Hand einstellen müssen" oder am Fernrohr überhaupt Kabel sein dürfen, sondern nach dem Nutzenaspekt herangeht, dann gibt es da schöne Möglichkeiten, aus Spechtelnächten mehr reine Beobachtungszeit rauszuholen. Und wenn die nicht ganz genutzt wird, weil man einfach nur träumend nach oben schaut (statt durchs Okular oder auf einen Bildschirm), dann ist das doch auch wunderbar. Manchmal fahre ich nur mit dem Edmund Astroscan und dem Okularkoffer raus und schwenke im wahrsten Wortsinn auch mal planlos durch die Milchstraßenwolken. Unplugged sozusagen. Ein anderes Mal habe ich Bock auf richtige 'Challenges' und lote die Grenzen von Teleskop und Wahrnehmung aus - mit der vollen Breitseite der Atlanten, Karten und Daten. Und Planeten gucken oder videografieren macht halt auch Spaß. Ist doch prima, wie vielseitig unser Hobby ist!

Jetzt sind es zwar mehr als zwei Sätze geworden, aber vielleicht kann diese Darstellung ein paar Anregungen geben - ganz undogmatisch <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Clear skies,
Tom
 
Re: Sky Commander und "Computer Aided Observing"

Hallo Tom,

danke für die ausführliche Antwort; ich hab sie soweit verstanden hoffe ich. Klingt ja wirklich interessant. Hintergrund meiner Frage war, dass ich ein gewisses Interesse an einer Art goto light habe, um Objekte schnell finden zu können, wenn die Zeit knapp ist, oder die Fähigkeiten nicht ausreichen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/crazy.gif" alt="" />

Wirklich, sehr interessant das Teil...

Viele Grüße
Andreas

 
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