Welches 100 mm 90° Fernglas?

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Hallo Astrofreunde,

ich verfolge diesen Beitrag mit großem Interesse und möchte mich erst einmal für die gebündelte Information bedanken.
Bevor ich dazu eventuell auch etwas schreiben kann, hätte ich zwei Fragen:
Ist das Lunt LE100 ED identisch mit dem hier besprochenen APM Fernglas und wenn ja, wie kann ich feststellen ob bei meinem Gerät ebenfalls die reduzierte Blende verbaut ist?

Viele Grüße
Frank
 
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Hallo Jörg,

Der Experte, der den öffentlichen Druck erzeugt hat,
schreibt jetzt, dass er froh ist eine Version mit 25mm
Blenden zu besitzen. Das ist "Bullshit" wie der
Amerikaner sagen würde. Das Herr Ludes sich jetzt beim
Hersteller nicht zum Affen macht und die Blenden wieder
mit 25mm einbauen lässt, ist nur konsequent und
verständlich.

... könnt ihr bei Wellenform die Verkleinerung der Blenden von
25mm auf 23mm wieder umdrehen und die 25mm wieder einbauen ?

 
Hallo Jörg,

natürlich sind die persönlichen Einschätzungen das Salz in der Suppe eines Forums. Ich wollte nur darauf aufmerksam machen, die Fakten (eure Optimierungsmöglichkeiten) von den Einschätzungen (wer braucht was und wer tut was) etwas besser zu trennen, da erst die Vermischung in aller Regel (auch hier) den Zündstoff birgt.
Deine Einschätzung zur Notwendigkeit von 2" Auslegungen solcher Fernrohre ist völlig okay für Dich(!) aber andere Leute müssen sie eben nicht teilen und können das auch begründen.

Zur Werbung NOCHMAL den
Link
damit auch nochmal klar ist, worüber wir uns unterhalten.
Wer das nimmt und darauf hin das Glas kauft wird im Nachgang, wenn er beobachtend bemerkt, das da etwas nicht stimmt, hier als gutgläubiger [zensiert] hingestellt, der nicht weiß, dass das gar nicht geht, zumindest nicht über die Serie zu halten ist. Schlimmer noch, er könnte auch ein berechnender Fuchs sein, der den armen, auf Chinaware angewiesenen Händler ausnehmen will und die zwingend notwendige Instandsetzung umsonst haben will?
Das ist Ludes, das tut Markus hier (nicht zum ersten und auch nicht zum zweiten Mal) und du machst jetzt gerade sogar ein wenig mit.
Das ist auch der Grund warum es nach Deiner Einschätzung immer (also nicht zum ersten und auch nicht zum zweiten Mal) Markus Ludes ist, der in diesen Bezug diskutiert wird. Er selbst bietet sich immer wieder an, ich denke inzwischen, da läuft das Motto "bad news sells".

Was haben wir denn grundsätzlich? (S)Eine tolle Idee für ein Bino mit hohem praktischem Nutzwert und (wie so oft) ein mittelprächtiges Problem mit der Serienfertigung.
Es gibt eigentlich nur eine ehrliche Möglichkeite sowas durchzuziehen. Das geht mehrgleisig.
1.
Man bietet das Glas ohne solche(!) Werbung und ohne Zusicherungen wie in dieser(!) Werbung enthalten für den Preis X an.
2.
Man bietet das Glas optimiert und mit den dann einzuhaltenden Zusagen zum Preis Y an. Eventuell gibt es sogar zwei Optimierungsstufen, also eine Preis- und Qualitätsstaffel für unterschiedlich hohe Ansprüche.
3.
Man bietet die Optimierung auch für bereits gekaufte "Standardgläser" an.

Wenn ich das richtig sehe gehen wir hier von rund 3000 Euro aus und kommen bei Optimierung auf maximal 3500 oder 3600 Euro.
Grundpreis und Differenz sind keinesfalls dazu geeignet, die Argumentation zu begründen es sei jedermann offensichtlich, dass die beworbenen Eigenschaften grundsätzlich niemals für den Grundpreis eingefordert werden können.
Nein, das nicht.
Allerdings liegt hier eine sehr ausbaufähige und jedermann offensichtliche Basis, die Optimierung als eine sehr gute und günstige Möglichkeit zu bewerben, aus dem "Fernglas" ein tolles Doppelfernrohr zu machen.

Ich denke, mit solchen Ansätzen könnte ein Händler auch in die Diskussion kommen. Die dürfte dann sogar positiv laufen.

Gruß
*entfernt*
 
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Hallo Günther,

Ich kann all dem nur bedingt zustimmen. Wir verkaufen die Gläser seit nunmehr 2 Jahren , die Fa. Wellenform ist seit letztes Jahr mit der Justage dabei.
Die Gläser wie Sie durch uns heutzutage ausgeliefert werden , also mit normaler Justage durch Fa. Wellenform , schaffen mit sehr hohem Anteil die 150-Fach ohne Optimierung. Dies heisst aber nicht , das auch diese Gläser durch eine weitere Optimierung nicht noch besser werden können. Dies sehen dann aber nur noch die Spezialisten, die Doppelsterne beobachten, Sterntests durchführen wollen oder sich beim Beobachten wirklich an Objekte ranwagen die alles von der Optik fordern.
Der Großteil der Kunde macht dies nicht und fährt zum Teil dennoch 150-Fach und geniest das.
Das Glas mit dem Standart wie es ausgeliefert wird , macht 99% der Kunden oder gar noch mehr zufrieden.
Negative Ausreisser werden durch die Fa. Wellenform entdeckt und mittlerweile nachgearbeitet , bei Bedarf auch schon mal durch Lieferung einer Ersatzoptik.
Wir haben auch keinerlei Problem eine echte Gurke wieder einzupacken und zum Hersteller zurück zu schicken, denn dieser übernimmt die kompletten Kosten und schickt mittlerweile Austauschgläser bevor er unsere Reklamation erhält.

Ich habe aufgrund der Diskussion hier mittlerweile den einen oder anderen Kunden der nach der Optimierung frägt, obwohl er laut seiner Auskunft sich nicht vorstellen kann, was noch besser werden wird, da er rundum zufrieden ist. Aber dank der Diskussion denkt er, könnte sein Glas noch besser werden. Dieser Kunde der nichts negatves sieht, auch nicht bei über 100-Fach wird den Unterschied kaum merken und somit besteht für den Kunden auch kein Bedarf nochmals Geld auszugeben und ne mini kleinigkeit nachzustellen.

Mal ganz ehrliches : Welches Fernglas oder Teleskop von der Stange, egal von welchem Hersteller, bietet keine Optimierungsmöglichkeiten ?
Für Autos gibt es Tunning Firmen , warum ? Weil die Basis Potential zu mehr hat, genauso ist es bei unserem Fernglas und bei allen Ferngläsern ...verbesserungsmöglichkeiten gibt es immer.

Mein eigenes Glas ist auch nicht perfekt , aber mir reicht es so wie es ist.
 
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"Die Gläser wie Sie durch uns heutzutage ausgeliefert werden , also mit normaler Justage durch Fa. Wellenform"

Soll das heißen, dass der Preis dann nicht mehr 2990 sondern 3240 Euro beträgt ?

Gruß Rolf
 
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Hallo Rolf,

so weit mir bekannt ist, werden alle APM-Binos, die Du von Markus Ludes kaufst, ohne Mehrpreis für den Kunden bei der Firma Wellenform justiert. Der angegebene Preis von 2990,- bleibt also.

CS Jochen
 
Zitat von Wellenform:
Hallo,

@Rolf
Der Mehrpreis für die komplette Optimierung wäre
550€ inkl. MwSt. Dazu brauche ich ohne Material ca.
30 Stunden, was einem Stundenlohn von 15€ netto
entspricht. Zuviel?

@Jochen
Bilder der anderen Lagerung inkl. Justagemechanismus
gibt es nicht. Die Objektivfassung wird in einem
präzisen Teflonlager drehbar gelagert und der
Vorschraubring drückt nur noch leicht über eine
Teflonscheibe auf die Objektivfassung. Zur Justage wird
an jeder Fassung ein kleiner Edelstahlhebel angebracht,
der durch Ausfräsungen an Tubus und Taukappe nach außen
geführt wird. Die Objektivfassungen sind über den Hebel
um ca. +/- 30° drehbar, sodass das Glas sehr schnell
justiert werden kann. Die Position der Fassung wird mit
einer kleinen Rändel auf dem Hebel gesichert.

Freundliche Grüße, Jörg Kneip

Hallo Jörg und alle,

Bin heute zufällig auf diesen Thread gestossen, den ich soeben interessiert durchgelesen habe.

Zuerst mal meinen Dank und Respekt an Markus Ludes, dass er der internationalen Astrofamilie so ein kompaktes und vielseitig nutzbares Grossfernglas wie das APM 100mm 90° anbietet.

Dann meinen Dank an Dich, Jörg, dass Du das APM 100mm 90° noch mit deutscher Gründlichkeit professionell "aufpimpst" für all jene, die das letzte aus dem Teil holen wollen.
Ganz klar Daumen rauf für solche Bemühungen, dem Markt im Grossfernglas-Segment eine echte neue Alternative zu bieten.

Persönlich nutze ich ein Kowa Highlander Fluorit, mit welchem ich sehr zufrieden bin. Das Teil ist echt ein "keeper", so wie man das anderswo sagen würde. Einziger Wermutstropfen ist allenfalls die auf 50x begrenzte Vergrösserung.

Die weitgehend freie Okularwahl am APM 100mm 90° (inkl. Docter UWA 12.5 und allen TV Delos) ist für mich eine äusserst attraktive Eigenschaft und ich überlege mir ernsthaft, dem Highlander bei Gelegenheit ein APM 100mm 90° hinzuzufügen. Den Mehrpreis für eine Wellenform-"Aufpimpaktion" Stufe 1 und/oder Stufe 2 würde ich von Anfang an einkalkulieren.

Jörg, Deine weiter oben gemachten technischen Ausführungen sind in dem Zusammenhang sehr interessant. Was mich da konkret noch interessiert:
Du schreibst "Die Objektivfassungen sind über den Hebel um ca. +/- 30° drehbar, sodass das Glas sehr schnell justiert werden kann. Die Position der Fassung wird mit einer kleinen Rändel auf dem Hebel gesichert."

Meine Fragen dazu:
1.) Gibt es irgendwo im Netz Fotos von diesem Wellenform-Umbau, wo wenigstens von aussen die Hebel und Sicherungsrändel sichtbar sind? (Die potentiellen Umbau-Kunden sehen so etwas gerne schon mal zum Voraus.)
2.) Ist der Verstellmechanismus absolut zuverlässig und [zensiert]ensicher ausgeführt gegen unbeabsichtiges Lösen/Verstellen (z.B. während des Transports in einer Tasche oder einem Rucksack)?

Beste Grüsse,
Stephan


 
Hallo Markus,

Du beschreibst eine realtiv neue Variante im Chinageschäft.

Zunächst mal hat man es immer noch in der Masse mit Geräten zu tun die so wie sie aus China kommen verkauft weden, egal ob sie nun durch die Bank die zugesagte Qualität halten oder auch mal mehr oder weniger deutlich verfehlen.
Außer "beugungsbegrenzt und peng" liest man da wenig Greifbares und wer so ein Teil zurücksendet bekommt von Händler i.d.R. Ersatz. Der Händler lebt von der Masse die er verschiebt und kann sich darauf verlassen, dass es wenige Reklamationen gibt und die wird man auch noch los....!
In dieser sehr gängigen Variante habe ich noch nie erlebt, dass ein Händler einem reklamierenden Kunden gesagt hätte, er müsse mit der gelieferten Qualität leben.
Das ist die Variante 1 aus meinem vorherigen Beitrag.

Du machst nun also eine Überprüfung die einen Mindeststandard sicherstellt.
Das bringt Dir zu den vielen zufriedenen, teilweise eher nur unkritischen Käufern aus Variante 1 nochmal einen Zuwachs an zufriedenen Kunden die kritischer sind.
Mit dem was das Doppelfernrohr dann kann lässt sich doch schon prima werben, daher verstehe ich nicht, warum man da noch genötigt ist draufzupacken und unzufriedene Kunden durch überzogene Werbung selbst zu produzieren.
Du bist nach deiner Aussage schon in (meiner) Variante 2 und stolperst nur über zu dick aufgetragende Werbeaussagen und darüber dass sich Kunden darauf beziehen, was Du dann nicht hinnehmen willst/kannst.
Wenn Du Variante 2 durchziehst, dann solltest Du m.E. das liefern, was Du bewirbst und dabei ist es völlig egal, ob Du eine (Fremd)Aussage oder Verweise auf solche Berichte nur in Deine Werbung hineinkopierst oder ob Du selbst Urheber der von Dir in Verkaufsanzeigen verwendeten Berichte bist.
Es wird immer wieder vorkommen, dass Geräte durchrutschen, die Kunden nicht zufriedenstellen, weil sie eben schlechter sind (oder erscheinen) als beworben.
Dieser Kunde sollte dann zufriedenegestellt werden.
Ihr (Du und Jörg) beschreibt ja sehr gut die inzwischen ausgezeichneten Möglichkeiten, das zu tun.
Du schreibst ja sogar davon, dass der chinesische Hersteller Rücksendungen annimmt! :applaus:

Solche Threads waren ja schon bei Chinavariante 1 in letzter Zeit nicht eben häufig und sie sollten, wenn ihr Variante 2 richtig angeht, dabei so gut wie gar nicht mehr vorkommen.
Wer das vermeidet hat dann auch keine Anfragen von zufriednen Kunden zu fürchten, die solche Threads lesen und dann zwar nicht wissen warum, aber doch mal lieber fragen, ob sie ein wenig unzufrieden sein dürfen oder ob Du sie noch zufriedener machen kannst.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo SteVe (janapier),

ja, ich habe ein ein 45° Bino (die Rotations-Eierei könnte ich aber auch im Bino-Ansatz nachstellen). Der Mond stand bei mir noch nicht so günstig, dass ich die fraglichen Gebiete beobachten konnte. Ich plane Vmax = 110fach, mal schauen, was sich dem Mond damit entlocken lässt. Der Hauptanwendungszweck bei mir ist aber der Vergrößerungsbereich von ca. 40fach bis ca. 80fach.
Noch mal was allgemeines. Wenn man sich die Fakten (ohne Werbung) anschaut, dann gibt's für den Preis von der Stange nichts besseres. Ein Kowa Highlander kostet als Aktionsware einen Tausender mehr, ist aber auf 50x und 80mm Öffnung begrenzt. 50fache Vergrößerung schafft wahrscheinlich fast jedes APM-Bino bei 20mm mehr Öffnung. Damit steht der Sieger (für mich) fest.
Wenn man die Werbung hinzuzieht, nun ja, der eine macht es so, der andere anders. Jeder unserer Astrohändler macht Werbung (liegt in der Natur der Sache). Der eine verkauft "vernünftige Qualität" (da mag jeder seine eigenen Vorstellungen haben), der andere garantierte "keine Doppelbilder bis 150x" (da steht/stand nicht beugungsbegrenzt!). Aus beiden Werbestratgien kann man als Verbraucher keine harten Fakten ableiten. Beim Waschmittel, dass mehr als sauber wäscht, nämlich porentief rein, regt sich auch keiner auf. Da fiele mir spontan ein: Wie ist denn "Sauber" definiert, oder wie "Rein"? Was ist eine Pore bei Textilien? Für Waschmittel geben wir im Laufe eines Astrolebens i.d.R. mehr Geld aus als für ein APM-Bino. Da spielt für den Verbraucher die Werbung mit Superlativen ulkigerweise nur eine unbedeutende Rolle.
Ich bin beim Kauf nicht von einer brauchbaren Vergrößerung von 150x ausgegangen, weil ich Serienstreuung, Werbung, Einsatzzweck(!), optische Eckdaten usw. berücksichtigt habe. Das darf JEDER beim Lesen von Werbelyrik und bei der Entscheidungsfindung auch tun und wird viel weniger negativ überrascht sein. Wenn es garantierte Qualität sein soll, dann einfach darauf bestehen, mehr Geld in die Hand nehmen und das entsprechend bezahlen. Die Optionen wurden im Thread aufgeführt. Meins wird ziemlich sicher seinen Zweck erfüllen, für höhere Vergrößerungen habe ich andere Geräte.

CS Jochen
 
"Ich plane Vmax = 110fach, mal schauen, was sich dem Mond damit entlocken lässt. Der Hauptanwendungszweck bei mir ist aber der Vergrößerungsbereich von ca. 40fach bis ca. 80fach."

Du hast sicher ein schönes Fernglas, aber Auskunft über aussagekräftige praktische Erfahrungen wie sie weiter oben angefragt wurden, gibst Du nicht.

Gruß Rolf

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Jochen,

schön und gut so. Du bist Händlers Liebling und damit nicht allein, sondern gehörst zur bei Weitem überwiegenden Masse der Kunden.
So ist und bleibt der Erfolg des praktizierten (Verkaufs)Konzepts sichergestellt. Dabei ist es sogar egal, ob nun die Variante 1 oder 2 oder eine weitere Abwandlung läuft.

Nun gibts aber immer und überall auch den Kunden der will, dass drin ist, was draufsteht.
Das sind zum Beispiel diese lästigen Typen die im Supermarkt nachwiegen und bei Gelegenheit die Beugungsbegrenztheit eines 150 Euro China-Spiegels nachprüfen lassen.
Ob Du es glaubst oder nicht, diese Kunden werden in aller Regel sehr kulant bedient und wenn nicht, gibts Ärger.
Und womit? Mit Recht!

Es geht nämlich und zwar öfter als Du glaubst. Die beworbenen Eigenschaften sind keineswegs unmöglich, oft nicht mal selten und sehr häufing zumindest durch Nachbesserung zu erzielen. In der hier gerade aktuellen Diskussion wurde das sowohl von Nutzer- als auch von Händlerseite mehrfach bestätigt und ist völlig unstrittig.
Das Doppelfernrohr ist über die Serie schon nicht schlecht. Man kann es darüber hinaus gut und sogar noch besser, also sehr gut machen.
Zwar ist Markus zunächst mal sicherheitshalber auf 100fach zurückgerudert, aber inzwischen sind wir ja wieder bei 150fach, da grundsätzlich jedes Glas überprüft wird.

Diese Kunden, die darauf achten, dass sie bekommen, was man ihnen verspricht, sind i.d.R. auch als Teil des Konzepts eingerechnet.
Nur daher ist der immer mal wieder aufkommende Tumult wegen diverser Unstimmigkeiten auch für mich nicht recht nachvollziehbar.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Na immerhin kommt nun endlich mal etwas Bewegung in die Diskussion um dieses Glas, die Amis sind uns da lediglich ein Jahr voraus :-)
Man konnte ja schon fast glauben, das Glas wird in Deutschland gar nicht vertrieben...

Die Inhalte der Diskussionen gleichen sich aber sehr, die Erfahrungen scheinen also dies- und jenseits des grossen Teiches reproduzierbar zu sein.

Grüsse Jochen
 
Habe nach längerer Zeit wieder mal in diesem Forum reingeschaut. Der wenig konstruktive bis gehässige Stänkerton einiger Mitglieder hier ist echt eine Zumutung. Niemand hat Bock auf solche unnötigen und ellenlangen "Beiträge", die wenig bis nichts mit dem Thema zu tun haben. Schade geht das hier offenbar nicht anders. Konstruktiver Infoaustausch sieht definitiv anders aus.


Stephan
 
Lieber Rolf,

die Aussagen gebe ich dann, wenn ich welche habe. Ich kann im Moment nur mit einer Tagbeobachtung von Venus und Jupiter dienen. Venus war eine schöne Sichel mit leichten Refraktionsfarben, Jupiter war geradeso erkennbar (3.7.2015, 13:00 Uhr MESZ) und entprechend blass. Das Seeing (wie ein Föhn) tat sein Übriges, dass außer der Tatsache, dass auch Jupiter am Taghimmel beobachtbar ist, nichts weiter heraussprang.

CS Jochen
 
Hallo Günther,

schön und gut so. Du bist Händlers Liebling und damit nicht allein, sondern gehörst zur bei Weitem überwiegenden Masse der Kunden.
So ist und bleibt der Erfolg des praktizierten (Verkaufs)Konzepts sichergestellt. Dabei ist es sogar egal, ob nun die Variante 1 oder 2 oder eine weitere Abwandlung läuft.
ich verstehe, dass man meine Äußerung ohne weitere Hintergrundinformation so interpretieren kann. Für dieses eine Gerät trifft Deine Aussage zu. Daraus lässt sich aber keine allgemeingültige Aussage über mein Kaufverhalten ableiten. Ich suchte ein Bino mit ca. 100mm Öffnung mit dem ich auch ca. 100-fach vergrößern kann (unabhängig von der Existenz eines APM-Binos). Da gibt's dann leider nur eins, das das kann und lt. Werbung meine Ansprüche übererfüllte. Vielleicht rückt das meine Aussage in einen verständlicheren Kontext.

Nun gibts aber immer und überall auch den Kunden der will, dass drin ist, was draufsteht.
Das sind zum Beispiel diese lästigen Typen die im Supermarkt nachwiegen und bei Gelegenheit die Beugungsbegrenztheit eines 150 Euro China-Spiegels nachprüfen lassen.
Ob Du es glaubst oder nicht, diese Kunden werden in aller Regel sehr kulant bedient und wenn nicht, gibts Ärger.
Und womit? Mit Recht!

Für das Nachprüfen bezahlst Du in der Regel Geld (wenn nicht ein Tester zu Deinem Bekanntenkreis gehört). Ich schrieb weiter unten:
Wenn es garantierte Qualität sein soll, dann einfach darauf bestehen, mehr Geld in die Hand nehmen und das entsprechend bezahlen.
Wir sind nicht soweit auseinander, Günther. Wenn Du vom Händler kulant bedient wirst, freut mich das sehr (insbesondere, weil bei den wenigsten Teleskopen irgendwelche Eigenschaften zugesichert werden). Kulanz ist eine freiwillige Sache, wie Du weißt. Wenn's hieb- und stichfest sein soll: Eigenschaften zusichern lassen und dafür evtl. Mehrkosten in Kauf nehmen.

Gruß
Jochen
 
Hallo zusammen,

ich hab mal eine bescheidene Frage zu dem hier beschriebenen Werdegang des 100er APM ED-Fernglas:

Wenn ein Produkt geplant wird (z.Bsp.Auto,Möbel,Küchengeräte,Fernseher, usw.) so spielen doch verschiedene Faktoren dabei eine wichtige Rolle:
1. Technik
2. Finanzen/kaufm.Abwicklung
3. strategische Abwicklung
4. operative Abwicklung
5. Vertrieb
6. Ersatzteildienst
7. Kundenservice/-management

zu 1.: Die Technik ist ein entscheidender Faktor um das Produkt auf den Markt zu bringen (Fertigung nach Vorgabe[Maße,Gewicht etc.] und Prüfung der Teile)
zu 2.: Finanzielle Kalkulation (Markt- und Produktrelevante Preisfestlegung)
zu 3.: Strategische Platzierung auf dem Markt (Inland, Ausland,Partnergesellschaften etc.) evtl. unter Berücksichtigung von Konkurrenzprodukten.
zu 4.: Sicherstellung der Ersatzteilversorgung durch die Lieferanten und Versorgungswege
zu 5.: Einrichtung eines Vertriebnetzes (Niederlassungen, Partnergesellschaften etc.)
zu 6.: Sicherstellung der Ersatzteilversorgung (verlässliche Lieferung, Originalteile-/Alternativteileversorgung etc.)
zu 7.: Kulanzabwicklung, Rück-/Ersatzlieferungen, Umtausch, Preisnachlässe etc.

ZIEL: Null-Fehlerprinzip = Kundenzufriedenheit

Ich möchte mit diesem kleinen Beispiel mal grob zeigen worauf es ankommt ein neues Produkt auf den Markt zu bringen unter Berücksichtigung des Null-Fehlerprinzips.
Kleines Beispiel: Es wäre fatal ein Auto auf den Markt zu bringen bei dem der Kunde nach dem Kauf beim Händler reklamiert, daß sein neugekauftes Auto kein Rückwärtsgang hat, keine Beifahrertür hat und die Rückbank fehlt.
Und sein Händler in fragt was er eigentlich will? Sein Auto fährt doch und zu nichts anderes ist ein Auto gebaut !

Warum wird bei optischen Geräten wie Ferngläser und Teleskope nicht nach dem gleichen Null-Fehlerprinzip verfahren ?
Wobei es doch immer auf optische Perfektion ankommt und gerade bei Ferngläser und Teleskopen !


Ist es sooo schwierig das Null-Fehlerprinzip auch hier anzuwenden und den Kunden von vornherein zufriedenzustellen?

Danke für Eure Aufmerksamkeit !

 
Hallo Erwin

das Null-Fehlerprinzip gibt es wo , bei welchem Artikel ?

Selbst wenn du das Produkt nicht in Auftrag gibst sondern selbst herstellst, hast du noch den Fehlerfaktor Mensch dazwischen sitzen.

Wenn du ein komplexes Produkt wie ein Fernglas fehlerlos herstellen willst, wobei es Fehlerlos nirgendwo gibt, würdest du wahrscheinlich bei 99% Fehlerlosigkeit einen Hersteller finden, der dir dann pro Glas 20.000 Euro oder mehr abknüpft.

Wenn das Preisleistungsverhältniss stimmen soll, sodaß dir ein Absatz gewährt ist, handelst du wohl immer mit Kompromissen, diese Kompromisse sollten in einem akzeptablen Rahmen liegen, sondern werden diese nicht gekauft.

 
Habe auch noch nie was vom Null-Fehlerprinzip gehört :)

Es gibt eine FMEA (Fehler-Möglichkeits- und Einfluss-Analyse)das als Werkzeug das als Werkzeug zur Fehlervermeidung bereits im Entwicklungsprozess eines Produktes eingesetzt wird.

Ob diese Tools bzw. ISO Certificate in China auch wirklich umgesetzt werden bezweifele ich einfach mal. Kostet einfach zu viel Geld und man rechnet lieber 10% Ausschuss in die Kalkulation herein.

Ich denke mal das 90% der User dieses Fernglas eher für Übersichtsbeobachtungen einsetzen werden. Für höhere Vergrößerungen muss man halt tiefer in die Tasche packen. Für knapp 3.000 EUR kann man schließlich keine zwei farbreine 100mm TMB Optiken verlangen. Die meisten User haben doch meist mehrere Optiken für die unterschiedlichsten Einsätze. Glaube kaum das jemand das 100mmm Fernglas als Eierlegendewollmilchsau einsetzen will.


Gruß Marvin
 
Hallo Markus,

eigentlich egal um welches Produkt es geht: jeder Hersteller/Unternehmer muß doch darauf bedacht sein, daß seine Produkte in einem bestmöglichsten/fehlerfreien Zustand sein Haus verlassen. Wenn nicht, dann macht er etwas gewaltig falsch.

Ich komme aus der Autobranche (Premiumklasse). Da kann sich der Unternehmer/Hersteller NICHT erlauben Produkte auf den Markt zu bringen die nicht vorher perfekt einer technischen Prüfung unterzogen worden sind (Null-Fehlerprinzip).
Warum nicht auch so in Eurer Branche ?

Wenn Du Dein 100er ED-Glas gleich prüfen läßt und 300 oder 500 Euro mehr drauf packst, so bist Du doch auf der sicheren Seite, daß Dein Glas eine befriedigende Perfektion hat und gehst bestimmt solchen Diskussionen aus dem Weg. Und weist, daß der Kunde bestimmt zufrieden ist. Oder ?

Wenn der Käufer vermittelt bekommt, statt 3000 für ein Risikoglas zu bezahlen oder 300/500 Euro mehr für ein optimal eingestelltes Glas zu erhalten wird er immer den kleinen Mehrpreis bezahlen. Was sich auch zu Deinen Gunsten ausschlagen würde.

Wie Du weist, bin ich stark an Deinem Glas interessiert !
Aber ganau das hatte ich immer wieder befürchtet: mit meinem Kauf bei 3000 Euro eine "Gurke" (wie ihr so schön sagt) zu erwischen. Genau das habe ich nie verstanden, daß sich ein Hersteller auf solche Risiken einläßt. Da ich als Laie immer die Gefahr eingehen muß, hat mich das von einer Kaufentscheidung abgehalten.

Da ich nun weiß, daß die Fa. Wellenform dies möglich macht, das Glas zu optimieren/perfektionieren und für mich zu einem angemessenen Preis, fällt mir die Kaufentscheidung zu Gunsten Deines 100er APM-Fernglas leicht.



 
Hallo Erwin,

sehe das ähnlich wie du, nur etwas skeptischer, was die Verlässlichkeit von Prüfern angeht.

Gruß,

Maiko
 
Hallo Jochen,

ich merke an Deiner und an anderen Reaktionen, dass der locker und ohne schlechte Absichten eingebrachte dumme alte Werbespruch von (Anwalts)"Händlers Liebling" nicht so gut kam.
Den Schuh kann ich mir in 90% der Fälle auch selbst anziehen, das ist halt so, wer blickt schon bei allem was er kauft voll durch und hat auch noch Zeit und Lust auf Spielchen?
Wir sind überhaupt nicht auseinander! :)
Ich habe mal einem privaten (Teleskop)Verkäufer, der mit einem verstrehlten Zertifikat winkte gesagt, er kanns behalten oder dazulegen. Die 0,978 Strehlpunkte auf dem Zettel wären mir egal, ich würde durchgucken und kaufen oder auch nicht. Er war zunächst verdutzt, aber ich konnte es ihm erklären und die (später beobachtend geschätzen) 0,8 Echtstrehlpunkte stören uns somit beide nicht, ich habs gekauft und Spass damit.

Im Fall dieses Binos allerdings wäre ich aufgrund der durch Werbung eindeutig dargestellten Leistung, die inzwischen auch in diesem Thread von Händlerseite ebenso eindeutig bestätigt wird, schon geneigt, diese Leistung auch zu fordern, genau wie das gerade schon im Vorpost anklingt.

Es geht, es wird bestätigt dass es geht, es wird angeboten, also warum mit weniger zufrieden sein!? Das Doppelrohr ist somit richtig gut. :super:
Auslösend für diese Wendung des Threads waren ja hier dargestellte konkrete Unstimmigkeiten über diese nun (zumindest) für die Zukunft geklärten Sachverhalte.
:cool:
Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
"würdest du wahrscheinlich bei 99% Fehlerlosigkeit einen Hersteller finden, der dir dann pro Glas 20.000 Euro oder mehr abknüpft."

Na, lass mal die Kirche im Dorf. Fehlerlos im Sinne des hier Diskutierten ist doch schon das Fernglas mit den 550 Euro Zusatzservice.

Gruß Rolf
 
nun wir könnten einfach den Topservice von Wellenform draufpacken und das Glas um den Betrag für alle teurer machen, dann wäre zwar Ende der Diskussion , aber jene 98 von 100 Kunden die dieses I-Tülpchen nicht brauchen , müssten auch mehr bezahlen, obwohl Sie dies gar nicht nutzen.

Nun Erwin wenn es in der Automobilbranche solche Zero Fehler gäbe, dann müsste kein Unternehmen Rückrufaktionen starten, die es auch bei den Nobelherstellern gibt.
Dann würde ein Motortuning nicht in der Lage sein , mehr Leistung aus dem Auto zu holen und Spritsparender zu arbeiten, denn all jene Verbesseungen stecken auch in den Autos drin, bei denen du Mitarbeitest bist, egal wer es ist, sprich kein Serien Auto wird auf den Markt gebracht und erbringt die volle Leistung die bei einer Optimierung in Ihm steckt !
 
Zitat von MLudes:
nun wir könnten einfach den Topservice von Wellenform draufpacken und das Glas um den Betrag für alle teurer machen, dann wäre zwar Ende der Diskussion , aber jene 98 von 100 Kunden die dieses I-Tülpchen nicht brauchen , müssten auch mehr bezahlen, obwohl Sie dies gar nicht nutzen.

Nun Erwin wenn es in der Automobilbranche solche Zero Fehler gäbe, dann müsste kein Unternehmen Rückrufaktionen starten, die es auch bei den Nobelherstellern gibt.
Dann würde ein Motortuning nicht in der Lage sein , mehr Leistung aus dem Auto zu holen und Spritsparender zu arbeiten, denn all jene Verbesseungen stecken auch in den Autos drin, bei denen du Mitarbeitest bist, egal wer es ist, sprich kein Serien Auto wird auf den Markt gebracht und erbringt die volle Leistung die bei einer Optimierung in Ihm steckt !

Sie hätten ja auch jedem Kunden von Anfang an die Wahl lassen können: entweder APM 100 ED Apo Standard für €2990,-, Vergrößerungsfähigkeit bis 100x, oder APM 100 ED Apo "beugungsbegrenzt" für €4.500,- oder was auch immer. Konkurrenzloses Angebot, völlige Transparenz - wer hätte da meckern sollen?

Der Vergleich mit dem Autotuning hinkt. Dabei erlischt immer die Werksgarantie, weil die mechanischen Sicherheitsreserven durch erhöhte Belastung unterschritten werden.
 
Jetzt dauert es nicht mehr lange und ich glaube selbst, dass aus einer zweilinsigen 100mm f/5 China Scherbe mit etwas Optimierung ein Takahashi wird...

Grüsse Jochen
 
Der Vergleich mit dem Autotuning hinkt keineswegs, denn es gibt ja auch Werkeigende Tuner !

Die Statistik sagt stand heute , wir haben ca. 150 Käufer , von diesen 150 Käufern hat eine einzige Person sich reingekniet und Geld Investiert bis das maximale aus seinem Glas herausgeholt wurde. Dieses Maximale nutzen ca. 145 der Käufer nie aus, denn diese 145 Käufer gehen in der Vergrößerung im Normalfall nie so hoch.

Um ein Fernglas mit solche einer Vergrößerung zu Betreiben ist eine solide Montierung von Nöten, davon wurden bisweilen ca. 15 Verkauft.

Aus der Statistik heraus würde ich nichts anders machen als bisher getan, denn der Großteil der Kundschaft wird dieses I-Tüpfelchen für das extra Geld bezahlt werden soll nie nutzen.

Wir können dies noch ewig weiter so diskutieren, es bringt uns aber nicht weiter.

Was diese Diskussion jedoch gebracht hat, ist das wir nun offiziell einen solchen Tuningservice optional anbieten
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo in die Runde,

Günther@
Danke für deine Hinweise. Da man sich als Forenmitglied an die bestehenden Regeln halten soll, werde ich mit gutem Beispiel
vorangehen und zukünftig versuchen, eigene Einschätzungen nur noch auf Verlangen abzusondern.

Jochen@
Wer sagt denn, dass im APM kein 100mm Takahashi-Objektiv eingebaut ist? :-) War Spaß! Da Zentrierkoma im Allgemeinen bei vielen
Objektiven vorhanden ist und bei hohen Vergrösserungen als störend empfunden wird, bringt eine gute Zentrierung bei diesen Objektiven
einen gut sichtbaren Erfolg bei der Abbildung, speziell bei hohen Vergrößerungen. Und das nicht nur bei Objektiven aus China.

Ein paar Bemerkungen zur Notwendigkeit der angebotenen Optimierung:

Wer sein APM APO-Fernglas in der 45° oder 90° Version bis zu einer Vergrößerung von ca. 100fach nutzt, braucht unsere Optimierung nicht.

Bei Vergrößerungen zwischen 100fach und 150fach muss man selbst testen, ob man mit der Abbildung noch zufrieden ist ... hier schlägt
die Serienstreuung zu.

Ab 150fach braucht man dann in der Regel die Optimierung durch uns, weil die Restfehler Zentrierkoma und Astigmatismus dann im Fokus
sichtbar werden.

Da mehrfach auch per Email angefragt wurde, hier nochmal als Überblick die Leistungen, die Wellenform zum APM APO Bino 45° und 90° Version
anbietet bzw. nach Erprobung anbieten wird:

Es gibt 4 Leistungen für das Fernglas, die wir anbieten.

1. Justage zur Überlagerung der Abbildung in beiden Tuben bis max. 183fach. Diese Leistung
ist beim Kauf bei APM schon drin, kostet nachträglich 60€ inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten.

2. Bessere Zentrierung beider Objektive + Justage der Prismensätze + Justage bis 183fach.
Dadurch wird die Vergrößerungsfähigkeit des Fernglases auf über 150fach gesteigert.
Kosten sind 250€ inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten.

3. Erweiterung der mittleren Blende auf 25mm damit die Vignettierung für Okulare, welche die
volle Öffnung bei 1,25" nutzen, minimiert wird (z.b. TeleVue 24mm Panoptic oder 32mm Plössl mit 52°)
Kosten sind 150€ inkl. MwSt. zzgl. Versand. Diese Leistung ist noch in der Testphase, morgen kann ich
mehr zum Gewinn sagen.

4. Bessere Lagerung der Objektivfassungen (-> präzise Teflonlager) um den konstruktionsbedingten Druck
auf die Objektivfassung zu minimieren und damit leichte Verspannungen zu eliminieren. Dazu kommt eine
Möglichkeit für den Beobachter, die Justage der Objektive während der Beobachtung schnell optimal auf seine
Augen und Okularpaare anzupassen. Sehr sinnvoll für Menschen deren Augengeometrien sich stark vom "Normalen"
unterscheiden. Das macht sich durch Schielen oder einen vertikalen Versatz beider Augen zueinander bemerkbar.
Bei diesen Menschen passt die Justage bei höheren Vergrößerungen dann in der Regel nicht mehr ganz,
sodass Doppelbilder sichtbar werden. Durch die Justagemöglichkeit kann die sonst feste Justage des
Fernglases dann angepasst werden. Die Kosten wären 300€ inkl. MwSt. zzgl. Versand. Diese Modifikation
ist von mir durchdacht aber noch nie durchgeführt worden. Für den Ersten der sich traut, ist diese
Leistung kostenlos :-) Es sind aber Ausfräsungen am Gehäuse notwendig, die nur durch Austausch wieder
rückgängig gemacht werden können.

Bei allen Leistungen ist ein Test am Himmel an geeigneten Objekten inbegriffen. Alle Leistungen, sowie der Test
am Himmel, werden von mir persönlich durchgeführt.

Freundliche Grüße, Jörg Kneip
 
Hallo in die Runde,
also ich habe so ein 90° APM Bino bestellt, es ist derzeit bei Jörg Kneip zur Optimierung und ich stimme als Kunde Markus Ludes und Jörg Kneip zu:
So wie beworben, hat mich dieses Angebot angesprochen und wer selber nicht mit von der Partie ist, st halt auf der theoretischen Seite - auch gut, wem das gefällt.
Und ich habe mich dafür entschieden, das Teil von Herrn Kneip tunen zu lassen, weil ich SPASS daran habe - und der kommt mir in dieser Diskussion - wie leider so oft - zu kurz.
Ich werde dann in ein paar Tagen berichten, wie das Glas ist.
Nebenbei für die vielen, die mich nicht kennen:
seit 40 Jahren Amateurastronom, vom Quelle Revue 60 mm Refraktor bis zum 130/1200 Lzos und 200 mm f15 TEC Mak sowie einem Highend 12´´ f5 Newton alles durch. Traue mir also zu, so eine Gerät genau unter die Lupe zu nehmen und dann : "Schaun mer mal ..."
Sternfreundliche Grüße an Alle Michael
 
Hallo Jörg und alle,

Bin letzte Woche zufällig auf diesen Thread gestossen, den ich weiterhin interessiert mitverfolge.

Das von Markus Ludes lancierte Grossfernglas APM 100mm ED in den Versionen 45° und 90° gehört definitiv zu den erfreulichsten Neuigkeiten im Marktsegment Grossferngläser. Der internationalen Astrofamilie so ein kompaktes und vielseitig nutzbares ED-Grossfernglas anzubieten, welches bis ~150x verwendet werden kann - und das alles zu einem noch relativ erschwinglichen Preis - ist etwas, was die leider auf weiten Strecken phantasielose Konkurrenz zu lange verschlafen hat.

Dann meinen Dank an Dich, Jörg, dass Du das APM 100mm 90° noch mit deutscher Gründlichkeit professionell "aufpimpst" für all jene, die das letzte aus dem Teil holen wollen.
Ganz klar Daumen rauf für solche Bemühungen, dem Markt im Grossfernglas-Segment eine echte neue Alternative zu bieten.

Persönlich nutze ich ein Kowa Highlander Fluorit, mit welchem ich sehr zufrieden bin. Das Teil ist echt ein "keeper", so wie man das anderswo sagen würde. Einziger Wermutstropfen ist allenfalls die auf 50x begrenzte Vergrösserung.

Am APM 100mm ED 45°/90° ist die weitgehend freie 1 1/4" Okularwahl (inkl. Docter UWA 12.5 und allen TV Delos) eine äusserst attraktive Eigenschaft und ich überlege mir ernsthaft, dem Highlander bei Gelegenheit ein APM 100mm 90° hinzuzufügen. Den Mehrpreis für eine Wellenform-"Aufpimpaktion" Stufe 2 (Aufpreis EUR 250.00) würde ich von Anfang an und ohne Murren einkalkulieren.

Jörg, Deine mehrfach eingebrachten technischen Ausführungen sind in dem Zusammenhang sehr interessant. Was mich konkret noch interessiert:
Betr. Wellenform-Umbaustufe 4 hast zuvor mal geschrieben "Die Objektivfassungen sind über den Hebel um ca. +/- 30° drehbar, sodass das Glas sehr schnell justiert werden kann. Die Position der Fassung wird mit einer kleinen Rändel auf dem Hebel gesichert."
In Deinem jüngsten Beitrag geht hervor, dass dieser Stufe 4 Umbau (inkl. Ausfräsungen am Binogehäuse) von Dir bis jetzt aber noch nicht ausgeführt wurde. Was die bisher fehlenden Bilder erklärt.

Frage zu diesem Wellenform-Umbau Stufe 4 (Aufpreis EUR 300.00):
Ist der Verstellmechanismus absolut zuverlässig und [zensiert]ensicher ausgeführt gegen unbeabsichtiges Lösen/Verstellen (z.B. während des Transports in einer Tasche oder einem Rucksack)?

Beste Grüsse,
Stephan
 
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