Welches Einsteigerteleskop ?

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Niclas

Neues Mitglied
ich habe breits ein fernglas, dass ich für atronomische zwecke benutze. Ich möchte mir aber mal ein richtiges teleskop kaufen. Ich habe mich breits mit dem thema auseinandergesetzt und meine vorraussetzungen sind einen parabolischen hauptspiegel, da ich alles bis zum rand scharf haben will. Es sollte einen 2 zoll okularauszug haben, weil ich 2 zoll okulare verwenden will. Dann habe ich mal im internet geguckt was es so gibt. Also es fängt so ab 200 mm öffnung an was ich nicht schlecht finde, weil ich alles mögliche im sternenhimmel beobachten möchte.
Dann habe ich mir die frage gestellt rockerbox oder paralaktische montierung. Da ich noch keine Erfahrung mit montierungen sammeln konnte geht die frage an euch.
Welche teleskopempfehlung würdet ihr mir geben ?
 
Hallo Niclas,

willkommen im Forum.

Nun ja, erstmal ein paar Fragen an Dich:

- was möchtest Du genau beobachten?
weil ich alles mögliche im sternenhimmel
Ist etwas diffus.
- von wo willst Du, kannst Du, musst Du beobachten?
- soll das Ganze Transportabel sein?
- Lichtverschmutzung an dem Ort wo Du beobachten willst?
- welches Budget hast Du?
- rein visuelles Beobachten oder ist auch Astrofotografie angedacht?
- gebraucht oder neu?

8" Öffnung (203mm) ist schon eine Ansage, bezüglich einer parallaktischen Montierung. Da bist Du gleich bei einer HEQ-5, aber eher schon bei einer EQ-6 (R). Die schlagen mit über 1000,- € zu buche, bei Neukauf.
Als Dobson sind die 8", die genannte RockerBox, schon um einiges Preiswerter. Da gehts so ab 350,- bis 400,- € los. Je nach Ausführung (Gitterrohrtubus oder Volltubus) und Ausstattung (Okulare etc.).
Dazu kämen dann noch Okulare, als Start so drei bis vier Stück und diverses andere Zubehör.
 
Hallo Niclas,

für mich erst einmal wichtig:
Dein Budget ?
Wo soll beobachtet werden ?
- Garten / Balkon

Gruß,
Holger
 
Hallo Niclas,

willkommen im Forum.

Nun ja, erstmal ein paar Fragen an Dich:

-was würdest Du von ein Wenig Höflichkeit halten?
ist etwas wenig als Begrüßung, oder?

Ich weiß, dass es heutzutage üblich ist in den sozialen
Medien einfach drauf los zu schreiben, und zu senden.
Wenn man niemanden sehen kann, vergisst man eben
auch mal ein „Guten Tag“, ein „Hallo“ oder einen Gruß
am Ende.
Du kannst zwar hier im Forum auch niemanden sehen,
trotzdem freut man sich hier über ein Bisschen Form.
Der Frau Siri ist das zum Beispiel egal.
Du kannst Dir das ja mal überlegen, wenn Du den nächsten
Beitrag schreibst. Und den wirst Du schreiben, denn
Deine Fragen werden hier ganz bestimmt gern beantwortet.

Zu Deinen Fragen:
Mathias hat schon genau die Dinge angesprochen,
die am Anfang für die Beantwortung wichtig sind.

Ich würde Dir direkt noch einen Tip geben:
Schau mal zusätzlich zu den Empfehlungen hier im Forum
nach Möglichkeiten, in einer Sternwarte,
oder in einem Verein hinein zu schnuppern.
Da hast Du sehr schnell ein Bild von den Optionen,
und weißt ebenso schnell, was für Dich in Frage kommt.

CS

Dietmar
 
Hallo Niclas,

einen parabolischen Hauptspiegel benutzt man, damit das Bild in der Mitte scharf wird. Ein Kugelspiegel schafft nämlich im allgemeinen keine scharfen Sternabbildungen in der Bildmitte. Der Parabolspiegel erzeugt am Rand aus Sternen Komafiguren. Setzt man einen Parabolspiegel aber beispielsweise in ein Maksutov-Cassegrain, kommt optischer Unsinn dabei heraus, das Gerät braucht einen Kugelspiegel. Was ich eigentlich auf den Weg geben will: Besser nicht mit Forderungen an das gewünschte Teleskop loslegen, ohne zu wissen, was diese bedeuten. Sag lieber, was Du willst, also: Eine gute Abbildung über das ganze Gesichtsfeld. Das können Deine Berater dann beim Aussuchen von Teleskopen und optischem Zubehör berücksichtigen.

Clear Skies
Sven
 
Danke für die antworten
Also ich würde an einem ort in meiner umgebung beobachten mit wenig lichtverschmutzung. Ich hätte noch eine frage bezüglich der 200/1000 neq5 ob diese montierung stabil ist. Weil man dieses teleskop günstig gebraucht (für paralaktische montierung) kaufen kann und man dieses teleskop mit einem nachführmotor ausstatten kann und ich dann in die astrofotographie einsteigen kann (muss mir dann nur noch eine kamera kaufen) ist halt nur die frage ob diese montierung stabil ist. Sonst würde ich ein teleskop mit einer rockerbox nehmen. Ich habe gelesen, dass es unterscheide bei der rockerbox gibt. Nämlich gibt es die rockerboxen wo man den wiederstand einstellen kann. Lohnt es sich die mit den verstellbaren wiederstand zu kaufen ?
Was ist der unterschied vom volltubus und vom gitterrohttubus ?
Das budget würde bis ca.400€ gehen.
Ich habe im moment das fach astronomie in der schule ich habe es gewählt, da ich mit dem gedanken gespielt habe mir ein teleskop zu kaufen. Wir haben dort auch teleskope und konnten auch schon planeten und die andromedagalaxie anschauen. Der blick durch ein teleskop ist einfach nur traumhaft. Dann habe ich mich auch schon in diesem forum eingelesen welches teleskop ich mir kaufen will (wollte mir erstmal ein 150/750 eq3 kaufen aber dieses teleskop wackelt hat ein 1,25 zoll okularauszug und keinen parabolischen hauptspiegel.)
Ich könnte ziehmlich alles transportieren.
Welche gebrauchtmärkte außer ebaykleinanzeigen gibt es ?
 
Hallo Niclas,

also im Budget liegt der 8" F6 Dobson und da steckt dann fast das ganze Geld in der Optik.
Willst Du unbedingt eine parallaktische Montierung musst Du bei dem Budget deutlich kleiner einsteigen.
Also meine Empfehlung ganz klar: Dobson
Dann aber erst einmal visuell anfangen, eventuell sind auch mit vorhandener Kamera, z.B. Smartphone ein paar Schnappschüsse vom Mond und anderen hellen Objekten möglich.

Gruß,
Holger
 
Hallo!

Welche gebrauchtmärkte außer ebaykleinanzeigen gibt es ?

Da gibt es eBay selbst und das Biete-Board hier. Meine besten Sachen habe ich alle hier gekauft. Ein paar auch auf eBay. Bei eBay Kleinanzeigen bin ich skeptisch, es sei denn, ich kann die Sachen selbst abholen. Ansonsten hat man Null Sicherheit, dass man für sein Geld etwas bekommt.

Persönlich bin ich ein Freund von Schmidt-Cassegrain Teleskopen. Beim eBay in England habe ich mal ein Celestron NexStar 6SE (das hat eine azimutale GoTo Montierung und kam mit einem Koffer voller Okulare) für etwa 500 Euri gekauft. Das verwende ich gerne, weil es fast so einfach aufzubauen und handzuhaben ist wie ein Fernglas. Nur findet man damit auch die Objekte, die man sucht :) Dobsons mag ich gar nicht und empfehle sie deswegen auch niemandem. Muss aber jeder selber wissen.

Viele Grüße
Maximilian
 
Hallo Niclas,

Ich hätte noch eine frage bezüglich der 200/1000 neq5 ob diese montierung stabil ist.

Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen eine neq5 mit einem 8" f/5 Newton ist gewichtsmäßig schon sehr an der Grenze der Belastbarkeit. Es kommen noch Sucherfernrohr und ein Okular/Kamera dazu. Die max 10kg sind sehr schnell erreicht und das Ganze schwingt dann merklich.
Hier wäre ein 6" für den Anfang besser angebracht.
 
Hallo Niclas,

dem was Holger schreibt kann ich nur zustimmen.

Wenn es die Tubusgöße 8" werden soll, bleibt Dir bei Deinem Budget nur der Dobson.
Kein Wenn oder Aber.
Auch wenn ich sie nicht so gern mag.
Andere schwören drauf. Muss man selbst entscheiden.

Parallaktisch wird bei der Tubusgröße 8" deutlich teurer.
Wie schon gesagt, die HEQ-5, die ich, auf Grund Deiner Zukunftsvision Astrofotgrafie, bevorzugen würde, liegt über 1000,- €.
Wobei ich da schon eher an die EQ-6 (R) für Astrofotografie bei einem 8"-er denken würde.
Die liegt dann irgendwas um 1400,- €.

Dann, wie Holger schon geschrieben hat, fang lieber kleiner parallaktisch an. Wobei das bei Deinem Budget auch schwierig wird.
Schieb das Fotografieren mal auf die Zukunft und konzentriere Dich auf das rein visuelle Beobachten.

Ich weiß ja nicht wie bewandert dein Lehrer ist, aber löcher den auch einfach mal.

:coffee:
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Niclas,

ich persönlich mag das geschubse nicht.

:coffee:
 
Hallo Niclas,

hier kurz mein Senf zur Frage der Montierungsart. Ich kenne aus eigener Erfahrung die parallaktische NEQ3-Montierung, die AZ3 bzw. 5 Montierungen und einen großen Dobson.
Tatsächlich hat mir persönlich das Handling mit der parallaktischen Montierung - mal unabhängig von den unterschiedlichen zum Einsatz kommenden Optiken - den größten Lerneffekt und am meisten Spaß gebracht.

Zur Begründung: Du lernst Dich möglichst genau am Himmel zu orientieren, die Bewegung der Himmelsobjekte und ihre Lagebeziehung und Distanzen zueinander kennenzulernen. Irgendwann kennst Du die Deklination Deiner (Lieblings-)Zielobjekte, kannst diese an der Montierung einstellen und auf dem Deklinationsbogen mit Vergrößerungsokular dorthin schwenken. Klappt natürlich auch mit dem Dobson durch den Sucher oder Telrad, und auch dabei sammelt man Erfahrung. Aber der Lerneffekt und die Erfolgserlebnisse waren - zumindest für mein Empfinden - mit der parallaktischen Monti spürbarer.

Ist aber letztlich wie immer Geschmackssache.

Goto wäre dann irgendwann noch bequemer und verschafft einen noch mehr Zeit zum eigentlichen Beobachten. Aber das ist dann so ein bisschen wie die Frage, ob man Spaß am selber Kochen hat oder einen Thermomix bevorzugt.

Schöne Grüße,

Rolf
 
Hallo!


Wenns nur das wäre... Ich mag noch viele andere Sachen an der Dobson-„Montieung“ nicht. Z.B. der teilweise sehr unbequeme Einblick, vor allem bei größren Instrumenten. Vor allem aber, dass man beim Okularwechsel sein mühsam gefundenes Objekt leicht wieder verliert und wieder von vorne mit Suchen anfangen kann. Dafür sind mit die wenigen klaren Nachtstunden zu kostbar, die auch immer mit freier Zeit von mir zusammenfallen müssen. Das gleiche, wenn man jemandem (vor allem Laien) etwas im Okular zeigen will. Bis die den Einblick gefunden haben, ist es weg...
Ja, natürlich gibt es für diese Geräte inzwischen auch Nachführplattformen und digitale Teilkreise und was sonst noch alles. Dann kann ich mir aber auch gleich eine „richtige“ (*) Montierung kaufen, und genau so habe ich es gemacht ;)

Grüße
Maximilian

(*) Der Herr Dobson hat seine Montierung seinerzeit explizit als Minimallösung für Selbstbauer und allgemein finanziell klamme Amateure entwickelt, damit diese ihr ganzes Geld in die Optik stecken können. Ein löblicher Ansatz, der aber in meinen Augen durch die Aufrüstung von Dobsonmontierungen zu Goto-Fotomontierungen irgendwie ad absurdum geführt wird. Nur meine Meinung natürlich!
 
Hallo Niclas,
dann muss ich jetzt aber eine Lanze für den Dobson brechen. Mir gefällt das Nachführen sogar besser als bei der Monti.
Ich denke am Himmel lieber waagerecht und senkrecht und finde die geraden Achsen viel angenehmer. Schubsen wird das ja genannt aber ich empfinde das eher als leichtgängiges Nachführen. Ich verfolge ja sogar manuell die ISS Raumstation und da führe ich permanent nach. Das geht eigentlich ziemlich gleichmäßig.
Beim Okularwechsel habe ich bisher noch kein Objekt aus den Augen verloren. Wenn die parat liegen geht das ja in Sekunden.

Ist natürlich nur meine Meinung und falls Du da unsicher bist, wäre es sicher sinnvoll so etwas vorher auszuprobieren.

Gruß,
Holger
 
Hallo Niclas,

jetzt hast Du einiges für und gegen Dobson gehört ;), aber ob Du jetzt wirklich klüger bist?

Da sprichst Du wahres @ Rolf und das sollte Niclas beherzigen.
und falls Du da unsicher bist, wäre es sicher sinnvoll so etwas vorher auszuprobieren.

@ Maximilian
Ich komme auch besser mit einer parallaktischen Montierung klar. Warum auch immer?
Wobei ich, seit dem ich meine iOptron AZ Pro GoTo habe, diese vor meiner EQ-6 R bevorzuge.
Aber das liegt wohl hauptsächlich an dem Gewicht der EQ-6 R :D.
Im GoTo stehen sich die beiden in nichts nach. Die iOptron ist da eher noch etwas komfortabler.

Ein löblicher Ansatz, der aber in meinen Augen durch die Aufrüstung von Dobsonmontierungen zu Goto-Fotomontierungen irgendwie ad absurdum geführt wird.
Diese Deine Meinung kann ich nur unterstützen.

Ja, natürlich gibt es für diese Geräte inzwischen auch Nachführplattformen und digitale Teilkreise und was sonst noch alles. Dann kann ich mir aber auch gleich eine „richtige“ (*) Montierung kaufen,
Da hast Du vollkommen Recht,
Wenn ich mir so etwas zu einem Dobson anschaffe, bin ich auch vom Geld her bei einer guten Mittelklasse parallaktischen Montierung. Da ist dann der Effekt viel Licht für moderates Geld schnell dahin. Wobei dieses Argument, viel Licht wenig Geld, m.E. auch nur bedingt gilt. Das mag alles für Dobson der üblichen Hersteller stimmen, aber da wird ja dann angemekelt, dass das alles diese so genannte Chinaware ist. Und wenn ich dann die Preise für Dobson aus deutscher Herstellung sehe... ...

Aber egal wie man jetzt zum Dobson steht, bei Niclas Budget wird ihm nicht viel übrig bleiben, wenn er bei 8" bleiben will.
 
Hallo Niklas,

das jedenfalls nicht:
Ich möchte mir aber mal ein richtiges teleskop kaufen. ... Es sollte einen 2 zoll okularauszug haben, weil ich 2 zoll okulare verwenden will. Dann habe ich mal im internet geguckt was es so gibt. Also es fängt so ab 200 mm öffnung an was ich nicht schlecht finde, weil ich alles mögliche im sternenhimmel beobachten möchte.

Jedenfalls nicht neu.

CS.Oli
 
Hi Zusammen,

also das, was ich hier als Dobson-Probleme lese, finde ich auch bei anderen Instrumenten. Die variierende Einblickhöhe löst man per Beobachtungsstuhl und hat sie auch anderswo. Die geänderte Balance ist durchaus ein Thema, aber man kann sich hier behelfen durch entsprechend montierte Gummi- oder Federzüge, oder einfach durch Aquariumsmagnete. Bei einem zu weich eingestellten Dobson hat man das aber schnell, genauso wie bei jeder Rutschkupplung. Demgegenüber nerven parallaktische Teleskope ohne Vollmotorisierung dadurch, dass man für Schwenks ewig die Klemmung aufmachen muss und sie beim Suchen dann auch im Falle des Fundes zumachen muss bevor... flutsch... ein Tubus mit Übergewicht genauso abkippt.
Da eine Goto-Lösung oder eine Losmandy-Montierung mit Rutschkupplung wohl nicht in den Preisrahmen fällt, glaube ich, dass die Bedenken gegen den Dobson gegen vergleichbar nervige Bedenken bei günstigen Montierungen getauscht würden - mit deutlich weniger leistungsfähiger Optik oben drauf.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Niclas,

Oli sagt es, nicht das was Dir vorschwebt.
Wohl auch nicht gebraucht.

Verabschiede Dich von 8" parallaktisch montiert bei Deinem Budget.

Eine EQ3-2 manuell, nicht die Nachbauten, mit einem kurzbauenden Refraktor könnte ich mir vorstellen.
Die EQ3-2 von SkyWatcher kostet neu 250,-€. Trägt 5 Kg.

Ein Skywatcher AC 120/600 liegt bei 325,- € neu.
Wiegt allerdings schon 4 KG. Wird dann mit Zenitspiegel und Okular auf über 5 Kg kommen.
Hat aber Deine gewünschten 2". Aber die Kombination ist schon von der Stabilität her Grenzwertig.

Gibt es auch als Set für 545,- €.

Die gleiche Montierung mit einem kleineren Refraktor, wie den Skywatcher AC 102/500, der liegt bei 235,- €.
Hat ebenfalls die gewünschten 2".

Allerdings kommt bei diesen Achromaten der Farbfehler zum tragen und sie sind eher was für die Weitfeldbeobachtung.
Apo's führ ich nicht auf, da auch schon kurzbauend weit über Deinem Budget.

Kurzbauende Newtons sind etwas günstiger, liegen aber m.E. für eine EQ3-2 im Gewicht zu hoch.
Da wäre dann eine EQ-5 manuell angesagt. Liegt bei 344,- €.

Du siehst, Dein Wunsch nach prallaktischer Montierung mit Deinem Buget wird schwierig und Du bist weit entfernt von 8" Öffnung.

Vielleicht weiß jemand anderes eine akzeptable Kombination.
Gebraucht ist nach wie vor eine Option, aber da musst Du evtl. Geduld mitbringen bis Du was findest.
Auch die Option Dobson ist nach wie vor offen.
 
sowas wäre doch ein Einstieg:


entsprechend bei TS, damit nicht immer nur ein Shop hier genannt wird:


ist nachrüstbar und ausbaufähig.

Nur kämen da halt noch ein paar Eur für Okulare hinzu. Aber ist ja bald Weihnachten.

Eine andere Möglichkeit wäre vielleicht, sich mit dem zu beschäftigen was an der Schule ja vorhanden sein müsste, wenn Astronomie als Schulfach angeboten wird. Damit erstmal üben und dann entscheiden was Du wirklich willst.

CS.Oli
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für die antworten
Ich glaube es wird ein 200/1200 dobson, da es bei diesem modell bessere preise auf dem Gebrauchtmarkt gibt.

Eine andere Möglichkeit wäre vielleicht, sich mit dem zu beschäftigen was an der Schule ja vorhanden sein müsste, wenn Astronomie als Schulfach angeboten wird. Damit erstmal üben und dann entscheiden was Du wirklich willst.
Das einzige problem ist, dass wir uns viel mit der theorie befassen. Und uns nicht so oft in der nacht treffen. Wenn wir uns treffen dann können wir den einblick nicht richtig genießen, da wir und an einem relativ lichtverschmutzten ort treffen und wir uns mit ca. 15 leuten 1h treffen und wir 2 teleskope haben. (150/1200 und 200/1200) wir benutzen also nur eins für deep sky objekte.
 
Ich nehme an es sind 2 Newtons. Dann hast Du ja immerhin schon ne gewisse Vorstellung von den Geräten.

Trotzdem musst Du den Tatsachen ins Auge schauen. Mit Deinem Budget bekommst du zwar den 8" Newton, aber für eine passende Montierung, die auch noch stabil genug und ausbaufähig für die spätere Astrofotografie ist, musst Du einiges mehr hinlegen.

Vorschlag: kauf Dir ein gebrauchtes Dobson mit 8" Öffnung und verschieb das Thema parallaktische Montierung auf später. Dann hast Du genug Öffnung für DeepSky, kannst mit dem Gerät erstmal Deine visuellen Erfahrungen machen und später in die Astrofotografie einsteigen. Dazu brauchst Du dann halt noch ne stabile parallaktische Montierung und ne gute Fotoausrüstung für Astro. Das werden dann nochmal zwei finanzielle Brocken!

CS.Oli

Frage: gibts bei Dir in der Nähe vielleicht eine Sternwarte mit Verein?
 
Nun Theorie gehört für das Verständnis dazu.
Aber 15 Leute, 2 Teleskope und das ganze in einer Stunde :eek:, dass sind ja kein 10 Minuten pro Person.
Aber ich hatte nicht viel mehr erwartet bei dem, ich sag mal frech, desolaten Zustand unserer Schulen.
 
Vorschlag: kauf Dir ein gebrauchtes Dobson mit 8" Öffnung und verschieb das Thema parallaktische Montierung auf später. Dann hast Du genug Öffnung für DeepSky, kannst mit dem Gerät erstmal Deine visuellen Erfahrungen machen und später in die Astrofotografie einsteigen. Dazu brauchst Du dann halt noch ne stabile parallaktische Montierung und ne gute Fotoausrüstung für Astro. Das werden dann nochmal zwei finanzielle Brocken!

CS.Oli

Frage: gibts bei Dir in der Nähe vielleicht eine Sternwarte mit Verein?

genau das habe ich mir auch gedacht.

Nein leider ist kein verein in meiner nähe.
 
Gut, dann lass Dir Zeit mit der Suche. Im Moment gibt es wenig Angebote hier im Forum, aber es gab auch schon Phasen wo relativ viele Geräte im Angebot waren. Du kannst aber auch ein Gesuch aufgeben, vielleicht meldet sich ja jemand, der verkaufen will.

Viel Erfolg!
CS.Oli
 
Hallo Niclas,

Lichtverschmutzung stört beim Suchen, weil dann der helle Himmel ins Bild durchschlägt. Man kann sehr schön sehen, wie dann bei höherer Vergrößerung die Sterne besser erkennbar werden. Die recht leicht auffindbaren Fuhrmann-Sternhaufen sind dafür ein gutes Beispiel. Besonders M 36 ist auch im optischen 8x50 Sucher gut erkennbar, selbst aus der Stadt heraus. Von dort aus ist M 37 im Sucher nicht ganz so einfach zu erkennen. Bei Aufsuchvergrößerung im Teleskop hebt sich M 37 kaum vom hellen Hintergrund ab. Steigert man die Vergrößerung werden mehr Sterne vor dem dunkler erscheinenden Hintergrund erkennbar.
Bei den meisten Emissionsnebeln hilft aus der Stadt ein OIII-Filter, um sie überhaupt bei Aufsuchvergrößerung zu finden und natürlich auch bei der Beobachtung mit mehr Vergrößerung. Hat man die Suche aber trotzdem geschafft - oder ist genau genug, um bei hoher Vergrößerung zu suchen, dann kommt man auch ohne Filter zu einigen Objekten. Beim gestrigen Mond war der Hantelnebel im 8" bei 50x indirekt zu sehen - aber so schwach, dass man bei einem Schwenk nicht dran hängengeblieben wäre. Bei 100x ist der Nebel hingegen gut zu sehen, aber der Bildkreis für vergleichbare Okulare ist eben 4x kleiner. Grundsätzlich sind Planetarische Nebel und Kugelsternhaufen für solche Bedingungen dankbare Objekte, wenn man in der Lage ist, sie bei 70x bis 100x zu finden. Dafür sind dauernde Aufsuch-Misserfolge bei 30x bis 50x übrigens kein Negativ-Kriterium. Man sollte es einfach mal versuchen.

Clear Skies
Sven
 
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