DerOndre
Aktives Mitglied
Moin,
find's ein wenig schade, dass diese Threads in letzter Zeit oft vom Thema abdriften. Das schöne hier im Forum ist doch, dass es so viele Leute mit unterschiedlichem Erfahrungsschatz und unterschiedlichem Equipment gibt, so dass das man einen guten Rundumblick bekommt. Ohne den Fragesteller zu kennen möchte ich ihm doch kein Brett vorm Kopf attestieren und somit kann die Dobson-Lösung tatsächlich ein gangbarer Weg sein, wenn man Geduld und Zeit mitbringt und nicht gleich beim ersten Versuch die perfekten Bilder erwartet. Jedenfalls könnte das vom Budget hinkommen, lediglich die Forderung, dass es auf ein Stativ passen soll wird so im klassischen Sinne meiner Vorstellung eines Stativs nicht so ganz erfüllt
Man sollte sich am Anfang halt ein paar Fragen stellen:
Mit dem dort gezeigten Equipment wird man auch Flugzeuge gut fotografieren können und mit Einschränkungen und Bedarf einer zusätzlichen Montierung auch Deepsky. Was Planetenfotografie angeht, hab ich persönlich keine Erfahrung, aber viel Brennweite hilft. Mit dem verlinkten Teleskop bei Amazon wird sicher keine Planetenbilder in sehr sehr guter Qualität machen können.
Grundsätzlich kann man aber sagen: Deepsky: sehr lange Belichtungszeiten (Stunden, Tage, Wochen, je nach Objekt), eher moderate Brennweite (auch wieder abhängig vom Objekt, aber die meisten Gasnebel sind sehr groß, bei Planetarischen Nebeln und Galaxien darfs dann aber auch schon wieder mehr Brennweite sein)
Bei Planeten werden wohl typischerweise kurzbelichtete Videos gemacht.
In beiden Fällen ist ein nicht zu unterschätzender Bearbeitungsaufwand der Bilder vorhanden!
Sollte der Schwerpunkt bei der Deepsky Fotografie sein, hilft es auf jedem Fall sich ein wenig mit der Theorie zu befassen. Selbst das Aufstellen des Teleskops ist schon nicht so selbsterklärend und die Anleitungen der Teleskopmontierungen helfen da nur sehr begrenzt weiter. Soll aber nicht heißen, dass das alles megakompliziert ist, aber man muss sich halt mal damit befassen.
Gruß
André
find's ein wenig schade, dass diese Threads in letzter Zeit oft vom Thema abdriften. Das schöne hier im Forum ist doch, dass es so viele Leute mit unterschiedlichem Erfahrungsschatz und unterschiedlichem Equipment gibt, so dass das man einen guten Rundumblick bekommt. Ohne den Fragesteller zu kennen möchte ich ihm doch kein Brett vorm Kopf attestieren und somit kann die Dobson-Lösung tatsächlich ein gangbarer Weg sein, wenn man Geduld und Zeit mitbringt und nicht gleich beim ersten Versuch die perfekten Bilder erwartet. Jedenfalls könnte das vom Budget hinkommen, lediglich die Forderung, dass es auf ein Stativ passen soll wird so im klassischen Sinne meiner Vorstellung eines Stativs nicht so ganz erfüllt
Man sollte sich am Anfang halt ein paar Fragen stellen:
- Von wo möchte ich fotografieren? Zuhause, oder lieber mobil?
- Wie sind die Sichtbedingungen am Standort?
- Wenn mobil, dann wie? Fahrrad, kleines Auto oder Kombi? LKW? ?
- Wie viel Zeit möchte ich in die Sache investieren?
- Wie frustrationstolerant bin ich?
- Wie wichtig sind mir perfekte Abbildungseigenschaften einer Optik?
- Wenn ich nicht alle fotografischen Wünsche auf einmal mit nur einem Gerät erfüllen kann, wo liegen dann meine Prioritäten?
- Wieiviel Spaß habe ich bei der Bildbearbeitung?
- Bin ich gegenüber Technik und Software eher feindlich eingestellt oder schaut mir auf dem Schreibtisch ein (Plüsch)pinguin bei der Arbeit zu?
Mit dem dort gezeigten Equipment wird man auch Flugzeuge gut fotografieren können und mit Einschränkungen und Bedarf einer zusätzlichen Montierung auch Deepsky. Was Planetenfotografie angeht, hab ich persönlich keine Erfahrung, aber viel Brennweite hilft. Mit dem verlinkten Teleskop bei Amazon wird sicher keine Planetenbilder in sehr sehr guter Qualität machen können.
Grundsätzlich kann man aber sagen: Deepsky: sehr lange Belichtungszeiten (Stunden, Tage, Wochen, je nach Objekt), eher moderate Brennweite (auch wieder abhängig vom Objekt, aber die meisten Gasnebel sind sehr groß, bei Planetarischen Nebeln und Galaxien darfs dann aber auch schon wieder mehr Brennweite sein)
Bei Planeten werden wohl typischerweise kurzbelichtete Videos gemacht.
In beiden Fällen ist ein nicht zu unterschätzender Bearbeitungsaufwand der Bilder vorhanden!
Sollte der Schwerpunkt bei der Deepsky Fotografie sein, hilft es auf jedem Fall sich ein wenig mit der Theorie zu befassen. Selbst das Aufstellen des Teleskops ist schon nicht so selbsterklärend und die Anleitungen der Teleskopmontierungen helfen da nur sehr begrenzt weiter. Soll aber nicht heißen, dass das alles megakompliziert ist, aber man muss sich halt mal damit befassen.
Gruß
André