Welches Gerät ist als Universalteleskop geeignet?

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Re: Welches Gerät ist als Universalteleskop geeign

Hallo Sven
Kannst du mir bitte gelegentlich die Unterschiede bzgl. der optischen Leistungsfähigkeit der Field-Maksutov Variante VCM200L.. gegenüber dem VC200L.. kurz erklären. Über die Topp-Werte des VC200L.. in Punkto Farbfehler, Koma, Sphärische Aberration, Eignung zur Astrofotografie etc. habe ich im Katalog und von dir bisher schon einiges Positive erfahren. Vom VCM200L... kann ich mir in Bezug auf diese Punkte hingegen kein rechtes Bild machen.
Danke im Voraus und einen schönen Abend noch.
Volker <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/ooo.gif" alt="" />
 
Re: Welches Gerät ist als Universalteleskop geeign

Hi Volker,

das VMC ist etwas kürzer von der Bauform her. Das Optikdesign ist zwar anders, kommt aber in etwa bei denselben Eckdaten heraus.
Die Fotografie ist die Stärke des VC, denn es hat schon bei f/9,75 ein besser geebnetes Bildfeld und dann gibt es noch denn f/6,4 Reducer.
Das VMC hat diesen Reducer nicht und wenn man andere Reducer nimmt, dann gibt es ziemlich unscharfe Sterne in den Bildecken. Ausserdem wird das Bild nicht voll ausgeleuchtet, das heisst in den Ecken wird's dunkler.
Vixen hat wohl einen Reducer für das VMC angekündigt, das ist aber schon elend lang her und bislang gibt es nichts derartiges. Ich persönlich würde auch nicht drauf hoffen.

Daher meine Empfehlung in Richtung auf das VC, und NICHT das VMC. Visuell wäre es wirklich egal, aber fotografisch ist es das nicht.

Bemerken will ich durchaus, daß ein SC visuell einen gewissen "Spaßfaktor" mehr haben kann, wenn man den f/6,3 Reducer, den es für SCs gibt, eben auch visuell einsetzt. Die Hauptspiegelfokussierung des SC bietet eben die Möglichkeit, den Reducer auch mit Okular zu nutzen, was beim VC nicht geht. Man bekommt mit dem Reducer noch kleinere Vergrößerungen hin, als mit dem VC oder VMC, also unter 40x. Aber man sieht keinen größeren Himmelsausschnitt. Derselbe Himmelsausschnitt wird nur kleiner und heller abgebildet. Dafür hat man beim SC eben den anderen "Kram" am Hals, mit Spiegelshifting beim Fokussieren und Frontplatte mit Tau drauf (oder Taukappe), usw.

Clear Skies
Sven
 
Re: Welches Gerät ist als Universalteleskop geeign

Hallo Sven
Ich bin mal wieder beeindruckt - wie immer: fachkompetent, hilfsbereit und schnell.
Um das alles herauszufinden hätte ich wahrscheinlich Stunden oder gar Tage gebraucht. Durch deine angenehme Mitwirkung habe ich viel Zeit und Mühe gespart und dafür meinen herzlichen Dank.
Die Information, dass der Reducer nicht visuell sondern nur fotografisch eingesetzt werden kann, war mir übrigens völlig neu. Ich hatte mir schon vorgestellt damit visuelle Ausblicke wie bei einen Newton mit f/6-7 zu erhalten. Dass das nicht so ist, stellt kein Problem dar, damit kann ich gut leben. Ich werde daher bei meiner Teleskopwahl, wahrscheinlich mit den von dir geschilderten konstruktionsbedingten Schwächen eines SC (Tau, Spiegelshifting) nicht konfrontiert werden.
Mit jeder Zuschrift werde ich jedenfalls in meiner Ansicht bestärkt, dass das VC200L.. den für mich optimalen Kompromiss zwischen visuellem und langfristig geplantem fotografischem Einsatz darstellt. Du warst übrigens der erste, der mich auf dieses Teleskop bei meiner Suchanfrage hingewiesen hatte. So langsam schliesst sich nun der Kreis. Der einzige Wermutstropfen ist der Preis, denn da langen die Japaner richtig zu. Aber was solls, wenn der Markt es hergibt...
Nochmals Danke für alle deine Information und ein schönes Wochenende.
Viele Grüsse
Volker <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/blush.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/blush.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" />
 
Phantasie und Praxis

Hallo Volker!

und - durch möglichst gute Transportierbarkeit bedingt - auf kompakte Abmessungen und nicht zu hohe Gewichte geachtet werden sollte?
Eines ist klar: Ein VC200L mit GP-DX, stabilem Stativ, Gegengewicht und Zubehör (z.b. Bleiakku für Nachführung, Motorsteuerung etc) ist wesentlich aufwendiger zu transportieren (und auf- und abzubauen!) als ein 8" Dobson.

Das wollte ich nur noch mal betonen, auch wenn Du Dich bereits gegen einen Dobson entschieden hast!?

Klar, fotografieren ist mit einem Dobson nur schlecht möglich. Du wärst aber nicht der erste, der seine ersten Einsatzpläne für sein erstes Teleskop später verwirft. Will damit sagen, dass Du in einem halben Jahr vielleicht merkst, dass Du gar nicht fotografieren willst. Dann bringt Dir eine parallaktische Nachführung fast nur noch Nachteile.

Fazit: Anstatt EIN Universalteleskop zu kaufen, sollte man vielleicht ZWEI Teleskope anvisieren. So wäre für unkomplizierte visuelle Beobachtung ein 8"-10" Dobs und für Fotografie dann ein Newton 8" f/4 (parallaktisch montiert) nicht schlecht. Beim Dobson würde ich dabei genau so auf Qualität achten wie beim parallakt. montierten Teleskop. GSO und andere Chinaware sollte man daher nicht unbedingt in die engere Wahl nehmen. Beispielsweise wäre der 10" TS-Leichtbaudobs eine Möglichkeit.

Der "harte" Teleskopalltag sieht anders aus als sich die meisten Einsteiger in ihrer Phantasie wohl denken. In der Realität ist jedes Kilo, das man zuviel schleppt und jede Auf- und Abbauminute, die zu lange dauert, Gift für den Beobachtungsspaß. Bedenke, dass Du NACHTS bei KÄLTE womöglich ALLEINE raus musst. Vom Fernseher und dem gemütlichen Couch weg, ab in die Pampa. Da eine parallaktische Montierung zu schleppen, aufzubauen, Teleskop auskühlen lassen, bemerken dass das Seeing grottenschlecht ist, abbauen, wieder schleppen... Das kann nerven und einem den Spaß vermiesen - egal wie motiviert man zu Anfang auch sein mag.

Ein Dobson ist m. M. bei visueller Beobachtung unglaublich viel unkomplizierter. Daher bin ich der Meinung, dass man tunlichst die Finger von einer parallaktischen Montierung lassen sollte, wenn man nicht ZWINGEND damit fotografieren möchte oder eben eine Gartensternwarte mit festinstalliertem Teleskop hat.

Das nur als Denkanstoß.


Gruß Harald
 
Re: Phantasie und Praxis

Hallo Harald!
...also mir macht auch das Aufbauen im Garten schon Spass ( ist ja eigentlich das Vorspiel ) dann, nach dem Auskühlen den ersten Blick auf das Objekt der Begierde bei laufender Nachführung - wieder ins Haus, noch ein heisser Tee - raus ergiebig spechteln - rein Sternkarte holen, noch n´Tee - die Nachführung läuft: Das Objekt befindet sich trotz nachlässiger Einnordung noch im Okular - werde müde - befriedigtes und genussvolles Abbauen nach einer erfüllten Beobachtungsnacht.
Ich sehe da gewisse Ähnlichkeiten zur zweitschönsten Beschäftigung nach der Astronomie....
Sternklare Nächte
Berthold vom WIDATO
 
Re: Phantasie und Praxis

Hallo Harald,

ich stimme Dir zwar zu, daß man gut einen Dobson nehmen kann, wenn man nicht fotografieren will, aber ich finde, daß Du der parallaktischen Montierung unrecht tust.
Wenn man sich nämlich einmal in die Bewegung der parallaktischen Montierung hineingedacht hat - und das ist wirklich nur eine Frage, ob man konsequent mal Trockenübungen im Zimmer macht, dann wird sie unkompliziert. An visuellen Abenden stelle ich sie nach PixDaumen auf, wirklich nur mal eben so "hingestellt" wo ich im stehen den Polarstern sehe. Das reicht vollkommen.
Danach bietet mir die Montierung den Service, daß sie mir ein Objekt auch bei hoher Vergrößerung einige Minuten lang im Bild hält. Mit der Motorsteuerung kann ich sehr feinfühlig nachkorrigieren, wenn das Objekt etwas wegläuft, ohne daß die Montierung wackelt.

Ich finde, das ist ein ziemlicher Komfort gegenüber der Notwendigkeit beim Dobson, stets das Rohr von Hand nachzustellen. Bei hoher Vergrößerung ist das gewöhnungsbedürftig. Natürlich ist es eine Übungssache, hier stets die richtige Kraft aufzuwenden, aber bei 200x mit 30° scheinbarem Gesichtsfeld den Dobson nachzuschwenken, das nenne ich fummlig.

Clear Skies
Sven
 
Re: Phantasie und Praxis

Hallo Sven!

Wenn man sich nämlich einmal in die Bewegung der parallaktischen Montierung hineingedacht hat - und das ist wirklich nur eine Frage, ob man konsequent mal Trockenübungen im Zimmer macht, dann wird sie unkompliziert.
Ich meinte nicht, dass sie zu kompliziert ist, sondern dass sie zu aufwendig ist. Die Bedienung ist also nicht schwierig, sondern der Transport und der Auf- und Abbau ist imo schlicht zu zeit- und arbeitsaufwendig. Jedenfalls im Vergleich zu einem Dobs.

Danach bietet mir die Montierung den Service, daß sie mir ein Objekt auch bei hoher Vergrößerung einige Minuten lang im Bild hält. Mit der Motorsteuerung kann ich sehr feinfühlig nachkorrigieren, wenn das Objekt etwas wegläuft, ohne daß die Montierung wackelt.
Das ist natürlich richtig. Ich persönlich habe jedoch keine Schwierigkeiten damit, ein Objekt bei 200x mit meinem Selbstbaudobs nachzuführen - obwohl die Nachführung noch ein bisschen hakt und ich da noch einiges tunen werde.

Die parallaktische Nachführung hat ausserdem noch einen gewaltigen Nachteil: Die "Bewegungsfreiheit des Teleskops" wird stark eingeschränkt!

So schwenkt man mit dem Dobs innerhalb von sekundenbruchteilen mal eben so vom Zenit zum Horizont oder von Westen nach Osten; bei der parallaktischen Monti muss man erstmal die Kupplungen finden und entklemmen, dann das Teleskop im allgemeinen Nachführmotorkabelgewirr rüberschwenken, Kupplungen wieder rein und irgendwie im Schneckentempo der Motoren das Objekt zentrieren. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/crazy.gif" alt="" />
Oder was ist mit schnell bewegenden Objekten wie die ISS oder -warum auch nicht- ein Flugzeug? Für Ersteres reicht bei einer parall. Nachführung eine normale Steuerung und normale Motoren nicht mehr aus und Zweiteres ist überhaupt nicht möglich.
Oder was ist, wenn man das aufgebaute Teleskop mal 3 Meter umsetzen möchte, weil für ein spezielles Objekt zufällig ein Baum im Sichtfeld ist? Beim Dobs innerhalb von Sekunden möglich, beim parall. Teleskop ein Aufwand von ca 30 Minuten (Ab- und Aufbau ist ja notwendig), es wird also nicht gemacht.

aber bei 200x mit 30° scheinbarem Gesichtsfeld den Dobson nachzuschwenken, das nenne ich fummlig.
Stimmt. Deshalb sollte man für die ganz kurzen Okularbrennweiten ja auch keine TMB-Monos nehmen, sonder hochwertige Weitwinkel.


Das ist aber sowieso alles akademisch. Meine Erfahrung ist, dass ein Einsteiger sich letztlich den Teleskoptyp kauft, welchen er von Anfang an im Visier hatte. Da helfen die besten Gegenargumente nicht. Trotzdem wollte ich das alles mal erwähnt haben. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />


Gruß Harald
 
Re: Phantasie und Praxis

Hi Harald,
das
<<Ich meinte nicht, dass sie zu kompliziert ist, sondern dass sie zu aufwendig ist. Die Bedienung ist also nicht schwierig, sondern der Transport und der Auf- und Abbau ist imo schlicht zu zeit- und arbeitsaufwendig. Jedenfalls im Vergleich zu einem Dobs. <<
gilt nur, wenn es ein Volltubus Dobs ist, den man ja wirklich nur aufstellt.
Nimmst Du dagegen einen zerlegten Gitterdobs, muß das Ergebnis sicht so aussehen.
CS
 
Re: Phantasie und Praxis

Hallo Harald,

Die parallaktische Nachführung hat ausserdem noch einen gewaltigen Nachteil: Die "Bewegungsfreiheit des Teleskops" wird stark eingeschränkt!

So schwenkt man mit dem Dobs innerhalb von sekundenbruchteilen mal eben so vom Zenit zum Horizont oder von Westen nach Osten; bei der parallaktischen Monti muss man erstmal die Kupplungen finden und entklemmen, dann das Teleskop im allgemeinen Nachführmotorkabelgewirr rüberschwenken, Kupplungen wieder rein und irgendwie im Schneckentempo der Motoren das Objekt zentrieren.

Das stimmt so nicht! Meine Losmandy hat Rutschkupplungen, die ich einmal am Abend einstelle und danach nie wieder anfasse. Ich schwenke diese Montierung so, wie ich auch einen Dobs schwenken würde. Kabel sind kein Problem, ich habe es bei aller rumturnerei noch nie fertiggebracht, eine volle Umdrehung zu schwenken, obwohl ich nie auf die Kabel achte.

Was den Umbau der Montierung angeht, so ist 30 Minuten sehr übertrieben. Wenn ich aufbaue, habe ich ohne Justage das Teleskop nach 5 Minuten drauf, inclusive Händeschütteln und Quatschen. Das Umstellen der Montierung bekommt man so bis ca. zum 8" Spiegel auch noch "im ganzen" hin. Muß natürlich nicht sein, wäre aber wirklich eine Sache von weniger als 10 Minuten.

Der Dobson hat seine Vorteile. Umbau und Aufbau gehen viel schneller. Er hat aber auch seine Nachteile. Man muss eben beides kennenlernen.

In einem Punkt gebe ich Dir jedenfalls recht: Man sollte sich der Alternative Dobson gegenüber nie verschliessen, denn sie bietet nicht nur einen enormen Preisvorteil, sondern je nach Bauart eben auch eine unglaubliche Mobilität, wenn man einen Riesen-Gitterdobson auf einmal in eine handliche Kiste zusammenfaltet.

Clear Skies
Sven
 
Re: Phantasie und Praxis

Es gibt Gitterdobs in jeder Grösse,
angefangen beim 4$ Selbstbau, über kommerzielle 8" Geräte (nicht nur Portaball, sondern auch Starsplitter, Discovery etc.), nach oben offen. Die TS-Reihe ist ORION UK und somit "nur" ein weiterer Massenhersteller mit allen Vor- und Nachteilen.
Grüsse
Nikita
 
Re: Phantasie und Praxis

Hallo Sven!

Das stimmt so nicht! Meine Losmandy hat ...
Hier bin ich von einer GP oder GP-DX ausgegangen.

Was den Umbau der Montierung angeht, so ist 30 Minuten sehr übertrieben ... Wenn ich aufbaue, habe ich ohne Justage das Teleskop nach 5 Minuten drauf,
Die 30 Minuten beinhalten nicht nur das Aufbauen, sondern auch noch das Abbauen. Wären also schon mal 10 Minuten (inklusive Quatschen und Händeschütteln versteht sich <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> ). Dabei bleibt es aber nicht. Denn wohin z.b. mit dem Tubus, in den Schnee legen? Also muss für den Umbau der Tubus z.b. zum Auto getragen werden. Vorher muss dann aber das Innere des Autos auf Umgebungstemperatur gebracht werden, weil sonst die Optik beschlägt, was im Ausseneinsatz der Abbruch des Beobachtungseinsatzes bedeuten würde. Also erstmal Autotüren auf und mal ein paar Minuten Durchlüften, bis im Autoinneren die angenehm temperierte Aussenluft von -8°C ist. 30 Minuten mögen etwas übertrieben gewesen sein, bei -8°C nachts auf dunkler Wiese kommen einem realistische 15 Minuten aber so vor wie 30 Minuten! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Überhaupt macht das einen "Heidenspaß" mitten in der Beobachtung wegen eines Baumes im Gesichtsfeld diesen ganzen Kram zu machen. Ich behaupte, dass das niemand machen wird und an diesem Abend auf dieses Objekt verzichtet wird. Na toll... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/crazy.gif" alt="" /> Der Typ mit dem Dobs nebenan kann über solche Probleme nur lächeln.

Das Umstellen der Montierung bekommt man so bis ca. zum 8" Spiegel auch noch "im ganzen" hin.
Aber nur, wenn man regelmäßig in der Muckibude trainieren geht. Mit hoher Transportabilität hat das nichts mehr zu tun und das war eine Anforderung an das Gerät. Ausserdem schrieb Volker, dass er wohl schon älter sei.

Mein parallaktisch montierter 6" Mak-Cass wiegt komplett montiert überschlägig 32 kg (!!!) (Stativ 12kg, Monti 5kg, Gegengewicht 5kg, Telrad+Oku+Steuerung+Sucher+Kabel ca. 3kg, Tubus 7kg). Ein 8" dürfte nicht leichter sein. Und das alles ist aufgebaut äußerst unhandlich und das Stativ droht sich zusammenzufalten, wenn man das anhebt. Theoretisch ist das vielleicht noch ein paar Meter transportierbar. Aber wir wollen mal nicht vergessen, dass so ein Beobachtungsabend Spaß machen soll und nicht in Arbeit ausarten soll.


Gruß Harald
 
Re: Phantasie und Praxis

Hi Harald
Hier geht ja nach deinem Beitrag so richtig die Post ab.....
Die Anwender teilen sich für mich ganz offensichtlich in 2 Gruppen: Befürworter und Ablehner von parallaktischen Montierungen.
Jeder führt begreiflicherweise die Vorzüge des eigenen Systems auf und verweist genüsslich auf die Nachteile des anderen und umgekehrt. Wie schön, wenn man als Einsteiger schon im Voraus genau wüsste, welcher Gruppe man sich nach der Kaufentscheidung zugehörig fühlen wird, das würde die Sache stark vereinfachen. Ich fürchte, dass ich mich eher denen anschliessen werde, die vor dem Genuss richtig Arbeiten und sich ein wenig quälen, da ich als Marathon-Läufer von von meinen Anlagen her recht diszipliniert, zielorientiert, sowie leidens- und durchsetzungsfähig bin. Dass der Alltag eines Hobbyastronomen mitunter recht ungemütlich ist, kann ich mir durchaus lebhaft vorstellen....
Trotz aller Argumente die bisher für einen Refraktor, Dobsom oder Mak vorgetragen wurden, kann ich mich leider hierfür nicht erwärmen, eher schon für einen nicht zu extremen Newton. Bei einem SC fühle ich mich im Moment, am besten aufgehoben, weil er als Kompromiss, meiner Aufgabenstellung am ehesten entspricht.
Also bitte nicht böse sein, wenn ich dem einen oder anderen Ratschlag nicht gefolgt bin. Im Nachhinein werde ich dann sehen, ob ich mit meiner Entscheidung richtig gelegen habe.
In diesem Zusammenhang bedanke ich mich für die letzten Beiträge von Harald, Bertold, Sven und Antares, sowie bei allen anderen, die sich mit konstruktiven, aber auch kritischen Zuschriften an meiner Problemlösung beteiligt haben.
Die Kommunikation mit euch hat mir viel Freude gemacht und mir eine Menge an Informationen gebracht.
Auf ein spannendes, neues Astro-Jahr mit hoffentlich besseren Beobachtungsbedingungen als im vergangenen.
Herzlichst
Volker <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/blush.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/tongue.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/shocked.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" />
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: Phantasie und Praxis

Hallo Volker!

Also bitte nicht böse sein, wenn ich dem einen oder anderen Ratschlag nicht gefolgt bin.
Hier ist Dir keiner böse, egal für welches Teleskop Du Dich entscheidest. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

da ich als Marathon-Läufer von von meinen Anlagen her recht diszipliniert, zielorientiert, sowie leidens- und durchsetzungfähig bin
Beim Teleskopaufbau wird im Gegensatz zum Jogging kein Glückshormon ausgeschüttet, das erschwert die Sache. Okay, bei 32kg+ ist die körperliche Anstrengung so groß, da weiss man gar nicht mehr wohin mit dem ganzen Glücksgefühl. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />


Gruß Harald
 
Re: Phantasie und Praxis

Hi Harald
Schade, ich hatte mich schon so auf den Endorphin-Schub beim Auf- und Abbau der Ausrüstung gefreut und nun.... wieder nichts.
Da muss ich wohl weiter warten, denn auch beim Marathon habe ich den bisher nur sehr sehr selten andeutungsweise verspürt.
Aber was nicht ist, das kann ja noch werden - ich hoffe also weiter!
Vielleicht sollte ich es zur Abwechslung mal mit Kraftsport (Mukkibude) versuchen????
Gruss
Volker <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
 
Re: Welches Gerät ist als Universalteleskop geeign

@Volker
"Dass Meade, Celestron (also auch das NexStar) und Bresser aus der gleichen amerikanischen Firmengruppe stammen, ist mir bekannt."

Bresser gehört zu Meade, Celestron und Meade sind voneinander unabhängig.

Grüsse,

Thomas
 
Re: Welches Gerät ist als Universalteleskop geeign

Hi Thomas
Danke für deinen Hinweis - wieder etwas dazu gelernt.
Auf diese Weise werde ich heute abend etwas schlauer schlafen gehen als ich heute morgen aufgestanden bin.
Gruss und CS
Volker <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/blush.gif" alt="" />
 
Re: Phantasie und Praxis

Die Anwender teilen sich für mich ganz offensichtlich in 2 Gruppen: Befürworter und Ablehner von parallaktischen Montierungen.

Ähh, jein! Es geht nicht um die Montierungsart, sondern welche zu welchem Zweck. Ich benutze regelmässig beide Arten, einen 10 Zoll Dobson und einen 10" Newton parallaktisch montiert. Vielleicht mal zur Praxis ein paar Aspekte, die noch nicht erwähnt wurden:

In Bezug auf die Handhabung besteht ein Dobson aus zwei Teilen, der Rockerbox und dem Tubus. Eine gute Rockerbox aus Multiplex für einen 10-Zöller wiegt ohne Tricks etwa 10-12Kg, der Newton nochmal das Gleiche. Die Sachen aus dem Auto zu nehmen und auf den Acker zu stellen dauert keine 5 Minuten. Alle Teile können bequem und rückenschonend aus den Beinen heraus gehoben und zusammengebaut werden.

Eine parallaktische Montierung für ein vergleichbar grosses Teleskop wiegt knapp 20Kg, bestehend aus Stativ, Montierung und Gegengewichten. Parallaktisch ist die Montierung nur, wenn sie auch zumindest grob ausgerichtet ist. Das Zusammensetzen und Ausrichten dauert mindestens 5 Minuten. Der wesentliche Unterschied ist die Montage des Tubus. Bei Grössen ab 8" steht man da, mit einem Arm den Tubus vor den Bauch haltend und vorübergebeugt mit dem anderen Arm die Prismenschiene in den Schwalbenschwanz fummelnd. Wahlweise kann man auch den Tubus in die Rohrschellen fummeln.

Ebenso wesentlich finde ich die Haltung während der folgenden Beobachtungen. Am parallaktisch montierten Newton wird üblicherweise stehend beobachtet, gelegentlich fluchend, dass man schon wieder den Tubus in den Rohrschellen drehen muss, um einen vernünftigen Einblick zu haben.

Am Dobson bis ca. 1300mm Brennweite wird gesessen, darüber gestanden und bei den ganz grossen Dingern sogar auf einer Leiter. Der Stuhl sollte unbedingt höhenverstellbar sein!

Was die Nachführung angeht, so muss man fairerweise sagen, dass dies zwar ein grosser Vorteil der parallaktischen Montierung ist, aber auch noch mehr auf- und abzubauendes Gerödel bedeutet. Wenn man fotografieren will, hat man natürlich keine Wahl.

zzzip
 
Re: Phantasie und Praxis

Hi Harald,

nimm's mir nicht übel, aber Deine kleine Geschichte aus "dem ewigen Eis" wirkt auf mich doch ein wenig konstruiert. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Man lege den Tubus wenn's Not tut einfach auf den Beobachtungsstuhl, auf den Tisch für's Kartenmaterial oder auf einen Oku-/Zubehörkoffer! Dann beißt der böse Schnee auch nicht. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" />
Idealerweise baut man sein Teleskop wohl nicht neben hohen Bäumen auf sondern achtet auf einen Beobachungsplatz mit entsprechender Rundumsicht. Die Spezie des dobsonrückenden Sternfreunds kannte ich jedenfalls bislang noch nicht. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> Ob ein >10" Gitterrohrdobsonaut auch so verfährt...? Vielleicht meldet sich hier einer!? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Auf den Komfort einer Nachführung möchte ich beim Beobachten nicht verzichten. Da macht auch die längere Aufbauphase nichts, zumal das Auge eh eine halbe Stunde braucht, um sich an die Dunkelkeit zu adaptieren. Und das Teleskop selbst will sich auch noch seiner Umgebungstemperatur anpassen, Lüfter hin, Zerodur her. Also mal keine Hektik! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" />
Ein Schnellspechtelgerät ist für mich ein kleiner 80-100mm Refraktor.

Zugegeben, ein Dobson mit Nachführung wäre auch für mich eine super Sache.
Ein äquatoriale Plattform wäre dann allerdings Pflicht! Die ist dann aber nur für einen bestimmten Breitengrad gebaut (+/- 3° Toleranz sagt man glaube ich). Also nicht so ideal, wenn's man mal weiter in den Süden in den Urlaub oder auf ein Teleskoptreffen geht.
Dann ist außerdem die Nachführdauer begrenzt und man muß die Plattform wieder auf die Anfangsposition zurückstellen. Bleibt schließlich noch die Frage der Stabilität zu klären.

Die teurere Alternative: Nachführsysteme wie DobDrive oder gar SkyTracker.
Hier stellt sich mir die Frage, ob durch die Technik das feinfühlige manuelle Bewegen des Teleskops leidet, also das Dobsonfeeling verloren geht.

Im übrigen stimme ich Dir zu, das ein parallaktisch montiertes Teleskop vom Gewicht her wohl immer ein insgesamt schwereres Equipment darstellt als ein Dobson gleicher Öffnung.

Grüße,

Gerrit.


 
Re: Phantasie und Praxis

Also ich besitze ja beides: Sowohl ein parallaktisch montiertes 6" Mak-Cass (MK67) und einen 6" Dobson (selbstgebaut).

Das MK67 besitze ich nun ca. 1.5 Jahre, der Dobson ist seit einigen Wochen einsatzfähig und wurde auch schon einige male eingesetzt.

Seit ich den Dobs habe, will ich gar nicht mehr mit dem Mak beobachten. Nicht etwa, weil der Mak schlecht wäre, sondern weil mir der Aufwand für den Aufbau der parallaktischen Monti unangemessen hoch erscheint. Auch ist das Handling des Dobsons während der Beobachtung wesentlich ergonomischer.

Offensichtlich hat jeder andere Prioritäten. Ich möchte jedenfalls nicht grundlos für ein 7kg Teleskop 25kg Zubehör schleppen. Grundlos deshalb, weil es Dobsons gibt.


P.S.: Schon im Vorgängerthread fragte Volker nach einem SC oder Mak. Meine These hat sich also bestätigt: Ein Anfänger ohne praktische Erfahrung wählt letztlich (nach oft mehreren Threads) doch den Teleskoptyp, mit dem er von Anfagn an geliebäugelt hat. Der Grund dafür ist ja auch klar: Das einzige, was ein Einsteiger von den Teleskopen kennt, sind Gerätefotos und widersprüchliche Meinungen von Benutzern, garniert mit Werbeaussagen von Händlern. Wie soll man auf dieser Basis eine vernünftige Entscheidung treffen?


Gruß Harald
 
Re: Phantasie und Praxis

Hallo Harald,

also ich hab immer ne Iso-Matte dabei, da hat auch schon mancher Tubus drauf gewartet, wenn ich mal 2 Rohre dabei hatte.

Ich glaube nicht, daß ein Dobsonaut nur durch Dobson statt parallaktisch einen höheren "Objektdurchsatz" (das Wort ist eigentlich Brrrr...) hätte.

Clear Skies
Sven
 
Re: Phantasie und Praxis

Eine bessere und engagiertere Beratung als hier im Forum kann ich mir beim besten Willen kaum vorstellen.
Mehr geht in der Theorie kaum, der Rest ist, wie schon oben angeführt, Sache des Interessenten bzw. der Praxis.
 
Re: Phantasie und Praxis

Hi Zipp
Da muss ich doch was richtigstellen. Meine Äusserung "Die Anwender teilen sich für mich offensichtlich in 2 Gruppen..." bezog sich eigentlich auf die Teilnehmer, die zu diesem Zeitpunkt mit ihren Beiträgen im Diskussionsforum bei mir teilnahmen, nicht aber verallgemeinernd auf alle Anwender.
Allerdings ist mit der Wahl der Montierung (ich habe mich inzwischen für die parallaktische Variante entschieden, da sie meinen Vorstellungen bzgl. Nachführbarkeit, am ehesten entspricht) dann auch das sich zwangsweise ergebende Gewichtshandling verbunden. Vom Dobson habe ich mich ja bereits gedanklich verabschiedet, so praktisch der auch für viele sein mag.
Zu den ausführlichen Schilderungen aus deiner Praxis beim Aufbau und der Beobachtungshaltung kann ich - mangels eigener Erfahrungen zum jetzigen Zeitpunkt - nichts beitragen. Es klingt zwar alles ein wenig desillusionierend auf mich, schreckt mich aber dennoch nicht wirklich ab.
Im übrigen entnehme ich den einzelnen Beiträgen ja das "für und wider" der jeweiligen Komponenten und stricke mir schliesslich daraus meine Meinung.
Bei der Montierungen habe ich z. B. aus Gewichtsgründen jetzt die Vixen GP favorisiert, trotzdem ich mich ursprünglich eigentlich mehr zur stabileren Variante GP-DX (zwar auf Vorrat, aber zig Kilo Mehrgewicht) hin orientierte. Und bei der Teleskopgrösse ist am Ende meines Meinungsbildungs-Prozesses jetzt auch bei 8" Schluss. Beide Entscheidungen sind aus Kompromiss- und Vernunftsgründen (mit den entsprechenden Gewichten im Hinterkopf) getroffen worden. Ich denke, dass das anvisierte, Gerät mit etwa 25 kg. Komplettgewicht, für mich noch vernünftig zu bewegen sein wird. Ob ich das zu rosig sehe, wird mich dann die Praxis strafen - oder (hoffentlich) auch nicht.
Ich danke dir für deinen Beitrag und wünsche dir künftig möglichst wenig Frust beim Aufbau deines Teleskops.
Gerrit danke ich ebenfalls für seine interessanten Ausführungen aus der Praxis, die mir ja bekanntlich leider noch feht - aber das wird sich sicher noch ändern.
Gruss
Volker <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/blush.gif" alt="" />
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: Phantasie und Praxis

Hallo Harald,


Zitat:
--------------------------------------------------------------------------------

Wie soll man auf dieser Basis eine vernünftige Entscheidung treffen?


--------------------------------------------------------------------------------


Durch Einsatz des eigenen Gehirnschmalzes. Abwägen der Aussagen, entwickeln von Vorstellungen über die Praxis, abschätzen der eigenen Vorlieben.
Restrisiko bleibt immer, auch mit Airbag und Fallschirm.

Clear Skies
Sven
Letztlich siegt bei den meisten aber offenbar die in blumiger Phantasie ausgemalte Wunschvorstellung von einem bestimmten Traumteleskop. Bei den einen sind es partout Refraktoren ("SO sieht ein RICHTIGES Teleskop aus"), bei den anderen sind es hochglanzlackierte Goto-SCs mit Gabelmontierung.

Ich erinnere da an einen Forenuser (Name nenne ich nicht, Du weisst aber sicher wen ich meine), der monatelang rumtheoretisiert hatte. Nach über 1000 Frage-Postings kaufte er sich schliesslich genau denjenigen Teleskoptyp, nach dem er sich schon in den ersten Postings erkundigt hatte: Ein Refraktor, Vixen ED mit 4" Öffnung. Und das, obwohl Heerscharen von erfahreneren Leuten ihm davon in Dutzenden von Postings abgeraten hatten.

Dann folgten 2 oder 3 ernüchterte Beobachtungsberichte von ihm und seither hat er in den Foren nichts mehr verlauten lassen. Vielleicht, weil es ein Fehlkauf war?


Ein ähnliches Muster ist bei Einsteigern immer wieder zu beobachten. Es fällt dann bloss nicht so sehr auf, weil diese weniger mitteilsam sind als der oben erwähnte User.


Gruß Harald
 
Re: Phantasie und Praxis

Das mit den 2 Gruppen habe ich schon richtig verstanden. Schliesslich stehen die "Streithähne" hier im richtigen Leben auf jedem Teleskoptreffen friedlich nebeneinander.

zzzip
 
Re: Phantasie und Praxis

Hi Chipsy
Das finde ich auch. Jeder hat übrigens, von seinem eigenen Standpunkt aus betrachtet, im Prinzip recht, nur der Blickwinkel ist bei jedem ein wenig unterschiedlich. Daher kommt - wegen eigener Prioritäten, Wünsche, Ansichten, Vorstellungen und Gewichtungen - jeder letztlich zu einer subjektiv anderen Entscheidung. Über den emotionalen und rationalen Anteil im Entscheidungsprozess habe ich mich ja bereits schon früher geäussert.
Die Informationen die man hier im Forum von überaus engagierten Teilnehmern erhält, sind in ihrer Fülle sehr wertvoll und mit Geld nicht aufzuwiegen. Sie bewahren den Unerfahrenen vor einem sonst möglichen Fehlkauf, voraussgesetzt man interpretiert sie richtig.
Hier gebe ich Sven völlig recht, denn das Mitdenken sollte dabei in keinem Fall auf der Strecke bleiben. Zuhören, Nachdenken, Überprüfen, Werten und sich dann seine eigene Meinung bilden, das ist der Weg der schliesslich zum Ziel führt.
Insofern möchte ich Harald widersprechen, wenn er meint, dass der Anfänger meist auf sein ursprünglich angedachtes Gerät zurückkommt und dieses schliesslich wählt. Wenn dem so wäre, hätte ich mir und ihr euch die ganze Mühe mit der Schreiberei schenken können. Dem ist aber nicht so.
Ich bin übrigens nicht absolut unerfahren, da ich schon ein eigenes kleines, allerdings ungeeignetes Teleskop hatte (Sven weiss das, denn er begleitet mich mit seinen vielen Ratschlägen auf bewundernswerte Art von Anfang an) und mich daher keineswegs von netten bunten Bildchen oder irgendwelchen vollmundigen Katalog- und Händleraussagen habe beeindrucken lassen. Im Gegenteil, ich habe bewusst diese Plattform hier gewählt um zu einer vernünftigen Entscheidung, mit der Unterstützung von erfahrenen Praktikern, zu kommen.
Wenn ich zum SC nach einer zugegeben langen Entscheidungsphase nun zurückfinde, dann ganz sicher nur deshalb, weil nach intensiver Kommunikation, genau das meiner Fragestellung und meinen Anforderungen offensichtlich am ehesten entspricht. Ein gewisses Restrisiko bleibt natürlich, gemäss dem Motto "Nur wer nichts macht, macht auch nichts falsch"
In diesem Sinne, danke und Gruss an alle
Volker <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/tongue.gif" alt="" />
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: Phantasie und Praxis

Da muss ich mich als Einsteiger mal äußern.
Ich kam mit der Vorstellung von einem Refraktor-Teleskop hier an und las mich einige Zeit interessiert ein. Schließlich habt ihr mich überzeugt (durch Mitlesen meinerseits), dass ein vernünftiger Reflektor für den Anfang nicht schlecht sei. Bin seit einigen Tagen nun im (bisher) glücklichen Besitz eines gebrauchten Vixen R150S auf einer allerdings zu kleinen Montierung. Das wird sich hoffentlich bald ändern. Dazu muss ich allerdings sagen, dass ich erst zwei Male bei recht guten Sichtverhälnissen (vorgestern und gestern) beobachten konnte.
Danke an dieser Stelle für alle kompetenten und auskunftfreudigen Schreiberlinge!!
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben