Also erstmal kommt es natürlich an, was du damit machen möchtest. Deepskyfotografie? Willst du ihn als Dobson nutzen? Oder auf eine Montierung packen? Wenn ja, auf welche?
Wenn du fotografieren möchtest, und zwar mit langen Belichtungszeiten solltest du den GSO nehmen, aber ich schließe das jetzt einfach mal aus, da es doch recht kostenintensiv werden würde.
Ich würde selbst auch eher zum 200/1000er tendieren, da das Öffnungsverhältnis doch um einiges einfacher ist. Ich habe selbst auch einen 8Zöller mit f5 und die Koma kommt je nach Okular doch schon raus. Einen f4 würde ich nicht haben wollen. Dann bräuchte ich nämlich noch nen teuren Komakorrektor oder ziemlich teure Okulare.
Willst du das Teleskop auf eine parallaktische Montierung montieren wäre theoretisch der GSO etwas besser, da er kürzer ist weniger hebelkraft ausübt und vermutlich auch leichter ist. Also würde er nicht so starke Ansprüche an die Montierung stellen wie der längere Newton.
Das halte ich aber nicht für so wichtig wie das erste Argument, dass du dann sehr teure Okulare bräuchtest. Dann könntest du auch anstatt das Geld in die Okulare für den GSO zu investieren eine bessere Montierung für den 200/1000er holen.
Ich selbst habe meinen auf einer H-EQ5 und bin eigentlich zufrieden. Es wackelt zwar ein bisschen, aber visuell reicht das völlig!!!
Aber wenn du eine Dobsonmontierung verwendest fällt das Problem ja sowieso weg.
DS-Fotografie ausgenommen ein klares Pro für den Celestron. Willst du dir die Möglichkeit zur Fotografie offenhalten, ist es auch kein Problem da er auch relativ gut dafür geeignet ist (der GSO halt eben nur ein wenig besser).
Wieso stehen eigentlich genau diese Geräte zur Auswahl? Wenn du einen Dobson möchtest, würde ich sogar eher zu einem f6, also 200/1200, raten. Da kannst du dann praktisch alle Okulare problemlos verwenden.