Welches Holz f. Stativbeine?

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zwent

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Halllo zusammen,

hier liegt noch eine alte GP-Aufnahme in Vixen-Hammerschlaggrün der ich für eine Vixen GP gerne ein paar Beine machen würde. Die müssen nicht höhenverstellbar sein, das ganze soll sich eher so einfach wie möglich umsetzen lassen und doch einigermaßen stabil sein. Ich habe keine Holzwerkstatt, meine Ausrüstung beschränkt sich auf Bohrmaschine, Stichsäge und Schleifklotz.

Einfach Latten aus Fichte/Tanne wie z.B. hier verwendet? Pro Bein eine links, eine rechts und mittig und unten ein Klotz zur Stabilisierung dazwischen schrauen & leimen?
Füße habe ich mit 3/8" gefunden, passende Einschraubmuttern aber noch nicht. Daran wird es aber vermutlich nicht scheitern.

VG & CS
Sven
 
Hallo Sven,
ich würde nicht gerne die billigen Nadelholzlatten nehmen. Es gibt im Holzhandel, vielleicht sogar im Baumarkt, entsprechende Latten aus Buchenholz, die astfrei und verzugsfrei sind. Es geht bestimmt auch so, aber es sieht besser aus, ist stabiler und muss wohl nicht lackiert werden, ölen reicht. Kostet auch nicht die Welt.
CS Harald
 
Hallo Sven,
die Frage beantwortet sich fast von allein, wenn Du Dir anschaust, woraus die großen Hersteller von Stativen die Beine machen:
Du wirst fast immer Eschenholz finden. Keiner verwendet irgendwelches Nadelholz. Stativbeine, Werkzeugstiele, Astrostühle ..... meistens Esche.

CS

Dietmar
 
Hi,

habe meins aus besagten Nadelholz gebaut und das ist extrem stabil geworden, 100kg sind kein Problem.

Es hat allerdings ein gewisses Restzittern welches wahrscheinlich mit der Holzsorte zusammen hängt.
Mich stört es beim beobachten garnicht da es wie gesagt nur Restzittern, so 1-2s im sehr kleinen Umfang ist, egal ob jetzt ein kleiner Mak oder ein großer Refraktor drauf ist.
Für Fotografie könnte das da aber schon Probleme geben.

Für besagte Anwendung mit einem kleinen Richie seh ich da aber absolut kein Problem, wenn du nicht grade Esche oder Buche im Lokalen Baumarkt bekommst wirst du vom Nadelholz jedenfalls nicht enttäuscht sein.

IMG-20230924-WA0007.jpg

Mit freundlichen Grüßen
Florian
 
Guten Morgen zusammen,

empfehlenswert ist tatsächlich Esche. Wenn Du nichts auftreiben kannst, dann schreib mir eine PM. Ich habe noch liegen.

Aber eigentlich am Wichtigsten ist, dass das Holz mehrere Jahre abgelagert ist. Ein Stativ aus trockenen Fichtenholz-Baumarktlatten wird besser sein, als eines aus frischem Eschen- oder gar Eichenholz vom Schreiner, das noch "arbeitet", also schwindet und ggf. quellt.

;-)

Eusch allen eine gute Woche,
Ursus
 
Hi, wenn das Stativ nicht höhenverstellbar sein muß, gibt es eine sehr steife Konstruktion nach Texereau: du verwendest insgesamt 6 Latten, wobei, jeweils zwei ein Paar bilden, aber nicht wie üblich parallel montiert, sondern in Form eines Dreiecks, wobei unten die beiden Latten jeweils einen Spitz bilden und oben ca. 10cm auseinander stehen und an einen Stativkopf aus,Holz montiert sind. Sehr steife und einfache Konstruktion.
CS Mike.
 
Hallo Sven,

als ich deine Frage gerade las, musste ich auch zuerst spontan an das Stativ von Texereau denken. Da das Buch von Texereau heute nur noch antiquarisch zu finden ist, könnte ich die passende Seite einscannen und dir zukommen lassen.

CS Gerhard
 
Hallo zusammen,

danke für euren Input. Rechteckleisten in Buche gibt es hier, aber ich denke, ich versuche mich ersteinmal an Fichte.

So in etwa wie Florians Variante hatte ich mir das vorgestellt. Wenn das dann stabil genug ist (wovon ich jetzt naiverweise ersteinmal ausgehe), dann ist das auch die deutlich günstigere Variante. Falls nicht, hab' ich schonmal am Nadelholz geübt ;)

@Ursus corpulentus, danke für das Angebot!

@Schmitti, das würde mich interessieren, magst Du mir das via PN zuschicken?

Danke & CS
Sven
 
Hallo Sven,

wie versprochen hier endlich die Zeichnung zu dem Stativ. Ich habe, falls gewünscht, auch noch die deutsche Übersetzung des Buches, das französische Original war aber gerade greifbar.

Quelle: Texereau und Vaucouleurs - Astrophotographie d'amateur - édition de la revue d'optique théorique et instrumentale - Paris 1954

Gutes Gelingen beim Nachbau und CS Gerhard
 

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