Welches Teleskop für Astrofotografie - Anfänger?

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kvnastro

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Hallo liebe Astrofreunde,
ich bin habe jetzt seit einem Monat ein Teleskop(Orion SkyView 8 Pro) auf einer Meade LXD55 GoTo Mobtierung.
Da diese Montierung jedoch optimistisch maximal 13kg tragen kann, verkaufe ich mein Teleskop und stehe jetzt zwischen drei Teleskopen, die mir für den Anfang für die Astrofotografie dienen sollen.

Option 1: TS Optics Teleskop N 150/750 Photon OTA
Link: TS Optics Teleskop N 150/750 Photon OTA

Option 2: Celestron C6-N Newton Teleskop OTA
Leider keinen passenden link gefunden

Option 3: Skywatcher Maksutov Teleskop MC 127/1500 SkyMax OTA
Link: Skywatcher Maksutov Teleskop MC 127/1500 SkyMax 127T OTA

Hoffe, das mir hierbei jemand einen netten Rat geben kann. Soll auch nur für den Anfang dienen, zum reinkommen in dieses Hobby.

LG Kevin



 
Hallo Kevin,


generell sollte man eine Montierung gerade für die Fotografie nie an die Belastungsgrenze bringen. Mit ~50% der maximal Angabe würde ich deine Montierung nicht belasten. Zum Tubus kommt ja auch mind. noch eine Kamera, bisschen Kabel, ein Sucher ... das läppert sich.
Des weiteren ist auch der Hebel, den ein großer Tubus darstellt, auch wenn er leicht sein mag, nicht zu unterschätzen. Das schlägt sich alles in der Nachführgenauigkeit nieder.

Tja und zu guter Letzt wäre die Frage was willst du aufnehmen?
Gerade das letzte Teleskop mit 1500mm Brennweite und F12 wäre eher für Planeten und Mond geeignet, wohin gegen die beiden anderen Deepsky tauglicher sind.

So lange Rede, wenn es unbedingt eines der drei sein soll. Dann für Deepsky Nummer 1, für Planeten und Mond Nummer 3.
Warum?

Nummer 1: ist ein solider Newton an dem du lange Spaß haben kannst. In Zukunft gepimpt mit Koma Korrektor etc. kann die Bildqualität weiter verbessert werden.

Nummer 2: Den CN6 hatte ich selber, ja solider Newton aber nur ein 1,25Zoll Okularauszug, dafür gibt es keine gängigen Komakorrektoren. Und glaub mir, der hat Koma wenn du eine APSC DLSR oder vergleichbar große Sensoren einsetzt.

Nummer 3: wenn's um Planeten geht, Brennweite doppelt so groß. F12 unkritisch bei Planeten.

Allerdings fürchte ich, aber hier dürfen sich gerne andere zu äußern die die Montierung selber kennen, dass Nummer 1 fotografisch schon zu viel ist für die Meade LXD55.
Ich würde wenn es Deepsky sein soll, dann eher zu einer kleineren Linse wie dem Skywatcher 72ED raten. Sind nur 432mm Brennweite aber gerade das in Kombi mit dem geringeren Gewicht, wird es auf der Montierung deutlich einfacher machen befriedigende Ergebnisse zu erzielen.

Gruß
Andreas
 
Moin Kevin!
Eventuell könntest du ja noch sagen, wohin die Reise gehen soll, mehr in Richtung DS oder Mond und Planeten, vielleicht hast du ja auch schon eine Kamera ins Auge gefasst. Das würde unter Umständen für die Teleskopauswahl hilfreich sein.

Viele Grüße,
Micha
 
... und nen Tracker für längere Belichtungszeiten. Brennweiten ab 85mm bei KB, da gibt's z.B. von Samyang schnelle 85er und 135er für inzwischen kleines Geld gebraucht, da viele auf die AF-Varianten umsteigen, ebay ist manchmal voll davon. 2.8 200er sind da manchmal auch wenn sie älter sind noch deutlich teurer (und schwerer).

-> Youtube-Kanal von Frank Sackenheim (astrophotocologne), Beitrag "Astrophotografie ohne Spezialausrüstung"

CS
Jörg
 
Hallo erstmal,

Du könntest auch mit einer DSLR und einem lichtstarken 200mm Objektiv anfangen, falls Du Objekte außerhalb des Sonnensystems fotografieren willst.

Gruß
Ronald
Ja, so gehts auch und relativ günstig.
Hab eine DSLR original und eine modifiziert. Verschiedene Tele-Objektive bis 300mm. Als Nachführung Omegon LX3, Skywatcher Star Adventurer
 
Hallo Kevin,

du hast eine ordentliche Montierung mit Goto und eigentliche ist den Teleskop 8" und 1000mm Brennweite ok. Warum sucht du dir dann 5" und 6" Teleskope mit Brennweiten von 750 und 1500mm. Das ist aus meiner Sicht keine optimale Ergänzung.

Wie oben schon einige geschrieben haben ist die Frage, was willst du Fotografieren? Fast den gesamten Messier Katalog kannst du mit deinem jetzigen Teleskop abbilden. Dies kann man wunderbar mit Stellarium durchspielen.

Aus meinen Erfahrungen könnte ein APO eine sinnvolle Ergänzung werden. 60 bis 80mm Öffnung und 350 bis 450mm Brennweite. Mit diesem Teleskop können dann die großflächigen Nebel aufgenommen werden.

Für die Astrofotografie sollte dann aber auch mit einem Leitrohr gearbeitet werden um längere Belichtungen und bessere Nachführung zu erhalten.

Ich habe mit dem von dir ausgewählten MAK angefangen, aber gleich mit der Fotografie. Ich war mir nicht sicher, ob an meinem Standort mit Bortle 6 was geht. Daher der Sicherheitskauf, Mond, Jupiter und Saturn gehen immer. Nachdem ich feststellen konnte, dass auch wesentlich mehr geht, habe ich mich auch getraut einen APO mit kleiner Brennweite zuzulegen und bin mit dieser Kombination sehr zufrieden.

Mit der APO Lösung komme ich auf ein Gewicht von ca. 5kg welches von einer Montierung wie deiner gut getragen werden kann.
 

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Hallo Kevin

weshalb willst du Teleskop und Montierung verkaufen.
Wenn du fotografieren willst, solltest du für DS (DeepSky) mit kurzen Brennweiten anfangen .
Für Planetenaufnahmen sind lange Brennweiten erforderlich, damit du auf Jupiter, Mars, Saturn ...
wenigstens Details sehen kannst.
Ein APO/ ED Refraktor mit 400- 600mm Brennweite als Ergänzung
für Sternfeldaufnahmen/DS würde ich empfehlen. Den trägt die Montierung allein problemlos.

CS Dieter
 
Hallo Kevin,

du hast eine ordentliche Montierung mit Goto und eigentliche ist den Teleskop 8" und 1000mm Brennweite ok. Warum sucht du dir dann 5" und 6" Teleskope mit Brennweiten von 750 und 1500mm. Das ist aus meiner Sicht keine optimale Ergänzung.

Wie oben schon einige geschrieben haben ist die Frage, was willst du Fotografieren? Fast den gesamten Messier Katalog kannst du mit deinem jetzigen Teleskop abbilden. Dies kann man wunderbar mit Stellarium durchspielen.

Aus meinen Erfahrungen könnte ein APO eine sinnvolle Ergänzung werden. 60 bis 80mm Öffnung und 350 bis 450mm Brennweite. Mit diesem Teleskop können dann die großflächigen Nebel aufgenommen werden.

Für die Astrofotografie sollte dann aber auch mit einem Leitrohr gearbeitet werden um längere Belichtungen und bessere Nachführung zu erhalten.

Ich habe mit dem von dir ausgewählten MAK angefangen, aber gleich mit der Fotografie. Ich war mir nicht sicher, ob an meinem Standort mit Bortle 6 was geht. Daher der Sicherheitskauf, Mond, Jupiter und Saturn gehen immer. Nachdem ich feststellen konnte, dass auch wesentlich mehr geht, habe ich mich auch getraut einen APO mit kleiner Brennweite zuzulegen und bin mit dieser Kombination sehr zufrieden.

Mit der APO Lösung komme ich auf ein Gewicht von ca. 5kg welches von einer Montierung wie deiner gut getragen werden kann.
Vielen Dank für deine Tipps, ich verkaufe nur mein Tubus, da er knapp 10kg wiegt und meine Montierung optimistische 13 schafft :/
 
Das habe ich echt unterschätzt. Ich hatte zwischen 6 und 8kg gedacht.
Nein leider nicht, man sieht zwar visuell schon recht viel, jedoch ist da ein Teleskop mit 150/750 und 5-6kg schon eher geeignet.
Übrigens ist mir heute das Skywatcher 150P angeboten worden.
Auf Astroshop steht hier aber nichts bei der astrofotografie-Tauglichkeit.
Weißt du da zufällig etwas von?
 
Moin, moin zusammen,

ergänzend noch:
es ist auch möglich mit der P-Variante zu knipsen. Hat aber den Nachteil, das man mit dem kleineren Fangspiegel nicht jeden Chip jeder Kamera voll "ausgeleuchtet" bekommt. Oder man kommt erst gar nicht in den Fokus. Bei den meisten Newton in der Rockerbox, sprich dem Dobson, ist das so.
Ist halt auch ein Grund warum es visuell und fotografisch ausgelegte OTA Newton gibt.
Mit der PDS-Variante kannst Du natürlich auch visuell Beobachten. Birgt aber den Nachteil, oder man arrangiert sich damit, das mehr Obstruktion ( Was ist eigentlich … Obstruktion? ) vorhanden ist. Damit geht aber Kontrast flöten.

P.S.
ich habe sowohl die P- als auch die PDS-Variante, beide 150/750.
Mit dem PDS betreibe ich momentan EAA. Das funktioniert, für meine Ansprüche, die nicht die Deinen sein müssen, bestens. Da klappt es mit dem Fokus und die "Ausleuchtung" passt m.E. auch.
Ehrlicherweise muss ich dazu sagen, das ich den P noch nicht für EAA ausprobiert habe. Bin einfach zu faul ;) den aus dem Keller zu holen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin, moin zusammen,

ergänzend noch:
es ist auch möglich mit der P-Variante zu knipsen. Hat aber den Nachteil, das man mit dem kleineren Fangspiegel nicht jeden Chip jeder Kamera voll "ausgeleuchtet" bekommt. Oder man kommt erst gar nicht in den Fokus. Bei den meisten Newton in der Rockerbox, sprich dem Dobson, ist das so.
Ist halt auch ein Grund warum es visuell und fotografisch ausgelegte OTA Newton gibt.
Mit der PDS-Variante kannst Du natürlich auch visuell Beobachten. Birgt aber den Nachteil, oder man arrangiert sich damit, das mehr Obstruktion ( Was ist eigentlich … Obstruktion? ) vorhanden ist. Damit geht aber Kontrast flöten.

P.S.
ich habe sowohl die P- als auch die PDS-Variante, beide 150/750.
Mit dem PDS betreibe ich momentan EAA. Das funktioniert, für meine Ansprüche, die nicht die Deinen sein müssen, bestens. Da klappt es mit dem Fokus und die "Ausleuchtung" passt m.E. auch.
Ehrlicherweise muss ich dazu sagen, das ich den P noch nicht für EAA ausprobiert habe. Bin einfach zu faul ;) den aus dem Keller zu holen.
Ein Freund von mir hat auch das 150PDS und meint ebenfalls, dass ihm das absolut ausreicht. Er meinte, dass ich auch mal nach nen meade lxd75 schauen soll, obwohl er da bis jetzt nichts gutes drüber gefunden hat :/
Naja, ich werde einfach mal weiterschauen, aber danke für deine Antwort ;)
 
Hallo Kevin,

Ein Freund von mir hat auch das 150PDS und meint ebenfalls, dass ihm das absolut ausreicht.
da musst Du ein bisschen aufpassen, EAA, von der ich für mich sprach, und klassische Astrofotografie, was Du wohl vor hast, unterscheiden sich schon. Ich arbeite mit einer Astrokamera und Du dann wohl mit einer DSLR.
Da unterscheiden sich die Chips schon.
Bei den DSLRs kenne ich mich aber gar nicht aus, da sind andere berufener.

Er meinte, dass ich auch mal nach nen meade lxd75 schauen soll, obwohl er da bis jetzt nichts gutes drüber gefunden hat :/
warum auf eine andere Montierung wechseln, wenn schon eine vorhanden ist?
Und was ich jetzt auf die schnelle heraus bekommen habe, trägt die LXD75 auch nicht mehr.
Wie kommst Du denn mit Deiner jetzigen Montierung klar? Wie ist Deine Zufriedenheit mit der?

Wenn die Gedanken jetzt in diese Richtung gehen, würde ich eher zur HEQ-5 tendieren, oder, wenn mehr Tragkraft verlangt wird, auf die EQ6-R.
Halt alles eine Kostenfrage.
 
Hallo Kevin,


da musst Du ein bisschen aufpassen, EAA, von der ich für mich sprach, und klassische Astrofotografie, was Du wohl vor hast, unterscheiden sich schon. Ich arbeite mit einer Astrokamera und Du dann wohl mit einer DSLR.
Da unterscheiden sich die Chips schon.
Bei den DSLRs kenne ich mich aber gar nicht aus, da sind andere berufener.
Achso, nein nein, mein Freund macht das auch mit einer DSLR, hatte ich versehentlich vergessen zu schreiben.
warum auf eine andere Montierung wechseln, wenn schon eine vorhanden ist?
Das habe ich auch falsch geschrieben, er hat mir vorgeschlagen, dass ich mir auch mal den folgenden Tubus anschauen soll:
Er hat jemanden an der Hand, der mir den Tubus für knapp 150€ geben könnte.
Wie kommst Du denn mit Deiner jetzigen Montierung klar? Wie ist Deine Zufriedenheit mit der?
Die Montierung ist perfekt, läuft flüssig, fährt super nach, bin sehr zufrieden.
Habe sie aber auch fast neuwertig bekommen für einen akzeptablen Preis
 
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