Welches Teleskop soll es werden für ein 5 Jährige?

Ja, Sternwarte ist ein guter Vorschlag.

Falls es bei Euch in der Nähe keine hat, könntest Du alternativ auch einen kleinen weißen Spielzeug Tisch-Dobson mit 76mm Öffnung nehmen, um zu testen ob es nur ein vorübergehendes kindliches Interesse ist, bevor Du dann wirklich 500+ Euro in die Hand nimmst.

Z.B.
https://www.ebay.de/sch/i.html?_nkw=dobson+76 (~100 Euro)

Damit kann man den Mond beobachten. Er sieht aus wie ein richtiges Teleskop. Und - besonders wichtig - einen weißen kann ihn mit einem rosa Edding schön bunt anmalen. Vielleicht ist der kleine Racker damit ja schon zufrieden.

Jetzt bist Du mit Vorschlägen schon gut zugeschüttet.
 
Hallo,

Aus eigener Erfahrung mit meinem 6 jährigen kann ich ein Celestron NexStar 4 SE oder ein Seestar von ZWO sehr empfehlen. Lässt sich von den kurzen gut selbst bedienen, man sieht den Mond und Sternhaufen ausreichend. Sollte das Interesse bestehen bleiben würde ich später was „richtiges“ kaufen. Ich habe diverse Teleskope hier aber mit den großen Geräten und dem (manuellen) Betrieb sind die Kinder in dem Alter überfordert.

Soll es wirklich klassisch zum durchgucken sein, ist die Celestron Reihe wirklich empfehlenswert. Öffnung nach Budget wählen, aufgebaut und eingerichtet in ein paar Minuten.

Viele Grüße
Stefanie
 
Hallo

Ich würde es von unten her denken wollen,
Ein Stativ auf dem man einen Refraktor wie einen Dobson lei ht nachführen kann.
Vielleicht ein Bresser AZ Nano?
Darauf so ein Refraktor,
https://www.teleskop-express.de/de/...fraktor-fuer-beobachtung-und-fotografie-14747
Das hat wenigstens kugelgelagerten Auszug und sollte zumindest der Bescbreibung nach wenn die Hälfte davon war ist ganz gut passen. Um ein Amici Prisma wird man wohl damit es einfach ist nicht drum rum kommen.
Das wird auch noch mit einfachen Okularen klar kommen.
Wenn man dann doch nur Vögelchen guckt wäre es auch passend.
Leuchtpunktsucher muss auch noch

Gruß Frank
 
Hallo,
zu Beginn des "astron. Zeitalters" ab sagen wir mal 1949, waren die kleinen 2" Refraktoren beliebt. Habe selbst in den 60iger Jahren von meinem Schwager ein Quelle-Refraktor 60/700 zum Beob. gehabt. Vergrößerung war 35-105fach. Hatte eine Umkehrlinse mit dabei, Bildorientierung wie in einem Bino. Ich war zufrieden. Im Lauf der Zeit wuchsen die Ansprüche.....Eigenes Instr. wie schon erwähnt, ein 7x50 Bino mit Selbstbau-Dreibeinstativ. Eine große Hilfe war das Kosmos-Bändchen, "Welcher Stern ist das" von Widmann-Schütte. Kostete 1963 DM 6.80, lebt noch heute, aber sehr sehr zerlesen. Gute Erfahrungen mit Spektiven gemacht, generell Beob. nur mit Stativ zu empfehlen. Habe vor vielen Jahren Beob.Vergleiche div. Astrogeräte gemacht. Verblüfft war ich von einem Bino 11x80 ggü. einem 30x80 (Geschenk 1977 von meinem Vater zu Geb-Tag). Jedoch "Ringnebel in der Leier" mit 11x kaum gesehen, als Sternchen, mit 30x als deutlichen Fleck. Dr. Ahnert Sternw. Sonneberg erklärte mir mit einfach Worten, daß eine stärkere Vergrößerung mehr Einzelheiten bringt: ein 20x70 Bino von Neckermann zeigte nicht das von einem 30x80 der Firma Optiphot. Und ein 40x60 Bino zeigte noch mehr als der 30x80, und ein 25x100 brachte noch mehr an Leistung als der 30x80. Als Max.-Gerät diente ein 12.5" Dobson (Volltubus), max. 304fach. Seit Sept. erfreue ich mich an einem C 8 (orangene Farbe, Geschenk !!). Beschreibung 330fach als max. Vergr., jedoch ausprobiert: das SV-Boni Zoom zeigt bei gutem Seeing mit 420fach das Max., allerdings nur mit "Handnachführung". Vis Beob., nur am Mond bis absolut 1354fach soll hier erwähnt sein, Scharfstellung noch möglich, allerdings GF nur 2-3 Bogenminuten.
Die ganze "Sternguckerei" reicht zurück bis ins Jahr 1962 (wenn ich nicht mehr bin, gehen die Unterlagen an einen astron. Verein/Sternwarte), und wandern nicht in die Tonne, wie es gern mein ältester Sohn sehen würde........
Wem einige Sätze in einem anderen Zusammenhang bekannt sein sollte, möge mir verzeihen, daß es zu einer "Doppellesung" gekommen ist.....

Gruß Günther
 
Noch ein kleiner Nachtrag:

Als kleines Kind hatte ich ein Fernrohr zum ausziehen, weiß gar nicht wie ich das beschreiben soll, ähnlich dem Kosmos Fernrohr.
Ist natürlich kein richtiges Teleskop, kommt eher einem Fernglas nahe, hat mir aber sehr viel Freude bereitet, am Tag bei irdischen Objekten und auch am Nachthimmel.

Gruß,
Holger
 
Genau so ein Fernrohr hatte ich als Kind auch. Da war ich 7Jahre alt. Es war ein 30x30 Fernrohr mit zwei Auszügen und aufrecht stehendem Bild. Von Quelle. Und es hatte einen Geruch, an den sich einige hier auch noch erinnern können.
Und mit diesem Fernrohr, aufgelegt auf einer Absperrwand des Balkons der elterlichen Wohnung, habe ich den Saturn gefunden. Mit Ring!
Da war es um mich geschehen.

Das Fernrohr habe ich irgendwann zeitnahe auseinander gebastelt. Die Objektiv-Linse habe ich immernoch (eine verkittete achromatische Linse). Seit 65 Jahren.
Grüße
Dietrich
 
Hallo Marco,
Es wird ausschließlich dafür genutzt, den Mond, vllt paar Sterne und gerne auch Heißluftballons, Berge oder sonstige Tageslichtobjekte anzusehen
wenn deine Tochter ein Spektiv als Teleskop akzeptiert, dann kauf eines. Spektive haben ein seitenrichtiges Bild und meistens eine Vergrößerung 20-60 fach. Der Mond ist - abhängig vom Gesichtsfeld des Okulares - bei 60-facher Vergrößerung bildfüllend abgebildet.
Das C5 hat mit einem 40mm Okular 31-fache Vergrößerung, mit dem 24er 52-fach, viel zu viel als geringste Vergrößerung.

Gruß Uwe
 
Hallo,

einem C 8 (orangene Farbe,
...
Beschreibung 330fach als max. Vergr., jedoch ausprobiert: das SV-Boni Zoom zeigt bei gutem Seeing mit 420fach das Max., allerdings nur mit "Handnachführung". Vis Beob., nur am Mond bis absolut 1354fach soll hier erwähnt sein, Scharfstellung noch möglich

Diese Aussagen über eine maximale Vergrößerung von 1354x halte ich für utopisch und völlig unbrauchbar. Das ist eine leere Vergrößerung die keinerlei Gewinn bei der Beobachtung mehr bringt, auch nicht mit einem orangenen C8.

Viele Grüße
Gerd
 
Hallo Gerd,
ich grüße dich auch, es war keine Utopie, es war Wirklichkeit. GF zwar nur 2-3Bogenmin., aber Scharfstellung war gegeben. (Wiederhole mich). Lt. Gebr.-Anw. Celestron: Vergr. bis 330fach, jedoch "mein Max." für Sternfelder (V.St). liegt bei 420fach. Habe gestern gelesen, daß die C 8 als Max. 440fach hergeben sollen. . Allerdings muß das Seeing stimmen, wenn die Sterne kleine Bällchen werden, ist starke Vergr. fehl am Platz.

Viele Grüße
Günther
 
Hallo Dietrich,
dein Beitrag um 17.59 Uhr. so ein kleines Gerät hatte ich auch zu Anfang von Quelle, jedoch wieder umgetauscht. Bekam dann von einem Auszubildenden der Firma Preußag ein 30x40 mit Stativ. Damit konnte ich die Wolkenstreifen (nicht nur die beiden Hauptstreifen) auf dem Jupiter sehen. Ich hätte es ihm gern abgekauft, gab es aber nicht her....

Gruß Günther
 
Hallo Marco und Töchterle,

wollte hier erst mal gar nix schreiben....

Dann kam mir der Satz meines 4- Jährigen zu seinem Bruder in den Sinn: "Guck mal, was für ein mords-Rohr der Opi da hat."

Seither haben wir uns ein paar mal getroffen.
Mond, Jupiter, Saturn, Mars, Venus, M81&M82 (zwei wunderbare Galaxien),...
Mit dabei war auch sein 8 jähriger Bruder, der inzwischen fast alles alleine einstellt.

Meine Erkenntnis aus diesen Nächten: die Einblickhöhe ist doch sehr verschieden zwischen uns drei. Wesentlich angenehmer wurde das nach der Anschaffung eines Astro-Chairs, den man von 15cm über dem Boden bis fast Stehhöhe verstellen kann.

Das Teleskop ist Einstiegsklasse - ein kleiner Refraktor in weiß von Celestron.
Auf höhenverstellbarem Holzstativ mit Amiciprisma - also seitenrichtigem Bild.
Rotpunktsucher ist dabei.
Die beiden Okulare sind brauchbar. Lediglich die Barlow-Linse - na ja.

Das Tollste daran bei Abenden mit Kids ist für mich der StarsenseExplorer, der auf einem Handy läuft, und einem beim Aufsuchen von Objekten hilft. Und zwar enorm! Denn - wenn es eines gibt, was die meisten Kinder nicht haben, dann ist es Geduld. Das schreibe ich, der ich mit 14 mit Astronomie gegonnen habe.
Und mal ehrlich: der Mond ist schön mit all seinen Kratern, Zentralbergen, Rinnen, Gebirgen, Maren, Strahlen,... Es hat aber nicht in jeder Nacht Mond - erst recht nicht zu kinderschlafkompatiblen Zeiten.
Es erscheint mir vorteilhaft, wenn Du als Daddy Deiner wissbegierigen Maus noch was bieten könntest. Die StarsenseExplorer App weiß, wo es was gibt ... und führt Dich in einugen Sekunden dort hin. Mit der Sicherheot, dass das Objekt auch im Sichtbereich ist :)

Sterne .... das sind leicht verschiedenfarbige leuchtende Punkte - ohne Details - wahrscheinlich nicht so der Renner, mal die Doppelsterne, und da besonders die verschiedenfarbigen ausgenommen.

Was Interesse weckt, sind: große Planeten, Sternhaufen, Nebel und Galaxien.
Auch schon mit so einem kleinen Gerät!

Auf der Erde gehen damit bei etwas Routine sicher auch Heißluftballons, Vogelnester, alles, was sich nicht oder nur langsam bewegt.
Flugzeuge, fliegende Vögel,... werden zumindest am Anfang nicht zu schaffen sein.

Einer Deiner Gedanken geht auch in Richtung gemeinsam an einem Bildschirm.
Habe ich natürlich auch schon getestet. Mit einem Seestar S50 (inzwischen gibt es auch das kleinere 30er).
Man muss es halt über die App steuern. Die ist für das Alter doch recht komplex.
Es gibt kein "Durchgucken".
Man kann im Winter im warmen Zimmer sitzen - die Verbindung erfolgt über WLan.
Vergluchen mit dem kkeinen Refraktor braucht es doch ein paar Minuten, bis alles eingerichtet ist.
Inzwischen lasse ich es nebenher laufen und ein Objekt aufnehmen, das wir in der Nacht auch durch den Refraktor anschauen. Da kommt dann nachher das "Aha, Wow,...", weil man da nach einer Weile halt auch Farben sieht, die man beim Durchgucken nicht sehen kann.
Steuern kann uch das Seestar über dasselbe Handy, auf dem auch die StarsenseExplorer App läuft.

Viele schöne Abende Euch beiden,

Thomas

Hier noch die Links zu meinem Kids-Night-Equipment:


 
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Hallo,

Lt. Gebr.-Anw. Celestron: Vergr. bis 330fach, jedoch "mein Max." für Sternfelder (V.St). liegt bei 420fach. Habe gestern gelesen, daß die C 8 als Max. 440fach hergeben sollen. . Allerdings muß das Seeing stimmen, wenn die Sterne kleine Bällchen werden, ist starke Vergr. fehl am Platz.

Es wäre sicherlich schön, wenn diese ewigliche Erwähnung der Übervergrößerung aus der Einsteigerberatung herausgehalten werden könnte. Hier in diesem Thema geht es darum, ein passendes Teleskop für ein fünfjähriges Kind zu finden, das damit gelegentlich den Mond beobachten möchte und keine "V.St" (vor Steuer? 😕).
Ich werde hierzu aber kaum auf Verständnis und/oder Einsicht der betreffenden Person stoßen. Ich gehe davon aus, das diese alte Leier mit der hohen Vergrößerung vom "orangenen Celestron C8" bei jeder noch so unpassenden Gelegenheit wiederholt wird.

Viele Grüße
Gerd
 
Spektiv, azimutaler Schwenkkopf und Stativ - wäre wahrscheinlich ratsam...

Ich kenne DIESE Hardware persönlich nicht (ist aber schon eine bessere ED Optik nach Spec), aber sollte von den Specs passen:



Wichtig zu wissen wäre,
1. ob am Spektiv der Okularteil um 90° rotierbar ist, damit bei senkrecht stehender Stativ/ Montierungsklemme das Okular aufrecht gedreht werden kann.
2. Ob die Halterung zum Stativ/Montierungsklemmung passt. Checken !
3. Bei vorhandenem (stabilen !) Stativ, dann nur einen azimutalen Schwenkkopf kaufen.

Von virtueller Beobachtung (Cam ans Teleskop) rate ich aus didaktischen Gründen ab. Warum soll man etwas virtualisieren, wenn man es hochgradig direkt (durchschauen ! Und damit: ) Erleben (!) kann ?

Andererseits haben kleine Kinder - wie ich gehört habe - manchmal Probleme beim Okulareinblick...

Good luck,
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,
zu Beginn des "astron. Zeitalters" ab sagen wir mal 1949, waren die kleinen 2" Refraktoren beliebt. Habe selbst in den 60iger Jahren von meinem Schwager ein Quelle-Refraktor 60/700 zum Beob. gehabt. Vergrößerung war 35-105fach. Hatte eine Umkehrlinse mit dabei, Bildorientierung wie in einem Bino. Ich war zufrieden. Im Lauf der Zeit wuchsen die Ansprüche.....Eigenes Instr. wie schon erwähnt, ein 7x50 Bino mit Selbstbau-Dreibeinstativ. Eine große Hilfe war das Kosmos-Bändchen, "Welcher Stern ist das" von Widmann-Schütte. Kostete 1963 DM 6.80, lebt noch heute, aber sehr sehr zerlesen. Gute Erfahrungen mit Spektiven gemacht, generell Beob. nur mit Stativ zu empfehlen. Habe vor vielen Jahren Beob.Vergleiche div. Astrogeräte gemacht. Verblüfft war ich von einem Bino 11x80 ggü. einem 30x80 (Geschenk 1977 von meinem Vater zu Geb-Tag). Jedoch "Ringnebel in der Leier" mit 11x kaum gesehen, als Sternchen, mit 30x als deutlichen Fleck. Dr. Ahnert Sternw. Sonneberg erklärte mir mit einfach Worten, daß eine stärkere Vergrößerung mehr Einzelheiten bringt: ein 20x70 Bino von Neckermann zeigte nicht das von einem 30x80 der Firma Optiphot. Und ein 40x60 Bino zeigte noch mehr als der 30x80, und ein 25x100 brachte noch mehr an Leistung als der 30x80. Als Max.-Gerät diente ein 12.5" Dobson (Volltubus), max. 304fach. Seit Sept. erfreue ich mich an einem C 8 (orangene Farbe, Geschenk !!). Beschreibung 330fach als max. Vergr., jedoch ausprobiert: das SV-Boni Zoom zeigt bei gutem Seeing mit 420fach das Max., allerdings nur mit "Handnachführung". Vis Beob., nur am Mond bis absolut 1354fach soll hier erwähnt sein, Scharfstellung noch möglich, allerdings GF nur 2-3 Bogenminuten.
Die ganze "Sternguckerei" reicht zurück bis ins Jahr 1962 (wenn ich nicht mehr bin, gehen die Unterlagen an einen astron. Verein/Sternwarte), und wandern nicht in die Tonne, wie es gern mein ältester Sohn sehen würde........
Wem einige Sätze in einem anderen Zusammenhang bekannt sein sollte, möge mir verzeihen, daß es zu einer "Doppellesung" gekommen ist.....

Gruß Günther
Geht das schon wieder los?:mad:
Kannst du dich nicht einfach an der Thematik und Anfrage halten?
Zur Erinnerung, es geht um das Finden eines Teleskopes für ein Kind. Deine ständigen Einwürfe mit dem C8, Vergrößerung usw. nerven einfach nur noch.
 
Ich würde ein Seastar S30 plus ein gebrauchtes, aber nicht zu altes Tablet vorschlagen.
…..so können die Meinungen auseinander liegen.
Das wäre nämlich so ziemlich das Letzte, was ich an der Stelle empfehlen würde.

Zumal die Themenstellung „Kind wünscht sich ein Teleskop“ lautet, und nicht „Kind wünscht sich ein Tablet“……

Mit Tablet und EAA kann ein Beobachter eine Menge Spaß haben, das möchte ich gar nicht in Abrede stellen.
Aber damit ist man ziemlich abgekoppelt vom Geschehen am Himmel. Kinder haben da oft eine andere Vorstellung.

Mit Tablet im warmen Wohnzimmer die robotische Anlage draußen fernsteuern…… da bekommen bequem gewordene Astrofotografen bestimmt glänzende Augen…… aber Kinder möchten gern ganz nah dran sein. Draußen. Kinder möchten erleben.

Ich dache auch einst, ich könnte meinen Sohn mit einer ordentlichen GoTo Montierung beeindrucken. Falsch gedacht.
„Alles, was mit Strom, Motoren und Elektronik daherkommt, brauche ich nicht“ sagte er…….
Teleskop, hoch-runter / links-rechts….. Sternkarte…..fertig. Ok, …. ab und zu auch mal mit Stellarium.

Daher hat er noch heute den größten Spaß mit seinem Televue Renaissance auf einfacher AZ Montierung oder mit dem 16“ Leichtbaudobson , gebaut von unserem Freund Timm Klose.

Wir haben in der Sternwarte regelmäßig Kinder aller Altersklassen. Und wo zieht es die Kinder hin? Zu den Dingen, die sie anfassen können - erleben können. Und das ist gut so. So wissen sie bald, was passiert, wenn man ans Teleskop stößt, und sie merken, dass Sterne aus dem Blickfeld verschwinden, wenn man ihnen nicht folgt.

Klar, alles ohne Farbe, ohne DeepSky.

Aber das kommt noch. Hat alles seine Zeit…..

CS

Dietmar
 
Hallo,
Kurzkommentar: ich glaube, daß ich von verschiedenen Mitlesern nicht mehr gern gesehen werde. D. h. "Rückzieher" und nichts mehr schreiben.

Und Tschüss, Gruß Günther
 
Hallo,
ich möchte noch einmal auf das ausgezeichnete Video von John Reed zum Thema Kinderteleskope verweisen.
Ein Experte mit drei Kindern der von der Astronomie so begeistert war, dass er sein Hobby in mittleren Jahren zum Beruf machte und Astrophysik erfolgreich studierte.
Er geht genau auf die wesentlichen Punkte ein, auf die es ankommt.


CS Mike
 
Hallo Marco,

leider komme ich erst etwas verspätet dazu mich einzumischen. An vielen Ecken schweift die Diskussion auch schon wieder von der eigentlichen Fragestellung ab.

Ich würde das ganze in den Ansprüchen deutlich nach unten drehen. Mein erstes eigenes Fernrohr war vor 60 Jahren ein 10-30 x 30 von Quelle, das ich gebraucht für DM 10,- von einem Vereinskollegen in der Urania Wiesbaden bekam. Was habe ich in all den Jahren mit dem kleinen Ding alles beobachtet. Selbst als ich später größeres hatte, begleitete es mich ins Ferienlager in Frankreich und schaffte es viel später auch noch nach Brasilien und Japan.

Inzwischen habe ich etwas ähnliches z.B. den Nachbarskindern meiner Tochter angedichtet. Die beobachten damit tatsächlich den Mond, haben auch schon gesehen, dass da was am Saturn hängt und der Jupiter abgeplattet ist und Monde hat. Selbst Plejaden und den Orion Nebel finden sie inzwischen alleine. Und sie schleppen das Ding immer in der Landschaft herum um Getier in Wals und Flur zu beobachten.

So etwas findet sich immer wieder auf einem Flohmarkt, braucht noch ein hinreichend hohes Stativ mit Neigekopf und gut ist es.

Für ein sinnvolles Verhältnis von Aufwand und Effekt kann ich garantieren.

CS Gerhard
 
Es wird auch immer das Gewollte wegignoriert.
Will man es auch am Tage nutzen sind die meisten Spiegeloptiken wegen Streulicht eigentlich raus, trotzdem immer lustig Dobson empfehlen was nicht mal wie ein Fernrohr aussieht.
Das man in anderer Blickrichtung steht wie das Teleskop ist auch ein Problem.

Eigentlich braucht es ein stabieles Edelstahlrohrstativ, eine Giro Ercole und einen Volksapo....
Um im Preis zu bleiben alles in der günstigeren Ausführung.
Vermutlich würde auch so ein kleines Celestron Starsense gehen wenn ein vernünftiges Stativ und Monti drunter wäre.

Gruß Frank
 
Hallo Frank,
1.)Ich nutze meine Dobsons gelegentlich auch am Tag und zwar offen(nur Gitterrohr, ohne Lichtsocke), das geht sehr wohl!

2.) Es heisst DER Dobson, DAS Dobson ist falsch.

3.)Da ein Dobson ein Fernrohr ist, sieht er logischerweise auch wie ein Fernrohr aus.

4.) Nur der Sucher sollte in Blickrichtung zum Objekt sein.

CS Mike
 
Ach nö, Mike!
Das Dobson(-Teleskop), der Dobson(- ja, was eigentlich? Der Mann? Der Spiegel?) Schwieriges Thema.
Und der Sucher sollte? Ja manche Beobachter mögen das. Und manche haben einen Zenitspiegel dran und manche haben einen unverdrehten, gibt's alles.
Ja, ein Gitterrohr-Teleskop kann auch bei Tageslicht funktionieren.
Grüße
Dietrich
Aber ich habe null Ahnung
 
Hallo Dietrich,

Dobson bezieht sich auf den Teleskoptyp,
darum heisst es ja auch der Newton, der Cassegrain, der Reflektor, der Refraktor und der Dobson. Ganz einfach.

Für Kinder ist es einfacher einen Sucher zu benutzen der direkt auf das Objekt zeigt.

CS Mike
 
Hallo Frank,
1.)Ich nutze meine Dobsons gelegentlich auch am Tag und zwar offen(nur Gitterrohr, ohne Lichtsocke), das geht sehr wohl!

2.) Es heisst DER Dobson, DAS Dobson ist falsch.

3.)Da ein Dobson ein Fernrohr ist, sieht er logischerweise auch wie ein Fernrohr aus.

4.) Nur der Sucher sollte in Blickrichtung zum Objekt sein.

CS Mike
Hi Mike

Der ? Das? Hab ich nicht geschrieben
Ob ein Dobson ein Fernrohr ist darüber kann man streiten, bei ordentlich Gitterbauweise ist da kein Rohr.
Ob es der kindlichen Vorstellung entspricht sei mal dahingestellt.

Sodann man am FS mit dem Okular vorbeisehen kann fällt der Kontrast in den Boden, ihr schwört ja immer auf kleine FS, jetzt grad nicht oder wie? Auch fällt am Tage direktes Licht in den OAZ, das wird zumindest für Aufhellung sorgen. Man kann ja mit Irisblenden und gleich mal an Innenschwärzung des OAZ arbeiten

Aber vor allem bei den Nutzungswünschen ist die dicke Berta wohl nicht die beste Wahl, weil Naturbeobachtung mit Refraktor und Amiciprisma einfach einfacher ist, obwohl es bekannte Nachteile hat.

Gruß Frank
 
> Kinder bei Sonnenschein, unbeaufsichtigt mit Teleskopen zu lassen ... würde ( habe ) ich nie gemacht .

Frage mich gerade, wie man das selbst als Jugendlicher ohne Dauerschäden "überlebt" hat. Meine Eltern haben sich nicht um das gekümmert, was man tagsüber so mit dem Teleskop angestellt hat. Aber so doof, damit ungeschützt in die pralle Sonne zu gucken, waren wir damals auch nicht... :sneaky:

Mal zum Thema zurück, wenn jetzt endlich mal die Grabenkämpfe hier beendet sind:
Den Vorschlag mit dem Bresser-Nano für ein 5jähriges Kind halte ich für den sinnvollsten bisher. Auf diese Montierung sollte auch ein Refraktor, um erstmal das Verständnis von "wohin zeigt das Teleskop und was sehe ich" zu vermitteln. So ein Nano mit 70/700er Refraktor ist doch hervorragend. Wer sich dann noch auf dem Gebrauchtmarkt umschaut, bekommt so etwas für einen locker zweistelligen Betrag. Man kann dann noch etwas in besseres Zubehör (ZSpiegel, Okulare) investieren, denn der mitgelieferte Quatsch ist eher was für die Tonne, als daß es den Spaß am Beobachten fördert. So sehe ich das. "Einführung" in das Teleskop am besten von einem mit Astronomie einigermaßen erfahrenen Familienmitglied, denn ganz ohne Peilung bzw. Ahnung von der Materie geht es einfach nicht.
 
Hallo Frank,

ja, der, das hast du nicht geschrieben, aber deine Formulierung "WAS, nicht mal wie ein Fernrohr aussieht" habe ich als Österreicher als "welches" interpretiert.

Ein Fernrohr ist ein Teleskop. Eines der bekanntesten ATM Bücher heisst " The Dobsonian Telescope". Folglich ist ein Dobson ein Fernrohr.

Ein Dobson in Gitterbauweise hat einen Gitterrohrtubus, also doch ein Rohr, eben ein Gitterrohr.

Ich kenne Dobsons für Kinder die recht gut der kindlichen Vorstellung entsprechen.

Hier noch eine recht ähnliche Fragestellung auf CN:
Ein Familienvater sucht eIn Teleskop für sein 5 jähriges Kind.
CS Mike



 
> Kinder bei Sonnenschein, unbeaufsichtigt mit Teleskopen zu lassen ... würde ( habe ) ich nie gemacht .
Da diese Zeile von mir stammt , noch eine kurze Erklärung dazu :

Wichtig.
Was ich schreibe ist keine Kritik an der Anmerkung von @winnie , sondern nur eine Ergänzung bzgl. der Videothematik.

Wenn mir bei Sternwartentätigkeiten Kinder, vertrauensvoll zur Freizeitbeschäftigung, anvertraut werden trage ich insgesamt grosse Verantwortung . Diese habe ich, trotz meines jungen Vornamens, aber doch höheren Alters (63) schon immer sehr ernst genommen.

Damit ist meine " Beitragstätigkeit " speziell und zu der ursprünglichen Fragestellung nun auch beendet.

Der Vater, als ursprünglicher Fragesteller, wird sicher auf seine Tochter aufpassen und ihr etwas pssendes kaufen.

Gruss
Marco
 
Ja und Marco hat sich auch schon länger nicht mehr geäußert.

Gruß,
Holger
Hallo zusammen,
ich lese schon fleißig mit, aber ehrlich gesagt hab ich ja von vielen hier auch ziemlichen Gegenwind bekommen, von wegen ich soll lieber nichts kaufen. Es wurde sich anscheinend an meinen Vorstellungen gestört. Da traut man sich dann gar nicht mehr groß schreiben, weil man selbst offensichtlich viel zu wenig Ahnung von dem Thema hat. Bin an das Thema vielleicht ein bisschen zu naiv rangegangen, mag sein. Ich wollte letztendlich nur meiner Tochter einen großen Wusnch erfüllen, ohne gleich ein HighEnd Gerät kaufen zu müssen. Wusste zu meiner Schande auch bisher nicht, was z.B. ein Spektiv ist, was ich immer noch für eine herovrragende Lösung.

Grundsätzlich bin ich aber ein Mensch, der sich in eine Thematik einlesen und einarbeiten kann und ich habe auch kein Problem damit, dass ich mir selbst das Thema "Wie benutze ich ein Teleskop" so gut beibringe, dass ich meiner Tochter das ebenso beibringen kann. Ich bin jetzt erstmal dabei, die ganzen tollen Vorschläge, die hier natürlich auch zahlreich von vielen Usern gekommen sind, zu sortieren und nachzurecherchieren. Vielleicht wird es auch ein kleines Tisch Dobson. Oder ganz was anderes?

Danke auf alle Fälle an alle, die hier Vorschläge gemacht haben. Da hab ich jetzt ordentlich Arbeit mit Recherche. 🙃
Und danke natürlich auch an alle, die mir Zuspruch gegeben haben, dass ich sowas mit meiner 5 Jährigen Tochter machen möchte. :)

PS: Auch wenn ich schon vorher im Thread geschrieben habe: Sternwarten haben wir schon besucht und werden wir auch zukünftig. Wir möchten aber auch zuhause mal den Mond ansehen. :)
 
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