snugen
Neues Mitglied
Hallo liebe Astronomen,
ich habe mich schmunzelnd durch einen Wust von Forenbeiträgen gekämpft und bin so klug als wie zuvor. Schmunzeln musste ich, weil es auch in Astronomieforen teilweise zugeht, wie auch in allen anderen Foren, das war zumindest etwas beruhigend.
Und viel klüger bin ich nicht, weil ich immernoch nicht weiß, weclhes Teleskop nun für mich das richtige ist, ich habe sehr wohl einen kleinen Überblick bekommen und konnte auch hier und da rauslesen, was das eine Teleskop interessanter macht, als das andere. Von vorne herrein waren mir die Newton Modelle mit parallaktischer Montierung sehr sympatisch, das leichte Nachführen macht für mich einfach Sinn, auch wenn man sich wohl erstmal einfuchsen muss. Allerdings habe ich auch das Gefühl bekommen, dass ich nur einen Bruchteil von dem sehen könnte, was mir ein Dobson Modell zeigen würde.
Die Frage, die für mich im Moment im Raum steht und die vielleicht für jeden Anfänger am ausschlaggebensten ist ist: Welche kauf werde ich eher bereuhen?
Kaufe ich ein Dobson und merke irgendwann, dass das die parallaktische Führung doch praktischer gewesen wäre oder kaufe ich ein Newton und bin nach 4 durch Zufall sternenklare Monate enttäucht, weil ich das meiste was ich mit 130mm Öffnung sehen kann schon im Sucher hatte?
Am wichtigsten für mich ist beim Einstieg der erste Blick und die Gewissheit, dass es noch viel zu entdecken gibt, weit weg von Deepsky und Fotografie.
Natürlich ist es gut, wenn man einen Überblick hat, aber welche Details dann für einen selbst interessant werden stellt sich doch eh erst raus, wenn man später genauer weiß, welchen Teil oder welche Entferung am Himmel man am interessantesten findet.
Für mich wäre im Moment also eine "mit diesen Modellen machst du erstmal nichts falsch und gehst jeweils diese kompromisse ein"-Liste ideal. Gerade weil ich nicht weiß ob mich die Astronomie wirklich so packt, wie ich es hoffe, wenn ich das erste mal einen Jupitermond sehe, bin ich gerade am Anfang sehr vorsichtig mit der Investition. Sollte man dann feststellen, dass es einen wirklich gepackt hat, steigt die Investitionsgrenze von alleine.
Sicherlich will man sich am Anfang auch nicht das billigste holen, aber muss es wirklich in die 600€ gehen um sich selbst sanft in das Thema ein zu führen?
Sicher ist es toll von den Erfahrungen anderer zu profitieren, allerdings heißt das anscheinend bei diesem Hobby auch, dass man direkt mal das doppelte von dem ausgeben muss um das Equipment zu haben, was andere zufrieden stellt, obwohl man selbst noch garkeinen Anspruch entwickelt hat. Sicherlich hat man auch irgendwann selbst den Anspruch an besseres Equipment, aber für mich ist im Moment egal, ob mir 80% des Himmels noch verborgen bleiben, hauptsache ich sehe erstmal überhaupt was und sei es schlechter, weil ich nur 1,25" Oklare habe.
Es gehört doch generell zu jedem Hobby dazu, sich nach und nach besseres Equipment zuzulegen, warum nicht also auch hier erstmal kleine Brötchen backen?
Long story short:
Mir als blutiger Neuling würde es einfach reichen, wenn ihr mir sagt, welcher Kauf nicht absolut am Ziel vorbeigeht, der Rest kommt sicherlich von allein
Abendliche Grüße
Snugen
ich habe mich schmunzelnd durch einen Wust von Forenbeiträgen gekämpft und bin so klug als wie zuvor. Schmunzeln musste ich, weil es auch in Astronomieforen teilweise zugeht, wie auch in allen anderen Foren, das war zumindest etwas beruhigend.
Und viel klüger bin ich nicht, weil ich immernoch nicht weiß, weclhes Teleskop nun für mich das richtige ist, ich habe sehr wohl einen kleinen Überblick bekommen und konnte auch hier und da rauslesen, was das eine Teleskop interessanter macht, als das andere. Von vorne herrein waren mir die Newton Modelle mit parallaktischer Montierung sehr sympatisch, das leichte Nachführen macht für mich einfach Sinn, auch wenn man sich wohl erstmal einfuchsen muss. Allerdings habe ich auch das Gefühl bekommen, dass ich nur einen Bruchteil von dem sehen könnte, was mir ein Dobson Modell zeigen würde.
Die Frage, die für mich im Moment im Raum steht und die vielleicht für jeden Anfänger am ausschlaggebensten ist ist: Welche kauf werde ich eher bereuhen?
Kaufe ich ein Dobson und merke irgendwann, dass das die parallaktische Führung doch praktischer gewesen wäre oder kaufe ich ein Newton und bin nach 4 durch Zufall sternenklare Monate enttäucht, weil ich das meiste was ich mit 130mm Öffnung sehen kann schon im Sucher hatte?
Am wichtigsten für mich ist beim Einstieg der erste Blick und die Gewissheit, dass es noch viel zu entdecken gibt, weit weg von Deepsky und Fotografie.
Natürlich ist es gut, wenn man einen Überblick hat, aber welche Details dann für einen selbst interessant werden stellt sich doch eh erst raus, wenn man später genauer weiß, welchen Teil oder welche Entferung am Himmel man am interessantesten findet.
Für mich wäre im Moment also eine "mit diesen Modellen machst du erstmal nichts falsch und gehst jeweils diese kompromisse ein"-Liste ideal. Gerade weil ich nicht weiß ob mich die Astronomie wirklich so packt, wie ich es hoffe, wenn ich das erste mal einen Jupitermond sehe, bin ich gerade am Anfang sehr vorsichtig mit der Investition. Sollte man dann feststellen, dass es einen wirklich gepackt hat, steigt die Investitionsgrenze von alleine.
Sicherlich will man sich am Anfang auch nicht das billigste holen, aber muss es wirklich in die 600€ gehen um sich selbst sanft in das Thema ein zu führen?
Sicher ist es toll von den Erfahrungen anderer zu profitieren, allerdings heißt das anscheinend bei diesem Hobby auch, dass man direkt mal das doppelte von dem ausgeben muss um das Equipment zu haben, was andere zufrieden stellt, obwohl man selbst noch garkeinen Anspruch entwickelt hat. Sicherlich hat man auch irgendwann selbst den Anspruch an besseres Equipment, aber für mich ist im Moment egal, ob mir 80% des Himmels noch verborgen bleiben, hauptsache ich sehe erstmal überhaupt was und sei es schlechter, weil ich nur 1,25" Oklare habe.
Es gehört doch generell zu jedem Hobby dazu, sich nach und nach besseres Equipment zuzulegen, warum nicht also auch hier erstmal kleine Brötchen backen?
Long story short:
Mir als blutiger Neuling würde es einfach reichen, wenn ihr mir sagt, welcher Kauf nicht absolut am Ziel vorbeigeht, der Rest kommt sicherlich von allein
Abendliche Grüße
Snugen
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