welches um die 10x40 für weite Felder?

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Maiko

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Hallo,
ich überlege gerade, ob ich mir ein FG für weite Felder zulegen sollte. Da ich drei Doppelteleskope nutzte, möchte ich in der Qualität nicht allzu sehr Abstriche machen. Unsicher bin ich mir, wie es mir so mit Geradsicht und Freihand gehen wird, wo ich ja bei den anderen Binos Winkeleinblick und Montis habe... 10x noch freihändig sinnvoll? Hatte als Jugendlicher ein 20x80er manchmal freihändig genutzt, das war aber eine Qual... das FG sollte brillentauglich sein, erstens, weil kaum -9 Dioptrien am FG ausgeglichen werden können, und zweitens, weil neben den Dioptrien mein Asti fröhlich wächst... an 4mm AP dachte ich als Kompromiss zwischen Lichtstärke und Aufhellung des Himmels, auf die ich empfindlich reagiere ( mittlerer Bortle 4 Himmel hier). TG sollte mindestens 6° sein, SG wenigstens 60°.Zwei Ideen, die ich habe: Svarovsky 10x40 und Leica Trinovid 10x42 HD. Preisrange erst mal zwischen 600 € und 1000 €... Was meint ihr?
Dank u CS, Maiko
 
Ich würde mich an Prochnow in "das Boot" halten: noch tiefer!

Für Himmel & freihändig empfehle ich die kleinstmögliche Vergrösserung, 6x oder eben 7x, was für die Grössenordnung um 40mm Objektive eben so erhältlich ist. Der Aspekt der AP Grösse halte ich dabei für mindestens zweitrangig. Bin auch der Meinung, dass die supermegagut "Qualität" von Ferngläser am Himmel für freihändig stark überbewertet ist. Aber klar, wenn Geld keine Rolle spielt, wieso nicht ...

Gruss
 
Bin tatsächlich das Wagnis eingegangen. SVBony SV202 8x32 bestellt eben erst, das glühende Reviews erhalten hat. Für eine Marke, die vielerorts noch unter "zweifelhaft" geführt wird. Bin ja gespannt wie sich das schlagen wird am Himmel.

Gruss
 
Zwei Ideen, die ich habe: Svarovsky 10x40 und Leica Trinovid 10x42 HD. Preisrange erst mal zwischen 600 € und 1000 €... Was meint ihr?
Hallo Maiko,

an welches Swarovski hast Du gedacht...10x40...Habicht?
Ein tolles Glas, leider mit Brille nicht zu gebrauchen, die Habichte sind klar für Nichtbrillenträger konzipiert.

Hmm, ich würde noch das Zeiss Conquest 10x42 in den Ring werfen, gefällt mit ein Tick besser als das Trinovid HD.
Eventuell kommst du gebraucht auch an ein Swarovski SLC 10x42 heran.
Nikon Monarch HG, Made in Japan, nicht zu verwechseln mit den "normalen" Monarchen.
In der mittleren Preisregion ist das Gedränge schon ganz ordentlich, die Meoptas sind auch nicht schlecht.
GPO, ein neuerer Hersteller soll auch ganz ordentliche Gläser machen, Kite und Kowa kämen auch noch in Frage...Auswahl genug.

Was natürlich stimmt, 10x ist freihand schon grenzwertig, eventuell kurzzeitig noch nutzbar aber auf Dauer?
Dies gilt natürlich im besonderen Maße bei der Himmelsbeobachtung, am Tage kann 10x und freihand noch ganz gut gehen.

Dein Budgetrahmen finde ich übrigens gut bestimmt, in diesen Regionen bekommt man schon ganz gute Gläser.

Andreas
 
Danke für die vielen Tipps, Andreas. Das Conquest spricht mich an, was gefällt dir da besser, als am Trinovid? Sehe ein etwas größeres Feld und etwas mehr Augenabstand, was wertvoll ist... CS Maiko
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Conquest spricht mich an, was gefällt dir da besser, als am Trinovid?
Das Conquest wirkt etwas transparenter, die Achsschärfe ist auf Highlevel und hat ein Tick weniger chromatische Aberrationen.
Am besten ist aber man vergleicht selber, dass Leica hat die etwas "wärmeren" Farben, ist dadurch vielleicht eher ein Augenschmeichler?!
Die optischen Unterschiede sind jetzt auch keinen Welten, eher Nuancen.

Wenn Du für Dein Budget irgendwie an ein SLC 8/10x42 kommen kannst wäre dass das Mittel meiner Wahl, die sind einfach schon im oberen Bereich und müssen sich im Prinzip vor keinem anderen Fernglas verstecken.
Ferngläser sind aber auch immer sehr subjektiv....

Andreas
 
Wenn Du für Dein Budget irgendwie an ein SLC 8/10x42 kommen kannst wäre dass das Mittel meiner Wahl,
unterstrichen!
Das 10x42 SLC ist neben meinen anderen aus der Sammlung wie auch das 15x56 SLC am Himmel eine Wucht. Das EL wäre dann noch einen Schritt besser.
Das Trinovid und das Conquest kommen hinsichtlich der Leistung nicht an das SLC heran, wenngleich es auch gute Gläser sind.
Bei dem Conquest sollte der geneigte Interessent das Einblickverhalten testen, bei mir passte es nicht, auch die Schärfe außerhalb der Achse überzeugte nicht vollumfänglich. Das Leica hatte im Vergleich ein besseren Einblick, jedoch auch mehr CA bei weniger Transmission und geringerem Kontrast. Beide wollten mich nicht überzeugen.
Am Tage wird man diese Unterschiede je nach Objekt und Lichtsituation nicht sofort bemerken, am Himmel bei punktförmigen Objekten fallen diese und andere Fehler oder "Schwächen" schneller auf.
Das SLC hat diese "Schwächen" nicht und ist in Summe seiner Eigenschaften für Astro sehr zu empfehlen. Die 10fache V ist m.E. gar kein Problem.
Das scharfe mit hoher Transmission klare helle Bild überzeugt. CA ist nur an extremen Kontrasten und außerhalb der Mitte ab ~60-70% zum GF Rand zu bemerken.
Das EL 8x32 setze ich am Himmel nicht ein, Öffnungen ab 40 empfinde ich als Basisparameter. Das EL 8/10x42 wäre natürlich das Ende der Fahnenstange.
Am Himmel bereiten diese Gläser einfach nur pure Freude und faszinierende Augenblicke.

Welches Glas ich am Himmel noch empfehlen kann, ist das ältere Trinovid 10x42 BA oder BN, immer noch eine gutes Glas mit mechanisch betrachtet ausgemerzten Schwächen.

Anbei einmal ein kleines Analyseschema aus meinem Bewertungsbeitrag
 

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hm, das EL wäre schon eine Verlockung, wenn auch deutlich teurer... das SLC gibt es wohl nur gebraucht... muss mich halt entscheiden, ob ich qualitäts und preismäßig all in gehe (was ich bei den Doppelrefraktoren ja auch tat, wodurch ich Qualität gewohnt bin) oder piano anfange: Passt mir freihändig, welche Objekttypen beobachte ich wie häufig?
 
..... ich weiß, vom GF abgesehen, ist der Sprung am Himmel so gravierend?
Nö...

NL 8x42 vs. EL 8,5x42...optische Unterschiede...
1. Farbwiedergabe etwas gesättigter, m.E einen Hauch neutraler...
2. Etwas heller...
3. Kontrast ist ein Tick besser...
4. Streulichtempfindlicher...

Wer mit den rund 60° Grad scheinbaren GF. beim EL zufrieden ist benötigt nicht unbedingt ein Update, dass NL ist optisch in Gänze ein etwas verbessertes EL, aber eben auch keine Welten, ich würde es als EL Mark II bezeichnen.

Andreas
 
etwas, Tick, Hauch.............. ich weiß.
Am Tage kann der geübte Gucker vll. den einen oder anderen Unterschied an mehr heraus sehen, am Himmel wird das m.E. in Summe relativ sein, sich vll. nicht zeigen.
MKII ist eine gute Einordnung, für die leichten Besserungen den üppigen Aufpreis zahlen zu wollen darf natürlich jeder selbst entscheiden.

Vll. kommt für den Fragesteller auch das Meopta in Frage, obwohl mich dessen im Vergleich mit dem SLC blasses, milchig trüberes Bild nicht gefiel.
Aber dennoch eine weitere gute Option.
 
etwas, Tick, Hauch.............. ich weiß.
Wer die EL kennt dürfte vom NL nicht mehr überwältigend überrascht sein!
Die Einschätzungen dass das NL deutlich besser ist als das EL teile ich so nicht, besser ja aber eben nur in kleinen Teilbereichen.
Was natürlich überragend ist, ist das GF., hier liegt vermutlich auch die wirkliche Faszination des NL.
Gehäuseform, Haptik, Mitteltrieb, Dioptrinausgleich sind natürlich noch mal gänzlich unterschiedlich.

Andreas
 
Wer die EL kennt dürfte vom NL nicht mehr überwältigend überrascht sein!
Bisher bin ich immer an ihnen vorbei gelaufen, der Reiz fehlt. Mit den EL bin ich voll bedient. Natürlich, werde mir die neuen noch vor Augen halten aber mir war klar, die EL wesentlich zu verbessern wäre mehr Marketing als die Realität aufzeigen dürfte - vorerst eine Annahme.
Was mich aber - stört wäre in diesem Kontext falsch - bezweifelt (vorerst), ist die Brückenkonstruktion.
Ich nehme immer ein Glas mit auf Reisen, oftmals in endlegenden Gebieten. Sand und Staub und anderes Zeug ist dort ab und an Standradbedingung.
Will heißen, hätte Sorge, dass sich die Fremdkörper mit der Zeit den Spalten der Brücke einnisten und sie wie gewohnt, unter klarem Wasser per Spülung nicht entfernt werden können. Die frei, besser, nicht fast eingehausten Bedienteile der SLC oder EL und auch der anderen Gläser sind mir hinsichtlich dessen symphytischer.
Klar, nur eine Vermutung ohne valide Erfahrung, doch konstruktiv betrachtet m.E. nicht die allerbeste Lösung für raue Einsätze.
 

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... und nun ist alles anders! Ich habe ein Fujinon 10 x 50 bestellt - Freihand soll doch eher gelegentlich stattfinden, Stativanschluss ist mir wichtig - Astro wird klarer Schwerpunkt... ich lasse mich nun auch auf 5mm AP ein, obwohl ich da skeptisch war... Naturbeobachtung wird noch warten...

CS, Maiko
 
Hallo Maiko,
zugegeben, ein fertiger Stativanschluss macht es super einfach. Andererseits sind die Fernglashalter mit Gurt zum festschnallen des FG (sowohl im Handel als auch Selbstbau) eine Alternative, welche einen freier in der Auswahl des Fernglas machen. Auf meiner Halterung befindet sich ein Premium-Glas, und ich habe da keinerlei Bedenken. Benutzt wird es so auch für Astro.
Gruß, Markus
 
Hallo Markus, das verstehe ich, da kamen mehrere Sachen zusammen - auch habe ich mit ICS den Händler des Vertrauens mit dem Fuji beauttragt, da fühle ich mich einfach wohler...

CS, maiko
 
ich lasse mich nun auch auf 5mm AP ein, obwohl ich da skeptisch war
ohne Grund, m.E.
Ich habe das 10x50 ( Swaro EL ) mit AP 5mm als absolut faszinierend in Erinnerung, mache dir keine Sorgen - hervorragende Wahl.
Wenn der Himmel gut genug und deine Augen sich an 5mm oder 5+ angepasst - beeindruckende Seherlebnisse sind dir sicher, versprochen.
Nimm es auch mit auf Reisen, Packmaß und Gewicht außen vor, wenn die Bedingungen extern D besser sind, wirst du das mehr als AP 4/4,2 nicht bereuen, im Gegenteil!

Herzlichen Glückwunsch und lass doch bitte hier einen ersten Eindruck, mechanisch wie optisch vom Glas lesen.
 
Gestern Nacht in ner Wolkenlücke Freihand: 10 x 50 super, aber Freihand is nix für mich. heute auf Orion Parallelogramm getestet: Guter Schwenkbereich, Monti läuft, Höhenverstellung des Binos könnte man besser machen. Fuji bildet schön ab, nicht so weite weg vom Binoptic 80 Lomo in der Bildmitte, CA bisschen mehr, als erwartet, könnte auch randschärfer sein. Aber guter Start in die Fernglaswelt. Und Geradsicht ist mit der Zeit auch mit der Monti anstrengend. Und parallel noch Test Nagler 12 vs Nagler 13 im Binoptic 80... Etwas anstrengend alles, aber okay... CS, Maiko
 
... noch mal kurz Freihand Fuji: Sehr schön, dann mit Monti: M42 fast wie im Binoptic 80, halt kleiner. 40 Minuten, 11 Objekte, Schultern leiden;-( Schätze Fuji nun noch besser ein...
 
Hallo, mein Favorit für ein leichtes Glas mit großem Gesichtsfeld ist das Vixen Ultima 8x32 (8,3Grad).
Sehr angenehm zu bedienen, guter Einblick, optische Leistung ist sehr gut und gut um einfach mal im Himmel "spazieren zu sehen" ; ).

Habe auch das Swaro Habicht 10x40W. Auch ein ganz tolles Glas von hoher optischer Qualität. Bei mir ist allerdigs der Mitteltrieb schwergängig. Was aber nicht so bedeutend ist, da es für Himelsbeobachtungen nur einmal scharf gestellt werden muss.

Günstiger und mit etwas kleinerem Gesichtsfeld ist das SVBony SV202 ED 8x32. Habe es seit Januar und bin begeistert! Optisch sehe ich keinen Unterschied zu den beiden anderen, wesentlich teueren Gläsern....bis halt auf das kleinere Gesichtsfeld. Ich habe 120€ bezahlt...dafür ist es ein echter Schnapper. Es gibt auch noch eine 10x42 Variante. Es handelt sich bei SVBony nicht um einen so exklusiven Hersteller, wie zB Swaro. Von daher weiß man nicht wie gut die Endkontrolle und somit das bestellte FG ist.
Aber, ein gutes FG muss nicht viel Geld kosten!

CS
 

Denke man bekommt viel Fernglas fürs Geld.

Gruss
 
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