Welches Zubehör soll ich nur kaufen?

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas monchi
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monchi

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Hallo ihr lieben!
Da ihr mir letztes aml wirklich fantastisch geholfen habt, dahte ich dass ich euch mal wieder um Hilfe bitte. Ich habe meinem Freund zu Weihnachten das Skywatcher Dobson Teleskop N 200/1200 geschenkt und nun soll zu seinem 30. Geburtstag noch etwas Zubehör dazu kommen. Leider bin ich immernoch so Ahnungslos wie vorher :blush:
Ich dachte an ein Paar Okulare und Filter sowie vielleicht einen Adapter zum Fotografieren (wir haben eine normale Canon EOS 700 D). Mein Budget liegt so bei etwa 250 €
Ich weiß, dass er unglaublich gerne mal eine Galxie sehen möchte. Das hat bisher irgendwie nicht so ganz hingehauen. Ich hatte auch überlegt den großen Okular- und Zubehörkoffer von Omegon zu kaufen, habe aber gelesen, dass der nicht so viel Sinn macht weil viel unnötiges dabei ist!?
Ich wäre euch auf jeden Fall super Dankbar, wenn ihr mir wieder irgendwie weiterhelfen könntet.

Viele Grüße
Chantal
 
Hi Chantal,

was war beim Teleskop dnn alles an Okularen dabei?
Ein Adapter für die EOS ist im Übrigen sinnlos - falls ihr damit überhaupt in den Fokus kommt, ist bestenfalls ein Mondschnappschuss möglich. Um mit dem Dobson zu fotografieren, nutzt man andere Kameras und eine sog. EQ-Plattform.
Beim Problem mit dem Galaxienfinden könnte ein guter Atlas mit Aufsuchkarten sowie bessere Sucher helfen. Da sind die Geschmäcker verschieden - ich z.B. kann mit normalen Leuchtpunktsuchern nicht viel anfangen, aber eine Kombination aus Telrad und Winkelsucher find ich praktisch.

cs
Jürgen
 
Hallo Chantal,

wir unterhalten uns wohl über den gekauften 8" f/6 Dobson mit der Grundausstattung, also 25er und 10er Beipackokular.

Zum Suchen und FINDEN ein Buch in dem anhand von einigen schönen Touren zu mehr oder weniger schweren Objekten die Techniken des Aufsuchens von Himmelsobjekten vermittelt werden:

Der Starhopper

Als erstes Kartenwerk wäre der

Deepsky Reiseatlas

empfehlenswert.

Dazu ein Aufsuchokular in 2" Ausührung mit geringer Vergrößerung aber (gegenüber dem vorhandenen 25er Okular) sehr großem Feld zum Suchen und Finden und für die Übersicht, z.B.

Explore Scientific 34 mm

oder

Explore 28 mm

oder

32 mm WA

Gruß
*entfernt*

 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Chantal, Hallo Günther,

da so ein Übersichtsokular vielfach beim 200/1200 einfach fehlt, finde ich den Hinweis sehr richtig. Insbesondere auch eines um 30mm, das auch unter weniger dunklem Himmel zuverlässig funktioniert.

Ich will aber auch den Punkt "Galaxie" aufgreifen. Oft scheitert das Finden ja an der Kombination aus zu hellem Himmel und zu geringer Vergrößerung. Das beißt sich: Zum Suchen niedrige Vergrößerung für entsprechenden Überblick, verursacht hellen Hintergrund, was das Finden unmöglich machen kann - die Galaxie säuft ab.
Bei planetarischen Nebeln und den meisten Gasnebeln würde man sich nun mit einem OIII-Filter helfen - aber diese Filter funktionieren für Galaxien absolut nicht.

Daher kann es durchaus Sinn machen, über ein Okular um 15mm nachzudenken. Das müsste auch möglichst viel Himmelsausschnitt zeigen. Schaue ich da so auf die gängigen Artikel mit Potenzial sehe ich Straßenpreise von 180 Euro beim 18mm Explore Scientific 82° oder über 200 Euro beim 16mm UWAN. Das ist normal aber eben auch nicht gerade wenig. Ein Gebrauchtkauf würde Sinn machen.

Die allermeisten Deepsky-Beobachter finden jedenfalls solche Weitwinkelokulare mit Gesichtsfeldern von 65° oder mehr toll. Insofern ein schönes Geschenk. Vielleicht klappt es ja sogar preislich für beide Okulare und den sicherlich nötigen Atlas.

Ansonsten der Hinweis, dass zum Herbst hin die Zeit gut ist, die Andromedagalaxie zu beobachten. Sie ist selbst unter schlechtem Himmel nie ganz weg, allerdings schnell enttäuschend, wenn schlechter Himmel die Spiralarme schluckt. Für Galaxienbeobachter ist es einfach sehr wichtig, unter dunklem Himmel zu stehen. Und damit ist nicht einfach direktes Umgebungslicht gemeint, sondern man muss wirklich der ganzen Lichtglocke einer Stadt entkommen.

Clear Skies
Sven
 
Ich klinke mich mal hier auch ein.

Ich habe mir ein Sky-Watcher 150/750 Newton auf einer NEQ-3
mit folgenden Okularen 10mm Plössel*, 25mm Weitwinkel*, 9mm TS Super Plössel, 20mm TS Plössel, 2x Barlow*. Zusätzlich einen Laserkollimator und das Buch "Welcher Stern ist das?"

Die Sachen mit * waren beim Teleskop dabei.

Was währe denn zusätzlich noch sinnvoll? GoTo kommt evtl. später noch dazu. Mein Ziel ist es zur Astrofotografie zu kommen. Aber erstmal mit der Ausrüstung umgehen lernen.

Was währe aber zusätzlich noch zu empfehlen?
 
Duden habe ich schon. ;)

Fürs erste wäre eine Okularempfehlung schön. Die wichtigsten müsste ich ja schon haben. Preisbereich pro Okular kann bis 100 EUR gehen. Preis-Leistung ist mir aber fürs erste wichtiger.
 
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Hallo Matthias,

Du schreibst
Zitat von Matthias_R:
Die wichtigsten müsste ich ja schon haben.
Nach welchen Kriterien sind das denn für Dich die wichtigsten? Und welche Vorstellungen und Anforderungen hast Du bezüglich Okulare überhaupt? Für welche Beobachtungen erhoffst Du Dir Verbesserungen oder mehr Möglichkeiten? Und schließlich: Da "Zubehör" ja auch Filter und anderen nützlichen Kleinkram umfasst...

Clear Skies
Sven
 
Zitat von Aryaa:

Na ja, der Youtuber ist zwar begeistert, aber ob er Ahnung hat? Ich persönlich zweifle ganz ehrlich.

Da empfehle ich 1000mal lieber Astronomie Television von Dr. Erik Wischnewski, der weiß, wovon er spricht; und zwar sowohl hinsichtlich Equipment als auch in Bezug auf Astronomie.
https://www.youtube.com/channel/UCQszh0uao6oXv5kvfiMKfRQ
 
Hallo Namen- und Grußloser,
Zitat von Aryaa:
Ich hab heute das hier entdeckt. Und fand es recht interessant:
https://m.youtube.....
ich spare mir mal diesen blödsinnigen Link weiter anzuführen.

Der nette Mensch da im Filmchen hat sehr wenig bis gar keine Ahnung von der Materie.
Mit solch einem geballten Unwissen einen Videoclip zu produzieren und hier den großen Berater zu mimen, sagt Alles...

Dass es dann aber noch Leute gibt, welche diesen nichts sagenden Unfug anschauen, glauben und Beifall klatschen ist schon nachdenkenswert.
Eine Stunde hier im Forum recherchiert, was, wie ich meine zumutbar gewesen wäre, hätte Abhilfe geschaffen.
 
Hallo zusammen,hallo Chantal.
Es ist in Mode gekommen,das immer wieder in"Fachforen" gerne Dobsons empfohlen werden mit dem Hinweis...das Geld wird in eine große Öffnung investiert und man verzichtet auf eine teure unnötige parallaktische Montierung zur Nachführung.Der Laie befolgt dann den Rat gerne.Er hat alles richtig gemacht und sich vorher informiert und erwartet deshalb auch ein "Wunder"am Nachthimmel.Allerdings ist dann die Enttäuschung
groß,wenn man keine Galaxien,Nebel oder Kugelhaufen zu Gesicht bekommt wie sie z.B. auf Fotos zu sehen sind.Dann folgt der 2.te Rat,man möge sich doch dieses oder jenes Weitwinkelokular und entsprechende Filter zulegen....hat der Beobachter sich dann das zusätzliche teure Equipment angeschafft wird mit hohen Erwartungen weiter beobachtet...aber man sieht immer noch nichts und man beschränkt sich auf Mond und Planeten.Dann kommt der Beobachter auf die eigene Idee...da war doch noch was und möchte eine Kamera anzuschließen und dann folgt promt der 3.te Rat mit einer Plattform für den Dobson obwohl man weiß,das damit nur kurz belichtete Schnappschüsse möglich sind.Das war dann die letzte Aktion und das *entfernt* landet im Keller.Garantiert! Das,was man in unseren Breitengraden durch einen Dobson visuell sehen kann sind selbst bei riesigen Galaxien wie M31 so eine Art "Nebelfleck" Sicherlich lassen sich helle Objekte wie M57 auch so beobachten,aber eben schwache Galaxien und deren Spiralarme eben nicht.Das liegt einfach an der kurzen"Belichtungszeit" unseres Auges.Deshalb meine Empfehlung für einen Neueinsteiger: Wer wirklich etwas erkennen möchte erzielt nur Ergebnisse wenn er mit einer Montierung und einem Teleskop oder [Objektiv] langzeit mit einer DSLR belichtet.Selbst Aufnahmen mit wenigen Minuten Belichtung führen zu tollen Ergebnissen,an die man sich erfreuen kann.

Hier gehts zu unserer Selbstbaugruppe mit vielen nützlichen Tipps. Schaut mal rein.
https://www.facebook.com/groups/h.chris0306/

Gruß Hotte.
 

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Hallo Hotte,

ich Denke Du bedienst hier (D)ein Klischee doch ein wenig zu stark und zu uninformiert über den Sachstand hier.
Kann ja sein, dass Du diesen Irrweg für Dich gegangen bis oder jemand den Du kennst.
Für mich ist die visuelle Astronomie seit Jahrzehnten der richtige Weg und zwar mit Öffnungen von 4"-16" nebeneinander. Ich bin nicht enttäuscht und war es noch nie. Muss ich mich jetzt meiner von Dir gering geschätzten Ansprüche und/oder Ergebnisse schämen oder lässt Du unterschiedliche Herangehensweisen doch zu?

Ich sach mal, es wird so Mode, dass den Leuten immer wieder in Fachforen erzählt wird, sie seien eh blind und sollten das Sehen doch einem Kamerachip überlassen......Wat nu? :/

Chantal startete diesen Thread

http://forum.astronomie.de/phpapps/...00/Total_Ahnungslos_beim_Teleskop#Post1192600

und dann eben diesen hier und zum gegenwärtigen Stand der Dinge passt nun mal die spartanische Ausstattung des vorhandenen Teleskops mit sinnvollem Zubehör um erst mal die mögliche Leistung zu sehen. Dazu will sie beitragen.

Die neue Baustelle die Du aufmachst und dafür alles Andere als Unfug abschmetterst ist nicht besser, sinnvoller, leichter, ergiebiger entspannender, lehrreicher als die alte sie ist nur anders.
Vor allen Dingen sollte man da dann den mitnehmen, den es betrifft.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Hotte,

ich will auch was sehen, und zwar sofort und nicht erst nach Stunden. Deshalb bin ich rein visuell unterwegs. Es ist doch schon alles abfotografiert am Himmel, warum soll ich das auch noch machen.

Was ich nicht sehen kann, sehe ich halt nicht. Für das Geld einer guten fotografischen Ausrüstung kann ich viele Atlanten kaufen.

Gruß Uwe
 
Hallo Günther,Uwe.
Warum so aggressiv? Es tut mir ja Leid,wenn ich Euch auf den Schlips getreten bin.Wenn ihr glücklich damit seid,ist ja alles in Ordnung und es gibt nichts hinzuzufügen.Aber Dobsons Einsteigern nahe zu legen ist garantiert auch nicht der richtige Weg zumal die meisten dann doch auf die Idee kommen das visuelle fotografisch festzuhalten.Man muß ja nicht die moderne Technik nutzen.Mit einem Pferdekarren kommt man ja schließlich auch ans Ziel,wozu braucht man dann ein modernes Auto? Man braucht sich ja auch keine Hubble Bilder ansehen,die sind ja auch mit dem verteufelten Chip gemacht worden.Und Uwe,warum beobachtest du denn überhaupt,wenn schon alles fotografiert wurde? Etwas neues entdeckt man ja sowieso nicht.
Übrigens Günther....ich beobachte auch schon seit über 30 Jahren und weiß auch wovon ich rede.

Gruß Hotte.
 

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Hallo Hotte,

seltsame Einstellungen pflegst Du.

du sprichst von Moden in der Beratung, von nichts sehen und von Agressivität wenn man das nicht so absolut stehen lassen will und gibst sofort schon wieder Garantie darauf, dass Dobson nicht der richtige Weg sei.

Du hast da ein nettes Bildchen von Jupiter gemacht, aber das ist nicht die Klasse von Anblick, die man mit einem guten 8" Teleskop sehen kann.
Wenn ich mir das Fotoboard so anschaue, dann kommen nur sehr wenige sehr kundige Fotografen zu sehr wenigen Gelegenheiten zu wirklich guten Fotos, die zeigen, was tatsächlich geht.
Für mich besteht da kein Unterschied zu visuellen Bemühungen, auch ich muss wissen was ich tue und die technische Seite gut beherrschen. Es ist ein bischen weniger Technik und Aufwand und das ist genau das was ich brauche.
Du brauchst was Anderes? Gut so.
Deine absoluten Aussagen sind völlig unangebracht.

Gruß
*entfernt*
 
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Den eigentlichen Hintergrund dieser Diskussion habt ihr leider nicht erkannt oder verstanden.
 
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Den eigentlichen Threadverlauf und dessen Sinn hast Du nicht gelesen und ich habe Dir noch einen Link zum ersten Thread gesetzt, den Du auch ignorierst. Demnach bist Du hier komplett falsch.

Wenn Du Sinnhaftes in anderer Richtung verbreiten willst, dann setz mal ganz neu an.
Ich an deiner Stelle würde es auch völlig ohne Vorwürfe, Modeerscheinungen und Garantieen versuchen.
 
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Hallo Hotte,

Zitat von earlybird:
weils Spaß macht. Ich schaue mir die Blumen in meinem Garten auch immer an, obwohl sie jedes Jahr gleich aussehen. Aber ich fotografiere sie nicht.

Dobson empfehle ich auch nicht, weil ich Refraktorfan bin. Damit sieht sogar noch weniger.

Und weil ich vor vielen Jahren mal eine fotografische Ausbildung hatte und deshalb einen gewissen Anspruch an die Fotoqualität habe mache ich KEINE Astrofotos. Der Aufwand ist mir zu groß.

Gruß Uwe
 
Günther.Klar habe ich den Threadverlauf verstanden-ist ja nun mal wirklich nicht so schwer.
Chantal erklärt das ihr Freund noch keine Galaxien gesehen hat und das er das Instrument bereits schon seit Weihnachten!! besitzt.Daraufhin habe ich erklärt,das er damit auch keine sehen wird...jedenfalls nicht so,wie er es sich vorstellt.Das ist Schade.Da nutzen auch keine vorgeschlagenen Superokulare,Filter oder eine Sternenkarte.Das geht eben nur fotografisch.Chantal hat auch geschrieben,das sie eine Kamera besitzt und diese gerne adaptieren möchte und nach einem Adapter gefragt hat.Auch das geht nicht,weil sie mit einem Dobson nicht in den Focus kommt.Bevor sie jetzt zusätzlich noch jede Menge Geld in etwas investiert was sowieso nicht klappt habe ich mich hier eingeklingt.Die zweckmässigste Antwort kam von NASUS,das ein Adapter sinnlos ist. Alle anderen Antworten enthalten keine anwendbaren Tipps. Wenn schon etwas empfohlen wird,sollte man klipp und klar auch anmerken das man mit so einem Gerät zwar die hellen Objekte sehen kann und das Galaxien eben wie "Wattebällchen" erscheinen,dann ist der Nutzer auch nicht enttäuscht.Jetzt frage ich mich gerade,wer den Threadverlauf nicht verstanden hat....Du oder ich?
 
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Hotte. Es ist also noch schlimmer. Du verzapfst den Unsinn obwohl Du den Threadverlauf kennst.

Der Freund von Cantal hat seit Weihnachten einen 8" f/6 Dobson und ein 20 mm und ein 10 mm Okular.
Er hat noch keine GX gesehen, aber den Mond schon mal beobachtet.
Mehr Infos haben wir nicht.

Daraus mit 30 Jahren Astropraxis zu schließen und seiner Freundin zu erklären, dass er mit diesem Dobson auch keine GX sehen wird und ihm die Astrofotografie anzudienen bevor er visuell etwas gesehen hat, weil er (wie ich das in erster Näherung sehe) die machbaren Objekte noch gar nicht findet, halte ich für grotesk und voll daneben.

Ich riet zum Starhopper (um das Starhopping zu lernen), zu einem Atlanten (damit man weiß wohin man hoppen könnte) und zu einem günstigen Übersichtsokular mit größtmöglichen Suchfeld und passender AP (um die Chgance fündig zu werden signifikant zu steigern).

So hat er Zugriff auf alle (!) Messier GX und noch eine große Menge NGC, Caldwell und so weiter und so weiter.
GX sind nicht alles (KS, OH, GN, PN, Kometen, Quasare und so weiter) und nein, man sieht das alles nicht wie auf den Fotos die aufgrund heftigsten Bildbearbeitungsaufwandes nichts mehr mit der Natur zu tun haben, man ist in der Natur, sieht die Natur wie sie dem Auge zugänglich ist.

Ein 8-Zöller zeigt bei richtiger Herangehensweise Spiralstrukturen mancher Gx oder auch HI-Regionen darin (mit Filter). Du solltest es wissen, du hattest die Möglichkeiten, warum erzählst Du Anderes?
Ist es eventuell so, dass auch Du immer öffnungsbezogen die noch erreichbaren Objekte wählst, also die Schönheit und Pracht der leichten, hellen Objekte gering schätzt? Man muss, so denken und handeln Viele, ja die "Reichweite" auch ausschöpfen und dann sieht man immer das Gleiche, egal ob mit 3" die Messiers oder mit deutlich größerer Öffnung die UGCs?

Was ist mit den Fotos? Wie weit ist der Weg vom ersten Bildchen bis zur sternchenverteilenden Akzeptanz in Fotoboards und was kostet das? Gehen Planeten noch mit ner Farbkamera und nem mittleren Refraktor oder muss es ein C14 mit schwarz/weiß Kamera und RGB + sein? Da geht jeder Dobson übrigens auch. Das Board mit Mond- und Planetenaufnahmen ist voll von Fotos mit Dobsons, warum erzählst Du Unbedarfen, das ginge nicht?
Welche Gasnebel passen noch sinnvoll auf den Chip bei 1000 mm Brennweite, muss nicht auch noch was mit 400 mm Brennweite her?
Ach....da willst Du eventuell überall gar nicht hin und auch den Weg da hin nicht weisen, nur eine Alternative bieten?
Ich habe einen Kumpel der betreibt inzwischen auf recht gutem Niveau Astrofotografie.
Der hat schon ewig einen 8" Dobson als Beobachtungsinstrument, damit hat er quasi astronomisch gesehen das Laufen gelernt. Dann begann er mit kleinen Montis und noch kleineren Teleskopen langsam, begleitend, zu fotografieren.
Während der kleine Willi langzeigbelichtet guckt er Dobson und schaut ab und zu mal nach dem Fotokram. Die Monti ist mittlerweile aber auch ne EQ6, denn der Fels auf dem Du stehst ist, so musst er auch hier erkennen, wichtiger als der Stern nach dem Du greifst.
Dieser Weg erscheint mir z.B. sinnvoll, weil ich weiß, dass er funktioniert und jede Menge Spaß macht.

Gruß
*entfernt*
 
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Günther.Dann haben wir ja alles geklärt.Wenn Chantal dann Deine empfohlenen Aufsuch-Okulare erwirbt kann sie also bei gutem Seeing ausserhalb von der Stadt garantiert alle deine aufgeführten Objekte sehen.Das ist doch mal eine Aussage.Hoffentlich geht der Schuß nicht nach hinten los.

https://plus.google.com/u/0/104108226300446301940/posts http://www.astrobin.com/users/Earlybird/
 
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Hallo Hotte,

Chantal ist m.E. schon längst bedient, sie wird sich eventuell zum nächsten Geschenke-Anlass wieder melden.
Wahrscheinlich ist es auch für sie und den Beschenkten besser, dass sie den auf ihre simple Fragen nach passenden Antworten folgenden Unfung nicht mehr liest.
Kennst Du Messier-Marathos? Es geht schon viel visuell und mit noch viel kleinerem Gerät als einem 8-Zöller. Ich mags aber nicht so schnell und jagdmäßig.

Übrigens kannst Du ja von mir aus weiter Dein Geld für Fotogerümpel zum Fenster rauswerfen, ich empfehle

http://forum.astronomie.de/phpapps/.../topics/192223/Re_Sternwarte_zu_vermieten_wie

oder so was

http://www.hakos-astrofarm.com/hakos_d.htm

und auf La Palma kann man das Gerödel auch mieten, egal ob visuell oder Foto.

Wie sagte mir ein bekannter Astrofotograf schon vor vielen Jahren auf einem Astrotreffen mitten in Deutschland:

"Wie? Du guckst von hier aus in den Schützen? Was soll das? Da ist doch jede Sekunde Belichtungszeit zu schade, mach ich nie, dazu muss man nach Namibia."

Ich schaue immer noch von hier aus, sogar in den Skorpion wenn der Himmel mitmacht.
Er reist um die Welt, dem besten Himmel hinterher um sich mit dem Fotogedönse die Augen zu verblitzen.
Jedem sei das Seine gegönnt. :biggrin:

Gruß
*entfernt*
 
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War ja klar......keine Argumente mehr.Da flippt man halt aus.
Übrigens....mein Gerümpel ist selbst gemacht.Von der Montierung bis hin zum Newton.Und....ich war schon mehrmals in Tansania.
 
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Moin zusammen,

ich denke, DEN Weg einen Zugang zur praktischen Astronomie zu finden gibt es nicht!

Es ist natürlich so, dass man mit einem Dobson wunderbar die ersten Schritte am Himmel machen kann und ebenso Jahre später anspruchsvollere Objekte beobachten. Ebenso unbestritten ist, dass man mit diesem Grundwissen deutlich schneller in der Astrofotgrafie voran kommt, dennoch tue auch ich mich schwer damit, generell einen Dobson zu empfehlen, aber eine Fotoausrüstung würde ich auch keinem unbedarften Anfänger empfehlen....

Und um auf den aktuellen Thread zurückzukommen, in diesem Fall würde ich wirklich zu einem guten Übersichtsokular raten und sofern nicht schon vorhanden den DeepSky Reiseführer und den DeepSky Atlas. Anhand der Zeichnungen im Reiseführer bekommt man schnell einen Überblick, was geht und was nicht und vor allem was sehe ich mit meinem Instrument/Auge.

Eine DSLR wie die vorh. 700d würde ich auch nicht an den Dobson packen, sondern eher eine Webcam. Mit der 700D würde ich eher mal bei Strichspuraufnahmen anfangen und mich dann nach und nach steigern. Ein paar Anregungen diesbezüglich findest du auf meiner Website.

 
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Hallo Hotte,

einen hab ich noch für Dich!

Freakshow

Da gibts auch den Foto.....!
Danach darfst Du endgültig ausrasten.
:o
Gruß
*entfernt*
 
Hallo,

eine Galaxie, deren Licht ca. 50Mill. LG zu Uns unterwegs ist, in Form, Ausrichtung und strukturiert live am Teleskop zu sehen, ist wie ein Eis mit Sahne und Kirschsirup mitten in der Sahara, Wen das nicht beeindruckt, hat nie gelernt astronomisch zu Sehen!
Und hat sich bisher mit max. 10 - 20 Sekunden Einblicken am Okular zufrieden gegeben, was nützt da die Perfektion der verwendeten Optik, das Geld hätte man sich dann Sparen können,

Hier ein kleiner Auszug von einem spontanen Spechteltreff in Bayern Mai 2002

> Einige Minuten später standen an der Wegbiegung etwa 12 Teleskope und zwei Großfeld - Bino´s. Als dann die Dämmerung hereinbrach, wurden noch eben der Mond, dann die Ekliptik hinauf zu M1, Saturn und M35, nach M44 und Jupiter in Augenschein genommen.

Als wir uns dann nach Osten wendeten, kündigte sich über unseren Köpfen eine tolle Spechtelnacht, durch das jetzt schon bis zum Horizont sichtbare Milchstraßenband an.
Und so kam es auch, ich als S…preußiger Gast - Spechtler, mit meinem kleinen 8x40 mm und dem 10 -30 X 60 mm Feldstecher bewaffnet, zu wenig Ohren hatte, um überall die neuen Sichtungsmeldungen, die von allen Seiten zu hören waren mit zu bekommen.

Noch hatte ich Augen genug um alles ausgiebig zu betrachten. So machte ich einen nächtlichen Stafettenlauf und schaute bald hier und bald mal dort durch alle Rohre, mit der kurzen Frage was ist zu sehen, darauf eben so kurz die Antwort 84/86 oder 104 usw.

So purzelten nun die Sichtbarkeitsrekorde mit den verschiedenen Teleskopen reihenweise. Meistens mit einem kurzen Ausruf wie, ih glaub´s net, ih denk ich krich nen Einlauf! 9 Stück im Blickfeld um M86 oder aus Richtung eines Groß -Feld - Bino Hilfe! die krieg ih gornet all in mei Puppil´n usw.
Dann der stolze Dobson Besitzer, der zuerst mit Turbulenzen im 10“ AOM zu kämpfen hatte, dann nach verschließen der unteren Spiegelöffnung mit der AOM Teleskop - Baskenmütze in wahre Jubelrufe ausbrach und dann mehr als 25 galaktische Erstsichtungen mit einem eigenen Teleskop hatte.

Oder der Hammer mit dem 16“ Gitter-Rohr - Dobson mit Meade - Spiegel: Komm schau mal fünf Stück im Blickfeld bei M88 / M91, Mensch Klasse!

Hier auch, meldete sich eine Stimme zwischen unseren Füßen! Der schaute durch den als Edelsucher umgebauten 114 / 500 mm Bresser, stielecht als kleiner Gitter - Rohr Newton unten an der Spiegelbox des großen angebaut. Tatsächlich der Kleine zeigte sie auch Alle!

Alle wollten es mit eigenen Augen sehen, sonst glaubt es uns keiner. Der will dem Großen in nichts nachstehen, waren die Antworten oder bei der Nacht kann man selbst mit einem Zahnspiegel nicht vorbei schauen. Und, wer heute nicht beobachtet hat, der soll sich für seine Geräte bei „Ebay“ einen Platz reservieren lassen. <


All diese Leute würden solch einschränkende Aussagen wie oben niemals Hilfesuchenden Einsteigern anbieten!

Schade, dass Hotte scheinbar noch nie ein solches Liveerlebnis hatte, sonst könnte Er gar nicht mehr so argumentieren!

Ansonsten ginge es dann nur darum, auch solche Fotos zu besitzen, um sich bei astrobin zu verewigen, (...Größenvergleich ohne astronomischen Sinn )


Astronomie ist in jedem Fall die einzige grundlegende Standortbestimmung, was; wer; wo; wann, die man mit allen Sinnen erfahren muss, seid dem ersten lernenden und Erkenntnis sammelnden Bewusstsein bis Heute und in Zukunft!
So gesehen ist das Universum, zwar noch nicht Vollverstanden, aber dennoch der prägendste Anteil unseres Seins!

@ g2 - astro

Gruß Günter
 
Hallo Günter. Da habt ihr einen extrem guten Abend mit bester Dursicht erwischt.Wann hat man mal sowas? Mit viel Glück ein paar mal im Jahr.Ich hatte bereits erwähnt,das ich das Hobby schon sehr lange betreibe und du kannst mir auch abnehmen,das ich in dieser Zeit mehr als häufig visuell unterwegs war und ich das Gefühl was ihr mir immer unterschlagen wollt sehr gut kenne.Genauso weiß ich auch was man sieht und was nicht.Mir ist es aber möglich beides anzuwenden-visuell und fotografisch-dank einer Montierung.Das eigentliche was mich ärgert ist der immer ständige Hinweis das man sich doch als Einsteiger einen Dobson zulegen soll.Warum wird so gut wie nie eine Montierung empfohlen mit z.B einem 6" Newton auf EQ5. Damit ist doch viel mehr möglich.Man kann beobachten während die Monti nachläuft und das Objekt bleibt im Okular. Eine entspannte Beobachtung ist möglich.Eine Kamera kann ans Teleskop adaptiert werden...oder man fotografiert mit einem Normalobjektiv mit 50mm Brennweite.Die Möglichkeiten der Nutzung ist weitaus höher als bei einem Dobson.Oder liegt der Hase vielleicht da begraben,das ein Teleskop mit Monti ein paar Euros teurer ist als ein Holzkasten.Einen anderen Grund sich einen Dobson anzuschaffen als Geld einzusparen sehe ich nicht.
 
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Hallo Günter,

mein eigener Lieblings-BB mit 8" Öffnung ist dieser

Virgo und mehr

oder auch der hier

Skorpion und Schütze

die Zeichnungen von Fred sind teilweise dabei entstanden

Zeichnungen von Fujtor

Und dann mal eine weiße (also eine kurze, helle) Nacht für Leute, die immer meinen es geht nix also kann mans auch gleich lassen oder ein Tablettenröhrchen kaufen:

Greysky

Warum müssen immer wieder Leute kommen die uns erzählen, das nicht geht, was wir tun?

Gruß
*entfernt*
 
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