Wer ist noch dem EAA verfallen?

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ROI
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Tool = Guiding Recenter
Guiding, bei mir ohne
aber Recenter :y:

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Das was ich bis jetzt so durch probiert habe gefällt mir :y:.
EAA mit SharpCap ist das was man braucht :D.
Das ganze für 15,- €, unschlagbar.
 
Noch mehr Lobhudelei ;).

Recenter und GoTo-Cataloge sind schon meine lieblings Neuerungen.

:coffee::alien:
 
Guten Morgen zusammen,

gestern kam mein Seestar 50 an. Ich hab ihn dann gleich gestern Abend testen können. Mehr Grab and Go geht natürlich nicht. Ultraleicht, einfach hinstellen, App starten und Ziel eingeben. Den Rest macht er automatisch. Man muss nichts wissen, nichts können und während der Aufnahme nur zuschauen. Je nach Ziel wendet er automatisch einen Duo Narrowband Filter an. Das Teil macht Spaß. Vor- und Nachteile sind wahrscheinlich Themen für andere Threads. Hier meine ersten beiden Ergebnisse. 75 Minuten Pacman und 35 Minuten Plejaden. Letztere hätte ich gerne länger belichtet, aber es wurde mir zu spät, die kommen im Moment noch erst spät in Reichweite auf meiner Terrasse.

Allen einen schönen Tag!

LG Olaf

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der Pacman sieht sehr schön aus!

CS.Oli
 
Guten Morgen auch :D,

Das Teil macht Spaß. Vor- und Nachteile sind wahrscheinlich Themen für andere Threads.
freut mich zu hören.
Nicht wirklich. Hat mit EAA zu tun. Ist halt eine 'raus aus dem Karton' Lösung und los legen.
Solange es friedlich ;) zu geht, sollte das doch kein problem sein.

:coffee: :alien:

P.S.
Erfahrungsbericht(e) aus erster Hand hat doch was. Besser als spekulativ drüber zu diskutieren.
 
Ja, finde ich auch. Nachteilig ist am Seestar der fehlende Rotator, es gehen nur Hochformat-Bilder, das ist natürlich je nach Objekt einfach Mist. Es macht auch mehr Spaß, mit "richtigem" Teleskop und Kamera zu hantieren, als hier nur den Knopfdrücker und Konsumenten zu geben. Aber das wusste ich ja vorher. Der Seestar ist für mich auch kein Ersatz für ein Teleskop, sondern ein ideales Grab and Go-Gerät, das einem einiges am Himmel zeigen kann, ohne sich anstrengen zu müssen, und das extrem schnell. Autofokus, Goto und Platesolve geht deutlich schneller als mit der Asiair und das Ding ist so leise, dass man das Anfahren der Objekte nur hört, wenn man daneben steht. Das ist gerade nachts natürlich sehr angenehm. Außerdem ist es null Aufwand, den neben dem normalen Equipment einfach mitlaufen zu lassen. Lehrreich für Anfänger ist es allemal. :)

LG Olaf
 
Hallo Olaf,

es gehen nur Hochformat-Bilder, das ist natürlich je nach Objekt einfach Mist.
so was ähnliches hatte ich mir auch bei dem IMX585-Chip gedacht.
IMX585_Bildschirmfoto_2023-09-26_17-48-43.png

Gut, ich kann die Kamera drehen. Ist ja in Stellarium zu simulieren.
P.S. ups... da ist mir der Reducer rein gerutscht _jungeschlagen: .

Tellarium_drehung_Bildschirmfoto_2023-09-26_18-09-55.png

Aber das "schmale" Format bleibt.

Es macht auch mehr Spaß, mit "richtigem" Teleskop und Kamera zu hantieren, als hier nur den Knopfdrücker und Konsumenten zu geben. Aber das wusste ich ja vorher.
Das ist sicherlich entschieden mehr, als der ein oder andere sich an Kopf, bei der Anschaffung solch eines Teleskop, macht.
Ich denke auch, das deine Intention sich für solch ein Teleskop zu entscheiden, eine ganz andere ist, als die, bei dem der sich als "einfacher" Neuling mit schneller Bildintention für solch ein Smart-Scope entscheidet.

Da ist Deine Idee
Außerdem ist es null Aufwand, den neben dem normalen Equipment einfach mitlaufen zu lassen.
der Parallelnutzung sicherlich auch gut.

Vermag ich nicht zu beurteilen, da vertraue ich Deiner Kenntnis der App, was sie so an Zusatzinformationen liefert.
Als "konventioneller" EAA-er ;) muss man sich seine Informationen, die man gerne hätte, halt zusammen suchen.

Wie schon geschrieben eine
'raus aus dem Karton' Lösung und los legen
bitte nicht respektierlich verstehen.

Vielleicht noch etwas früh das beurteilen zu können, glaubst Du oder hoffst Du sogar, des jemand, der mit solch einem Teleskop startet später oder zeitnah auf ein "richtiges" ;) Teleskop umsteigt?

Wie Du/Ihr merkt, ich habe mich bezüglich SharpCap 4.1 wieder beruhigt ;).
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Mathias,

im Nachhinein ist es schwierig zu sagen, ob ich vor 18 Monaten, als ich entschieden habe, mich mit diesem Hobby mal etwas näher zu befassen, einen Seestar gekauft hätte. Mit heutigem Wissen hätte ich es wahrscheinlich getan und mir erst danach ein "richtiges" Teleskop gekauft. Aus damaliger Sicht war ich schon scharf auf ein klassisches Fernrohr, durch das man durchschauen kann. An Fotos dachte ich ja damals noch nicht, allerdings nach wenigen Tagen in diesem Forum dann doch. Daher weiß ich nicht, welcher Drang stärker gewesen wäre: Schnelle Fotos oder Fernrohr? ;)

Ich könnte auch jetzt keine Empfehlung aussprechen, es gibt einfach zu viele Wege, sich in der Astronomie zu beschäftigen, die muss jeder für sich entscheiden. In gut oder schlecht kann ich da nicht einteilen. Genau wie die Diskussion über Newtons und Refraktoren. Das ist halt alles Geschmacksache.

Wenn ich sagte, der Seestar kann lehrreich sein, dann meine ich damit, dass er zum einen den Himmel zeigen kann und auf der anderen Seite die Prinzipien der Astrofotografie demonstriert. Genau wie bei Asiair und anderen Automatiksystemen gilt: Wer sich nur berieseln lässt, lernt nichts. Wer aber daneben sitzt und versucht nachzuvollziehen, was das Gerät gerade macht, wohin es fährt und was da so zu sehen ist, wie die Himmelsnachbarschaft des Objektes aussieht, der wird auch mit dem Seestar lernen, sich am Himmel zurecht zu finden. Für rein visuell Interessierte ist das natürlich von Anfang an nichts.

LG Olaf

PS: Eure Sharpcap-Diskussionen finde ich nicht schlimm, ich kenne und habe das Programm ja auch, habe es nur ganz am Anfang benutzt, als ich noch keine Asiair hatte, was ich auch etwas bedaure, da die Features schon richtig gut sind und es ein ausgereiftes Programm ist. Aber die Asiair ist halt mein Weg zur Zeit. Ich will nicht ausschließen, dass ich irgendwann auch mal wieder mit Sharpcap und Laptop arbeite. Vorerst aber nicht, weil ich bisher nichts vermisse.
 
Hallo Olaf,

Aus damaliger Sicht war ich schon scharf auf ein klassisches Fernrohr, durch das man durchschauen kann.
:y: ;).
Wie man sich halt so unbedarft ein typisches Teleskop vorstellt :D.

welcher Drang stärker gewesen wäre: Schnelle Fotos oder Fernrohr? ;)
ist jetzt auch müßig darüber nach zu denken. Du hast ja Deinen Weg gefunden.

Ich könnte auch jetzt keine Empfehlung aussprechen, es gibt einfach zu viele Wege, sich in der Astronomie zu beschäftigen, die muss jeder für sich entscheiden. In gut oder schlecht kann ich da nicht einteilen. Genau wie die Diskussion über Newtons und Refraktoren. Das ist halt alles Geschmacksache.
Diese Diskussionen klingen ja immer wieder an. Newton, Refraktor, blabla... ... ...
Ja, es gibt viele Wege und das ist wohl das Schwierige an der Sache. Ich mag da auch nur ungern von Gut oder Schlecht reden. Mal die Qualität der Instrumente außer acht lassend.
Auch Empfehlungen sind extrem schwierig, weil es eben so viele Möglichkeiten gibt.

Genau wie bei Asiair und anderen Automatiksystemen gilt: Wer sich nur berieseln lässt, lernt nichts
Mit ein Grund warum ich mir mein System, was ja teilweise schon vorhanden war, selbst aufgebastelt habe.
Und man lernt, wie man an meiner gestrigen Euphorie über SharpCap ;) sieht, sicherlich bei jedem Einsatz dazu.

Wer aber daneben sitzt und versucht nachzuvollziehen, was das Gerät gerade macht, wohin es fährt und was da so zu sehen ist, wie die Himmelsnachbarschaft des Objektes aussieht, der wird auch mit dem Seestar lernen, sich am Himmel zurecht zu finden.
:y:
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Eure Sharpcap-Diskussionen finde ich nicht schlimm,
Gehört halt zum EAA einfach dazu.

Weiterhin viel Spaß mit Deiner neuen Errungenschaft :y:.
Hoffe Du berichtest fleißig weiter.

:coffee::alien:
 
Hallo!

Gestern konnte ich die neue Version des kürzlich gelieferten Altair Quadband Filters mit meiner Quattrina ausprobieren:

Pelican_All_Stack_2217frames_8868s_WithDisplayStretch_V2.jpg


Skywatcher Quattro 150P, ASI294MC (ungekühlt) auf Skywatcher AZ-EQ5 (Starsense) im AltAZ Mode, keine Darks, keine Flats, Sharpcap Hotpixel und Gradient Removal ( Danke an @AstroPZ für den Hinweis) aktiviert. 2.217 Einzelaufnahmen je 4 s, gesamt 8868s

Neben dem eigentlichen Objekt dem Pelikan Nebel hat mir gefallen, dass ich zusätzlich zwei kleine Objekte mit auf dem Stack Foto habe.

Pelican_All_annotated_Stack_2217frames_8868s_WithDisplayStretch_V2.jpg


Der kleine Planetarische Nebel Kohoutek 4-55 wurde nach seinem Entdecker dem tschechischen Astronomen Luboš Kohoutek benannt und war das letzte "Pretty Image" der kurz danach außer Dienst gestellten Wide Field Planetary Camera 2 (WFPC2) des Hubble Teleskops im Mai 2009.

Servus - MünchenBeiNacht - Ewald
 
N'abend Ewald,

das sind wieder klasse Bilder Deinerseits :y:, mit schönen Informationen dazu.
 
der Spielfilm war da aber etwas länger als die üblichen 90 min ;)

CS.Oli
 
der Spielfilm war da aber etwas länger als die üblichen 90 min ;)
nur wegen der Werbepausen! ;)

Ich wollte vergleichbare, lang gestackte Daten für einen Verglleich zu meinem kürzlich erstellten Pelikan haben. Die erste Variante habe ich vor ein paar Tagen noch mit der ersten, alten Version des Quadband Filters gemacht habe. Da bin ich ja wegen Schlafmangels auf Grund mehrerer klaren Nächte hintereinander am Stück eingeschlafen ...:sleep:

Pelikan_CROP_Stack_2201frames_8804s_WithDisplayStretch_V2.jpg


Ich wollte herausfinden wodurch die fetten Halos um die zwei 56/57 Cyg kommen. Ich habe dazu mit Herrn Thurner von ICS telefoniert der sich das Bild intensiv angeschaut hat und sehr schnell den Verdacht auf den Filter lenkte. Nochmal ein Danke Schön an den Händler meines Vertrauens für diesen tollen Kundenservice. Nach etwas Testerei hat sich das bewahrheitet. Als erste Maßnahme habe ich den optischen Aufbau geändert, also die Filterschublade direkt vor die Kamera gebracht. Vorher waren es ca. 28 mm zwischen Sensorglas der Kamera und Filter, danach 8 mm. Näher geht es bei mir nicht! Dann waren die Halos anders aber immer noch ähnlich intensiv. Darum habe ich mir dann die neue Version des Filters besorgt der als besonders "Halo-arm" beschrieben wird.

Ich finde, dass der neue Filter da durchaus eine besseres Ergebnis abliefert. Auch wenn im direkten Vergleich die neuere Version etwas zu quietsche rot geworden ist. Bei der alten Version habe ich mit Photoshop Softflats korrigiert, was ich hier nicht gemacht habe, sondern den finalen Stack nur mit etwas Histogramm Streckung behandelt habe. Das Stacking war ohne Flats und ohne Darks. Bei der neuen Version habe ich in Sharpcap zum Hotpixel removal noch das Gradient removal aktiviert. @AstroPZ : das wäre dann der A/B Vergleich (mit/ohne Gradient Removal), auch wenn es jetzt anderer Filter und damals fast kein Mond war - also doch kein perfektes A/B.

Servus MünchenBeiNacht - Ewald
 
Guten Morgen!

Blöde Frage: kann man die neuen Features von Sharpcap (Hotpixelremoval z.B.) auch nachträglich an einem Bild anwenden, oder geht das nur während der Aufnahme? Ich hab das Programm lange nicht angefasst. Kann man damit auch (einfache) Bildbearbeitung machen, oder nur aufnehmen?

LG Olaf
 
Guten Morgen Olaf,

ich verstehe SharpCap als reine Aufnahmesoftware.
Alle Möglichkeiten die SharpCap hat, wenn ich es richtig verstanden habe, haben direkte Auswirkung auf die Aufnahme(n).
Zur Bildbearbeitung ist mir noch nichts aufgefallen.Obwohl ich teilweise schon recht wüst ;) die Einstellungen durchwandere.

Es wird ja auch an einem neuen Handbuch für V 4.1 gearbeitet, wenn ich das richtig gelesen habe.
Vielleicht bringt das dann ja Erhellung :unsure:.

Solch ein Programm unter Linux, das würde den Himmel noch näher bringen ;).
Da könnte man glatt in Versuchung kommen, zu probieren das auf eine Asi Air zu pappen :D.

:coffee::alien:
 
Hallo Olaf,
kann man die neuen Features von Sharpcap (Hotpixelremoval z.B.) auch nachträglich an einem Bild anwenden
Ich lasse von Sharpcap nicht die Einzelaufnahmen abspeichern, sondern speichere während des Stackings nur ab und zu das aktuelle gestackte Bild "as seen" ab. Mit dieser Datei kann ich natürlich noch einiges mit Photoshop und Irfanview nachträglich machen. Dafür spendiere ich im allgemeinen nicht mehr als fünf vielleicht mal zehn Minuten Zeit.
Man kann aber auch von Sharpcap die einzelnen, unveränderten Aufnahmen abspeichern lassen und später anstatt als Quelle die Kamera zu benutzen diesen Ordner selektieren und dann damit neustacken lassen. Dabei können natürlich alle Funktionalitäten von Sharpcap genutzt werden. In meinem Fall hätte ich dafür dann ca. 2.200 * 50 MB = 1.100 MB oder 110 GByte Platz auf der SD-Karte benötigt, auch muss ein Rechner erst mal 0,11 TerraByte wegschaufeln .... mir ist das alles zu viel Aufwand ... so viel Zeitaufwand für's spätere Nachbearbeiten, Archivieren und, und, und ... warum? Und ich werde schon gescholten wenn ich "Vom Winde verweht" am Stück anschaue! ;) Die Sterne sind noch länger da, wenn eine Aufnahme mal wirklich nichts geworden ist und es einem wichtig ist, kann man es ja an einem anderen Tag oder im kommenden Jahr wiederholen. Für mich ist der finale Stack Souvenir an die Beobachtung und nicht zwangsweise Ziel des Manövers. Das wäre dann aber wieder die Diskussion EAA <> Astrofotografie.

Servus - MünchenBeiNacht - Ewald
 
Ich lasse von Sharpcap nicht die Einzelaufnahmen abspeichern, sondern speichere während des Stackings nur ab und zu das aktuelle gestackte Bild "as seen" ab. Mit dieser Datei kann ich natürlich noch einiges mit Photoshop und Irfanview nachträglich machen.
das mache und sehe ich genauso wie Ewald.
Aber ich speichere nicht "as seen" ab sondern das RAW 32bit FIT-File.

Die vielen Sub-Frames zu speichern und dann nocheinmal mit einen externen Programm zu stacken halte ich nicht für wichtig. Der Stacking Prozess ist unter den verschiedenen Programmen ziemlich ausgereizt und führt zu ähnlichen Ergebnissen. Das wird SharpCap sicher gut genug machen.

Das herausragende an einem Live-Stacking Prozess ist, dass man dabei schon Verarbeitungen durchführen kann, die sonst später offline viel Zeit kosten würden.
SharpCap kann zB gleich beim Live-Stack Schärfen, Entrauschen, Banding Suppression, Background Subtraction durchführen und natürlich die Kalibrierungs Dateien anwenden. Das ist für mich die Zukunft und da wird sicher noch mehr kommen, zB automatische, antrainierte Parametrisierung aller Prozesse (neudeutsch, hochtrabend KI ;) ).

Als EBV Tool würde ich jedenfalls SharpCap nicht sehen, aber mit der Folder Kamera geht auch das nachträglich.

Gruß
Peter
 
Hallo!
da werden sich die Gemüter sicherlich noch öfter dran erhitzen
bloss nicht! Kann doch jeder tun wie er will.
Auf CN zofft man sich gerade im EAA-Bereich. Dort gibt es böse EAAler die zwar unter den "Göttlich" vorgeschrieben 60 Minuten Stacking Zeit bleiben, aber Bilder mit "Jocular" stacken. Jocular kann ein Filterrad drehen und macht dann Live-Stacking mit mehreren Schmalbandfilter und S/W-Kamera. :eek: Teufelszeug! Wo ist der Knoblauch? Wo habe ich bloß Hammer und den angespitzen Holzpfosten .... ach ja der steckt noch ....

Ich habe mich gleich an einen von mehreren Beiträgen im Sharpcap-Forum dran gehängt, in dem man Robin gebeten hat, so eine Funktion doch ins Sharpcap einzubauen....

Servus - MünchenBeiNacht - Ewald
 
Tach auch :D,

bloss nicht! Kann doch jeder tun wie er will.
soweit richtig, aber Du kennst doch manche Threads hier, Stichwort Dobson, Stichwort GoTo.
Da passt Dein "Göttlich" auch ;):affemund:.

Jocular kann ein Filterrad drehen und macht dann Live-Stacking mit mehreren Schmalbandfilter und S/W-Kamera. :eek: Teufelszeug! Wo ist der Knoblauch?
wie Du schon erwähnt hast, das muss doch jeder selbst wissen was er sich an technischen-/elektronischen Helferlein so an sein Teleskop stöpselt.
Solange er damit zurecht kommt :affemund:.

:coffee::alien:
 
Die vielen Sub-Frames zu speichern und dann nocheinmal mit einen externen Programm zu stacken halte ich nicht für wichtig. Der Stacking Prozess ist unter den verschiedenen Programmen ziemlich ausgereizt und führt zu ähnlichen Ergebnissen. Das wird SharpCap sicher gut genug machen.
Ich hab das mal verglichen. Da gab es tatsächlich keine großen Unterschiede. In Siril und co hat man ein mehr Möglichkeiten um problematische Frames rauszuwerfen. Das spielt aber nur in den Tiefen eine Rolle, die man bei so Bildern eh nicht zeigt. Ansonsten macht Sharpcap das sehr gut.

Einfach Screenshots mache ich persönlich auch nicht. Dazu sind die paar Optionen, die man in Sharpcap hat um die Darstellung am Monitor zu optimieren einfach zu grob in der Einstellung. Die Regler kann man gar nicht fein genug bewegen um was vernünftiges mit hinzubekommen.

Skywatcher Quattro 150P, ASI294MC (ungekühlt) auf Skywatcher AZ-EQ5 (Starsense) im AltAZ Mode, keine Darks, keine Flats, Sharpcap Hotpixel und Gradient Removal ( Danke an @AstroPZ für den Hinweis) aktiviert. 2.217 Einzelaufnahmen je 4 s, gesamt 8868s
Hm, meiner Meinung ist das viel zu wenig Signal für f/3,4 und die lange Zeit. Da müsste mehr zu sehen sein. Ist die Frage woran das liegt. Es sieht so aus, als ob sogar durch die hellen Bereiche Regenrauschen geht. Auf der zweiten Aufnahme mit den Halos ist das nicht so.

Ich hab mit meinem Duoband auch mit Halos zu kämpfen. Interessanterweise nicht bei jedem Motiv gleich stark. Beim Pferdekopf gabs z.B. keine Probleme, beim Pelikan war es so graußig, dass ich die Aufnahme gar nicht bearbeitet habe. Schön zu sehen, dass sich was getan hat über die letzten Jahre. Anfangs war das eine generelle Krankheit von den Teilen.
 
Hi,

zum Ausprobieren benutze ich immer die Test Camera 1.

Damit kann man die Live Stack Funktionen ausprobieren.
Unter Testing Controls kann man auch ein eigenes Bild angeben. Wenn das Hotpixel enthält müsste man damit das Removal testen können.

Wenn man auch Plate Solving ausgiebig simulieren und testen will kann man auch den Sky Simulator und die dazugehörige Sky Simulator ASCOM Kamera benutzen.
In Kombination mit dem Telescope Simulator for .NET kann man dann am Himmel herumfahren und Plate Solven und auf der Karte anzeigen lassen.

Gruß
Peter
 
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