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OL-LISTAR

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Grüß Gott zusammen,

ich bin neu aktiv auf dem Forum und lese die Beiträge schon seit Jahren, ab und zu.
Jetzt stehe ich vor einem Problem.Ich habe schon viele astronomische Erfahrung gesammelt seit 30 Jahren.
mit Mak / Newton und Dobson Teleskope. Aus gesundheitlichen Gründen muss ich mein geliebtes 8" Dobsi aufgeben
und auf eine Balkonsternwarte umstellen. (Lichtverschmutzung hält sich in Grenzen von NO bis zum S). Seit 1/2 Jahr spiele
ich mit einem einfachen Skywatcher Star-Travel 80mm/400 rum und muss sagen bin schon ganz zufrieden für Grossfeld-Seeing
und Mond.Ich habe auch ein 99% Zenitspiegel installiert und Okulare sind Hyperion MarkIV, Baader 10mm, 16mm, Plössel 40mm, UWA's von TS vorhanden.
Filter OIII und Astronomik UHC genauso. Ich möchte jetzt aber mehr Qualität deshalb schwanke ich zwischen einem Skywatcher 120mm/600
und einem Svbony oder TS 102mm Apo. Ich möchte auch gerne damit ein paar Nebel, Galaxien Sternhäufchen sehen.In Rente kann ich die Zeit gut nutzen.
Das Teleskop darf nicht zu schwer sein und Montierung habe ich eine AZ-4 (Alu-Stativ) ausgesucht.
Sollte ich lieber auf Lichtstärke achten 120mm oder 80mm APO Farbreinheit, oder vielleicht doch ein 150mm/750 Reflektor???.

Danke im Voraus für die Rückmeldungen.

Viele Grüße
Olaf
 
Hallo Olaf und herzlich willkommen!
Im Prinzip geht es mir wie dir (gesundheitliche Gründe & Rente). Ich habe auch einen 8" Dobsi aufgegeben und nutze nun einen Star-Travel 80mm/400.
Beobachten vom Balkon oder Garten ist bei mir nur eingeschränkt möglich, es fehlt die Sicht dafür. Mit dem Lütten im Rucksack kann ich mobil sein.
Gedanklich habe ich mich auch mit dem Thema Verbesserung beschäftigt.
Mir wurde hier im Forum zu einem Celestron C6 geraten (übersteigt leider z.Z. mein Budget).
Das wäre dann der Kompromiss zwischen Farbreinheit und Öffnung.
In einem Astronomieforum aus Österreich schrieb jemand dazu : "Ideales Balkon-Leichtgewicht Celestron C6 auf AZ4"

CS​

Dirk
 

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Hallo Olaf,

DeepSky braucht zwar Öffnung, aber vor allem gute Bedingungen, also dunklen Himmel. Aber wenn Du schon einen 8" Dobson hattest, dann weißt Du das und den Vergleich zum 80/400 hast Du auch.

Auf dem Balkon würde ich schauen, dass ich einen bequemen Einblick (von hinten) habe und den Newton ausklammern.

Gute Apos sind teuer und relativ schwer und sie machen auch nur mit einer stabilen Montierung wirklich Spaß.

Der 120/600 Farbwerfer von Skywatcher ist sehr leicht für die Öffnung und hat mir eigentlich viel Spaß gemacht. Bei DeepSjy stören die Farbsäume ja kaum..Das Gerät hatte ich auch auf der AZ-4.

Trotzdem würde ich vetmutluch auch das C6 nehmen, denn das ist auch für Planeten ganz gut, nicht scheeter als der 120/600, bietet mehr Öffnung und istcdabei noch kompakter. Azsserdem kann man das C6 auch gut für Tagesbeobachtungen verwenden.

CS.Oli

PS.: auch für die visuelle Astronomie bieten GoTo- Montierungen durchaus Vorteile. Eine AZ-GTi trägt ein C6 wunderbar und ist nicht arg teuer...
 
Guten Abend,
vielen Dank für die Antworten. Ja als Rentner ist das mit dem Geldbeutel auch so eine Sache. 120mm APO :-(. Maximal 102mm. Mit dem C6 mache ich mich mal kundig. Klingt ganz gut. Danke erst Mal für die Antworten. Gebe nach meiner Entscheidung bescheid. Natürlich bin ich für weitere Erfahrungen dankbar.
universelle Grüße
Olaf
 
120mm Apos gibts übrigens auch in Leicht

LG
Olli
 
Hallo Olaf,

in meiner Sammlung gibt es auch eine SW 120/600, der ist mir dereinst gebraucht günstig zugelaufen. In Bezug auf DS zeigt der dir schon eine Ecke mehr als der 80er. Für diesen Zweck verwende ich ihn öfter als meinen 150/750 Newton, weil die Sterne über das gesamte Feld einfach schöner aussehen (ohne Koma). Wenn ich dann noch schnell etwas Mond, Jupiter o.ä. gucken will und zu faul bin das Fernrohr zu wechseln, blende ich den 120er auf 9cm ab. Damit verträgt er dann an diesen Objekten locker 80fache Vergrößerung, ohne dass MICH der verbleibende Farbfehler stört. Ich weiß, manche Sternfreunde sind da wesentlich empfindlicher.

CS Gerhard
 
Servus Olaf,

Ich habe mir für Beobachtungen zwischendurch einen 110/770mm ED-Refraktor auf einer Alt-Azimut Montierung angeschafft:

Medienobjekt 57553 betrachten
Mit dieser Kombination beobachte ich ab und an vom Balkon aus oder nehme sie mit ins Feld mit hinaus. Das Teleskop ist nicht sehr schwer und die gesamte Kombination ist schnell aufgestellt.
Dieser ED-Refraktor ist nicht zu 100% frei von einem Farbfehler, er fällt aber im Gegensatz zu meinem 80/400 Refraktor sehr gering aus. Mit diesem Teleskop beobachte ich vor allem die Sonne im Weißlicht mit einem Herschelprisma, aber auch den Mond und die Planeten sowie Nebel und Galaxien.
Dieses Teleskop hatte ich vor ein paar Tagen für die Beobachtung von Kometen eingesetzt:


Viele Grüße
Gerd
 
Hallo Olaf,

in meiner Sammlung gibt es auch eine SW 120/600, der ist mir dereinst gebraucht günstig zugelaufen. In Bezug auf DS zeigt der dir schon eine Ecke mehr als der 80er. Für diesen Zweck verwende ich ihn öfter als meinen 150/750 Newton, weil die Sterne über das gesamte Feld einfach schöner aussehen (ohne Koma). Wenn ich dann noch schnell etwas Mond, Jupiter o.ä. gucken will und zu faul bin das Fernrohr zu wechseln, blende ich den 120er auf 9cm ab. Damit verträgt er dann an diesen Objekten locker 80fache Vergrößerung, ohne dass MICH der verbleibende Farbfehler stört. Ich weiß, manche Sternfreunde sind da wesentlich empfindlicher.

CS Gerhard
Hallo Gerhard,
danke für deine Antwort. Vom Gefühl her denke ich auch, dass ich mit einem 120/600 gar nicht so schlecht dran bin. Ich will ja auch keine Fotos machen nur einfach gemütlich Sterne etc. anschauen.

viele Grüße
Olaf
 
so ein 100-120er Refraktor mit einem schönen 2" Okular ist ne feine Sache!

Ich hab einen etwas schrulligen 100/600 Dreilinser (B+W Optik), den ich immer dabei habe, wenn ich unterwegs bin.

Die Montierung ist Eigenbau und das Stativ von Berlebach.

Beitrag im Thema "Stativ und Montierung – einfältige Basteleien eines Anfängers" Stativ und Montierung – einfältige Basteleien eines Anfängers

CS.Oli
 
Grüß Dich Gerd,

Danke für die Info. Ich weiss einen APO zu schätzen. Ganz, ganz früher (als ich noch ein junger Mann war mit guten Augen) hatte ich mal einen kleinen TAK 60mm/350 den konnte ich aber bis zum Exzess mit 3mm Televue Okular nutzen natürlich lichtschwach und das Objekt war rasend schnell weg, aber nadelfein und farbrein. Da mein Buget nicht so gross ist könnte ich es auch mit einem 102 TS APO versuchen.
Ach ja, Entscheidung über Entscheidung. Eure Beiträge sind jedenfalls hilfreich.
Danke

viele Grüße
Olaf
 
Hallo Olaf,

ich kann Dir ein Celestron CPC sehr empfehlen und dieses auf dem Balkon zu belassen- geschützt mit einer hochwertigen Folie z.B. von Telegizmo 365.

CS Thomas
 
haha... ein CPC ist aber nix für den schmalen Geldbeutel ;)

Auf jeden fall ein tolles Gerät, ich hatte es, bis es mir zu schwer wurde.

CS.Oli
 
Hallo Olaf,

trotz eines inzwischen wahren Teleskop-Zoos (darunter auch ein 120/600 von ORION, USA) ist aktuell nur noch der Seestar s50 bei mir im Einsatz. Gründe: Leichtgewicht, zu wenig gutes Wetter, kurze Rüstzeit, Speicherung des Gesehenen in EAA-Qualität während man visuell auf dem Bildschirm die Bildentstehung verfolgen kann, DIE Waffe gegen Lichtverschmutzung, Fokus und Filterwechsel automatisch, schnelles Aufsuchen auch lichtschwacher Objekte usw.

Nicht zu vergessen: Beobachtung vom warmen AZ aus - was natürlich im wärmer werdenden Frühjahr immer weniger zum Faktor wird, wenn auch wieder die "richtigen" Teleskope auf die Montierungen geschnallt werden.

Also bitte das Seestar in Deine Entscheidungsfindung mit einbeziehen!

Gruß,
Peter

PS: Die Frage nach der Lichtstärke stellt sich mit dem Seestar erst gar nicht, da er mühelos mit einem visuell genutzten 22" Dobson in Profizeichnerhänden gleichzieht

 
Zuletzt bearbeitet:
gegen Kälte und Wind kann man sich entsprechend kleiden. Wer im Deutschland des 21sten JH Nachts draußen friert ist selbst schuld.

LG
 
Servus,

bei einem AZ montierten Newton hätte man den Einblick halt immer recht gut erreichbar und immer auf der gleichen Seite. Hier ein Beispielteleskop, Gewicht wäre OK

Ich hab die Optik mal mit Newtonian Reflecting Telescope Designer angesehen.
Der 50mm Fangspiegel macht etwas Vignettierung am Rand (ca 25mm sind voll ausgeleuchtet, 2" sind aber ca 48mm), könnte also tatsächlich besser sein von daher. Andererseits will man für diese Öffnung wahrscheinlich keinen grossen 63mm FS (damit dann Vollausleuchtung). Ein Newton ist halt farbrein und hat grosse Öffnung, man braucht aber passable Okulare für f/5 !

Gruss, Peter
 
Hallo zusammen,

vielen Dank für die vielen Infos. Also ein Celestron CPC ist schon sehr schön aber zu schwer auch für meinen Geldbeutel. Ein Seestar kommt nicht in Frage da ich doch noch etwas manuell machen will nicht immer automatisch und digitalisiert. Habe 40 Jahre programmiert etc. bin froh, dass ich da draus bin. ;)
Ich werde mich nächste Woche festlegen.

klare Nächte-Gruß
Olaf
 
Hallo Olaf,
wieso baust du deinen 8" nicht auf ein Rollbrett oder verpasst ihm Schubkarrengiffe?
Habe ich schon seit fast 20 Jahren an meinen Newtons.
Sperrig, schwer, umständlich, langwieriger Aufbau alles kein Thema für mich.
Und das beste ich muss dabei garnicht auf Öffnung und somit Leistung verzichten.
Hier habe ich mal meinen 10" Newton vorgestellt.

Beitrag im Thema "Skywatcher 10“ Dobson Synscan GoTo Erfahrungen?" Skywatcher 10“ Dobson Synscan GoTo Erfahrungen?

Immer ein ausladendes sperriges Dreibeinstativ aufstellen mit Montierung und Gegengewichten und dann mit mini Öffnung ist im Grunde keine Alternative.
LG
 
Hallo

Oje wir werden alle älter, nicht jeder im gleichem alter gleich fitt, Augen, Rücken, Ausdauer.

Ich gehöre auch schon zu den grauen Hasen, die nicht mehr so oft lange kältere Nächte raus gehen, geschweige ein Dobson aus Hartkarton von 20kg Plus .... in den Pkw laden möchten, deshalb baute ich meinen um.

Eine Eq 6 Plus 3 " Refraktor und mein Dobson es dauert halt aufbauen ist zeit, zum Glück ist bis zum Beobachtung Platz nur 10min und dunkel.

Um mit Pkw zum beobachten zu fahren muss es 100prozent stimmen Wetter, Zeit.
Das was ich habe langt bis ins hohe Alter.

Die Preise haben sich sehr verändert, das Einkommen natürlich auch, die Qualität
viel besser, Technik genauso, einiges ist auch vom gewicht schwerer geworden, vorteil der Markt ist überflutet, viel mehr als vor 40 jahren.

Heute sind die Städte größer mehr Lichtverschmutzung, ohne Pkw und Älterer Mensch wo hin als Sternebeobachter.

Manfred
 
Zuletzt bearbeitet:
Also mit der AZ-4 und Alustativ geht das super leicht mit Aufbau deshalb will ich ja etwas Leichteres als Teleskop, dass ich es auch schön ruckelig selbst nachführen kann und meiner Frau die Sterne zeigen kann. Im Sommer habe ich viel Spass am Tag mit meinem LS50-H-Alpha. Sonne lässt sich immer schön anschauen auch im Weisslicht. Das LS habe ich auf einer Mini-Dobson Montierung. Mein 8" Dobsi ist schon verkauft. Da ich im Unterallgäu wohne hält sich die Lichtverschmutzung in Grenzen. Bisher habe ich ja nur den Star-Traveler 80mm/400 was schnell an seine Grenzen kommt.

klare Nächte für euch
Olaf
 
So, nachdem ich jetzt mal Einiges testen durfte (soweit es der Himmel zuließ) habe ich mich doch für den 150P/750mm entschieden. Der 120mm Refraktor bräuchte optional 2" Zubehör (1,25" nicht optimal) und einen Crayford-Auszug (der Standardauszug lässt sich nicht wirklich gut einstellen), das sind wieder einige Mehrkosten. Der Reflektor schien mir ein Tick besser in der Optik, außerdem farbrein. Desweiteren bei hoher Vergrößerung ist der Kontrast noch stabiler. das 1 kg Mehrgewicht geht noch. Ich freue mich auf die Lieferung.
 
Hallo Olaf,
sorry, wenn ich hier eher reingeschaut hätte, wäre evtl. mein Vorschlag ein Bino Vario gewesen, 15-45x80 oder im 100 mm Bereich mit auswechselbaren Okularen.
(Beobachte u. a. mit einem einfachen Bino 25x100/Stativ seit 1995 V. St.. Daneben noch ein 12,5" Dobson und ein C 8, außerdem ein 10-30x60 "für den täglichen Gebrauch").

Gruß Günther
 
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