Wer kennt das Docter Navigator 7x50 B/IF?

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avak

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Hallo,

ich habe in einem Fotogeschäft ein gebrauchtes Docter Navigator 7x50 B/IF mit Einzelokulareinstellung gesehen. Kennt jemand die technischen Daten oder hat das Glas schon mal einer ausprobiert? Ist es empfehlenswert?

Viele Grüße und vielen Dank,

Christof
 
Re: Wer kennt das Docter Navigator 7x50?

Hallo Christof,
Ist das vielleicht das Docter Navidoc?
Die technischen Daten stehen auf der Homepage von Docter unter der Überschrift "Nobilem" (pdf-Datei "Prospekt Nobilem" runterladen).
Persönlich kenne ich das Glas nicht, da meldet sich vielleicht jemand.
CS,
Gabriel
 
Hallo,

ich habe extra nochmal nachgeschaut: die genaue Bezeichnung ist Docter Navigator 7x50 B/IF, nicht Navidoc. Ich habe mal durchgeschaut, es hat keine Strichplatte, die Abbildungsqualität ist umwerfend, und das Gesichtsfeld erscheint mir für ein 7x50 recht groß. Die Mechanik scheint für die Ewigkeit gemacht, lediglich stören leichte Reflexe von Straßenlaternen. Die Vergütung macht einen sehr satten Eindruck, entsprechend schön ist der Kontrast. Das Einblickverhalten ist äußerst angenehm. Das Glas ist blau gummiarmiert. Hat jemand genauere Informationen oder ein Datenblatt?

Ciao, Christof
 
Hi Christoph,

'Navigator' ist nur die ältere Bezeichnung des heutigen Navidoc. Beide sind nahezu identisch mit dem Nobilem 7x50 B/GA, mit zwei Ausnahmen: Sie haben Einzelokular-Einstellung und sind daher echt wasserdicht (während das Nobilem nur spritzwasserdicht ist), und die Vergütung ist modifiziert, um den UV Anteil bei der Transmission zu reduzieren. Diese Vergütung dürfte einen etwas gelblichen, oder 'warmen' Farbton erzeugen. Wie auch bei den anderen Nobilems handelt es sich hier um qualitativ hochwertige Ferngläser. Das Sehfeld ist mit 128m/1000m oder 7.1 Grad aber nicht weiter als der Durchschnitt (und schon gar nicht so weit wie beim Miyauchi Binon mit 9.5 Grad :-).

Gruss,
Holger
 
Hallo Christof,

Du meinst nicht das Steiner Navigator? Bei denen gibt es ja so eine Reihe (wenn ich jetzt nicht irre). Von Docter Optic gab es früher (noch vor dem Navidoc) ein Nobilem 7x50 B/IF Nautic mit der alten Gummierung, wie sie bei Zeiss Jena verwendet wurde. Sowohl in den Daten als auch im Text zum Nautic wird auf ein besonders großes Sehfeld von (laut Datenblatt) 136m/1000m hingewiesen. Das wäre schon ein gutes Stück mehr wie die sonst üblichen 128m/1000m. Ansonsten trifft wohl all das an Besonderheiten zu, was Holger genannt hat. Sollten die 136m/1000m richtig und kein Druckfehler sein, dann würde ich bei der Begegnung mit einem solchen Glas in einem Fotoladen nicht lange zögern <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> ...

Frank.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo,

vielen Dank für die Informationen. Aufgrund des umwerfenden Durchblicks und des günstigen Preises habe ich es kurzerhand gekauft. Ich finde nirgends im Netz eine Information zu dem Glas. Subjektiv ist das Sehfeld für ein 7x50 ordentlich groß, jedenfalls wesentlich größer als bei meinem Tento 7x50. Ob es 128m oder 136m sind, würde mich natürlich brennend interessieren. Ich habe eine Mail an Docter mit der Bitte um Informationen und ein Datenblatt geschickt.
Link zur Grafik: http://www.avak.mynetcologne.de/Docter Navigator.jpg
Aber vielleicht kennt hier jemand das Glas?

Ciao, Christof
 
Hallo Christof,

ja, das ist genau das Glas, was in einem alten Docter Prospekt als "Nautic Version" beworben wird. Die Gummierung ist die alte Version, wie sie auch Zeiss Jena verwendet hat. Nur soll die Gummierung des Nautic z.B. resistenter gegen Salzwasser sein. Wie es scheint, hat man dem Fernglas verschiedene Namen gegeben. In dem alten Docter Prospekt stehen auch die 136m/1000m Sehfeld. Schade, daß es so was schönes heute nicht mehr gibt.

Da kann ich Dir nur viel Freude mit dem tollen Fernglas wünschen!

Frank.
 
Hallo Christof,
Das Gesichtsfeld des Fernglases ist gar nicht so schwer selbst zu bestimmen:
Du stellst einen Tisch in den Garten und misst genau 10 Meter Abstand von der Tischkante.
Dann legst ein Zollstock aufgeklappt auf die Tischkante und stellst dich in genau 10 m Entfernung davon hin und betrachtest den Zollstock durch das Fernglas. Du stellst das Ende des Zollstocks (Null-Markierung) am einen Rand des Gesichtsfeldes ein und liest am anderen Rand des Gesichtsfeldes die cm-Angabe ab. Multipliziert mit 100 ergibt das genau das Gesichtsfeld des Glases. Die 10cm-Einstellungen sind meistens alternativ weiss und rot markiert, und so eine Markierung entspricht genau einem Geischtsfeld von 1m auf 1000m.
Siehst Du durch das Fernglas z. B. eine Breite von 1,4 m vom Zollstock, dann ergibt das 140m auf 1000m.
Das Gesichtsfeld kann man auch am Himmel mit Hilfe eines guten Himmelsatlasses messen, indem man zwei hellere Sterne aussucht, die gerade noch in das Geischtsfeld passen, und liest man deren Abstand im Atlas ab.
Gruß,
Gabriel
 
Hallo Christof !
Jetzt aber musst Du auch den zweiten Teil der Antwort geben - was hast Du für dieses Prachtstück bezahlt ?

Würde mich brennend interessieren !

Danke und BG
Hans
 
Hallo Gabriel,

vielen Dank für die Tipps zur Gesichtsfeldbestimmung - das werde ich mal austesten, wenn ich Zeit habe und falls ich von Docter auf meine Anfrage keine befriedigende Antwort bekommen sollte. Schön, dass es hier noch richtige Praktiker gibt, die solche handfesten Tipps auf Lager haben!

Lieber Hans,

ich traue es mich kaum zu sagen, um niemanden hier neidisch zu machen: 220 Euro bei einem Fotohändler am Neumarkt in Köln, der Secondhand normalerweise eher zu den Apotheken zählt. Ferngläser hat der eher selten und die gehen vielleicht wie Sauerbier. Ich glaube, ich habe da eine gute Spürnase für ein Schnäppchen gehabt.

Eigentlich gebe ich meine Kaufpreise nur ungern bekannt. Vielleicht will ich das Glas mal verkaufen, und dann geht das niemand etwas an. Aber im Augenblick kann ich mir nicht vorstellen, das Teil freiwillig jemals wieder herzugeben.

Ich konnte es natürlich noch nicht am Nachthimmel testen (dafür sollte ich dann wegen AP 7,1 wohl auch mindestens in den Schwarzwald fahren), aber der Durchblick am Tage und erst recht abends ist allererste Sahne und absolut Genuss bringend. Klare Sache, dass ich dann ausführlich Bericht erstatten werde!

Offtopic: Wo ist von Köln aus gesehen ein halbwegs dunkler, nicht hunderte Kilometer entfernter Beobachtungsplatz (vielleicht in der Eifel)? Bin für jeden Tipp dankbar, schließe mich sehr gerne gleichgesinnten Spechtelfreunden an! Mein kleiner Newton (Galileo FS-120/1000) war auch noch nicht unter gutem Himmel im Einsatz...

Vielen Dank für Eure Unterstützung,

Christof
 
Zitat:

Schade, daß es so was schönes heute nicht mehr gibt..

Hi Frank,

ich habe nicht einmal gewusst, dass das Docter einmal 136m Sehfeld hatte. Leider haben sie es inzwischen auf das Standardmass zurückgesetzt. Da kann man nur fordern: Mut zur Randunschärfe!

Gruss,
Holger
 
Hallo Holger,

das mit dem Sehfeld von 136m will ich erst noch nachmessen, aber ich kann mir vorstellen, dass es stimmt. Subjektiv ist das Sehfeld nämlich ordentlich groß, wesentlich größer als ich es von anderen 7x50 Gläsern kenne. Die Randschärfe ist übrigens wirklich gut, den Randabfall sieht man zwar, aber er ist nicht störend und schon gar nicht auffällig stark. Die Streulichtempfindlichkeit irritiert mich schon mehr für ein Glas dieser Klasse. Nun fehlt mir noch ein klarer Himmel...

Ciao,

Christof
 
Hallo Holger,

> ich habe nicht einmal gewusst, dass das Docter einmal 136m Sehfeld hatte.

ich weiß es auch heute noch nicht <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />. In einem alten Katalog zu den Nobilems von Zeiss Jena findet sich derselbe Wert auch für das normale 7x50 B und B/GA. Das Thema Druckfehler hatten wir ja schon mal beim 10x50 und der Wahl zwischen 118 und 128m. Ob die 136m nun stimmen oder nicht, das sollten die Leute bei Docter Optik wohl am besten wissen.

Frank.
 
Hallo,

heute hatte ich ein längeres Telefongespräch mit der Firma Docter. Insbesondere Herr Ros vom Service war sehr freundlich, hilfsbereit und kompetent. Er sagt, dass das Glas bis auf die Gummiarmierung baugleich ist mit dem Navidoc. Anhand der Seriennummer wurde das Baujahr auf 1994 taxiert. Der damalige empfohlene Verkaufspreis betrug DM 1100,- (Modell ohne Strichplatte). Das Sehfeld beträgt 128m wie bei allen Navidoc und Nobilem 7x50. Gläser mit 136m Sehfeld sind ihm nicht bekannt. Ich werde es trotzdem mal nachmessen ;-)

Ciao,

Christof
 
Hallo Christof !

Da wird man wirklich neidisch !

Gratuliere zu dem Kauf !
Viel Freude mit dem Fernglas, viel Bessere gibt es nicht !

CS
Hans
 
Hallo,

danke für den Glückwunsch! Mittlerweile habe ich einige Erfahrungen mit dem Glas bei Tag, in der Dämmerung und am dunklen Nachthimmel machen können:

Auch am Tag ist es eine reine Freude, durch dieses schöne aber schwere Teil zu schauen. Schärfe, Kontrast und Farbsättigung sind in der Bildmitte ganz hervorragend. Die Plastizität und das dreidimensionale Sehen sind atemberaubend, fast schon unwirklich, und bereiten viel Spaß. Die Einzelokulareinstellung ist überraschenderweise kein Nachteil, die Schärfentiefe reicht für mich vollkommen aus! Endlich ein Glas, an dem ich nicht ständig herumstellen muss. Etwas störend ist der am Tage recht deutlich zu sehende Schärfeabfall und Farbfehler am Rand, sowie die leichte Neigung zu Lichtreflexen von weit außerhalb des Gesichtsfeldes.

Die Vergütung schimmert intensivst dunkelblau bis ein wenig violett. Das Navigator / Navidoc verfügt ja über eine UV-sperrende Spezialvergütung. Ein negativer Effekt in Form einer Farbverfälschung ins Gelbliche wäre zu erwarten gewesen, ist mir aber nicht aufgefallen. Ich empfinde das Farbverhalten vielmehr als sehr neutral und mit einer sehr starken Sättigung. Russische Ferngläser sind da viel gelblicher, auch ein uraltes Swarovski Habicht 7x42 hatte eine viel stärkere Gelbfärbung als dieses Glas.

In der Dämmerung beginnt naturgemäß die Domäne eines solchen Lichtriesen. Wo das bloße Auge nur noch verwaschene Konturen sieht, löst das Docter noch auf. Leider verhindern die weichen und angenehmen Teleskopaugenmuscheln einen störenden Lichteinfall von schräg hinten nicht immer zuverlässig.

Schließlich bin ich mit meiner Ausrüstung am 22.10. spätnachts in die Nähe von Blankenheim (Eifel) gefahren. Schließlich wollte ich wissen, was es am Himmel taugt! Ein dunkler Beobachtungsplatz mit Sicht bis zum Horizont war schnell gefunden. Keine störenden Lichtquellen, lediglich ein ganz leicht am Horizont in Richtung Köln aufgehellter Himmel. Auch ohne Instrument ein Traum für einen Großstadtbewohner wie mich: die Milchstraße ist hell zu sehen, der Himmel völlig klar! Der störende Mond war bereits untergegangen.

Als Anfänger bin ich natürlich erst mal auf die einfachsten Objekte los: Die Plejaden und der große Orionnebel. Im Docter springen die mich geradezu an. Allerdings ist mein geliebtes Tento 20x60 wohl die ideale Ergänzung zu dem Docter, denn es holt erst die wahre Pracht aus diesen Objekten heraus! Das war für mich die Überraschung des Abends: Docter und Tento im Team - das Docter zum Aufsuchen und das Tento zum nahen Betrachten.

Ein Vergleich zu einem Tento 7x50 brachte zu Tage, dass die optische Leistung zumindest in der Bildmitte am Himmel mit dem Docter fast gleichzieht. Das mickrige Sehfeld und die unmöglichen Augenmuscheln lassen mich das Tento 7x50 aber schnell wieder weglegen. Auch mein Revue/Tento 10x50 lässt keine wahre Freude und keinen echten Wahrnehmungsgewinn aufkommen. Auch hier stört vor allem das kleine Sehfeld und der unbequeme Einblick, obwohl die Schärfe auch hier voll in Ordnung ist.

Im Außeneinsatz zeigte sich einmal mehr, dass unschöne Dinge oft sehr praktisch sind, so ist es auch mit der scheußlichen Gummiarmierung des Docter. Der Beobachtungsplatz war nämlich ganz schön windig, und da fühlt sich das Metall des Tento sehr unangenehm kalt und die fiese klebrige Gummiarmierung des Docter herrlich warm und griffig dagegen an.

Obligatorisch folgte nun ein Spaziergang durch die Milchstraße, abwechselnd im Docter und dann im Tento 20x60. Um keine Genickstarre zu bekommen, habe ich das Tento vom Stativ abgeschraubt und verwende es freihand, mit dem Rücken auf einer Isomatte liegend. Das geht erstaunlich gut! Das Docter zeigt eine Unzahl Sterne, zufällig stolpere ich über M37, M36 und M38. Solche Objekte finden sich schnell und leicht dank des großen Gesichtsfelds im Docter. Aber richtig schön aufgelöst werden sie dann im Tento! Und das geht rücklings leicht überkopf doch wesentlich besser, als ich gedacht hätte!

Schließlich fahre ich die im Docter aufgefundenen Objekte auch mal mit meinem Galileo FS120/1000 auf Lidl Monti an: Scharf, aber enttäuschend! Zu wenig Helligkeit und Gesichtsfeld, und die Lidl-Monti wackelt im Wind. Vielleicht sollte ich mir zu Weihnachten einen 8" Dobson gönnen?

Zurück zum Docter Navigator/Navidoc 7x50: Ein tolles und praxistaugliches Glas! Ich denke, damit werde ich noch viel Freude haben und es wird mir bei der Aufsuche von Messier-Objekten sowie beim Spaziergang durch die Milchstraße noch viele gute Dienste leisten. Aber auch am Tage und in der Dämmerung werde ich es sicherlich öfter mal verwenden, auch wenn das hohe Volumen und Gewicht verhindert, es immer dabei zu haben.
 
Hallo Christof !

Ich habe selber nun einen Bericht über mein Pentax 7x50 gepostet. Ist sicher nicht die Klasse eines Docter, aber einen Kommentar noch - ich finde die Gummiarmierung des Docter gar nicht so unhübsch, außerdem ist sie sehr praktisch und das ist das Wesentliche. Mit großer Sicherheit sind Kontrast und Schärfe exzellent, ein Fernglas, das lange Freude macht und mit den "Großen" dieser Welt locker mithalten kann. Ich würde auch der UV-abweisenden Vergütung nicht allzuviel Bedeutung am Nachthimmel beimessen. Selbige ist m.E. eher am Tage und besonders im Gebirge bei wirklich hoher UV-Strahlung wirkungsvoll. Dann zeichnet sie das Bild vermutlich etwas wärmer - wie Fotofilter. Ein Effekt, der in der Nacht nicht auftritt, weil die Sonne ja weg ist !
Dazu Witz: Die Chinesen planen eine bemannte Expidition zur Sonne, das Problem mit der Hitze haben sie schon im Griff - sie fliegen bei Nacht <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/tongue.gif" alt="" /> .
So ähnlich durchdacht sind dann manchmal auch deren Produkte - sh. Holger´s Kommentar zu meinem Beitrag <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> .
Was sicher interessant wäre - ein Vergleich zwischen dem Docter und dem Tento. Vielleicht hast Du mal Zeit.
CS und viel Spaß noch mit dem Docter.
Hans
 
Ich bin seit 2001 glücklicher Besitzer des Navidoc 7x50B/IF! Ich besitze darüber hinaus das Leica Trinovid 10x50 BN und das Swarovski SLC 15x56 WB Fernglas. Im Zentrum des Bildfeldes des Navidoc gibt es im Vergleich zu den mehr als doppelt so teuren Dachkantgläsern von Leica und Swarowski überhaupt keinen Unterschied . Dafür ist das Bild des Docter Navidoc bedeutend plastischer! Man möchte die Objekte, die man beobachtet, am liebsten anfassen. Vom Preis- Leistungsverhältnis sind die Nobilem-Gläser sicherlich die besten Ferngläser auf dem Markt (mit Fujinon!) Gratulation zu dem Schnäppchen! Ich habe übrigens mein Fernglas auch zu einem Schnäppchenpreis erstanden (350 Euro!) Es lag in KaDeWe in Berlin ein halbes Jahr völlig eingestaubt in der Auslage und keiner wollte es haben. Stattdessen haben die Kunden , so der Verkäufer, immer nach Steiner-Ferngläsern verlangt! Meiner Schwester habe ich das Nobilem 10x50 empfohlen und sie hat es sich dann auch gekauft. Sie ist völlig überwältigt von der optischen Qualität.Docter sollte mehr Werbung betreiben und manch Teilnehmer im Forum fairer über diese hervorragenden Gläser urteilen. Von der optischen, wie auch der mechanischen Qualität her gesehen, haben die Ferngläser es allemal verdient.Nochmals Gratulation zu einem hervorragenden Fernglas.
 
Hallo Hans,

mich wundert ja, dass mein Docter eben nicht den erwarteten Gelbstich zeigt, sondern mir sehr farbneutral erscheint! Übrigens ganz im Gegensatz zu einem Docter Dachkantglas 7x40 B/GA. Das war WIRKLICH gelbstichig, anscheinend hat es noch die strahlenresistenten Speziallinsen der NVA-Version Zeiss Jena EDF 7x40 (resistent gegen Radioaktivität, kein Witz, siehe hier !).

Ja, so ein altes Pentax ist bestimmt auch nicht schlecht. Die neuen PCF V Gläser scheinen mir dagegen Schrott zu sein, ich habe letztlich in einem Fotoladen durch so eins durchgeguckt: Katastrophe! Tunnelblick, matschiger Kontrast und wenig Schärfe.

Einen Vergleich Docter gegen Tento mache ich gern, so lange ich das Tento 7x50 noch habe (das geht demnächst ins ebay). Ich gehe davon aus, dass ein Vergleich zwischen den beiden 7x50 Gläsern gemeint ist, oder? Docter 7x50 gegen Tento 20x60 wäre ja ein unfairer Vergleich. Mich selber würde allerdings ein Vergleich zwischen dem Docter Nobilem 15x60 und dem Tento 20x60 sehr interessieren!

Ciao,

Christof
 
Hallo schostakowi,

danke für den schönen Bericht. Es ist schon interessant, was passiert, wenn ich völlig unerfahrenen Leuten das Docter in die Hand drücke: Jeder, aber auch wirklich jeder ist ungefragt völlig begeistert vom Durchsehen und will das Glas kaum wieder hergeben. Mir ging es beim ersten Durchsehen genauso. Die Plastizität und der Kontrast machen einfach Freude.

Trotzdem fallen mir mittlerweile auch die Schwächen auf, wie die Randunschärfe und die nicht so tolle Entspiegelung. Trotzdem werde ich das Glas bestimmt nicht so schnell wieder hergeben, denn ein Vergleich mit anderen Gläsern zeigt mir immer wieder, was ich da Schönes habe.

Ganz oben auf meiner Wunschliste steht noch ein Nobilem 15x60. Da ich aber auch einen 8" Dobson anschaffen will, muss das Fernglas warten, zumal mich das Tento 20x60 immer noch sehr zufriedenstellt. Heute ging bei ebay ein Nobilem 15x60 für 340 Euro weg, schnief...

Ciao und viel Spaß noch mit dem Navidoc,

Christof
 
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