Hallo Andreas,
das sieht schon gut aus.
Der Kniff ist, Du möchtest auf dem Kamerasensor oder dem Okular ein ganz bestimmtes, ausgeleuchtetes Feld haben. Das ist normalerweise ein Kreis. Dieses Feld muß genau in dem Brennpunkt, oder besser gesagt auf dem Sensor der Kamera liegen. Genau dann, wenn das Bild scharf ist.
Diesen Anstand zur Optik hast Du bei deinem Teleskop, wenn du mit deiner Kamera ein scharfes Bild hast. Du hast ja ein fertiges Scope.Genau in dieser Entfernng vom Objektiv kannst Du symmetrisch zu optischen Achse eine Line mit dem gewünschten Durchmesser zeichnen. Das ist mit "desired field size" gemeint.
Mit dieser Startlinie und den Randlinien des Lichtkegels vom Objektiv, kannst Du nun wieder der Anleitung folgen.
Aber leider ist das nur eine Lösung. Da andere Okulare 2" oder 1 1/4" andere Durchmesser haben, gibt es andere Blendendurchmesser und Positionen. Tip: Lege deine Blenden für das größte Feld aus, was du gedenkst zu benutzen. Dann sollte es auch für die verschiedenen Okulare gehen. Die letzte Blende ist meißt der OAZ.
Ich habe bei meinem F15/1500 auf Vollformat gerechnet. Nutze meißte 2" oder 1 1/4" Okulare, da ich das Teleskop für Planeten benutze.
Ich weiß nicht, wie das mit Barlows, Telekonvertern oder Reducern geht. Da die aber meißt weit vor der Bildebene liegen, werden sie trotzdem voll ausgeleuchtet, ist dann kein Problem.
Blenden sind die Kür und Tubus innen schwärzen ist Pflicht. Ja es geht auch ohne Blenden, aber wenn man das Optimum aus der Optik holen will, kommt man um Blenden nicht herum. Selbst Einsteigerteleskope 70/700, Lidlscope oder degleichen haben Blenden.
Das Bild wird konstrastreicher dadurch, da weniger störendes Streulicht einfällt. Bei 8", wie deine Optik, fällt trotz Streulicht/Taukappe etwas Licht schräg ein.
Martin