Wie einsteigen in die Hobbyastronomie / Astrofotografie? Absoluter Neuling!

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Wobei ich persönlich sowas wie die SeeStar langweilig find. Ein großer Reiz an dem Hobby ist ja genau dieses Komplizierte incl. dem tollen „yeah-geklappt-Gefühl“. SeeStar bietet mäßige Bildergebnisse mit null Aufwand. Da klick ich mich lieber durchs Netz und bewundere die Bilder anderer. Wo ist da der Reiz??? Selbst GoTo nimmt - finde ich - schon nen Teil weg, aber ist halt sehr hilfreich manchmal.
 
"Seestar" die bisher erzielten Ergebnisse an. Wenn das Deinen Erwartungen entspricht,
Guter Vorschlag Peter. Ist auch eine Lösung. Man kann auch sich auf Astrobin orientieren. Schaut sich die Bilder an und prüft immer mit welcher Kamera und Montierung gearbeitet wurde.

Das beste wär aber, er hätte einen Ansprechpartner in der Nähe. Wenn er bei mir wohnen würde, hätte ich ihn zu mir eingeladen. Da könnte man besser vorführen und erklären und die vielen offenen Fragen klären.
 
Hi,
Lasst ihn doch erstmal in die Basic der visuellen Astronomie einsteigen. Für Astrofotografie hat er doch schon mal ein Grundgerüst mit Kamera, Objektiv, Stativ. Zum ersten Nachführen kann er sich auch mal einen günstigen mechanischen Tracker wie zB Omegon LX3 besorgen. Damit kann man sich schon ne zeitlang beschäftigen und viel lernen.
 
Hallo,

aus meinen Anfängen und persönlicher Erfahrung kann ich dir nur den Tipp geben, investiere in eine Kombi von EQ5 und 150/750er Newton (ich hab das Set von Skywatcher gekauft). Das gibt es für den Anfang nicht motorisiert ... ich habe meine ersten visuellen Gehversuche damit gemacht. Nachträglich kannst du Motoren zur EQ5 kaufen und wärst damit auch für die Fotografie gerüstet. Später habe ich dann noch die EQ5 Goto gekauft und betreibe darauf noch immer meinen ersten 150/750er Newton.
Das übersteigt zwar dein Budget, zumindest neu, um 100% aber ist meiner Meinung nach gut investiertes Geld. Ich habe diese Kombination vor weit über 10 Jahren gekauft, mache aber noch immer meine Fotos damit.

Liebe Grüße
Philipp

Edit: was ich noch vergessen habe, du hast ja eine DSLR ... du könntest dir auch einen Astrotracker besorgen, wenn du bereits passende Objektive hast und damit die ersten Gehversuche in Sachen Astrofotografie machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen,
also beI dem Wunsch Deep Sky und finanziellem Rahmen 400€ bin ich schon auch bei Peter und seiner Empfehlung des Seestar.
Visuell ist Deep Sky bei dieser Größenordnung auch gebraucht nicht viel drin. Vielleicht noch ein kleiner Dobson der m.E. aber auch schnell frustrierend sein kann
Grüße Thomas
 
Tach auch,

dann misch ich auch noch mit ;),

auch wenn Olli / @olli.mit.zwei.l alles wesentliche geschrieben hat.

Also Alles (außer Sonne)
Gleich vorweg, die Ansprüche von Deep Sky vs Sonnensystem sowie auch Fotografie vs Visuell gehen stark auseinander. Es ist schlicht unmöglich das mit nur einem Setup abzudecken.
Eierlegende Wollmilchsau gibts nicht.
Das ist das Problem.
Zusammen mit dem knappen angegebenen Budget ist es kaum möglich im visuellen Bereich zu starten, wenn im Hinterkopf die spätere Auslegung auf die klassische Astrofotografie rum schwirrt.

Da muss der ein oder andere Tod gestorben werden ;).

Für mich gilt, nach wie vor, wenn so gar keine Berührungspunkte bis dato da waren, die erwähnte Sternwarte, in der Region nach Kollegen schauen und im visuellen Bereich anfangen.

Mit 400,- € ist ein gebrauchter (ist ja erwähnt worden) Dobson drin. Über dieses Teil mal informieren. Vorzüge, Nachteile (ja auch ein Dobson hat die ;)).
Damit kann man gut die Grundlagen, von mir aus auch Neudeutsch Basics ;), erlernen.
Hier ist der Tod, dass man mit einem Dobson so out of the box nicht knipsen kann, es aber für die Zukunft tatsächlich möglich ist. Stichwort EQ-Plattform. Auch EAA (Electronically-Assisted Astronomy) ist, wie hier von einigen eindrucksvoll schon bewiesen, möglich.
OK, machbar, aber nicht der einfachste Weg.

Wobei der Standardweg in die Astrofotografie auch nicht trivial ist.
Parallaktische Montierung, GoTo (kein Vollautomatismus), passende Kamera, Guiding, Software usw. usw..

Also, immer noch nach wie vor, im visuellen Bereich lernen, lesen, Erfahrungen sammeln, ... ... ... und wieder von Vorne, lernen, lesen, ... ... ...
Mit der Zeit wird man dann feststellen, wohin die Reise gehen soll.
Ob es der visuelle Bereich bleiben soll.
Klassische Astrofotografie wird oder auch EAA.
 
Ist halt auch immer die Frage was einem wichtiger ist - und das kam im Eingangsthread nicht klar raus. Mich persönlich reizt die fein visuelle Beobachtung überhaupt nicht! Ich komme aus der normalen Photographie-Ecke, und wollte halt schon immer auch mal so Dinge wie den Orion-Nebel ablichten. Vor Jahren hab ich mir ne kleine Vixen Polarie geholt und dann mit meinem 55-200 an der Fuji X-T2 erste Versuch gestartet. Einnorden war ne Katastrophe, also alles wieder aufgegeben. Letzten Winter dann Wechsel auf Sony A7iv. In diesem Zuge ne gebrauchte MoveShootMove gekauft. Da war schon in Welten besser, vor allem weil es dazu noch ein Samyang 135/2.0 gab. Dann der Wechsel zum SA 2i, und dazu eine modifizierte A7r, sowie ein RedCat51. WOW!!! Alles 3 sind natürlich unfassbar gut! Wobei ich persönlich tatsächlich den Schritt zur SA 2i als den Wichtigsten empfinde! Das Teil funktioniert einfach, präzise, und ist stabil genug! Die modifizierte Cam ist natürlich was tolles, und 250mm anstatt 135mm merkt man logischerweise auch. Der nächste Schritt wäre nun ein 500mm APO, da ich nun ja ne GTI nebst Guiding hab inzwischen… Braucht man das gleich??? Kommt aufs Geld an! Wenn das keine Rolle spielt….. aber man muss den Kram halt auch verstehen! Deswegen fände ich es sehr sinnvoll (zumindest zum Fotografieren) sich eben die SA 2i zu gönnen erstmal. Und halt entsprechend mal schauen was man bereits an Objektiven zur Verfügung hat. Dann Schrittweise sich steigern. Ich wäre vor 3 Monaten noch vollkommen überfordert von der SA GTI mit ASIair und Guiding gewesen! Langsam komm ich rein - aber ich bin froh erstmal nur ganz klassisch getrackt zu haben….
 
Ich würde das ganze viel pragmatischer angehen.

Nimm deine vorhandene Kamera und das Stativ, stelle das in einer mondlosen Nacht bei dir im Garten auf, und richte die Kamera auf die Milchstraße (Modus „M“, ISO 800). Ich gehe mal davon aus das zur Kamera das obligatorische Canon Zoom objektiv vorhanden ist, das genügt erst mal (kürzeste Brennweite einstellen).

Mach ein paar Probeaufnahmen um die maximale Belichtungszeit zu finden bei der die Sterne nicht länglich werden (sollten 10 bis 30s sein), sowie den Fokus zu bestimmen (Einstellung „unendlich“ gibt keine scharfen Sterne, sondern irgendwo knapp davor)

Mit diesen Einstellungen startest du dann eine Aufnahmeserie von 10 Minuten. Am besten mit einem Intervalometer irgend einer Art, magic lantern, oder zur Not von Hand mit zeitverzögerung durch Selbstauslöser-Funktion. Letzteres wird zu verwackelten Sternen führen, aber um erste Lernschritte in der Bildbearbeitung auszuprobieren ist das egal (ich habe es auch so gemacht).

Lade dir die kostenlosen Programme Sequator, Darktable und Gimp runter, und folge dieser Anleitung: Astrofotografie-Guide: Milchstraße fotografieren & entwickeln mit darktable, GIMP & Sequator (Einstellungen & Entwicklung) - FOCUStoINFINITY.de (die nervigen Amazon Links einfach ignorieren).

Dadurch lernst du alle Grundlagen der Astrofotografie, ohne einen einzigen Cent investieren zu müssen. Und bekommst wahrscheinlich ein paar ganz ansehnliche Aufnahmen der Milchstraße zustande.

Wenn das klappt und dir Spaß macht weißt du auch ob du zusätzliches Geld und Zeit in diese Geschichte investieren solltest.
 
Hi Erol @Zoelii ,

hier gibt es gerade einen tollen Beobachtungsbericht (Link auf eine Seite im ersten Post).

Vielleicht mal anschauen, dann wird die visuelle Astronomie wohl etwas anschaulicher.

Einen einigermassen tauglichen Einsteiger 8 Zoll Dobson gibt es hier zB für fast 400€:


Gruß
Peter

Ach, und Zeichnungen zeigen gegenüber Fotos besser wie ein Objekt wirklich im Okular aussieht:
Hier zB:

Und natürlich ist mit dem Auge am Okular alles nur schwarz/weiss weil zu lichtschwach.
 
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Sehr viele neue Begriffe für mich, aber ich werde mich hier nach und nach durcharbeiten. Viele hilfreiche Tipps und Links. Danke!
Kurzes Update - Ich habe glücklicherweise einen "Kontakt" in der Nähe gefunden. Auch der Sternenwarte in Hannover habe ich eine Anfrage gesendet ob ich mal bei einem Vereinsabend vorbeischauen kann.
Das wird mir dann sicherlich dir Möglichkeit bieten verschiedene Teleskope und Zusatzausstattungen live zu betrachten und eventuell auch zu testen.
Ich vermute mal, dass das auch der Zeitpunkt sein wird an dem ich mich eher für dir visuelle Beobachtung oder für die Fotografie entscheiden werde.
Demnach werden dann auch die ersten sinnvolle Käufe getätigt.

Sollte es Neuigkeiten geben, werde ich mich hier melden.
Für weitere Infos/Tipps bin ich jederzeit offen!

LG Erol
 
Ciao,

- es gibt überall Amateurgruppen, die lokal Astronomie machen. Die zeigen Dir auch gern alle Arten von Zugängen zur Astronomie und ihre Teleskope. Wenn Du in Kontakte/Treffen hier postest, meldet sich sicher jemand. Natürlich deine Gegend angeben ! (Eine Sterwarte - hilft auch ein bisschen reinzukommen, ja, aber - ist nicht der perfekte Ratgeber für Dich normalerweise, eine Astrogruppe von Amateuren -die Dir ihr Equipment direkt zeigen - lokal schon...)

- (nachgeführte) DSLR Astrofotos sind ein relativ kostspieliges Geschäft. Wegen der notwendigen Nachführgenauigkeit bzw. Positionsempfindlichkeit (Wackeln beom Fotostativ) müssen die Montierungen (das ist der schräg zum Himmelspol orientierte Schwenkkopf sozusagen) ziemlich präzise sein. Kostet natürlich Geld sowas. Je höher die Brennweite, desto schlimmer natürlich. Durchs Teleskop fotografieren ist also komplexer als man denkt. Einfacher sind kurzbrennweitige fotos (28-100mm u.ä.), hierfür gibt es einigermassen preiswert sog. Tracker. Oder nur aufs Stativ stellen und mal Strichspuraufnahmen machen... (nicht nachgeführt) - auch interessant !

- Montierungen die Fotografie zulassen, können meist auch sog. GOTO. D.h. sie führen Dich zum Objekt. Allerdings bleibt man dadurch auch etwas 'unwissend' was den Himmel und die Orientierung darauf angeht. Ist bequem, aber kostet aber alles Geld und justieraufwand.

- Bei (rein) visuellen Teleskopen bekommst Du am meisten Optik und die wenigsten Stabilitätsprobleme mit einem sog. Dobson Teleskop. Das musst Du mit der Hand dem Himmel hinterherschubsen, geht aber einwandfrei. Du kannst das Ding wie einen grossen Feldstecher mit Schwenkvorrichtung betrachten. Allerdings musst Du Dich dafür zu Fuss am Himmel kundig machen, was sehr lehrreich und interessant ist, aber auch natürlich Lern-Aufwand ist. Wenn du ländlich wohnst ist die rein visuelle Astronomie mit so einem Teleskop sehr gut möglich. Für visuelle Astronomie gilt, so viel Öffnung wie möglich, am besten 200mm = 8" und mehr.

- mit Dobson wirst du dich viel mit Objektsuche am Himmel und den Objekten beschäftigen, du brauchst möglichst dunklen Himmel (wenig Lichtverschmutzung). Mit einem Fototeleskop (auch stadtnah machbar) sehr viel mit Justage, Steuerung, Bildbearbeitung (Computerarbeit).

- Ein Dobson ist einfach und minimalistisch (bei sehr guter optischer Qualität dennoch !!!) und damit auch preiswert. Ein Fototeleskop recht komplex vom Equipment her und deutlich kostspieliger.

Gruss,
Peter

-
 
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Hallo Erol,
du musst dich nicht zwischen fotografischer und visueller Astronomie entscheiden. Astrofotografie erfordert lange Belichtungszeiten. Selbst wenn du das moderat sein lässt, vergeht schnell eins Stunde, in der du nur rumsitzt und wartest. Gut, Manche hier programmieren ihre Fotos und sehen sich dann einen Film an. Wenn du das nicht willst, kannst du die Zeit nicht besser verbringen als mit visueller Astronomie. Dafür empfehle ich einen excellenten Feldstecher oder/und ein Dobson Teleskop.
CS Harald
 
Hallo Erol,
der klassische Einstieg ist mit Sonne, Mond, Planeten und den hellen Messier Objekten anzufangen.
Für Sonne braucht man eine Filterfolie.
Das geht schon mit einem Fernglas und einer Sternkarte zur Orientierung.
Als Teleskop wird in der Regel ein 8" Dobson zum Einstieg empfohlen.
Gebraucht wäre der evtl. noch in deinem Budget.
Da du erst einmal lernen musst dich am Himmel zu orientieren, würde ich die Fotografie fürs erste einmal hinten anstellen.
LG
 
Der 8" Dobson wird nun schon seit mehreren Jahrzehnten als solides und sinnvolles Einsteiger Teleskop empfohlen was auch seine Gründe hat.

- sehr gutes Preis- Leistungsverhältnis
- intuitiv und einfach in der Handhabung
- schnell, leicht und einfach aufzubauen
- von der Wahrnehmung bzw. Sichtbarkeit der Objekte wird ab 8" Öffnung unter guten Bedingungen die wahre Natur offenbart, also Kugelsternhaufen, Planetarische Nebel usw. werden als solche auch erkannt
- die moderate Brennweite lässt noch größe Gesichtsfelder von über 2° zu
- Planeten lassen sich hoch vergrößern >300x und werden dabei gut aufgelöst
- die Koma ist bei f/6 noch moderat so das man am Anfang keine High End Okulare braucht
- das ganze ist Ausbaufähig und erweiterbar
- mit den allgemeinen Tuningmaßnamen wie Lüfter, Velour, kleiner Fangspiegel usw. kann man evtl. noch mehr rausholen

Mit einem Telrad Sucher, dem DeepSky Reiseatlas, einer Rotlichtlampe und einem Hocker kann man dann eigentlich für Jahre auf Entdeckungsreise gehen.

Dabei rate ich dem Anfänger ganz bewusst zum klassischen Einstieg, also möglichst ohne Gamification und elektronischem Chichi.
Denn so setzt man sich auch wirklich mit dem Himmel und der Natur auseinander.
LG
 
Genauso sieht es aus. Weil der TE sich nicht scheut auszuteilen, mache ich auch ein wenig mit. Für den lächerlichen Betrag von 400€ ist so ein 8" Dobson visuell eine sehr gute Lösung. Ich konzentriere mich nach dem Wiedereinstieg zwar hauptsächlich auf die Astrofotografie, kann mich aber noch erinnern, dass auch kompakte offene Sternhaufen für visuelle Beobachtung wichtige bzw. schöne Objekte sind und eine Öffnung von 8" durchaus förderlich ist.
 
Hallo,

visuelle Astronomie und fotografische Astronomie sind für mich zwei verschiedene Dinge. Man kann mit beidem anfangen, auch wenn man keine Ahnung vom Himmel hat. Visuell anzufangen ist nicht nötig. Hab ich auch nicht gemacht. Als ich 2022, also vor kurzem, einstieg, hatte ich keine Ahnung, was überhaupt möglich ist. Ich hatte mal durch ein Teleskop geschaut, auch durch ein großes in einer lokalen Sternwarte. Das war alles. Mitgebracht habe ich jahrelanges Interesse an der Thematik, aber ohne praktisch tätig geworden zu sein. Dass es Astrofotografie für Amateure gibt, wusste ich nicht. Ich hab nach kurzer Orientierung hier im Forum direkt mit Astrokamera losgelegt. Ich kenne mich heute deutlich besser am Himmel aus als vor 2 Jahren, obwohl ich nur zu 10% mal durch ein Okular beobachtet habe. Die meiste Zeit habe ich fotografiert. Ich hab aber daneben gestanden und nachvollzogen, was das Teleskop da gerade macht und wohin es fährt und was links und rechts der Objekte liegt, die ich gerade per EAA ablichte.

Die Technik ist heute nicht mehr so kompliziert, da steigt man schnell durch, selbst wenn man kein Computer-Nerd ist.

Worauf ich hinaus will: Man muss sich am Anfang klar darüber werden, welchen Weg man einschlagen will: Visuell oder fotografisch. Wenn visuell, bin ich auch der Meinung, dass man bei wenig Budget zwingend zum Dobson greifen muss. Das war übrigens einer der Gründe dafür, dass ich vom Visuellen Abstand genommen habe. Ich wollte und will keinen Dobson. Es macht visuell aber eben nur wenig Sinn, durch kleine Röhrchen zu gucken. Mir was das zu anstrengend, kleine Wattebäuschchen zu unterscheiden. Planeten machen zwar auch am kleinen Apo Spaß, aber nur ein oder zwei Mal, nach dem Aha-Effekt braucht man ein deutlich größeres Rohr, das ich aber eben nicht will. Folglich war für mich schnell klar, dass ich mit Kamera beobachten will und muss. Selbstverständlich setze ich mich trotzdem und gerade deswegen mit Himmel und Natur auseinander. Das war von Anfang an Motivation dafür, überhaupt ins Hobby einzusteigen.

Für Erol und sein 400-EUR-Budget bedeutet das: Mit Dobson beginnen, wenn es visuell losgehen soll, oder eine kleine Fotomontierung bis maximal gebrauchte Staradventurer GTi für seine DSLR/DSLM, wenn es fotografisch losgehen soll.

LG Olaf
 
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