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Wie macht ihr eure Backround Extraction in PixInsight?

Gerrit Erdt

Mitglied
Moin zusammen,

die Backgroundextraction ist in Pixeinsight ja eines der Kernelemente im Workflow, um die Daten am Anfang der Nachverarbeitung von Gradienten zu entfernen. Dazu gibt es die Prozesse ABE und DBE.

Normalerweise wird einem ja meistens der Prozess DBE empfohlen, wenn man in Feldern mit vielen Nebeln arbeitet, da man dort die freie Auswahl hat, wo man die Sampels setzt. Dadurch kann man Nebel sehr gut ausschließen.

Allerdings habe ich in der letzten Zeit die Erfahrung gemacht, dass ich mit ABE im Schnitt bessere Ergebnisse bekomme, als mit DBE. Zumindest unter der Voraussetzung, dass ich anständige Flats habe, und die Gradienten nur einfache, durch Lichtverschmutzung verursachte Gradienten sind. In diesem Fall komme ich besser klar, wenn ich in ABE den Parameter "Function Degree" auf 2 setze, sodass nur noch einfache quadratisch modellierbare Gradienten modelliert werden. Das bietet, in Kombination mit etwas Spielerei an den Parametern für die Auswahl der Sampels, den Vorteil, dass nur sehr großflächige Strukturen eine Rolle spielen, die sich durch das gesamte Bild erstrecken. Und es wird eben nur eine bestimmte Art von Gradient modelliert.

Allerdings ist das keine sonderlich „wissenschaftliche“ Herangehensweise. Wie macht ihr das? Was nutzt ihr in welchen Fällen, und kommt ihr mit ABE auch manchmal zu besseren Ergebnissen?

CS
Gerrit
 
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